Tears in the rain -Teil 2   von HeeroYuy

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Tears in the Rain

Teil 2

GW Fan Fiction

 

 

„Heero? Bist du da?“ Duo lief den Flur entlang und riß dieTür schwungvoll auf.

„Heero~~~?“„Hier bin ich.“ Heero winkte ihn zu sich. Duo kam zu ihm und sah

ihmüber die Schulter. „Was machst du da?“ Heero schaltete gerade den Laptop

ausund drehte sich zu Duo um. „Nichts.“ Er zog Duo auf seinen Schoß und strich

ihm mit den Händen sanft über den Oberkörper. Duo seufzte zufrieden. Langsam

schoben sich Heeros Hände unter den Stoff. „Heerooo“, tadelte Duo lachend. Heero

lächelte. Duo traute seinen Augen kaum. Heero lächelte? Und er sah noch schöner

aus als sonst. Seine feinen Grübchen wären Duo sonst nie aufgefallen.

„Heero“,flüsterte er. „Hmm?“ Heeros Hand war unter Duos Shorts. „Heero... lächel

nocheinmal.“ Und Heero tat es. Duo fühlte, wie ihm heiß wurde. Dieses

Lächeln...so wunderschön. Heeros Hand...so ungewöhnlich sanft. Duo lehnte den

Kopf zurück.„Mehr, Heero, mehr...“ Duo suchte und fand seine Lippen. Er schob

die Zunge tief in Heeros Mund. „Heero... mein Heero...“

 

~Like tears in the rain

And the water from above

kills the final flame

We are all lost

Like tears in the rain

And the water from above

kills the final flame~

 

 

„Maxwell?“ Duo schreckte hoch. Irritiert sah er sich um und blickte in Heeros

Gesicht. Er lächelte, als er eine Hand unter seiner Shorts fühlte, <Kein Traum!>

Er wollte Heero zu sich ziehen und ihn küssen, da merkte er, dass es seine Hand

war. Und es war mitten in der Nacht, Heero hockte zwar halbnackt vor seinem

bett, aber mit der üblichen Miene und nicht die Spur eines Lächelns. Erschrocken

nahm Duo die Hand sofort zurück und die Röte stieg ihm ins Gesicht, was Heero

zum glück wegen der dunkelheit nicht wahrnehmen konnte. Heero stand auf. „Du

hast im Schlaf meinen Namen gesagt.“ Duo schloß die Augen. <Nein. Ich Idiot!>

„...wirklich?“ „Hn.“ Heero ging zu seinem Bett zurück. „Es tut mir leid, dass

ich dich geweckt habe. Ich erinnere mich nicht mehr an meinen Traum...“ Welch

eine Lüge! Er musste nur an Heeros Lächeln denken und ihm würde wieder heiß.

<Ich will wieder träumen... von ihm.>Heero antwortete nicht. Er war wieder mit

seinem Laptop beschäftigt. Duo sank zurück ins kissen und schloß die Augen

wieder. <Heero...> Heero warf ihm einen kurzen blick zu. <so schweißgebadet wie

du aussiehst scheinst du einen alptraum gehabt zu haben. Dann verstehe ich auch,

dass ich drin vorkomme.>Verstohlen grinsend tippte er weiter. Duo schlief nach

einiger Zeit wieder ein und verbrachte die restliche Nacht traumlos.

Heero weckte Duo nicht. Er nutzte lieber den Vorteil und verschwand als erster

unter der Dusche. Als Duo aufwachte, bekam er einen Schock. „Mist, verschlafen!“

Er wusste nicht dass sein Wecker am gestrigen Abend gegen 11 stehengeblieben

war. <Heero ist schon weg. Er hätte michruhig wecken können!> Duo eilte ins Bad.

„Verdammter- ...“ Er stieß mit Heero zusammen. „Hey,Maxwell!“ Heeros Handtuch,

dass er sich um die Hüften gebunden hatte,löste sich und fiel zu Boden. Duo sah

auf. „Äh...Heero...tut mir leid..ähm...ich dachte...“ Heero seufzte resigniert.

