Tears in the rain   von HeeroYuy

                       =================================

 

 

GW Fan Fiction

Teil 1

Pairing: Heero/Duo

Warnings: yaoi (lime??)

 

Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld und die Charaktere werden leider

nie mir gehören *seufz*

 

"Tears in the Rain"

 

 

Duo musterte Heero kurz, als der den Raum betrat. Heero hingegen sah nicht auf.

Mit seinem Laptop unterm Arm steuerte er auf den Schreibtisch zu, setzte sich

und schaltete den Computer an. Duo seufzte. Das ewige Getippe ging ihm schon

lange auf die Nerven. Und anscheinend hatte Heero nie etwas besseres zu tun, als

auf die Tastatur einzuhämmern. Duo konnte sich nicht vorstellen, dass es

interessant sein könnte, den halben Tag vor dem PC zu verbringen. „Heero?“ Keine

Antwort. Wieder ein leises Seufzen von Duo. Er stand auf und warf seine Haare

über die Schulter. „Hey, Heero.“ „Hn.“ Duo trat zu ihm. „Was machst du denn da

schon wieder?“ „...“ Heero ignorierte ihn. Duo stieß ihn leicht an. „He.“ Heero

hörte langsam auf zu tippen, wandte sich um und sah Duo an. Seine Augen

verengten sich und blitzten. Duo wich zurück. „Baka.“ Heero drehte sich wieder

um. <Warum ignorierst du mich? Hab ich dir was getan, Heero Yuy? Du blöder

Eisklotz> Duo wandte sich ab und ging aus dem Zimmer. Heero seufzte leise.

Es war spät, als Duo wiederkam. Heero lag auf dem Bett, starrte an die Decke.

Der Laptop war aus. Das wunderte Duo. Normalerweise saß Heero die ganze Nacht

daran, wenn sie auf keiner Mission waren. Leise setzte er sich auf sein bett und

legte die Beine hoch. „Gibt es doch noch Wunder? Oder ist dein blöder Computer

endlich Schrott?“ Heero warf ihm einen vernichtenden Blick zu. „Omae o korosu,

baka.“ “Hast du einen begrenzten Wortschatz?” Duo biß sich auf die Unterlippe.

<Das war zuviel> Er sah schon, wie Heero unter sein Kissen nach der Waffe griff,

die immer dort lag, um seine Drohung wahrzumachen. Aber Heero regte sich nicht.

Erst glaubte Duo, Heeros Gesichtsausdruck wäre erstaunt. Aber er hatte die

gleiche eiskalte Miene wie immer vor sich. Ihm war nicht wohl bei Heero’s Blick,

aber er wollte sich auch nicht abwenden. Das letzte, was er wollte war vor Heero

Schwäche zeigen. Endlich wandte Heero sich wieder der Decke zu und ignorierte

Duo wie immer. Duo ließ sich aufs Bett fallen und drehte sich der Wand zu.

 

~Hollow Cries and fading faces

Searching all those empty places

Alone in pain, alone in fear

And rain washes away my final tear~

 

 

Mitten in der Nacht wachte er auf. Duo blinzelte sich die Müdigkeit aus den

Augen und setzte sich auf. Kein Laut war zu hören. - Nicht mal das Atmen von

Heero. „Heero?“ Keine Antwort. Duo machte Licht. Heero war nicht da, das Bett

leer. Duo stand auf, hob Heeros Kissen hoch. Die Waffe war weg. <Wo ist er hin?>

Er zog sich an und verließ das Haus.

Heero saß unten am Strand. Bei ihm war ein Mädchen. Duo spürte einen Stich der

Eifersucht. <Heero und ein Mädchen? Bin ich im falschen Film? Das kann nicht

sein.> Er kam näher und versteckte sich hinter einem Gebüsch. „Heero, so rede

doch mit mir.“ Das Mädchen schien verzweifelt. „Hn.“ Duo grinste verstohlen und

war gleichzeitig erleichtert. <Ist das Relena?> Ja, sie war es. „Heero, kannst

du denn nichts anderes antworten? Nur einen Satz, bitte.“ Heero schwieg. Relena

legte ihm die Hand auf die Schulter, doch Heero stieß sie grob von sich.

„Verschwinde und lass mich in Ruhe.“ „Heero!“ „Fass mich nicht an.“ Relena legte

die Arme um Heeros Schultern. Wütend riß Heero sich los und Relena fiel in den

Sand. „Warum tust du das, Heero?“ „Ich hab gesagt, fass mich nicht an.“ Heero

zog seine Pistole. Duo hielt den Atem an. >Du wirst doch nicht..nein, oder etwa

doch?> „Heero!“ „...“ Heero entsicherte die Waffe. „Ich liebe dich doch!“ „So

ein Unsinn.“ Relena sah ihn schockiert an, rappelte sich auf und kam auf Heero

zu. „Heero...“ Heero sah sie ohne Regung an. Als sie versuchte, ihn zu küssen,

betätigte er den Abzug. Der Schuss hallte durch die nächtliche Stille. Relena

fiel nach hinten, stieß nur einen erstickten Schrei aus. Heero steckte die Waffe

ein. „Ich sagte, fass mich nicht an.“ Duo starrte auf die Leiche des Mädchens.

