Titel: Impotent
Autor: Julia und GiaSheeneDarkstealer/Gina Akari
E-Mail: Julia: [email protected], Gia: [email protected]
Widmung: Julia: Meiner Süßen, Videlo und Sasha, der weiß wie so was ist *rofl* Gia: Julia, Rike, Birthe
Rating: PG-15
Warnung: [yaoi] [AU] [lemon] [x-dressing]
Kommentar: Julia: Ähem Heero hat...ein kleines Problem *räusper* Gia: Und Duo auch, als er seine Eltern kennenlernt...
Pairing: 2x1x2
Disclaimer: Keine Geldmache mit dieser Story! Rechte für Gundam Wing liegen bei Bandai,
Sunrise und co...
Heero lehnte an dem breiten Tresen und kaute auf seinem Strohhalm herum. Er wusste auch nicht wirklich wieso er hier war. Er brauchte einfach Bestätigung, dass noch alles mit ihm in Ordnung war. Der Barkeeper gab ihm nun schon seinen zweiten Drink. Er versuchte ein bisschen mit Heero zu plauschen, aber irgendwie war es ihm nicht das Richtige.
Heero ließ seinen Blick durch das gutbesuchte Lokal schweifen. Er ignorierte den Barkeeper völlig. Sein Blick blieb an einem langen Zopf hängen, der aufgeregt hin und her hüpfte. Der Besitzer des Zopfes hing an einem Chinesen und grinste breit. Irgendwie fing dieser Zopf-Junge Heero. Er war so ganz anders, als die anderen. Er stach nicht dadurch hervor, dass er
übermäßig darauf getrimmt war gut auszusehen. Er tat es einfach.
Heero verfolgte ihn weiter mit seinen Blicken, ließ ihn nicht mehr aus den Augen. Allein dieser Zopf sah wahnsinnig gut aus. Nachdem Duo eine Weile an Wufei gehangen hatte, löste er sich von ihm, um sich an der Bar einen Drink zu holen. Er schwang sich auf den Barhocker neben Heero und wäre, durch seinen Schwung, fast über den Tresen gehopst. Gut gelaunt bestellte er sich eine Pinacolada.
Heero drehte sich zu ihm, lächelte ihn an. "Hy." "Ah, hy!" Duo drehte sich fröhlich zu dem Jungen neben ihn. Er mochte es, neue Leute kennen zulernen. "Wie geht's, wie steht's, Buddy?!" Heero holte tief Luft. Er war ein wenig nervös. "Gut und dir?" Er setzte ein verführerisches Lächeln auf. "Kann ich dich auf einen Drink einladen?" "Öh... ich hab' mir doch gerade was bestellt!" Duo überlegte.
Er wollte die Einladung nicht gleich ganz aufschlagen. "Aber Eis wäre auch nett!" Er grinste breit und sah tief in die kobaltblauen Augen seines Gegenübers. Heero schalte sich einen Idioten und bestellte für den hübschen Jungen ein Eis. "Wie heißt du?" "Maxwell. Duo Maxwell. I may run and hide, but I never tell a lie! Du verstehst?!" Duo blinzelte ihn fröhlich an und stürzte sich auf sein Eis.
Heero blinzelte. Er verstand nicht ganz, aber das spielte auch keine Rolle. Der Junge hatte etwas an sich, das ihn faszinierte. "Amerikaner?" "Yo! Frisch rübergesiedelt!" Duo grinste und streckte Heero die Hand hin. "What's your name, please?" Heero nahm Duos Hand uns schüttelte sie sanft, strich dabei mit seinen Daumen über Duos Handrücken, bevor er die Hand wieder sinken ließ. "Heero Yuy."
Als Duo die sanfte Berührung spürte, jagte es ihm einen Schauer über den Rücken. Er war für einen kurzen Moment in den kobaltblauen Augen gefangen gewesen. Dieser dunkelhaarige Typ hatte wirklich eine gewisse Ausstrahlung. "Magst du Basketball? Ich liebe Basketball! Meine Lieblingsmannschaft sind die Bulls. Deine auch?"
Duo hörte kaum auf zu reden, während er sein Eis verschlang. Heero antwortete einsilbig. Er hatte noch nie jemanden getroffen der soviel auf einmal reden konnte. "Ich spiele selbst Basketball." Er ertappte sich dabei wie er in die Augen seinen Gegenübers starrte. Die Farbe war einzig artig. "Trägst du Kontaktlinsen?" Dieses Indigo konnte nicht echt sein.
"Alles echt!" Duo zog sein Augenlid etwas nach unten und beugte sich weiter zu Heero. "Siehst du?!" Dann schnappte er das Thema wieder auf. "Du spielst auch Basketball? Cool! In 'ner Mannschaft oder so?!" Heero beugte sich vor und sah fest in Duos Augen. Wahnsinn. Diese Augen. So etwas hatte Heero noch nie gesehen. Er zwang sich auf Duos Frage zu antworten. "Ja, bei Interface Junior."
"Waaaaas?!" Duo fiel fast vom Barhocker. "Da spiel' ich jetzt auch! Ist ja cool! Dann sehen wir uns öfter!" Heeros Atem setzte kurz aus. "Das ist...nett." "Geht's dir nicht gut?" Duo sah Heero besorgt an. Wieso stockte sein Atem so? Und wieso zur Hölle redete der Junge so wenig? Es sah doch so aus, als ob er was von ihm wollte, oder täuschte er sich da?!
Heero war total aufgeregt. Er schluckte und spielte mit dem Schirmchen in seinem Drink. "Nein alles klar." Er lächelte sanft. "Seit wann bist du denn im Team?" Der Trainer hatte noch gar nichts gesagt und da Heero ihr Top-Spieler war erfuhr er sowas normalerweise als Erster. "Erst seit heute Nachmittag. Bin ja wie gesagt erst angekommen." Duo lächelte Heero breit an. "Du kannst mir ja die Stadt zeigen!" Heero nickte und trank seinen Drink aus.
"Dann kommst du morgen zum Training?" "Yes!" Duo nippte an seinem Glas und sprang auf. "Los, zeig' mir was!" Es kam Duo gar nicht in den Sinn Rücksicht darauf zu nehmen, dass Heero vielleicht etwas ganz anderes vorhatte. Heero sah ihn fragend an. "Jetzt? Es ist ein Uhr morgens und ich muss morgen auf." Sein Boss hasste es wenn man zu spät kam. "Wieso nicht?!" Duo blinzelte ihn fröhlich an.
"Weil jetzt doch sowieso nichts offen hat." Heero seufzte. Er würde Duo gerne die Stadt zeigen. "Na und?! Dann zeig' mir deine Wohnung!" Duo zerrte an Heeros Ärmel. Heeros Gesichtsausdruck wurde leicht traurig. Der Junge hatte es ja ganz schön eilig. Er nickte und deutete Duo ihm zu folgen. "Is nicht weit von hier." Duo hakte sich bei ihm unter. Er hatte Heeros Gesicht gesehen und versuchte herauszubekommen, wie man ihn aufheitern konnte.
So folgte er ihm durch die Straßen und sang laut. Heero lächelte. Duo hatte eine schöne Stimme. Vor einer großen Autowerkstatt blieb er stehen und suchte den Schlüssel. Er arbeitete hier und seine Wohnung war oberhalb, er konnte direkt durch die Werkstatt gehen. "Wah..." Duo lief zu einem Wagen auf den Gelände. "Ist das ein Shelby?!" Duo kniete sich nieder und besah sich die Radkappen.
Heero nickte. "Da hinten steht ein Jaguar." Er machte eine Handbewegung. Er ging zu einer kleinen Treppe. "Wahnsinn!" Duo hüpfte eine Weile zwischen den Wagen hin und her, dann bemerkte er, dass Heero schon weiter gegangen war und jagte schnell die Treppe hinauf. Heero sperrte gerade die Tür zu seiner Wohnung auf. Sie war nicht sehr groß. Eine Wohnküche, ein kleines Schlafzimmer und ein Bad.
Duo lugte vorsichtig hinein. "Oh!", war alles, was er dazu zu sagen hatte. Er stieß sich die Schuhe von den Füßen und ohne jegliche Aufforderung ging er in die Wohnung. "Ich weiß, sehr mickrig. Aber ich kann hier umsonst wohnen, weil ich unten arbeite." Er ging zum Eiskasten. "Willst du was trinken, Kleiner?" Duo verschränkte die Arme vor der Brust und zog einen Schmollmund.
"Ich bin nicht klein!" Heero lächelte. Duo sah total süß aus wie er so schmollte. Er stellte sich nah vor Duo und legte seine Hand auf Duos Kopf. Dann fuhr er damit zu sich. Die Hand lag genau auf seinem Kinn. "Kleiner als ich." "Hmpf!" Duo grummelte etwas und lief umher. Er besah sich die Wohnung. Kaum eine Verzierung. Er blieb vor einem kleinen Bild stehen.
"Bist du das?" Heero folgte ihm und besah sich das Bild. Ein kleiner ernster Junge war darauf abgebildet. "Ja." "So..." Duo wunderte sich, dass Heero auf dem Bild so ernst aussah, immerhin war er da noch ein Kind. Er entschied sich ihn etwas aufzumuntern und sprang ihn einfach an. Heero sah ihn erstaunt an. Der bezopfte Junge hing an seinem Hals und grinste breit. "Klein-Duo-chan ist mü~üüdee!" Duo grinste Heero immer noch breiter an.
"Dann sollte klein Duo-chan vielleicht nach Hause und ins Bett gehen." Heero war ziemlich unsicher, vor allem wegen seines kleinen Problems. "Wo sagtest du, ist dein Schlafzimmer?!" Duo ignorierte Heeros Hinweis einfach komplett. Heero errötete und legte seine Hände unter Duos Hintern und trug ihn einfach in sein Schlafzimmer. "Ah..." Duo lachte auf. Er kämpfte sich aus Heeros Armen frei und zog sich rasch die Sachen aus, nur die Shorts ließ er an.
Er hüpfte aufs Bett und klopfte fröhlich neben sich. Heero setzte sich, angezogen wie er war, neben ihn und drückte Duo auf das Bett. Er deckte ihn gut zu. "Schlaf gut, Kleiner." "Willst du mit Klamotten schlafen?! Duo sah ihn skeptisch an. Er richtete sich auf und begann Heeros Hemd aufzuknöpfen. Heero hielt die Luft an und zwang sich nicht auf Duos makellose Brust zu achten. Als der Junge sich aufgesetzt hatte war ihm die Decke bis zum Nabel hinunter gerutscht.
Ein amüsiertes Grinsen zog sich über Duos Gesicht, als er merkte, dass Heero die Luft angehalten hatte. "Der Mensch kann nur 3 Minuten ohne Sauerstoff auskommen, denk' dran!" Er striff Heero das Hemd vom Leib und lächelte, als er den perfekten Körper vor sich sah. Heero nickte. Er starrte auf Duos festen Bauch mit der zarten Haut. Es musste sich unglaublich weich unter seinen Fingern anfühlen. Er hob seinen Blick ein Stückchen und blieb an Duos zarten Brustwarzen hängen.
"Heero..." Duo sah den Jungen neben sich fragend an. "Alles okay?" Heero nickte und stand auf. Er nahm sich einen Polster. "Schlaf schön." Er wusste, er würde nicht schlafen können, wenn er neben Duo liegen würde. "Huh?!" Duo sah Heero verwirrt an. "Du wagst es nicht, mich hier allein liegen zu lassen!", fuhr er ihn scharf an. Heero blieb geschockt stehen. "Ich dachte, ich schlafe im Wohnzimmer." Er war nicht der Typ für eine Nacht, schon gar nicht seit er nicht mehr konnte.
"Aber..." Duo schniefte. "Dann bin ich ja ganz allein in der großen, fremden Stadt!" Heero seufzte und fuhr sich durch die Haare, dass er dabei absolut göttlich aussah fiel ihm nicht mal auf. Doch Duo bemerkte es und er hatte Mühe nicht zu sabbern. Er klopfte wieder neben sich. "Na los!" Sich seiner Reize wieder bewusst, setzte er seine Puppy-Dog-Eyes auf und schniefte wieder etwas. Heero kam sich total hilflos vor. Er setze sich und lehnte sich an die Bettlehne.
"Das ist doch kein entspanntes Schlafen!" Mit einem Satz war Duo über ihm und zog Heero die festen Jeans aus. Er schmiss sie vom Bett und zog Heero etwas tiefer, legte die Bettdecke über sie beide und bettete seinen Kopf auf Heeros starker Brust. "Halt mich!", befahl er in kindlichem Tonfall. Heero schluckte und zog den anderen Jungen fest in seine Arme.
Er schloss die Augen und versuchte seinen aufgebrachten Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bringen. Duo bemerkte, dass Heeros Herz raste und er sah ihn fragend an. "Geht's dir wirklich gut?" Heero nickte und legte seine Hand auf Duos Taille, streichelte sanft darüber. Duos Haut war noch weicher als er es sich vorgestellt hatte. Zufrieden schmiegte sich Duo wieder an ihn und schnurrte leise.
Heero zog die Decke ein Stück höher. "Machst du das öfter?" "Was?" "Mit fremden Jungs mit nach Hause gehen." "Nö" Duo hatte die Augen geschlossen. "Aber du bist nett!" Heero lächelte leicht. "Außerdem hab' ich noch keine Wohnung! Ich niste mich also hier ein!" Duo grinste ihn breit an. "Huh?" Heero sah ihn fragend an. "Was ist mit deinem chinesischen Freund?" "Keine Ahnung. Hab' doch nur mit ihm geredet!"
Duo gähnte laut. "Achso, ich dachte ihr gehört zusammen." Heero strich dem Jungen neben sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Schlaf gut." "Du auch!" Duo machte sich jetzt keine weiteren Gedanken. Er war müde und schlief sofort ein. Bei Heero war es warm und gemütlich. Heero lag noch lange wach und dachte über seine Situation nach.
Am nächsten Morgen erwachte er früh vor Duo und machte dem quirligen Jungen Frühstück. Er schrieb ihn noch einen Zettel, dass er bei der Arbeit sei und huschte dann in einer blauen Latzjean nach unten. Erst gegen Mittag wurde auch Duo wach. Er fand den Zettel und schlang das Frühstück in sich hinein. Dann kramte er in Heeros Schrank und zog sich ein paar von seinen Sachen an.
Er blieb noch eine Weile einfach sitzen und tapste dann hinunter in die Garage, um nach Heero zu sehen. Heero lag gerade unter einer alten Corvette. Er hatte sein Shirt ausgezogen und ein Träger seiner Latzhose war nach unten gerutscht. Duo fand ihn nach einer Weile. Das Wasser lief schier in seinem Munde zusammen, als er Heero so daliegen sah. Kurz entschlossen packte er ihn an den Füßen und zog ihn unter der Corvette hervor.
Heero sah erschrocken auf. Als er Duo erkannte grinste er. Sein Oberkörper und sein Gesicht waren voller Ölspritzer. "Hast du Mittagspause?", fragte Duo mit lieblicher Stimme. Heero sah auf die Uhr. "Vor zehn Minuten zu Ende." Er rappelte sich auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Oh! Zu spät..." Duo kratzte sich am Kopf. Er schwang sich auf die Motorhaube des Wagens und lugte durch die Frontscheibe hinein.
Heero kramte in einem Tisch an der Seite und steckte dann den Schlüssel ins Zündschloss. Der Wagen jaulte kurz auf und schnurrte dann wie ein Kätzchen. "Na bitte." "Wah!" Duo klatschte begeistert die Hände zusammen. "Die Lady fährt sich bestimmt klasse!" "Möchtest du sie fahren?" Duo schien kurz zu überlegen. "Erstens: Ich habe nur einen national gültigen Führerschein, zweitens: der Wagen gehört mir nicht und drittens bekommst du sicher Ärger, wenn ich den fahre."
Duo hüpfte neben Heero in den Wagen. "Fahr' du!" "Er gehört mir, also bekomm ich keine Probleme." Duo sah Heero mit aufgerissenem Mund an. "Das ist dein Wagen?!" "Die Werkstatt gehört meinem einzig lebenden Verwandten. Deswegen darf ich den Wagen hier reparieren." "Cool..." Duo grinste breit und streckte sich. Ein Gedanke schoss durch seinen Kopf und er sah Heero aufmerksam an.
"So ein Wagen kostet Schweinegeld! Wie kommst du daran?!" Heero sah ihn unsicher an. Dass seine Eltern zu einem alten Adelshaus gehörten, erwähnte er lieber nicht, eigentlich
lebten sie auch noch, aber da sie ihn verstoßen hatten, zählte für ihn nur noch sein Onkel mit der Werkstatt. "Zusammengespart." "Warte mal... du bist höchsten..." Duo versuchte zu schätzen. "17!"
So ganz geheuer war ihm die Sache nicht. "Du bist doch nicht bei der Mafia, oder so?!" Etwas ängstlich rutschte er ein Stück weiter von Heero ab. Heero sah ihn entgeistert an. "Mafia? Nein. Ich bin 18." "Gut!" Duo entspannte sich wieder etwas. Er zog die Schuhe aus und legte die Beine aufs Board vor ihm, kramte seine Sonnenbrille aus der Tasche und setzte sie auf. "Fahr' los!"
Heero lachte und fuhr aus der Garage. "Aber trotzdem glaub' ich nicht, dass du mit 18 das Geld für so einen Wagen hast!" Duo sah Heero nicht an, grinste aber. Heero seufzte und beschloss ihm die Wahrheit zu sagen. "Hast du schon mal was von den Yuy's gehört?" Duo kramte in seinem Gedächtnis. Schließlich nickte er und im selben Moment wurde ihm einiges klar. Er erinnerte sich an Heeros Nachnamen und sprang entsetzt auf, lehnte sich mit den Armen auf die Beifahrertür.
"Du! Nein... Ich... wah!", stammelte er aufgeregt. Heero seufzte. "Ich war ihr einziger Sohn." "Oh..." Duo fasste sich wieder. "Aber die Familie lebt doch noch?!" Er erinnerte sich an den Artikel, den er neulich noch in der Zeitung gelesen hatte. Heero redete nicht gerne über das Thema. "Nicht für mich." "Verstehe!"
Duo setzte seine heruntergerutschte Sonnenbrille wieder richtig und nahm wieder die Haltung an, die er zuerst beibehalten hatte. Er seufzte kaum hörbar. Heero schien dieses Thema wirklich nicht zu mögen. Nun, dann würde er ihn ablenken. "Zeig' mir ein paar schöne Sachen!" Heero lächelte und fuhr mit den Wagen zu einer der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
"Wir fahren etwas 20 Minuten, also mach’s dir gemütlich." Er zögerte ein wenig und legte dann seine Hand auf Duos Oberschenkel. "Sag’ mal... Sind das meine Sachen die du da an hast, Kleiner?" "Ich glaub' schon. War ja in deiner Wohnung!" Duo grinste. Heeros warme Hand auf seinem Oberschenkel war gut.
Er merkte, dass Heero etwas schwitze, aufgeregt war und legte seine Hand auf Heeros. "Ich will zum Strand!" Heero versuchte sich auf die Straße zu konzentrieren, als er Duos Hand auf seiner spürte. Er drehte um und fuhr Richtung Strand. "Stehen dir gut." "Scheinst Geschmack zu haben!" Duo schloss die Augen.
"Weck' mich, wenn wir da sind!" Ohne Heeros Hand loszulassen, schlief er ein. Heero nickte und hielt an einer roten Ampel. Er stellte Duos Sitz ein wenig nach hinten, damit er bequemer lag. Als sie ankamen, schlief Duo noch. Heero blieb eine ganze Weile neben ihm sitzen und beobachtete ihn. Nachdem Duo dann doch irgendwann wachgeworden war und Heeros beobachtende Blicke gespürt hatte, ließ er mit einem kurzen Nasenrümpfer die Brille tiefer rutschen.
"Du hättest mich vor mindestens einer halben Stunde wecken sollen!" Er gab sich einen kleinen Schwung und sprang aus dem Wagen. Heero sah ihm entschuldigend an und sperrte den Wagen ab bevor er zum Strand ging. Duo nahm seine Hand und zog ihn zum Wasser. Es war warm und er lachte. Ohne darauf zu achten, dass sie ihre Sachen noch anhatten, zog er Heero ins Meer.
"Wha!" Heero blieb stehen und ging wieder aus dem Wasser. Er zog sich ohne mit der Wimper zu zucken aus und ging dann wieder ins Wasser. Duo lachte und machte es ihm nach. Er sprang Heero an, so dass sie beide unter Wasser landeten. Heero errötete, als er Duos Körper auf seinem spürte und drückte den anderen Jungen leicht von sich. "Huh?!"
Duo tauchte wieder auf und zog Heero mit sich. Er klammerte sich an ihn und hielt sich mit den Beinen an Heero fest. Heero keuchte leicht. "Was machst du da?" "Mich festhalten! Ich bin kleiner als du! Denkst du ich will, dass mich die Wellen begraben?!" Duo sah ihn supersüß an. "Duo, das Wasser hier reicht dir bis zum Bauchnabel." "Oh..." Duo sah auf das Wasser und ließ Heero dann los. "Okay!"
Heero nickte und legte sich auf den Rücken, ließ sich etwas treiben. "Sag mal Duo...Hast du eigentlich eine Freundin?" "Nö! Aber in America hatte ich eine." Duo ließ den Kopf auf Heeros Bauch krachen. Heero umarmte ihn leicht. "Vermisst du sie sehr?" "Sie hat versprochen mir zu schreiben!" Duo tauchte unter Heero weg und zog ihn unter Wasser. Heero tauchte auf und schnappte nach Luft. Irgendwie war er jetzt deprimiert.
Duo hatte also schon jemanden und wollte sich wirklich nur bei ihm einnisten. "Hej, bei euch geht die Sonne früh unter!" Duo strahlte als er den Sonnenuntergang sah. "Ich wollte immer mal 'ne Romanze am Strand!" Heero schluckte und schwamm ein paar Runden. "Du kannst sie ja von mir aus anrufen." "Nö! Keine Lust..." Nun ließ Duo sich etwas treiben. "Hab' ich dir schon gesagt, dass du schön bist?!", rief er Heero nach einer Weile zu, die Augen geschlossen haltend.
"Huh?" Heero schluckte vor Schock etwas Salzwasser. "Na du bist schön, hübsch, pretty, nice... Wie auch immer!" Duo rührte sich nicht. Heero hustete ein wenig. "Du bist auch schön." "I know!" Duo tauchte unter, schwamm zu Heero und tauchte direkt vor ihm wieder auf. "Ich bin Shinigami!" "Der Gott des Todes?“ Ein Grinsen war die einzige Antwort auf Heeros Frage. Duo musterte den ganzen, perfekten Körper vor ihm. Sein Blick glitt aufmerksam über jeden Millimeter Heeros straffer Haut. "Dir ist kalt?"
Heero sah an sich herab. Er hatte eine Gänsehaut. Eigentlich war ihm nicht kalt. Eher das Gegenteil. Lag wohl an Duos Nähe. "Hai." Er schwamm zurück zum Strand und zog sich wieder an. Duo folgte ihm. Er hatte nicht die Gänsehaut gemeint. Ihm selbst war warm und er war entspannt. Es betrübte ihn, dass es Heero nicht so zu gehen schien. Noch eher er sich sein Hemd wieder anziehen konnte, war Duo bei ihm und zog ihn in seine Arme.
"Wieso willst du nicht meine Romanze sein?", fragte er leise. Über Heeros Rücken lief ein Schauer. "Du hast doch schon jemanden." "Das ist keine Antwort!" Duo ließ Heero los und schlüpfte in seine Hosen. Heero seufzte. Er konnte Duo ja nicht von seinem Problem erzählen. "Was möchtest du machen?"
"Mmh..." Duo machte ein paar Schritte auf Heero zu und griff in seinen Schritt. "War das eine Antwort?!" Bei Heero rührte sich überhaupt nichts. "Ich meine heute Nachmittag." Duo wunderte sich zwar etwas, dass Heero so ruhig blieb, tat es aber einfach damit ab, dass ihm zu kalt zu sein schien. "Ich meinte die Antwort auf meine Frage, Heero no Baka!"
Duo rührte sich keinen Millimeter. "Ich kann nicht, Duo..." Heero schluckte, ihm war das mehr als peinlich. Besonders weil es Duo war. Duo sah ihn irritiert an. Er brachte Heeros Aussage in eine völlig andere Verbindung. "Wieso kannst du keine Romanze sein?!" "Verdammt, Duo! Ich bin impotent!"
Wütend und verletzt stürmte Heero zum Auto. Erschrocken sah Duo ihm nach. Damit hatte er jetzt wirklich nicht gerechnet. 'Duo, du Idiot!', fuhr er sich selbst scharf an. Er folgte Heero schnell. Heero saß im Auto und warf ihm einen Blick zu der jeden zum Schweigen brachte. Duo schluckte etwas, doch ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen, seinen Fehler wieder gut zu machen.
"Heero-kun..." Er stieg in den Wagen. So richtig wusste er nicht, was er jetzt sagen sollte, also zog er Heero einfach an sich. "Es geht doch nicht um Sex!" Heero antwortete nicht, sondern fuhr ohne Umwege zurück zur Werkstatt. Duo machte sich die größten Vorwürfe. Er fragte sich, ob es wohl besser wäre, sich eine andere Unterkunft zu suchen, aber ihm leuchtete ein, dass das Heero nur noch mehr verletzten würde. Außerdem wollte er gar nicht von ihm gehen.
Heero parkte und ging zurück in die Werkstatt. Sein Onkel wartete schon auf ihn. "Wo zur Hölle warst du solange Heero? Ich hab mir Sorgen gemacht..." Duo seufzte und ging Heero nach. "Meine Schuld!" Er verbeugte sich tief vor dem älteren Herrn. Der ältere Mann sah den Jungen skeptisch an. "Und du bist?" "Ein Kumpel von mir, Onkel Danny."
Heero seufzte und streckte sich. "Wie auch immer. Du hast noch zwei Autos zu reparieren!" Duo sah auf die Uhr. Es war schon später geworden. Jetzt sah es ganz danach aus, als würde Heero wegen ihm auch noch Überstunden machen müssen. Die Vorwürfe, die er sich machte, wurden immer größer. Er besah sich die Wagen und entdeckte einen derer, die zu reparieren waren. Kurzentschlossen rollt er sich darunter.
"Komm da sofort wieder vor!" Heero hasste es, wenn jemand seine Arbeit übernahm. "Nein!" Duos Stimme klang entschlossen und er werkelte weiter. "Es sind zwei! Du eins und ich!" "Duo, verdammt! Das ist meine Arbeit! Wenn du dich schon hier einquartierst, dann lass’ mich wenigstens meine Arbeit machen." Duo ließ sich von Heeros tosender Stimme gar nicht stören, sondern ignorierte ihn einfach vornehm.
Heero tobte. Er ging nach oben und holte Duos Sachen. "Hau ab." "Heero..." Duo rollte sich unter dem Wagen hervor und sah ihn traurig an. "Es tut mir leid, okay?!" "Verschwinde!" Heero war wirklich wütend. Er stürmte zurück in seine Wohnung und sperrte hinter sich ab. Mit Tränenspuren in den Augen, rollte Duo sich unter den Wagen. Er arbeitete so lange, bis beide repariert waren. Dann stiefelte er zu Heeros Wohnung hinauf.
Er verbrachte die Nacht vor dieser. Heero öffnete am nächsten Morgen seine Tür und erstarrte. "Verdammt noch mal." Duo hatte die Augen halbgeöffnet. Geschlafen hatte er eh nicht viel. Heero seufzte und verfluchte sich selbst. Er hob Duo auf seine Arme und brachte ihn in sein Bett. "Heero-kun!" Mit einem Schlag war Duo hellwach. "Sch...Schlaf!" "Nein!"
Duo stand auf. Sein Rücken schmerzte tierisch. "Ich... es tut mir leid! Ich wusste doch nicht, dass..." Heero drückte ihn aufs Bett. "Schon ok...Wir reden später. Ruh dich aus." Duo seufzte und nickte. "Die Wagen sind fertig!" Kaum hatte er diesen Satz beendet, fiel er in einen tiefen Schlaf. Heero lächelte und streichelte über Duos Kopf. Er ging nach unten und sah sich die Wagen an. Duo hatte wirklich gute Arbeit geleistet.
Er musste sie nur noch waschen und polieren. Gegen Nachmittag erwachte Duo wieder. Er bediente sich erneut an Heeros Schrank und lief in die Garage. "Wo kommt die Dreckwäsche hin, Koi?!", rief er laut. Heero zuckte bei dem Wort ein wenig zusammen. Ohne sich umzudrehen antwortete er Duo. "Im Bad steht ein Wäschekorb." "Hai!" Duo raste wieder nach oben, nur um ein paar Minuten später wieder bei Heero aufzutauchen und ihm bei der Arbeit zuzusehen.
Heero fluchte und knallte eine Motorhaube zu. Normalerweise hätte er das Problem schon lange gelöst, aber seit Duo hier war, war er total unkonzentriert. "Huh?!" Duo klappte die Motorhaube wieder auf und sah rein. Er erkannte das Problem auf Anhieb. "Du musst doch nur...", war der Beginn seines langen, erklärenden Redeschwalls.
"Das weiß ich auch!" Heero schnaubte. Es war nur Duos Schuld, dass er nicht bei der Sache war. "Und warum machst du es dann nicht?!" Duo lutschte unschuldig an seinem Lollie und hängte sich über den Motor. Heero behob den Fehler und grummelte vor sich hin. Duo hängte sich dicht an seine Seite und half ihm etwas, damit ihm die Kabel nicht die Sicht versperrten, oder ihm in die Quere kamen.
"Willst du hier arbeiten?" "Tu' ich eh! Du gibst mir 'ne Bleibe und sorgst für meine Ernährung und ich helf' dir!" Duo strahlte Heero süß an. Heero schüttelte den Kopf. "Mein Onkel würde dich bezahlen." "Anders reicht's mir!" Duo begann einen kleinen Kratzer im Lack neu zu lackieren. "Du kannst ja nicht ewig hier wohnen und es wär’ sicher nicht schlecht, wenn du dir was ansparst. Danny sagt er zahlt dir ’nen guten Stundenlohn."
Duo schüttelte die Spraydose. "Du willst nicht, dass ich bei dir wohne, nicht wahr?!" Duo war fertig mit seiner Arbeit und räumte seinen Kram ordentlich zusammen. Er fürchtete, dass Heero ihm mit einem ’Ja’ antworten würde. "Nein, du störst mich nicht. Ich mein’ nur falls deine Freundin dich besuchen kommt, oder so..." "Ich glaub' nicht, dass sie das tut!" Duo schwang sich auf eine kleine Werkbank und wischte sich die Farbe mit etwas Terpentin vom Arm.