Er hob das Handtuch auf und steckte es wieder fest. Duo wurde rot. „Aber...es

ist doch schon sospät...“ „Es ist halb neun.“ Mit diesen Worten verließ Heero

das Bad. „Wie?“Duo sah auf seine Armbanduhr. Halb neun. <Oh man. Warum passieren

mir immer diese peinlichen Dinge? Warum nie ihm?> Duo ließ den Kopf hängen.

„Weil er perfekt ist“, murmelte er leise. Duo ging duschen. Währenddessen saß

Heero wieder am Laptop. <Er ist immer so abweisend...so kalt... aber

gleichzeitig so anziehend...> Duo wusch sich die Haare. <Ob er etwas gemerkt

hat? Ichhoffe, ich habe nichts im schlaf verraten. Es wird gefährlich, mit ihm

ein Zimmer zu bewohnen...> Gedankenverloren spülte er die Haare aus. Sie

schimmerten im schwachen Sonnenlicht, dass durch das kleine Fenster fiel. Duo

trocknete sich ab und flocht seine langen Haare wieder zu einem Zopf. Heero

stand plötzlich hinter ihm, ein Zopfband in der Hand. Duo erschrak. „Was...“

„Halt still, sonst wird er schief.“ Duo zitterte vor Anspannung, bemühte sich

aber still zu stehen. So nah war er Heero noch nie gewesen - außer in seinen

Träumen. Vorsichtig wickelte Heero das Zopfband um Dous Zopf. Er zog es

stramm.„Hn.“ Er trat einen Schritt zurück und betrachtete Duo. „K´so...“ Als Duo

sich umdrehte, war Heero nicht mehr da. „Heero?“ Keine Antwort, aber Duo wusste,

dass er noch im Zimmer war. Erhörte Heeros Finger auf der Tastatur. „Danke.“

„Hn.“ <War das eine menschliche Regung?> Duo betrachtete sich im Spiegel. Es sah

gut aus. Das Zopfband, was Heero ihm gegeben hatte, war schlicht schwarz, mit

weißen steinen. Duo sah es lange an.<Ein Geschenk? Von Yuy?>

 

Duo trug nun immer das Zopfband, das Heero ihm gegeben hatte. Heero forderte es

nie zurück und sprach auch nicht darüber. Duo sah es als Geschenk an und war

irgendwie stolz darauf. Quatre redete noch Wochen nachihrem Fund von Relena. So

langsam nervte es sogar Trowa, der ja einiges von Quatre gewöhnt war. Wenn der

blonde Junge seiner Zunge keinen Einhalt gebieten konnte, seufzte Trowa immer

registriert, bevor er ihn dann an sich zog und ihm die Zunge in den Mund schob.

Meist war Quatre dann ruhig. Duo wünschte, Heero würde ihn auch so zum Schweigen

bringen und ihn nicht immer mit einem „omae okorosu, baka“ abservieren. Obwohl

im Grunde war er selbst schuld, weil er tat,was Heero wollte. Meistens einfach

nur, um Streit zu vermeiden oder auch, weiler ein wenig Angst vor Heero hatte,

wenn der ihm diesen Blick zuwarf, der nie etwas gutes verhieß.

Der Wing Zero explodierte vor den Augen des Deathscythe-Hell Piloten. „Heero!

Verdammt, Heero!!“ Panisch vernichtete Duo die letzte Oz-Maschine und nahm mit

Quatre Funkkontakt auf. „Quatre? Ich glaube...ich glaube Heero...“„Duo? Duo, ich

kann dich nicht verstehen!“ Im Gerät knackte es. „Quatre?“ Nichts. Wütend

schleuderte Duo das Funkgerät zur Seite und stieg aus. „Heero? Heero!“ Der Wing

Zero stand in Flammen. Duo konnte nichts erkennen.„Heerooooo!!“ Nichts. Duo

räumte ein paar der Trümmer zur Seite, aber die Flammen ließen ihm keine Chance.

