Titel: Dupunzel oder Das Wunder der Liebe
Autor: Julia
E-Mail: [email protected]
Widmung: Ich weiß es gibt Engel nicht wirklich, aber du musst einer sein. Sonst würdest du nicht immer das sagen wa sich hören will. Die Dinge tun die ich brauche. Ich danke dir mein Engel. Ich liebe dich!
Fanfiction: Gundam Wing
Pairing: 1x2 3+4 5+6
Rating: PG-14
Warning: [yaoi] [silly] [märchen] [lemon]
Kommentar: Das is soo krank, dass...ich es schon wieder mag! Hab mich allerdings nicht 100% an den Originaltext gehalten
Disclaimer: Gundam Wing gehört Bandai, Sunrise, und co. Nichts davon ist meins! Ich
bekomm’ nicht mal Geld
hierfür, will das Copyright nicht verletzen etc.
Rapunzel ist Eigentum der
Gebrüder Grimm.
Es
war einmal ein Mann Trowa und seine Frau Quatre, die wünschten sich schon lange
vergeblich ein Kind. Doch es wollte einfach nicht klappen. Sie hatten schon
alles ausprobiert, und dann endlich wurde Quatre schwanger. Vor Freude fiel er
seinem Mann um den Hals. Die beiden wohnten in einem kleinen Haus, das von
einer kleinen Seitenmauer umgeben war. Hinter dieser Mauer wohnte der große
Magier Treize, vor dem sich die Leute fürchteten.
Eines
Tages, Quatre war bereits im 6. Monat, ging er hinauf in sein Zimmer und sah
aus dem Fenster. Man konnte die ersten Sonnenstrahlen des frühen Morgens sehen
und es war sehr warm. Fröhlich öffnete Quatre sein Fenster, beugte sich hinaus
um die Luft zu schnuppern. Quatres Blick fiel über die Mauer, die zu Treizes
Garten führte. Er erblickte ein Gemüsebeet in dem einige wunderschöne Dupunzeln
heranwuchsen. Quatre wusste, dass er unbedingt von dieser Frucht kosten müsse
und so schickte er seinen Mann Trowa des Nachts über die Mauer um einige
Dupunzeln zu stehlen. Erst war Trowa dagegen gewesen etwas von dem bösen
Zauberer Treize zu stehlen, doch er liebte Quatre so sehr, dass er ihm diesen
Wunsch erfüllen wollte.
Quatre
freute sich sehr über das frische Gemüse und aß es eilig. Es schmeckte ihm so
gut, dass er gleich noch mehr wollte. So schlich Trowa erneut in den Garten.
Doch als er gerade von der Mauer springen wollte, kam Treize auf ihn zu. „Was
fällt dir ein! Elender Dieb!“ Treize war außer sich, dass jemand seine
kostbaren Früchte entwendet hatte. Trowa sank erschrocken auf die Knie.
„Bitte...Ich hab das doch nur getan weil mein Quatre so gerne von den Dupunzeln
naschen wollte.“ Treize zog eine gespaltene Augenbraue nach oben und ein fieses
Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Nun gut, du kannst so viele
Dupunzeln mitnehmen wie du möchtest...aber...“ Trowa sah freudig strahlend auf.
„Doch dafür bekomme ich euer Kind! Es soll ihm gut gehen, und ich will für es
sorgen wie sein Vater." Aus Angst sagte Trowa zu und ging bedrückt wieder
nach Hause.
3
Monate später war es soweit. Unter vielen Anstrengungen brachte Quatre einen
kleinen Jungen auf die Welt. Kaum nahm Quatre seinen Sohn in den Arm, erschien
Treize um ihm das Kind wegzunehmen. Treize gab den Kleinen den Namen Dupunzel,
aber weil ihm der Name zu lang war rief er das Kind nur Duo.
Dupunzel
war das schönste Geschöpf unter der Sonne. Er ließ seine kastanienbraunen Haare
lange wachsen, bis sie länger als er selbst waren. Duo besaß wunderschöne
indigofarbene Augen und zarte Gesichtszüge. Auch sein Körper wurde von Tag zu
Tag schöner. Duo war so schön, dass Treize ihn nicht mit anderen Menschen
teilen wollte. Er wollte, dass er der Einzige war der sich an Duos Schönheit
satt sehen konnte. So sperrte er den Jungen in einen hohen Turm der im Wald
stand. Der Turm besaß keine Tür und auch keine Treppe, der einzige Ausgang
bestand in einem kleinen Fenster, hoch oben auf der Turmspitze. Wenn Treize
hinauf wollte dann stellte er sich unter das Fenster und rief Duo zu.