"Aha...." Heero begann damit sein Werkzeug zu putzen. "Du solltest dir trotzdem was ansparen." "Hm..." Duo schien zu überlegen. Er war selten so ruhig, wie jetzt. Heero zuckte mit den Schultern. Er ging zu einem Auto. "Kannst du Reifen wechseln?" "Hai!" Duo sprang wieder von der Bank und folgte Heero. "Gut. Der Wagen hat vier aufgestochene Reifen. Viel Spaß." Heero wischte sich seine Hände in der Hose ab und ging nach oben.
"Als ob das ein Problem für Shinigami wäre!" Duo schnaufte leise und begann sich an die Arbeit zu machen. Es dauerte nur ein paar Minuten, bis er alle Reifen gewechselt hatte. Heero stand in seiner Küche und kochte für sich und Duo ein Mittagessen. Er wusste nicht was Duo mochte also hatte er sich einfach für Steaks entschieden.
Als Duo fertig war, machte er sich daran gleich auch noch den Ölstand des dafür vorgesehenen Wagens zu prüfen. Nachdem er die Werte aufgeschrieben hatte, ging er zu einer beschädigten Tür über. Heero deckte den Tisch und stellte das Essen darauf ab. "Duo, Essen!" Er öffnete die Träger seiner Latzhose. Eine Dusche vorher würde ihm gut tun.
Er war total verschwitzt. Kurz nachdem Duo Heeros Ruf gehört hatte, ging er in die Wohnung hinauf. Er war mit den Aufgaben für den ganzen Tag fertig geworden und hoffte, dass Heero sich freuen würde, wenn er es ihm sagte. Heero zog sich gerade die Shorts aus und warf seine Sachen über das Sofa. Er stand mit dem Rücken zu Duo.
Dieser konnte sich nicht verkneifen einen leisen Pfiff von sich zu geben. Heero fuhr herum und errötete. "Du kannst schon essen, ich muss noch duschen." Rasch verschwand er im Bad. "Mir würde eine Dusche aber auch gut tun!" Ohne jegliche Rücksichtnahme auf Heeros Privatsphäre zog Duo sich aus und folgte ihm, stellte sich einfach mit unter die Dusche.
"Bist du irre!? Hau ab!" Heero sah ihn geschockt an und huschte aus der Dusche. Schnell zog er sich wieder an. "Mein Gott, hab' dich nicht so! Du hast nichts, was ich nicht auch hätte!" Duo öffnete seine langen Haare. "Hast du mal Duschgel?" Heero knurrte bedrohlich. "Das ist meine Wohnung! Und ich würde es sehr gutheißen, wenn du das berücksichtigen würdest."
Wütend rannte er nach unten. Der Appetit war ihm auch vergangen. Er bemerkte das Duo schon alle Arbeiten erledigt hatte. Heero seufzte. Er kam sich total nutzlos vor. Er schnappte sich seine Basketballsachen und beschloss etwas früher zum Training zu gehen. Duo seufzte laut, als er die Wohnungstür zuknallen hörte. Gab es denn wirklich keinen Weg diesem Jungen näher zukommen?!
Er duschte fertig und aß sein Essen auf. Er würde ihn eh beim Training wiedersehen. Er stellte Heeros Essen in den Kühlschrank und zog sich die Sachen wieder an. Dann brach auch er auf. Heero war der Mannschaftskapitän und so jagte er die Gruppe bereits über den Platz. Duo stand wenige Minuten später in seinem neuen Trikot vor ihm. Er erkannte sofort an Heeros Aussehen, dass er der Mannschaftsführer war.
"Hy Captain!" "Drei Runden um den Platz!" Die anderen Jungs grinsten breit. "Wenn du meinst..." Duo zuckte nur mit den Schultern und lief los. Er brauchte nur einen Bruchteil der Zeit die, die anderen Jungen aus Heeros Team gebraucht hätten. Heero nickte und teilte die Gruppen neu auf. Der Trainer saß auf einer Bank, las Zeitung und trank Kaffee.
Heero schmiss den Laden schon. Duo wurde in die gegnerische Mannschaft eingeteilt und freute sich insgeheim darüber. So würde er Heero zeigen können, wie gut er wirklich war. Doch Heero war überdurchschnittlich gut. Er ließ Duo kaum eine Chance. Nachdem Duo Heeros Taktik studiert hatte, jagte er ihm den Ball ab und versenkte ihn, was die anderen Jungen zum Staunen brachte.
Das hatte bisher noch keiner geschafft. Duo schenkte Heero ein selbstsicheres Grinsen und bewegte seine Lippen zu einem lautlosen "Ich bin Shinigami!" Heero schickte ihm einen absolut tödlichen Blick. Er hasste es zu verlieren. Duo schaffte es am Ende tatsächlich seiner Mannschaft einen Punkt mehr einzubringen als der Heeros.
Er grinste ihn an und erntete den Beifall seiner Teamkameraden. Sie waren verblüfft. Heero würdigte ihn keines Blickes, als er in die Umkleidekabine ging. Die anderen Jungen folgten ihm, auch Duo. Während alle den nötigen Respekt und auch genug Angst vor ihrem Captain
hatten, ließen sie ihn in Ruhe. Duo jedoch ging zu ihm.
"Du verlierst nicht gerne?!" Seine Augen blitzen. Er zog Heero schnell an sich und küsste ihn vor versammelter Mannschaft. Ihm war klar, dass Heero ihn dafür wahrscheinlich windelweich prügeln würde, aber es war ihm egal. "Ich verliere auch nicht gerne, woran ich hänge!", flüsterte er nach dem Kuss. Heero knurrte und ballte die Händen zu Fäusten. "Was fällt dir eigentlich ein!?" Heero zog sich um und stürmte nach draußen.
Das war ihm so peinlich. Nicht nur, dass Duo ihn geschlagen hatte, nein er musste ihn auch noch vor der ganzen Mannschaft bloßstellen. Die Mannschaft sah ihrem Captain verwirrt nach. Dann beobachten sie Duo. Was war das für einer?! Wollte er Heero den Rang streitig machen?! Duo wunderte sich, dass Heero ihn nicht geschlagen hatte und folgte ihm langsam nach Hause.
Heero war bereits daheim, besser gesagt im Keller und trat gegen einen Sandsack. "So ein verdammter..." Da Duo von dem Keller nichts wusste, wartete er in der Wohnung auf Heeros Rückkehr. Verschwitzt und immer noch wütend ging Heero nach oben. Dort erwartete Duo ihn bereits. Er saß auf dem Bett, trug nur ein paar Shorts.
Heero ging an ihm vorbei und zu seinem Schrank. Er räumte seine frischen Sachen ein und verschwand dann im Bad. Die Tür sperrte er diesmal hinter sich ab. Duo wunderte sich nicht, dass Heero ihm immer noch sauer war. Nach einer Weile kam Heero im Schlafanzug zurück und ging ins Wohnzimmer. Er schnappte sich seine Basketballzeitschrift und sah sich nach einem neuen Verein um.
Wenn Duo Captain werden wollte, dann sollte er doch. Doch Duo ließ ihm nicht viel Zeit zum lesen. Er folgte Heero und setzte sich auf die Couchlehne neben ihn. "Muss ich deinen Stolz noch weiter brechen, bevor ich dich erreiche?!", fragte er mit trauriger Stimme. Heero sah ihn fest an. In seinen Augen zeigte sich deutlich die Demütigung.
"Ich such’ mir einen anderen Verein." "Es ist deine Mannschaft!" Duo sah Heero aus seinen aufrichtig schimmernden, indigofarbenen Augen an. "Du kannst wirklich nicht verlieren!" "Ja genau! Meine Mannschaft. Die haben mich respektiert und geachtet bevor du kamst! Jetzt werden sie mich für einen Verlierer und eine Schwuchtel halten."
"Damit liegen sie doch gar nicht so falsch, oder?!" Duo strich sanft Heeros Wange hinab. Fast schon brutal schlug Heero die Hand weg. "Fass’ mich nie wieder an." Doch Duo gab nicht nach. Er ließ sich einfach von der Couchlehne auf ihn gleiten, so dass er ihn festgenagelt hatte. Schon zum zweiten Mal drückte er seine Lippen auf Heeros.
Ganz zart und sinnlich dieses mal, als wollte er ihn besänftigen. Heero drückte ihn von sich. Tränen traten in seine Augen. Er rannte im Schlafanzug aus der Wohnung. Duo beeilte sich, ihm zu folgen. Auf halbem Weg holte er ihn ein. "Wieso lässt du mich nicht an dich heran, Heero?!" "Du bist ein Junge!" Heero rannte einfach weiter.
Und diesmal konnte Duo ihn nicht einholen. Heero gab wirklich alles und sprintete. Duo seufzte und drehte um. Ihm kam es nicht so vor, als hätte Heero das interessiert, als er ihn damals auf das Eis eingeladen hatte. Heero rannte bis er nicht mehr konnte. Traurig ließ er sich auf eine Parkbank sinken, verbrachte dort die ganze Nacht, frierend. Und Duo blieb die ganze Nacht über wach.
Er machte sich wirklich Sorgen um Heero, warf sich immer wieder vor, dass er zu weit gegangen war. Heero fror furchtbar. Er schlang seine Arme um sich und weinte leise. Irgendwann gegen Morgen hielt Duo es nicht mehr aus. Er verließ die Wohnung und suchte Heero, nahm für alle Fälle einen dicken Mantel mit, den er im Schrank entdeckt hatte.
Heero war schon ganz blau im Gesicht vor lauter Kälte, als Duo ihn endlich entdeckte. So schnell er konnte, lief er zu ihm, zog ihn hoch. Er legte ihm den Mantel um, und versuchte ihn warm zureiben. "Heero..." Duo sah die Tränenspuren auf seinem Gesicht.
Heero zog den Mantel fest um sich und klapperte mit den Zähnen. Er sah Duo nicht an. Kurzentschlossen hob Duo ihn auf seine Arme und trug ihn zurück zur Wohnung. Er beeilte sich und lief so schnell er konnte. Endlich angekommen stopfte er Heero sofort ins Bett und kochte ihm Tee, brachte ihm eine Wärmflasche. Heero schloss müde die Augen. Er hatte die ganze Nacht nicht geschlafen. "Ruh' dich aus!"
Duo kroch zu Heero unter die Decke, wärmte ihn etwas. Er war heilfroh, dass sie am nächsten Tag nicht arbeiten mussten. Es war kein neuer Auftrag reingekommen. Heero zog Duo an sich und begann wieder zu weinen. "Heero..." Duo strich zärtlich über seinen Rücken. "Wovor hast du Angst?" "Ich....." Heero verbarg seinen Kopf in Duos Halsbeuge und schmiegte sich fest an ihn. Duo küsste sanft Heeros Schläfe.
"Erzähl's mir!" "Wenn.....du mit mir zusammen bist, dann regt sich nichts bei mir verstehst du?" Er sah ihn traurig an. "Hee-chan..." Duo hielt ihn ganz fest und streichelte ihn beruhigend. "Das ist doch egal!" "Das sagst du jetzt! Und wenn es dann soweit ist lässt du mich sitzen so wie mein Ex-Freund." "Heero!" Duo hob den Kopf des weinenden Jungen etwas an und küsste ihn zärtlich.
"Ich bin *nicht* dein Ex!" Heero schloss die Augen und bewegte seine Lippen leicht gegen Duos. Den Druck leicht erwidernd zog Duo ihn fester in seine Umarmung. Er löste sich langsam wieder von ihm und sah Heero liebevoll an. Heero lächelte leicht und legte seinen Kopf auf Duos Brust.
"Versuch' etwas zu schlafen!" Heero nickte und schlief kurz darauf ein. Duo ließ ihn die ganze Nacht über nicht los, auch nicht, als er selbst schließlich einschlief. Heero schlug am nächsten Morgen die Augen auf, sein Magen knurrte laut. Was auch kein Wunder war, da er seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte.
"Heero..." Duo lächelte ihn an. "Ich mache dir Frühstück!" Er gab ihm einen Kuss auf die Stirn und kämpfte sich unter der Decke hervor. Dann richtete Duo auf einem großen Tablett ein feierliches Frühstück für Heero her und brachte es ihm. Heero zog Duo auf seinen Schoß und senkte seinen Lippen auf Duos Nacken. "Heero... Iss! Du hast doch Hunger!"
Duo freute sich, dass Heero ihn küsste, aber er machte sich auch Sorgen und hielt Heero ein aufgebackenes Brötchen hin. Heero seufzte und aß brav zwei Brötchen. Duo half ihm dabei. Dann stellte er das Tablett weg und kuschelte sich wieder neben Heero, umarmte ihn sanft. Heero drückte sich an ihn.
"Sind neue Aufträge gekommen?" "Nein! Du kannst dich ausruhen!" Duo strich ein paar wirre Haarsträhnen aus Heeros Gesicht. "Wie fühlst du dich?" "Mir geht’s gut." Heero drehte den Kopf leicht und schnappte sich den Kalender vom Nachttisch. "Ein Auto wird heute abgeholt." Duo nickte. "Ich kümmer' mich drum!" "Nein, ich muss das selbst machen, das ist ein sehr wichtiger Kunde und du bist nicht mal fix angestellt."
"Dann lass mich wenigstens mitkommen!" "Gerne." Heero stand auf und streckte sich. "Okay!" Duo stand auch auf und nahm Heero in die Arme, strich sanft über seinen Oberkörper. "Aber erst duschen wir!" "Ge...meinsam??" "Hai!" Duo zog Heero langsam in Bad. Heero zog sich langsam aus und stieg unter die Dusche.
Er stellte sich so hin das Duo nur seinen Rücken sehen konnte. "Heero..." Duo hatte sich ebenfalls ausgezogen und stellte sich zu ihm. Ganz sanft drehte er Heeros Gesicht zu sich. "Du musst dich für nichts schämen!" Heero seufzte und drehte sich zu Duo um, hielt seinen Blick auf Duos Gesicht.
Duo zog Heero dicht an sich, legte die Arme um ihn und küsste ihn. Heero schmiegte sich an ihn und küsste ihn zärtlich zurück. Ein leises Lachen kam von Duo, als sie den Kuss wieder brachen. "Ich hätte nie gedacht, dass hinter diesem Sturkopf so eine verletzliche Seele ruhen würde..." Er strich zärtlich an Heero Seite hinab, rieb ihn mit dem Duschgel ein.
Heero lächelte schief. Sein Körper reagierte überhaupt nicht auf Duos streichelnde Finger. "Du musst vor nichts Angst haben!" Duo küsste ihn wieder, drehte das Wasser langsam an. Heero nickte und sah Duo fragend an. "Darf ich deine Haare aufmachen?" "Wenn du magst..." Duo drehte sich so, dass Heero seinen Zopf greifen konnte.
Heero lächelte sanft und entfernte Duos Zopfband. Er legte es auf das Waschbecken und schloss dann wieder die Duschtür. Andächtig ließ er seine Finger durch die seidige Masse gleiten, lockerte sie auf. "Wieso hast du sie solange wachsen lassen?" "Es gefällt mir so!" Duo warf Heero einen sanften Blick zu, wobei er etwas über seine Schulter sehen musste.
Heero hauchte einen Kuss auf Duos Schulter und fischte dann nach dem Shampoo. "Ich mag sie auch." "Das freut mich!" Duo setzt sich auch den Boden der Dusche. Heero hockte sich hinter ihn und begann sanft das Shampoo in Duos Haare zu massieren. Dabei schnurrte Duo genüsslich für ihn.
Heero wusch die Seife aus und drehte dann das Wasser ab. "Hej, du bist dran!" Duo protestierte und griff nach dem Shampoo. "Meine sind frisch gewaschen." "Na und?!" Heero seufzte und hockte sich wieder hin. "Na mach schon Kleiner." "Ich bin nicht..." Duo seufzte theatralisch und begann sanft das Shampoo in Heeros struppige Haare zu reiben. "Sag' mal,
kämmst du die auch mal?!"
"Die sind gekämmt Kleiner! Die haben nur ein Eigenleben!" "Merkt man!" Duo wusch das Shampoo vorsichtig wieder aus. "Sieht süß aus!" "Ich seh doch nicht süß aus." "Doch, mein kleines, verletzliches Elfchen!" Duo zog ihn wieder in seine Arme. Heero knurrte. Er kam sich total bescheuert vor. "Hunde, die bellen..." Duo grinste. "Den Rest kennst du!" Heero beugte sich vor und biss in Duos Hals. "Beißen doch."
Er grinste und stieg aus der Dusche. Duo quiekte und rieb sich den Hals. "Heero!" Er kletterte ihm nach. Heero trocknete sich ab und warf Duo ein Handtuch an den Kopf. "Uff..." Duo trocknete sich ebenfalls ab und kramte dann in Heeros Schrank. Das Teil hatte einmal ordentlich ausgesehen. Heero seufzte und ging ihm nackt nach. "Sag mal, hast du keine eigenen Sachen?"
Er räumte seinen Schrank wieder ordentlich auf. "Nö, die sind verschütt gegangen! Blödes Hafenpersonal!" Duo grummelte etwas und schlüpfte in einen von Heeros Overalls. Heero seufzte. "Dann kauf dir neue!" Er schnappte sich eine alte löchrige Jeans und ein Tank Top und zog beides an. "Mein Koi wird ja wohl seine Sachen mit mir teilen können!"
Duo schnaufte süß. "Nenn’ mich nicht Koi, Kleiner." Heero seufzte. "Und wieso nicht?!" Duo kramte nach einem Paar Schuhe. "Weil ich nicht dein Koi bin! Ich bin nur dein impotenter Quartiergeber." Für diese Antwort warf Duo Heero einen tödlichen Blick zu. Heero ignorierte es und schlurfte in die Küche.
Er öffnete den Eiskasten und schrieb dann einen Einkaufszettel. In der Zwischenzeit hatte Duo sich in ein paar von Heeros Schuhe gezwängt. "Die sind knapp!" "Kauf dir eigene!" Heero schüttelte den Kopf. "Dein Geld liegt auf dem Tisch." "Huh?! Ich wollte doch keins!" Duo zwängte sich in eine von Heeros Jacken. "Aber ich hab keine Lust das du ständig in meinen Sachen rumrennst, also spar dein Geld und kauf dir was."
"Mein Gott, sind wir wieder launisch heute?!" Duo seufzte theatralisch und steckte das Geld ein. "Thx!" Heero schnaubte. "Ich bin immer so verdammt okay? Du kennst mich seit zwei Tagen! Erwarte nicht, dass ich mich wegen dir einfach ändere." Heero stand auf und packte sein Geld ein.
"Was willst du zum Abendessen?" "Ich komme mit! Dann kann ich mir gleich Sachen kaufen!" "Gut." Heero nahm Duos Hand und zog ihn mit sich nach unten. Duo machte gute Miene und setzte ein strahlendes Gesicht auf und er freute sich ja auch wirklich, dass Heero seine Hand hielt.
Als Danny die beiden sah, schaute er sie verwundert an. "Was ist denn mit euch los?!" Heero sah seinen Onkel unsicher an. Genau deswegen hatten ihn seine Eltern rausgeschmissen, weil er schwul war. "Kinder, holt den Wagen ab!" Danny steckte den Kopf tief in eine Motorhaube.
Heero seufzte erleichtert. "War dieser Kushrenada schon wegen seinem Auto da?" "Er hat die Daten schon angegeben. Ihr sollt euch beeilen, Himmel!", brummte es aus der Motorhaube. Duo grinste. Heero nickte und zog Duo mit sich weiter. Duo folgte ihm einfach. Er wusste eh nicht, wo es hingehen sollte. Heero führte ihm zu einem großen Garagenartigen Gebäude und ließ Duo hinein. In dem Raum standen ein Haufen Nobelkarossen.
Er drückte Duo einen Schlüssel in die Hand. "Nummer 13." "Äh...hai!" Duo suchte den Wagen und kam vor einem großen Rolls Royce zum Stehen. Heero öffnete die große Garagentür und nahm sich vor die Mechanik der Tür demnächst zu reparieren. Das handliche Aufkurbeln war furchtbar anstrengend. Duo seufzte und fuhr den Wagen aus der Garage.
Dann sprang er raus und half Heero das Tor wieder zu schließen. Heero sah ihn dankbar an und fuhr den Wagen zur Werkstatt zurück. "Du solltest den Führerschein hier auch machen." "Gute Idee bei dem Job!" Duo lachte. Heero nickte und ging zu seinem Onkel und drückte ihm den Schlüssel in die Hand.
Duo wartete währenddessen draußen. "Benutzt ihr Gummis?", fragte Danny besorgt. Heero spürte wie ihm das Blut ins Gesicht schoss. "Wir schlafen nicht miteinander, Onkel Danny!" "Ihr seht aber sehr vertraut aus! Kauft euch welche, Jungs!" Danny gab Heero einen Klaps. "So ein schöner Hintern... tz... Kein Wunder!"
Er lachte laut auf. "Onkel Danny!" Heero schüttelte lachend den Kopf. "Ich mag ihn." "Sag' ich doch!" Danny lächelte. "Will ja nur nicht, dass ihr krank werdet! Hier!" Er drückte Heero einen Geldschein in die Hand und zwinkerte. Heero nickte. "Wir müssen sowieso einkaufen gehen. Brauchst du auch irgendwas?"
"Du könntest mir ein paar Bier mitbringen!" Danny grinste breit. Heero nickte und ging mit einem immer noch rotem Kopf zurück zu Duo. "Huh? Hast du Fieber?" Duo sah ihn besorgt an und fühlte Heeros Stirn. Heero schüttelte den Kopf und nahm Duos Kopf zwischen seine Hände. Dieser nutzte die Chance, um Heero schnell einen Kuss auf die Lippen zu geben.
Dannys munteres Lachen ertönte hinter den beiden. "Ich sag's ja, ich sag's ja!" Er grinste breit. "Diese Jungend..." Heeros volle Röte kehrte mit einem Schlag zurück und er zog Duo schnell mit sich zum Supermarkt. "Sag' mal, wovon hat dein Onkel da geredet?!", fragte Duo neugierig. "Von Kondomen..." Heeros Stimme war leise und glich mehr einem Grummeln.
"Von Kondomen?!" Duos Stimme war dafür umso lauter. "Pscht! Schrei nicht so." "Wieso denn nicht?!" "Weil uns hier jeder hören kann." Heero küsste ihn kurz und schnappte sich dann einen Einkaufswagen. "Na und?! Meinst du andere Leute haben keinen Sex?!" Duos Stimme war immer noch genauso laut wie vorher und langsam wurden die Leute auf ihn aufmerksam.
Heero sah ihn verletzt an. Er hatte ihn doch extra gebeten ruhig zu sein. "Andere Leute vielleicht. Ich nicht!" Duo lief schnell zu ihm und nahm seine Hand. "Wird schon, Koi!" Heero grummelte und räumte verschiedene Sachen in den Wagen. "Was willst du heute nun essen?" "Ich koch' uns Nudeln!", schlug Duo fröhlich vor und räumte welche in den Wagen.
"Gut." "So..." Duo schnüffelte etwas. "Und wo haben Japaner ihre Gummis?" Er suchte den Laden ab. "Nicht im Supermarkt, Kleiner." Heero zog ihn zur Kasse. "Oh..." Duo half Heero die Waren aufs Band zu legen und zahlte die Hälfte. Heero packte alles in Tüten und zog Duo dann zu einem Bekleidungsgeschäft. Duo wuselte hinein. Was er kaufte sah ganz einfach aus: schwarz, schwarz, schwarz und nochmals schwarz.
Heero kaufte einen violetten Schlafanzug für Duo und packte ihn heimlich ein.. Nachdem Duo seine Einkauftour beendet hatte sah er Heero fragend an. "Gehen wir jetzt Gummis kaufen?" Heeros Blick wurde traurig. "Die laufen doch sicher ab bevor ich sie benutzen kann." Duo zog ihn in seine Arme. "Du musst schon ein bisschen Vertrauen haben!" Heero nickte und zeigte auf die Drogerie gegenüber.
"Gut!" Duo zog Heero hinüber. Er kramte im Regal. "Magst du Erdbeere?" Heero wurde wieder rot. "Kirsche", flüsterte er leise. Ein Grinsen zog sich um Duos Mundwinkel und er nahm ein paar Kondome mit Kirschgeschmack. Er ging zur Kasse und zahlte, wobei er sich keine Waffel daraus machte auch noch lautstark eine Tube Gleitgel zu verlangen.
Heero wäre am liebsten im Boden versunken, so peinlich war ihm das. Schließlich hatte Duo alles was erwollte und hakte sich bei Heero unter, damit auch ja jeder bemerkte, dass sie zusammengehörten. Heeros Kopf war so rot wie eine Tomate. Er stellte seinen Kragen auf und hoffte, dass niemand ihn erkennen würde.
Duo hatte es eilig Heero nach Hause zu ziehen. Er flitzte schnell zu Danny und gab ihm das Bier, das sie ihm gekauft hatten. Dann zerrte er Heero in die Wohnung und machte sich ans Kochen. Heero räumte das Essen ein und machte sich dann daran Platz in seinem Kasten zu schaffen. In der Zwischenzeit wurde Duo fertig. Er hatte den Tisch schön gedeckt und zwei Teller bereitgestellt.
Die Tomatensoße auf Heeros Teller hatte er in Herzchenform gegossen. "Fertig!" Heero lächelte sanft. "Arigato." Duo lächelte ihn nur an und sagte nichts. Heero begann zu essen. "Gut." "Nur gut oder sehr gut?" Duo setzte sich auf seinen Schoß und fütterte ihn. Heero schlang einen Arm um Duos Hüfte. "Ausgezeichnet."
"Super!" Duo strahlte. Er hatte dieses Gericht zum ersten Mal gekocht. Heero aß artig auf. Duo tat es ihm gleich, räumte den Tisch ab und ging sich dann waschen. Heero wusch in der Zwischenzeit das Geschirr ab und wusch die Wäsche, da sich die Waschmaschine in der Küche befand.
Als Duo zurückkam, trug er nur seine Shorts. Er ging zu Heero und half ihm mit dem Rest. "Danke Duo." Heero räumte das trockene Geschirr weg. "Dein Schlafanzug liegt am Bett." "Huh?!" Duo wunderte sich. Er hatte doch gar keinen Schlafanzug. Heero nickte einfach nur. Er hoffte, dass es Duo gefallen würde. Die Farbe passte so gut zu seinen Augen.
Duo ging zum Bett und quiekte leise. Er zog das Teil sofort an. Es stand ihm wirklich gut. Dann ging er zu Heero und umarmte ihn. "Arigato!" Heero strahlte. "Gern geschehen." "Jetzt musst du aber auch mit mir ins Bett kommen!" Duo küsste ihn auf die Wange. "Hai." Heero zog ihn mit sich und zog sich seinen Pyjama an. Er hatte den gleichen wie Duo nur in kobaltblau.
"Partnerlook!", stellte Duo vergnügt fest. Heero nickte und warf den bezopften Jungen aufs Bett. "Wah... so stürmisch, Koi?!" Duo lachte und zog Heero an sich. Heero kniete sich über ihn und lächelte ihn an. Duo reckte den Hals und küsste Heero, legte seine Beine um Heeros Hüften. Heero schmiegte sich an ihn und gähnte. "Müde, Koi?" Heero nickte und kuschelte sich an Duo. "Dann schlaf' gut!"
Duo legte den Arm um ihn und deckte ihn gut zu. Heero schnurrte leise. "Du machst mir Angst!" Heero öffnete erschrocken die Augen. "Einerseits bist du so verletzlich und andererseits tust du so hart..." Duo streichelte Heero über den Kopf und strich im die Haare aus dem Gesicht. "Wieso?" "Ich bin nicht verletzlich!"
Heero drehte sich zur Seite. Er durfte einfach nicht mehr verletzlich sein, durfte niemanden vertrauen! Sonst würde es ihm wieder so gehen wie bei seinen Eltern. "Doch, bist du!" Duo hielt ihn weiterhin im Arm. "Und es ist schön so... Du bist viel lieber so..." Heero antwortete nicht mehr und presste die Augen zusammen.
Duo seufzte und streichelte ihm mit dem Zeigefinger über die Wange. "Wer hat dir nur so wehgetan, Koi?!", flüsterte er leise, die Frage mehr an sich selbst gerichtet. Heeros Lippen pressten sich zu einem dünnen Strich zusammen und er drehte Duo den Rücken zu. "Heero..." Duo stupste mit der Nase gegen seinen Rücken. "Ich werde dir nicht wehtun! Zu mir kannst du ehrlich sein!"
Er legte den Arm um Heeros Hüfte und versuchte ihm von seiner Wärme zu geben. Heero drehte sich nicht herum, aber er drückte seinen Körper ein wenig an Duo. "Du kannst dich mir anvertrauen, wann immer du magst, Koi..." Duo hielt ihn ein bisschen fester und schloss die Augen. Heero nickte kaum merklich und gähnte. Vorsichtig drehte Duo ihn wieder zu sich und drückte ihn so gegen sich, dass Heeros Kopf an seiner Brust lag.
Duo ließ seine Finger durch die weichen, dunkelbraunen Haare gleiten. Heero seufzte leise. "Wie fühlst du dich?" Heero machte ein nachdenkliches Gesicht und lächelte dann gegen Duos Brust. "Geborgen." "Gut..." Mit dieser Antwort war Duo zufrieden. Das war genau das, was er Heero geben wollte: Geborgenheit!
Er schaukelte ihn sanft in seinen Armen und summte ihm ein Lied vor. Heero lächelte immer noch als er endlich einschlief. Am nächsten Morgen hatte Duo sich halb verdreht, aber den Arm immer noch um Heero liegen. Er schnarchte etwas. Heero hauchte ihm einen Kuss auf die Stirn.
Duo schnüffelte im Schlaf etwas mit seinem Stupsnäschen und grunzte zufrieden. Heero kicherte leise. Von dem Kichern geweckt, klappte Duo die Augen auf. Er sah direkt in Heeros kobaltblaue und strahlte ihn an. "Ohayo!" "Morgen." Heero drückte seine Lippen leicht auf Duos und lächelte ihn an
"Müssen wir Samstags auch arbeiten?", fragte Duo gähnend. "Wenn Aufträge da sind schon. Bleib’ liegen, ich schau nach." "Hai!" Duo blieb gemütlich liegen. Heero rappelte sich auf und ging nach unten. Kurz darauf kam er mit einem chinesischen Jungen wieder. "Duo, du hast Besuch!" "Doch nicht jetzt!"