<Heero... nein, bitte...Heero, du darfst nicht...> Er hörte ein leises Geräusch.

„Heero?“ Duo hielt den Atem an. Er folgte dem Geräusch. Es war ein Husten,

vermischt mit einem leisen Krächzen. Duo erblickte Heero. Er lag im Pilotensitz

- oder was davon übrig war. „Heero? Heero, ich hol dich da raus!“Duo stieg in

Deathscythe Hell und räumte vorsichtig die Trümmer beiseite, die er nicht mit

der Hand wegräumen konnte. War dies erledigt, war er blitzschnell wieder bei

seinem Freund. „Heero?“Duo zog ihn vorsichtig raus. Heeros Beine lagen in einer

Blutlache, sein rechter Arm war zerschmettert. Duo sah weg, versuchte nur in

Heeros Gesicht zusehen. Es war blutverkrustet und schmutzig. „Heero, hörst du

mich?“ „Mmm“, kam als Antwort. Duo legte Heero ins Gras. „Heero?“ Vorsichtig

strich er ihm ein paar Strähnen an die Seiten. <Haltdurch, Heero. Bitte...halt

durch. Was soll ich ohne dich tun? Heero...> Heero schlug die Augen auf. Duo

blieb regungslos und wartete ab. Doch Heero starrte ihn einfach nur an, seine

dunkelblauen Augen musterten den Piloten von Deathscythe Hell ruhig. Duo

bemerkte, dass Heeros Hände zitterten. „Heero?“ Vorsichtig und langsam nahm er

seine Hand. Heero wehrte sich nicht dagegen, schloß die Augen wieder. <Ich hoffe

nur, die anderen sind bald da. Es waren doch nur ein paar Oz-Maschinen! Nur ein

paar... sie waren nicht einmal wirklich gefährlich. Heero... was soll das?> Duo

wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Heero etwas murmelte. „Was hast du

gesagt?“ Duo kam dichter zu ihm. Heero wiederholte seine Worte, doch Duo

verstand sie wieder nicht. „Heero, kannst du nicht etwas lauter...“ Mit einem

Ruck wurde Duo hinuntergezogen, und ohne, dass er wusste, wie ihm geschah,

spürte er Heeros sanfte Lippen auf seinen. <Ein traum>, schoss es Duo durch den

Kopf, doches war diesmal keiner. Heero lag da, zwar schwer verletzt, doch er war

es, und was noch viel wichtiger war: Er küsste ihn. Duo fühlte Heeros warme

Zunge in seinem Mund, wie sie seine eigene suchte und schließlich fand.

<Heero...> Duo schloß die Augen underwiederte den Kuss. <Er ist nicht ganz bei

Sinnen. Er wird michdafür hassen...aber das ist mir egal.> Als Heero seine Zunge

zurückzog undihre Lippen löste, seufzte Duo frustriert auf. Heero schloß die

Augen wieder und sank zurück. „Heero?“Keine Antwort. “Heero!” Der Japaner war

bewusstlos geworden.

Duo war bei ihm, als Heero im Krankenhaus die Augen aufschlug. Heero ignorierte

ihn wie immer, drehte den Kopf zum Fenster hin.„Heero?“ „Hn.“ Heero entzog seine

Hand Duos Griff. <Er hat alles vergessen?Oder will er sich nicht erinnern?>

„Heero? Wie geht es dir?“ „Hn.“ Duo seufzte. <Rede mit mir, bitte!> „Was ist mit

Zero?“ Das war zwar nicht das, was Duo wollte, aber immerhin ein Anfang. „Er

wird sich reparieren lassen,denke ich. So schlimm ist es nicht.. wie es aussah.“

„Hn.“ <Will er denn garnicht wissen, was mit ihm ist? Heero, deine Beine...> Duo

sah zu Boden.<Du musst wahrscheinlich eine ganze Weile im Rollstuhl sitzen,

Heero. Ahnst du es? Willst du es nicht wahrhaben? Oder willst du einfach nicht

wissen, wasmit deinen Beinen ist? Du musst doch merken, dass du sie nicht

bewegen kannst. Heero, frag doch endlich. Heero!> Doch Heero regte sich nicht.

