Disclaimer: Ich
verdiene an dieser Story kein Geld, die Charaktere gehören nicht mir und
jegliche
Ansprüche auf irgend etwas liegen mir fern!
Pairing: 1x2 (HeeroxDuo), Andeutungen auf 3x4 (TrowaxQuatre)
Vorwort: Hab' ich nicht wirklich. Zu sagen ist vielleicht nur, daß ich mich bei
GW überhaupt
nicht
gut auskenne, also... Bitte vergebt mir sämtliche Fehler! Ein gaaaaanz großer
Dank
geht an Lola, dafür, daß ich durch sie auf den Schlüsselsatz gekommen bin!!!
Widmung: Birthe, Rike! Ist zwar kein Yaoi, aber vielleicht gefällt's Euch ja
trotzdem?!
Comments to: [email protected] oder [email protected]
~~~If death means nothing to you...~~~
Duo warf einen verstohlenen Blick auf den Laptop, der auf dem Schreibtisch
stand. Es war
nicht einfach irgendein Laptop... Nein! Es war der von Heero! Duo wußte, daß er
nicht einmal
in die Nähe des Gerätes hätte kommen sollen. Heero war gerade unter der Dusche,
also was
sollte schon passieren?! Auf Zehenspitzen schlich Duo sich an den Apparat
heran. Er nahm
vor Heeros Schreibtisch platz und ließ das Gerät hochfahren. Die
Bildschirmanzeige war
karg. Ein einfacher, wenngleich aufwendig gestalteter Backround, nur wenig
Iconen... Dann
fiel Duos Blick auf eine einzige kleine Icone in der rechten, unteren Hälfte
des Bildschirms.
Sie war der Schlüssel zu einem Direktzugriff auf eine Website. Neugierig, wie
Duo es nun
einmal war, öffnete er die Seite. Es war ein Link zu einer Sportswear-site mit
etwa über 3000
verschiedenenen Spandex-Modellen im Angebot. Duo mußte sich die Hand auf den
Mund
pressen, um nicht laut loszulachen. Dennoch konnte er ein leises Glucksen und
Kichern nicht
unterdrücken. Er schloß das Programm und öffnete ein anderes. Seine Neugier
ging ganz
einfach mit ihm durch. Er fühlte sich von dem starken, japanischen Piloten so
sehr angezogen
und wußte doch so wenig von ihm. Auf dem Bildschirm öffnete sich nun ein
anderes
Dokument. Duo staunte nicht schlecht, als er feststellte, daß es sich dabei um
ein Gedicht
handelte.
Death
Wherever you look
Whatever you do
Death is coming to follow you
If death is all you see
It's a reason to stop the war
For eternity
Death
Als Duo das Gedicht gelesen hatte, verzog sich sein Grinsen und er runzelte die
Stirn. Ein
Gedanke schoß durch seinen Kopf, ein Gedanke, der weh tat... Er zog hörbar die
Luft ein,
tippte dann direkt unter das Gedicht, von dem er nicht wußte, ob es der Pilot
des Wing
Gundam tatsächlich selbst geschrieben hatte den Satz:
In my world death means nothing...
Es war ganz automatisch geschehen. Duo hatte es wirklich nicht schreiben
wollen, aber irgend
etwas trieb ihn dazu. Es war jedoch zu spät, den Text wieder zu löschen. Das
Rauschen der
Dusche aus dem Nebenzimmer war verstummt und Heero war, ohne daß Duo es bemerkt
hatte, hinter ihn getreten. Er legte seine Hand auf Duos Schulter und drückte
fest zu. Duo
traten vor Schmerz Tränen in die Augen und er ließ sich von Heero vom Stuhl
ziehen.
„Omoae o korosu!", preßte dieser zwischen fast geschlossenen Lippen
hervor. Sein
Gesichtsausdruck war regungslos, nur seine Augen blitzten gefährlich. Seine
Fingernägel
krallten sich tief in Duos Haut, so daß Duos Blut unter Heeros Händen entlang
lief. Duo hielt
es für besser gar nichts zu sagen. „Raus!", zischte Heero scharf und stieß
Duo von sich.