Duo hatte die Augen geschlossen und machte keine Anstalten sich zu bewegen. Heero schnaubte. "Dein chinesischer Freund ist hier." "Hmpf!" Duo erhob sich langsam und streckte sich. Er gähnte laut und sah zu Wufei. "Was gibt's?!" Wufei drückte ihn an sich. "Wo warst du denn, mein Kleiner? Ich hab dich überall gesucht! Wieso bist du einfach abgehauen?"
"Wah..." Duo versuchte ich loszukämpfen. "Fei! Lass' mich!" Wufei umarmte ihm fester. "Mein kleiner Duo." "Wufei!" Duo hatte Mühe den Chinesen wieder loszuwerden. Er war doch nur ein kurzer Flirt gewesen. Heero stand daneben. Er kam sich so blöd vor, weil er vor gehabt hatte Duo zu vertrauen.
"Lass' mich endlich los, Fei!" Duo zappelte. Er wollte nicht, dass Heero den falschen Eindruck bekam. Wufei ließ ihn los und sah ihn fragend an. "Duo..." "Wufei..." Duo sah ihn entschuldigend an. "Ich hab' schon einen Freund!" Heero sah ihn geschockt an. Er hatte also neben seiner Freundin noch jemanden? Und was war mit ihm?
Duo seufzte. "Bitte, Wufei. Sei nicht traurig!" Heero schluckte, während Wufei nickte. Dannys Stimme ertönte von unten. "Heero. Mr. Kushrenada ist mit seinem anderen Auto da. Komm bitte runter." Duo horchte auf. "Wir müssen arbeiten, Fei! Sorry!" Wufei nickte und schlurfte mit den anderen nach unten.
"Bleiben wir dann wenigstens Freunde?" Duo umarmte ihn herzlich und nickte. "Natürlich! Wir sehen uns mal, ja? Ich ruf' dich an!" Er verabschiedete sich von Wufei. Wufei nickte und wollte nach draußen. Dabei stieß er mit einem eleganten Mann zusammen. Treize sah ihn verwundert an. "Entschuldigen Sie junger..." Ihm blieb die Stimme weg, als er den wunderhübschen Chinesen sah.
Wufei sah auf, der Mann war um einiges größer als er. "Verzeihung." Treize lächelte. "Kein Problem!" Wufei sah ihn strahlend an. Irgendwie hatte er es jetzt gar nicht mehr so eilig zu gehen. Heero räusperte sich. "Mr. Kushrenada, was kann ich für Sie tun?"
Es dauerte einen kleinen Augenblick, bis Treize bemerkte, dass er angesprochen worden war. "Nur der Ölstand, Heero... Nur der Ölstand!" Er sah zu Wufei. "Kann ich Sie als Entschädigung auf einen Kaffee einladen?" "Entsch...ädigung?" Wufei stotterte ein wenig und hob den Kopf um direkt in Kornblumenblaue Augen zu blicken.
Heero grinste und zwinkerte Duo leicht zu. Duo nickte wissend zu ihm hinüber. Er gab Wufei einen Stoß. "Na los!" Wufei schluckte und reichte dem Mann seine Hand. "Ich bin Chang Wufei." "Treize Kushrenada. Angenehm!" Er erwiderte Wufeis Händedruck fest und führte ihn dann zu einem kleinen Café. Wufei strahlte.
Der Mann war wirklich faszinierend. Heero überprüfte den Ölstand und füllte etwas nach. "Was willst du heute machen Duo?" "Haben wir denn noch was zu tun?", fragte Duo erstmal. Heero sah auf den Terminplan. "Iie." Duo wäre Heero fast um den Hals gefallen. Er hatte dieses 'Iie' wirklich überaus süß ausgesprochen.
Duo gefiel Heeros Akzent. "Dann lass' uns doch wieder raufgehen!", schlug er vor und deutete auf ihre Schlafanzüge. Heero zuckte mit den Schultern. "Was sagt dein Freund eigentlich dazu, dass du bei mir wohnst?" Heero fielen Duos Worte wieder ein. Für einen Moment sah Duo Heero entgeistert an, dann lachte er auf.
"Baka! Ich hab' dich gemeint!" "Oh...Gomen nasai." "Egal..." Duo griff Heeros Hand und zog ihn wieder nach oben. Heero ließ sich willig ziehen. Hinter ihnen ließ Duo die Tür ins Schloss fallen und führte Heero wieder zum Bett. Heero ließ sich darauf nieder und zog Duo an sich. "Ich bin also dein Freund, ja?" Duo kratzte sich am Kopf. "Nicht?"
Heero lächelte ein wenig. "Heißt das du magst mich?" "Sieht so aus, oder?!" Duo fiel Heero lachend um den Hals, so dass sie beide auf dem Bett lagen. Heero schlang seine Arme um Duo. "Arigato." "Du musst dich doch nicht dafür bedanken, dass ich dich mag, Baka!" Duo kam ihm eine sanfte Kopfnuss.
Heero lachte und legte sich ordentlich hin. Duo schlang ein Bein um ihn und zog die Decke wieder über die beiden. Heero kuschelte sich fest an ihn. "Ich mag dich auch, Kleiner." Ein Strahlen huschte über Duos Gesicht. "Magst du mit mir zusammensein?" "Sind wir das nicht schon?" "Hm..." Duo machte ein nachdenkliches Gesicht und grinste dann. "Doch!"
"Denkst du ich lass’ jeden Kerl den ich kennen lerne bei mir wohnen, Kleiner?" Heero hatte sich diesen Spitznamen irgendwie angewöhnt. "Iie!" Duo versuchte Heeros Tonfall von vorhin nachzuahmen. "Aber ich bin nicht klein!" Er schmollte süß. Heero lachte über Duos Aussprache. "Das klingt süß." "Nicht so kawaii, wie bei dir!"
"Iie." "Uh..." Duo schmolz regelrecht dahin. "Das ist doch nur ein Wort." "Aber du sprichst es so kawaii aus!" Duo schmiegte sich dichter an Heero. Heero seufzte. "Soll ich noch irgendwas für dich sagen?" "Ich liebe dich!" "Ai shiteru." Heero dachte gar nicht über die Bedeutung der Worte nach, sagte sie nur.
"Nein, ich meine du sollst es meinen!" Duo seufzte und rollte sich auf den Rücken. "Oh." Heero drehte sich herum und stützte sein Kinn in Duos Bauch. "Ai shiteru." Diesmal mit Gefühl in der Stimme. Duo strahlte ihn an und strich über sein Haar, seinen Nacken hinab und ließ seine Hand etwas unter Heeros Schlafanzug gleiten.
"Mhm..." Heero legte seine Wange auf Duos Bauch und schmiegte sich leicht dagegen. Dieser kraulte ihn etwas. Sie bleiben eine Weile so liegen. "Darf ich dich nochmal nackt sehen?", fragte Duo dann plötzlich. Heero japste. "Nani?" "Du bist wunderschön..."
Duo zog ihn zu sich hoch und küsste ihn, ließ seine Hände unter Heeros Schlafanzug gleiten, legte sie auf seinen Rücken. Heero seufzte leise und stand dann auf. Langsam und mir kreisenden Hüften begann er sein Oberteil aufzuknöpfen. "Warte... ich helf' dir!" Duo strahlte und half Heero sein Oberteil abzulegen.
Heero sah ihn unsicher an und striff dann seine Hose nach unten. Duo lächelte ihn aufmunternd an. "Wunderhübsch!" Heero lächelte sanft und kletterte wieder ins Bett. "Soll ich auch?", fragte Duo ruhig. Er wollte, dass Heero sich nicht mehr so unsicher fühlte und hoffte, dass es ihm leichter fiel, wenn er auch nackt war. Heero nickte zaghaft. "Okay..." Duo zog sich die Sachen aus und schmiss sie vom Bett. Andächtig ließ Heero seinen Blick über Duos Körper gleiten.
Duo seufzte. So locker konnte er Heero nicht ansehen, denn er wusste, dass es ihn dann erregen würde und er wollte mit Heero nichts übereilen. Heero prägte sich jede Linie auf Duos Körper genau ein. Zu seiner eigenen Verwunderung konnte er spüren wie ihm ein wenig warm wurde. "Kommst du in meinen Arm?"
Heero nickte und legte sich zu seinem Koi. Duo legte wieder sein Bein um ihn, streichelte über sein schönes Gesicht. "Vertraust du mir?" Heero nickte langsam. "H...Hai.." Ganz sanft hob Duo sein Kinn an. "Wirklich? Sei ehrlich!" Er sah ihm tief in die Augen. Heero erwiderte den Blick fest. "Ich vertraue dir." "Gut!" Duo küsste ihn innig.
Heero schlang die Arme um ihn und erwiderte den Kuss. Etwas unsicher bemerkte Duo, wie ihm langsam heißer wurde. Heero drückte ihn enger an sich. Versuchte eine Reaktion seines Körper zu bekommen. Duo bemerkte sein Vorhaben. "Zwing' dich nicht!", flüsterte er leise. Heero nickte und sah ihn traurig an.
"Ich möchte dich aber..." "Hej..." Duo lächelte ihn aufmunternd an. "Wenn du magst, kann ich es dir machen!" Heero wurde wieder rot. "Wenn ich dabei überhaupt was empfinde." "Hast du noch nie mit jemandem geschlafen?", fragte Duo vorsichtig. Heero schüttelte den Kopf.
"Mein Ex hat mich verlassen, weil ich nicht konnte." "Koi..." Duo zog ihn fest in seine Arme und drückte ihn zärtlich. "Wir müssen nichts übereilen..." Heero sah ihn dankbar an. "Lass' uns einfach kuscheln, okay?!" Duo lächelte ihn liebevoll an.
Heero hob den Kopf und küsste ihn sanft. Duo öffnete seinen Mund etwas. Vorsichtig ließ Heero seine Zunge in die weiche Mundhöhle gleiten. In seinem Bauch kribbelte es ein wenig. Duo schenkte Heero ein leises Stöhnen. Er hatte die Augen geschlossen, seine Hand auf Heeros Schulter gelegt. Das Geräusch gefiel Heero ungemein. Er wollte, dass Duo es noch einmal von sich gab.
"Koi..." Duo keuchte etwas, als sie den Kuss wieder brachen. Er legte seine Beine um Heero und hielt ihn ganz fest, ließ ihn nicht los. "Du schmeckst schön!" Heero schmunzelte. "Du auch....So süß..." "Hai..." Duo lächelte ihn verliebt an. Heero schloss die Augen und lehnte sich zurück. In seinem Innersten rang Duo mit sich selbst. Er dachte darüber nach, ob er überhaupt mit Heero schlafen sollte.
Er wollte es unheimlich gern, aber er hatte Angst davor, dass es Heero nur weh tat und er dabei gar nichts empfand. Heero bemerkte Duos Blick und zog ihn an sich. "Woran denkst du?" "Mir ist nur gerade ein Gedanke durch den Kopf geschossen!" Duo lächelte Heero wieder an. Heero nickte. "Bekomm’ ich trotzdem eine Antwort?" Duo seufzte. Er wollte Heero nicht wehtun, aber er wollte ihn auch nicht anlügen.
"Ich habe überlegt, ob wir überhaupt zusammen schlafen sollten..." "Oh." Heero sah ihn nicht an. Gleich würde Duo aufstehen und gehen, weil er unfähig war. Doch Duo machte keine Anstalten auch nur Aufzustehen. Er nahm Heero wieder in den Arm. Heero sah zur Decke, währen Duo ihn zärtlich streichelte. "Weißt du... Ich will dich schon, aber ich hab' Angst, dir wehzutun..."
Heero drehte den Kopf. "Müssen wir gleich?" "Nein! Ich sagte doch: Wir haben Zeit!" Duo lächelte ihn an. "Ich hab' nur trotzdem drüber nachgedacht. Ich will dich nicht verletzen, weißt du?!" "Arigato." Heero schloss die Augen. "Bist du jetzt traurig?", fragte Duo besorgt. "Iie."
"Okay..." Duo schmiegte sich ganz dicht an Heero, verteilte kleine Küsse auf seinem Körper. Heero blieb regungslos liegen, versuchte sich zu entspannen. Das war so frustrierend. Duo bemerkte, dass Heero doch geknickt zu sein schien und hörte auf ihn zu küssen. Er überlegte angestrengt, wie er ihn aufheitern könnte. Heero seufzte. "Tut mir leid."
"Muß' es doch nicht!" Duo lächelte ihn an. "Seit wann kannst du eigentlich nicht? Angeboren?" "Früher ging’s immer....Dann hab ich meinen Ex im Bett mit ’nem anderen erwischt und dann.....Er hat gesagt ich würde ihn nicht scharf machen und das ich total unnütz wär..." "Dann ist das eher eine Schockreaktion, oder so?!"
Duo sah ihn fragend an. "Ich wollte dann mit ihm schlafen, damit ich ihm zeigen kann, dass ich ihn auch geil machen kann, aber es hat nicht funktioniert." "Wenn's nur daran liegt..." Duo lächelte ihn an. "Dann kriegen wir das hin!" Er zwinkerte. Heero lächelte ihn an. "Du musst einfach dran denken, dass ich nicht dein Ex bin und dir nicht weh tun will! Außerdem erregst du mich!"
Duo küsste ihn zärtlich. Heero nickte und schloss die Augen, schob seine Zunge leicht zwischen Duos Lippen. Duo öffnete seine Lippen wieder etwas für Heero. Heero schob seine Zunge sofort in Duos Mund, kostete ihn tief. Er strich über die Außenwand und den Gaumen
bevor er seine Zunge über Duos Zähne gleiten ließ.
"Heero..." Duo keuchte leise und zitterte etwas. Heero lächelte gegen Duos Mund und saugte an seiner Unterlippe. Duo keuchte lauter, legte den Kopf etwas zurück und drückte seine Erregung sanft gegen Heeros Oberschenkel, um ihm zu zeigen, welch berauschende Wirkung seine Küsse auf ihn hatten. Heero keuchte ein wenig, als er Duos Glied an seinem Körper spürte.
Das war schön und regte etwas in ihm. "Du machst mich heiß, Koi..." Duo küsste ihn wieder. "Glaub' nicht, du hättest keine Wirkung!" Heero lächelte und spürte wie das Kribbeln in seinem Körper gewaltig zunahm. Was Duo da sagte tat ihm so gut.
Duo knabberte leidenschaftlich an Heeros Hals und seinem Ohrläppchen. Heero begann leicht zu keuchen. Er senkte seine Lippen wieder auf Duos Mund. Ihn zu küssen war so schön. Laut stöhnte Duo in seinen Mund und ließ ihn seine, immer härter werdende, Erregung spüren.
Heero grinste und nahm Duos Hand, legte sie auf seine eigene wachsende Erregung. Sofort riss Duo die Augen auf. "Heero..." Heeros Unsicherheit kehrte mit einem Schlag zurück und seine Erregung schlaffte ab. "Hab ich was falsch gemacht?" Duo schüttelte den Kopf.
Er strahlte Heero an, auch wenn dieser jetzt wieder erschlafft war. "Nein!" Er zog ihn in seine
Arme. "Ich... Du kannst doch!" Heero legte seinen Kopf auf Duos Brust. "Das liegt an dir..." "Koi..." Duo war überglücklich. Er streichelte Heero zärtlich und sah ihn verliebt an. Heero schloss die Augen.
"Ai shiteru." "I luv ya!" Duo hielt ihn ganz fest. Heero lächelte mit geschlossenen Augen und deckte sich zu. Duo half ihm dabei. "Ruh' dich aus..." "Hai." Duo streichelte Heero. Es war umwerfend ihn soweit gebracht zu haben, dass sich bei ihm wenigstens etwas geregt hatte
und er war ganz kribbelig.
Heero war glücklich. Das erste Mal seit so langer Zeit war er wirklich erregt gewesen. "Hast du etwas gefühlt?", fragte Duo leise. "Ja..." "War es schön?" Heero hob den Kopf und lächelte Duo strahlend an. "Hai." "Gut..." Duo lächelte zurück. "Komm'! Komm' hoch zu mir!" Heero rückte hoch. "So ist gut..." Duo legte die Arme um Heero.
Er konnte ihn so dichter bei sich haben, als wenn Heero mit dem Rücken auf seinem Bauch lag und er ihn fast nur mit den Beinen umklammern konnte. Duo verteilte viele kleine Küsse auf Heeros Gesicht. Heero schloss die Augen und seufzte zufrieden. "Du tust mir gut." "Du mir auch!"
Heero lächelte und stand dann auf. "Wir sollten uns mal anziehen!" "Duschen wir wieder?" Heero nickte und ging schon mal vor. Duo sprang aus dem Bett und lief Heero schnell
nach. Heero stand schon unter dem laufenden Wasser. Gut gelaunt hopste Duo zu ihm. "Na? Heute wieder Angst davor, dass ich dich ansehe?!" "Iie." "Gut!" Duo hopste auf Heeros Arme.
Heero lachte. "Gehen wir wieder an den Strand?" "Wenn du es möchtest, Koi." "Was möchtest du denn machen?" "Mit dir zusammen sein." Duo lachte. "Gute Antwort!" "Wir können gerne ans Meer fahren." Duo überlegte. "Wir können auch hier bleiben, uns den Bauch voll schlagen und etwas herumgammeln..." "Okay." "Hast du auch 'ne Meinung?" Duo klopfte leicht gegen Heeros Stirn. "Was machst du denn sonst so?"
"Meistens bastle ich an Autos herum oder ich treff mich mit Trowa zum Billard." "Mmh..." Duo kratzte sich am Kopf. Das hörte sich ja waaaaaahnsinnig spannend an. "Tut mir leid." Heero stieg aus der Dusche und trocknete sich ab. "Seid ich hier lebe, lief’s nicht so toll." "Dann wird's Zeit, dass sich das ändert!"
Duo zog Heero einfach das Handtuch weg und rubbelte sie beide trocken. Heeros Blick wurde melancholisch. "Magst du mir davon erzählen?", fragte Duo liebevoll. "Ich....ich würd’ gern mal wissen wie es meinen Eltern geht..." "Dann laß' uns sie besuchen!" "Sie haben gesagt, wenn ich auch nur einen Fuß auf das Gründstück setze lassen sie die Hunde auf mich los."
Duo sah Heero geschockt an. Was waren das denn für Eltern?! Er zog Heero an sich. "Dann nehmen wir eben Betäubungsgas mit!" Heero kuschelte sich an ihn und schniefte leise. "Sie....sie hassen mich." "Aber wieso denn?!" Duo streichelte Heero und versuchte ihn dadurch zu besänftigen. "Weil ich auf Jungs stehe..."
Duo japste. "Das ist doch..." Er seufzte. Dann kam ihm ein Gedanke. "Und wenn du eine Verlobte hättest?" Heero lachte ironisch. "Dann würden sie mich wohl mit willkommenen Armen empfangen." "Na dann lassen wir sie doch einfach in dem Glauben, damit du sie wenigstens mal siehst!" Duo lächelte ihn herzlich an und schlang sich das große Badetuch, wie einen Rock, um die Hüften.
"Hm?" Heero lächelte. "Du siehst aber immer noch wie ein Junge aus." Er strich mit seiner Hand sanft über Duos Brust. "Das kann man ja ändern... Ich glaub' nur nicht, dass du so was wie Brustimplantate hier rumliegen hast!" Duo lachte etwas. Heero prustete los. "Nein, hab ich nicht.."
"Siehst du!" Duo grinste. Er nahm Heeros Hand und zerrte ihn ins Schlafzimmer. "Wir gehen einkaufen!", pfiff er fröhlich vor sich her. Heero nickte und schlüpfte in seine Klamotten. Duo tat es ihm gleich. "Wie lange bleiben wir?" "Ich weiß nicht. Du brauchst aber was elegantes." Heero kramte nach seinem Anzug.
"Weia... So schlimm?!" "Tut mir leid." "Ach was..." Duo zerrte Heero zu seiner Corvette. Er wollte wenigstens mit Stil elegant sein. Heero sah ihn dankbar an und fuhr zu einem Kaufhaus. Dort zog Duo ihn in verschiedene Läden. Er kaufte alles Nötige und zog sich gleich auf einem Klo um.
Er war kaum wiederzuerkennen mit den geöffneten Haaren, dem langen, schwarzen Seidenkleid mit dazu passenden Handschuhen, High-Heels, Lippenstift und Brustimplantaten. Heero staunte. "Wow....Aber ohne dem Zeug find ich dich schöner." "Ich mich auch!" Duo grinste.
Er wedelte mit seiner Hand vor Heeros Nase. "Ich brauche noch 'nen Ring, wenn ich als deine
Verlobte durchgehen soll!" Heero nickte. "Du nutzt das hier aus, ne?" Er zog ihn zu einem Juwelier. "Meine Freundin und ich würden uns gerne Ihre Verlobungsringe ansehen.
Der Juwelier zeigte den beiden ein paar Modelle. "Was möchtest du Schatz?" Heero war erstaunt, dass die Verkäuferin Duo wirklich für ein Mädchen hielt. Duo lächelte Heero an. "Such' du sie aus!" Heero nickte und wählte einen schlichten Goldring mit einem indigofarbenen Stein aus.
"Du brauchst auch einen!" Heero nickte und wählte den selben Ring in Kobaltblau. Er bezahlte und zog Duo mit nach draußen. Er drückte ihn auf eine Bank und kniete vor ihm nieder. "Indigo oder kobaltblau?" "Wie romantisch!" Duo lachte und überlegte. "Kobalt!"
Heero streifte ihm den Ring über den Finger und küsste ihn dann sanft. "Ich liebe dich." Duos Herz raste. Er wünschte sich diese Verlobung wäre echt. Dann nahm er Heeros Ringe und streifte ihn ihm auf. "Ai shiteru!" Heero lächelte. "Na dann...ab in die Höhle des Löwen." Duo seufzte. Es wäre ihm lieber gewesen zu sehen, dass Heero diese Verlobung auch etwas bedeutete.
Er stand auf, hakte sich bei Heero unter und betrachtete die Ringe an ihren Händen. Heero dagegen, versuchte sich einzureden, dass sie das nur wegen seinen Eltern taten. Er würde Duo gerne wirklich heiraten. Im Wagen versuchte Duo sich zu entspannen. "Geliebter!" "Hm?" Heero fuhr auf einer einsamen breiten Straße.
Vor etwas einer halben Stunde waren sie durch ein Steintor gefahren, bereits dort hatte das Anwesen der Yuy's begonnen. "Ich übe!" Duo lachte. Heero grinste. "Da vorne ist schon das Anwesen." "Hai!" Duo lächelte, wartete bis Heero den Wagen hielt. "Du musst mir raushelfen!" Heero schluckte, als er das riesige Anwesen erblickte.
Er hielt vor dem Eisentor und half Duo aus dem Wagen. Dann drückte er auf den kleinen Knopf am Tor. Duo drückte etwas seine Hand und sah ihn aufmunternd an. Das Tor schwang leise summend zur Seite und Heero führte Duo zu der Tür. "Wow..." Duo war überwältigt. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er solch ein großes Anwesen sah.
Heero läutete an der Klingel. Er war aufgeregt und drückte Duos Hand sanft. "Alles gut, Schatz!" Duo küsste ihn. Einen Moment später öffnete ein Butler die Tür. Er riss die Augen auf, als er Heero sah. "Möchten der Herr, dass ich Sie anmelde?" Heero schluckte. "Sehrwohl James. Sagen Sie bitte meinen Eltern, dass ich mit meiner Verlobten hier bin."
Der Diener nickte und schloss die Tür wieder vor den Beiden. Eine Weile später kam er zurück. "Master and Mrs. Yuy wünschen Sie nun zu empfangen. Wenn sie mir bitte folgen würden..." Heero nickte und folgte dem Butler in den Salon. Auf dem Weg dorthin sah Duo sich um. Er war überwältigt von der Pracht dieses... man konnte weder Haus noch Villa sagen. Es war weit mehr, als das.
Heero dagegen nahm das alles gelassen, er hatte hier schließlich 15 Jahre lang gelebt. Schließlich hatte James sie zu ihrem Ziel geführt. Heeros Eltern saßen im Empfangszimmer. Heeros Mutter groß, blond und in einen edlen Fummel gequätscht, die Haare auftoupiert. Der Vater, wie Heero, dunkelbraune Haare, sehr elegant.
"Lasst uns jetzt allein, James!", befahl er. Der Butler nickte und verzog sich mit einer Verbeugung. Heero blieb unsicher von seinen Eltern stehen, verneigte sich dann ein wenig. "Vater...Mutter..." Duo schaltete schnell und machte einen Knicks. "Sohn..." Heeros Vater sagte es fast so, als würde er etwas Ekel empfinden und in Duo krampfte sich alles zusammen.
Heero nahm Duos Hand. "Ich möchte euch meine Verlobte Duo vorstellen." Heeros Vater verneigte sich etwas, küsste Duos Hand. "Erfreut ihre Bekanntschaft zu machen, junge Dame!" Er sah zu Heero. "Bist du nun endlich von deinem komischen Trip runter, ja?!" Duo beobachtete Heeros Mutter, die sich fromm im Hintergrund hielt.
Heero lächelte, doch es erreichte nicht seine Augen. "Ja, Vater. Duo ist die Liebe meines Lebens." Was nicht einmal gelogen war. Duo sah ihn an und strahlte. Der Vater nickte zufrieden. "Setzt euch doch..." Er deutete auf die große, elegante Couch. Heero sah Duo sanft an und setze sich dann elegant.
Duo tat es ihm nach. Er nahm zu Heeros rechten Platz und schlug damenhaft die Beine übereinander. "Sprich' Heero, was verschlägt euch hierher?", schaltete sich nun auch endlich die Mutter ein. Heero schluckte. "Ich wollte sehen wir es euch geht Mutter und euch meine Verlobte vorstellen."
Duo wollte Heero helfen, doch wagte es nicht etwas zu sagen, bevor er dazu aufgefordert wurde, so nahm er einfach nur Heeros Hand. Heero drückte sie sanft. Er war äußerst stolz auf Duo. Etwas schüchtern lächelte dieser in die Runde. "Nun junges Fräulein..." Der Vater sah Duo aufmerksam an und Duo glaubte diesem Blick nicht lange standzuhalten.
"Ich hoffe ihr werdet euch als würdige Frau meines Sohnes erweisen!" Duo lächelte. "Ich werde mir die größte Mühe geben, um ihn glücklich zu machen und ihm Ehre zu erweisen!" Heeros Mutter lächelte und setzet sich Heero und Duo gegenüber. "Duo, wie habt Ihr unseren Sohn kennen gelernt? Erzähl uns bitte etwas über dich."
'Mist!' Schoß er prompt durch Duos Kopf. Jetzt musste er sich schnell etwas einfallen lassen. "Nun...", säuselte er mit damenhafter Stimme.
"Ich bin damals gerade von America hierher gereist. Es war eine wirklich anstrengende Fahrt mit dem Schiff, aber ich wollte auf meinen Wagen nicht verzichten. Auf dem Weg in meine neue Wohnung hatte ich eine Panne. Da mein Chauffeur nicht bei mir war, weil er erkrankte und ich keinerlei Ahnung von Fahrzeugen habe, war ich heilfroh, als Ihr Sohn meinen Weg kreuzte und mir anbot, mir einen Abschleppdienst zu rufen."
Heero lächelte. Duo machte das wahnsinnig toll. Duo fuhr fort. "Nun... Ihr Sohn war so gütig mir zu helfen. Ich war einfach von Anfang an fasziniert von ihm und bat ihn um seine Telefonnummer, damit ich mich erkenntlich zeigen könne. Er gab sie mir und einige Tage später, habe ich bei ihm anrufen und ihn zum Brunch laden lassen. Das war der Anfang einer wunderschönen Liebschaft."
Duo kicherte etwas. Heero räusperte sich ein wenig. "Ich war von Anfang an von Duo fasziniert gewesen. So ein wundervolles Geschöpf trifft man nicht alle Tage." Heero Eltern nickten. "Das ist wirklich eine schöne Geschichte!" Die Mutter lächelte etwas. "Darf man annehmen, dass Sie recht wohlhabend sind?", wendete sie sich dann an Duo.
Der suchte schnell nach einer Antwort. Heero nahm ihm die Antwort ab. "Duos Familie macht in Textilien." "So..." Heeros Vater nickte. "Wie interessant. Leider kenne ich mich in der Branche nicht gut aus..." Er war dabei sich ein paar Fragen einfallen zu lassen. Heero nickte. "Duo möchtest du etwas zu trinken?" Duo legte die Hand auf die Brust.
"Ich... Ich möchte keine Umstände machen." Heeros Mutter lächelte. "Ihr seid bestimmt müde, vielleicht möchtet ihr auf eure Zimmer gehen?" Duo sah Heero fragend an. "Möchtest du, Darling?" Heero drückte Duos Hand. "Es wäre mir sehr angenehm." Er erhob sich.
"Ich nehme an wir essen pünktlich um 6?" Heeros Vater nickte. Seine Eltern standen auf und Heeros Vater wies auf die Tür. Sofort kam der Butler James zurück und brachte Heero und Duo auf ein großes Gästezimmer. Heero stellte ihre Tasche auf den Boden und schloss die Tür hinter ihnen ab. "Ich kann dir nachher mein altes Zimmer zeigen....wenn es noch exsistiert."
"Au ja..." Duo nickte begeistert. Dann atmete er tief durch. "Deine Eltern sind anstrengend!" Heero lachte. "Du untertreibst!" Heero ließ sich auf das breite Bett fallen. Duo legte sich zu ihm und kuschelte sich an. "Geht es dir jetzt besser?" "Wenn du diese Dinger endlich ablegen würdest." Er deutete auf Duos Plastikbrüste.
Dieser wurde hochrot und kramte die Teile schnell aus seinem Kleid. Heero sah ihn lächelnd an. "Abschminken wäre auch toll." "Was, wenn jemand kommt?" Heero seufzte und sah auf die Uhr. "Wir werden pünktlich um halb 6 abgeholt werden." Er stand auf und sperrte
die Tür ab. "Bis dahin haben wir Zeit für uns." "Okay!" Duo verschwand in das angrenzende Bad und kam nur in einem Seidenslip und mit geflochtenen Haaren zurück.
"Besser." Heero breitete die Arme aus. Duo setzte sich zu ihm aufs Bett und krabbelte hinein. Heero zog ihn fest an sich. "Na meine kleine Verlobte?" Duo seufzte laut und besah sich den Ring an seinem Finger. "Was is’ los?" "Hab' nur daran gedacht, wie's wär, wenn das echt wär'..."