„Dupunzel, Dupunzel. Lass mir dein Haar hinunter!“ Denn Duos Haare waren
mittlerweile solange wie der Turm geworden. Sie waren fein gesponnen wie Gold
und so öffnete der Junge seinen langen geflochtenen Zopf wickelte, ihm um eine
magische Spindel und warf die Haarpracht aus dem Fenster. So konnte Treize nach
oben gelangen.
Die
Jahre zogen ins Land und es trug sich zu das der Sohn des Königs, Heero, durch
den Wald ritt und an dem Turm vorbeikam. Duo saß am Fenster und starrte in die
Ferne. Er war einsam und sehnte sich nach einem Freund. Er war so traurig, dass
er mit seiner engelsgleichen Stimme ein Lied anstimmte. Heero hörte es und war
sofort von der süßen Stimme bezaubert. Er wollte zu Duo hinaufsteigen, doch er
fand weder Tür noch Tor in dem Turm. Traurig ritt er Heim. Von nun an ritt
Heero jeden Tag in den Wald um Duos lieblichen Gesang zu lauschen. Als er
wiedereinmal hinter einem Baum stand um Duo zu zuhören, sah er wie ein großer
Mann unter den Turm stand und nach oben sah. „Dupunzel, Dupunzel. Lass mir dein
Haar hinunter!“ Das ließ Duo seine Haarflechten hinunter und Treize stieg zu
ihm hinauf. Heero überlegte was er nun tun sollte und ritt lächelnd nach Hause.
Am
nächsten Tag, ritt der Prinz bei Abenddämmerung zu dem Turm und stellte sich
darunter. Er verbarg sich unter einem dunklen Umhang und rief: „Dupunzel,
Dupunzel. Lass mir dein Haar hinunter!“ Alsbald fielen die Haare hinunter und
der Königssohn kletterte hinauf.
Duo
erschrak als er erkannte, dass nicht Treize zu ihm gekommen war. Ängstlich
drückte er sich gegen eine Mauer, seine Augen angstvoll geweitet. Heero trat
langsam auf ihn zu und lächelte sanft. „Hab keine Angst. Ich tue dir nichts.“
„Wer...bist du..?“ „Ich bin der Königssohn Heero.“ Duo sah ihn neugierig an. Er
hatte noch nie so einen stattlichen Mann gesehen. Heero war wunderschön wie Duo
fand und er verlor seine Angst vor dem fremden Mann. „Wieso bist du hier
Heero?“ Der kam auf Duo zu und nahm ihn sanft in seine Arme. „Ich bin gekommen
um dich zu meinem Mann zu machen Dupunzel. Ich habe deinen lieblichen Gesang
gehört und musste immer wieder kommen um ihm zu lauschen. Ich liebe dich
Dupunzel.“ Duo lächelte sanft. So etwas schönes hatte man noch nie zu ihm
gesagt. Vorsichtig streckte er seine Hand aus und legte sie auf Heeros Wange um
sanft darüber zu streicheln.
Der
schloss die Augen und schmiegte sich gegen Duos tastende Finger. „Dupunzel...“
„Nenn mich bitte Duo..“ Heero nickte und zog den zierlichen Jungen enger an
sich. Er nahm Duos Kopf zwischen seine Hände und drückte ihm sanft einen Kuss
auf die Lippen. Reflexartig schloss Duo die Augen und öffnete leicht seinen
Mund. Heero lächelte gegen seine Lippen und schob seine Zunge vorsichtig in
Duos wartenden Mund. Der Junge mit den langen Haaren begann leicht zu zittern
und drückte sich enger gegen Heero, um Halt suchend. Heero löste seine Lippen
von Duos und strahlte ihn an. „Duo...du bist so wunderschön...“ Der
Angesprochene errötete sanft und schlug die Augen halb nieder. „Duo...Ich
möchte mit dir schlafen..“ Duo sah ihn groß an und wich einen kleinen Schritt
zurück. Sofort hob Heero abwehrend die Hände. „Du musst nicht mein Liebster.“
Doch Duo nickte und schmiegte sich wieder an den schönen Prinzen. Der strahlte
freudig und hob Duo auf seine Arme. Er trug ihm zu den großen Himmelbett und
legte ihn auf den seidigen Laken ab. Duo sah ihn unsicher an und breitete dann
die Arme aus. Langsam ließ Heero sich auf ihn gleiten und sah ihn liebevoll an.
