Titel: Babylove
Autor: Julia und GinaAkari/GiaSheeneDarkstealer
E-Mail: [email protected] / [email protected] oder [email protected]
Widmung: Gia: Allen, die nicht glauben, dass ich so etwas schreibe... *g* Julia: Dem süßen Baby von Alex Nachbarin *daskleinetodknuddel*, Alex selbst und Bini-san^^
Fanfiction: Gundam Wing
Pairing: 2x1x2, 3x4, 5x6x13
Rating: PG-15
Warning: [yaoi] [silly!?] [preggyfic] [lemon] [AT] [threesome]
Kommentar: Gia: *sichamkopfkratz* Was mich da geritten hat, weiß ich echt nicht. Gomen!!! Julia: Will auch ein Baby... *whahhaha* Ich sollte aufhören an dieser Story zu schreiben! -_-;;
Disclaimer: Gundam Wing gehört Bandai, Sunrise, und co. Nichts davon ist meins! Ich
bekomm’ nicht mal Geld hierfür, will das Copyright nicht verletzen etc...
Heero lag auf dem
großen Bett, welches gleich auf der gegenüber liegenden Seite des großen
Tresens in der Küche stand. Duo war bereits aufgestanden und hatte sich ins Bad
verzogen. Heero selbst war noch viel zu faul, um aufzustehen. Duo hatte ihn in
der letzten Nacht wieder ganz schön hart rangenommen.
Eigentlich war es ihm zuwider alleine im Bett zu liegen, aber er wusste auch, dass Duo sich sowieso wieder zu ihm legen würde, wenn er zurückkam.
Seitdem sie sich zusammen die riesige Wohnung, die sie zum Loft umgebaut hatten, bewohnten, waren ihr Verhältnis zueinander noch besser geworden. Heero gelang es mehr, als jemals zuvor, aus sich heraus zu gehen. Er blieb letztendlich immer noch ein ziemlicher Eisklotz, sagte Duo nach wie vor wenig genug, dass er ihn liebte, doch er war sanfter geworden. Die Angst von jemandem ertappt zu werden, wenn er zärtlich zu Duo war, war geringer geworden.
Duo war zufrieden. Es könnte noch schöner sein, aber er konnte auch nicht zuviel von Heero verlangen. Doch wieso eigentlich nicht? Er seufzte leise, drehte das Duschwasser an und ließ sich die Seife von der Haut spülen.
Gerade, als Heero sich wieder umdrehen wollte, klopfte es an dir Tür. Er brummte mürrisch vor sich hin. Warum war er eigentlich liegengeblieben, obwohl Duo aufgestanden war, wenn er sich nun doch erheben musste?! Sein Blick fiel auf die Uhr. Es war erst kurz nach 9. Verwunderlich genug, dass Duo schon wach war, aber wer wagte es, sie jetzt schon zu besuchen? Es wussten doch alle, dass Heero am Morgen immer noch schlechtere Laune hatte, als sonst!
Mit einem leichten Seufzen stand Heero endlich auf. Er fischte eine Shorts vom Boden und stellte fest, dass sie Duo gehörte. Sich nicht weiter darum kümmernd, schlüpfte er hinein. Etwas verärgert stellte er fest, dass sie ihm ein bisschen zu groß war. Dann streckte er sich und stapfte mit festen Schritten zur Tür.
Als er sie öffnete, war niemand da. Wütend zog Heero eine Augenbraue nach oben und sah sich um. Er entdeckte nichts, bis sein Blick auf ein kleines, stoffumhangendes Körbchen fiel. Verwundert bückte er sich und hielt den Stoff etwas zur Seite. Sein Atem schien zu erstarren, als er sah, dass ein kleines Baby in dem Körbchen lag.
Sofort richtete er seinen Blick wieder auf den Flur. Er sah niemanden mehr. Reflexartig sprang er wieder auf. Seine muskulösen Beine trugen ihn, so schnell es ging, die Flur und die Stockwerke entlang. Nichts! Niemand mehr in Sicht. ‚Verflucht!’ Langsam lief Heero wieder zu Duos und seiner Wohnung zurück.
Nervös kniete Heero sich wieder zu dem Kind herunter. Was sollte er nun machen? Es einfach vor der Tür stehen lassen und so tun, als wäre nichts gewesen? Heero überlegte kurz, doch dann sah er die kleinen, indigofarbenen Augen, die ihn fragend und fast durchbohrend ansahen.
Es war, als würde sein Herz einen kleinen Stich bekommen und er nahm das Körbchen und trug es in die Wohnung. Auf dem Bett stellte er es wieder ab und knete sich davor. Er seufzte leise und kraulte das Kleine am Bauch. „Na, wer bist du denn?“, fragte er mit ungewöhnlich sanfter Stimme. Das Baby gab keine Regung von sich, aber Heero entdeckte einen kleinen Zettel.
Er nahm ihn heraus und betrachtete ihn. Es war ein einfaches, weißes Stück Papier. Flink faltete er das Papier auseinander und las. >Ich hab’s satt, dass du mich erst fickst und mich dann damit hängen lässt! Kümmer du Dich gefälligst um Dein Kind, Duo!< Stand darauf.
Heeros Atem blieb fast stehen. Duos Kind?! Heero musste den Zettel noch mindestens 7x lesen, bevor er überhaupt wirklich realisierte, was ihm dort so abrupt mitgeteilt wurde. Seine Lippen zitterten etwas. Duo... hatte ihn betrogen?! Für einen Augenblick wurde Heero schwarz vor Augen und er glaubte umzukippen, doch das leise Schluchzen des Kindes hinderte ihn daran.
Mechanisch griff er nach dem Kleinen und nahm es vorsichtig aus dem Körbchen. Er stützte den Kopf etwas, damit der Schädel nicht einfach nach hinten kippen konnte. Die kleinen, indigofarbenen Augen, die so herzhaft strahlten, schienen ihn ganz in ihren Bann zu ziehen. Vorsichtig schaukelte Heero das Baby etwas und stellte erschrocken fest, dass es ein seltsam warmes Gefühl war, das ihn daraufhin durchflutete.
Das Baby war so winzig! Als es seine kleinen Ärmchen ausstreckte und mit seinen dünnen Fingerchen versuchte Heeros Gesicht zu berühren, musste er schmunzeln. „Na du?“ Er grinste etwas und beugte sich leicht über das Kleine, das ihm freudig ins Gesicht patschte.
„Heero, hast du meine Bürste benu...“ Duo, der gerade ins Zimmer gekommen war, erstarrte, als er Heero sah. „What the hell?!“, schrie er laut. Rasch huschte er zu Heero und starrte entgeistert auf das Kind. „Wo... Wo hast du das denn her?!“, kreischte er erschrocken. „Gerade bekommen!“, antwortete Heero knapp. Duo sah ihn entgeistert an. „Du warst schwanger?! Aber... Aber das geht doch gar nicht...“
Shinigami war nun wirklich verwirrt und zappelte wild umher. „Kannst du nicht mal stillstehen?! Du machst ihm ja Angst!“, fuhr Heero ihn wütend an. Er hielt dem Baby einen Finger hin und es umschlang es mit seinen Fingerchen. Heero lachte vergnügt auf und erntete einen besorgten Blick von Duo, der sich nun an ihn heranschlich und seine Stirn fühlen wollte, worauf er einen von Heeros, noch einigermaßen milden, Deathglares zu sehen bekam.
„Hee~eeero? Wo hat du das Kind her?!“, wiederholte Duo seine Frage und sah Heero neugierig an. Heero kramte den Zettel vom Bett und hielt ihn ihm hin. Duo las und rang nach Luft. „NAAAANNNIIIIIII?!“ Er sah Heero geschockt an und bekam nicht mehr, als einen vorwurfsvollen Blick.
„Ich hab’ keine Ahnung, von wem der sein soll...“, stammelte Duo verwirrt. Heero sah ihn daraufhin verletzt und auch wütend an. „Du hast also nicht mal mehr genüg Speicherplatz in deinem Hirn vorhanden, um dir zu merken, mit wem du mich alles betrogen hast, ja?!“, warf er Duo an den Kopf.
Duo biss sich heftig auf die Lippe. „Hee-chan...“ Er versuchte Herr über seine eigene Verwirrung zu werden, seine Erinnerung wiederzufinden und gleichzeitig machte er sich Gedanken darum, wie er Heero das Ganze erklären sollte. Es gelang ihm ja selbst kaum zu verstehen...
„Heero... ich...“ Duo ließ sich auf das Bett sinken. Heero sah ihn abwartend an. „...ich war damals...“ „Ja? Weiter?“ Heeros Stimme klang hart. „Wir waren damals noch nicht mal richtig zusammen! Das ist neun Monate her! Du erinnerst dich?!“
Heero biss sich auf die Lippe. Natürlich erinnerte er sich! Das war gerade die Zeit gewesen, zu der sie sich näher kamen. Duo hatte immer versucht etwas Besonderes für Heero zu sein, von ihm geliebt zu werden. Und Heero? Er hatte ihm nur Kälte gegeben, ihn angeschrieen, verletzt, geschlagen... Das war also die Strafe dafür?
„Heero...“ Duo war es höchst unangenehm, dass Heero überhaupt nichts sagte. Die Stille zwischen ihnen machte ihn schier verrückt.
„Du hast mich damals geschlagen! Erinnerst du dich? Ich bin in die Bar und dann...“ Duo machte eine kurze Pause. „Das war die Nacht, in der ich nicht nach Hause kam!“
Heero erinnerte sich. Er hatte sich solche Sorgen gemacht! Die ganze Nacht lang war er wachgeblieben, durch die Straßen gerannt, auf der Suche nach Duo... Gefunden hatte er ihn nicht, aber als er am nächsten Morgen zu Hause ankam, lag Duo verkatert im Bett. Heero wäre ihm fast an den Hals gesprungen...
„Du bist mir ihr gegangen, weil du traurig warst, nicht wahr?!“, fragte Heero, darauf hoffend, dass Duo seine Frage bejahen würde. Er hatte einfach tierische Angst davor seine Liebe zu verlieren! Doch Duo nickte und Heero fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
Trotzdem tat es weh! Aber Heero wusste auch, dass er es verzieh. Er war immerhin selbst schuld daran. Hätte er Duo etwas mehr...
Heero kam nicht dazu den Gedanken zu beenden. Er fühlte etwas warmes gegen seine Brust patschen und sah wieder zu dem Kind hinunter. Es hatte sich eng gegen ihn gepresst und suchte mit seinem kleinen Mund nach Heeros Nippel. Dieser gluckste, als er die kleine Zunge an seiner, noch immer nackten, Haut spürte.
„Oi, wie süß...“ Heero sah fasziniert auf das Kleine hinunter. Dann griff er in den Korb und angelte das kleine Fläschchen heraus, das sich neben dem Baby befunden hatte. Er warf es Duo zu. „Tu’ gefälligst was Vernünftiges!“, forderte er ihn auf.
Duo verzog das Gesicht, spurte aber sofort, als Heero ihm einen durchdringenden Blick zuwarf. Er ging hinüber zum Herd und erwärmte die kleine Flasche etwas, während Heero das Kleine in seinem Arm hoch und runter hüpfen ließ. „Ich bin doch nicht deine Mami, du Dummchen!“ Er grinste etwas und Duo sah ihn fasziniert an.
Das sollte Heero sein? Sein Heero? Sein Mr. Perfect Soldier? Der Junge, der sonst so eiskalt war und den sie zum Töten erzogen hatten? Duo konnte es nicht glauben. Dennoch ließ es ein Schmunzeln um seinen Mund fahren.
„Was machen wir jetzt mit dem Kleinen?“, fragte er und reichte Heero das Fläschen. Heero kontrollierte es auf die Temperatur. Er traute Duo nicht. „Das ist viel zu heiß!“, fuhr er ihn entsetzt an. Er stellte sich an die Spüle und kühlte das Fläschchen etwas, testete erneut die Temperatur.
Duo sah ihn abwartend an. „Du hast meine Frage nicht beantwortet, Koi!“, beschwerte er sich. Heero ließ das Kleine noch mal kurz hoch hopsen. „Hej, wenn das dein Kind ist, dann bleib uns gar nichts anderes übrig, als es zu behalten!“
Duo beobachtete grinsend, wie Heero dem Baby das Fläschen gab und dabei strahlte. „Für mich sieht das nicht so aus, als würdest du das alles als geradezu zwingend empfinden!“, Duos freches Lachen erfüllte den Raum und er ging zu Heero, stellte sich hinter ihn und schlang die Arme um ihn.
„Schau’ doch, wie süß es ist!“, wisperte Heero leise. Er war noch immer ganz fasziniert. „Spätestens, wenn es nachts plärrt, ist es das nicht mehr!“ Duo grinste noch immer breit und begutachtete das Kleine.
Es hatte die gleichen Augen, wie er. Selbst die Farbe der wenigen Haarstoppeln war die gleiche. Die Haut war ganz zart und das Gesicht wunderschön geschwungen. Kein Wunder, daß Heero sofort einen Narren an dem Kind gefressen hatte.
Duo sah zu, wie es zufrieden an dem Fläschchen nuckelte und Heero es vorsichtig festhielt. „Was ist es eigentlich?“, fragte er dann neugierig. Ihm war aufgefallen, daß sie diese Frage noch gar nicht geklärt hatten und Heero wurde das nun auch bewusst. „Ich weiß nicht...“
Er stand auf, legte sich ein Geschirrtuch über die Schulter und legte das Kleine vorsichtig etwas darüber. Dann klopfte er ihm leicht auf den Rücken und es machte sein Bäuerchen.
„Siehst du... So ist’s brav...“ Heero nahm das Kleine wieder runter, lächelte es an und wischte ihm den Mund ab. Dann warf er Duo das Geschirrtuch zu und der Junge tat es seufzend in die Wäsche.
„Wir müssen einkaufen!“, entschied Heero und setzte sich mit dem Baby aufs Bett. Duo zuckte mit den Schultern. „Sicher! Ich weiß auch, dass wir keine Windeln im Haus haben...“ Er wollte Heero das Kleine mal abnehmen, doch Heero sah ihn skeptisch an. „Ich will doch nur sehen, ob es ein Junge, oder ein Mädchen ist!“, verteidigte er sich. „Es ist ein Mädchen!“
Duo sah Heero fragend an. „Ich dachte du weißt es nicht?!“ Heero zuckte die Schultern und ließ sich die Kleine widerwillig abnehmen. „Die Schleife an ihrem Körbchen ist rosa!“, erklärte er. Duo sah hin. „Stimmt! Aber das muss ja nichts heißen!“ Er legte das Baby auf das Bett und wickelte es aus dem Tuch, in das es gehüllt war.
„Es ist ein Mädchen!“, stellte er verwundert fest. Heero nickte. „Das sehe ich auch!“ Er nahm ihm die Kleine wieder weg, klebte die Windel wieder zusammen und wickelte sie wieder in das Tuch.
„Wir brauchen einen Namen!“, bemerkte Duo. Heero nickte. Er seufzte. „Aber erst gehst du einkaufen!“ Duo sprang auf. „Nani?! Wieso ich?“, beschwerte er sich. „Weil sie dein Kind ist und ich auf sie aufpasse!“ Heero hielt die Kleine bereits wieder im Arm.
