The Morning after von HeeroYuy
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The Morning after
Autor: HeeroYuy
Mail to: [email protected]
Gundam Wing, 1x2
Widmung: meinem betareader AyaFujimiya ^^
Kommentar: zum dank, weil du immer das betareading
übernimmst ^^' auch, weil du
meine krackeleien (zeichnungen? o.O zu hoher begriff)
korrigierst
*nichtnäherdraufeingehenwill* ^^''' omae o korosu, koi! -.-
("The Morning after",by Poems For Laila)
The Morning after
Dein schönes, braunes Haar liegt ausgebreitet auf dem
Kissen. Ich streiche
darüber, wickele es um meine Hand, lege es wieder zurück.
Ich liebe deine Haare.
Sie fühlen sich so weich, so geschmeidig an. Du hast sie
bestimmt lange wachsen
lassen, eh? Ja, ganz bestimmt. Du liegst mir zugewandt, ich
kann dich in Ruhe
betrachten. Deine Gesichtszüge sind so fein wie die eines
Kindes, der Ausdruck
auf deinem Gesicht so friedlich wie der eines Engels. Ich
habe nie daran
gezweifelt, dass du tatsächlich einer bist...dir fehlen nur
die Flügel. Schöne,
goldene Schwingen...ach, nein, ich vergas. Du bist ja der
Gott des Todes, also
müssen sie schwarz sein, rabenschwarz wie deine
Priesterkleidung. Shinigami...so
nennst du dich. Trotzdem bist du wie ein Engel. Ich
wünschte, ich könnte auch so
zu dir sein.
~Tell me some lies that you love me
hold me so tight in your arms
Whisper sweet something’s in my ear
say that you'll bring me no harm~
Ich spiele wieder in deinen Haaren, kann einfach nicht von
ihnen lassen. Was ist
nur los mit mir? Ich war noch nie so abhängig von einer
Person. Am Anfang hat es
mir viele Schwierigkeiten bereitet, mir einzugestehen was
ich für dich empfinde.
Ich erinnere mich noch genau an deinen Gesichtsausdruck...so
überrascht, so
erstaunt. Wir standen im Regen, draußen hatte ich dich
eingeholt. Deine Haare
waren nass und schwer, verirrte Strähnen hingen dir im
Gesicht. Ich hatte alle
deine Annäherungsversuche abgeblockt, ich wollte dich
einfach nicht so nah an
mich heranlassen. Ich war so dumm...und ich habe dir weh
getan. Habe dich so
verletzt, dass du mit Tränen in den Augen weggerannt bist.
Blind, ohne Ziel,
einfach drauflos. Deine Tränen haben mir einen Stich ins Herz
versetzt. Ich
konnte damals einfach nicht anders und bin dir hinterher. Du
bist wahnsinnig
schnell gelaufen, aber ich war schon immer schneller als du.
Flashback
Heero rannte hinter Duo her, sein Atem ging keuchend.
"Duo!" Er ergriff den
bezopften Jungen am Oberarm und riß ihn herum. Duo
schluchzte, seine Tränen
vermischten sich mit dem Regen. Auch sein Atem kam
stoßweise, er wirkte
erschöpft. Seine durchnässte Gestalt sah jämmerlich aus, er
wich Heeros
fragendem Blick aus. "Lass mich los! Lass los, Heero!"
"Baka." Heero zog ihn an
sich und schlang seine Arme um Duo. Dieser wehrte sich
nicht. Heeros heißer Atem
an seinem Hals ließ ihn erzittern, er spürte genau wie die
Lippen des Japaners
seine Wange streiften. "Heero, was..." Heero
verschloß ihm die Lippen mit einem
Kuss.
Flashback ende
Ich erinner mich, als wenn es gestern gewesen wäre. Deine
Tränen...ich werde sie
nie vergessen. Nichts tut mir so weh, wie dich weinen zu
sehen. Ich will nicht,
dass du leidest. Ach Duo... Ein Lächeln legt sich still auf
deine Lippen. Ob du
träumst? Von mir? Ich küsse dich auf die Nasenspitze. Du
murmelst etwas, wachst
aber nicht auf. Das tust du selten. Du schläfst so tief,
dass ich mich immer
anstrengen muss, um dich zu wecken. Aber eigentlich ist es
viel schöner, die
Zeit zu genießen, in der du noch träumst und ich dich
beobachte. Mein Engel.
Mein Engel ohne Heiligenschein.
~Tell me some lies that you love me
say that you want me to be
the one that you would die for
stand up and fight for
Baby I need more
tell it to me~
Die Sonne geht auf. Ihr Licht fällt durch unser Fenster, auf
den dunklen Boden.