Dieser stolperte zur Tür hinaus. Er sah auf seine Schulter hinab.
„Verdammt!", schimpfte er
vor sich hin und rückte seinen Schlafanzug wieder zurecht. „Selbst Schuld, Duo
Maxwell!",
fügte er dann jedoch seufzend hinzu. Er sah wehleidig zu der geschlossenen Tür.
Dann ging er
in den Aufenthaltsraum. Er wußte daß Quatre um diese Zeit immer „Bezaubernde
Jeannie"
sah. Der blonde Araber saß wirklich auf dem Sofa-ganz so, wie er vermutet
hatte. Besser
gesagt: Er lag und hatte sein Kissen im Knautschgriff. „Hey!", begrüßte
Duo ihn. „Oh hey!",
erwiderte Quatre fröhlich, ohne jedoch aufzusehen. „Darf ich mir mal dein
Desinfektionsmittel leihen?" Quatre sah auf diese Frage hin verwundert zu
Duo und stellte
überrascht fest, daß dieser verletzt war. „Himmel, was ist denn mit dir
passiert?", fragte er
verdutzt. „Heero...", murmelte Duo nur betreten. Quatre sah ihn mitfühlend
an. „Klappt wohl
nicht so gut, was?" Duo schüttelte den Kopf. „Er hatte einen
Grund...", antwortete er. „So?"
Quatre machte ein fragendes Gesicht, erhielt jedoch keine Erklärung und kam so
auf den
Anfang des Gesprächs zurück. „Du weißt ja, wo der Verbandskasten ist! Soll ich
dir helfen?"
Duo schüttelte den Kopf und machte dabei ein dankendes Gesicht. Er verließ den
Raum und
ging zu dem gemeinsamen Zimmer von Trowa und Quatre und klopfte an.
„Herein!", erklang
Trowas Stimme und Duo öffnete die Tür. Er sah, wie Trowa gerade die
zusammegeschobenen
Betten von ihm und Quatre herrichtete und spürte einen Stich in seinem Herzen.
Die beiden
waren so glücklich zusammen! Warum konnte das bei Heero und ihm nicht so sein?
„Ich
wollte mir nur kurz euer Desinfektionszeug leihen!", erklärte Duo, obwohl
Trowa ihn nicht
einmal danach gefragt hatte, was er zu dieser Zeit noch in anderer Leute Zimmer
trieb. Trowa
nickte und verschwand im Bad. Kurz darauf kam er mit einem kleinen Kasten
zurück und
drückte ihn Duo in die Hand. „Es reicht, wenn du es uns morgen zurück
bringst!", erklärte er
mit einem Zwinkern. Duo verstand und nickte. „Danke! Und... Schlaft gut!"
Er verließ den
Raum wieder und sah noch aus den Augenwinkeln, wie Trowa einige Kerzen
anzündete, die
im ganzen Raum verteilt waren. Er seufzte unhörbar und ging in die Küche. Wufei
war
nirgendwo zu sehen, also nahm Duo an, daß er entweder schon schlief oder noch
trainierte.
Quatre sah immer noch fern. Was Heero gerade machte, wußte er nicht. Er tippte
darauf, daß
er überprüfte, ob mit seinem Laptop noch alles in Ordung war. Er war also ganz
allein. Duo
stellte das Arzneikästchen auf den Tisch und begann die Wunde zu säubern. Es
brannte
wahnsinnig. Der Schmerz störte Duo jedoch nicht weiter. Viel mehr tat es ihm
weh, daß
Heero immer so abweisend zu ihm war. Warum war er nur immer so kalt? Duo
wünschte sich
nichts mehr, als von Heero beachtet zu werden. Nachdem er fertig war, schmiß er
die
blutdurchtränkten Wattepads in den Müll und ordnete wieder alles an seinen
Platz in dem
Kistchen zurück. Dann nahm er es wieder auf und ging zu seinem Zimmer. Er trat
ganz leise
ein, ging zu seinem Schreibtisch und stellte das Kästchen ab. Wie er vermutet
hatte, saß
Heero an seinem Laptop und ließ seine Finger eifrig über die Tastatur huschen.
