Ohne Flügel Teil 3   von HeeroYuy

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Ohne Flügel

Teil 3

Warnings: yaoi, (angst), lime/lemon (wie mans nimmt...^^)

WK

Pairing: Aya/Ken

Kommentar: öhm...ja...genau o.O...ist leider etwas kurz geraten ^^#

 

Im Blumenladen war die Hölle los. Ken stand hinterm Thresen und versuchte, den

Überblick zu behalten. Die Mädchen vor dem Schaufenster standen eng beisammen,

kicherten und warfen den Jungen verstohlene Blicke zu, während die Nachbarjungs

sich um Ken gescharrt hatten und und Fußball spielen wollten. Zwischendurch

kamen auch wirkliche Kunden, um eine Bestellung abzuholen oder sich einen

Blumenstrauß zusammenstecken zu lassen. Als Ken von Yoji abgelöst wurde, konnte

er endlich nach hinten gehen, sich eine Tasse Tee gönnen und umziehen. Es war

schön wieder zu Hause zu sein. Es hatte sich nicht viel verändert, allein Omis

Urwald war enorm gewachsen und versperrte nun das ganze Fenster. Sein Zimmer war

unberührt geblieben, alles war an seinem Platz. Zufrieden seufzend ließ Ken sich

aufs Bett fallen. Zu Hause. Diesen Begriff hatte er immer mit dem Laden in

Verbindung gebracht. Er wusste nicht, wo sein Vater war oder was er tat, und

seine Mutter war gestorben als Ken 15 war. Geschwister hatte er nicht -

allerdings konnte er es nicht ausschließen, dass sein Vater wieder geheiratet -

und vielleicht auch Kinder hatte. Über all dies konnte Ken oft nachdenken, aber

es kam ihm unwirklich vor. Sein Leben war hier, bei Weiß, in Tokio.

 

Flashback~

 

"Momy, wo ist Dad?" Mindestens 3mal am Tag musste Mrs. Hidaka diese Frage

beantworten. Aber wie sollte sie ihrem kleinen Sohn begreiflich machen, dass

sein Vater ein Spieler war, der sie mit einem Haufen von Schulden sitzengelassen

hatte, um mit einer 10 Jahre jüngeren, hübschen Amerikanerin abzuhauen? Wie

sollte sie erklären, dass sein Vater nicht einmal Unterhalt zahlte, keine Briefe

schickte und auch nie anrufen würde? Ken würde es nicht verkraften. Vielleicht

würde er sich die Schuld geben, dass sein Vater ihn nicht mehr mochte. Sie

scheute sich davor, ihm die Wahrheit zu sagen. Also wich Mrs. Hidaka jedesmal

aus, erzählte von Geschäftsreisen und wichtigen Treffen. In der ersten Zeit gab

Ken sich auch damit zufrieden. Aber sie Zeit verstrich und es war unmöglich, Ken

länger hinzuhalten. "Du lügst mich an, momy", warf er ihr vor und irgendwann

bekam er endlich eine ehrliche Antwort von ihr, was wie ein Schlag ins Gesicht

war. Sein Vater ein Spieler? Abgehauen? Schulden hinterlassen? Sein geliebter

Vater? Der für ihn doch alles war, ihn beschützte und tröstete? Ken verspürte

nur Wut auf seine Mutter. "Warum hast du ihn gehenlassen? Du bist so gemein! Nur

wegen dir ist er gegangen! Du hast alles kaputt gemacht!" Er rannte in sein

Zimmer und schlug die Tür zu.

 

Flashback ende~

 

Am Abend...

 

Ken hatte sich ein Herz gefasst und war in Ayas Zimmer gekommen, nachdem dieser

geduscht hatte. Erstmal stand er nur im Türrahmen und beobachtete ihn. Die

Tropfen in Ayas rotem Haar zauberten einen Heiligenschein um seinen Kopf, als

das Licht des Mondes das Zimmer erhellte. "Zieh dich gar nicht erst an", meinte

Ken leise, trat ein und schloß die Tür. "Was willst du?", fragte Aya nur. Ken

nahm es hin und setzte sich zu ihm. "Aya, das im Krankenhaus..." "Ich weiß, dass

du es mitbekommen hast", schnauzte der Rotschopf ihn an, dem dieses Thema gar

nicht gefiel. Ken erwiederte nichts, zog Ayas Kopf zu sich und küsste ihn. Aya

riss die Augen auf. Was tat Ken da? Er wurde des Handtuchs entledigt, einfach

so. Aya rückte von Ken ab. "Was wird das?" Ken lächelte entwaffnend. "Siehst du

das nicht?" Er legte Aya aufs Bett und zog sich selbst aus. Der Rotschopf

runzelte die Stirn. "Willst du nicht?" Diese Frage hatte er nicht erwartet.