Es dauert nicht mehr lange, dann wirst du aufwachen. Leise
seufzend lege ich
meine Arme um deine Taille, ziehe dich an mich. Dein Körper
ist so schön warm,
riecht so süß. Ich vergrabe mein Gesicht an deiner Schulter
und atme einmal tief
ein. Du schmiegst dich an mich, bist aber noch im
Halbschlaf. Deine Hände
wandern meine Beine hinauf, über meine Hüften, jagen mir
einen Schauer durch den
Körper. Du lässt sie an meiner Taille ruhen. Ich streiche
dir langsam über den
Rücken, ertaste ein paar Striemen. War ich das gewesen? Oh,
tut mir leid
Koi...ich war wohl etwas grob, die letzte Nacht. Ich werde
es wieder gut machen,
versprochen. Meine Lippen wandern deinen Hals hoch, bis hin
zu deinem Mund. Ich
öffne ihn vorsichtig, lass meine Zunge an deinen Zähnen
spielen, beiße dich
leicht in die Unterlippe.
~Did you ever hear that I was sorry
did you ever hear that I'd proclaimed
Oh I only said "baby don't worry"
and I swear I would say that again~
Du blinzelst und knurrst leicht, ich muss grinsen. Du machst
mir keine Angst.
Ich mache weiter, du erwiederst meinen Kuss. In den letzten
Tagen habe ich dich
jeden Morgen so geweckt. Doch diesmal drehst du den Spieß
um, drückst mich ins
Kissen zurück und lässt deine Zähne an meinem Hals knabbern.
Mir entweicht ein
leises Keuchen. Wie schaffst du das nur immer? Ich hebe dein
Kinn an und küsse
dich wieder, du lässt mich gewähren. Mit den Händen fasse
ich in deine Haare,
lasse sie durch meine Finger fahren. Wie Seide...nein, noch
schöner. Als wir uns
lösen, lächelst du mich an. Ich kann dir einfach nicht
widerstehen, muss
mitlächeln. Deine Augen blitzen auf, du legst mir eine Hand
in den Nacken und
ziehst mich wieder zu dir.
~Did I ever say I'm sentimental
Oh I've never said that I am proud
but the price for your dreams is too gentle
send me a letter
don't cry too loud
Darling I know...~
Flashback
"Oh Gott, Heero..." Duo krallte sich an dem
Japaner fest, weil seine Beine weich
wie Pudding geworden waren. "Ist das dein Ernst,
Heero?" Der Angesprochene
nickte. Ein erleichtertes Lächeln breitete sich auf Duos
hübschem Gesicht aus.
Heero strich ihm die Haare zurück. "Es tut mir
leid." Duo schüttelte nur den
Kopf. "Nein." "Aber..."
"Scht." Er legte Heero den Zeigefinger auf die Lippen.
Seufzend wischte dieser Duo die Tränenreste aus dem Gesicht,
die der Regen nicht
weggespült hatte. Eine Weile sahen sie sich einfach nur an,
bevor sie im
nächsten Kuss versanken.
Flashback ende
~Please can't you see what I'm feeling
this want that I have deep inside
couldn't you stay till tomorrow
don't make me swallow my pride ~
Du siehst mir tief in die Augen, während seine Zunge mit
meiner spielt. Ich
liebe deinen Blick. Er ist so voller Hingabe, dass ich
glaube, mein Herz setzt
ein paar Schläge aus. Aber es rast nur noch schneller. Und
ich kann nichts
dagegen tun, bin völlig machtlos, wie eine willenlose Puppe
in deiner Hand. Und
trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass du das ausnutzt.
Nein, das würdest du
nicht tun. Schließlich bist du Duo, mein Duo, der niemals
lügt. Du richtest mein
Haar, lässt deine Finger über meinen Körper gleiten, kratzt ein
wenig mit deinen
Fingernägeln über meinen Rücken. Ich will mich nicht aus
deiner Umarmung lösen,
würde am liebsten nie wieder aufstehen. Nur bei dir sein,
dich fühlen, in dem
Wissen, dass du mein bist und ich dich nicht teilen muss.
Nie. Du unterbrichst
den Kuss kurz. Ich sehe dich erstaunt an, lege den Kopf
schief. Was hast du,
Duo? Leise, geflüsterte Worte kommen dir über die Lippen, du
hauchst sie mir
entgegen. "Ai shiteru, Koi."
~Honey you are yours not mine
(Baby I'm yours be mine)
I'm not the one that's for you
(Say I'm the one that’s for you)
Love is not forever true...forever true~
~Owari~
Arigato an meinen Ausnahme-betareader Jensens, schließlich
konnte ich dich ja
nicht die Story auf fehler ect. durchlesen lassen, die für
dich ist, Aya-kun
^^''