Duo seufzte. „Und wieso gehen wir nicht zusammen?“, fragte er gedehnt. Heero sah ihn entsetzt an. „Du willst dieses kleine, zerbrechliche Ding den ganzen Menschenmassen und der stickigen Kaufhausluft aussetzen?!“, platze er heraus. Duo lachte. „Heero, du übertreibst!“ Heero gab ein Murren von sich, ließ sich aber schließlich doch von Duo überreden ihn zu begleiten. Letztendlich war es auch sicher besser so. Duo würde sicher nur wieder alles falsch einkaufen...
Im Kaufhaus hatte Duo Probleme Heero zu bremsen. „Kannst du mir mal erklären, wozu die Kleine 13 Pyjamas und 14 Hemdchen brauchen soll?“, fragte er und wirbelte mit den Kleidungsstücken vor Heeros Nase herum, die dieser lediglich rümpfte. „Du hast auch den ganzen Schrank voller Klamotten!“ „Ja, aber ich bin kein Baby!“, konterte Duo.
Heero seufzte und versuchte den Unterschied zwischen Windeln mit und Windeln ohne Babypudergeruch herauszufinden. Als es ihm nicht wirklich gelang, nahm er einfach beide Packungen. Duo schüttelte den Kopf und stellte eine davon wieder zurück.
Irgendwie amüsierte Heeros Verhalten ihn. Er drückte ihm ein Glas Babynahung in die Hand. „Das soll gut ein!“, erklärte er sein Wissen, das er aus der Werbung bezogen hatte. Heero las sich die Zutaten durch und nickte. Er wollte nicht, dass sein Kind mit irgendwelchen unnötigen Chemikalien zugestopft wurde. Duo stapelte, auf Heeros Zeichen der Zustimmung hin, einige Säfte und Breisorten in den Wagen.
„Haben wir alles?“, fragte er und checkte den Wageninhalt. „Ein neues Fläschchen, Windeln, Nahrung, Puder, Creme...“ Heero ließ seine Blicke ebenfalls über den Wageninhalt gleiten. „Wir haben noch gar keine Kleidchen!“, stellte er zerknirscht fest. Duo lachte auf. „Was soll sie damit? Sie kann noch nicht einmal stehen!“ Er hatte der Geburtsurkunde, die er noch im Körbchen gefunden hatte, entnommen, dass das Kind erst 4 Wochen alt war.
Heero seufzte. „Du hast recht! Oder siehst du das anders?“ Er schaute auf das Kleine Bündel, das er auf dem Arm trug. Duo lächelte und drückte Heero einen Kuss auf die Wange. „Lass’ uns zur Kasse gehen!“ Heero nickte und folgte Duo, der den Wagen schob.
Als sie in der Schlange standen, kramte er in seiner Jacke und hielt Duo sein Portemonnaie hin. „Was soll ich damit?“, fragte dieser verdutzt. „Heero lächelte. „Zahlen!“ Duo lachte auf. „Ich bin der Vater, denk’ dran! Ich erlaube dir nur auf die Kleine aufzupassen!“, scherzte er. Er hatte es nicht ernst gemeint, doch es traf Heero trotzdem.
‚Ist das wirklich, was du denkst, Duo? Wenn du mich wirklich liebst, warum sagst du dann so was? Dann gehört uns doch auch beiden dieses Kind, oder?’ Dachte er bedrückt.
Duo bemerkte Heeros traurigen Blick und gab ihm einen Kuss. „Hej, das war doch nur ein Scherz!“ Er grinste. „Außerdem kann ich mir keine bessere Mami als dich vorstellen!“ Er knuffte Heero in die Seite und erntete einen empörten Blick, über den er lachen musste.
Die kleine Konversation der beiden wurde unterbrochen, als sie von der Kassiererin freundlich darauf hingewiesen wurden, dass die beiden nun an der Reihe zeihen zu zahlen.
Als sie wieder durch das Kaufhaus nach draußen gingen, blieb Heero kurz stehen. „Warte mal!“ Er drückte Duo die Kleine in die Arme, verschwand und ließ die beiden allein.
Einige Minuten später kam er aus einem Buchladen wieder, den Duo noch nicht einmal gesehen hatte. In der Hand trug er eine Tüte, die randvoll mit Büchern gefüllt war.
„Was hast du da drin?“ Duo schielte neugierig in die Tüte und Heero öffnete sie, ließ ihn hineinsehen. Duo lachte herzhaft auf. „Du übertreibst wirklich!“ Die Tüte war voller Ratgeber für unerfahrene Eltern. Heero setzte einen unschuldigen Blick auf, mit dem er einfach zu süß aussah, wie Duo fand.
„Möchte meine Familie noch ein Eis?“, fragte er gutgelaunt. Heero sah zu dem Baby, das fröhlich seine Ärmchen nach ihm ausstreckte. Er beugte sich vor und strich zärtlich mit einem Finger über die kleinen Wangen. „Möchtest du ein Eis, Schatz?“, fragte er. „Ja!“, antwortete Duo und Heero sah auf. „Dich hab’ ich doch gar nicht gemeint!“ Duo grinste. „Ich weiß!“
Wenig später saßen sie im Café. Duo bestellte sich einen großen Eisbecher. Heero ließ sich nur ein Glas Mineralwasser bringen. „Wieso trinkst du keinen Kaffee, wie sonst?“, fragte Duo ihn verblüfft. Es war zur Gewohnheit geworden, dass Heero immer Kaffee trank, wenn sie am Nachmittag ausgingen, und Duo sich mit allerlei Süßem voll stopfte.
„Bist du irre? Was wenn die Kellnerin stolpert und ihn über die Kleine
gießt?!“ Heero sah ihn aufgeregt an und Duo schüttelte den Kopf. „Du bist viel
zu besorgt!“ „Ist es etwa schlimm, dass ich mir Sorgen um mein Kind mache?“,
fuhr Heero ihn an. Duo schüttelte den Kopf. „Nein!“ Seine Stimme klang ruhig.
„Aber du solltest trotzdem wenigstens einen kleinen Gang runterschalten,
einverstanden?!“ Heero brummelte etwas in seinen, nicht vorhandenen, Bart,
nickte aber.
Die Kellnerin servierte die Bestellung und Duo machte sich sofort gierig über sein Eis her. Heero grinste, als er ihn sah. Es machte wirklich Spaß Duo beim Essen zu beobachten. Der junge Amerikaner hatte wirklich einen guten Appetit! Er schmunzelte und vertiefte sich in ein Buch, in dem sämtliche Babynamen aufgelistet worden waren.
Duo war zu sehr mit dem Essen beschäftigt und Heero konzentrierte sich darauf einen schönen Namen zu finden, so war es erst einmal eine Weile ganz ruhig. Nur ab und zu zeigte Heero auf einen Namen, der ihm gefiel und sah das Baby auf seinem Schoß fragend an. „Was meinst du?“, fragte er dann jedes mal und jedes mal wies Duo ihn amüsiert wieder daraufhin, dass das Baby noch nicht lesen konnte.
Heero schüttelte nur den Kopf und las der Kleinen weiter einige Namen vor, bis sie auf eine Zeile in dem Buch tippte. Er zeigte Duo das Buch, ohne den Finger von dem Namen zu nehmen, den er herausgesucht hatte. "Was meinst du?", fragte er und ließ Duo lesen. Duo zuckte mit den Schultern. "Denkst du das der Name zu ihr passt?" Heero nickte und strahlte übers ganze Gesicht.
Das Kind auf Heeros Schoß gluckste leise und steckte ihre kleinen Finger in Heeros Glas. Heero gluckste und nahm vorsichtig die Fingerchen der Kleinen, um sie abzutrocknen. "Du sollst das doch nicht machen, Schatz!" Er gab ihr einen zärtlichen Kuss und strahlte Duo an.
"Nehmen wir den Namen?", fragte er liebschauend. "Ja, gefällt mir gut. Ist ein schöner Name." Heero lächelte glücklich. Das Baby gab ein Schmatzen von sich und fischte diesmal nach Duos Eisbecher. "Na aber..." Heero lachte auf. Er nahm sich eine Waffel aus Duos Eis und ließ die Kleine das Eis davon ablutschen. Gierig verschlang das Baby es. Heero kicherte. "Sie ist wirklich deine Tochter, Duo."
Langsam rutschte Heero etwas dichter zu Duo und ließ Julia ihm ins Gesicht patschen. Er schmunzelte, als er Duos Gesicht sah. Duo gab der Kleinen einen Kuss auf die Stirn und nahm sie dann aus Heeros Armen um sie an sich zu drücken. Er bereute seinen Fehltritt zwar aber er hatte Julia sofort in sein Herz geschlossen.
Die Kleine quietschte vergnügt und Heero kostete von Duos Eis, fütterte ihn dann weiter. Er schien viel lockerer zu sein, als jemals zuvor. Duo lächelte vergnügt. Endlich hatte er eine richtige Familie.
"Wir müssen sie taufen lassen, Koi." Heero nickte begeistert. "Lass' uns das tun!" Duo seufzte und winkte nach der Kellnerin. Diese kam auch sofort angelaufen und erkundigte sich danach, wie sie helfen könne. Duo verlangte die Rechnung und fragte nach der nächsten Kirche. Je eher sie einen Termin für eine Taufe hatten, desto besser. Die Kellnerin war etwas verwundert, gab Duo aber gern die Auskunft, während Heero bezahlte.
Duo drückte Julia fest an sich und fischte mit seiner freien Hand nach Heeros, den er zu der Kirche zog. Heero folgte ihm ohne Widerworte. Dieses Mal trug er die ganzen Tüten und Taschen.
Fröhlich pfeifend ging Duo neben Heero her. Er ignorierte es sogar völlig, dass Klein-Juli auf sein bestes Hemd sabberte.
Vor der Kirche stoppte Heero. "Die hier?", fragte er. Er kannte sich mit Kirchen nicht aus. Duo sah sie sich genau an. Es erinnerte ihn ein wenig an die Maxwell Church und er schluckte. "Ja die hier."
Heero nahm Duos Hand und drückte sie zärtlich. Er wusste mittlerweile von dessen Vergangenheit. Duo lächelte schief und ging in die Kirche. Heero lief neben ihm. Der Pfarrer kniete gerade vor dem Gebetskreuz und sprach zu Gott. Duo wartete in einem angemessen Abstand und fasste an das Kreuz das noch immer um seinen Hals hing.
Prüfend sah Heero ihn an. Er machte sich Sorgen um seinen Liebsten. Julia gluckste leise und Duo tätschelte sie sanft. Schließlich drehte der Pfarrer sich um und entdeckte die drei. "Ah." Er ging zu ihnen. "Willkommen im Hause Gottes, meine Kinder!"
Duo neigte seinen Kopf automatisch und begrüßte den Pfarrer. Auch Heero nickte dem Pfarrer nun zu und dieser sah zu Duo. Er hatte das Kreuz um seinen Hals entdeckt. "Sprich, wie kann ich euch helfen, mein Sohn?", fragte er. Duo lächelte freundlich und deutete auf Klein-Juli. "Wir brauchen einen Tauftermin Vater."
Der Pfarrer strahlte, als er das kleine Baby sah. Er nickte. "Natürlich!" "Wir haben uns schon auf einen Namen geeignet." Der Pfarrer nickte. "Wer ist wir?", fragte er dann lächelnd. Unsicher winkte Duo Heero zu sich heran. Heero trat zu ihnen und der Pfarrer sah ihn an. "Vater, zwei Jungs..." Er hielt kurz die Luft an und schickte einen Blick gen Himmel. Duo sah betreten zu Boden und fischte dann sein Kreuz aus dem Hemd. Er wollte dem Pfarrer erklären das er sehr wohl ein religiöser Mensch war.
Doch der Pfarrer seufzte bereits. "Liebt ihr euch?", fragte er. Heero nickte heftig.
Duo schrie leise als Julia an seinem Zopf zog. "Das macht man nicht, Kleines."
Der Pfarrer lächelte leicht. "Ich werde euch den Segen der Kirche geben!", entschied er nach einem kleinen Kampf mit sich selbst. Duo lächelte strahlend und warf sich dem Pfarrer fast um den Hals. Julia gluckste und streckte ihre kleinen Patschhändchen nach dem Pfarrer aus. Der Pfarrer lachte leicht.
"Du bist aber eine ganz Süße, was?" Er streichelte ihr zärtlich über den Kopf und Julia gluckste. "Ist ja auch meine Tochter." Heero lachte. Er sah zu dem Pfarrer. "Er hat ein gesundes Selbstbewusstsein!", erklärte er. "Hey!" Duo lachte und knuffte Heero leicht in die Seite. "Was denn? Ich hab Recht!" Heero grinste breit und der Pfarrer musste schmunzeln. Duo schnaubte leise und wischte sich die Spucke von der Wange die Julia gerade dort hinterlassen hatte.
"Wann können wir sie taufen lassen?" Der Pfarrer lächelte. "Wenn sie wollen gleich heute. Oder morgen um 14:00Uhr!" "Morgen. Ich muss noch ein Taufkleid kaufen und unseren Freunden Bescheid sagen."
Heero hätte auch nichts dagegen gehabt das ganze in ganz kleinem Rahmen zu halten, aber er unterwarf sich Duos Wunsch und so verabredeten sie sich mit dem Pfarrer, der sie mit einer Segnung entließ.
"Hmm Heero?" "Ja?" Heero sah Duo fragend an. "Es ist dir doch Recht wenn wir Q-man und die anderen zur Taufe einladen, oder?" Heero nickte. "Frag' mich nur, wie du's ihnen erklären willst!" Duo sah Heero fragend an. "Hmm...Die Wahrheit?" Heero zuckte mit den Schultern. Er wusste das doch nicht! Duo seufzte leise und gab Heero einen kleinen Kuss. "Ich mach’ das schon!" "Okay!"
Heero hängte sich eine der Taschen über die Schulter. "Willst du wieder tauschen? Die Taschen sind doch auf die Dauer schwer." Heero schüttelte den Kopf. Es ging ihm nicht um das Gewicht der Taschen. Er hätte nur seinen kleinen Schatz gerne wieder im Arm. Duo lächelte leicht und drücke Julia wieder in Heeros Arm. Er schnappte sich die Taschen und ging weiter.
Heero strahlte und drückte die Kline vorsichtig an sich. Sie war so süß! Er konnte den Blick kaum mehr von ihr losreißen. "Sag mir wenn ich eifersüchtig werden soll." Heero sah Duo verwundert an. "Wieso?" Er merkte gar nicht, wie sehr seine Blicke an der Kleinen hafteten. Duo seufzte dramatisch. "Du vergötterst sie ja jetzt schon!" "Bitte?" Das konnte Heero nun wirklich nicht verstehen.
Duo beschleunigte seine Schritte. "Vergiss’ es..." Heero lief Duo schnell nach und lächelte fröhlich. Die Kleine war in seinen Armen eingeschlafen und er zeigte es Duo.
"Schau' mal!" Duo zuckte mit den Schultern musste aber dann doch Lächeln.
Heero strahlte ihn an. "Bist du sauer auf mich?", fragte er. Duo zuckte leicht mit den Schultern. Betroffen schaute Heero Duo an. "Aber wieso denn?" Duo seufzte leise. "Du magst sie viel mehr als mich!" Er zog einen göttlichen Schmollmund.