"Mein Gott Ken...ich mag dich, aber das...das kann ich nicht ertragen." "Musst

du auch nicht." Aya seufzte. Ken wollte nicht reden, er hatte Ayas Körper unter

sich, ohne die störende Kleidung, und er war wagemutig genug, dem Rotschopf so

entgegen zu treten. Aber reden? Er sah Aya in die Augen. >Du hast so schöne

Augen...ich könnte mich in ihnen verlieren.< "Hast du Zweifel?" "Zweifel...",

murmelte Aya. "Die hab ich immer." "Ich habe keine." "Ich weiß." Ken began ihn

wieder zu küssen und Aya konnte nicht mehr leugnen, dass es ihm gefiel. Er

beruhigte sein Gewissen damit, dass Ken ein Freund war, und dies nichts weiter

als ein Freundschaftsdienst. >Freunde verführen einander nicht<, schoß es ihm

durch den Kopf, aber der störende Gedanke erstarb bald. Ken lächelte ihn an und

wer konnte diesem süßen Lächeln widerstehen? Aya fasste Ken unter dem Kinn und

zog ihn zu sich. Seine haut fühlte sich gut an, warm, weich. Sein Kuss schmeckte

süß. Es dauerte nicht lange, dann schob Aya ihm die Zunge in den Mund, sanft

aber bestimmt. Aber Ken kam nicht einmal auf die Idee sich dagegen zu wehren.

Ganz im Gegenteil! Das hier glich einem Traum. Als sich ihre Lippen lösten,

waren Kens Wangen gerötet. Aya huschte ein Lächeln über die Lippen und er strich

Ken ein paar Strähnen aus dem Gesicht. "Aya?" "Hn?" "Ich liebe dich." "Ich

weiß." Ken kicherte leise und fing an, den Körper seines Freundes mit Küssen zu

bedecken. Er fing am Hals an und arbeitete sich dann ganz langsam runter, bis es

auch für Aya kritsch wurde. Sich zurückzuhalten war fast unmöglich, aber wenn er

tat, was Ken wollte, würde er es vielleicht bereuen. Vielleicht... egal, darüber

konnte er sich später noch Gedanken machen. Ken war an Ayas Hüften angekommen.

Fragend sah er zum Rotschopf hoch. Dieser lächelte nur kurz und zuckte die

Achseln. Er wollte Ken keine direkten Anweisungen geben. Ken grinste. Er deutete

Ayas Geste als 'Wie du meinst, meinen Segen hast du'. Brachte Aya denn wirklich

nichts in Rage? >Zeit, um es auszuprobieren.< Ein leises Keuchen von seinem

Freund reichte ihm als Bestätigung, dass er alles richtig machte. Wie lange

hatte er schon darauf gewartet, mit Aya allein zu sein, aber von dem was sich

gerade abspielte hatte er nie zu träumen gewagt.

Nur der Luftzug verriet, dass die Tür aufgemacht wurde, denn Omi wagte nicht

etwas zu sagen, studierte still das Bild, was sich ihm bot. Aya, auf dem Bett.

*Nackt*. Ken, auf *Aya*. *Nackt*. Und er...Omi wollte sich nicht vorstellen, was

er gerade zwischen Ayas Beinen tat. Der hatte den Kopf in den Nacken gelegt,

stützte den Oberkörper mit den Ellenbogen ab und stöhnte. Omi klappte den Mund

auf, machte ihn wieder zu. "Ah..." Aya riß die Augen auf schrie leise und

beförderte den irritierten Ken, der gerade aufsehen wollte, mit einem harten

Fußtritt vom Bett. Der landete unsanft am Boden, schlagartig aus seinen

Träumerreien gerissen. "Omi!" "Ja, ich, äh...wollte, äh..oh Gott, ihr...ihr

beide..." Er lief knallrot an. "Eigentlich...ein Auftrag von Perser, aber,

äh...das machen Yoji und ich schon! Nicht so wichtig! Ihr...ähm...tja..viel

Spaß..." Gott fiel ihm nichts dämlicheres ein?! Omi machte kehrt und schloß die

Tür hinter sich. "Oh mein Gott!" Tief Luft holend versuchte er seine Fassung

wieder zu gewinnen. Aya und...Ken?!

 

~So wundere Dich nicht wenn nur ein Bild

in Deiner Errinnerung von mir erzählt

Lebenszeit - geliehenes Gut

verträumt - ich hoffe nie verschwendet

unverstanden blieb meine Sucht

nach Einsamkeit

-erkaufte Träume

Mein kaltes Herz

erlosch viel Liebe

reflektierte Gefühle

kalt und blaß in meinem Gesicht

Reich mir Deine Hände

damit ich Dich führen kann~

 

to be continued...

 

 

 

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