<Du hast...du hast...Relena..einfach so?> Heero warf Relena nicht einmal einen

letzten Blick zu, wandte sich einfach zum gehen. Duo hoffte nur, er würde ihn

nicht entdecken. Es wollte sich nicht vorstellen, was Heero mit ihm anstellen

würde. Doch Heero ging zurück ins Haus. Plötzlich packte Duo Angst. Wenn Heero

merken würde, dass er nicht da war? Er sprang auf und wandte sich um und stieß

dabei gegen jemanden. Duo fiel hin. „Wer...“ Als er aufsah, blickte er in Heeros

verschlossene Miene. „Heero“, flüsterte Duo tonlos. Heero legte den Kopf schief

und musterte Duo mit blitzenden Augen. Duo rappelte sich auf. „Mach dir keine

Sorgen..ich... ich sag es niemandem! Ich habe nichts gesehen, gar nichts. Okay,

Heero? Ich...“ „Halt deinen Mund, Maxwell.“ Duo verstummte. Heero wandte sich ab

und verschwand im Haus. Duo eilte ihm nach.

Als er die Zimmertür öffnete, lag Heero im Bett. Duo hätte ihn gerne länger

angesehen, aber unter diesen Vorraussetzungen war es lebensgefährlich für ihn.

Er beschloß einfach den Mund zu halten, zog sich aus und stieg in sein Bett.

<Sie hat dich geliebt, Heero. Und du bringst sie einfach um. Bist du wirklich so

gefühllos? Das kann ich nicht glauben. Heero...>

Quatre klopfte an die Tür. „Duo? Heero? Es wird Zeit zum aufstehen!“ >Komisch.

Es ist gar nicht Heeros Art, so lange zu schlafen...< Quatre täuschte sich.

Heero schlief nicht. Er lag im Bett und beobachtete Duo. Doch nun, als Duo erste

Regungen zeigte, wandte er sich wieder ab und setzte die Miene auf, die auf

seinem Gesicht schon festgefroren war. Duo setzte sich verschlafen auf. Er war

so müde, weil er die ganze restliche Nacht nicht mehr schafen konnte. Duo warf

einen Blick zu Heero. <Abweisend wie immer.> Er stand auf, nahm seine Sachen und

ging duschen. Heero hörte dem Wasser zu und schloß die Augen. Er hatte sich in

Gedanken Duo schon oft nackt unter der Dusche vorgestellt, doch konnte er seine

Träume hier schlecht ausleben. Schließlich verfolgte Duo ihn wie ein Hund, egal

wo er auch hinging. Und das Zimmer teilten sie auch noch. Seufzend stand Heero

auf und zog sich an. Er würde wohl später duschen müssen, denn wie er Duo

kannte, brauchte dieser mindestens eine halbe Stunde, nicht zuletzt wegen der

Haare. „Ich gehe schonmal.“ „Jaaaaa mach das!“, ertönte es aus der Dusche. „Ich

beeil mich!“ Heero schüttelte langsam den Kopf, ein wenig amüsiert, dann ging er

hinaus.

Es dauerte, bis Duo beim Frühstück erschien. „Tut mir leid. Ist der Kaffee noch

warm?“ „Sicher.“ Trowa reichte ihm eine Tasse. „Danke.“ Duo rührte darin herum

und musterte Heero verstohlen von der Seite. Heero reagierte nicht darauf, aber

Duo wusste sehr wohl, das er es merkte. <Wie lange werden sie brauchen, um die

Leiche zu finden?< Wie auf ein Stichwort wurde die Tür aufgerissen und Quatre

stolperte herein. „...am...Strand...“ Er schnappte nach Luft. „... Relena... sie

ist...tot!“ „Was sagst du da?“ „Es stimmt!“ Wufei murmelte etwas

unverständliches, folgte aber Quatre und Trowa zum Strand. Heero und Duo blieben

zurück. „Heero?“, fragte Duo vorsichtig. „Hn.“ Heero nahm einen Schluck Kaffee.

„Sie hat gesagt, sie liebt dich."  „Und?“ Heeros Ton war kaltwie immer. Aber

diesmal schreckte er Duo nicht ab. „Und wenn sie rausbekommen,dass du...“ „Dass

ich was?“ „Dass du... sie umgebracht hast?“ „Na und?“ „Istdir das so egal?“

„Hn.“ „Heero!“ „Baka.“ Heero stand auf und ging an Duovorbei. Duo packte ihn am

Handgelenk. Es war eine unüberlegte Aktion. Er würdeHeero nur wütend machen, das

wusste er. Und er hatte ja gesehen, was mit jemandempassierte, der Heero gegen

seinen Willen anfasste. Heero starrte ihn finsteran. „Lass mich los.“

„Heero...“„Lass mich los!“ Duo gehorchte. Heero murmelte etwas und ging ins

Zimmerzurück, um zu duschen.

 

~Dreams I've dreamed and wishes ceased

I feel the inner demon's pleased

The wheel keeps turning endlessly

I let the rain fall down on me

The words I suffered in decay

Leave me no more room to stay

The things you have said to me

Are washed away, along with my memory

The gentle water flowing down

The collapsed soul that wants to drown

This was my kingdom, now it's lost

In the gentle rain, in that I trust

We are all lost~

 

 

...to be continued...

 

Hosted by www.Geocities.ws

1