„Go...
Gomen!", versuchte Duo sich zu entschuldigen. Alles, was er als Antwort
bekam war ein
abwesendes: „Hn!" Duo spürte wieder diesen Druck auf seiner Brust, der
immer da war, wenn
er mit Heero zusammen war. Er konnte dieses Gefühl selbst nicht richtig
definieren, da er
zum Einen sehr froh war in Heeros Nähe zu sein, zum Anderen aber war er auch
tieftraurig,
daß zwischen den beiden einfach nie ein wirklich gutes Gespräch aufkam. Mit
langsamen
Schritten ging er zu seinem Kleiderschrank und fischte sich einen anderes
Schlafanzughemd
heraus. Er zog es an und schmiß das mit dem Blutfleck in die Waschmaschine.
Dann setzte er
sich auf sein Bett. Er beobachtete Heero, der sich bisher nicht einmal gerührt
hatte. Nachdem
eine Weile lang gar nichts geschah, gab Duo es auf. Er legte sich hin und zog
sich die Decke
über den Kopf. Ein Kloß machte sich in seinem Hals breit und er mußte heftig
schlucken.
Nein, ich werde nicht weinen! Sagte er sich immer wieder selbst. Natürlich nur
in Gedanken
versteht sich, denn er wollte wirklich nicht, daß der Pilot des Wing Gundam es
hörte. Leise
liefen Duo ein paar Tränen über die Wangen. Das ging so lange so, bis er
endlich einschlief.
Im Unterbewußtsein hörte er irgendwann auch, wie Heero das Licht löschte. Das
Klicken des
Schalters war eigentlich wirklich kaum zu hören, aber Duo kannte es genau. Es
hatte ihn
schon oft in seinen Gedankengängen unterbrochen. Gedanken, in denen er sich
ausmalte, wie
schön alles sein könnte, wenn Heero nur ein bißchen zugänglicher und
verständnisvoller
wäre.
Die Nacht verging für Duo so gut wie gar nicht. Immer wieder wurde er
wach, um kurz
darauf wieder in seinen Schlummer zu versinken und gleich darauf wieder
aufzuwachen. Die
letzten Tage waren besonders schlimm für ihn gewesen. Sie gingen ihm einfach
nicht aus dem
Kopf und das Gefühl in seiner Brust machte ihn schier wahnsinnig. Er wollte
schlafen und
konnte es nicht... Er wollte nachdenken, doch konnte er keinen klaren Gedanken
fassen... Sein
Kopf war leer und doch voller sehnsüchtigen Wünschen... Ihm war heiß und
dennoch fühlte er
sich, als müsse er erfrieren... Er traut sich nicht wirklich seine Liebe zu
gestehen-IHM seine
Liebe zu gestehen. Was würde er tun? Was würde er, Heero, ihm antworten? Duo
wurde
schlecht bei dem Gedanken daran, was alles passieren konnte. Seine größte
Furcht bestand
nicht einmal darin, daß Heero ihn möglicher Weise umbringen würde, sondern
darin, daß
dieser vielleicht nie wieder auch nur ein Wort mit ihm wechselte, ihn dann
vollkommen
ignorierte... Dennoch erdrückte ihn auch dieses Gefühl nicht zu wissen, was
Heero sagen
würde. Letztendlich konnte er es auch nicht immer für sich behalten. Diese
ständige
Heimlichtuerei belastete ihn nur mehr zusätzlich und er faßte einen
Entschluß...
Heero war bereits zum Morgentraining aufgebrochen, als Duo endlich das Bad
verließ. Er
hatte bewußt getrödelt. Nun, nachdem er sich vergewißert hatte, daß die Luft
rein war, ging er
wieder zu Heeros Schreibtisch. Trotzdem er wußte, daß alle aus dem Haus waren
schlich er.
Als er den kleinen Laptop von Heero erneut hochfahren ließ, wurde ihm mulmig.