"Echt?" "Ja... Echt... Wirklich verlobt... Du weißt schon!" Duo drehte sich auf den Bauch und drehte den Ring an seinem Finger. "Okay..." Duo sah Heero fragend an. "Was okay?" Heero kniete sich vor Duo aufs Bett. "Willst du mich heiraten?" Duo sah Heero entgeistert an. "Heero..." Er hatte kaum Stimme, wisperte nur.
Heero sah ihn traurig an. "Willst du nicht? Entschuldige." "Doch! Natürlich!" Duo krächzte. Heero strahlte und zog Duo an sich. Dieser strahlte ebenfalls und legte die Arme um Heero, weinte leise. Heero küsste ihn sanft. Zufrieden seufzte Duo. "Das ist schön!" Heero nickte und drückte Duo aufs Bett. Der sah ihn fragend an.
Ein Lächeln huschte über Heeros Gesicht und er hauchte einen Kuss auf Duos Bauchnabel. Überglücklich seufzte Duo auf, hob seinen Bauch etwas an. Langsam stülpte Heero seine Zunge in das kleine Loch. "Mmh..." Duo gab ein Keuchen von sich und langsam regte es sich in seinem Slip.
Seufzend küsste Heero sich bis zum Rand von Duos Slip hínunter. "Hee-chan..." Heero sah auf. "Duo?" Der lächelte zu ihm hinunter. "Ich liebe dich!" "Ich liebe dich auch." Heero rutschte zu ihm hinauf und küsste ihn sanft. Das Bein um Heero schlingend drückte Duo sich an ihn, erwiderte den Kuss zärtlich.
Heero vertiefte den Kuss ein wenig und drückte sich fest an Duo. Ein Stöhnen kam aus dessen Mund und er ließ Heero seine Erregung spüren. Auch Heero spürte wie in seiner Hose etwas größer wurde. "Duo-chan." Duo fasste in Heeros Schritt und strahlte. Bei der Berührung warf Heero den Kopf in den Nacken und keuchte leise.
"Gefällt dir das?" Duo nahm seine Hand wieder weg und ließ sie satt dessen in Heeros Hose gleiten. Er bekam ein lautes Stöhnen zur Antwort. Heeros Glied wurde immer steifer. Duo strahlte geradezu. Er zog Heero schnell aus. Keuchend zog Heero an Duos Slip. Duo küsste Heeros ganzen Körper in feuriger Erregung. Dieser bäumte sich auf.
"Mhm...Duo..." Die samtweichen Lippen machten auch nicht Halt, als sie Heero Glied erreichten, hauchten zarte Küsse darauf. Heero riss die Augen auf. Noch nie hatte er sich so gut gefühlt. Bei seinem Ex war das ganz anders gewesen. Er hätte lieber an etwas anderes denken sollen. Seine Erregung verwelkte langsam.
Duo strengte sich an, versuchte mit seiner Zunge und seinen Zähnen sie am Leben zu erhalten. Doch es half alles nichts. Heero begann zu zittern und brach dann in Tränen aus. "Heero!" Duo kroch wieder zu ihm hinauf und umarmte ihn liebevoll. "Ssssh... Nicht schlimm, Schatz!" Heero drehte sich von ihm weg und weinte hemmungslos.
"Ich bin so unfähig." "Aber das stimmt doch nicht!" Duo hielt ihn weiter im Arm, küsste sanft seine Schläfe, streichelte sein Gesicht. "Ich liebe dich!" Heero rollte sich zusammen. "Es tut mir so leid, Duo... So leid..." "Aber, Heero..." Duo küsste ihn immer weiter. "Ist doch nicht schlimm! Du kannst doch nichts dafür!"
Heero drehte sich um und klammerte sich fest an Duo. Der hielt ihn schützend in seiner warmen Umarmung. "Ich liebe dich!" Er küsste ihn immer und immer wieder. Heero beruhigte sich langsam wieder. "Was sollen denn deine Eltern denken, wenn du verweint wiederkommst, hm?!" Duo versuchte ihn abzulenken, wollte ihm helfen und wusste nicht wie. "Dass ich ein Versager bin..."
Heero seufzte und wischte sich die Tränen vom Gesicht. "Bist du aber nicht!!!" Duo hielt ihn fest. "Ich...Danke, Duo." Er stand auf. "Gehst du mit mir baden?" "Natürlich!" Duo stand auf und begleitete Heero ins Bad. "Whirlpool?" "Hai." Duo lächelte und zog Heero in den Whirlpool, drehte das Wasser an.
Heero drückte sich an ihn und spritze sich Wasser ins Gesicht um die letzten Tränen zu beseitigen. Duo wusch ihm zärtlich das Gesicht. "Du musst deswegen nein weinen, Schatz!" "Du bist so lieb, Duo!" Duo grinste. "Ich hab' ja auch einen Narren an dir gefressen!" "Arigato." Heero sah auf seine Uhr. "Wir haben nicht mehr lange." "Ich muss' mich fertig machen!"
Duo kletterte aus dem Pool und trocknete sich ab. Dann begann er damit sich wieder herzurichten. Heero sah ihm dabei zu. "Du siehst ganz anders aus." "Ich weiß, Koi!" Duo drehte sich. "Hilfst du mir?" Er hielt den Reißerschluss fest. "Klar." Heero stand auf und schloss Duos Kleid. Er trocknete sich ab und schlüpfte in einen Anzug. "Arigato!
Die Hilfsbereitschaft Heeros wurde von Duo mit einem liebevollen Kuss belohnt. Dann klopfte es auch schon. "Wir sind sofort da." Der braunhaarige Junge warf noch schnell einen Blick in den Spiegel und führte Duo dann nach draußen. James begrüßte die beiden und führte sie in das große Esszimmer.
Duo hoffte, dass er an Heeros Seite sitzen würde. Lächelnd bot Heero Duo seinen Arm an. Dieser hakte sich unter und tippelte weiter. Heeros Vater saß mit seiner Frau bereits am Tisch. Der Diener wies Heero und Duo zu ihren Plätzen. Erleichtert stellte Duo fest, dass er wirklich neben Heero saß. Er wartete, bis Heero sich setzte und setzte sich dann auch.
"Habt ihr euch etwas erholt?", fragte der Vater. Sich zu einem Lächeln zwingend nickte Heero. "Ja wir haben uns frisch gemacht Vater." Duo lächelte stumm in die Runde. Er wagte noch immer nicht zu reden. Das viele Besteck verwirrte ihn. Eine innere Stimme sagte ihm, dass er sich von außen nach innen vorarbeiten sollte. "Das Essen wird sogleich serviert, Madam!" James verneigte sich und verließ den Raum.
Duo legte seine Hand auf Heeros Oberschenkel. Im Radio spielte klassische Musik. Heeros Mundwinkel zuckten leicht. Seine Mutter räusperte sich. "Hören Sie gerne Musik, Duo?" "Oh ja! Ich liebe Musik!" "Was hören Sie denn insbesonders gerne?"
Duo überlegte. Ihm fiel ein, dass es eine Band namens Schiller gab. "Schiller. Beethoven mag ich auch ganz gerne!" Er meinte damit den Soundtrack zum Film. Duos Mutter strahlte. "Dann gefällt ihnen auch sicher unsere Hintergrundmusik." Lauter verwirrte Gedanken fuhren durch Duos Kopf. Er nickte. "Oh ja... sehr schön!"
"Erkennen Sie das Stück?" "Wenn ich einen Moment...", versuchte Duo die Frage zu umgehen. Heeros Vater lächelte ihn an. "Nun, was hören wir?"
Duo sah hilfesuchend zu Heero. Heero hob unbemerkt fünf Finger. 'Äh?!' Duo war ratlos. Eine Idee schlich sich in Heeros Kopf. Er legte seine Hand auf Duos Schenkel und schrieb >B5<.
'Huh?!' Duo war total durcheinander und der wartende Blick Heeros Eltern machte es ihm nicht leichter. "Ähm... Das ist 5! B5..." Er sah den fragenden Blick. "Radio B5!", versuchte Duo sich zu retten. Heeros Vater sah ihn geschockt an, dann überkam ihn der Gedanke, dass Duo scherzte und er lachte. "Sehr amüsant!"
"Können wir etwas anderes hören Mutter? Ich mag Beethovens fünfte Symphonie nicht besonders." Als Duo hörte, was Heero sagte, stöhnte er innerlich auf. Er war so ein Volltrottel! Die Mutter wand sich an Duo. "Haben Sie einen bestimmten Wunsch?" Duo überlegte schnell. Wenn er etwas sagte, dann würde er vielleicht nicht raten müssen. "Allegro... Beethovens Allegro aus der 8."
Beruhigend streichelte Heero über Duos Oberschenkel und lächelte ihn aufmunternd an. Duo nahm das als Wink dafür, dass er richtig geraten hatte und atmete erleichtert auf. "Stimmt etwas nicht?", fragte prompt Heeros Vater. Duo schüttelte den Kopf. "Mir ist nur etwas warm." Ein Lächeln huschte über Heeros Gesicht. Bald darauf wurde das Essen serviert. Die nächste Prüfung, die zu meistern war.
Es gab keinen Fisch, somit konnte Duo das Fischbesteck schon mal wegfallen lassen. Aber der Rest?! "Darf ich dir die Krabben zerteilen, Schatz?" Heero griff nach dem richtigen Besteck und half Duo die Schale zu entfernen. Dankbar sah Duo ihn an. "Arigato, Darling!" Heero reichte Duo das Besteck. "Lass es dir schmecken Koi...shii."
Duos Augen hatten sich einen Moment geweitet, doch ihm wurde wohler, als Heero sich schnell verbesserte. Das Ganze schlug wirklich auf seine Nerven. Das Essen verbrachten sie schweigend. Duo war heilfroh darüber. "Das war ausgezeichnet!", endete er. "Ich fand es auch wunderbar Mutter." "Mit Verlaub'... Ich würde mich nun gern zurückziehen. Ich bin erst kürzlich aus America zurückgekommen und noch etwas erschöpft von der langen Reise!"
Duo lächelte lieb in die Runde. "Natürlich." Heeros Vater nickte verständnisvoll. Duo nickte dankbar, stand auf, machte noch einen Knicks, wünschte eine angenehme Nacht zu haben und ließ sich dann wieder auf ihr Zimmer bringen. Verzweifelt versuchte Heero eine Ausrede zu finden um seinem Geliebten zu folgen. In ihren Zimmer hatte Duo sich gerade ausgezogen und aufs Bett geschmissen, als der Diener klopfte. "Bist du es, Hee-chan?", fragte Duo vor verschlossener Tür. "Nein Madam."
Duo keuchte. 'Scheiße!' "Einen Moment bitte, ich bin gerade nackt..." Duo raste umher, schnappte sich seinen Morgenmantel, steckte schnell die Kunstbrüste drunter, öffnete sein Haar wieder und öffnete weiblich graziös die Tür. Der Diener verneigte sich tief vor Duo. "Verzeihen Sie die Störung." Duo sah ihn fragend an. "Ich wollte ihnen nur einen Tee bringen. Master Yuy schickt mich!"
Duo lächelte. "Das ist lieb!" Er ließ James den Tee abstellen und war heilfroh, als er wieder weg war. Unten dagegen wurde Heero von seinen Eltern belagert. Er nutze die erst beste Möglichkeit um auf ihr Zimmer zu verschwinden. Duo schloss ihm auf. Heero warf sich in seine Arme. "Endlich." Mit einem Knall schmiss er die Tür zu.
Da Duo inzwischen vorsichtig war, verschloss er sie schnell. "Gomen! Ich wollte nicht wieder ins Fettnäpfchen treten!" "Schon okay." Heero gab ihm einen langen Kuss. "Du warst toll!" "Ich war ein Vollidiot!", protestierte Duo und ließ sich aufs Bett krachen. Seufzend setzte Heero sich zu ihm. "Warst du nicht, Vater denkt nur du hättest einen etwas seltsamen Humor.
Mutter hat es aber als Eigenart der Amerikaner abgetan."
"So?" Duo sah Heero erleichtert an. "Hai, ich bin stolz auf dich." Dieses Kompliment bedeutet Duo viel. Er war immerhin nur ein einfacher Junge von der Straße, kein besonders guter Schauspieler, ein Nichts. Er kuschelte sich an Heero. Dieser zog ihn eng in seine Arme. "Hilf mir mal aus diesem furchtbaren Anzug."
Duo nickte und zog seinen Koi innerhalb weniger Sekunden aus. "Danke Duo-chan." "Nichts zu danken!" Duo gähnte. Heeros Eltern waren wirklich anstrengend. "Schlaf Schatz. Mum und Dad kommen morgen erst gegen Abend. Ich kann dir dann morgen mein Zimmer und die
Pferde zeigen," "Hai!" In einem Moment strahlte Duo noch begeistert, im nächsten war er eingeschlafen.
Heero deckte seinen Koi gut zu und schlief dann auch lächelnd ein. Am nächsten Morgen erwachte Duo mit einer Morgenlatte. Er hatte in der Nacht von Heero geträumt. Dieser dagegen schlief noch tief und fest, er schnarchte ein wenig und hatte sich fest an Duo gedrückt. Ein kleines Seufzen löste sich von Duos Lippen. Er wäre jetzt gern mal im Bad verschwunden, aber er wollte sich auch nicht von Heero befreien.
So drückte er sich einfach fest an ihn und hielt ihn. Gähnend blinzelte Heero und lächelte Duo an. "Schon wach?!" Duo schmunzelte und hauchte Heero einen Kuss auf die Stirn. "Hai." "Dann kannst du mir ja die Stallungen zeigen!" Duo freute sich und richtete sich auf. Heero blinzelte ein wenig und hob die Bettdecke an. Er grinste ein wenig. "Fühlst du dich dazu körperlich in der Lage?"
Etwas Röte stieg in Duos Gesicht. "Du bist süß wenn du rot wirst." "Danke!" Duo seufzte und ließ sich wieder aufs Bett fallen, drehte sich auf die Seite, mit dem Gesicht zu Heero, um eine
kleine Ausbeulung in der Decke zu vermeiden. Heero seufzte und legte seine Hand auf Duos Bauch. "Wah..." Duo zog die Luft ein. "Willst du mich noch weiter reizen?!"
"Hai." Heero bewegte seine Hand streichelnd auf Duos Bauch. Ein Stöhnen löste sich von dessen Lippen und er drückte seinen Bauch dichter an Heeros Hand. Grinsend ließ Heero seine Hand weiter nach unten gleiten. "Uh..." Duo keuchte schwer. "Heero..." Der wickelte seine Hand um Duos Erregung und strich leicht über die Spitze.
"Du wirst ja richtig mutig!" Duo grinste und küsste Heero gierig. Den Kuss leidenschaftlich erwidernd, begann Heero seine Hand langsam auf und ab zu bewegen. Duo konnte nicht anders, als sich mit der Hand an Heeros Rücken festzuhalten und laut zu stöhnen. Das war einfach zu gut!
"Gefällt dir das?" Heeros Gesicht war ein einziges Grinsen. "Gött...lich!" Duo keuchte und stieß in Heeros Hand. Dieser umklammerte Duos Glied fester und verwöhnte ihn zärtlich. Mit einem erstickten Schrei ergoss sich Duo und ließ sich, nach Luft ringend, weiter unter die Decke rutschen.
Seufzend hob Heero seine Hand und leckte sie gründlich sauber. "Du schmeckst gut." "Und du bist gut!" Duo kuschelte sich eng an Heero und gab ihm einen Kuss. "Arigato!" "Gern geschehen." Heero streckte sich leicht. Doch Duo war noch nicht fertig. "Das liegt daran, dass ich heut' Nacht von dir geträumt hab'!"
"Oh." Heero stand auf und machte sein Bett auf seiner Seite. Er sah auf die Uhr und wählte dann auf dem kleinen Telefon die 1. "James? Bringen Sie uns bitte Frühstück und Reitkleidung nach oben." "Sehr wohl, Master Junior!" James machte sich sofort auf den Weg. Es dauerte keine fünf Minuten, bis es an ihrer Tür klopfte.
Duo deckte sich schnell so zu, dass man nicht erkennen konnte, dass er ein Junge war. Heero öffnete lächelnd die Tür und nahm James die Kleidung und das Tablett ab. "Geht es dem jungen Fräulein nicht gut?", fragte James besorgt, als er Duo noch im Bett liegen sah. "Nein, alles in Ordnung. Sie ist nur müde." "Sehr wohl!" James verbeugte sich und ging dann wieder.
Heero schloss die Tür hinter ihm und stellte das Tablett auf dem Bett ab. Er ordnete die Kleidung und legte sie über einen Stuhl. Duo begann schon mit dem Essen. Er beobachtete Heero. Irgendwie kam er sich neben ihm so klein vor. Nicht von der Größe her, obwohl er wirklich kleiner war, aber gegen ihn schien er ein niemand zu sein.
"Alles in Ordnung?" Heero setzte sich zu ihm und beschmierte sich ein Brötchen mit Butter. "Ich habe dich nur gerade bewundert..." Duo biss in sein Marmeladenbrötchen. "Baka." Heero reichte Duo eine Tasse Tee. "Das war mein Ernst!" "Du bist viel schöner als ich." Heero kaute auf seinem Brötchen herum. "Das meine ich ja nicht allein. Du... Du bist so... elegant und so..." Duo schnüffelte etwas.
"Huh?" Heero strich ihm eine Strähne aus dem Gesicht. "Du denkst doch nicht, dass ich etwas besseres als du bin, oder? Das bin ich nämlich nicht!" "Aber du..." Duo zog die Beine an und machte ein nachdenkliches Gesicht. "Du kennst mich doch gar nicht wirklich." Seufzend zog Heero Duo an sich. "Du mich auch nicht. Das alles hier ist nur Fassade. Der echte Heero bevorzugt ölverschmierte Autos."
Dieses Kommentar brachte Duo zum Lachen. Er rollte sich in Heeros Arme und futterte fröhlich weiter. Heero trank seinen Tee aus. "Ich hoffe das Reitzeug passt dir." "Werden wir ja sehen!" Duo ging sich rasch waschen und schlüpfte dann in die engen Sachen. Annerkennend pfiff Heero durch die Zähne, bevor er sich selbst umzog. "Schatz, tu' mir einen Gefallen..."
Duo umarmte ihn. "Mach' mich nicht wieder heiß! Das könnte in den Klamotten dann echt problematisch werden!" "Wieso?" Heero zog sich noch eine Weste an und schlüpfte dann in seine Stiefel. "Nun..." Duo verwies auf die enge Hose. "Ich glaube nicht, dass man mich dann länger für ein Mädchen halten würde." Heero lachte leise. "Geht klar, Boss."
"Ich mein's nur gut mit dir!" Duo strich sich die langen Haare zurück und sprang in Heeros Arme. "Trag' mich!" "Gerne." Heero umfasste Duo sanft und trug ihn hinunter. Dieser warf ihm schmachtende Blicke zu. Spätestens jetzt sollte niemand mehr daran zweifeln, dass sie sich wirklich liebten. Lächelnd trug Heero ihn zu einem Hinterausgang der direkt zu den Stallungen führte.
Als sie dort angekommen waren, verliebte Duo sich augenblicklich in einen braunen Westernhengst. "Willst du ein eigenes Pferd oder reiten wir gemeinsam?" Duo fühlte sich hin und hergerissen. Er würde schon gerne den Hengst reiten, andererseits würde er es auch sehr begrüßen bei Heero zu sein. "Gemeinsam...", entschied er nach einer Weile.
Heero nickte. "Ich schau mal ob mein Pferd noch da ist, ja?" Er zog Duo mit sich zu einer der kleineren Boxen. Eine wunderschöne weiße Stute stand darin. "Ist sie das?" Duo sah die Stute interessiert an und klopfte ihr leicht auf den Hals. "Gutes Mädchen!" Heero umarmte das Pferd und hauchte ihr einen Kuss auf die Blässe. "Shannon!"
Duo grinste. Er half Heero sein Pferdchen zu satteln. Dankbar hauchte Heero ihm einen Kuss auf den Mund und führte sein Pferd dann nach draußen. Sanft hob er Duo hinauf bevor er hinter ihn kletterte und einen Arm um seine Taille legte. "Hee-chan..." Duo sah ihn verliebt an und kuschelte sich in seine Arme.
Er hatte noch nie im Damensitz auf einem Pferd gesessen, aber das war ja nun auch egal. "Ich liebe dich." Heero zog Duo auf seinen Schoß, so dass er bequem saß und ritt dann los. "Und wo führt mich mein großer, starker Prinz hin?" Duo kicherte etwas. Er kam sich vor, wie die Schöne, die aus ihrer Armut gerettet wurde, von dem Prinzen, der sie über alles liebte und sie in seinen Bann zog.
"Ich zeig dir was." Heero trieb Shannon schneller an und hielt Duo gut fest. Er drückte ihn fest an sich, damit er nicht herunter fiel. Duo fühlte, wie sein Herz dabei raste und fast zu zerspringen drohte. Er kuschelte sich fest an Heero und genoss den Ritt.
Shannon erreichte einen kleinen Wald und ritt hinein. Heero band die Zügel zusammen und ließ sie baumeln. Von hier aus fand Shannon auch alleine. "Koi...", murmelte Duo verliebt, hielt sich noch mehr an Heero. Heero hob Duos Kinn an und küsste ihn sanft. "Wir sind gleich da."
"Hai!" Shannon machte halt und Duo seufzte leise. Eigentlich war der Schritt zu schön gewesen, um schon aufzuhören. Heero glitt vom Pferd und hob Duo dann zu sich herunter. "Shannon geh grasen." Das Pferd blinzelte kurz und lief dann zu einem Stück grüner Wiese.
Heero nahm Duos Hand und führte ihn zu einem kleinen Pavillion. "Oh..." Duo sah sich überrascht um. Es war wunderschön hier. Fast meterhohe Gräser und wunderschöne Pflanzen. "Hier war ich früher oft." Heero öffnete die Tür und ließ Duo herein. Zu seinem Erstaunen befand sich eine Wohnstube darin und sogar ein kleiner Eiskasten.
"Das ist wunderschön hier!" Duo ließ sich auf eine kleine Ratterbank sinken. "Schön, dass es dir gefällt." Heero zog die Couch aus. "Möchtest du was trinken?" "Hai!" Heero nickte und öffnete den kleinen Eiskasten. "Ist Coke okay?" "Nichts, was mir lieber wäre!" Duo grinste und streckte die Hand aus. Heero reichte ihm die Dose. "Ich hab’ keine Gläser hier." "Coke trinkt man nicht aus Gläsern!"
Duo ließ den Verschluss aufschnappen und trank hastig. Er hatte wirklich Durst bekommen. "Nicht?" Hero zuckte mit den Schultern und ließ sich auf die Couch plumpsen. "Nicht da, wo ich herkomme, man!" "Amerikaner!" Heero lachte. "Yes!" Duo schlug lässig die Beine übereinander und lehnte sich zurück.
Heero seufzte dramatisch. "Erzähl mir was über deine Heimat." "Yo... Ich komm' aus 'nem kleinen Ghetto. War ziemlich dreckig und düster da, aber manche Leute waren echt locker drauf. Wir hab'n den Tag damit verbracht Basketball zu spielen, oder irgendwo zu jobben." "Aha." Heero interessierte wirklich wie Duo gelebt hatte.
"Und was hat dich hier her verschlagen?" "Ich hatte keinen Bock mehr auf diese Megactiy. Wenn du dich nachts in NY verläufst, kein Prob: Geh' einfach mitten auf der Straße und fuchtelte mit den Armen. Niemand überfällt in NY einen Wahnsinnigen. Ich hatte keine Lust mehr auf diesen Scheiß', hab' mir ein Schiff geschnappt und bin hergekommen. Liegt wohl daran, dass ich keine Ahnung hatte, wo's hinfuhr."
Duo seufzte etwas. Heero lachte ein wenig. "Na dann hab ich ja wirklich Glück gehabt." "Dito!" Duo grinste. "Ich hab' noch nicht mal 'ne Aufenthaltsgenehmigung..." "Dann besorgst du dir besser mal eine!" "Bin ich irre?! Die würden mich doch glatt wieder rauswerfen! Himmel, Heero... ich bin nicht mal volljährig, nur ein Street-kid!"
Heero riss die Augen auf. Der Gedanke, dass Duo ausgewiesen werden könnte tat weh. "Heero, ich kann nicht einfach zu irgendwelchen Beamten geh'n..." Duo zog ihn an sich und küsste ihn. "Hai." Heero umarmte Duo fest. Dieser seufzte theatralisch. "Ich könnte mir nicht mal 'ne Wohnung oder 'nen Job nehmen!" "Du hast doch ne Wohnung und einen Job!" "Ja, aber nur Dank dir!" Duo küsste ihn liebevoll.
"Schon okay." Duo rieb seinem Kopf leicht an Heeros Brust. "Ich existiere laut euren Akten nicht mal..." "Lass’ das ja nicht meine Eltern hören." Heero lächelte und streichelte über Duos Haar. "Mach' ich nicht!" Duo sprang auf, streckte die Arme aus und drehte ein paar Runden im Zimmer. Seine Augen blitzten geheimnisvoll. "Ich bin nur Shinigami!"
"Wieso nennst du dich eigentlich so?" "Hm..." Duos Gesichtsausdruck wurde sofort düsterer. "Man hat in NY als Straßenkind nicht viele Chancen, weißt du..." Heeros Augen weiteten sich ein wenig. Und Duo schwieg, fuhr nicht weiter fort. Er setzte sich wieder zu Heero und trank einen Schluck Coke. Heero fühlte sich ein wenig unwohl. "Was möchtest du heute noch machen?"
"Kann ich nachher den Hengst reiten?", fragte Duo. Er hatte sehr wohl ein Gespür dafür, wie wild dieses Tier war und es reizte ihn. "Klar." "Suppi!" Duo freute sich und krabbelte auf Heeros Schoß. Heero sah abwesend in die Ferne. "Wenn du noch reiten willst, sollten wir dann zurück." "Huh?!" Duo sah ihn verwundert an. "Wieso bist du auf einmal so komisch?"
"Bin ich doch gar nicht." Heero stand auf. "Ich geh mal Shannon holen." "Doch...", murmelte Duo leise. Er biss sich auf die Lippe. Irgendwie war der Glanz in Heeros Augen ein anderer, als vorher. Was hatte er auch erwartet? Warum hatte er Heero überhaupt von seiner Vergangenheit erzählt? Heero zuckte mit den Schultern und ging nach draußen.
Er pfiff einmal laut, kurz darauf kam Shannon angetrabt. Seufzend ging nun auch Duo nach draußen. Er hatte mal wieder alles vermasselt. Heero hob ihn wieder auf das Pferd und schwang sich hinter ihn. Wortlos ritt er los. Nach einer Weile reichte es Duo. Er hielt es nicht mehr aus. "Halt an!" "Huh?" Heero bewegte das Pferd zum Stehen.
Langsam ließ Duo sich vom Pferd gleiten. "Sorry... Ich hab' geglaubt, es wäre anders..." Er lief mit Tränen in den Augen davon. Erschrocken sah Heero Duo nach bevor er vom Pferd sprang und ihm nach rannte. Er bekam ihn an der Hüfte zu fassen und zog ihn eng an sich. "Duo..."
Der sah ihn nicht an. Heiße Tränen liefen über sein Gesicht. "Hej.." Heero drehte ihn zu sich um und küsste ihm die Tränen fort. "Was ist los, Schatz?" "Du..." Duo sank weinend auf die Knie. "Du liebst mich nicht wirklich!" "Was?" Heero zog ihn an sich und rüttelte ihn. "Wie kommst du auf so einen Scheiss?" "Du warst auf einmal so kühl..." Duo hielt sich die Hände vors Gesicht.
"Wenn du mich wirklich lieben würdest, wäre es dir egal, wo ich herkomme und was ich gemacht habe!" "Aber Schatz..." Heero nahm Duos Hände und küsste ihn. "Ich liebe dich doch. Ich muss das nur verarbeiten. Es ist mir egal, was du gemacht hast, solange du jetzt bei mir bist." Duo sah ihn groß an und schniefte. Dann drückte er sich fest in Heeros Arme. Dieser umarmte ihn fest.
"Mein kleiner dummer Shinigami." Duo schluchzte noch etwas und hielt sich an Heero fest, bevor er sich wieder beruhigte. Heero küsste ihn sanft. "Geht’s wieder?" Er bekam ein Nicken als Antwort. "Gut." Heero wischte Duo die letzten Tränen aus dem Gesicht und hob ihn dann auf seine Arme, um ihn zu Shannon zurück zu tragen. Duo hielt sich dabei ganz fest an Heero und wollte ihn gar nicht mehr loslassen.
Der Schock saß ihm noch immer etwas in den Knochen. Heero streichelte ihn sanft über den Kopf. "Schon gut." "Hai. Ent... Entschuldige..." "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Kleiner!" Heero kletterte auf Shannon und setze Duo vor sich ab. "Doch!" Duo küsste ihn zärtlich. "Ich reagiere manchmal über, tut mir leid!" Heero gab Shannon die Sporen. "Das ist okay." Er ritt bis zu den Stallungen zurück.
Als sie dort angelangt waren, ließ Duo sich langsam vom Pferd gleiten. Er kramte ein paar Zuckerstückchen hervor und hielt sie Shannon hin. Das Pferd schluckte sie freudig und ließ sich von Heero zurück in ihre Box führen. "Diablos Sattel ist da hinten." "Hai..." Duo war jetzt zwar eigentlich nicht mehr allzu sehr nach Reiten zu Mute, aber der Hengst verführte ihn immer noch.
Er konnte sein Temperament schon von Weitem spüren, so nahm er den Sattel und säumte ihn Diablo auf. Heero sah ihm dabei lächelnd zu. Der Hengst machte bereits in der Box schon Schwierigkeiten, aber Duo gelang es schließlich ihn nach draußen zu führen. "Sssh... Ruhig, Großer!"
"Pass auf dich auf, wenn du ihn reitest!" "Klar!" Duo lächelte und führte den Hengst in den Laufstall. Ein Stallbursche kam angerannt und fuchtelte wild mit den Armen. "Junges Fräulein, tun sie das nicht!" Er kam atemlos vor Duo zu stehen und wollte ihm die Zügel wegnehmen. "Sie müssen entweder wahnsinnig, oder lebensmüde sein! Das ist das wildeste Pferd im Stall!"