Bei dem Anblick wurde Heero noch viel wärmer ums Herz. Er beugte sich vor und küsste ihn. "Du Spinner", murmelte er fröhlich. "Sie ist dein Kind, da ist es doch kein Wunder, dass ich sie mag!" Duo lächelte entschuldigend und streichelte durch Heeros Haare. "Ich liebe dich doch!" Heero strahlte und schmiegte sich an Duo. Duo strahlte übers ganze Gesicht. Heero sagte das so selten zu ihm.
Es stimmte. Das Kind veränderte Heero wirklich: zum Positiven. Er lächelte Duo ebenfalls an. "Lass uns nach Hause gehen, ich will kuscheln!", flüsterte er. Duo sah Heero kurz an und begann dann lauthals zu lachen. Vollkommen verwirrt sah Heero Duo an. "Was ist daran so lustig?", fragte er und zog eine Augenbraue nach oben. "Nichts..:" Duo prustete laut.
Verletzt drehte Heero sich weg. Wieso lachte Duo ihn aus? Duo verstummte sofort und zog Heeros Gesicht zu sich. "Entschuldige, Schatz" Er küsste ihn sanft. Heero nickte leicht. "Trotzdem: Warum hast du gelacht?" "Der Perfect Soldier will kuscheln..." Heero biss sich auf die Lippe und sah Julia an.
Die kleine sabberte im Schlaf und umklammerte Heeros Ärmel. Heero musste etwas schmunzeln, obwohl er eigentlich noch immer etwas bedrückt war.
"Was is los, Koi?" Duo blickte Heero sorgenvoll an. Heero schüttelte den Kopf. "Du weißt, dass ich nicht nur ein Mörder bin!" Duo verpasste ihm eine Kopfnuss. "Du bist sehr viel mehr als das und das weißt du auch!" Heero nickte. "Eben!" Er machte ein leicht trotziges Gesicht. "Und du lachst mich einfach aus!" Duo seufzte. "Wie kann ich es wieder gutmachen, Heero?" Er grinste leicht anzüglich.
Mit einem ebenfalls anzüglichen Grinsen begutachtete Heero Duo. "Wir könnten endlich gehen!" Duo nickte eifrig und legte den restlichen Weg zur Wohnung im Laufschritt zurück. Da er Julia auf dem Arm trug, lief Heero etwas langsamer, war aber dennoch nicht wesentlich später da, als Duo. Er schloss ihm die Tür auf.
"Sag mal wo soll sie eigentlich schlafen?" "Na bei uns!", antwortet Heero, ohne nachzudenken. Duo fiel die Kinnlade herunter und er sah Heero fragend an. "Wieso nicht? !" Heero lächelte und sah auf seinen kleinen Liebling hinunter. Duo schnaubte. Er wollte das Bett nicht mit der Kleinen teilen. Er liebte sie, ja. Aber er wollte an Heero gekuschelt schlafen und ihn nicht mit seiner Tochter teilen müssen.
"Sei nicht so selbstsüchtig, Maxwell!", rügte Heero ihn in sanftem Tonfall. /Selbstsüchtig? Du kannst..../ Duo unterbrach seine Gedankengänge und zuckte mit den Schultern. Er räumte die Sachen aus und hockte sich dann auf die Couch. Heero beugte sich zu ihm und küsste ihn zärtlich. "Es ist doch nur, bis wir eine kleine Wiege haben!" Duo seufzte leise und murmelte tonlos vor sich hin. "Die hätten wir auch gleich kaufen können...." Heero seufzte. Dann drückte er Duo die Kleine in den Arm.
"Verdammt, Duo..." Er sah ihn gequält lächelnd an und zog sich wieder an. Duo schüttelte den Kopf. "Die Geschäfte haben schon zu." Er drückte seine Tochter an sich und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Nase. Heero biss sich auf die Lippe. "Dann muss ich eben eine bauen!" Er sah zu seinen zwei Liebsten. Julia kreischte fröhlich. Duo kicherte leise und legte sich mit Julia aufs Bett. "Schlaf, Prinzessin." Heero seufzte. Er verließ die Wohnung, um etwas Holz aus dem Keller zu holen. Dann setzte er sich auf den Wohnzimmerboden und begann zu basteln.
Duo sang seiner Tochter leise etwas vor. Heero horchte Duo zu. Er mochte seine Stimme, besonders wenn er sang. Schließlich war er fertig mit der Wiege. Duos Schlaflied hatte gewirkt. Bloß nun... Duo schlief tief und fest, während Julia auf seinem Zopf rumkaute. Heero lachte auf, als er das Bild sah. Er nahm seine kleine Tochter und drückte sie zärtlich an sich. Duo murrte leise und umarmte einen Polster.
Grinsend beschloss Heero diese Gelegenheit auszunutzen. Er zog sich aus, deckte Duo zu und legte Julia zwischen Duo und ihn, streichelte sie sanft, bis sie eingeschlafen war. Duo kuschelte sich im Halbschlaf an seine Familie und lächelte sanft. "Baka! Dir gefällt's doch auch!", murmelte Heero leise und legte einen Arm um Duo. Duo murrte leise. Heero hatte ja recht. "Eins sag ich dir. Wenn wir Sex haben muss sie raus!" "Natürlich!" Heero lächelte und strahlte Julia an.
Duo schüttelte nur noch zart den Kopf. Zaghaft stand er auf und ging zum Telefon. Heero ahnte, was er vorhatte und ließ ihn machen. Duo starrte nervös auf die Uhr als er Quatres Nummer wählte. Wie nicht schwer zu erwarten war, meldete ich zunächst Trowa.
"Hmm hy..." Duos Stimme strotzte voll Unsicherheit. "Was ist los, Duo?", fragte Trowa geradeheraus. "Ihr habt nicht zufällig morgen um 14:00 Zeit oder?" Trowa dachte kurz nach. "Eigentlich schon, wieso?" "Dann könnt ihr ja zu der Taufe meiner Tochter kommen. Duo holte tief Luft und wartete ab. Am anderen Ende der Leitung entstand eine kurze Pause. Trowas Hirn ratterte. Hatte er schon wieder etwas vergessen?
"Ich geb' dir Quatre!" Er rief den Jungen ans Telefon. Duo seufzte. Das war nicht ganz die Antwort die er erwartet hatte. "Hallo Duo! Was gibt's denn? Trowa hat irgendwelchen Stuss von Taufe geredet...", begrüßte Quatre Duo fröhlich. Duo seufzte gequält. "Ich wollte das ihr zur Taufe meiner Tochter kommt." Ein lauter Schrei am anderen Ende der Leitung. "DEINE TOCHTER? ! SEIT WANN HABEN HEERO UND DU EIN KIND? !"
Quatre war fassungslos. Duo hielt den Telefonhörer weit von sich weg. "Danke, jetzt bin ich taub!" Quatre rang nach Luft. Er war nahe daran ohnmächtig zu werden. Er stotterte etwas Unverständliches. Duo holte tief Luft und erklärte Quatre was los war. Quatre verstand und sein Erstaunen ging in Freude über. Er sagte sofort zu.
Duo lachte erleichtert und legte auf. Dann wählte er Wufeis Nummer. Auch dieser war erst mal ganz und gar erstaunt, stimmte dann aber ebenfalls zu zukommen. Auch wenn er immer wieder irgend etwas von Ungerechtigkeit murmelte.
Duo seufzte erleichtert und legte sich wieder zu seinem beiden Lieblingen. Heero hatte die Telefonate mitgehört und schmiegte sich an Duo. Er sah glücklich auf Julia hinunter. "Denkst du Wufei wird....na du weißt wen mitnehmen?" Heero nickte. "Bestimmt!" Duo fuhr hoch. "Scheisse! Wir habe keinen Taufpaten!" "Oh..." Heero überlegte einen Moment. "Quatre und Trowa?" "Hhmm... wie wär’s mit Wufei? Er würde sicher niedlich mit der Kleinen aus."
Das war zuviel. Heero bekam einen Lachkrampf. "Was denn?" "Ich stelle mir gerade vor, wie unsere kleine über Recht und Unrecht philosophiert!" Nun begann auch Duo zu lachen. "Oh ja!" Heero sah verträumt auf seine Kleine. "Mein Baby...", murmelte er abwesend. "Und was ist mit mir?" Heero grinste. "Ihr seid beide meine Babys!" Duo grinste fröhlich und kuschelte sich wieder in die Kissen.
Heeros Blick glitt an die Decke. "Duo?" "Hm?" "Meinst du wir könnten ein leibliches Kind haben?", fragte Heero leise. Sein Blick sah sehnsüchtig aus, als er in die Ferne sah. Duo drehte sich erstaunt zu Heero um. "Ein leibliches Kind?" Heero nickte. Er sah noch immer zur Decke. "Sie haben doch schon soviel an mir verändert. Warum nicht irgendwie so, dass es geht?"
Duo seufzte leise und schob Julia ein Stück zur Seite, dann kuschelte er sich an Heero. "Wie stellst du dir das vor?" Heero zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht... Vielleicht irgendwelche genetischen Veränderungen oder so..." Duo schüttelte leicht den Kopf. "Ich will dich so wie du bist, außerdem könnte das gefährlich sein!"
Heero drehte den Kopf wieder zu Duo und legte sich auf die Seite. Seine Augen sahen ihn sehnsüchtig an. "Ich hätte gern ein Kind von dir, Koi...", wisperte er leise. Duo schniefte gerührt und schmiegte sich fester an Heero.
Heero sah zu Julia, dann wieder zu Duo. Sein Körper war wärmer als sonst und er sah so erfüllt aus. "Bitte..." Duo lächelte sanft und küsste Heero leicht. "Wir können uns ja mal erkundigen..." Heero nickte und kuschelte sich dicht in Duos Arme. "Ich liebe dich Hee-chan." Heero strahlte und küsste Duo zärtlich. Er nahm Duos Hand und legte sich auf seinen Bauch. Duo trommelte leicht mit seinen Fingern auf Heeros Bauch.
Heero legte seine Stirn an Duos und schloss die Augen. Er stellte sich vor, wie schön es wäre wirklich Duos Kind bekommen zu dürfen. Duo schlang seine Arme fest um Heero. "Wir können morgen nach der Taufe gleich im Krankenhaus vorbeisehen." Heero nickte und lächelte. Er gab Duo einen zarten Kuss. "Möchtest du es denn auch?", fragte er leise. "Ich kann mir nichts schöneres Vorstellen!"
Überglücklich kuschelte sich Heero dichter an Duo, darauf aufpassend, dass er Julia nicht zerquetschte. Er fühlte ein warmes Prickeln seinen Bauch in kleinen Schüben durchfahren und strahlte. Duo seufzte leicht und schlief langsam ein. Auch Heero dämmerte nun langsam ein. Er war es auch, der am nächsten Morgen fast verschlief.
Duo kämpfte gerade mit Julia. Die Kleine wollte sich einfach nicht baden lassen. Verschlafen stand Heero auf. Er hauchte Duo einen Kuß auf die Wange und nahm ihm die Kleine ab. Er fühlte die Temperatur des Wasser, nickte und setzte die Kleine dann hinein. Sie begann fröhlich zu kreischen und patschte mit den Händen ins Wasser. Heero lachte herzlich auf. Duo gab Heero einen dankbaren Kuss und machte Frühstück.
Als Heero die Kleine fertig gebadet hatte, nahm er sie mit zum Frühstückstisch. Er setzte sie auf sein Knie und ließ sie etwas reiten. Seine Laune war so gut, wie lange schon nicht mehr. Duo sah die beiden glücklich an. Seine Familie.
"Wir brauchen noch das ganze Taufzeug. Kleid, Kerze und so" "Kerze?" Heero sah irritiert auf. Er kannte sich mit sämtlichen kirchlichen Dingen überhaupt nicht aus. "Ja und ein Taufgeschenk." Duo hob seine Kette hoch. "So was in der Art." Heero überlegte. "Das solltest du wohl lieber besorgen..." "Okay. Ich wer das gleich machen, sonst bekomm’ ich nicht mehr alles!" "Okay!" Heero nickte. "Ich gebe ihr inzwischen Frühstück und so..." Er sah verträumt zu Julia. Duo schüttelte lächelnd den Kopf und schnappte sich seine Jacke.
Sowie Duo aus der Tür war, hob Heero Julia hoch und küsste sie tausende Male. Er strahlte, als er ihr, ihr Fläschchen gab. Duo klapperte einige Läden ab und besorgte alles Nötige. Außerdem kaufte er für sich und Heero einen Anzug.
Als Duo zurückkam, versuchte Heero gerade Julia mit ihrem Brei zu füttern, doch alles, was bisher gefüttert worden war, war sein Hemd und der Küchentisch. Lachend nahm er Heero Julia aus dem Arm und fütterte sie fachmännisch. Heero grinste. "Im Essen kann man euch wohl nichts vormachen!" Duo lachte. "Ich musste mich in der Kirche auch immer um die kleinen Kinder kümmern. Außerdem haben wir Maxwells einen gesunden Appetit!" "Ich weiß!"
Heero grinste und zog sein Hemd aus. Duo erwischte sich dabei wie er einen Moment lang auf Heeros muskulöse Brust starrte bevor er sich wieder Julia zuwandte. Doch Heero hatte Duos Blick schon bemerkt und grinste. "Lustmolch!", zog er ihn auf. "Das Kompliment kann ich nur zurück geben!" Heero schnappte. "Pah! Ich doch nicht!" Er grinste noch etwas hentaimäßiger. "Nein natürlich nicht! Wie konnte ich so etwas nur denken?!" Ein leises Lachen kam von Heero und er sah zu Julia.
"Oh man, du wirst dich ganz schön anstrengen müssen..." Er grinste Duo an. "Wieso denn?" Heero ging zu Duo und umarmte ihn von hinten. "Meinst du denn ich mache es dir so einfach mich zu schwängern?" Er grinste dreckig. "Hmm, wir werden viel üben müssen, bevor es klappt." Er zwinkerte anzüglich. Ein noch breiteres Grinsen schlich sich auf Heeros Gesicht. "Aber sei nicht so laut!" Er zeigte auf Julia. "Ich? Laut? Du bist doch der jenige, der mit seinen Schreien Tote erwecken könnte!"
Dieses Argument reichte, um Heero hochrot werden zu lassen. Er räusperte sich und trank einen Schluck Milch. Duo grinste breit und sah auf die Uhr. "Wir sollten langsam los." Heero nickte. Er wischte sich das kleine Milchbärtchen ab. "Du hast Anzüge gekauft?", fragte er. Duo lächelte sanft und nickte. "Welcher ist meiner?" "Na der Kobaltblaue!" "Ach ja. Das leuchtet ein!" Heero nahm sich den Anzug und verschwand im Bad.
Als er wiederkam sah er aus, wie ein ganz anderer Mensch. Nichts war mehr mit sexy Lederoutfit oder Jeans. Jetzt sah er richtig anschaulich aus. Duo freute sich das Heero so gut aus sah. Er hatte mit seiner Anzugwahl richtig gelegen. Und auch die Größe passte hervorragend. Heero schnappte den Blick auf. "Obwohl ich dir nackt sicher immer noch am besten gefalle!" Er grinste breit. Duo lächelte sanft. "Du gefällst mir immer, egal was du anhast!" "Antwort Akzeptiert!"