„Keine
Angst Liebster! Ich werde dir nicht weh tun.“ Glücklich nickte Duo und
streichelte über die breiten Schultern des Königsohns. Der knöpfte vorsichtig
Duos weites Rüschenhemd auf und küsste jeden Zentimeter freigewordener Haut.
Heero fand, dass sogar Duos Haut wunderbar war. Milchig weiß und doch leicht
gebräunt. Unglaublich warm und weich, wie lebendige Seide. Und wie sie erst
roch, nach zartem Lavendel und Zitronen. Duo erschauderte unter den
federleichten Küssen und er fuhr mit seinen Händen suchend über Heeros Brust.
Der Prinz zog sich schnell das Hemd und die Weste aus und fing seinen Duo dann
ihn einem süßen Kuss. Duo stöhnte, als er Heeros Zunge in seinem Mund spürte.
Er bäumte sich leicht auf und streckte sich Heeros Körper entgegen. Grinsend
stieß Heero mit seiner Hüfte gegen Duos. Der keuchte daraufhin laut und
versuchte krampfhaft sein Hemd abzustreifen. Heero half ihm und beugte sich
dann wieder zu Duos Brust um einen der steil aufgerichteten Nippel zu
liebkosen.
Duo
schrie leise und wand sich unter der neckenden Berührung. „Bitte...Heero...“
Der sah auf und grinste Duo an, während er begann die Hose seines Liebsten zu
öffnen. Rasch zog er den bebenden Jungen aus und streichelte seinen weichen
Körper hinab. „Bitte Heero....“ Duo wusste nicht genau worum er bat, er wollte
nur das Heero weiter machte. Was dieser auch tat. Er hob sich kurz vom Bett auf
um sich zu entkleiden und ließ sich dann wieder auf Duo sinken. Der zitterte
und klammerte sich an Heero. Sachte rieb Heero sich an den bebenden Jungen
unter ihm, der vor sich hin wimmerte. „Bitte!!“ Duo sah ihn flehentlich an und
Heero nickte. Er setzte sich auf und hob Duo auf seine harte Erregung. Dieser
biss sich bei dem leicht stechenden Gefühl auf die Lippen und warf den Kopf in
den Nacken. „Alles okay mein Liebster?“
Heero
sah ihn liebevoll an und freute sich als Duo die Augen öffnete und nickte. Er
drückte seine Lippen auf Duos, während er langsam begann sich in den warmen,
engen Körper zu bewegen. Duo keuchte und drückte seinen Kopf an Heeros
Halsbeuge. Je schneller Heeros Bewegungen wurden, desto lauter schrie Duo auf.
Stöhnend zog Duo seine Muskeln zusammen und explodierte mit einem lauten
Schrei. Heero lächelte und ergoss sich kurz darauf in Duos Körper. Erschöpft
zog er sich aus seinem Liebsten zurück und nahm ihn in die Arme. „Danke Duo.“
Der nickte nur und schlummerte zufrieden ein.
Als
Duo wieder erwachte, blickte er direkt in kobaltblaue Augen die ihn
anstrahlten. „Guten Morgen mein Liebster.“ Duo lächelte sanft. „Ich will dich
mit mir nehmen Duo. Willst du bei mir im Schloss leben?“ Duo nickte und sah
Heero fest an. „Das will ich gerne tun mein Prinz, doch gibt es keinen Ausgang
aus meinem Gefängnis.“ Heeros Blick wurde traurig doch dann zog er Duo an sich.
„Pass auf Liebster. Ich werde dir immer wenn ich zu dir komme ein Seidentuch
mitbringen. Die bindest du aneinander und fliehst mit mir in mein Schloss.“ Duo
nickte und küsste Heero sanft. „Du musst jetzt gehen. Treize wird bald zurück
sein.“ Heero nickte und zog sich an. Duo ließ sein Haar hinunter und Heero
kletterte nach draußen. Unten angekommen sah er noch einmal lächelnd nach oben.