Duo lächelte. "Wahnsinnig bin ich!" Heero seufzte dramatisch. Er beschloss sich in der Zwischenzeit im Haus umzusehen, seine Eltern hatten in den letzen Jahren sicher Einiges verändert. Duo grinste nochmal und schwang sich dann auf den Hengst, der sich sofort aufbäumte und wild anfing um sich zu treten und in einem wilden Galopp loszureiten, über das Gatter zu springen.
"Juchhuuu!" Duo kam ihm noch die Sporen. Laut lachend ging Heero zurück ins Haus. Er ging erstmal zum Gästezimmer um sich zu duschen und sich umzuziehen. Dann machte er sich auf den Weg zu seinem alten Zimmer. Je näher er an sein Ziel kam desto langsamer und
unsicherer wurden seine Schritte. Draußen konnte man immer noch Duos entzückte Schreie hören.
Nach einer Weile kam er strahlend wieder ins Haus, der Bursche begleitete ihn und war ganz fertig. Er wäre vor Angst fast gestorben. Heero stand unschlüssig vor seiner Tür. Das goldene Schild mit seinem Namen hang noch immer darauf und erstreckte die Hand aus, berührte die verschnörkelten Buchstaben.
In der Zwischenzeit hatte Duo sich geduscht und war wieder in eines seiner langen, eleganten Kleider geschlüpft. Nun ging er durchs ganze Haus und suchte seinen Schatz. Zögernd griff Heero nach der Klinke und atmete tief durch. Genau in dem Moment lief Duo um die Ecke. Er strahlte als er Heero sah, lief auf ihn zu und fiel ihm um den Hals.
Erschrocken sah Heero sich um und atmete erleichtert aus als er Duo erkannte. "Huh?!" Duo wunderte sich etwas über Heero. Dann sah er das Schild auf der Tür. Er lächelte ihn aufmunternd an und nahm seine Hand. Dieser holte tief Luft und stieß die Tür auf. "Heero..." Duo lächelte immer noch, als er langsam mit ihm den Raum betrat.
Er sah sich um. Das Zimmer sah noch genauso aus, wie Heero es in Erinnerung hatte. Während Duo sich so umsah, sah er auch immer wieder mal zu Heero. Er fragte sich, ob es ihm vielleicht lieber wäre, wenn er sich erst allein umsehen konnte. Unsicher ging Duo auf und ab, wagte nicht, irgend etwas anzufassen. Überall standen teure Gegenstände und Geräte herum.
Duo war fasziniert. Von so etwas hatte er immer nur träumen können. Ein Ghettoblaster war für ihn schon immer Luxus gewesen. Seufzend sah Heero sich um. Das große Himmelbett nahm fast den gesamten Raum ein. Der Mahagonischreibtisch stand in einer Ecke, in der anderen ein Klavier.
"Du hast Klavier gespielt?" "Hai. Und Geige." "Wow..." Duo machte ein entzücktes Gesicht. "Spielst du mir was vor?" Heero nickte und ließ sich an dem Klavier nieder. Andächtig strich er über die Tasten. "Besondere Wünsche?" "Wie wäre es mit B5?" Duo setzte sich auf den Flügel und lachte.
"Radio B5?" Heero grinste und begann dann zu spielen. Duo lauschte den Klängen. "Das ist wunderschön!" "Danke." Eine lange Haarsträhne fiel etwas vom Flügel, als Duo sich zu Heero neigte und den Kopf verträumt auf die Hände legte.
So etwas bekam ein einfacher Junge auf dem Underground New Yorks bestimmt nicht oft zu hören. Lächelnd wechselte Heero zu einem anderen Stück. Sobald er Gelegenheit dazu hatte strich er Duo die Haarsträhne hinters Ohr. Dafür erntete er ein wohliges Schnurren.
Bis auf einmal ein leises Räuspern zu hören war. "Du spielst wieder, Junge?!" Heero zuckte zusammen und traf die falsche Taste, dann drehte er sich um. Sein Vater stand in der Tür und sah ihn abwartend an. "Worauf wartest du? Spiel' weiter! Deine Verlobte liegt bestimmt
nicht zum Spaß auf dem teuren Instrument!"
Duo wurde knallrot. Er ließ sich langsam wieder vom Flügel gleiten. "Verzeihung, Vater." Heero ließ seine Hände wieder zu den Tasten gleiten. Duo seufzte leise und blieb brav neben dem Flügel stehen. Heeros Vater schritt zu ihm und legte eine Hand auf ihre Hüfte.
"Korrigiere deine Haltung, Mädchen!" Duos Röte nahm zu. Er nickte und stellte sich gerade hin. Heero warf Duo einen entschuldigenden Blick zu und spielte ein langsameres Stück. "Magst du nicht mitsingen? So ein hübsches Fräulein hat doch bestimmt eine wunderschöne Stimme!"
Heeros Vater lächelte etwas und spielte mit Duos Haaren. Der schluckte etwas. Leise begann er einen alten Gospel anzustimmen, das Einzige, was zu dieser Musik passen würde. "Du hast eine tolle Stimme, Schatz." Heero wusste, er musste Duo irgendwie Mut machen.
Sein Vater machte es ihm nicht gerade leicht. Dankbar lächelte Duo ihn an. Er sang weiter und wurde etwas sicherer. Seufzend beendete Heero sein Stück und schloss den Flügel. Duo ließ noch eben seine Stimme ausklingen, dann klatschte Heeros Vater Beifall. "Sehr schön! Ihr solltet zu einem unserer Feste spielen!"
"Ich halte das für keine gute Idee Vater." "Willst du mir widersprechen?!" Duo sah zwischen den beiden hin und her. "Nun, ich denke es lässt sich vielleicht einmal arrangieren, doch in nächster Zeit planten wir eine Reise in mein Elternhaus...", lenkte er schnell ein. "Ich spiele nicht gerne vor Publikum, dass weißt du!" "Entschuldige, Schatz!" Duo ließ etwas den Kopf hängen.
Sein Vater seufzte. "Nun, lasst uns das ein andermal ausdiskutieren. "Duo, meine Frau wünscht euch in ihrem Damenzimmer zu empfangen." Duo wurde hochrot. Was sollte er jetzt
machen?! "Eigentlich wollte ich Duo noch das Anwesen zeigen, Vater." "Ach was... Ihr seid doch sicher noch länger hier!"
Sein Vater winkte ab. "Aber wir sollten uns überhaupt mal zusammensetzen und über eure Hochzeit reden." Der Vater lachte auf. "Es soll ja alles standesgemäß werden!" Duo seufzte und sah Heero hilflos an. Er wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Heero schluckte. "Wir möchten in kleinem Kreis heiraten. Außerdem reisen wir heute Abend wieder ab."
Der Vater nickte. "So..." Er machte ein nachdenkliches Gesicht. "Dann lasst uns jetzt wenigstens zusammen den Kaffeetisch aufsuchen!" Er hielt Duo seinen Arm hin. Der machte einen Knicks und nickte höflich, hakte sich unter und ließ sich führen. Mit höflichem Abstand folgte Heero seinem Vater und Duo. Die Kaffeetafel war bereits gedeckt, als sie den großen Saal betraten und Heeros Mutter war bereits anwesend.
Sein Vater schob Duo den Stuhl zurecht, dieser bedankte sich artig. Heero setzte sich grummelnd. Er wäre viel lieber noch mit Duo alleine gewesen. Der Butler tat jedem seinen Wunschkuchen auf und ließ die Runde dann allein. "Duo, möchten Sie später mit mir etwas
baden?", fragte Heeros Mutter lächelnd. In Duos Kopf schlugen die Alarmglocken. Ein Badeanzug würde alles aufdecken.
"Ich würde dieses Angebot gern annehmen, aber ich habe leider eine furchtbare Chlorallergie!" Heero räusperte sich. "Wie laufen die Geschäfte, Dad?" "Sohn, du kennst das doch..." Der Vater schüttelte den Kopf. "Deine Verlobte gibt uns so wenig Zeit sie kennen zulernen, lasst uns diese lieber sinnvoller nutzen."
Die Mutter nickte zustimmend und lächelte Duo an. "Wir hoffen, dass Sie uns mit recht vielen, süßen Enkelkindern beglücken und unseren Sohn glücklich machen." Duo wurde feuerrot. "Ich... ich..." Er schaltete schnell und legte leicht eine Hand auf seinen Bauch, setzte ein trauriges Gesicht auf.
Duos Trick durchschauend legte Heero einen Arm um Duos Schultern. "Sch! Schon ok, Kleines." Dieser tat so, als würde er etwas schluchzen und die beiden ernteten fragende Blicke. Heero drückte ihn ein wenig an sich. "Sch..." Innerlich musste er sich beherrschen, um nicht laut los zu lachen.
"Ich... ich..." Duo zwang sich ein paar Tränen herauszudrücken und lehnte sich an ihn. "Aber Fräulein..." Heeros Vater reichte ihr ein Taschentuch. "Was haben sie denn?" "Duo kann keine Babys bekommen." Heero machte ein betroffenes Gesicht. Wenigstens hatte er nicht gelogen.
"Oh..." Heeros Mutter rang leise nach Luft. "Das wusste ich nicht. Bitte entschuldigen Sie!" Duo nickte leicht und wischte sich über die Augen. Heero nahm Duo fester in die Arme. "Hej, Kleines..." Duo tat so, als würde er sich zu einem Lächeln zwingen. "Schon in Ordnung.“
Duo blinzelte etwas unsicher in die Runde und wandte sich dann wieder seinem Kuchen zu. Heero lächelte ihn süß an und widmete sich dann wieder seiner Torte. Nachdem Duo aufgegessen hatte, Heeros Vater hatte nun doch angefangen das Thema aufs Geschäft zu lenken, seufzte Duo leise. "Wir müssen noch die Taschen packen, Darling!"
"Natürlich." Heero erhob sich. Duo machte einen Knicks. "Entschuldigen Sie uns!" Er nahm Heeros Hand und ging mit ihm auf ihr Zimmer. Hinter ihnen schloss er die Tür gut ab und konnte sein Lachen dann nicht zurückhalten. Auch Heero prustete los. "Du hättest Schauspieler werden sollen." "Wäre ich auch, wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass es mich zu dich und deinen Eltern zieht!"
Duo wischte sich die Lachtränen von den Wangen. Heero zog ihn ruckartig an ihn und küsste ihn. "Schauen wir, das wir hier wegkommen." "Ja!" Duo packte so schnell, wie noch nie im Leben, seine Sachen und die von Heero gleich mit. "Fertig!" "Gut. Wir müssen uns nur noch verabschieden." "Hai!"
Duo ließ einen Diener die Taschen zum Wagen bringen, hakte sich dann bei Heero unter und ging mit ihm zu seinen Eltern. Sie verabschiedeten sich, wie es sich gehörte und waren dann endlich unterwegs nach Hause. Heero fuhr so schnell er konnte. Er war froh, dass es seinen Eltern gut ging, aber so bald wollte er sie nicht wiedersehen.
Endlich wieder in ihrer Wohnung angekommen, zog Duo sich die Sachen vom Leib und wechselte wieder in bequeme Shorts. Er schminkte sich rasch ab und legte sich dann zu Heero aufs Bett. "Bist du jetzt beruhigt?" Dieser nickte. "Danke, Duo." "Nichts zu danken!" Duo seufzte. "Ich hab' gedacht, ich würde umkommen, als deine Mum mich beim Abschied zur Seite genommen hat!"
"Was hat sie denn gesagt?" Heero zog Duo nahe zu sich und kuschelte sich an ihn. "Sie hat mich gefragt, woran es liegt, das mit den Kindern und ob du mir ein guter Mann wärst. Dann hat sie mir lauter Visitenkarten von irgendwelchen Ärzten in die Hand gedrückt!" Duo verdrehte die Augen und leerte die Handtasche, die neben dem Bett stand aus.
Es flatterten lauter kleine Karten und Prospekte heraus. "Gütiger..." Heero schnaubte. "Tut mir leid, dass ich dich da mit reingezogen habe, Koi." "Nicht schlimm!" Duo setzte sich auf seinen Schoß. "Dann darfst du dein Frauchen jetzt etwas dafür verwöhnen!" Heero lachte lautlos. "Bin ich froh, dass du ein süßer Junge bist." "Und ich erst!"
Duo band sich die Haare zusammen. "Aber verwöhnen, darfst du mich trotzdem!" Er grinste frech. Heero nickte und streichelte Duos Seite entlang. Dieser küsste ihn gierig und ließ seine Zunge mit Heeros spielen. Heero seufzte leise in Duos Mund und streichelte ihn weiter. Während des Kusses begann Duo Heero auszuziehen und ihn ebenfalls zu streicheln. Heero hielt ganz still, er sah Duo tief in die Augen.
"Du bist so wundervoll." "Und du erst!" Duo küsste ihn erneut und ließ seine Hand in seine Shorts gleiten, zog sie ihm langsam aus. Heero lächelte ihn an. Vorsichtig streichelte Duo über Heeros Glied. Er fragte sich, wie es war, impotent zu sein und war sich sicher, dass er das auch nicht so ohne Weiteres wegstecken würde.
Bei Heero tat sich gar nichts. Er schloss die Augen und verzog gequält das Gesicht. Duo küsste ihn sanft und streichelte ihn zärtlich weiter. Es war frustrierend, dass nichts passierte, denn er wusste, dass es Heero verdammt in der Seele brannte.
Heero sah ihn fest an. Er wollte so gerne, dass es gut für Duo war, aber spürte überhaupt nichts. Kein Kribbeln, kein Brennen, rein gar nichts. Heeros Frustration wuchs. Er nahm Duos Hand und drückte sie leicht. "Entspann' dich!"
Duo drückte die Hand leicht, ließ seine Lippen tiefer gleiten, schloss sie sanft um Heeros Glied. Ein leichter Schauer lief über Heeros Rücken und er schloss die Augen. Langsam ließ Duo seine Zunge etwas vorschnellen, berührte damit die weiche Spitze. Heero riss die Augen auf, als ein Kribbeln durch seinen ganzen Körper lief. Die Lippen etwas zusammenpressend, setzte Duo sein Werk fort.
Keuchend schloss Heero die Augen wieder. Duo gab sich die größte Mühe. Er biss sanft zu, strich mit seiner Zunge hinauf und hinunter, drückte seine Lippen immer wieder sanft zusammen... Heeros Erregung wuchs und er stieß sanft in Duos Mund. "Duo..." Ein wohliges Kribbeln fuhr durch Duos Körper.
Er biss erneut leicht zu, ließ Heero in seinen Mund stoßen. So gut hatte Heero sich noch nie gefühlt. Er stöhnte leise und streckte den Rücken durch. Duo legte seine Hände um Heeros Hüften, stützte ihn etwas, ließ seine Zähne und seine Zunge immer weiter spielen, ließ
dann eine Hand hinaufwandern und mit Heeros Nippeln spielen.
Heero wand sich unter Duos Berührungen. Das war so gut. Sein ganzer Körper fühlte sich an als würde er brennen. "Du~uo!" Doch der bezopfte Junge ließ sich nicht beirren, vollführte sein Werk weiterhin. Mit einem lauten Schrei explodierte Heero und ergoss sich in Duos Mund. Keuchend sackte er zusammen.
Artig schluckte Duo seinen Saft, strahlte Heero an. Er rutschte wieder zu ihm hoch und zog ihn in seine Arme. "Siehst du, du kannst..." Glücklich und total geschafft drückte Heero sich an seinen Koi und weinte leise Freudentränen. Dieser hielt ihn fest und streichelte ihn zärtlich. "Du musst dir nur Zeit geben..."
"Duo.." Heero hob den Kopf und lächelte ihn strahlend an. Der Junge mit den langen Haaren küsste ihn liebevoll. "Das erste Mal für dich?" Heero nickte langsam und begann leicht zu zittern. "Alles okay?" Duo war besorgt, als Heero zu zittern begann. Er hielt ihn gut fest und zog die Decke über sie. "Hai, ich bin nur..."
Er drückte sich fest an Duo und schloss die Augen. Der streichelte ihm zärtlich den Kopf. "Ssssh... Ruh' dich aus! Es ist alles okay!" "Ich liebe dich." "Ich dich auch!" Duos Lippen liebkosten Heeros Nacken. Heero schnurrte leise und schlief kurz darauf ein. Duo hielt ihn fest und gönnte sich dann auch etwas Schlaf.
Er ruhte auch noch, als er Heero längst im Bad klappern hörte. Heero fühlte sich wunderbar. So gut, als könnte er fliegen oder sonst irgendwas Irres tun. Der Schlaf hatte immer noch den Großteil der Macht über Duo und so blieb er liegen, lauschte langsam weiter, hoffte dass
Heero sich nicht überforderte.
"Ich bin unten, Schatz!" Heero hüpfte gutgelaunt die Treppen hinunter. Duo freute sich, dass sein Schatz so happy war. Unten war Heero gerade dabei die Aufträge zu checken. Treize würde in einer halben Stunde mit seinem neuen Auto vorbei kommen, und drei Autos waren auch noch zum reparieren bzw. lackieren da. Duo erschein kurze Zeit später. Heero ging zu ihm und umarmte ihn von hinten.
"Gut geschlafen, Kleiner?" "Jap!" Duo gab ihm einen Kuss, als Danny gerade vorbeikam. Er grinste und klopfte Heero auf den Hintern. Heero verdrehte die Augen. "Habt ihr euch Gummis gekauft?" Danny grinste breit, was von Duo erwidert wurde. "Hai." Heeros Gesicht wurde schlagartig rot.
Hinter ihnen ertönte ein Räuspern und Heero war froh über die Ablenkung. Treize stand da. An seinem Arm hing Wufei, der Duo anstrahlte. Duo grinste wissend zurück und gab Wufei einen Klaps. Dann kümmerte er sich zusammen mit Heero um Treize Wagen, bzw. seine Wünsche. Es ging alles recht schnell über die Bühne.
Heero wischte sich den Schweiß von der Stirn. Wieso musste sich Treize auch immer nur solche ausgefallenen Wagen kaufen? "Du musst den Motor erst kurz überdrehen, dann geht es besser!", riet Duo. "Dann mach du das doch." Heero schnaufte und zog sich sein Shirt über den Kopf. "Du wirst dich wundern, aber ich kenn' das Modell gut!"
Mit wenigen Handgriffen brachte Duo den Wagen wieder zum Laufen. "Super." Treize war begeistert und gab den beiden ein großzügiges Trinkgeld, bevor er sich wieder Wufei zuwandte und versprach mit ihm Essen zu gehen. Wufei lächelte Treize strahlend an und gab ihm einen kurzen Kuss.
Dann verabschiedete Treize sich wieder von allen. Er hob Wufei auf seine Arme und trug ihn hinaus, zu seinem anderen Wagen. Heero sah den beiden lachend nach. "Nettes Paar." "Nicht so nett, wie ihr!" Danny grinste breit. Er konnte es einfach nicht lassen, die beiden aufzuziehen.
"Wer sticht eigentlich wen?" "Danny!!!!" Heero hob den Kopf und hielt sich ein Taschentuch an seine blutende Nase. Duo sah ihn überrascht an. "Wie kann man nur so verklemmt sein!" Danny seufzte und werkelte an einem Wagen weiter. "Also? Ich will's wirklich wissen!"
"Ich bin nicht verklemmt!" "Doch, bist du!" Duo grinste und half Heero bei seiner Nase. Heero sah ihn beleidigt an. "Es geht nunmal niemanden an was wir machen!" "Ist ja gut!" Duo verdrehte die Augen und Danny lachte laut. "Nicht verklemmt...", murmelte er amüsiert.
Duo streichelte Heero. "Lass uns fertig werden, damit wir wieder hoch gehen können." "Und ins Bett!", fügte Danny amüsiert an. Seufzend krabbelte Heero unter ein Auto und erledigte seine Arbeit. Auch Danny und Duo fuhren fort. Bald darauf war alles erledigt und Duo sang fröhlich vor sich hin. Ölbeschmiert kam Heero wieder unter dem Auto hervor.
"Alles fertig." "Jap!" Danny legte das Werkzeug zur Seite und Duo setzte sich auf Heeros Schoß, wischte ihm mit einem Tuch das Öl vom Leib. "Danke, Koi." Duo grinste. "Warte bis das kein Öl mehr ist!", flüsterte er ihm ins Ohr. Sofort wurde Heero wieder rot. "Nicht verklemmt..."
Duo lachte leise und rollte etwas auf Heero und seinem Brett durch die Gegend. Heero seufzte und stand auf, hob Duo auf seine Arme. "Muss das Öl abwaschen." "Ich bin sicher, da musst du dich nicht allein drum kümmern!" Danny lachte und schnappte sich ein Bier. "Hai." Heero trug Duo schnell nach oben bevor sein Onkel noch weitere Kommentare abgeben konnte.
Dort drängte Duo Heero sofort unter die Dusche und half ihm das Öl von seinem Körper zu waschen. Er selbst rubbelte sich die restliche Farbe von den Armen. Lächelnd wickelte Heero seinen Koi in ein Handtuch und trocknete ihn ab. "Du machst dich gut, als Diener!" Duo lachte auf. "Trag' mich!" "Baka." Er warf Duo über seine Schulter und ging ins Schlafzimmer zurück. Der grinste breit. "So, so... Immer zuerst ins Bett, ja?!" Heero setzte ihn ab. "Iie." "Was denn?! Vor dem Bett?!"
Duo riss die Augen auf. "Hai." "Du willst...?!" Duo sah ihn entgeistert an. Heero erwiderte den Blick verwirrt. Er hatte ihn doch zum Bett getragen. Was denn noch? 'Okay...' Duo gab auf irgendwas erfragen zu wollen. Er zog Heero zu sich. "Was wolltest du vorher sagen?" "Ich war nur erstaunt, dass du Sex willst. Vorm.. Bett..." "Nani?" "Nicht?! Ich dachte..." Duo kratzte sich verwirrt am Kopf.
"Wie kommst du auf das? Ich hab dich doch nur her getragen..." "Ich hab' das aus deiner Antwort auf mein Kommentar dazu bezogen!" "Oh.." Heero wurde etwas rot. Doch Duo kicherte. Er zog Heero an sich und küsste ihn stürmisch. Überrascht weiteten sich Heeros Augen, doch er schloss sie gleich darauf wieder und erwiderte den Kuss. "Hm~mmm..."
Duo genoss es. Er legte seine Hände auf Heeros Rücken und hielt sich fest. Heero lächelte sanft und kuschelte sich an Duo. Dessen Grinsen zog sich um sein ganzes Gesicht. Er schlang die Beine um Heeros Hüften und ließ ihn nicht mehr weg. "Jetzt hast du mich." "Ich weiß!" Duo rieb sich an ihm und lächelte sanft. Heero entspannte sich und machte es sich bequem. Zwar wollte Duo Heero nicht überfordern, aber er hatte wahnsinnige Lust auf ihn.
"Duo...." Der Angesprochene sah Heero fragend an. "Hm?" "Willst du mit mir schlafen?" Jetzt war es an Duo, rot zu werden. Er zuckte mit den Schultern. "Ich würd' schon gern..." Heero gab ihm einen Kuss auf die rote Nase. "Nur gerne?" "Sehr gern!" Duo drückte Heero mit seinen Beinen etwas näher an sich. "Gut." Duo freute sich, dass es Heero genauso zu gehen schien, wie ihm.
Er küsste ihn leidenschaftlich und rieb sich an ihm, streichelte über Heeros Rücken. Ein Keuchen entkam Heeros Kehle und er bewegte seine Hüfte kreisend gegen Duos. Der stöhnte lustvoll und rieb seine Erregung an Heeros Bauch. Bei dem Kontakt zog Heero scharf die Luft ein. Er senkte seinen Kopf ein Stück und begann an Duos Hals zu knabbern.
Dieser wieder rum knabberte etwas an Heeros Ohrläppchen und hauchte ihm sinnliche Liebesschwüre zu. Heero wurde immer erregter. Duo tat ihm so unglaublich gut. "Magst du mich nehmen?", fragte Duo leise. Heero lächelte unsicher. Er war nicht sicher ob er konnte.
Duo küsste ihn. "Es ist nicht schlimm, wenn's nicht klappt!", flüsterte er leise. "Ich...ich würde es gerne versuchen, Duo." Der Angesprochene nickte und drehte sich langsam auf den Bauch. Heero schluckte unsicher. "Kann ich dich dabei ansehen?" "Natürlich!"
Duo strahlte ihn an und wand sich ihm wieder zu, streichelte sanft über Heeros Brust, spielte mit den festen Nippeln. Keuchend streichelte Heero über Duos Rücken. "Du bist so schön." "Du doch auch!" Duo schlang ein Bein um Heeros. Er konnte kaum noch an sich halten und keuchte laut.
Vorsichtig und ein wenig unsicher hob Heero Duo auf seine eigene Erregung. "Hee~eeero..." Duo stöhnte laut auf. Heero wusste nicht wirklich was er jetzt zu tun hatte, also wartete er einfach darauf was Duo tat. Der drückte seinen Hintern fest gegen Heeros Erregung, zog die Muskeln etwas zusammen.
Er wollte Heero einen Moment Zeit geben, um sich an diesen Zustand zu gewöhnen. Heero keuchte. Duo war eng. Nein eng war untertrieben. "Ugk..." Duo stöhnte immer lauter. "Nimm' mich, Koi!" Heero schluckte und begann sich langsam zu bewegen.
"Ja~aaa!" Duo warf den Kopf in den Nacken und bäumte sich etwas auf. Er hielt sich mit den Händen an Heeros Schultern fest, massierte sie dabei etwas. Sich wieder ein wenig entspannend, drückte Heero seinen Kopf an Duos Halsbeuge. "Fester..." Duo keuchte laut. "Oh, bi~tttteee..." "Hai." Heero versuchte seine Stöße zu intensivieren. Duos Stöhnen wurde immer lauter, seine Bitten nach mehr immer fordernder.
Heero wurde unsicherer. Er tat doch schon was er konnte. "Uh ja... Fe~ster!" Duo konnte sich kaum mehr halten. "Ich...ich mach doch schon.." Langsam ließ Heeros Erregung wieder nach. Er gab sich doch schon solche Mühe? Wieso reichte es nicht? Duo sah ihn entschuldigend an. Er streichelte Heero.
"Gut! Das ist gut!", versuchte er ihm sein Selbstbewusstsein zurückzugeben. Doch Heero war total geknickt. Seine Erregung schlaffte auf ein Minimum zusammen. "Heero..." Duo verkniff sich ein Seufzen und zog seinen Koi dichter in seine Arme. Doch Heero riss sich los. Schnell schlüpfte er in seine Sachen und stürmte aus der Wohnung.
Er kam sich so idiotisch vor. "Hej..." Duo sprang auf und schlüpfte schnell in seine Hose, rannte Heero nach, bis er ihn, fast schon völlig atemlos, eingeholt hatte. Er hielt ihn an der Hand fest und zog ihn zu sich. "Es ist okay!" Heero weinte und sah zu Boden. "Hee-chan..."
Duo umarmte und streichelte ihn. "Es ist okay... es ist nicht deine Schuld!" "Ich...Gott...." Heero klammerte sich an Duo, ließ seine Tränen ungehemmt laufen. "Tut mir leid..." Duo hielt ihn fest, versuchte ihm Kraft zu geben. "Ich hätte nicht so viel fordern sollen!" "Ich hab doch...getan was ich konnte.....Wieso reicht es nicht? Wieso!?"
Heero war total verzweifelt. "Heero..." Duo sah ihn betreten an und küsste ihn. "Es ist gut!" Er küsste ihn erneut. "Alles wird gut! Du warst super!" "Ich hab dich nicht glücklich gemacht." "Doch, das hast du!" Duo streichelte ihn zärtlich. "Ich liebe dich! Es war wunderschön!"
"Du bist nicht mal gekommen!" "Darum geht's doch auch nicht!" Duo wusste nicht mehr, was er noch tun sollte. Es war doch wirklich schön gewesen. Heero nickte. "Es war umwerfend!" Duo lächelte ihn aufmunternd an. "Hej, ich war mit dir vereint! Mehr will ich doch gar nicht! Weißt du denn nicht, wie glücklich mich das macht?!"
Duo streichelte Heero liebevoll weiter. "Danke." Heero drückte sich eng an ihn. "Gehen wir nach Hause." "Hai!" Duo hielt ihn auf dem ganzen Heimweg über fest und zog ihn mit sich ins Bett, als sie wieder dort waren. Er deckte Heero gut zu und kuschelte sich an ihn, streichelte und küsste ihn immer noch. "Du bist so lieb zu mir, das verdien ich nicht." "Oh, doch! Das tust du!" Duo hielt Heero fest, ohne auch nur einen Millimeter von seiner Seite zu weichen.
"Ich liebe dich! Ganz gleich, ob es nun klappt, oder nicht!" "Ich liebe dich auch." "Heero..." Duo strahlte. "Du darfst dich davon nicht so fertig machen lassen!" Heero nickte und schmiegte sich an seinen Koi. "Ich weiß. Ich möchte nur, dass es gut für dich ist." "Für mich ist es doch schön! Ich will, dass du dich auch etwas entspannst und es dir gut gehen lässt!"
Duo küsste ihn liebevoll. "Ich hab' dich einfach zu sehr unter Druck gesetzte, das war nicht richtig!" "Nein, ich hab mir nicht genug Mühe gegeben!" "Doch! Hast du!" Duo kraulte ihn. "Du warst klasse!" Heero errötete sanft. "Beim nächsten Mal wird es klappen." "Hai!" Duo strahlte ihn an und küsste ihn dann liebevoll. "Fühlst du dich besser?" "Ja." "Gut!"
Duo war erleichtert, obwohl er sich immer noch schwere Vorwürfe machte. Er wusste doch genau, dass Heero nicht so leicht mit der Sache umgehen konnte. Er hätte einfach geduldiger sein müssen. Heero schmiegte sich eng an ihn. "Unternehmen wir heute was gemeinsam?" "Was immer du magst!" Ein nachdenklicher Ausdruck huschte über sein Gesicht. "Wir können Hockey spielen, oder in den Zoo gehen...oder ins Kino...oder...so...oder ich stell dir meine Freunde vor."
"Gute Idee!" Duo wollte gern mehr über Heeros Leben erfahren. Er kuschelte noch etwas mit ihm. "Ähem...welche?" "Huh?! Ach so..." Duo grinste. "Alle!" Heero lächelte und drückte sich an ihn. "Und was zu erst, mein Kleiner?" "Was wäre dir denn lieb, Großer?" "Mir ist es gleich solange du zufrieden bist." "Heero!" Duo setzte sich auf. "Du musst nicht immer Rücksicht auf mich nehmen! Ich will auch mal das machen, was du willst!" Heero streckte die Hand aus und streichelte Duos Wange.