Heero nahm Julia hoch. "Ich ziehe sie an!" Er nahm sich das Taufkleidchen und steckte die Kleine hinein. Duo reichte ihm die passenden Schuhe und die Haube und auch die kleine Tauftasche. Heero machte Julia zurecht und sah dann zu Duo. "Zieh dich doch auch endlich um!" Er sah auf die Uhr. Duo schnaubte leise und schlüpfte in seine Anzug. Er packte Julias Kerze und auch das Geschenk ein und hielt Heero die Tür auf. "Du siehst auch nett aus!" Heero lächelte und erlaubte sich dann einen kleinen Scherz. "Aber nichts im Vergleich zu mir!" Er grinste und knuffte Duo zärtlich.
Duo zog eine Schnute und verschränkte die Arme vor der Brust. Heero lachte leise und gab ihm einen Kuß. "Komm schon, Paps!" Duo hakte sich bei Heero unter und zog ihn und Julia zur Kirche. Dort warteten die anderen bereits. Quatre wollte sofort da Kind sehen und brach in Begeisterungsstürme aus. Duo drückte Quatre die Kleine in den Arm und überreichte Wufei die Kerze. Dieser sah ihn fragend an. "Taufpartner 1", erklärte Heero dem verstörten Wufei. Dann lachte dieser auf. "Ha!" "Es heißt Taufpate!" Duo musste es einfach korrigieren. Er wusste, dass Wufei und die anderen sicher nicht so viel wert auf Tradition legten wie er, also nahm er auch nicht an das sie Geschenke für Juli hatten. Doch erstaunlicher Weise hatten Quatre und Trowa sogar eins. Sogar Wufei hatte einen kleinen Teddybären dabei.
Duo schmiegte sich fest an Heero und zog ihn in die Kirche. Heero hatte keine Ahnung, was nun passieren sollte, also wartete er einfach ab. Der Pfarrer kam nach einiger Zeit und lächelte freundlich in die Runde. Quatre reichte ihm das Baby. Dann wurde die feierliche Zeremonie abgehalten. Heero hielt Duos Hand und lächelte glücklich. Wufei hielt Julia fest im Arm während ihr das Weihwasser über den zierlichen Kopf geschüttet wurde.
Zwei Personen stürmten in die Kirche. "Sorry, dass wir zu spät sind!“ Heero sah zu den beiden Männern und grinste. Zechs hatte sich extra die Nägel frisch lackiert und tippelte neben Treize her. "Sag mal.." Heero grinste Treize an. "Musst du mich sogar bei der Taufe meines Kindes an Eleganz übersteigen?!" Er grinste breit. Zechs kicherte und stellte sich hinter Wufei. "Wieso darf er Taufpate sein? Ungerechtigkeit!" Treize grinste Heero zurück an. Dann wurde die Zeremonie fortgesetzt. Duo schmunzelte. Zechs verbrachte eindeutig zu viel Zeit mit Wufei wenn er bereits dessen Lieblingsphrase >Ungerechtigkeit< benutzte.
Der Pfarrer war fertig und ein Messdiener drückte Duo die Taufurkunde in die Hand. Und Heero stand unschlüssig da. "Sind wir fertig?", fragte er Duo leise. Duo nickte. "Jetzt gehen wir alle Essen und dann bekommt sie ihre Geschenke." Heero seufzte ungeduldig. Er wollte endlich ins Krankenhaus! Doch er nahm sich die Zeit für seine Liebsten.
Duo nahm Heeros Hand und drückte sie sanft. "Denkst du Quatre würde eine Weile auf Juli aufpassen? Ich will sie nicht mit ins Krankenhaus nehmen." Heero nickte. Er erklärte Quatre alles und der Junge war sofort hellauf begeistert. "Ich würde sie ja auch bei Wufei lassen, aber ich fürchte Zechs könnte ihr vielleicht die Nägel lackieren oder so." Quatre lachte auf. "Ist in Ordnung! Geht nur!" Er nahm Julia auf den Schoß und spielte mit ihr. Duo hängte der kleinen noch rasch eine Kette um. Sie sah genauso aus wie seine. Heero lächelte und zog Duo dann hastig mit sich.
Duo grinste breit. "Hm, Heero?“ "Ja?" Heero sah Duo nicht an, sondern lief weiter. "Wenn wir schon ein Kind bekommen...Sollten wir dann nicht heiraten....?" Etwas unsicher blieb Duo stehen. Tick. Tick.... Tick... Tick.. TICK... Heeros Herz klopfte bis zum Hals Er drehte sich um und sah Duo groß an. "Sag’ das noch mal!" Duo sah zu Boden. Er seufzte leise. "Willst du....Willst du mich heiraten?" Heero war unfähig etwas zu sagen. Duo wollte ihn? Er wollte ihn wirklich?! Tränen stiegen ihm in die Augen und er nickte hastig. Duo viel ein riesengroßer Stein vom Herzen. Er hatte solche Angst gehabt das Heero ihn abweisen würde.
Heero machte einige Schritte auf Duo zu und umarmte ihn. "Ja... Verdammt ja!" Er sah ihn liebevoll an. Duo zwang sich zu Atmen. Glücklich legte er seine Arme um Heero. Heero seufzte zufrieden und konnte sich einen Moment lang nicht rühren. Sein Herz schlug so heftig, dass selbst Duo es fühlen konnte. Duo lächelte sanft und wischte sich rasch über die Augen. Er schnappte sich Heeros Hand und ging weiter zum Krankenhaus.
Heero zitterte etwas. Er war so aufgeregt. Vor der Eingangshalle blieb er kurz stehen und drückte Duos Hand etwas. Duo streichelte beruhigend über Heeros Handrücken und zog ihn zur Auskunft. Dort wurden sie an einen Arzt verwiesen, der sich besonders viel Zeit für sie nahm. Heero war etwas nervös, als er sich endlich in seiner Praxis niederließ. Duo sah ihn aufmunternd an und lächelte sanft. Und schließlich erklärte ihnen der Arzt, dass ihr Vorhaben durchaus durchführbar, jedoch mit einigen Risiken verbunden sei.
"Ich will nicht, dass du dich so einer Gefahr aussetzt, Heero!" Heero dachte einen Moment nach. Dann lächelte er. "Duo... Ich habe das Labor überlebt! Ich habe den Krieg überlebt... Ich habe Relena überlebt... Was soll mir da noch passieren?!" "Heero, bitte! Wenn dir etwas passieren würde, würde ich mir das nie verzeihen!" "Duo..." Heero sah ihn flehend an. "Ich wünsche es mir doch so sehr!" "Aber...:" Heero lächelte immer noch bittend. "Wenn es dir so wichtig ist." Heero strahlte und gab Duo einen dankbaren Kuß. Dann unterzeichnete er einen Vertrag.
"Wir könnten theoretisch gleich beginnen.", sagte der Arzt ruhig. Heero sah fragend zu Duo. Duo nickte zustimmend. Der Arzt nickte und ließ eine Schwester kommen. Er schickte Duo und Heero mit ihr fort. Sie führte Heero in ein Zimmer und reichte ihm Krankenhausbekleidung. Duo wich die ganze Zeit über nicht von Heeros Seite. Heero legte sich schließlich, laut Anordnung, auf eines der Betten.
Der Arzt kam ins Zimmer und trug einige komische Flaschen und Gerätschaften mit sich. Duo zog sich einen Stuhl zum Bett und setze sich. Fürsorglich hielt er Heeros Hand. Heero lächelte ihn an. Dann wurde ihm eine Spritze verabreicht und er schlief ein. Duo seufzte leise und gab Heero einen Kuss auf die Stirn. Dann schickte der Arzt Duo aus dem Zimmer.
Unruhig ging Duo im Wartezimmer auf und ab. Er wartete jetzt schon seit geschlagenen zwei Stunden. Dann erschien endlich der Arzt. Er zog seinen Mundschutz ab und lächelte Duo an. "Und?" Aufgeregt sprang Duo auf und ab. "Nun..." Der Arzt suchte Worte. "Erst mal muss der kleine Schnitt, den wir gemacht haben, heilen, aber dann wünsche ich ihnen viel Spaß bei der Zeugung!" Er lächelte Duo an. Duo grinste breit und nickte. "Wie lange dauert das denn bis es verheilt ist?" "Nicht lange!" Der Arzt zuckte mit den Schultern. "Aber ich denke er wird erst mal noch Schmerzen haben." Duo nickte verständnisvoll. "Wenn sie möchten, können sie zu ihm!" Der Arzt deutete auf die Zimmertür. Duo nickte eifrig und stürmte sofort ins Zimmer.
Heero lag noch im Bett. Er hatte die Augen halb geschlossen, lächelte aber glücklich. Duo setzte sich leise zu ihm ans Bett. "Hallo mein Engel. Wie fühlst du dich?" "Etwas müde. Die Narkose wirkt noch..." Heeros Stimme klang noch recht dünn, aber er sah zufrieden aus. Duo legte seinen Kopf auf Heeros Bauch und seufzte glücklich. Heero zog scharf die Luft ein. Er fühlte den Schmerz intensiver als er dachte. "Duo.. Könntest du..." Er sah auf seinen Bauch.
Sofort hob Duo den Kopf wieder. "Gomen" Heero schüttelte abwertend den Kopf und griff nach Duos Hand. "Wir können jetzt Kinder haben!", wisperte er glücklich. Duo lachte leise. "Ja. So viele du willst. So viele, wie in eine Basketballmannschaft gehören." Heero lachte mit, verzog aber das Gesicht. Die Erschütterung ließ seinen Bauch an der Stelle, wo der Schnitt saß, schmerzen.
"Wie lange musst du noch dableiben, oder darfst du gleich nach Hause?" Heero nickte. "Ich würde eh nicht bleiben!" Er grinste und richtetet sich benommen auf. Besorgt sah Duo ihn an. "Vielleicht solltest du doch lieber über Nacht bleiben." Doch Heero sah ihn strafend an. "Gib mir mal meine Sachen!" "Sturkopf." "Immer schon gewesen!" Heero grinste und nahm seine Sachen entgegen. Er stand auf und schlüpfte in die Hose. "Mist! Der Bund war viel zu fest! Duo schüttelte nur den Kopf. Wenn Heero sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann konnte es ihm sowieso niemand ausreden.
"Juli bleibt heute über Nacht bei Quatre. Trowa hat einen totalen Narren an ihr gefressen." Heero schob die Unterlippe etwas vor. "So klein und schon außer Haus?" Er seufzte und schob sich ein Taschentuch unter den drückenden Reißverschluss. Duo seufzte beleidigt. "Ich dachte da hätten wir mehr Zeit für uns. Außerdem wäre es nicht so toll wenn die Kleine aus Versehen auf deinen Bauch treten würde.
Heero schmunzelte. "Hast' ja recht!" Er legte die Arme um Duo und zog ihn an sich. Als sein Bauch gegen Duos drückte, traten ihm Tränen in die Augen. "Autsch...", murmelte er leise. "Und du willst sicher nach.... " Er verstummte als er Heeros Blick bemerkte. "Hause...", beendete Heero den Satz und küßte Duo zärtlich. Duo schmiegte sich vorsichtig an Heero. "Bring' mich endlich heim!" Heero lächelte. Duo nickte und zog Heero mit sich aus dem Zimmer.
"Taxi!", befahl Heero. Er hatte keine Lust mit diesem Schmerz noch durch die halbe Stadt zu laufen. "Das heißt bitte, Baka!" Duo winkte nach einem Taxi und verfrachtete Heero auf die Rückbank. "Das heißt: Tu was ich sage, sonst Sexentzug!", scherzte Heero und stöhnte auf, als der Reißverschluss sich beim Setzen gegen den kleinen Schnitt drückte. Duo zuckte mit den Schultern. "Im Moment kannst du sowieso nicht." Heero griff Duos Zopf und zog ihn vorsichtig zu sich. "Ich zeig’ dir zu Hause, wie gut ich kann!" "Ich will nicht das du dir weh tust." Heero verdrehte die Augen. Dann hielt das Taxi bald und Heero stieg aus. Er zahlte und sah zu Duo.
"Kannst mich Schwerkranken ja hoch tragen!", scherzte er. Duo seufzte und hiefte Heero auf seine Arme. "Sonst noch Wünsche?" Heero nickte. "Ja! Mach’, dass wir ins Bett kommen!" "Nymphomane..." Heero grinste. "Ich weiß halt, was ich bekomme!" Duo lachte und zog Heero mit sich in die Wohnung. Heero lächelte. "Lass’ mich einfach auf dem Bett runter!" Duo trug ihn bis zum Bett und ließ ihn dann herunter.
"Heil mich!", flüsterte Heero leise. Duo lächelte sanft und ließ sich neben Heero auf das Bett nieder. Heero seufzte und zog sich die Hose aus. Dann schlüpfte er auch aus seinem Hemd und zog das Pflaster hoch. Er war neugierig.
Duo besah sich die kleine Wunde und strich vorsichtig mit einem Finger darüber. Heero biss sich auf die Lippe und verzog das Gesicht. Er hätte nicht gedacht, dass ein kleiner Schnitt so weh tun könnte, doch sein ganzer Bauch schien zu schmerzen. Duo sah ihn prüfend an und schüttelte den Kopf. "Heute Nacht wird nicht gespielt." "Aber..." Heero verstummte und presste die Hand auf seinen Bauch.
Duo streichelte Heero über den Kopf und küsste ihn sanft. "Morgen wenn’s dir besser geht." Heero nickte schließlich zustimmend und kuschelte sich in Duos Arme. Duo umarmte Heero vorsichtig und zog die Decke über sie. Heero rieb seinen Kopf zärtlich an Duos Brust. "Halt’ mich mal!", wisperte er leise. Duo kam der Bitte sofort nach und drückte Heero an sich.
Heero seufzte leise. "Wenn die Geburt auch so schmerzt, dreh’ ich durch!" Duo lachte. „Eine Geburt ist noch viel schlimmer. Wahrscheinlich wirst du mich beschimpfen und schreien wie sehr du mich dafür hasst." Heero zog eine Augenbraue nach oben. "Du spinnst, Maxwell!" "Wir werden ja sehen Yuy!" "Hai!" Heero nickte und kuschelte sich enger an Duo.
"Festhalten!", befahl er. "Wenn du weiter so unhöflich bist, überleg’ ich mir das mit dem Heiraten aber noch mal..." Heeros geschockter Blick traf Duos. Er seufzte und krümmte sich. "Au!" Irgendwie war es praktisch verletzt zu sein.
Duo beschloss Heero ein wenig zu ärgern. "Du brauchst gar nicht so zu schaun. Ich mein’ das völlig ernst. Ich verdiene einen Ehemann, der immer lieb und freundlich ist und mich auf Händen trägt. " "Maxwell, du bist gemein! Als ob ich dich nicht lieben würde..." Heero sah ihn schmollend an.
"Hmm...." Duo sah ihn skeptisch an. Heero verzog das Gesicht. "Du liebst mich nicht mehr!", sagte er in kindischem Tonfall. "Nun...." Duo grinste leicht. "Ich will eben vergöttert und ordentlich behandelt werden. Vielleicht sollte ich Hilde heiraten."