Plötzlich
sah er, daß Heero die Sicherheitsfunktion aktiviert hatte. Nun mußte Duo ein
Passwort
eingeben, um überhaupt auch nur auf die Benutzeroberfläche zugriefen zu können.
„Mist!",
fluchte Duo. Er versuchte es mit dem einzigen Wort, welches seiner Meinung nach
als Heeros
Password geeignet war >SPANDAX<. Es erschien jedoch nur eine
Fehleranzeige auf dem
Bildschirm, die ihm sagen wollte, daß das Passwort inkorrekt war. Duo seufzte
und ging fast
in die Knie. Viel Zeit hatte er nicht mehr, wie er mit einem Blick auf die Uhr
feststellte. Er
überlegte krampfhaft, wie er nun weiter vorgehen sollte. Schließlich entschied
er sich dafür,
Heero seine Nachricht einfach in handschriftlicher Form zu hinterlassen. Er
nahm ein Blatt,
schrieb seinen Text darauf und klemmte es auf der Tastatur des tragparen PCs
fest. Sein Herz
pochte wie wild. Mit zittrigen Knien stand er auf, nahm seine Tasche, stopfte
in Windeseile
einige Sachen hinein und rannte aus dem Zimmer. Er hatte Tränen in den Augen,
doch er
wußte keinen anderen Ausweg mehr. Noch war ihm völlig unklar, wo er hingehen
und was er
als nächstes tun sollte. Er rannte einfach ziellos durch die Gegend.
Sie vermissten ihn. Weder zum Training noch zur Konferenz war er erschienen.
Keiner hatte
ihn gesehen. Nur Heero! Und aus dem bekamen sie auch nicht mehr heraus, als daß
Duo am
Morgen noch putzmunter gewesen zu sein schien. Quatre machte sich am meisten
Sorgen um
Duo. Er wußte zwar, daß dieser stark war, aber... Ging es momentan um körpliche
Stärke?
Duo war in letzter Zeit so traurig gewesen... Selbst die Versuche Trowas seinen
Freund zu
beruhigen brachten nicht sehr viel. Wie auch? Der einzige, mit dem Duo über all
seine
Probleme wirklich gesprochen hatte, war der blonde Pilot des Gundam Sandrock.
Die anderen
konnten aus Duos Verhalten zwar erahnen, was in ihm vorging, aber das waren
alles keine
bestätigten Vermutungen für sie. Am Abend gingen sie alle mit vollkommen
verschiedenen
Gefühlen ins Bett. Quatre machte sich noch immer Sorgen, Trowa war darum bemüht
Quatre
auzuheitern, Wufei glaubte Duo gut genug zu kennen, um zu wissen, daß er nichts
unbegründet tat. Und Heero? Er verzog nicht eine Miene, als er schließlich in
sein Zimmer
ging. Als wenn nichts gewesen wäre, steuerte er geradewegs auf seinen Laptop
zu. Doch
unterwegs blieb er stehen. Es war schon komisch: Ein ganzer Tag ohne auch nur
einmal das
fröhliche Lachen und die aufgeweckte Stimme seines braunhaarigen Mitbewohners
zu hören.
Ein ganzer Tag ohne den Blick auf sein wunderschönes Gesicht und den niedlichen
Zopf. Das
Letzte und Einzige, was Heero an diesem Tag von Duo gesehen hatte, war das
kleine,
zusammengekrümmte Häufchen unter der Bettdecke gewesen. Die Bettdecke bis über
die
letzte Haarspitze gezogen.... Eine Art zu schlafen, wie sie kleine Kinder
besaßen... Heero
erwischte sich selbst, wie seine Lippen sich zu einem Schmunzeln verzogen. Er
erschrak.
Doch wozu sollte er es verstecken? Er war allein... „Allein?", murmelte er
leise. Seine
Stimme klang fragend. „Einsam!", hörte er eine Stimme in seinem Kopf
seinen Gedanken
berichtigen. Er schüttelte den Kopf, als wollte er damit die Stimme
ausradieren. Doch es
gelang ihm nicht. Er versuchte sie weiterhin zu ignorieren, doch sein Herz
stach. Ihm war so
schwer zu Mute und kein Witz, keine lustige Bemerkung drang an sein Ohr... „Er
wird schon
wiederkommen!", sagte er leise vor sich hin, versuchte seine Gedanken ganz
aufzuschalten
und setzte sich an seinen Schreibtisch. Er sah auf die Tastaur seines Laptops.