"Ich würd’ dir gern meine Freunde vorstellen, dann können wir in den Zoo, da hängen die beiden gerne rum." "Okay!" Duo strahlte und gab Heero ein Küsschen. Dieser schnappte sich das Telefon um seinen Kumpel Trowa anzurufen. Dieser hob auch gleich ab, im Hintergrund war Quatres Stöhnen zu hören. Er hatte es eilig Heero wieder loszuwerden, sagte aber zu. Mit einem roten Gesicht und einem Schweißtropfen auf der Stirn drehte Heero sich wieder zu Duo um.
"Sie kommen.....Ich meine sie wollen uns treffen." "Oder eher beides?!" Duo amüsierte sich über Heeros Gesicht. "So ungefähr. Die beiden sind klasse!" "So? Dann muss ich ja auf dich aufpassen!" Duo kicherte etwas. Heero verdrehte die Augen. "Trowa ist eher ruhig aber in Ordnung. Seine Familie ist mit meiner befreundet und er war der einzige der damals beim Rausschmiss zu mir gehalten hat. Und Quatre...Nun er ist....Quatre....."
"Das war ja auch nur ein Scherz!" Duo krabbelte auf Heeros Schoß und hängte sich an ihn. "Hab dich lieb!" Er sah ihn aus großen, süßen Augen an. "Ich dich auch Kleiner." Heero erwiderte den Blick. "Manchmal siehst du wie ein Kind aus." "So?!" Duo kratzte sich am Kopf. "Jetzt weiß ich, wieso damals immer ich betteln gehen musste. Wah!"
"Jetzt sorg ich ja für dich." "Arigato!" Duo stupste mit seiner Nase sanft gegen Heeros. Heero kicherte ein wenig. "Gehen wir uns auch Panther ansehen? Und Löwen? Und Bären?" "Oh bitte keine Löwen! Es dauerte letztens 2 Stunden bis Quatre und ich Trowa von den Viechern weiterziehen konnten!"
"Oh!" Duo machte ein überraschtes Gesicht. "Aber Panther, ja?!" "Alles was du willst. Ich kauf dir auch Zuckerwatte und so ein Zeug." "Heero...!" Duo strahlte, wie ein kleines Kind. "Wir sollten dann los. Wir treffen die beiden dort." "Hai!" Duo kletterte aus dem Bett und machte sich in Windeseile fertig.
Nur für seine Haare brauchte er mal wieder länger. Schlussendlich stand er aber in knapper, schwarzer Jeans und engem, schwarzen Top vor Heero. "Wow!" Heero pfiff anerkennend durch die Zähne. Er hatte sich selbst eine schwarze Spandex und ein grünes Top angezogen. "Du siehst aber auch gut aus!"
Duo zupfte an Heeros Spandex. "Trägst du was drunter?" "Nein, das geht sich nicht aus." "Heiliges..." Duo machte schnell ein Kreuz über sich und zog dann seins aus der Tasche. Er band es um. "Hn?" "Nichts!" Duo kicherte leise und hüpfte fröhlich die Treppe runter. Sein kleines Kreuz und der Zopf schwangen dabei lustig auf und nieder.
"Das sieht erotisch aus." "Huh?!" Duo drehte sich mit fragendem Blick um. "Das Kreuz." "Äh..." Etwas verlegen kratzte sich Duo am Kopf. "Dazu sind die Dinger aber eigentlich nicht da, oder?!" "Bist du katholisch?" Heero nahm Duos Hand, schlenderte mit ihm durch die Werkstatt. "Ich... ja." "Wir gehen in den Zoo, Onkel Danny!" "Macht das!" Eine dumpfe Stimme erklang unter einem Wagen.
Heero zog Duo händchenhaltend mit sich mit. "Ich mag dein Kreuz." Duo strahlte. "Es ist ein Geschenk." "Ja?" Ein Nicken und Duos Gesichtsausdruck wurde wieder etwas düsterer. "Willst du darüber reden?" "Weiß nicht!" Duo zuckte die Schultern. Heero blieb stehen und lächelte ihn süß an. "Wenn du’s dir anders überlegst, ich hör dir gern zu." Er küsste ihn kurz
und zog ihn dann weiter zum Bus. "Hai!"
Duo stieg ein und setzte sich neben ihn ans Fenster. Heero legte einen Arm um Duos Schulter. "Sind nur 3 Stationen." "Okay!" Duo sah etwas gedankenverloren aus dem Fenster. Seinem Gesicht war anzusehen, dass er Schmerzen hatte. "Wieso vertraust du mir nicht?" "Tue ich!" Duo sah ihn offenherzig an. "Ich kann nur nicht drüber reden. Es tut so weh..." "Vielleicht geht es dir besser wenn du es mir erzählst, Schatz." "Ich hab ein paar Jahre bei einem Pfarrer gelebt. Pater Maxwell. Er hat mich aufgezogen und mir dieses Kreuz geschenkt."
Seine Hände zitterten etwas, als er mit dem kleinen, silbernen Anhänger spielte. Heero umarmte ihn liebevoll. "Dann ist Maxwell gar nicht dein richtiger Name?" "Nein. Ich... Ich habe keine richtigen Namen. Nicht mal Duo..." "Oh...Das macht nichts." "Hai!" Der Bus hielt und Duo setzte wieder ein fröhliches Gesicht auf, spielte den glücklichen Narren, wie so oft. Er zog Heero aus dem Bus und zu dem Eingang, den er schon von weitem sah.
„Tu das nicht Duo." Er sah ihn verwundert an. "Was?" "Versteck deine Gefühle nicht. Tu nicht so als wärst du fröhlich, wenn du es nicht bist." "Geeeezz..." Duo zuckte mit den Schultern. Heero seufzte traurig und ging zum Eingang. "Hej!" Duo lachte und sprang auf seinen Rücken. Er beugte sich so, dass er mit seinem Gesicht vor Heeros war und sein Zopf vor ihm hinunter hing, grinste Heero an.
Lächelnd stahl Heero sich einen Kuss. "Die beiden müssten bald da sein." "Hai!" Duo sah sich um und entdeckte einen blonden und einen braunhaarigen Jungen, die Arm in Arm, um die Ecke bogen. Der kleine Blonde fuchtelte aufgeregt mit den Armen, als er Heero entdeckte und rannte auf ihn zu.
"Das scheinen sie zu sein...", stellte Duo fest. Er winkte fröhlich. Trowa lief Quatre nach und reichte Heero die Hand. "Hej, Alter!" Heero schlug ein. "Alles klar?" Trowa grinste. Heero räusperte sich, "Jungs das ist Duo." Er schob seinen Koi leicht nach vorne. "Schatz das ist Trowa und der kleine Blonde ist Quatre." "Hy! Maxwell, Duo Maxwell! Ihr könnte mich Shinigami nennen, oder Duo!"
Er wedelte mit der Hand, so dass Quatre sie kaum fassen konnte. "Etwas aufgekratzt?" Trowa grinste. Quatre schnappte sich Duos Hand. "Lass uns Freunde werden!" Er lächelte. "Und Tee trinken..." Heero murmelte das fast lautlos, aber Trowa’s Mundwinkel zogen sich nach oben. "Tee?!" Quatre Ohren richteten sich sofort auf. "Gute Idee! Hier um die Ecke hat ein neues Teehouse eröffnet, da können wir nachher hingehen!"
Quatre strahlte und zog Duo and der Hand in den Zoo. Der grinste und unterhielt sich etwas mit ihm. So aufgewühlt und haltungslos schien Heero ihn noch nie gesehen zu haben. Er sprang zwischen den Käfigen hin und her und sein Mund wollte einfach nicht stillstehen. "Ist der Kleine immer so?" Heero schüttelte den Kopf und folgte den anderen mit Trowa.
Duo konnte gar nicht so schnell reden, wie ihm immer neue Dinge einfielen. Quatre hörte ihm aufmerksam zu, auch wenn es ihn nicht wirklich interessierte, aber das hätte er bei seiner Erziehung nie zugegeben. Er hielt sich etwas an Trowa und Duo machte den Zoo unsicher. "Ich will zu den Löwen!" Trowa zog Quatre. Er seufzte und sah Heero an. "Treffen wir uns später beim Aquarium?"
Heero nickte und war erleichtert, dass er nicht mit zu den Löwen musste. Er war ein wenig traurig, dass seine Freunde Duo nicht ganz so sympathisch fanden wie er gehofft hatte. Doch Duo schien das gar nicht zu bemerken, oder es nicht bemerken zu wollen. Er hakte sich bei Heero unter und strahlte ihn an. Heero seufzte. "Nerve ich dich?", fragte Duo vorsichtig.
"Nein! Ich hatte nur erhofft, dass ihr euch besser verstehen würdet." "Aber das tun wir doch! Der kleine Blonde ist wirklich nett! Er hat mir seine Telefonnummer gegeben." "Duo...Er war nur nett zu dir...weil er nicht unhöflich sein wollte...." Heero schüttelte traurig den Kopf und starrte in einen Käfig. "Heero... Ich..." Duo sah ihn traurig an. Wieso machte er in letzter Zeit denn alles falsch?!
Er lehnte sich mit dem Rücken an die Gitterstangen des Käfigs und seufzte niedergeschlagen. Heero umarmte ihn. "Tut mir leid, Kleiner." "Nein. Ich... ich hab' dich traurig gemacht!" Duo drehte sich um, stützte sich mit den Händen an die Gitterstäbe und tat so, als würde er interessiert die Raubkatzen beobachten. "Nein. Ich wollte nur, dass ihr euch versteht! Damit du hier neue Kontakte findest!"
Er umarmte Duo von hinten. "Heero!" Duo lehnte den Kopf an seine Schulter und lächelte gerührt. "Ich vermisse niemanden." "Ich..." Heero seufzte. "Entschuldige. Ich hab kein Recht mich in dein Leben einzumischen." "Waaas?!" Duo sah ihn entgeistert an. "Gerade du hast das Recht dazu!"
"Gehen wir weiter, ja? Ich will dir die Krokodile zeigen." "Hai!" Duo nahm Heeros Hand und legte den Kopf an seine Schulter. Er fühlte sich irgendwie einsam. Nicht, dass Heero ihm nicht reichen würde, aber er vermisste seine alten Freunde, die wenigen, die er hatte. Traurig zog Heero ihn zum Terrarium. "Heero..." Duo half es nicht besonders, den einzigen Menschen, den er hatte und liebte traurig zu sehen.
"Ich wollte nur, dass du Freunde hast..." Er sah sich im Terrarium um. "Möchtest du einen Leguan streicheln?" "Ja!" Duo nickte begeistert. Heero nickte und wirkte einen Zooangestellten heran. Kurze Zeit später wurde ein Glaskäfig geöffnet und Duo das
echsenartige Tier in die Hand gedrückt. Neugierig drehte und wendetet Duo das Vieh etwas. Er warf es in die Luft, um es zu fangen und zu lachen. Er konnte es.
Er hatte seine Maske perfekt eingeübt. Doch Heero durchschaute ihn trotzdem, und sein Blick zeigte Duo, dass er sehr wohl wusste, was in ihm vorging. Diese Tatsache hinderte Duo daran, weiterhin zu lächeln. Er gab den Leguan wieder zurück und ging aus dem kleinen Glashäuschen. "Ich vermisse meine Freunde. Nicht irgendwelche neuen..." Heero schluckte.
"Dann fahr doch zurück." "Ich..." Duo riss die Augen auf. "Willst du mich denn nicht mehr bei dir haben?!" Er war geschockt. Wie konnte Heero sagen, dass er weggehen sollte?! Dieser zuckte mit den Schultern. Er wollte nur das Beste für seinen Koi. "Wenn du sie so vermisst...." "Aber..." Duo brach in Tränen aus. "Du liebst mich doch nicht!" Er schniefte und rannte wieder weg und dieses mal sorgte er dafür, dass Heero ihn nicht mehr einholen konnte.
Heero ließ sich zu Boden sinken und starrte Duo hinterher. So hatte er das doch gar nicht gemeint. Er hätte mit Duo gerne Urlaub in seiner Heimat gemacht, er wollte ihn doch nicht wegschicken. Immer noch weinend lief Duo durch die Straßen, bis er merkte, dass er keinerlei Ahnung mehr hatte, wo er war. Sein Japanisch war auch noch nicht gut genug, um jemanden zu fragen oder irgendwelche Pläne lesen zu können.
Er wusste nicht mal, wie die Straße hieß, in der ihre Wohnung lag und so versuchte er krampfhaft den Weg nach Hause zu finden. Trowa und Quatre hatten Heero derweil nach Hause gebracht und ihm gut zu geredet. Heero war erleichtert, als er feststellte das Duos Sachen noch da waren.
Traurig seufzte Duo und ließ sich auf eine Parkbank nieder. Es war schon fast wieder dunkel und er hatte keine Ahnung, wie er nach Hause finden sollte. Seine Füße waren schon wund vom vielen Laufen. Und das Schlimmste war, dass er nicht mal wusste, ob Heero ihn noch bei sich haben wollte. Weinend rollte er sich zusammen. Die Nacht in der Kälte zu verbringen war er ja bereits gewohnt.
Heero dagegen es einfach nicht mehr aus. Die Stadt war nicht so groß, also begann er sie systematisch nach Duo abzusuchen. Doch es war auch nicht gerade leicht, Duos wirren Gedanken zu folgen und Duo war andauernd im Kreis oder im Dreieck gelaufen. Er verfluchte sich dafür, einfach weggerannt zu sein und sich nicht einmal den Weg gemerkt zu haben.
Er schlief inzwischen halbwegs unter eine alte Zeitung gebettet. Heero suchte verzweifelt weiter. Er musste Duo einfach finden. Es wurde langsam immer kälter. Duo konnte gut nachvollziehen, wie Heero sich neulich gefühlt haben musste. Er kramte in seiner Tasche. Die Kälte hatte ihn wieder aufgeweckt. Langsam zog er ein altes Foto von sich in America hervor. Im Hintergrund war Pater Maxwell zu sehen, wie er Blumensamen ausstreute.
Tränen rannten über Duos Wangen und er wünschte sich, nie geboren zu sein. "Duo verdammt wo bist du!" Heero rannte durch einen Park. Er musste träumen. Das konnte nicht Heeros Stimme gewesen sein. Er weinte leise weiter, schluchzte laut. Heero horchte auf. War da ein Schluchzen? "Duo!?" "Heero?!"
Duo richtete sich etwas auf, sah sich unsicher um. Erleichtert rannte Heero auf die vertraute Stimme zu. Heero war sich unschlüssig was er tun sollte. Entweder Duo dafür ohrfeigen, dass er einfach weggerannt war oder ihn küssen, weil es ihm gut ging. Heero entschied sich schließlich für das Zweite und zog Duo in seine Arme.
"Heero..." Duo sah ihn ängstlich an. "Du dummer, kleiner Junge." Aus Heeros Augen traten Tränen. "Weißt du eigentlich was für Sorgen ich mir um dich gemacht habe!?" Duo schluchzte. "Du liebst mich doch eh nicht!" "Halt den Mund Duo!" Heero setze sich und zog Duo auf seinen Schoß. "Du hast mich völlig falsch verstanden!" Duo sah ihn fragend an. "Du wolltest doch, dass ich gehe!"
"Ja!" Heero machte eine Pause. "Mit mir! Urlaub! Um deine Freunde zu sehen. Du verdammter Idiot!" Mit einem Mal wurde Duo übel. Das hatte Heero vorgehabt?! Er hatte ihn wirklich gründlich missverstanden. Er war so dumm! Er weinte etwas mehr. Heero schlang seine Arme fester um Duo. "Versprich mir, dass du nie wieder weg laufen wirst!"
Hastig nickte Duo und hängte sich an Heero. "Du dummer kleiner Junge." Heero zog seine Jacke aus und wickelte Duo darin ein. "Es tut mir leid!" Duo schluchzte immer noch etwas. Er schämt sich so! Kurzerhand hob Heero ihn hoch. "Wir gehen jetzt nach Hause." "Ja!" Duo sah betroffen zu Boden. "Ich... ich kann auch allein gehen."
"Entschuldige...Ich wusste nicht, dass es dir unangenehm ist von mir getragen zu werden." Heero ließ ihn runter. "Nein... das... das meinte ich doch nicht!" Duo sah ihn betreten an. Wieso machte er denn immer alles falsch?! Heero nahm Duos Hand in seine und führte ihn aus dem Park. Unterwegs musste Duo anhalten. Er fühlte sich nicht mehr in der Lage auch nur einen Schritt zu tun. Zu sehr schnürte der Kloß in seinem Hals ihm die Luft ab.
"Was ist los, Koi?" "Ich bin so ein Idiot!" "Huh?" Heero sah ihn lieb an. "Andauernd mache ich was falsch!" Duo ließ sich mitten auf dem Weg auf den Hintern knallen. "Hej.." Heero hockte sich neben ihn. "Ich bin ein Trampel!" Duo spielte mit seinem Kreuz. "Aber ein süßer." Heero zog Duo auf die Beine und küsste ihn. "Und jetzt gehen wir endlich nach Hause. Mir ist kalt."
Duo nickte. Ihm fiel jetzt erst auf, dass Heero ihm seine Jacke gegeben hatte. Er lief schnell neben ihm her. "Darf ich deine Hand wieder nehmen?" Heero wollte nicht das Duo sich irgendwie unwohl fühlte, also fragte er lieber. Anstatt eine Antwort zu geben, legte Duo den Kopf an Heeros Schulter und lief dicht neben ihm her.
Heero legte einen Arm um Duos Taille, zog ihn so dichter an sich. Als sie wieder zu Hause waren, stieß Duo sich die Schuhe von den Füßen und ging, mit Kleidung ins Bett, krabbelte unter die Zudecke und verbarg seinen Kopf unterm Kissen. "Komm da raus, Baka." Heero zog an der Decke. Wortlos versuchte Duo sich wieder unter der Decke zu verstecken.
"Duo..." "Heero...", macht der seinen Tonfall nach. "Entweder du kommst jetzt da raus..." "Oder?!" Duo sah ihn aus kindlich-trotzigen Augen an und schniefte etwas. "Oder ich schlafe heute Nacht auf der Couch!" "Hmpf!" Duo grummelte und setzte sich auf, rückte näher an die Wand heran. Heero setzte sich neben ihn. "Ach Kleiner." "Ich kenne hier gar nichts!"
Duo schluchzte leise. "Ich kann nicht mal 'nen Stadtplan lesen..." "Hej....Ich bring dir das alles bei mein Kleiner." "Arigato!" Duo drehte immer noch sein Kreuz. Heero seufzte und nahm sich einen Polster. "Schlaf etwas." "Kann aber nicht..." Duo ließ sich auf das Bett sinken und rollte sich traurig zusammen. Er sah ganz kindlich aus.
"Sei bitte nicht so kindisch, Duo." Heero seufzte und zog den anderen Jungen zu sich hinauf, umarmte ihn. "Ich mag jetzt aber kindisch sein!", antwortete Duo trotzig und kuschelte sich in Heeros Arme. "Okay. Ich will aber nicht mit jemand so kindischen im Bett liegen." Heero stand auf. "Heero..." Duo fühlte sich verraten und verkauft.
Er rieb sich über die tränennassen Augen und ging ins Bad. Seufzend ging Heero ihm nach. "Was zur Hölle ist eigentlich dein Problem?" "Ich fühl' mich mies, okay?!" Duo setzte sich unter die Dusche und drehte das Wasser auf, ließ es über seine Kleidung und seinen Kopf laufen. Heero setze sich zu ihm. "Wieso denn? Hab ich was falsch gemacht?"
Duo schüttelte den Kopf. "Dann lächle wieder, mein Kleiner." Heero begann Duo aus den nassen Sachen zu schälen. "Hm..." Duo versuchte zu lächeln, aber es gelang ihm nicht ganz. Er raufte sich etwas die Haare. Heero streichelte sanft über seine Wange. "Sch.." Er warf die nassen Sachen aus der Dusche.
"Ich vermisse Daddy!" "Wir können hinfahren." "Er ist tot!" Heero machte ein betroffenes Gesicht. "Entschuldige. Das war taktlos von mir." "Du konntest das ja nicht wissen." Duo schniefte etwas. Heero zog sich auch aus und umarmte Duo dann. "Es tut mir leid. Ich liebe dich." Duo nickte, zog die Beine an und legte seine Arme darum. "Ich vermisse Daddy, Schwester Helen.. Und ich vermisse Gott!"
Duos Stimme klang leise, kaum hörbar, als er das sagte. "Ich..." Heero wusste nicht was er sagen konnte um es für Duo besser zu machen. So drehte er nur das Wasser ab und zog Duo auf die Beine. Er rubbelte ihn trocken und trug ihn dann zum Bett. "Danke..." Duo kroch unter die Decke und weinte leise. Heero legte sich zu ihm und umarmte ihn fest. "Sch...Du bist nicht alleine. Du hast jetzt mich. Ich sorge für dich Kleiner."
"Hai..." Der Junge, der sich Shinigami nannte und zu dem es in dieser Situation so überhaupt nicht passen wollte, drehte sich langsam um und vergrub sein Gesicht in Heeros Armen. Dieser streichelte ihm beruhigend über den Rücken und hielt ihn fest, gab ihm etwas von seiner Wärme. "Gott hat sich nie um mich gekümmert. Um keinen von uns..." "Doch hat er. Sonst wärst du jetzt doch nicht hier. Er hat dich zu mir geführt."
Heero dachte eine Weile nach. "Morgen buchen wir und fahren zu deinen Freunden. Ich hab genug Einfluss um ihnen zu helfen." Heero wusste, dass er alles tun würde damit es Duo besser ging. Egal was Duo von ihm verlangte, er würde es tun. "Aber..." Duo schniefte. "Die meisten von ihnen leben schon nicht mehr. Oder sie sind inzwischen gestorben, was weiß
ich?!"
Er ballte die Hände zu Fäusten und sah wütend darauf. "Hej...Einen Versuch ist es wert." Doch Duo schüttelte den Kopf. "Sie hat gesagt, sie meldet sich, wenn es ihnen gut geht!" "Aber Schatz....Sie weiß doch nicht mal wo du steckst!" Duo zog einen kleinen Pieper aus der Tasche. "Weltweiter Empfang!", schluchzte er. Heero drückte ihn enger an sich.
"Willst du trotzdem hinfahren?" Duo schüttelte den Kopf. Heero nickte. Er hätte zwar gerne gesehen wo Duo gelebt hatte, aber er wollte das es seinem Koi gut ging. Nach einer Weile schlief Duo einfach ein. Er jammerte und redete leise im Schlaf von seinen Eltern und von allen Personen, die ihm je etwas bedeutet hatten. Betroffen streichelte ihn Heero weiter, bis er schließlich selbst einschlief.
Als Duo wieder erwachte, glühte er. Heero bemerkte es sofort und legte Duo einen kalten Lappen auf die Stirn. Dieser sah ihn nur dankbar an und schloss wieder die Augen. Es dauerte nicht lange, bis er wieder einschlief und im Schlaf leise um seinen Daddy weinte. Auch Heero weinte, weil er absolut nichts tun konnte um es für Duo leichter zu machen.
"Heero...", schluchzte Duo leise im Schlaf. Er suchte nach ihm. "Schh ich bin da." Heero drückte ihn eng an sich. Sofort beruhigte der Kleine sich wieder und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Er hatte Heeros Hand gegriffen und hielt sich ganz fest, sein Fieber sank etwas. "Brauchst du einen Arzt Schatz?" Heero umarmte ihn liebevoll.
"Iie..." Duo war wieder wach. "Ist schon okay!" Er strahlte Heero an. Jetzt, wo er geweint hatte, ging es ihm etwas besser. Heero streichelte ihn sanft. "Bleib noch liegen und ruh dich aus." "Ich möchte mich lieber ablenken." Duo dachte nach. "Gibt es hier eine Kirche?" "Hai. Gleich um die Ecke." "Ich werd' hingehen." Etwas benebelt hüpfte Duo aus dem Bett und zog sich an. "Möchtest du alleine oder soll ich dich begleiten?"
"Wenn du magst, kannst du mitkommen." Heero nickte und zog sich an. Kurze Zeit später, kamen sie in der Kirche an. Duo war ganz in schwarz gekleidet, in langen Sachen. Er kniete sich vor den großen Altar, senkte den Kopf, schloss die Augen und betete lange. Heero blieb etwas abseits stehen, er wollte Duo nicht stören. Als Duo so da kniete, sah er aus, wie ein Engel. Seine Jahre glitzerten etwas und seine blasse Haut schimmerte leicht.
Sein Kreuz reflektierte das Licht, das von dem großen Kreuz vor ihm gebrochen wurde und er war ganz ruhig, bewegte lautlos die Lippen. Ehrfürchtig stand Heero hinter ihm. Er sah so schön aus, wie er da kniete. Schließlich endete Duo mit einem lauten Armen und stand wieder auf. Er wand sich Heero zu und sah irgendwie erleichtert aus.
Dieser sah ihn aufmunternd an. Er ging auf den Altar zu und machte ein Kreuz. Heero war nicht sehr gläubig aber er dankte Gott dafür, dass er Duo zu ihm geschickt hatte. "Ich habe zu Pater Maxwell gesprochen!", erklärte Duo. Heero nickte. "Er sagte, er ist froh, dass es dich gibt!" Duo hakte sich bei ihm unter. "Tut er das?"
"Jaa..." Duos Stimme klang aufgebaut. "Das is gut." Heero umarmte ihn und küsste ihn innig. "Hai!" Duo strahlte ihn an. "Er ist glücklich. Er ist bei Gott, im Himmel!" "Gut. Würdest du draußen warten? Ich muss noch was erledigen." "Natürlich!" Duo verstand nichts so gut, wie das. Er lief nach draußen und wartet auf Heero. Heero seufzte und suchte einen Pfarrer. Der auch leicht zu finden war.
Heero redete nicht lange um den heißen Brei herum, er fragte den Geistlichen offen ob er ein gleichgeschlechtliches Paar trauen würde. Der Pfarrer sah ihn entgeistert an und fragte, was es mit Heeros Wunsch auf sich hatte, da er ja doch sehr selten an seine Ohren klang. "Mein Freund und ich würden gerne heiraten, Vater." "Nun..." Der Pfarrer war gar nicht sehr entzückt, aber nachdem er hörte, wie gläubig Duo war, erklärte er sich schließlich doch dazu bereit.
Heero bedankte sich artig und verließ glücklich lächelnd die Kirche. Draußen kickte Duo ein paar Steine zur Seite und wartete geduldig. "Da bin ich wieder, Kleiner!" "Hy!" Duo lief zu ihm. Heero umarmte ihn. "Alles erledigt?" "Hai." Heero strahlte. "Gut!" "Darf ich dich zum Essen einladen?" "Immer!" Duo strahlte. "Gut."
Duo hakte sich bei Heero ein und hüpfte fröhlich neben ihm her zum Restaurant. Dieser führte ihn zu einem kleinen Chinesen in der Nähe. Er suchte ihnen einen privaten Eckplatz und reichte Duo die Karte. "Äh... Haben die hier gebratene Ente?" "Klar." Heero deutete auf die Stelle in der Karte. "Ich muss dir was sagen." Seufzend besah Duo sich die Karte. Er verstand kein Wort von dem, was darin stand. Zumal er nicht einmal lesen konnte.
Weder Japanisch noch sonst etwas. Er merkte sich die Nummer und sah Heero fragend an. Staunend sah Heero ihn an. "Du...kannst kein Japanisch lesen?" Er vergaß völlig, dass er Duo doch etwas sagen wollte. "Ich kann nicht lesen!" Duo legte die Karte bei Seite. "Generell nicht?" "Hai!" Duo spielte mit dem Bierdeckel, drehte ihn hin und her. "Und schreiben?" Der bezopfte Junge schüttelte stumm den Kopf. "Hm..."
Heero dachte eine Weile nach, dann schnappte er sich die Karte. "Ich bring’s dir bei." "Hai!" Wie ein kleiner Schuljunge sah Duo aufmerksam zu Heero. "Wir fangen gleich heute Abend mit dem Unterricht an. " Er suchte sich ein Gericht aus. "Weißt du was du willst, oder soll ich dir die Karte vorlesen?" "Ich hab' meinen Wunsch schon geäußert.", erwiderte Duo etwas kleinlaut. Er kam sich blöd vor. Er war siebzehn und konnte noch immer nichts, hatte nie eine Schule besucht.
"Okay." Heero lächelte ihn süß an und bestellte für sie beide. Dann nahm er Duos Hände in seine und lächelte so zärtlich er konnte. "Heero..." Duo erwiderte das Lächeln zärtlich, streichelte mit dem Daumen über Heeros Handrücken. "Ich..." Heero schluckte. "Ich will dich wirklich heiraten, Duo." "Really?!" Duos Augen weiten sich. Es bildeten sich kleine Freudentränchen darin und es fiel ihm schwer stillzusitzen.
Heero sah auf seine Serviette. "Hai.....ich hab...einen Termin ausgemacht..." "Ich..." Duo wurde ganz warm und er wedelte sich schnell etwas Luft zu. Heero wollte ihn?! Wirklich ihn?! Er konnte sein Glück kaum fassen. Heero deutete Duos Verhalten ganz anders. "Hätt’ ich das nicht tun sollen? Ich....ich dachte du wolltest auch..." Er nahm seine Hände und legte sie auf seinen Schoß.
"Doch!" Duo sprang auf. "Ich bin..." Er fächelte sich immer noch Luft zu. "Nur total aufgeregt." Das beruhigte Heero. "Setz dich, Schatz." "Yep." Immer noch zappelig ließ Duo sich wieder auf seine kleine Bank nieder und rutschte nervös hin und her. "Oh Gott! Ich brauch' Wasser!" Duo glaubte, sein Herz würde sich überschlagen, so schnell schlug es.
Zärtlich nahm Heero Duos Hand. "Beruhig dich, Kleiner." Die Getränke wurden endlich gebracht. Schnell griff Duo nach der Coke, die er sich bestellt hatte und leerte sie in einem Zug. Danach ging es ihm wieder besser. "Geht’s wieder?" "Ja..." Duo sah auf sein Kreuz. "Ich... ich weiß gar nicht... was ich anziehen soll..." "Wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit Schatz, da kannst du noch einkaufen gehen. Und du solltest bis dahin deinen Namen schreiben können, für die Urkunde."