Allmählich fand Heero nicht mehr genau heraus, ob Duo Spaß oder Ernst machte. Er sah ihn besorgt an und plötzlich spürte er ein starkes Stechen im Bauch. Er krümmte sich vor Schmerz. "Heero!!!" Heero winselte leise. "Ich bring’ dich sofort ins Krankenhaus zurück." "Nein!" Heero schüttelte entschlossen den Kopf. "Geht schon!" "Heero....." Heero hielt sich an Duo fest. "Liebst du mich?", fragte er leise. "Was denkst du denn?" "Das war gerade nicht so ersichtlich!", warf Heero ihm vor. "Wenn du meinst." Heero seufzte leise und fuhr durch Duos Haar. "Mach mir endlich das Kind!" Er lächelte liebevoll.
Duo schnaubte. "Das ist alles, was du von mir willst! Das ich dich nicht verletzen will ist dir scheißegal!" Wütend stand Duo auf und ging ins Bad. Erschrocken lief Heero ihm nach. "Duo..." Er lehnte sich gegen die Tür. "Ich will doch nur glücklich sein mit dir...", wisperte er leise. Doch Duo hörte ihn nicht. Er hatte die Dusche aufgedreht und stieg darunter. "Idiot." Heero ging zu ihm und stellte das Wasser ab, ohne dabei mehr als seinen Arm nass werden zu lassen. "Ich weiß doch, dass du mir nie wehtun würdest...", wisperte er leise.
Duo seufzte und drehte das Wasser wieder auf. "Ich dusche falls du es nicht bemerkt haben solltest." Heero seufzte leise. "Hai..." Er ging wieder aus dem Bad und ließ betreten den Kopf hängen. Duo duschte fertig und ging dann wieder ins Schlafzimmer. Dort lag Heero bereits artig im Bett. Er hatte die Augen geschlossen und Tränenspuren glitzerten auf seinen Wangen. Seufzend legte Duo sich neben ihn und umarmte ihn vorsichtig. Langsam drehte sich Heero zu ihm. „Ich weiß nicht, was mit mir los ist...", wisperte er entschuldigend.
"Du bist sexbesessen." Duo grinste leicht und zog Heero in seine Arme. "Mir tut es auch leid. Ich wollte dich nicht anfahren. Heero seufzte leise. "Ich habe nur gedacht, dass wir es vielleicht auch mal behutsam und zärtlich machen könnten..." "Baka. Das können wir doch immer machen. Du musst nur deinen süßen Mund zur Abwechslung aufmachen und mir sagen was du willst Heero. Ich kann keine Gedanken lesen. " "Okay..." Heero nickte leicht und schmiegte sich an Duo. Er schloss die Augen. Inzwischen war er müde geworden. Duo kuschelte sich fest an seinen Liebsten und schloss gähnend die Augen. Doch da war Heero bereits eingeschlafen und träumte süß und selig von vielen kleinen Kinderchen. Auch Duo schlief bald darauf ein.
Etwa eine Woche später ging es Heero wieder so gut, dass er kaum noch Schmerzen hatte. Er lag im Bett, Duo in seinem Arm und Julia in ihrer Wiege. Duo und Julia gaben abwechselnd glucksende Geräusche von sich. Heero seufzte und stupste Duo an. "Was ist jetzt mit dem Baby?", drängelte er. Duo grinste schief und schob seine Hand unter Heeros Hemd. "Was soll damit sein?" Heero warf ihm einen flehenden Blick zu. "Bii~iiite!" "Sollten wir nicht erst heiraten?" Heero hob eine Augenbraue. "Du hältst mich hin!"
Duo setzte einen unschuldigen Blick auf. "Wie kommst du bloß auf die Idee?" "Duo! Irgendwann überlege ich es mir!", drohte Heero und sah ihn funkelnd an. "Nani?" "Wenn du so weitermachst, will ich vielleicht kein Kind mehr..." Heero sah ihn vorwurfsvoll an. Duo schluckte und sah Heero traurig an. "Du willst mich also zwingen, ja?" Heero verdrehte die Augen. "Nein, ich will nur endlich dein Kind in mir tragen! Weil ich dich liebe, Baka!" Er küßte Duo zärtlich.
Der seufzte leise und begann über Heeros Bauch zu streicheln. "Mmh..." Heero schloss die Augen und wand sich etwas unter Duos zarter Berührung. Duo fuhr die harten Muskeln nach und drückte seine Lippen auf Heeros Brustkorb. Vorsichtig tauchte Heero etwas unter Duo weg, so daß ihre Gesichter auf einer Höhe lagen. Er küßte ihn zärtlich.
"Wenn du jetzt keinen Sex willst, ist das okay, aber... " Er unterbrach sich kurz um zu lächeln. "Lass mich bald dein Kind in mir spüren..." Duo lächelte schief. "Gott verdammt ich will Sex mit dir, aber...." Er machte eine kleine Pause und deutete auf die Wiege. "Ich fühl mich so beobachtet." Der Blick Heeros folgte Duo und er musste lachen. "Och Schatz. Seit wann bist du denn so verklemmt?" Er grinste und strich Duo übers Haar. "Das ist immerhin meine Tochter Heero..."
"Okay..." Heero stand auf und trug die Wiege in ein anderes Zimmer. Dann setzte er sich zu Duo. "Besser?" Duo küsste ihn stürmisch und drückte ihn aufs Bett. "Viel besser." "Gut!!" Heero strahlte und erwiderte den Kuß zärtlich. "Aber sachte, ja?!" Er schaute Duo lieb an. Duo nickte leicht und ließ seine Küsse zärtlicher werden. Er wollte das es etwas besonderes für Heero wurde, wenn sie ihr Kind zeugten.
Langsam rekelte sich Heero und ließ seine Zunge in Duos Mund gleiten. Duo erkundete sanft Heeros Mund und trennte sich dann leicht von ihm um Luft zu holen. Heero ließ seine Hand andächtig über Duos Rücken wandern und schmiegte sich dicht an ihn. Duo verteilte federleichte Küsse auf Heeros Brust. Für Heero war es jetzt schon etwas ganz Besonderes. Gewöhnlich waren ihre Küsse so verlangend und brennend. Jetzt schmolz er fast unter ihnen dahin. Duo nahm sich sehr viel Zeit bevor er sich einem bereits harten Nippel zuwandte und seine Zunge darüber schellen ließ. Heero strahlte und kraulte Duos Nacken.
Er rieb sich ganz sanft an seinem Geliebten. Duo seufzte leicht und wandte sich dem anderen Nippel zu. "Ai shiteru!", flüsterte Heero leise. Er seufzte zufrieden bei Duos Berührungen. Duo seufzte glücklich und biss leicht in Heeros Seite. Heero stöhnte leise und rekelte sich etwas. Das war umwerfend schön! Sie schienen sich viel näher zu sein, als sonst! Er tauchte zu Duo und streichelte zärtlich über seine Nippel, küßte sie. Über Duos Rücken lief ein warmer Schauer und er stupste mit seiner Zunge sanft in Heeros Nabel. "Es ist so schön...", wisperte Heero glücklich. Er küßte Duos Brust hinab.
Duo lächelte glücklich. Er war so froh das Heero sich wohl fühlte. Heero schloss die Augen. Es war so wunderbar! Er nahm Duos Hand und führte sie sanft über seinen Körper, schnurrte
dabei leise. Duo ließ sich gerne führen. Er wollte nur das Beste für Heero. Sanft knabberte er an den harten Bauchmuskeln. Heeros Erregung wurde immer fester und er drückte sie sanft gegen Duos Oberschenkel. Quälend langsam ließ Duo seine Lippen weiter nach unten wandern. Doch nicht wie sonst überkam Heero das drängende Gefühl unbedingt rasend schnell zum Höhepunkt zu kommen. Er seufzte leise vor Lust und Glück und streichelt Duos Schultern.
Duo genoss das Gefühl von Heeros warmen Händen auf seiner Haut und er hielt einen Moment inne. - Heero schenkte ihm einen liebevollen, strahlenden Blick aus seinen glänzenden, kobaltblauen Augen. Freudentränen hatten sich darin gebildet und er ließ seine Hände zärtlich durch Duos Haar gleiten. Duo seufzte glücklich und er rieb seine Wange an Heeros Schenkeln. Heero drückte seinen Unterleib sanft gegen Duos warmen Körper und lehnte den Kopf etwas zurück. Er glaubte sich zu erinnern, daß er noch nie so entspannt war.
Duo stupste Heeros Erregung leicht mit seiner Nase an und lächelte sanft. Heeros Stöhnen kam heute eher in kleinen, zufriedenen Seufzern, wie auch dieses Mal. Er legte den Kopf etwas zurück, schloss die Augen und lächelte, während seine Hände Duo zärtlich streichelten und er seines seiner Beine um Duos wickelte. Duo strich mit seiner Hand über Heero flachen Bauch, bevor er seine Lippen sanft um Heeros Erregung schloss. "Mmh..." Heero verzog genüsslich das Gesicht und ließ sein Becken leicht kreisen.
Duo leckte mit seiner Zunge leicht über die Spitze und streichelte mit seiner Hand an Heeros Seite entlang. Aus Heeros Mund glitt ein leiser Laut der Begeisterung und er stieß ganz sanft in Duos Mund. Duo schloss seine Lippen fester um Heeros Glied und knabberte zart daran. "Mmm~hhm..." Heeros Lippen verzogen sich zu einem breiten Lächeln und er hielt Duo fest. Vorsichtig zog er ihn zu sich hinauf und küßte ihn. "Ich möchte mit dir zusammen kommen!", flüsterte er.
Duo nickte und schmiegte sich zärtlich gegen Heero, Heero knabberte ganz zärtlich an Duos Nippeln und lächelte. Er küßte seinen Hals wieder hinauf und knabberte an Duos Ohrläppchen. "Möchtest du mich jetzt?", fragte er leise. Duo seufzte leise und biss in Heeros Hals. "Noch nicht." Er wollte das ganze noch ein wenig hinauszögern. "Mmh..." Heero nickte und genoss Duos Liebkosungen. Er rollte sich so, daß er über ihm lag und rieb sich sanft an ihm. Dann küsste er Duos Hals hinab und ließ seine Lippen abwechselnd seine erregten Nippel umschließen und die Zunge darüber gleiten.
Duo stöhnte leise und vergrub seine Hände in Heeros weichen Haar. Heero rieb seine Wange an Duos Bauch und ließ seine kurzen Haare darüber wuscheln. Er strahlte, als er zu Duo aufsah. Duo hob seine Hüfte ein wenig an und lächelte sanft aus halbgeschlossenen Augen. Heero küßte sanft Duos Bauch hinab und berührte mit den Lippen zärtlich Duos Glied. Er liebte dieses zarte Spiel! Duo drehte den Kopf zur Seite und biss sich leicht auf die Lippen. Heero war so unglaublich sanft. Vorsichtig ließ Heero seine Zunge über die volle Länge Duos erregierten Gliedes gleiten. Sein Koi schmeckte so gut!
Er genoss jeden einzelnen Zug und schloss verträumt die Augen. Duo bäumte sich auf. Das war so unglaublich gut. "Heero...." Heero hob den Kopf etwas an, um Duo anzusehen. Er war so bildhübsch! Heero hauchte einen zärtlichen Kuß auf Duos Bauch, bevor er sich wieder seinem Glied widmete. Duo musste sich arg zusammenreißen um nicht sofort zu kommen. Sanft zog er Heero wieder zu sich hinauf. Heero sah Duo zögernd an. Sein Blick war so liebevoll, wie nie zuvor und er fühlte sich auch besser denn je.
Langsam presste er seine Lippen auf Dos und seufzte zufrieden. Duo küsste Heero vorsichtig zurück. Es war anders als sonst. Nicht so stürmisch und leidenschaftlich. Aber wunderschön. Heero schlang die Arme um Duo und schmiegte sich eng an ihn, rieb sich etwas gegen seinen perfekten Körper. Duo begann seine Hüften gegen Heeros Kreisen zu lassen und stöhnte leise. Heero begann ganz leise diese weiche Melodie eines Liebesliedes zu summen. Er stupste seine Stirn sanft gegen Duos, schmiegte sein Gesicht an das seines Liebsten.
Duo summte sofort mit. Er strich mit einer Hand zärtlich über Heeros Hintern. Heero lächelte und begann dann leise zu singen. Seine Stimme klang ganz weich und zart. Seine Blicke waren verträumt und verliebt. Er küsste Duos Hals. Duo erinnerte sich nicht mehr ganz an den Text also summte er nur leise die Melodie. Sanft schob er einen Finger in Heero. Von da an begann Heero auch wieder nur zu summen und schmiegte sich glücklich an Duo.
Er strich ihm durch die Haare und strahlte ihn an. Seine kobaltblauen Augen schienen mit dem warmen Indigo verschmelzen zu wollen und er kreiste zärtlich sein Becken gegen Duos. Duo strahlte übers ganze Gesicht und er drückte seine Erregung gegen Heeros Bauch. Er schob zwei weitere Finger in Heero um ihn weit genug zu dehnen. Ein zufriedenes Schnurren bahnte sich durch Heeros Lippen. Sein Atem wurde etwas schwerer und seine Küsse inniger,
noch liebevoller. Duo zerfloss fast unter Heeros Berührungen.
"Bist du bereit koi?" Heero nickte leicht. Er drehte etwas herum und zog Duo an sich. Doch Duo drehte ihn wieder zu sich. "Ich will dich dabei ansehen." Heero strahlte glücklich. Er wollte Duos Gesicht auch so gerne sehen. Er nickte und legte eines seiner Beine um Duos. Duo hob Heero leicht hoch und ließ ihn auf sein geschwollenes Glied gleiten. Heeros wunderschönes Gesicht dabei nicht aus den Augen lassend. Heero schloss die Augen, legte den Kopf zurück und blieb entspannt.
Er seufzte glücklich, als er Duo die Leere in sich fühlen spürte. Duo versank völlig in Heero und knabberte sanft an dessen Ohr. Es fühlte sich so wunderbar an in Heero zu sein. Heero öffnete kurz die Augen, als er Duo ganz in sich spürte. Er sah Duo verliebt an und legte die Arme um seine Hals.
Seine Lippen liebkosten sein zartes Gesicht. Duo schloss zufrieden die Augen und begann sich langsam in Heero zu bewegen. Zufrieden schnurrte Heero und begann seinen Unterleibzärtlichkreisen zu lassen. Seine Erregung rieb sich dabei sacht an Duos Bauch und Heero gluckste leise auf. Er lächelte fröhlich. Duo warf den Kopf in den Nacken und wickelte eine Hand um Heeros Erregung. Ihm war unerträglich heiß. Heero stöhnte leise auf. Er knabberte an Duos Ohrläppchen und schloss wieder die Augen. Das wa so unglaublich!
Wie ein Traum... Langsam begann Duo seine Stöße zu intensivieren und er bewegte seine Hand im Rhythmus. Heero sang ihm dafür ein leises Lied und schnurrte für ihn. Er fühlte sine Erregung immer noch mehr anschwellen und es war so unglaublich schön, Heeros hartes Glied in ihm zu spüren und gleiszeitig seine warme Hand um sein eigenes, empfindsames Glied zu spüren. Duo war so glücklich wie noch nie in seinem Leben. Er schmiegte sich fest gegen Heero und schloss die Augen.
Kur darauf konnte man ihn schnarchen hören. Duo stöhnte laut und drang so tief wie möglich in Heero ein. Es war so unerträglich schön. Heero seufzte glücklich. "Du kennst meinen Schwachpunkt...", hauchte er ihm leise ins Ohr. Duo lachte leise und stieß härter in Heero. Heero stöhnte leise auf. "Ich meine DEN Punkt...", wisperte er leise und hielt seine Stirn an Duos, die Augen geschlossen. Duo stieß heftig in Heero.