Verwundert
nahm er den kleinen, zusammengefalteten Zettel in die Hände. Er riecht nach
Duo... Heero
faltete das Blatt Papier auseinander und las:
Solange ich schreibe, denke ich, was ich will.
ICH LIEBE DICH!
-Da steht es!
Keine Signatur, kein Zeichen und doch unverkennbar Duos Handschrift. Heeros
Herz schlug
ihm bis zum Hals. Er glaubte ersticken zu müssen und ihm wurde schwindelig. Mit
einem
Satz sprang er auf und war zur Tür heraus. Er wußte, er würde nicht
wiederkommen... Nicht,
bis er ihn holen würde... Heero stolperte durch die Gänge, im Versuch zu rennen
und
gleichzeitig in seine Schuhe zu kommen. Unterwegs rannte er Trowa fast um, der
zwei
Schüsseln Suppe trug. Er wollte etwas sagen, doch in der Zeit, in der Trowa die
Schüsseln
abgefangen und verstanden hatte, in welchen Wirbelsturm er gerade hineingeraten
war, war
Heero auch schon weg. Endlich die Schuhe an den Füßen hinderte den japanischen
Piloten
nun nichts mehr und er rannte so schnell es nur ging.
Es dauerte nicht lange, bis Heero seinen kleinen Joker gefunden hatte. Er
kannte ihn zu gut,
nach all der Zeit. Ja, vermutlich wußte er sogar mehr über Duo, als dieser
überhaupt erahnen
konnte. Schon von Weitem sah der Pilot des Wing Gundam in der kleinen Höhle
zwischen
den Meeresklippen einen Lichtschein. Untwegs schon hatte er Zeit gehabt
nachzudenken,
doch nun lief er langsam. Seine Knie wackelten bei jedem Schritt bedrohlich und
er wußte
nicht, was er sagen sollte, wenn er vor ihm stand. Schließlich waren es noch
höchstens zwei
Meter bis zu der kleinen Höhle. Heerro blieb stehen. „KOMM' RAUS,
MAXWELL!", rief er
mit donnernder Stimme und verschränkte seine Arme vor der Brust. Keine
Reaktion. Heero
wartete einen Augenblick. Mit Erfolg! Wenig später trat Duo aus der erleuchteten
Höhle in
die Dunkelheit. Das Licht warf von hinten seinen Schein auf ihn, so daß
Schatten über sein
Gesicht fielen. „Was fällt dir eigentlich ein, einfach abzuhauen?!", fuhr
Heero ihn an. Duo
zuckte innerlich zusammen. Äußerlich traute er sich nicht auch nur die kleinste
Regung zu
zeigen. Seine Hände zitterten, doch er war sich sicher, daß man das in der
Dunkelheit nicht
sah. Doch Heero wäre nicht der perfekte Krieger, wenn er das nicht bemerkt
hätte. Selbst,
wenn er so gut wie nichts sah-er spürte Duos Unsicherheit. Er ließ die Arme
wieder hängen
und ging langsam auf Duo zu. Bei jedem Schritt pochte sein Herz so stark, daß
er glaubte,
jeden Moment in die Knie zu gehen, doch er riß sich zusammen. Kurz vor Duo
blieb er
stehen. „Baka!", zischte er und es klang tödlich. Er hob die Hand und Duo
zuckte zusammen.
Er erwartete einen Schlag, der mit einem mal sein Leben auszulöschen vermochte,
doch
Heero schlang lediglich seinen Arm um ihn und zog ihn stürmisch an sich. Eine
Weile
Schweigen, dann Heeros flüsternde Stimme: „Mein Passwort ist DUO!"
Now death isn't meaningless anymore... –Duo Maxwell
The end