"Hm!" Duo nickte schnell. Er war immer noch aufgeregt. Heero wollte ihm wirklich das Schreiben und Lesen beibringen?! Das Essen wurde serviert und Heero griff gutgelaunt zu seinem Stäbchen. Er häufte sich viel Reis in seine Schüssel und nahm sich dann sein Rindfleisch mit Zwiebeln. Es ihm gleich tuend fiel Duo über seine Ente her.
Nach dem Essen, griff er gern nach dem Pflaumenschnaps, um seinen Magen etwas zu beruhigen. Heero bezahlte und führte Duo dann zu einer kleinen Bücherei. "Bin gleich wieder da, Koi." Er verschwand in dem Laden und kam kurz darauf mit einem Haufen Büchern zurück. Als Duo den riesigen Stapel sah, wurde ihm ganz anders. Er hoffte nur, dass Heero nicht von ihm erwartete, dass er die alle lesen konnte.
Dieser bemerkte Duos Blick. "Das sind Bücher für Volksschüler, damit du dich mal mit den einfachen Zeichen vertraut machen kannst." "Aha... Danke!" Duo küsste Heero auf die Wange und half ihm dann beim Tragen. Wieder zu Hause nahm er sich ein paar der Bücher und setzte sich mit ihnen aufs Bett. Er versuchte sie zu studieren, doch er verstand nicht einmal die Einleitung, da er sie auch nicht lesen konnte.
Er hielt das Buch sogar verkehrt herum. Heero hockte sich hinter ihn. Seinen Körper dicht an Duos gedrückt. Er nahm ihm das Buch aus der Hand und gab ihm ein ganz einfaches, das durch Bilder unterstützt wurde. Zusätzlich half er Duo bei der richtigen Aussprache. "Was ist das?" Er zeigte auf ein Symbol unter dem ein kleiner Fuchs abgebildet war.
"Ich..." Duo schüttelte hilflos den Kopf. Er konnte nicht einmal buchstabieren, was er sah, da er das Alphabet nicht kannte. "Kitsune." Heero seufzte und legte sein Kinn auf Duos Schulter. "Vielleicht sollten wir mit den einzelnen Buchstaben anfangen." "Ich..." Duo fuhr sich unauffällig über die Augen. Er kam sich furchtbar vor, doch er nickte. "Tut mir leid."
Heero schüttelte ihn sanft. "Das ist doch okay." Er legte sich hin und zog Duo so auf sich, dass er noch immer das Buch sehen konnte. Schritt für Schritt ging er mit ihm das Alphabet durch. Heero nahm sich wirklich viel Zeit um Duo die Zeichen beizubringen. Und dieser war ihm äußerst dankbar dafür. Er gab sich die größte Mühe, auch wenn es ihm gewiss alles andere, als leicht fiel.
"Du machst das toll." Duo strahlte. Er bekam so selten ein Lob, außer von Heero. "Ich war nie in der Schule.", erklärte er leise. "Das dacht ich mir schon. Kannst du rechnen?" Peinlich berührt schüttelte Duo den Kopf. "Ich kann nur, was ich mal irgendwo aufgeschnappt habe und das ist nicht viel."
Er seufzte leise. Heero kratzte sich am Kopf. "Das wird schon. Die wichtigsten Dinge kann ich dir auch beibringen." Was auch stimmte. Duo mochte auf keiner Schule gewesen sein, Heero dagegen auf gut zehn verschiedenen. Seine Eltern waren sehr bedacht auf seine Ausbildung gewesen. "Du bist lieb!" Duo kuschelte sich dichter an ihn. "Mach ich gerne."
Heero schlang einen Arm um Duo und hielt ihn ein Buch unter die Nase. "Kennst du dieses
Zeichen?" "Da steht Kino!" Heero strahlte übers ganze Gesicht. "Hai, und dieses?" Für das nächste Wort musste Duo sich besonders anstrengen. "Sch... sch... wimm.. bad." Heero küsste ihn. "Du bist super." Dann zeigte er auf das Symbol für ’Ai.’ Das erkannte Duo sofort. "Ai!" "Und wenn du Ai mit diesem Symbol verbindest?"
Er zeigte auf ein Symbol daneben. "Dann liebe ich dich!" Duo strahlte. "Sehr gut." Duo nahm Heero das Buch aus den Händen und blätterte es durch. Als er sah, was ihn noch erwartete, nämlich ganze Sätze, wurde ihm unwohl. "Lass es langsam angehen, Schatz." "Hai!" Duo blätterte wieder zurück.
Heero lachte, als er ein Zeichen entdeckte. Er zeigte darauf. "Na?" "Uh!" Duo sah intensiver auf das Zeichen und versuchte herauszufinden, was es hieß. Als er es nach 10 Minuten noch immer nicht herausbekam, musste er passen. "Shinigami." Als Duo das hörte, klappte sein Mund überrascht nach unten. Er hielt das Buch ganz fest und starrte das Zeichen an, versuchte es sich einzuprägen. Heero beugte sich ein Stück zum Nachttisch und kramte nach einem Textmarker.
Er öffnete ihn und malte das Zeichen auf Duos Oberarm. Dieser strahlte ihn an und sah stolz darauf. "Heero!" Er umarmte ihn. "Schreibst du deinen Namen drauf?" "Hai." Er malte das Zeichen für Heero daneben. Sein kleiner Koi strahlte übers ganze Gesicht. Er beschloss es vorerst nicht abzuwaschen und widmete sich wieder dem Buch.
Gähnend lehnte Heero sich zurück und ließ Duo lernen. Nach einer Weile wurde es ihm aber auch zu anstrengend und er legte das Buch zur Seite. Ein lautes Schnarchen war neben Duo zu hören. "Oh..." Duo sah zu Heero. Er lächelte lieb und deckte ihn zu, bevor er ans Fenster ging. Die Sterne sahen wunderschön aus. Er wäre gern noch spazieren gegangen, aber er traute sich nicht, aus Angst den Weg zurück wieder nicht zu finden.
Heero wachte nach einiger Zeit wieder auf, sein Bett war ihm so leer vorgekommen. Duo hatte sich auf die Fensterbank gesetzt und Tränen glitzerten auf seinen Wangen. Er vermisste sein America, das Land, in dem er jede einzelne Straße kannte, jedes Geschäft, jede Gasse und sämtliche Leute, die ihn immer davongejagt hatten. Seufzend ging Heero zu seinem Schrank und kramte am Boden herum.
"Ha." Er legte Duo einen englischen Stadtplan auf den Kopf. "Da." "Huh?!" Der Kleine hatte ihn gar nicht gehört und griff verwundert nach dem Heft. Er sah es sich an und strahlte, als er es sah. Er konnte die Zeichen lesen, auch wenn er die Straßennamen noch immer nicht lesen konnte. Aber so konnte er die Buchstaben und Zeichen vergleichen und sich zurechtfinden.
Gähnend ging Heero wieder ins Bett. Allerdings zog er sich diesmal aus. In Kleidung zu schlafen war unbequem. "Hm..." Duo legte sich zu ihm. Er hatte beschlossen sich bei Tage alles genauer anzusehen. Jetzt, wo er nicht mal wusste, wo sie waren, nutzte ihm auch der Stadtplan nichts. Heero zog ihn an sich und blätterte das Heft auf. Er malte mit dem Marker einen Kreis um eine Straße.
"Da wohnst du." "Arigato!" Duo hängte sich um seinen Hals und drückte ihn liebevoll. Heero malte weiter Punkte an die Duo kannte. Außerdem malte er Bilder dazu damit er sich zurechtfand. Den Zoo, die Kirche, den Chinesen, das Kaufhaus und auch der Supermarkt in dem sie waren.
"Du bist so süß!" Duo ließ ihn dabei nicht los. Heero tat wirklich alles für ihn, das konnte man ihm nicht absprechen. Er raffte sich etwas auf und zog sich dann das Hemd aus, wobei eine kleine Brandnarbe auf seinem Rücken sichtbar wurde, die Heero bisher noch nicht gesehen hatte. Er zog ihn auf seinen Schoß und leckte über die Narbe. "Woher hast du die?"
Duo quiekte laut auf und zuckte zusammen, als hätte man ihn geschlagen, als Heero seine Narbe so flüchtig berührte. "Verzeihung." Von einem Moment auf den nächsten, war Duo wieder völlig verstört. Er zog die Decke über die Narbe und krallte sie an sich, als würde die Narbe dann verschwinden. "Es tut mir leid, Schatz." Duo nickte.
In seinen Augen stand das pure Entsetzen und furchtbare Angst geschrieben. Mit einer Hand umklammerte er sein Kreuz und sprach ein rasches Gebet, so schnell, dass Heero den Inhalt nicht hören konnte. Doch Heero zählte eins und eins zusammen. "Es ist abgebrannt, nicht wahr?" Kaum in der Lage zu antworten, rückte Duo etwas weiter weg, wie in Panik, fiel vom Bett und umarmte sich.
Heero zog ihm wieder zu sich. "Sch...." "Das Waisenhaus... Pater Maxwell... Feuer..." Duos Augen waren immer noch in Entsetzen geweitet. Er konnte noch immer nicht mit diesem Teil seiner Vergangenheit umgehen. Heero streichelte ihm beruhigend über den Rücken. Ängstlich hielt Duo sich an Heero fest, zitterte. "Mach'...." Er schluchzte. "Mach' das es aufhört! Es darf nicht abbrennen!"
In seinem Kopf hallten die Schreie von damals. Er sah das Feuer wieder auflodern, war gefangen zwischen diesen Bildern. Heero wusste nicht was er tun sollte. Er nahm Duos Kopf zwischen seine Hände und sah ihn durch dringlich an. Dann küsste er ihn sanft auf die bebenden Lippen. Langsam verschwammen die Bilder wieder, gaben Duos Sicht Freiraum, um in Heeros Augen zu blicken.
Sein entsetzter Blick löste sich wieder, wurde zu einem normal, durch dringlich traurigen. "Sie sind alle tot!", murmelte er leise. Heero hielt ihn fest. Ein paar Schluchzer kamen aus Duos Kehle, Tränen rollten aus seinen Augen hinab. Er seufzte leise und schmiegte sich dicht an Heero. "Geht wieder..."
Dieser küsste ihn erneut. "Es ist nicht deine Schuld." "Sie sind alle gestorben. Einfach angezündet... Abgebrannt... das Waisenhaus...", erklärte Duo wirr. "Sch......" "Ich konnte ihnen nicht helfen!" Duo wischte sich die Tränen ab. "Solo, Schwester Helen, Daddy... Sie sind alle tot!" "Dort wo sie sind geht es ihnen sicher gut."
Duo nickte und beruhigte sich wieder. "Ich liebe dich." "Ich dich auch!" Duo seufzte etwas erleichtert auf. "Ich vermisse das Grau in den Straßen..." "Grau?" "Hier ist alles so... so bunt und farbenfroh... Ich... in meiner Gegend war alles düster, grau, alt... nur Schutt...", erklärte Duo. "Wie gesagt, wir können hin fahren wenn du möchtest.....oder hinziehen."
Einen Augenblick schienen Duos Augen aufzuleuchten, dann schüttelte er den Kopf. "Nein... Niemand will dahin, wo ich herkomme! Ich auch nicht... Ich... Ich vermisse es nur... weil..." Er zuckte mit den Schultern. "Hör zu Duo. Ich liebe dich, Ich folge dir überall hin und wenn du dort glücklicher bist, dann bin ich es auch." "Heero..." Duo umarmte ihn liebevoll. "Nicht in die Ghettos! Da kann man nicht leben!“
"Das ist deine Entscheidung, Kleiner." "Ich... Können wir hinfahren?", fragte Duo ganz kleinlaut. Heero lachte. "Das schlag ich dir doch schon die ganze Zeit vor, Kleiner." "Sofort?" "Jetzt? Es ist mitten in der....Okay. Gib mir ne halbe Stunde." Heero stand auf und griff zum Telefonhörer.
Vier Minuten später waren zwei erste Klasse Tickets gebucht. Er ging sich duschen und packte dann. Jetzt fühlte Duo sich etwas erleichterter. Er packte schnell seine Sachen zusammen. Er war aufgeregt, als sie endlich im Flieger saßen, dankte Heero immer wieder. In New York angekommen, ließ er ihn gar nicht erst ins Hotel.
Er wollte unbedingt in sein altes Viertel. Heero dagegen hatte den totalen Jet-leg und war übermüdet. Duo merkte es. Seufzend hob er ihn auf die Arme und trug ihn ins Hotel. Er kannte die Absteige, hatte dort oft irgendwelche Leute angebettelt. Heero schmiegte sich an ihn. "Danke." "Ich muss dir danken!" Duo hielt ihn fest und küsste ihn zärtlich.
Dann schloss er die Augen. Er würde in seinem NY aufwachen, in seinem NY... Als Heero am nächsten Morgen erwachte schlief Duo noch. Er bestellte ihm Frühstück und zog sich dann an. Kurz nach ihm erwachte auch Duo. Er rannte auf den Balkon und hangelte sich übers Geländer. Seine Heimat hatte ihn zurück.
Heero freute sich für seinen Koi und frühstückte gemütlich weiter. Gleich danach zog Duo ihn dann jedoch wirklich in sein Ghetto. Er hielt es nicht mehr aus. Er zeigte Heero alles, das kleine Zimmer, in dem er gelebt hatte, als er noch bei einem Freund gewohnt hatte, der dann aber erschossen wurde, den alten, verdreckten Basketballplatz und die alten, baufälligen Häuser, zwischen denen er aufgewachsen war und in denen es nicht einmal Heizungen oder Wasser gab.
Heero war geschockt. Er hatte viel erwartet, aber diese Armut war total erschütternd. "Sind hier noch Freunde von dir?" "Wenn sie noch leben..." Duo lief in einen alten Hausaufgang, der fast zusammenfiel. Er winkte Heero ihm zu folgen und hangelte sich eine alte, röste Eisenstange hinauf, die einmal als Geländer der eingestürzten Treppe hergehalten hatte. Seufzend folgte Heero ihm, hoffte das noch irgendjemand hier war.
Ein begeisterter Aufschrei kam von Duo. Er hatte sich einem kleinen Jungen, mit langen, platinblonden Haaren um den Hals geworfen. "Heero!" Er rannte schnell zu ihm und wischte sich die Tränen weg. "Das ist Zechs!" "Hy." Zechs sah etwas scheu hin und her. "Hy!" Er konnte nur Englisch, sagte nicht viel. Duo knuddelte ihn nochmal. "Wir sehen uns später!"
Zechs nickte, stellte den Ghettoblaster auf volle Lautstärke. Duos ganzer Körper bewegte sich im Takt, als er wieder durch die kleine Luke aus dem Haus sprang. Hier im Hinterhof, sah es noch schlimmer aus, als dort, wo er bereits mit Heero gewesen war. Unschlüssig blieb Heero stehen. "Warte." Er ging zurück zu Zechs.
Er konnte perfekt Englisch, also war es kein Problem für ihn mit ihm zu reden. "Willst du mitkommen?" Der schüttelte den Kopf. "I'm waiting for a friend..." Duo rief Heero bereits. "Falls du dir anders überlegst...bei uns is genug Platz." Er gab Zechs seine Visitenkarte und ein Bündel Geld. "Bye."
Zechs sah ihm entgeistert hinterher. "Yo, groovy man!" Er steckte schnell das Geld und die Karte ein. Heero hoffte nur das der Kerl es nicht für Drogen oder so ausgeben würde. Doch er wurde von Duo abgelenkt, der ihn in einen alten Aufgang zog, der jeden Moment zusammenfallen konnte. Überall auf dem Boden klebte Teer oder Blut, in einer Ecke lag eine alte, ausrangierte Matratze und davor stand ein Pappkarton.
"Welcome home!" "Das ist nicht dein Ernst." Entsetzt sah Heero sich um. "Hier hab' ich gelebt!" Duo drehte den Karton um, eine Ratte rannte darunter hervor. Duo stupste sie an und sie lief schnell weg. Dann nahm Duo einen kleinen, bemalten Stein, auf den ein Kreuz gemalt war. "Meins!"
Heero nickte und sah der Ratte nach. Vor Ekel schüttelte er sich ein wenig. In Gedanken versunken, kniete Duo sich hin. Er berührte ein paar alte Blutflecken. Auf seiner Stirn stand geschrieben, dass er sich gut daran erinnern konnte, wie sie entstanden waren. "Ich...ich warte draußen."
Heero drehte sich um, dieser Ort war einfach zu bedrückend für ihn. Duo folgte ihm. "Wir können wieder gehen." Er nahm Heeros Hand und zog ihn durch eine Gegend, durch die ein normales Mensch nicht einmal am Tage gegangen wäre, doch Duo schien sie besser zu kennen, als irgend etwas anderes. Ein Junge sprang aus einer Ecke hervor und hielt Duo ein Messer an die Kehle. Ohne überrascht zu sein, streckte dieser ihn nieder und ging unberührt
weiter. Heero dagegen begann zu zittern. Das war alles zuviel für ihn.
"Geht es dir nicht gut?" Duo sah ihn besorgt an. "Nein.....Ich....Schon ok." "Du zitterst!" Duo legte seinen Arm um Heeros Hüfte. "Wir sollten zurückgehen." "Ich...Mir ist nur kalt, Schatz." Ohne zu Zögern zog Duo seine Jacke aus und legte sie Heero um die Schultern. "Besser so?" "Hai. Danke." "Magst du trotzdem wieder ins Hotel?" Heero schüttelte den Kopf. Das hier war Duos Heimat, so schlimm sie ihm auch vorkommen mochte.
"Wie du meinst..." Duo lief weiter neben ihm her, zeigte ihm den alten Kinderspielplatz, auf dem sich der Müll nur so stapelte und die kleinen Kinder, die teilweise nicht einmal wirkliche Kleidung anhatten und vollkommen verdreckt waren, auf dem Boden in Pfützen saßen und mit teerverschmierten Steinen spielten. Heero sah sich genau um und machte sich eine mentale Notiz.
Mit dem Einfluss seiner Familie konnte er den Leuten hier sicher helfen, besonders den Kindern. Eine Ecke weiter lag ein weiterer Hinterhof, direkt neben dem Spielplatz. Fixer und Dealer teilten sich dort ihr Revier. Einige setzten sich einen Druck, gaben den kleinen Kindern, die höchstens 5 wahren, einen ab
Angewidert und auch erschüttert sah Heero weg. Was sollte er jetzt auch tun?! Duo schienen diese Bilder gar nicht mehr zu erschüttern. Auch nicht der Betrunkene, der blutverschmiert auf sie zukam und sie anbettelte. Duo ignorierte ihn einfach und ging weiter. Tiefdurchatmend ging Heero weiter und betete, dass Duo ihm seine Bedrücktheit nicht ansehen konnte.
Doch dieser bemerkte es trotzdem. Für ihn waren dieser Bilder etwas Alltägliches gewesen. Er musste sich Mühe geben sich in Heeros Lage zu versetzten. "Home sweet home..." Heero seufzte. Duo schien es hier doch nicht etwa zu mögen? "Schau' mal... Da haben meine Eltern gelebt!", rief Duo und deutete auf einen kleinen, verwilderten Schuppen.
Etwas leiser fügte er hinzu: "Hat man mir jedenfalls so erzählt..." Heero schlang einen Arm um Duos Schulter und nickte. Er würde gerne die alte Kirche sehen, aber er traute sich nicht Duo zu fragen. Doch dieser fand den Weg auch ganz allein dorthin. Plötzlich standen sie in Mitten einer kleinen, niedergebrannten Grundmauer.
Heero zog Duo sofort an sich. Dieser befreite sich jedoch wieder. Er verschwand kurz hinter einer Ecke. Als er zurückkam, hatte er ein ausgezupfte Blümlein in der Hand. Er legte es auf den Boden und kniete sich nieder, betete leise, dass der Herr über dieses Viertel wachen würde. Heero sah ihm schweigend zu. Das alles hier war so...Er konnte es nicht mal beschreiben. Er sah sich ein wenig um.
Alles verbrannt und zertrümmert. "Hee-chan..." Duo stand auf und schmiss sich um seinen Hals, küsste ihn stürmisch. Überrascht riss Heero die Augen auf. "Duo-chan? Geht’s dir gut?" "Hai." Duo sah sich um. "Ich hab' hier so lange gelebt... Jetzt bin ich wieder hier..." "Wir...können hier bleiben, wenn du möchtest."
Duo schüttelte den Kopf. Heeros Magen knurrte. "Was isst man hier denn so?" Schulternzuckend deutete Duo auf ein Rattennest. "Es sei denn man hat Connections, 'ne Knarre oder Messer... Oder man kann gut betteln, aber davon kann man nicht leben."
Heero würgte ein wenig und wurde bleich. Er holte tief Luft. Er kramte in seiner Tasche und kramte einen Schokoriegel hervor. Dann musste das eben vorerst reichen. "Lass uns erstmal essen gehen!" Duo zog ihn zu einer Imbissbude.
"Duo?!" Der Besitzer sah ihn fragend an. Er schien Heeros Koi länger zu kennen. "Willst du wieder betteln?", fragte er argwöhnisch. Duo schüttelte den Kopf. "Ich bezahle." "Ich lad' dich ein, Koi!" Duo zeigte auf ein paar Gerichte auf der knappen Speisekarte. Skeptisch sah Heero ihn an. "Kannst du das lesen?" "Äh... ja?!" Duo nickte. Irritiert starrte Heero auf die Karte. "Ich..."
Duo zuckte. "Ich kann manche Sachen, weil ich die Laute kenne... Weil... Ich hab mir bestimmte Worte im Aussehen eingeprägt. Deshalb konnte ich damals den Zettel von dir lesen, obwohl ich die Buchstaben nicht kenne." Heero lächelte. Das würde es etwas leichter machen Duo lesen zu lernen.
"Was magst du essen?" "Um ehrlich zu sein sagt mir nichts auf der Karte etwas. Bestell du bitte." "Klar!" Duo bestellte ihnen ein paar Hot Dogs. Die musste seiner Meinung nach jeder probieren. Er reichte Heero zwei. Dieser begutachtete sie genau. Einige Zwiebelringe hingen über das Brötchen. Während Heero noch kritisch sein Essen beäugte, biss Duo schon genussvoll zu. Er mampfte und seufzte zufrieden.
Wie sehr hatte er das schon vermisst?! Echte, amerikanische Hot Dogs... Zaghaft biss Heero schließlich hinein. Überrascht stellte er fest, dass es sehr gut schmeckte. "Ich liebe diese Dinger!" Duo verschlang sofort sein zweites Hot Dog. Heero dagegen aß langsam und genüsslich. "Ganz ok." Duo lachte. "Du passt echt nicht hierher!" "Wahrscheinlich nicht." "Wahrscheinlich?! Das ist so!"
Duo lachte wieder und genehmigte sich einen großen Schluck von seiner Coke. "Tut mir leid." "Ist doch nicht schlimm!" Für einen Moment schien Duo zu überlegen. "Ich will mich noch von Anny und Hilde verabschieden, bevor wir wieder heimgehen..." "Klar." "Gut..." Duo strahlte. Er zog ein Messer aus der Tasche und polierte es.
Heero wich automatisch einen Schritt zurück. Als er noch bei seinen Eltern gelebt hatte, wollte man ihn mehrere Male überfallen. "Du musst keine Angst haben! Ist nur zum Selbstschutz! Außerdem kann ich damit umgehen! Tadaaaa!" Duo warf das Messer in die Luft, drehte sich, schlug das Bein über das Messer und fing es wieder. "Danke...für die.....deutliche....Vorführung..." "Hej...!" Mit leichten Schritten ging Duo dichter zu Heero.
Er steckte das Messer wieder weg und gab Heero eine Waffe. "Nur für alle Fälle..." Heero gab sie ihm schnell zurück. Seine Eltern hatten darauf bestanden, dass er ihn 15 verschiedenen Kampfsportarten unterwiesen wurde. Messer brauchte er also wirklich nicht. "Gut, dann passe ich auf dich auf!"
"Danke Schatz, aber ich kann gut auf mich selbst aufpassen. "Okay..." Duo sah auf die Uhr. "Ich bringe dich ins Hotel. Danach müsste ich mal eben weg." "Wohin?" Heero sah ihn skeptisch an. ""Ich will auf den Friedhof." "Oh.." Heero nickte, wenn Duo ihn nicht dabei haben wollte, war das okay. Doch nachdem Duo zusammen mit ihm eine Weile gelaufen war, stand er doch vor dem kleinen, kümmerlichen Friedhof.
Er war wie von selbst in diese Richtung gegangen. Seine Hand zitterte und von dem selbstsicheren, jungen Mann war kaum noch etwas übrig, als er die kleine Tür aufsperrte. Heero nahm Duos Hand in seine und lächelte ihn an. "Arigato!" Duo führte ihn zu einem kleinen Grab. Es stand kein Name auf dem kümmerlichen Kreuz, das als Grabstein herhalten sollte.
Vor dem Grab sank Duo zu Boden. Er schien stumm reden zu wollen und weinte etwas. Traurig legte Heero ihm eine Hand auf die Schulter. Es war als könnte er Duos Schmerz fühlen. "Pater Maxwell...", murmelte dieser leise. Heero kniete sich neben ihm. "Es ist gut." Mit einem Schniefen fuhr Duo sich über die Augen. "Er war wie ein Vater für mich..." "Das ist schön. ich habe einen Vater, aber er hat sich nie als ein solcher verhalten."
"Heero..." Betreten sah Duo ihn an, stand auf und umarmte ihn. "Schon okay, Kleiner." "Ich bin jetzt für dich da, Hee-chan!" Heero umarmte ihn fest. "Ich bin jetzt deine Familie und du meine." "Jap! Und..." Duos Blicke streiften in die Ferne. "Ich muss das hier alles hinter mir lassen." "Wir können so oft her kommen wie du möchtest."
"Nein! Das geht ins Geld und es hilft und beiden nicht!" Entschlossen schüttelte Duo den Kopf. Er lebte jetzt nicht mehr sein altes Leben. Jetzt, wo er Heero kannte, würde es nie wieder so sein, wie früher. "Gut Schatz." "Ich..." Duo beugte sich noch einmal nach unten, kniete nieder und hauchte einen Kuss auf die Erde. "Leb' wohl...", flüsterte er leise, setzte ein gebrochenes "Daddy..." dazu.
Heero bückte sich unbemerkt und steckte etwas von der feuchten Erde ein. Irgendetwas damit Duo auch zu Hause etwas hatte. Als Duo endlich mit seiner Verabschiedung fertig war, drehte er sich zu Heero. "Wir können gehen. Ich..." Er seufzte leise. "Hai." Heero hob ihn zärtlich auf seine Arme.
"Bitte lass mich runter, Hee-chan..." Duo streichelte ihn sanft. "Ich habe Angst hier so unbeschwert rumzulaufen." "Entschuldige." Heero kam sich blöd vor, er wollte Duo doch nur nahe sein. Aber der wies ihm immer ab wenn er ihn tragen wollte. "Nein..." Duo küsste ihn. "Es wird nur langsam dunkel und... Du weißt einfach nicht, wie das in dieser Gegend ist."
"Schon gut." "Bist du mir böse, wenn ich wieder heim will?" Heero schluckte. Wie meinte Duo das? Der bezopfte Junge nahm Heeros Hand und rannte ohne ein weiteres Wort los, zog ihn mit sich, quer über Steine und Mauern. Heero ließ sich ziehen. Er war müde und wollte schlafen. Nach einer Weile kam Duo keuchend zum Stehen. Er sah sich etwas hektisch um. "Alles ok?" "Sssh!"
Duo legte die Finger auf die Lippen und sah ihn warnend an. Heero nickte verstehend und bewegte sich lautlos neben Duo. Früher hatte er sich immer in die Küche geschlichen. "Weiter..." , flüsterte Duo leise und zog Heero mit sich. Sie landeten in einem kleinen Keller. Der Boden war nass und feucht und überall tropfte Wasser von den Wänden. Duo zog ihn einige Gänge entlang, öffnete dann einen Geheimweg und zog Heero in einen stockfinsteren Gang, bis er zu Ende war.
Sie kletterten durch eine kleine Lücke wieder ans Tageslicht. Duo hielt seine Hand und zog ihn mit. "Renn!" Heero sprintete sofort los. Erst, als sie wieder in ihrem Hotelzimmer waren, war Duo beruhigt. Er schloss die Tür hinter ihnen und atmete schnell. Auch Heero fühlte sich hier wohler. Er zog sich aus und ging ins Bad.
"Wir fliegen heute noch zurück!", entschied Duo. "Oh..." Heero hatte sich eigentlich noch die normalen New Yorker Sehenswürdigkeiten ansehen wollen. "Ich zeige dir vorher noch was!" Duo lächelte ihn an. "Spätestens übermorgen sollten wir weg sein!" Er seufzte leise.
"Gut...Kommst du mit duschen?" "Hai!" Mit einem Satz war Duo bei ihm. Grinsend zog Heero ihn zu sich und seifte ihn ein. "Eine Nacht in New York mit meinem Zukünftigen..." Duo lachte leise. Leise begann Heero "New York, New York" zu singen. "Heero!" Duo prustete los und hielt sich den Bauch.
„Also so schlimm sing ich nicht!“ "Das meine ich ja gar nicht!" Duo wischte sich die Lachtränen weg. "Aber gerade das Lied!" Er gluckste und schmiegte sich in Heeros Arme. "Dann was anderes..." "Morgen muss ich dir wirklich ein paar Dinge zeigen." Duo lächelte und küsste Heero auf die Nasenspitze.
"Hai." Heero gähnte. "Können wir ins Bett?" "Nein, das verbiete ich dir!", scherzte Duo. Gespielt zog Heero eine Schnute. "Dabei kannst du mit deinem Mund viel schönere Dinge machen." Duo grinste und trocknete Heero ab. Heero errötete. "Ich will jetzt ins Bett." "Aber doch nicht nass!" Duo vollendete sein Werk und trocknete sich selbst rasch ab. Dann hob er Heero hoch und brachte ihn ins Bett.
Fürsorglich deckte er ihn zu und küsste ihn. „ Kuscheln...“"Zu Befehl!" Duo drückte sich eng an Heero und zog die Decke hoch. Heero grinste. "Kuss geben!" Artig gab Duo Heero einen langen, liebevollen Kuß. "Sonst noch Wünsche?" "Halt mich, während ich einschlafe." "Wieso wünscht du dir,. was du ohnehin bekommst?!" Duo kicherte leise, legte die Arme um Heero und bettete seinen Kopf auf dessen Brust.