Er starrte aus dem Fenster in den Sonnenuntergang hinein, bis ihm seine Augen

weh taten.Sicher wusste er, dass etwas mit seinen Beinen nicht stimmte. Er

konnte sie nicht anwinkeln, nur ganz leicht bewegen. Es fühlte sich so

merkwürdig taub an... als wären sie nur eingeschlafen. Aber natürlich war ihm

klar, dass sienicht nur eingeschlafen waren. Vielleicht war er gelähmt. Für

immer? Heero hatte keine guten ärztlichen Kenntnisse, aber soviel wusste er.

Wenn man gelähmt war, konnte man sich nicht mehr richtig, bzw. gar nicht mehr

bewegen. Das hieß, man war auf andere angewiesen. Und das bedeutete, man war ein

Krüppel. Ein verdammter, beschissener Krüppel, zu nichts mehr fähig. Ein leiser

Seufzer entfuhr ihm von den Lippen, die noch vor gar nicht so langer Zeit Duo

geküsst hatten. Er erinnerte sich nur wage, aber er tat es. Was Duo nun wohl von

ihm erwartete? Eine Entschuldigung? Ha! Ein Heero Yuy der sich etschuldigt?

Niemals! Er war nicht ganz bei Sinnen und fertig. Auch wenn er selbst am besten

wusste, dass es nicht so wahr. Doch wenn Heero eines besonders gut konnte,

danneine Tatsache verdrängen. Heero fühlte, wie Duo wieder seine Hand nahm. Er

verspannte sich merklich, auch Duo fühlte es, doch er gab nicht nach.

„Quatre,Trowa und Wufei kommen dich nachher besuchen.“ „Hn“ Was wollten diese

Spinnerbei ihm? Er wollte seine Ruhe! Wollten sie ich schön bemitleiden und

versuchen ihm gut zu zu reden? Welch eine heuchlerei! Er brauchte kein Mitleid,

schon garnicht von den Gundam-Piloten. Er brauchte auch keine Hilfe. Er würde

alleine zurechtkommen. Ganz alleine. Wie er es immer getan hatte. Er würde sich

eher umbringen, als jemand um Hilfe bitten, das schwor Heero sich. Nicht so grob

wie sonst, aber auch nicht besonders sanft entriss Heero sich dem Griff seines

Freundes. „Ich will niemanden sehen.“ Er schloss die Augen und zog die Decke

über seine Schultern. „...wie du willst, Heero.“ Duo stand auf und verließ

dasZimmer. Als Heero einen Blick über die Schulter warf, sah er Duos langen

Zopfhin und her schwingen. Ein leises Lächeln stahl sich von seinen Lippen, als

er bemerkte, dass Duo immernoch sein Zopfband trug. Heero hatte es irgendwo

einmal gekauft und es vor kurzem wiedergefunden. Es stand Duo wirklich gut.

Nicht so gut, wie das Priestergewand, aber es passte gut dazu. Heero schloß

entgültig die Augen und schlief ein.

 

 

 

~Hollow Cries and fading faces

Searching all those empty places

Alone in pain, alone in fear

And rain washes away my final tear

Dreams I've dreamed and wishes ceased

I feel the inner demon's pleased

The wheel keeps turning endlessly

I let the rain fall down on me

The words I suffered in decay

Leave me no more room to stay

The things you have said to me

Are washed away, along with my memory

The gentle water flowing down

The collapsed soul that wants to drown

This was my kingdom, now it's lost

In the gentle rain, in that I trust

We are all lost

Like tears in the rain

And the water from above

kills the final flame

We are all lost

Like tears in the rain

And the water from above

kills the final flame~

(Tears in the Rain, Text&Lyrics by Lame Immortelle)

 

to be continued...

 

 

 

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