"Diesen hier?" Heero gab eine Mischung aus einem Seufzer und einem lustvollen Stöhnen von sich und nickte. Erhielt sich etwas an Duo fest und hielt ihm seinen Hintern entgegen. "Langsam, Koi..", wisperte er. Sofort wurde Duo wieder langsamer. "Entschuldige, du bist nur so...." Er seufzte laut. Heero küßte Duo zärtlich. "So was?", fragte er leise. Er half Duo den Rhythmus auf zärtliche Weise zu heben.
"Wundervoll, atemberaubend...Wahnsinn eben..." Heero seufzte glücklich. "Und du bist einfach alles! Alles..." Er küßte Duo innig und seufzte. "Ich komm gleich!", flüsterte er ihm leise ins Ohr, keuchte etwas. Duo schmiegte seine Wange gegen Heeros und seufzte glücklich. "Mmh.." Heero begann in Duos Armen zu zittern. Es war so schön sich ihm hinzugeben. Duo konnte spüren wie auch er kurz davor war zu kommen. Er schmiegte seinen Oberkörper fest gegen Heeros. Heero hatte die Augen geschlossen.
Sein Körper war entspannt und zog sich kurz hintereinander einige Male zusammen, als er spürte, wie ihn die Orgasmuswelle zärtlich mit sich riss. Dann kam er zufrieden aufstöhnend und hielt sich an Duo fest, küßte ihn innig. Duo stöhnet jedes mal laut wenn Heero sich zusammenzog. Er ergoss sich in den warmen willigen Körper und schnappte nach Luft. Heero spürte, wie Duos warmer Saft sich durch seinen Körper zog und strahlte. Er öffnete die Augen und sah Duo verliebt an.
Duo küsste ihn lange bevor er aus ihn herausglitt und sich hinlegte. Einladend breitete er die Arme aus. Heero strahlte und schmiegte sich an Duo. Er legte seine Hand auf seinen Bauch und sah Duo glücklich an. Duo lächelte und schmiegte sich gegen seinen koi. "Sag mal...Woran merkst du eigentlich das du schwanger bist?" Heero lächelte. "Ich weiß es einfach..." Er nahm Duos Hand und legte sich auf seinen Bauch. Er strahlte ihn überglücklich an.
Duo wischte sich mit der freien Hand über die Augen und strich leicht über Heeros Bauch. Heero drehte sich weiter zur Seite und legte die Arme um Duos Hals, drückte seinen Bauch gekonnt gegen Duos. Duo seufzte wohlig und bewegte seinen Bauch gegen Heeros. "Gehen wir morgen gleich zum Arzt?" "Heero nickte begeistert und hielt Duos Hand auf seinem Bauch fest. "Es fühlt sich unglaublich gut an...", wisperte er mit Freudentränen in den Augen. "Baka. Du kannst doch noch gar nichts spüren!" Heero seufzte leise und schüttelte den Kopf. "Es ist so... komisch..."
Er führte Duos Hand sanft über seinen Bauch. "Es kribbelt und prickelt so schön... Als wäre ein zarter Druck darin..." Duo lächelte sanft. Heero schmiegte sich dicht an Duo und Tränen flossen über dein Gesicht. Er zitterte leicht. "Schhh...Beruhig dich." "Ich..." Heero schniefte etwas. Er war ganz überwältigt von seinen Gefühlen. "Ich bin so glücklich..." Duo küsste ihm sanft die Tränen aus dem Gesicht. "Ich doch auch." Heero nickte und hielt sich ganz doll an Duo fest. "Ich liebe dich!", flüsterte er und so, wie er es aussprach, klang es, wie eine sinnliche Beschwörungsformel.
Duo seufzte zufrieden. "Ich dich auch. Mehr als mein Leben. Schlaf jetzt!" Heero nickte. Er schloss die Augen und schlief sofort. Mitten in der Nacht schrie Julia dann los. Sie hatte Hunger. Heero schlief so fest, daß er es nicht hörte. Er hatte sich unter die Decke zusammengerollt und sah friedlich aus, wie noch nie. Grummelnd stand Duo auf und nahm seine Tochter auf den Arm. Er fütterte sie und wiegte sich leicht hin und her. Heero spürte bald darauf, daß das Bett neben ihm leer war und er schlug verwirrt die Augen auf. Es war kurz vor 6.
Er spürte, wie ihm schlecht wurde und er stürzte ins Bad. Duo lag im Kinderzimmer, über die Wiege gebeugt und schlief. Heero übergab sich so sehr, daß er glaubte, keine Luft mehr zu bekommen. Duo blinzelte und richtete sich auf. Alles tat ihm weh.
Heero übergab sich immer noch und man konnte das Geräusch fast durch die ganze Wohnung hören. Duo rubbelte sich kurz über die Augen und decke seine Tochter fest zu, dann ging er aus dem Zimmer. Im Badezimmer stöhnte Heero leise auf. Ihm war schwindelig. Duo hörte die schmerzvollen Geräusche und stürmte sofort ins Bad. Heero kniete vor der Toilette und übergab sich immer noch. Duo stürzte sofort zu ihm und strich ihm über den Rücken.
Er hatte nicht erwartet, dass Heero sofort Morgenübelkeit haben würde. Als Heero Duos Hand und seine Nähe spürte, ging es ihm etwas besser. Er lächelte ihn schwach an. Duo zog ihn sanft in seine Arme und hielt ihn fest. "Ich ruf Quatre an, das er auf Julia aufpasst und dann fahren wir gleich ins Krankenhaus, Schatz." "Mmh..."
Heero schlang die Arme um Duos Hals und legte seinen Kopf an seine Schulter. Duo seufzte leise und hob Heero auf seine Arme. Er trat die Badezimmertür mit dem Fuß auf und brachte Heero ins Schlafzimmer, dort legte er ihn sanft auf dem Bett ab und deckte ihn zu. Es fühlte sich komisch an. Heero war glücklich, ja! Aber dennoch war dies alles irgendwie ungewohnt. Duo ging kurz in die Küche und brachte Heero einen warmen Tee. "Trink das, dann geht es dir besser." Er setzte sich neben seinen Liebsten und schnappte sich das Telefon.
Artig trank Heero den Tee. Er beobachtete Duo. Er war so schön.... Duo wählte Quatres Nummer und strich Heero zärtlich über den Bauch. -Ein leises Schnurren kam von Heero und er schloss die Augen. Dann hob Quatre den Hörer ab. "Hier bei Barton-Winner?" "Ach seit ihr schon verheiratete und habt es mir nicht gesagt?" Quatre lachte etwas. "Nein, aber wie soll ich mich denn sonst melden?" "Schon klar! Kannst du vielleicht eine Weile auf Juli aufpassen? Ich will mit Heero ins Krankenhaus." "Krankenhaus? Geht es ihm nicht gut?", fragte Quatre besorgt.
"Natürlich passe ich auf sie auf!", fügte er schnell hinzu. "Nur die normale Morgenübelkeit." Er vergaß völlig, das Quatre nichts von Heeros Vorhaben schwanger zu werden, wusste. "Bitte?" Quatre wusste nicht, was Duo meinte. Duo kicherte etwas. "Er ist schwanger." Schade das er Quatres Gesicht jetzt nicht sehen konnte. Quatre folg vor Schreck der Hörer aus der Hand und er versteinerte kurz. Dann begann sein Gehirn wieder zu arbeiten und er hob den Hörer auf. Unfähig etwas zu sagen murmelte er nur einen gestotterten Glückwunsch. Duo lachte leise.
"Er hat sich die Sache in den Kopf gesetzte und irgendwann hab ich dann nachgegeben. Dir würde ne Schwangerschaft sicher auch gut stehen Q-man!" "Äh... h... hai...", Quatre war noch immer nicht wieder ganz da. "Ich komm dann gleich..." Er überlegte. Was hatte er noch gewollt? Er musste sich bei Trowa angesteckt haben. "...Julia abholen." "Danke Quatre. Bis gleich." Er legte auf und drehte sich zu Heero um. "Quatre wünscht dir alles gute für die
Schwangerschaft." Duo bekam ein Grummeln als Antwort.
Laut Heeros Meinung musste er das ja nicht jedem gleich auf die Nase binden. "Freu dich doch Baka." Er kuschelte sich fest an Heero. "Du wirst bestimmt eine wundervolle Mutter Hee-chan." "Baka!" Heero ließ seine Hand auf Duos Kopf gleiten und wuschelte ihm durchs Haar, bis es schließlich an der Tür klingelte und Quatre auftauchte. Duo gab Heero einen schnellen Kuss bevor er Quatre hereinließ. Zu seinem erstaunen war Trowa auch da.
"Hy!" Heero nickte ihnen zu. Er stand auf und nahm Julia aus ihrem Bettchen. Er drückte sie noch einmal an sich und küsste sie. Trowa und Quatre grinsten. Sie hatten den Schock inzwischen verarbeitet. "Herzlichen Glückwunsch!", Quatre hielt Heero ein paar Blumen hin. "Hn!" Duo kicherte und gab Heero einen Klaps auf den Hintern. Er tätschelte seine Tochter leicht und brachte Quatre dann die restlichen Sachen.
Nicht weiter auf das Gespräch eingehen, legte Heero Quatre vorsichtig seine Kleine in die Arme und küßte sie noch einmal zum Abschied. Duo verabschiedete sich von den dreien und zog sich dann fertig an. Unterdessen brachte Heero die drei zur Tür. Er gab seine Kleine nur höchst ungern weg. "Hai!" Heero zog sich seine Schuhe und seinen Mantel an. Duo war schon fertig angezogen und bestellte in der Zwischenzeit ein Taxi.
"Warum haben wir eigentlich noch keinen eigenen Wagen?", fragte Heero, als er sich zu Duo in den Fahrstuhl stellte. "Ich zitiere: Also bitte Duo! Ein Auto? Viel zu teuer! Und überhaupt ist es gesünder zu Fuß zu gehen." Heero verdrehte die Augen. Er hasste es, wenn Duo seine eigenen Worte gegen ihn verwendete. Duo küsste ihn leicht und schob ihn dann zum Taxi. Heero setzte sich und schaute während der Fahrt aus dem Fenster. Duo bezahlte den Fahrer und brachte Heero ins Krankenhaus.
Der Arzt wollte Duo dann wieder aus dem Behandlungszimmer schicken, aber Heero machte ihm klar, daß er keinerlei Geheimnisse vor ihm hatte und so durfte er doch bleiben. Nach der Untersuchung bat der Arzt die beiden sich zu setzten und Heero wurde langsam nervös. Duo schnappte sich liebevoll Heeros Hand und hielt sie fest. "Hej..." "Heero sah ihn an und wandte seinen Blick dann dem Arzt zu, der die beiden anlächelte. "Ich gratuliere ihnen!", sagte er in seinem ruhigen Tonfall.
Heero brauchte einen Moment. Er ging den Satz mehrmals durch und analysierte ihn. Duo dagegen strahlte übers ganze Gesicht. Er wurde wirklich Daddy. Okay er hatte schon ein Kind, aber dieses hier würde von Heero sein. Duo konnte sich nicht schöneres vorstellen. Heeros Lippen bewegten sich auf, zu, wieder auf und wieder zu. Er war im wahrsten Sinne sprachlos. Er freute sich, aber irgendwie brachen auf einmal auch lauter Fragen und Ängste über ihn herein.
Duo sah ihn fragend an. "Alles ok? Freust du dich denn nicht?" "Doch... ich..." Heero stand auf. "Ich muss das nur erst mal verarbeiten!" Er ging ans Fenster und holte tief Luft. Der Arzt
beobachtete ihn. "Nun, eine Schwangerschaft ist natürlich, wie gesagt, auch immer mit einigen Risiken verbunden..." Das war jetzt nicht das, was Heero hören wollte. Das wusste er auch allein. Duo sah den Arzt tadelnd an und stand dann auf. Er ging zu Heero und umarmte ihn fest.
Heero stand einfach nur da, die Hände in die Hosentaschen gesteckt und sah Duo emotionslos an. Schließlich nickte er und küßte ihn. Duo fühlte sich ein wenig traurig. Heero hatte sich doch so gefreut und jetzt war keine Spur mehr davon übrig. Betrübt setzte er sich wieder. Der Arzt redete noch etwas weiter und erklärte bestimmte Abläufe, unter anderem auch die Vorgänge der Geburt, aber Heero war zu sehr in Gedanken versunken und hörte überhaupt nicht hin.
Jedes Wort zog an ihm vorbei. Duo seufzte leise und hörte dem Arzt aufmerksam zu. Er wollte es später Heero noch mal erklären. Als der Arzt mit seiner Rede fertig war, nickte Heero. Es geschah ganz mechanisch. Er sah zu Duo. "Ich möchte mich etwas hinlegen!", verkündete er dann. Der Arzt nickte und entließ die zwei. "Alles okay?" Duo machte sich wirklich Sorgen. Heero wirkte irgendwie kalt und emotionslos wie früher und es gefiel Duo ganz und gar nicht.
Heero nickte nur abwesend. "Bin etwas durcheinander...", murmelte er und ging vor. Langsam trottete Duo hinter Heero her. Das war nicht so gelaufen, wie er es sich vorgestellt hatte. Er hatte sich vorgestellt, das Heero vor Freude ausflippen würde. Aber wem machte er hier etwas vor? Es war schließlich Heero Yuy um den es hier ging. Als sie wieder zu Hause waren, legte Heero sich sofort hin. Er zog seinen Schlafanzug an, hatte also scheinbar nicht vor, noch mal aufzustehen.
Traurig ließ Duo sich auf die Couch sinken und betete seinen Kopf auf seinen Knien. Leise begann er zu weinen. Als Heero das Geräusch hörte, stand er auf und ging zu Duo. "Hej..." Er nahm ihn zärtlich in die Arme. Duo drückte sich fest an Heero. Sein Schluchzen wurde immer lauter. "Es tut mir leid Duo..." Heero streichelte ihn. "Ich bin nur etwas verwirrt..." Er sah auf seinen Bauch. "Und ich hab... etwas Angst!", murmelte er leise. Das war das erste mal in seinem Leben, das er so etwas zugab.
Duo sah auf und blickte Heero zärtlich an. Er strich sanft über dessen Bauch. "Ich hab doch auch Angst Schatz!" Heero verzog das Gesicht. "Wirklich sehr beruhigend, Duo!", murrte er leise. "Tut mir leid. Ist es lieber wenn ich dich anlüge? Ich mach mir nun mal Sorgen um dich!" Heero seufzte etwas und schüttelte den Kopf. Er drückte sich ihn Duos Arme und hielt ihn fest. "Lass' uns kuscheln gehen, ja?", fragte er kleinlaut.
Duo nickte freudig und hob Heero auf seine Arme. Vorsichtig trug er ihn zum Bett. Heero lächelte. "Ich bin doch nicht schwer krank!", sagte er mit sanfter Stimme. Duo legte ihn auf das weiche Laken und legte sich zu ihm. "Ich weiß aber..." Heero küßte ihn sanft. "Lass' es uns genießen!", wisperte er. Duo nickte. "Wir werden ein zweites Kinderzimmer brauchen. Und einen Haufen Babysachen." "Mmh!" Heero nickte zustimmend und gab Duo einen Kuß. Dann grinste er.