"Schlaf' schön!" Kurz darauf war Heero auch schon eingenickt, der Tag war einfach zu viel auf einmal für ihn gewesen. Auch Duo schlief schnell ein und es war ihm auch lieb so. Den nächsten Morgen nutzten sie, um sich auszuschlafen. Dann beförderte Duo ihn zur Statue of Liberty. Heero genoss jede Minute die er mit Duo verbringen konnte.
Und dieses Mal war es an Duo, Heero alles zu zeigen, was er auch tat. Es freute ihn auch Heero etwas Neues beibringen zu können und er erzählte ihm vom American Dream und allem, was dazugehörte. Und dieser war äußerst interessiert alles von Duos Land zu erfahren. Erst gegen Abend ließ Duo ihn wieder etwas verschnaufen.
Er lud ihn in ein köstliches Steakhouse ein. "Ich liebe Steaks. Panny hat mir die immer gemacht! Gott wie ich sie vermisse!" "Die Köchin?" Duo sah Heero fragend an. "Äh..." "Huh?!" "Mein Kindermädchen.....Ich hoff es geht ihr gut. Sie war für mich mehr eine Mutter als Mum."
"Oh..." Duo schmunzelte. "Wir können sie besuchen!", schlug er vor. "Ich weiß nicht wo sie wohnt. Mutter hat sie gefeuert als sie erfahren hat, dass ich auf Jungs stehe. Sie hat Panny die Schuld daran gegeben." „Ist aber gar nicht nett!“ Duo legte die Stirn in Falten. "Ich weiß....Als sie gemerkt hat, dass es nicht an Panny liegt hat sie mich rausgeschmissen."
"Das war nicht okay..." Duo streichelte mitfühlend über Heeros Handrücken. Dieser nickte und hielt sich an Duo fest. "Du bist wunderschön so, wie du bist!" Duo lächelte ihn aufmunternd an. "Der perfekte Mann!" Ein wenig errötend verbarg Heero seinen Kopf in Duos Halsbeuge. "Danke." "Ich meine das ernst!", erklärte Duo und kraulte seinen Kopf.
"Du bist süß." "Nur zu dir!" Heeros Gesicht wurde wenn möglich noch röter. "Magst du noch etwas unternehmen?" "Hm..." "Wir könnten uns noch ein paar Sehenswürdigkeiten ansehen, wenn du magst!"; schlug Duo vor. "Super!" Heero war sofort begeistert. "Was möchtest du denn sehen?" Heero überlegte. "Was gibt es denn noch?" "Wir könnten uns noch ein paar Fahrten in andere Staaten machen..."
"Hai...Gibts hier in der Nähe eine Bibliothek?" "Äh... ja!" Duo verstand nicht ganz, was Heero damit wollte. "Super." "Ich bring' dich hin, wenn du aufgegessen hast." Artig aß Heero in einer Rekordzeit auf. "Du scheinst es echt eilig zu haben!" Duo leerte seinen Eisbecher. "Ich mag Bücher...." "Okay!" Duo zahlte und zog Heero in die Nationalbibliothek.
Heero strahlte bereits beim Betreten. Er verzog sich sofort in eine Abteilung und stöberte herum. Währenddessen wartete Duo an einem der Tische. Für ihn machte dieser Ort nicht sehr viel Sinn. Nachdem er etwas gewartet hatte, schlenderte auch er durch die Gänge und zog ein Buch aus einem Regal. Er hatte keine Ahnung, worum es darin ging.
Einige Mädchen gingen kichernd und rot angelaufen an ihm vorbei. Nicht verstehend, was diese Mädels hatten, betrachtete Duo das Buch weiter. Er versuchte etwas zu entziffern, aber es gelang ihm nicht. Heero trat nach einiger Zeit hinter ihn. Er sah ihm über die Schulter und lachte leise. "Da drüben hast du eine Ausgabe mit Bildern. Sonst hast du ja nichts vom Kamasutra."
"Huh?!" Duo sah ihn verblüfft an. "Sag mir nicht du weißt nicht was das Kamasutra ist...." "Doch, aber wie kommst du darauf?!" "Weil du es gerade liest." "Oh!" Duo wurde etwas rot, grinste dann aber. Heero lachte. "Hast du was gefunden?" Duo stellte das Buch ins Regal zurück und zog ein neues aus dem Regal. "Ja, ein paar Sachen."
Heero sah auf Duos Buch. "Vielleicht solltest du in eine andere Abteilung gehen." "Ich kann's auch einfach lassen. Lesen kann ich es eh nicht..." Duo stellte auch dieses Buch wieder ins Regal. "Da hinten waren Comics, komm mit." "Hai!" "Gut." Heero zog ihm zu den Comics. "Such dir was aus. Die sind durch die Bilder leichter zu verstehen."
"Hm..." Duo begutachtete einige Hefte, drehte und wendete sie. Er schnappte sich ein Superman-Comic. "Komm her." Heero hatte sich gesetzt und deutete auf seinen Schoß." Brav lief Duo zu ihm und setzte sich auf Heeros Schoß. Heero schlug das Heft auf. "Lernen wir wieder?", fragte Duo. "Bingo!" Ein Lächeln huschte Duo übers Gesicht. "Ich glaube aber nicht, dass ich schon so weit bin das zu lesen!", seufzte er dann leise.
"Ich les dir vor und zeigs dir." "Oh... Gut!" Duo lächelte und sah auf das Heft. Heero begann langsam vorzulesen und zeigte dabei mit seinem Finger auf die einzelnen Worte. Heero war geduldig und ließ Duo Zeit. Manche Worte musste er 5 mal lesen, aber es machte ihm nichts aus. Die Geschichte war einfach und die Bilder machten sie leicht verständlich.
Als sie das Comic durchgelesen hatten, strahlte Duo. "Wir sollten uns einige besorgen." "Meinst du wirklich?!" Duo lächelte herzlich. "Klar. Am besten in Englisch und Japanisch dann kannst du vergleichen." "Hai!" Das war wirklich eine gute Idee von Heero. "Gut, dann suchen wir uns jetzt einen Comicladen!" "Ich kenne einen!"
"Na dann los." "Hai!" Duo zog Heero zu dem Laden, der nur eine Straße weiter war. Es gab dort auch Baseballkarten und Figuren. Heero sah sich um. "Was für welche magst du?" "Weiß nicht..." Duo sah sich um. Heero krallte sich ein paar alte Spiderman Comics. "Die sind bestimmt gut!" Duo strahlte. "Ich weiß nicht. ich durfte nie Comics lesen."
"Und ich konnte nie..." "Dann machen wir es gemeinsam." "Gute Idee!" Duo hakte sich bei Heero unter. Der packte alles zusammen und bezahlte. "Es ist mir unangenehm, wenn du alles zahlst!" "Wieso denn?" "Weil ich mir vorkomme, als würde ich wieder betteln, wenn du das tust." "Gut dann gib mir was drauf." "Hai!" Er kramte etwas in seinen Taschen, dann legte Duo einige Geldscheine dazu. Heero lächelte ihn an.
"Gehen wir?!" "Hai." Heero streckte Duo seine Hand entgegen. Dieser ergriff sie und ging lächelnd mit ihm durch die Straßen. Strahlend ging Heero neben ihm her. Plötzlich begann Duo "Strangers in the night" zu singen. Heero lachte und sang dann mit. Gutgelaunt sprang Duo auf ein Brückengeländer. "Komm da bitte wieder runter...."
"Aber es ist doch alles okay!" Duo balancierte etwas. Heero schloss die Augen. Er konnte einfach nicht hinsehen. Als er sie wieder öffnete, baumelte Duo an dem Geländer und machte Klimmzüge. "Duo...bitte..." "Du bist viel zu ängstlich!" Duo kletterte unter der Brücke hindurch. "Na und?" Heero wurde langsam wütend. "Heero.." Duo seufzte und kroch wieder über das Geländer zu Heero hinauf.
Dieser war schon viel weiter gegangen und verhandelte gerade an einem Marktstand. Duo lief ihm nach. Heero bedankte sich artig bei der Verkäuferin und biss in eine Erdbeere. "Das sieht cool aus!" "Nani?" "Es sieht sexy aus, wenn du so abbeißt!", flüsterte Duo ihm zu. Heero verschluckte sich fast. Ein Gedanke schoss durch Duos Kopf, aber er schob ihn schnell zur Seite. "Lass uns wieder ins Hotel gehen. Es ist schon dunkel."
Heero nickte und packte sein restliches Obst ein. Wieder im Hotel befreite Duo sich von seinen Sachen. Er wusch sich und dackelte zum Bett. Dort saß Heero bereits und blätterte in einem Buch. Ganz leise, um ihn nicht zu stören, legte Duo sich zu ihm. Heero war schön, wenn er einfach nur so da saß. Lächelnd hob Heero den Kopf. "Na?"
Er griff neben sich und fischte nach einer Erdbeere. Duo beobachtete ihn aufmerksam beim Essen und fühlte, wie er dabei erregt wurde. Er kroch unter die Decke, um es zu überspielen. Etwas Saft der Erdbeere rann an Heeros Kinn hinunter, doch der merkte es nicht mal. Doch Duo sah es. Er richtete sich etwas auf und leckte Heeros Hals hinauf. Ein Schauer lief über Heeros Rücken.
"Was machst du da?" "Du hast getropft!" Duo lächelte ihn an. "Ah." Heero zog ihn an sich und las nebenbei weiter. Verliebt beobachte Duo ihn. Heero hielt Duo eine Erdbeere vor den Mund. Dieser schnappte danach und biss langsam und mit gestrecktem, leicht nach hinten gebeugten, Hals ab. "Du bist schön." "So siehst du auch aus, wenn du abbeißt!"
Duo grinste ihn an. Heero lächelte und schnappte sich noch eine süße Frucht. "Hmm..." Duo genoss den Anblick, spürte wie seine Erregung sich gegen die Matratze drückte. Heero biss übertrieben in die Erdbeere und leckte sich den Saft von den Lippen. Doch Duo ließ ihn nicht von seiner Reaktion wissen. Er hatte schon Lust, aber er wollte Heero nicht wieder wehtun, falls es nicht klappte.
Heero lächelte und sah wieder in sein Buch. In Wahrheit war er enttäuscht weil Duo sein Verhalten scheinbar egal war. Nun schnappte Duo sich einen Notizblock und versuchte darauf herum zukrackeln. Es war deprimierend. Und so sahen seine Graffitieentwürfe auch aus.
Frustriert drehte Heero Duo den Rücken zu und beschloss zu schlafen. "Soll ich das Licht löschen?" Heero zuckte nur mit den Schultern. Langsam begann Duo sich zu sorgen. "Stimmt etwas nicht?" "Nein..." Duo löschte das Licht. "Ich liebe dich!"
"Hmm..." Duo seufzte ein wenig. Er schlang seinen Fuß um Heero und hielt ihn fest. Dieser bewegte sich nicht und schloss die Augen. „Bist du aus irgendeinem Grund böse auf mich?“ "Nein...Bin nur müde Schatz." Heero biss sich auf die Lippen. Es war wie bei seinem Ex. Die Begierde erlosch bevor sie entflammt war.
Duo gab es auf. Wenn Heero nicht reden wollte, konnte er ihn nicht dazu zwingen. "Gute Nacht!" Duo ließ Heero am nächsten Tag vom Zimmerservice verwöhnen. Er selbst war in sein altes zu Hause zurückgekehrt, um sich von seinen Freunden zu verabschieden. Heero fühlte sich elend. Duo hatte ihm nicht mal gesagt wo er hinging. Wahrscheinlich zu seiner alten Freundin.
Erst am Nachmittag kam Duo zurück. Seine Kleider waren etwas zerrissen. Heero verdrängte seine Sorge um Duo und packte ihre Koffer. "Du hast genug gesehen?", fragte Duo ruhig. "Ja..." "Gut, dann muss ich kurz weg. Komm' gleich wieder!" Duo rannte in den Laden um die Ecke und kaufte ein Souvenir. Traurig sah Heero ihm nach und ging ins Bad. "Bin wieder da~aaa!" Duo knallte die Tür hinter sich zu und warf die Tüte aufs Bett.
Das einzige was man von Heero hören konnte war ein leises Schniefen aus dem Bad. "Heero?!" Duo ging zu ihm. Erschrocken sah dieser auf. "Du...bist schon wieder da?" Stumm nickte Duo. "Wieso weinst du?" "Duo...du..." "Ja?" Duo kniete sich zu Heero und wischte ihm vorsichtig die Tränen ab. Er machte sich Sorgen. "Du begehrst mich nicht.,"
Heero bettete seine Kopf auf seinen aufgestützten Knien. "Huh?!" Duo brauchte einen Moment, um diese Aussage zu verkraften. Heero schluchzte wieder laut. "Wie kommst du auf so eine Idee?!" Duo schüttelte den Kopf. "Gestern....du wolltest mich nicht..." "Aber..." Duo seufzte. Wie sollte er Heero klarmachen, dass er ihn nur nicht enttäuschen hatte wollen?!
Heero dagegen fühlte sich immer schlechter. Duo hatte ihn seiner Meinung nach zurück gewiesen und das zerstörte sein neu aufgebautes Selbstbewusstsein. "Heero..." Duo hielt ihn in seinem Arm. "Du redest solchen Mist!" Heero weinte daraufhin noch mehr. "Hej, hör' auf damit!" Duo sah ihn lieb an. "Natürlich begehre ich dich!"
Er küsste Heeros Schläfe und fuhr ihm durchs Haar. "Tust du?" "Ich war erregt gestern, Schatz!" "Aber...wieso hast du dann nicht..." "Weil ich nicht wollte, dass du traurig bist, wenn es nicht klappt!" Heero hob den Kopf. "Aber, ich will doch mit dir schlafen." "Ja... Aber, wenn es nicht klappt, bist du depri!" Trotzig sah Heero ihn an. "Entschuldige, dass es mich bedrückt wenn ich keinen hochkriege!"
"Aber..." Duo seufzte laut. Er war bedrückt. "Ich will doch nur, dass es dir gut geht!" "Indem du mich zurückweist?" "Es tut mir leid. Das war nicht richtig!" Duo küsste Heero zärtlich. Dieser zog Duo zu sich auf den Boden und hielt sich an ihm fest. Duo hielt ihn ganz fest. "Sssh..." "Ich dachte du würdest von mir angeekelt sein weil ich nicht kann...."
"Was redest du nur für'n Scheiß, man?!" Duo gab ihm eine zärtliche Ohrfeige, die eher einem Streicheln glitt. "Entschuldige, Koi...." "Wieder gut?" Heero wischte sich die restlichen Tränen weg. "Hai." "Na siehst du..." Duo rieb seine Stirn an Heeros. Dieser nickte und schmiegte seine Wange gegen Duos.
"Magst du trotzdem heim fliegen?" "Wenn du möchtest." Duo verdrehte die Augen. "Ich hab' dich gefragt!" Heero seufzte. "Mir ist es gleich.." "Magst du noch Urlaub machen, oder nicht?!" Diese Frage konnte doch nicht so schwer zu beantworten sein. "Urlaub." "Na geht doch!" Duo strahlte. Heero nickte und zog Duo auf seinen Schoß. "Und? Gehen wir heute Nacht an den Strand?!" Heero nickte eifrig. "Gut!" Duo küsste ihn.
"Wir nehmen Decken und so was mit, ja?! Und einen Leihwagen!" "Und Kondome..." Duo grinste breit. "Wenn du magst!" Heero nickte. "Gut ich muss sowieso noch duschen und mich umziehen." "Okay." Duo gab Heero noch einen Kuss und ging dann in den Supermarkt. Rasch wusch Heero sich und schmiss sich in die engste Lederhose die es wohl gab.
Diese brachte Duo fast dazu die Tüten fallen zulassen, als er zurückkam und Heero sah. Zu der engen Hose hatte Heero sich ein schwarzes Seidenhemd angezogen, das oben offen war. "Möchtest du doch nicht zum Strand?!" Duo grinste und spielte mit Heeros Hemd. "Doch natürlich!" "Schön. Ich hab' uns schon einen Leihwagen besorgt."
Duo grinste. "Mit Liegesitzen...Jetzt muss es nur noch dunkel werden!" Duo lachte leise. "Gut!" "Was machen wir so lange?" "Lesen üben!" "Schon wieder?!" Heero zuckte mit den Schultern. "Okay, okay..." Duo warf sich mit einem Comic aufs Bett. Heero legte sich über ihn und schnappte sich den selben Comic in japanisch. Langsam begann Duo sich Wort für Wort vorzuarbeiten. Es war anstrengend. "Du machst das wirklich klasse."
Nach der Hälfte des Comics seufzte Duo. Er hatte keine Lust mehr und außerdem rauchte ihm der Kopf. "Können wir schon gehen?" "Gerne. Wir können uns unterwegs noch Essen kaufen." Lächelnd stand Heero auf und striff seine Kleidung glatt. "Lass uns die Badesachen mitnehmen!" Eilig lief Duo ins Bad und packte alles zusammen. "Können wir nicht nackt schwimmen?" "Irgendwie müssen wir uns aber abtrocknen!" Duo grinste. Heeros Vorschlag kam ihm gelegen.
"Dann nimm Badetücher mit." "Was glaubst du, was ich gerade eingepackt habe, Chef?!" Sich die Einkäufe angelnd, stolperte Duo aus der Tür. Heero nickte und hakte sich bei Duo ein. Dieser führte ihn zu einem großen Van, in den er einstieg. Unterwegs kaufte er den beiden ein paar Spear-rips. "Wie isst man das denn?" "Einfach abknabbern! Das schmeckt göttlich!"
Duo knabberte an ein paar Pommes, die sie als Beilage bekommen hatten. Heero drehte sein Essen und biss dann hinein. "Das is spitze!" "Hab' ich doch gesagt!" "Jaja!" Mit genüsslichem Schmatzen, stopfte Duo sich ein paar Kartoffelflakes mit Sour-Cream in den Mund und hielt sie Heero hin. Heero biss genüsslich hinein.
"Du bist ja fast so schnell, wie ich!", staunte Duo über die Geschwindigkeit, mit der Heero aß. "Schmeckt eben!" Leise begann Duo zu singen. Heero lachte und drehte das Radio aus, damit er Duo besser hören konnte. Dieser sang fröhlich irgendwelche Lieder und ließ Heero merken, dass er ein guter Rally-Fahrer war. Heero störte sich nicht an der Geschwindigkeit, er war früher gegen der Willen seiner Eltern oft selbst Rennengefahren.
Nach einer Weile hielt Duo an einem verlassenen Stück Strand. Der Ort war geschützt von den Klippen und Duo lächelte. "Es ist schön hier." "I know. I was..." Duo schüttelte den Kopf. Je länger er wieder in America war, desto mehr sprach er Englisch. "Ich war oft hier." Heero nickte und brachte ihre Sachen an den Strand. Währenddessen fuhr Duo den Wagen weiter vor. Er hatte ein Plätzchen entdeckt, wo er gut stand. Heero breitete ihre Sachen aus und ließ sich in den noch warmen Sand plumpsen.
Duo folgte ihm und setzte sich zu ihm. Besser gesagt: Er setzte sich auf Heeros Bauch. Heero fasste ihn an der Hüfte und hielt ihn fest. Aufreizend ließ Duo seinen Unterleib über Heeros Körper reiben. Dieser schnappte nach Luft und blickte Duo fest an. Duo beugte sich zu ihm herunter und küsste ihn sanft. Leise keuchend zog Heero Duo fest an sich und ließ seine Hüften kreisen.
"Du solltest aufhören, bevor du nicht mehr aus den Hosen kommst!" Duo lachte herzlich. Heero grinste leicht. "Dann musst du mich schleunigst ausziehen!" Sofort führte Duo diesen indirekten Befehl aus. Er knöpfte langsam Heeros Hemd auf und zog ihm die Hosen vom Leib. Heero trug nichts unter seiner Hose und er grinste ein wenig als Duo ihn auszog.
"Heero!" Duo schnappte nach Luft und bemerkte, dass seine eigene Hose mit einem Mal viel zu eng wurde. "Ja mein Kleiner?" Heeros Grinsen nahm überdimensionale Ausmaße an. "Nichts..." Duo keuchte und leckte über Heeros Bauch. "Uh..." "Hilfst du mir?" Duo deutete mit dem Kopf auf seine Hose.
"Hai.." Langsam begann Heero Duos Hose zu öffnen. "Geht's schneller?!" Duo kam sich äußerst beengt vor. "Klar, aber das wäre nicht so lustig." "Heero..." Duo stöhnte gequält. Kichernd zog Heero ihm die Hose aus. Duo war froh, als er sie los war. "Die Shorts und das Hemd auch...", keuchte er. "Langsam..." Lächelnd begann Heero Duos Hemd aufzuknöpfen. "Gott..."
Duo ließ sein Becken kurz gegen Heeros schnellen. "Nana...." Heero spürte wie er selbst erregt wurde und zog Duo das Hemd nun entgültig aus. Sanft presste Duo seine Erregung gegen Heeros Becken. Wie konnte er ihn nur so quälen?! Ein Stöhnen entkam Heeros Mund. "Soll ich dich auch noch von den Shorts befreien?"
"Ich bitte darum!" Heero nickte und hakte seine Daumen in Duos Shorts. Mit einer raschen Bewegung zog er ihm sie aus. Duo strahlte, ließ seine Lippen und Zunge über Heeros makellosen Körper gleiten. "Duo!!!" "Ja, Heero?!" Ein grinsen stahl sich über Duos Lippen. "Bitte..." "Ja???"
Duo biss zärtlich in Heeros Glied. "Mhmm....Duo..." Erfreut darüber, dass sich bei Heero endlich richtig etwas regte, machte Duo weiter mit seinem Spiel. "Oh...ja..." Heero wand sich unter seinem Liebsten. Mit einem Lächeln auf den Lippen ließ Duo vorsichtig einen Finger in Heero gleiten. Heero stöhnte laut. "Ist das schön so?" "Ja..." Als hätte er auf diese Zustimmung gewartet, ließ Duo einen weiteren Finger in Heero gleiten.
Seine eigene Erregung wurde immer härter. "Gott Duo....Mehr!" Heero fühlte sich so gut. Duo weitete ihn weiter, gab ihm einen dritten Finger. "Möchtest du mich?" Langsam hob Duo Heeros Hintern an, nahm ihm seine Finger. Ein enttäuschter Laut des Protestes entkam Heero. "Geht gleich weiter, Koi!" Duo kramte in der Tasche, die neben ihnen lag nach der Gleitcreme und rieb sich damit ein.
Dann ließ er Heero vorsichtig auf seine Erregung gleiten. Schmerzhaft verzog Heero das Gesicht. Er hätte nie erwartet, dass das so weh tun würde. Ganz sanft küsste Duo ihn. "Soll ich aufhören?" "Nein...ich...es geht schon.." Duo legte eine Hand um Heeros Glied und pumpte etwas, wollte es ihm leichter machen, während er weiter in ihn drang.
Heero schrie gequält auf. Es fühlte sich an als würde man ihn in der Mitte zerreisen. Tränen traten ihm in die Augen. "Sssh..." Duo küsste ihn zärtlich, hielt kurz inne, streichelte jedoch Heeros Glied.
Heero kreischte leise, seine Erregung nahm wieder ab. "Psss... Alles gut, Schatz..." Duo hielt Heero fest, streichelte ihn weiter, bewegte sich etwas. Heero schrie auf. Das tat so weh. Er begann leicht zu bluten. "Soll ich aufhören?", fragte Duo abermals, besorgt. Er wollte Heero doch nicht wehtun!
"Ich..." Heero biss sich auf die Lippen. Er wollte Duo nicht schon wieder enttäuschen. "Es ist okay, Darling!" "Ich...sterbe....tut so weh..." Duo reichte das. Er zog sich ganz langsam und vorsichtig wieder aus Heero zurück, nahm ihn in die Arme und streichelte ihn beruhigend. "Ssssh... Alles ist gut!" Er wischte behutsam das Blut weg
Wimmernd sackte Heero zusammen. Sein Hintern schmerzte so sehr, dass er nicht richtig sitzen konnte. "Es tut mir leid!" Duo küsste ihn besänftigend, legte ein Handtuch über Heero. "Ich..." Heero klammerte sich an Duo. Er fühlte sich so furchtbar. "Alles okay...." Duo tat es furchtbar leid, dass er nicht besser aufgepaßt hatte.
Er hätte Heero vielleicht doch noch mehr weiten sollen, mehr Gleitcremé nehmen... Zur Beruhigung summte er ihm etwas vor, streichelte und küsste ihn immer wieder. Langsam ging es Heero wieder besser. "Entschuldige..." "Es ist okay, Schatz!" Duo küsste ihn liebevoll und streichelte ihm die Wange. Heero nickte.
uo hob ihn hoch und trug ihn in den Wagen, in dessen hinterem Teil ein Bett eingebaut war. Nicht umsonst hatte er einen Spezial-Van gewollt. Er legte Heero hinein und deckte ihn zu. "Bleibst du bei mir?" "Natürlich!" Duo legte sich zu ihm. "Danke.." Duo zog ihn in seine Arme. "Schlaf' etwas, hm?!" "Ich...ja..."
Über Heeros Schlaf wachend lag Duo neben ihm, machte sich immer noch Vorwürfe. Heero schlief nur eine halbe Stunde und als er aufwachte ging es ihm viel besser. "Hy, Koi!", begrüßte Duo ihn. Heero küsste ihn süß. "Kommst du mit schwimmen?" "Hai!" Duo stand auf. "Sugoi." Duo nahm Heeros Hand und ging mit ihm zum Wasser.
Lächelnd hob Heero seinen Koi hoch und warf ihn ins Wasser. "Meine... meine Haare!" Er stand sofort wieder. "...Sind nass..." "Ach, was du nicht sagst..." Duo zog Heero ins Wasser und tauchte ihn unter. Prustend kam er wieder hoch. „Deine jetzt auch!!“ Duo grinste breit. "Mir macht es aber nichts aus." "Du hast ja auch nur kurze, süße Struppeln!" Duo lächelte und wuschelte Heero durch die nassen Haare.
Dieser lachte und wrang Duos Zopf aus. "Besser?" "Hai!" Duo grinste und ließ sich auf Heero plumpsen. Dieser quietschte und fing seinen Koi auf. "Du bist toll!" "Iie." "Oh doch! Ich liebe dich!" "Ich dich auch mein Kleiner." Duo strahlte. Es war einfach wahnsinnig schön mit Heero. "Du bist soo süß." "Und du auch!" Duo hielt ihn fest.
Heero kuschelte sich fest an ihn. "Let's have a celebration by the sea..." Duo sang wieder. Heero lachte und ging aus dem Wasser. Warf sich in den Sand. Duo folgte ihm und malte ihre Inizialen in den Sand. Heero strahlte und breitete die Arme aus.
"Ich kann schreiben!", lachte Duo. "Ich bin stolz auf dich!" Glücklich krabbelte Duo in Heeros Arme. "Du bist echt Wahnsinn!" "Du auch!" Duo setzte sich auf Heero Schoß und wiegte sie beide hin und her. Heero lächelte. "Du?" "Ja?" "Willst du unbedingt Sex mit mir haben?"
"Ich liebe dich...Da ist das doch normal...oder?" Duo nickte. "Wieso fragst du?" "Weil..." Duo zuckte mit den Schultern. "Ich will dir nicht wehtun!" "Ich weiß." Duo kuschelte sich an ihn. "Ich hab dich lieb." "Ich dich auch." Duo grinste. "Magst du nicht lieber Seme sein?" "Ich möchte dich aber so gerne in mir spüren..."
"Ich werde beim nächsten Mal vorsichtiger sein!" "Hai und ich werd mich mehr entspannen." "Das wird schon!" Duo lachte zuversichtlich. "Ja. Du tust mir gut." "Ich weiß, Schatz!" Die Beine um Heeros Hüfte schlingend wippte er weiter. Heero kicherte. "Wir lassen uns schon was einfallen!"
Duo zog Heero dichter. Dieser nickte. Duo presste ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen. Heero schmolz unter dem Kuss fast dahin und schmiegte sich fest an seinen Koi. "Du bist weich..." Duo streichelte über Heeros Rücken. Die nackte Haut unter seinen Fingern war bezaubernd.
"Mhm..." Heero schnurrte leise. Die Finger tiefer wandern lassend, massierte Duo Heeros Hinterteil. Dieser begann sanft an Duos Hals zu saugen. "Hm!" Genüsslich stöhnte Duo auf, rieb sich an Heero. "Duo...." Heero hob seine Hüfte, stieß damit gegen Duos. "Hast du schon wieder Lust?" Duo lächelte und küsste Heeros Nacken.
Heero deutete lächelnd auf seine aufgerichtete Erregung. "Heero..." Duo strahlte und küsste ihn voller Liebe und Leidenschaft. Heero erwiderte den Kuss tief. "Liebe mich, Duo" "Hai..." Duo küsste Heero immer wieder und weitete ihn mit seinen Fingern. Keuchend zog Heero die Luft ein.
Duo konnte schon kaum noch an sich halten, aber es war ihm wichtig, dass Heero dieses Mal gut vorbereitet war. Er weitete ihn immer weiter, bis er sie schließlich beide mit Gleitcremé einschmierte. Er küsste Heero liebevoll. "Bereit, Darling?" Heero fühlte sich wundervoll schwummrig. "Hai."
So vorsichtig, wie nur möglich setzte Duo Heero auf seinen Schoß und drang langsam in ihn ein, keuchte und stöhnte dabei. Dieses mal fühlte es sich für Heero ganz anders an. Schön und angenehm. "Mhm...Duo-chan!" "Du bist so wundervoll!" Mit samtweichen Stößen nahm Duo ihn, streichelte mit der Hand sein Haar und seinen Nacken, küsste ihn zärtlich, liebkoste mit der anderen Hand das Glied seines Geliebten, bis sie sich beide einem wunderschönen Höhepunkt näherten.
Heero dachte, er müsste sterben so schön war es mit Duo. Er wurde immer härter. Mit einem lauten Schrei kam er und zog alle Muskeln zusammen. "He~eero..." Duo keuchte und ergoss sich in einer sanften Orgasmuswelle in seinem Geliebten. Er hielt ihn fest und streichelte, küsste ihn lange, bevor er ihn wieder freigab und sch neben ihn lag, in den weichen Sand, der unter ihrem verrutschten Handtuch lag.
Er schaute Heero verliebt an und zog ihn in seine Arme. Dann deutete er auf den, inzwischen dunklen, Himmel. Er war überglücklich, dass sie endlich das höchste Glück zusammen geteilt hatten. Und nur der Mond war ihr Zeuge....
OWARI