„Ich liebe dich Dupunzel.“ Der strahlte und warf eine Kusshand nach unten. „Ich
dich auch mein Prinz.“ Dann verschwand Heero in die Nacht.
Doch
Treize hatte alles gesehen, er hatte sich in einen Raben verwandelt und alles
mitbekommen. Nun verwandelte er sich zurück und stellte sich unter das Fenster.
„Dupunzel, Dupunzel. Lass dein Haar herunter!“ Der tat wie ihm geheißen und
versuchte sich nichts anmerken zu lassen. „Dupunzel, sag mir...Hattest du
Besuch?“ Duo schüttelte schnell den Kopf. „Lügner!“ Treize pfauchte. „Wagst es
mich anzulügen!!“ Er holte aus und verpasste dem geschockten Duo eine Ohrfeige.
Bevor der Jüngling reagieren konnte, hatte sich Treize eine Schere geschnappt
und die kastanienbraunen Flechten abgeschnitten. Weinen sank Duo auf den Boden
und besah sich seine nunmehr knielangen Haare. „Du wirst diesen Prinzen nie
wieder sehen!!“ Er sperrte Duo in eine Kammer und band die abgeschnitten Haare
ans Fensterbrett. Als der Prinz in der Nacht darauf kam um seinen Duo zu sehen,
warf Treize die Haare nach unten. Als Heero oben angekommen war, sah er sich
dem bösen Treize gegenüber. Treize ging auf ihn zu. „Du hast mein Kind
verführt! Dafür musst du büßen!“ Mit einem Ruck warf er Heero aus dem Fenster.
Der überlebte den Sturz zwar, aber durch die Dornen in denen er gelandet war,
verlor Heero sein Augenlicht. Er suchte sein Pferd, dass den nun blinden
Prinzen zurück zum Schloss brachte.
Duo dagegen fühlte sich furchtbar, er vermisste seinen Liebsten und fühlte sich allein. Als Treize wieder einmal unterwegs war, versuchte Duo zu fliehen. Er nahm die magische Spindel und einige seiner Tränen fielen darauf. Plötzlich bewegte sich die Spindel und zauberte eine Leiter auf der Duo schnell nach unten kletterte. Die Spindel führte ihm zum Königsschloss und zu seinem Heero. Doch man ließ ihn als einfacher Junge nicht an seinen Prinzen heran. So bewarb sich Duo als Küchenjunge um seinem Heero wenigstens ein wenig Nahe zu sein. Nachts lag er in seiner Kammer und weinte um seine verlorene Liebe. Eines Nachts kam Heero an der Kammer vorbei. Sein besten Freunde Zechs und Wufei führten ihn über den schmalen Gang. „Wartet.“ Sofort blieben die Beiden stehen. Heero lauschte und vernahm einen wunderschönen, aber tieftraurigen Gesang. Er kannte dieses glockenhelle Stimme nur zu gut. „Wer...singt da...?“ Wufei brachte ihn näher an die Tür der kleinen Kammer. „Der neue Küchenjunge....Ich glaube sein Name ist Duo..“ „Duo!“ Ohne zu Zögern riss Heero die Tür zu der Kammer auf.
Duo fuhr erschrocken in die Höhe und weinte weiter als er seinen Heero erblickte. „Heero...“ Der trat einen Schritt in die Kammer und blieb unsicher stehen. Duo rannte auf ihn zu und warf sich in seine Arme, weinte hemmungslos weiter. „Duo...Bist du es wirklich? Mein Dupunzel?“ „Oh Heero ich bin es!“ Duo schmiegte sein tränennasses Gesicht an Heeros und küsste ihn sanft. Dessen Sicht klärte sich langsam, als Duos Tränen seine Augen benetzten. Vorsichtig blinzelte er und sah Duos lächelndes Gesicht vor sich. „Oh Duo! Ich kann wieder sehen!“ Das Wunder der Liebe. Duo war glücklich. Noch am nächsten Tag heiratete er seinen Heero, der seine Eltern gefunden hatte. So waren auch Quatre und Trowa anwesend und freuten sich für ihren Sohn. So waren alle glücklich. Von Treize dagegen hat man nie wieder etwas gehört.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.
Owari...Wurde auch Zeit!