"Das musst du machen! Ich darf nicht schwer heben!" Duo lächelte. "Du nutzt das hier zu deinem Vorteil aus nicht wahr? Wir können dein Büro zum Kinderzimmer umbauen!" Heero grinste. "Klar! Irgendwie muss ich doch einen Nutzen dabei herausschlagen!" Dann dachte er nach. "Und wo sollen meine Sachen hin?", fragte er dann. "Gute Frage. Vielleicht sollten wir in eine größere Wohnung ziehen." "Und einen Wagen kaufen!", fügte Heero hinzu. "Und zwei Kindersitze für das Auto." "Hai!" Heero gluckste leise und streichelte über seinen Bauch.
"Willst du dein Kind nicht mal begrüßen?", fragte er lächelnd. Duo nickte und beugte sich vor. Er drückte seine Lippen sanft auf Heeros Bauch. "Was denkst du, wird es ein Junge oder ein Mädchen?" "Heero zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht. Was wünscht du dir denn?" "Ich weiß nicht. Wir haben ja schon ein Mädchen. Aber ich würde mich über beides freuen, solang das Baby gesund ist."
Zustimmend nickte Heero und er ließ sich in Duos Arme gleiten. "Der perfekte Soldat braucht jetzt Zärtlichkeiten!", wisperte er. Duo kicherte leise und zog Heero fest an sich. "Shinigami ist schon zur Stelle." Glücklich küßte Heero ihn und schmiegte sich eng an seinen Liebsten. Zufrieden murmelnd zog Duo die Decke über sich und seinen Liebsten. Heero schnurrte leise. "Erzähl' mir was Schönes!"
Duo überlegte eine Weile dann zog er Heeros Kopf nah zu sich heran. "Ich freue mich auf unsere Hochzeit Koi. Wir können in der Kirche, wo wir die Taufe hatten heiraten, ich glaub der Pfarrer hätte nichts dagegen." "Jaaa!" Heero lächelte glücklich und rieb seine Wange an Duos Brust. Duo streichelte ihm sanft über den Kopf. "Und dann lassen wir Julia ein paar Tage bei den Jungs und machen Flitterwochen. Nur du und ich."
Heeros Blicke wurden immer verträumter. Dann fiel ihm etwas ein. "Wir dürfen aber nicht mehr lange Sex haben!" "Nani??? Wieso denn nicht?" Als Antwort nahm Heero Duos Hand und legte sie auf seinen Bauch. "Die Erschütterung ist nicht gut!", erklärte er leise. Duo schnaubte leise. Das gefiel ihm nun wirklich nicht. Langsam stand er auf und zog sich seine Schuhe an. Heero biss sich auf die Lippe. Warum verhielt Duo sich auf einmal so dumm? Er hatte das Kind doch auch gewollt! Heero dachte nach. Oder etwa nicht? Er wurde traurig und eine Träne glitt ihm über die Wange.
Vielleicht war es ja doch falsch, was er getan hatte? Duo wischte ihm die Tränen aus dem Gesicht. "Wein doch nicht. Ich will doch nur zur Kirche und einen Termin ausmachen." "Oh!" Damit hatte Heero jetzt nicht gerechnet. Er strahlte und warf sich Duo um den Hals. Duo küsste Heero sanft. "Ruh dich aus. Ich beeil mich. Sag mal, wohin willst du eigentlich in den Flitterwochen?" Heero zuckte mit den Schultern und gab Duo einen Kuß auf den Hals.
"Ich will wohin wo es warm ist. Irgendwelche Vorschläge?" Erneut schüttelte Heero den Kopf. "Überall, wo du bist, ist es warm!" Er lächelte. "Lass' uns ans Meer fahren!" Duo strahlte ihn an und nickte. "Ich schau auf dem Nachhauseweg in einem Reisebüro vorbei." Er stand auf und schnappte sich seine Jacke. Heero nickte zustimmend und kuschelte sich wieder unter die Decke. Ein bisschen Schlaf würde ihm sicher nicht schaden.
Er schloss die Augen und schlief ein. Duo lächelte und rannte zur Kirche. Er bete, dass der Pfarrer nichts dagegen haben würde. Doch diesem war es ganz angenehm. Er wusste nicht, was schlimmer war: Zwei Gleichgeschlechtliche zu trauen oder sie mit einem Baby ohne Trauung weiterleben zu lassen. Duo fiel dem Pfarrer dankend um den Hals und machte einen Termin für nächsten Sonntag aus.
Auch im Reisebüro gab es wahnsinnig gute Angebote. Es fiel nicht schwer ein schönes Reiseziel zu finden. Heero ahnte von dem allem noch nicht fiel, als er die Tür hörte, die leise geöffnet wurde. Duo schlich leise zum Bett und strich Heero eine Strähne aus dem Gesicht. Er war noch bei einem Juwelier gewesen und hatte Ringe besorgt. Er hoffte, dass sie Heero gefallen würden.
Heero murmelte leise. Er war gerade erst wachgeworden. Langsam drehte er sich auf den Rücken und blinzelte Duo an. "Hallo mein Zukünftiger. Gut geschlafen?" Heero nickte leicht und zog Duo für einen Kuß näher an sich. Duo erwiderte den Kuss sanft und legte dann seinen Kopf auf Heeros Bauch, lauschend. "Ich hab dir was mitgebracht." "Meinst du das Baby, oder mich?", fragte Heero grinsend.
"Dich. Außer du willst es nicht haben." Duo lächelte schief. "Was ist es denn? Ein Hochzeitskleid?", scherzte Heero. "Nein es gab keines in deiner Größe." Heero lachte auf. "Was dann?", fragte er neugierig. Zaghaft drückte Duo Heero die kleine Schatulle in die Hand. "Da." Fragend schaute Heero drauf, dann öffnete er sich. Einen Moment erstarrte er in der Bewegung, dann strahlte er und küßte Duo stürmisch. "Arigato, Koi!"
Duo atmete erleichtert aus. Er nahm den Größeren der beiden Ringe und streifte ihn Heero über den Finger. Heero tat das gleiche bei Duo und besah sich dann das glänzende Objekt an seiner Hand. Er lächelte überglücklich und schloss die Augen. Duo kuschelte sich fest an seinen Heero und schloss die Augen.
Heero war aufgeregt. Er hatte bei Quatre und Trowa übernachten müssen, weil Duo darauf bestanden hatte, daß es Unglück brachte sich einen Tag vor der Hochzeit zu sehen. Heero war so nervös, daß Quatre ihm helfen musste, seinen Anzug vernünftig anzuziehen. "Heero, kämm' dir die Haare!", rügte er ihn, doch Heero rannte nur nervös auf und ab.
Duo ging es nicht viel besser. Er saß jetzt schon seit zwei Stunden auf dem Stuhl und ließ sich von Zechs frisieren. Julia giggelte im Hintergrund. Die Kleine saß auf Wufeis Bauch und es schien ihr dort gut zu gefallen. "Danke das ihr sie für ne Woche zu euch nehmt." "Nichts zu danken!" Wufei spielte mit Julia und Zechs seufzte. Er hatte es heute wirklich schwer.
Andauernd zappelte Duo hin und her. "So, fertig!" Er sah auf die Uhr. "Jetzt müssen wir uns aber beeilen!" Wufei nickte und holte den Wagenschlüssel. Duo sprang auf und strich seinen Anzug glatt. Er war so aufgeregt. "Hast du die Ringe Wufei?" Wufei und Quatre würden ihre Trauzeugen sein. Heero war bereits mit Quatre und Trowa an der Kirche angelangt und trat ungeduldig von einem Bein aufs andere. Wo blieben sie nur?
Wufei hielt die geliehene Limousine und Zechs half Duo aus dem Wagen. "Endlich!" Heero lief auf den Wagen zu. "Wha! Du sollst doch drinnen warten! Das bringt Unglück!" "Red' nicht! Wir heiraten ja jetzt!" Heero hob Duo hoch und ließ mit ihm in die Kirche. Er war immer nochganz nervös und hatte noch nicht einmal auf Duos Aussehen geachtet. Erst in dem sanften Kirchenlicht fiel es ihm auf und sein Kiefer klappte nach unten.
Duos lange Haaren fielen offen in einem sanften Schleier zu Boden und glänzten wunderschön. Heero war sprachlos. Dann begann die Trauung. Er konnte es kaum glauben, als die Worte des Pfarrers auf sie hernieder rieselten und konnte nur ein schwaches >Ja< hauchen, als er gefragt wurde. Duo war an der Reihe seinen Eheschwur zu leisten. Er fischte nach Heeros Hand und drückte sie zart. "Ja."
Heero war überglücklich und küßte Duo innig, noch bevor der Pfarrer ihnen eigentlich Gelegenheit dazu gab. Der Pfarrer verzog die Lippen zu einen schiefen Lächelnd und schüttelte den Kopf. "Diese Jugend..." Heero machte ein entschuldigendes Gesicht. So konnte er Duo wenigstens zweimal küssen! "Sie dürfen die Br...äh, den Bräutigam *jetzt* küssen!" Heero lächelte.
Er nickte dem Pfarrer zu und war leicht rot um die Nasenspitze. Dann drehte er sich zu Duo und nahm ihn in die Arme. Sanft hauchte er ihm einen Kuß auf die Lippen. Selbst in seinen Augen stand seine Liebe geschrieben. Duo weinte leise vor Freude und erwiderte den Kuss sanft. Dann führte Heero Duo nach draußen. Wufei hielt Julia hoch und die kleine patschte gegen den Blumenkorb, so daß sich die Blüten direkt über die Köpfe der zwei entleerten.
Mit dem Reis gingen die anderen vorsichtiger um. Sie nahmen ihn sogar aus der Tüte, bevor sie ihn warfen. Duo strahlte übers ganze Gesicht. Er schnappte sich ein paar Blüten und warf sie über Quatre. "Da ich keinen Brautstrauß habe, beschließe ich das du als nächstes heiraten wirst." Quatre wurde rot und strahlte etwas. "Danke!" Er gab Duo einen Kuß auf die Wange und hängte sich einem strahlenden Trowa um den Hals.
Auch Heero gab Julia einen langen Abschiedskuss. Dann stieg er zu Duo und umarmte ihn. "Losfahren!", befahl er dem Chauffeur. Duo beobachtete Heero genau um sein Gesicht zu sehen, wenn er bemerkte, dass sie nicht zu ihrer Wohnung fuhren. Heero bemerkte es schon nach wenigen Minuten, da der Fahrer in eine ganz andere Hauptsraße einbog.
Er sah Duo fragend an. Duo grinste ihn an und lehnte sich zurück. "Flitterwochen." "Oh.." Heero grinste. "Du bist süß!" Er gab Duo einen Kuß und lehnte sich bei ihm an. Duo nickte. "I know." Heero kuschelte sich dichter an und lächelte. "Wohin geht’s denn?", fragte er. "Karibik. Eine Woche. Hab uns ein Haus am Strand gemietet."
Heero strahlte. "Das war eine gute Idee." Er machte eine Pause. "Ich weiß, war ja auch deine!" Er grinste. Duo legte seinen Arm um Heeros Schulter. "Eigentlich war es deine. Du wolltest ans Meer." "Ja, aber es gibt viel mehr Meer!" Heero freute sich über sein Wortspiel und knuffte Duo. Dann kamen sie am Flughafen an. Duo gab dem Fahrer etwas Trinkgeld und öffnete den Kofferraum des Wagens. Er nahm ihre zwei schweren Koffern und stellte sie auf einen Rollwagen. Heero sah sich um. "Dann ab in den Flieger!" Duo nickte und schob den Wagen zu der Gepäckabgabe.
Das Meer war fabelhaft! Das Wasser war richtig türkis. Heero saß am Strand und ließ seine Beine von dem warmen Wasser umspülen. Die Sonne hatte seine Haut etwas gebräunt und er war zufrieden. Hier war es wirklich schön. Duo lag glücklich und zufrieden auf dem Bauch und las ein Buch. Sie waren erst einen Tag hier. Duo war froh, dass es Heero gut ging. Während dem Flug war ihn ein wenig schlecht gewesen.
Heero ließ sich mit dem Rücken in den Sand gleiten und schloss die Augen. Es war wirklich gut zum Entspannen, wie er fand. Er blinzelte zu Duo hinüber und lächelte. Duo drehte sich auf den Rücken und rutschte näher zu Heero, sodass sie Seite bei Seite lagen. Heero lächelte. "Pass auf, dass dein Buch nicht nass wird!" Duo nickte und legte es etwas bei Seite. Er legte seinen Kopf auf Heeros Bauch. "Na du? Gefällt dir der Urlaub auch Kleines?"
Heero schmunzelte und hob seinen Bauch etwas an. Duo verteilte kleine Küsse auf dem Bauch bevor er sein Ohr wieder dagegen presste. "Sie sagt du musst mehr Essen." Heero grinste. "Du, ich fresse, wie ein Scheunendrescher, falls es dir noch nicht aufgefallen ist!" "Wenigstens hast du noch keine abartigen Kombinationen gegessen." Er drückte sein Ohr fester gegen Heeros Bauch. Er lächelte strahlend. "Da gluckst es!"
"Jetzt wo du's sagst..." Heero machte eine kleine Pause. "Ich hab' Appetit auf Erdbeereis und Gurken!" "Bitte Heero tu mir das nicht an! Das ist ja eklig!!" Heero sah ihn entschuldigend an. Er lief ins Haus und machte zwei Eisbecher zurecht. Den für Duo nur normal. Duo seufzte und schüttelte den Kopf. Genüsslich leckte er an seinem Eis. Und Heero schaffte das Unglaubliche: Er war schneller fertig, als Duo. Duo staunte. Noch nie war jemand schneller mit Essen fertig gewesen als er.
Heero zuckte die Schultern, als er Duos Blick sah. "Ich bin eben schwanger!" Duo verdrehte die Augen. Das war seit neusten Heeros Entschuldigung für alles und jeden. Heero schmunzelte und zog Duo ins Wasser. Er war faul! Er wollte gar nichts tun! Einfach nur abspannen. Duo ließ sich willig ziehen und tauchte unter. Er liebte dieses Meerwasser hier. Heero ließ sich im Wasser auf den Rücken gleiten und spielte Leiche, so daß er oben trieb. Er genoss die warme Sonne auf seiner Haut und schwamm wieder zum Strand.
Liegen! Er wollte in der Sonne liegen und sich vom Nichtstun ausruhen. Duo schwamm noch eine Weile. Die Bewegung tat ihm gut. Heero hatte die Augen geschlossen, als Duo zu ihm zurückkam. Er war glücklich. "Heute Abend ist eine Grillparty." Duo ließ sich neben Heero in den warmen Sand plumpsen. "Willst du da hingehen?" Heero nickte. "Klar! Da gibt's essen!" Er hatte schon wieder Hunger. Duo lächelte und kuschelte sich an Heero. "Wenn wir wieder daheim sind solltest du mit Schwangerschaftsgymnastik anfangen." Heero machte ein gequältes Gesicht und nickte.
