Autor: Julia
E-Mail: [email protected]
Titel: Für
immer
Serie: Gundam WIng
Rating PG
Warnungen: yaoi, angst, depri
Disclaimer: Gundam Wing und die dazugehörigen Figuren gehören
leider nicht mir sondern Tokita/Yadate/Tomino und diversen Firmen. Ich leihe
sie mir nur aus und Treibe meinen Unfug damit. ^___~ Außerdem handelt es sich
um eine Fanfic, ich mache also keinen Profit damit.
Kommentar: Hatte verdammt schlechte Stimmung als ich das hier
geschrieben habe, also seit nicht zu hart mit mir!
C & C JJJJJJJJJJJJJJJJJJAAAAAAAAAA
Widmungen:
Gia *abknuddel*
Du bist gegangen.
Es schmerzt und ich habe Angst, es zerreist mich. Ich habe dir versprochen
nicht zu weinen wenn du gehst. Ich halte meine Versprechen. Wirst du deines
halten? Ich schüttle traurig den Kopf. Nein natürlich nicht. Ich kenne dich
besser. Du musstest gehen nicht wahr? Und du wirst nicht mehr zurück kommen,
nie mehr. Ich wünschte ich hätte dich nur einmal Lächeln sehen, auch wenn es
jetzt nicht mehr von Belang ist. Ja gegrinst hast du oft. Doch nie gelächelt.
Ein offenes ehrliches Lächeln. Ich schüttle den Kopf. Der Wind peitscht und ich
wünsche mich zurück in deine warmen Arme. Wie lange bist du jetzt schon weg? 7
Monate? 8? Ich hab aufgehört zu zählen. Ich weiß nur das es schmerzt. Das es
meine Seele verbrennt. Ich stehe hier wie jeden Abend und warte, hoffe das du
wieder kommst. Zurück zu mir und mich wieder liebst. Ich kann nicht ohne dich
Leben, verstehst du das denn nicht? Ich wollte mich umbringen...aber ich kann
es nicht. Irgendetwas in mir hofft noch immer das du zurück kommst. Wenn ich
nur lange genug warte kommst du wieder, nicht wahr? Lächerlich und unglaublich
naiv von mir zu denken du willst mich noch. Ich weiß es besser und trotzdem
hoffe ich darauf. Du sagtest diese Mission wäre wichtiger als alles andere. So
warst du schon immer. Die Mission war dir das Wichtigste. Ich nehme dir das
nicht Übel. Ich weiß das du mich trotz allem geliebt hast und der Gedanke lässt
mich lächeln. Es beginnt zu Regnen und ich lasse mich auf die Bank neben mir
fallen. Niemand ist um diese Uhrzeit im Park. Hier wo du mir gesagt hast, das
du gehen wirst. Ich denke an die Anderen. Wo sie jetzt bloß sind? Ob es ihnen
gut geht, ob sie glücklich sind? Ich hoffe es. Wir alle haben uns ein bisschen
Glück verdient. Ich lehne mich zurück und schließe die Augen. Du kommst nicht
wieder.... Ich spüre wie die Tränen mein Gesicht benetzen. Jeden Abend das
selbe Spiel. Jede Nacht verbringe ich hier, wartend...auf ein Zeichen von
dir....eine Botschaft, die ausbleibt. Ich schlucke, unterdrücke das Schluchzen
das sich in meiner Kehle breit macht. Mein Blick streift meine linke Hand und
ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Der Ring ist alt und ein wenig verbogen,
liegt wohl daran das ich ihn nie abgenommen habe. Als du ihn mir gabst hast du
versprochen für immer bei mir zu bleiben. Für immer! Das steht auch auf dem
Ring. Für immer. In mir krampft es sich zusammen. Elender Lügner. Für immer.
„Lügner!“ Meine laute Stimme halt im Park wieder.
„Ich habe nicht
gelogen. Nie.“ Ich fahre herum und mein Herzschlag setzt für einen Augenblick
aus. Du siehst genauso aus wie ich dich in Erinnerung habe. Groß, schlank,
muskulös, ein ausdrucksloser Gesichtsausdruck. Ich kann nichts sagen, bin
sprachlos. Ich spüre wie sich die Tränen erneut einen Weg über meine Wangen
suchen. Diesmal schluchze ich laut auf und starre dich an. Oh bitte tu etwas.
Irgendetwas. Du kommst näher und lässt dich neben mich sinken. Du beugst dich
vor und streichst meine Tränen weg. Ich möchte dich schlagen, dafür das du mich
hast so lange warten lassen. Und ich möchte dich küssen, bis zur
Besinnungslosigkeit, einfach nur küssen. Doch ich traue mich nicht. Was wenn du
dich dann in Luft auflöst, verschwindest? Oder wenn du mich nicht mehr willst,
mich zurückstoßt? Ich könnte es nicht ertragen, nicht noch einmal von dir
getrennt zu sein, so sitze ich nur hier und starre dich an. Vergrabe meine
Augen in deinen. Versinke in dunklem Kobaltblau. Langsam streckst du die Hand aus
und fährst damit in mein Haar. Mein Atem geht schneller und mein Puls beginnt
zu rasen. Wie lange habe ich auf diese Berührung gewartet? So verdammt lange.
Du vergräbst deine Finger in meinem Zopf. Mit einer schnellen Bewegung ziehst
du mich an dich und fesselst mich mit deinen Armen. Ich weiß nicht was ich
sagen soll, bin zu keinem Wort fähig. Werde ich aufwachen und feststellen, dass
es nur ein Traum war? „Heero...“ Meine Stimme ist so leise, dass ich sie fast
selbst nicht hören kann. Ich stelle dir eine Frage. Lautlos, stumm, hoffend. Du
blickst mich an und nickst. „Ich werde nicht mehr weggehen. Nie wieder.“ Du
hast dein Versprechen gehalten. Ich werde dich nie wieder gehen lassen. Nie
wieder. Ich ziehe deinen Kopf zu mir und lege meine Lippen sanft auf deine.
Sofort nimmst du mich gefangen. Verschlingst mich. Und ich habe es noch nie so
genossen wie jetzt. Deine Zunge streichelt über meine und ich klammere mich an
dich. Zaghaft halte ich dir meine linke Hand unter die Nase. Du nickst und
hebst deine Hand ebenfalls. Wir verflechten unsere Finger miteinander und es
klickt leise als unsere Ringe sich berühren. „Für immer Hee-chan.“ Du lächelst.
Owari