"Hai!" Duo nickte bestätigend und rollte sich zusammen. Ein kleines Schläfchen konnte nicht schaden. Auch Heero schlief ein. Am Abend verputzte er sogar mehr als Duo. Sein Alltag bestand genaugenommen in letzter Zeit nur aus Schlafen, Essen und daraus mit Duo zu Schmusen und ihn mit seinen Wünschen wahnsinnig zu machen. Und Duo war fast wahnsinnig. Gestern hatte Heero ihn mitten in der Nacht losgeschickt um Cremetorte zu besorgen. Als er endlich damit nach Hause gekommen war wollte Heero sie nicht mehr.
Als er drei Monate später mit Duo am heimatlichen Strand saß, war es kaum anders. "Holst du mir ein Eis?", fragte er lieb. Duo seufzte und stand auf. Er konnte Heero sowieso keinen Wunsch abschlagen. Außerdem war er wenn er seine Wünsche erfüllt bekommen hatte immer so verschmust, das gefiel Duo. "Welche Sorte?" "Egal, ich werd es nachher eh nicht mehr wollen!" Heero hatte langsam angefangen sich selbst auf die Schippe zu nehmen.
Duo zuckte mit den Schultern und rollte mit den Augen. Er besorgte Schokoladeneis. Das aßen er und Julia nämlich gerne. Heero schleckte nur ein mal und reichte es dann an Duo weiter. "Danke!" Er hob Julia auf seinen Bauch und legte sich zurück. Duo grinste, genau das hatte er erwartet. Er hielt es seiner Tochter hin die eifrig danach griff. Heero half ihr das Eis zu halten und lächelte Duo zu.
Die Kleine brabbelte vor sich hin und sabberte die Hälfte des Eises auf Heeros Bauch. Heero seufzte gespielt. "Jetzt muss dein Papa mir wieder ein bisschen Wasser holen!" Duo kicherte und brachte Heero einen feuchten Lappen. Heero scheuchte Duo noch einige Male mehr zum Wasser, weil Julia das Eis immer noch nicht aufgegessen hatte. Es wäre zu einfach gewesen, wäre er einfach in den See gehopst.
Duos Nerven waren arg strapaziert. Ächzend ließ er sich einige Meter von Heero entfernt auf eine Bank fallen. Heero sah zu ihm herüber- "Schaa~aatz?" "Nein! Auf gar keinen Fall! Heb deinen faulen Arsch selbst wenn du was brauchst!" Heeros Augen füllten sich sofort mit Wasser. Er war verdammt empfindlich geworden. Duo war das im Moment ziemlich egal. Er war beleidigt.
Heero wollte ständig etwas von ihm. Ansonsten ignorierte er ihn völlig. Sex hatten sie auch schon ewig nicht mehr gehabt. Heero schniefte und beschäftigte sich mit Julia. Er ließ sich auf seinem Knie hoch und runter hopsen und sowie sie lachte, war er wieder fröhlich. Da schon wieder. Heero ignorierte ihn. Duo stand auf und zog sich sein T-Shirt wieder an. Heero sah Duo an. "Du hast recht. Lass uns gehen!" Er nahm Julia hoch und legte die Decke zusammen.
Dazu fühlte er sich gerade noch in der Lage. Er nahm Julia auf einen Arm und über den anderen hängte er sich die Tasche. Duo schnaubte. Seine ganze Haltung war verkrampft als er nach Hause marschierte. Als sie endlich zu Hause waren, legte Heero Julia ins Bettchen. Er ging zu Duo und küßte ihn. "Haben wir Sex?", fragte er. Duo seufzte. Er mochte es nicht wenn Heero darum bat, er mochte es viel lieber verführt zu werden. "Wozu? Du überlegst es dir in fünf Minuten sowieso wieder anders."
Heero biss sich auf die Lippe. "Ich sehne mich aber nach dir!" Er lehnte sich an Duo und streifte ihm das Hemd von der einen Schulter, küßte zärtlich darauf. Woher kam Heeros Sinneswandel? Wenn Duo in den letzten Wochen mit ihm schlafen wollte hatte er immer abgeblockt. Heero schlang seinen Arm um Duos Hüfte und zog ihn vorsichtig zum Bett. Duo seufzte leise und gab nach. Eigentlich wollte er auch wieder eins mit Heero werden., Es war schon so lange her.
Er zog Heero zu sich hinunter. Heero lächelte ihn an und drückte Duo einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Er rollte sich unter ihn und streichelte seine Brust, hob sein Hemd an und zog es ihm aus. Duo schnurrte zufrieden. Er fand es schön wenn Heero einmal die Initiative übernahm. Heero knabberte an Duos Ohrläppchen und knöpfte ihm dabei die Hose auf.
"Mhmm." Duo schmolz förmlich dahin. Heero tauchte unter Duo weg und begann sein Glied mit seinem Mund zu verwöhnen. Duo riss die Augen auf und stöhnte laut. "Heero!" Heero schmunzelte und kam wieder hoch. Er küßte Duos Nippel. Duo seufzte zufrieden. Er fühlte sich als würde er schweben. Heero freute sich, daß Duo so entspannt war. Er legte seine Hand auf seine Brust und lehnte sich dichter an ihn, um ihn zu küssen.
Duo schmolz unter dem zärtlichen Kuss fas dahin und blickte tief in Heeros Augen. "Ich will heute unten sein." Heero nickte und küßte Duo. Er strampelte sich vorsichtig die Hosen ab und zog sein Hemd aus. Zärtlich schlang Duo seine Beine um Heeros Körper. Heero drehte Duo herum, sodass er über ihm lag und ließ vorsichtig einen Finger in ihn gleiten. Duo schrie leise und schob sich selbst näher an Heeros Finger. Heero schob einen weiteren Finger in Duo und lockerte ihn ordentlich, bevor er anschließend behutsam in ihn drang.
Es war wunderschön Duo wieder zu spüren. Duo stöhnte beglückt auf. Heero in sich zu haben fühlte sich unglaublich schön an. Er rieb seinen Hintern gegen Heero. Heero stöhnte auf, als Duos Enge ihn umschloss und er stieß vorsichtig in ihn. Duo konzentrierte sich und zog seinen Anus zusammen. Er krallte sich in das Laken vor sich. Heero gab sich Mühe, schließlich fand er Duos empfindlichsten Punkt und stieß dagegen.
Duo schrie laut auf und zeriss das weiße Leintuch. "Gott!!" Heero lächelte. Er hatte Duo schon lange nicht mehr so gesehen und es tat gut. Seine eigene Erregung wurde von Duos
Enge zusammengedrückt und er stöhnte auf, stieß heftiger zu, umfasste Duos Glied und streichelte es. Duo dachte er müsse gleich sterben, so erregt war er. Heeros warme Finger an seiner Erregung zu fühlen tat ihm unheimlich gut.
Er streckte den Rücken durch und stöhnte leise. Heero nahm ihn, so fest es möglich war und ließ seine Finger im gleichen, scharfen Rhythmus mit Duos Glied spielen. Duo presste seine Augen fest zusammen. Er hatte ein Gefühl als würde er gleich platzen. "Hee~~eero!!" Heero stöhnte laut auf. Er nahm Duo fest. Schließlich beugte er sich etwas nach vorne und legte seine Lippen um Duos Erregung, biss sanft mit den Zähnen zu. "Uh.."
Duo stöhnte laut. Das war kaum zum aushalten. Seine Öffnung zog sich aufs Minimale zusammen als er kam. Das brachte Heero dazu ihn Duo zu explodieren. Er schrie auf und brach dann auf ihm zusammen. Ein Atem ging schnell, als er die Augen geschlossen hielt und sich an Duo drückte. Duo schnappte keuchend nach Luft und umarmte Heero fest. Heero glitt vorsichtig aus Duo und rollte sich in seine Arme. Sein Bauch tat etwas weh. Duo strich ihm zärtlich über den Bauch.
"Alles ok?" Heero seufzte. "Nur etwas ko, Koi!" Duo nickte und deckte Heero zu, dann stand er auf und gab Juli ihr Fläschchen. Heero schlief müde ein. Er war wirklich fertig. Es war außer Übung gekommen. Das hatte er sich noch vor einigen Monaten nicht ein mal vorstellen können. Duo lächelte, als er Heero schlafend vorfand. Er brachte seine Tochter ins Bett und setzte sich dann vor den Fernseher.
Am nächsten Tag glaubte Heero sterben zu müssen. Er fühlte sich furchtbar! Duo stand bereits in der Küche und machte Frühstück. Heero stöhnte laut. Er kämpfte sich zu Duo und stützte sich an die Wand. Blass sah er ihn an. "Arzt...", murmelte er leise. Duo japste entsetzt auf und fing Heero auf, der an der Wand hinterglitt. Er hob ihn auf seine Arme und schnallte
Julia auf seinen Rücken.
So schnell er konnte lief er zum Krankenhaus. Heero war unterwegs ohnmächtig geworden. Im Krankenhaus wurde er sofort in die Notaufnahme gebracht. Zitternd und starr vor Angst um Heero saß Duo mit Julia im Warteraum und betete. Nach scheinbar einer Ewigkeit tauchte der Arzt auf. Duo sprang sofort auf. "Und? Wie geht es ihm? Was ist passiert?" Der Arzt schüttelte den Kopf. "Er hätte das Kind fast verloren."
In Duos Augen traten Tränen, das war alles seine Schuld, weil er mit Heero geschlafen hatte. "Geht es beiden gut?" Der Arzt nickte. "Ja, aber er ist noch sehr schwach." Duo nickte erleichtert. "Kann ich ihn sehen?" "Ja, aber er darf sich nicht aufregen!" Duo rollte die Augen und nickte. Als ob er Heero aufregen würde. Rasch ging er zu dessen Zimmer. Heero hing an einigen Geräten und hatte die Augen geschlossen, war aber wach. Duo schluckte und betrat den Raum. Er setze sich zu Heero ans Bett und nahm dessen Hand zwischen Seine.
"Hej.." Heero schlug langsam die Augen auf und sah Duo an. "Hy!" "Wie fühlst du dich?" Heero zuckte leicht mit den Schultern. "Ich hab Angst..." Duo lächelte. Er hatte auch Angst, aber er wollte Heero Mut machen. "Das brauchst du nicht. Es wird alles gut. Der Arzt hat gesagt es ist alles in Ordnung." Heero nickte und drückte Duos Hand etwas. Tränen rannten ihm über die Wange. "Schh schon gut." Duo nahm Heero so gut es ging in den Arm und strich ihm tröstend über den Kopf.
Heero nickte. "Ich hab mich nur so erschrocken!" Duo nickte und hauchte im einen Kuss auf die Stirn. Heero hielt noch etwas seine Hand und schlief dann erschöpft ein. Also Heero endlich schlief fiel Duos fröhliche Maske von ihm ab. Eine Schwester kam ins Zimmer. Sie hatte auf Julia aufgepaßt und setzte sie nun in Duos Arme. "Soll ich ihnen einen Tee holen?", fragte sie mitfühlend. Duo schüttelte den Kopf. "Nein Danke, aber ein Fläschen wär nicht schlecht."
Die Schwester nickte und holte ein Fläschchen für Julia. Duo bedankte sich bei der Schwester und fütterte seine Tochter. Dann wiegte er sie in seinen Armen bis sie einschlief. Zwei Wochen später durfte Heero wieder nach Hause. Er war wieder beachtlich fit, wenngleich er jetzt auch noch etwas besorgter war, als zuvor. Duo umsorgte Heero wo er nur konnte. Er gab sich insgeheim Schuld für den Vorfall und so achtete er darauf das Heero nichts anderes Tat als ein wenig Gymnastik und schlafen.
Heero ließ sich das einige Zeit lang gefallen, doch dann begann es langsam zu nerven. "Duo! Ich bin nicht schwerkrank!", wiederholte er sich zum x-ten Male. Duo sah ihn flehentlich an. "Ich will nicht das so noch mal passiert!" Heero seufzte. "Ich doch auch nicht! Aber du übertreibst!" Duo seufzte und nickte. Heero hatte ja Recht Duo verdrehte die Augen. „Es gibt Dinge die will man nicht wissen." Heero nickte. "Du hast recht" Er fuhr mit der Hand über seinen leicht geschwollenen Bauch.
Duo streichelte über die leichte Wölbung. "Ich liebe euch." "Und ich liebe dich!" Duo seufzte glücklich. Ca. 5 Monate später, war Heero heilfroh, daß Duo ihn bemutterte. Er konnte weder liegen noch stehen, noch sitzen, ohne daß das Kind auf seine Wirbelsäule oder sein Becken drückte und langsam war es wirklich unangenehm. Und Duo bemutterte in gerne. Obwohl Heero mittlerweile kugelrund war, fand Duo, dass er immer schöner wurde.
Im Moment lagen sie auf dem Bett und Duo hielt seine Hand auf Heeros Bauch. "Da! Ich kanns spüren! Es hat wieder getreten." Duo strahlte übers ganze Gesicht. Sie hatten beschlossen nicht wissen zu wollen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wurde, so hatten sie
nur Sachen in neutralen Farben gekauft. Heero nickte. "Ich merke es!" Er strahlte ebenfalls. Es war wunderschön so dazuliegen. Duo neben ihm und seine Kleine im Bettchen nebenan.
Duo war so glücklich, "Oh die Kraft hat es sicher von dir." Das Baby in Heeros Bauch trat ganz schön hart zu." Heero nickte. Ihm wäre es momentan lieber gewesen es hätte Duos gehabt. "Wie es wohl aussehen wird? Sicher so wunderschön wie du." Plötzlich verzog Heero das Gesicht und stöhnte auf. Duo sah ihn besorgt an. Der Geburttermin war erst nächste Woche, aber man kann ja nie wissen. Heero spürte einen stechenden Schmerz. "Ich glaube wir wissen bald, wie es aussieht!" Duo atmete tief Luft um nicht in Panik zu geraten. Es wirkte nicht. "WAS? Heilige Scheisse."
Er sprang auf und rief den Notarzt an. Heero schüttelte den Kopf und legte den Hörer auf die Gabel zurück. "Geht schon!" Er stöhnte auf und drückte Duo die Wagenschlüssel in die Hand. Duo hüpfte aufgeregt umher. "Whaa wieso kommt es jetzt schon!!!" Er rannte aus der Wohnung und kam dann zurück um Julia und Heero zu holen.
Heero schüttelte den Kopf. Dann spürte er wieder den Schmerz und krümmte sich etwas. Duo schaffte ihn auf die Rückbank und schnallte Julia in ihren Sitz. Sofort rauste er los. "Himmel, Duo! Fahr' vorsichtig!", keuchte Heero. Er biss die Zähne zusammen. Duo überfuhr eine rote Ampel. "Sei ruhig! Ich fahr vorsichtig!" "DUO!!!" Heero wusste nicht, was ihn momentan mehr störte: Duos Fahrstil oder der Schmerz. Nach kurzem Zögern entschied er sich für den Schmerz. Er hielt sich den Bauch und stöhnte.
Duo hielt vor dem Krankenhausund half Heero auszusteigen. Sofort kamen einige Ärzte und hieften ihn auf eine Trage. Duo schnappte sich Julia und rannte Heero in den Kreissaal nach. Heero wimmerte leise auf. Er hatte sie nicht gedacht, daß es SO wehtat. Heero sah Duo dankbar an. Beruhigend redete er auf Heero ein. Dabei ignorierend, dass diese seine Hand fast zerquetschte.
Heero biss die Zähne zusammen. Als die Schwester meinte, daß sie erst mal nichts machen würden und er warten musste, wäre Heero ihr fast an den Hals gesprungen. "Äh könnten wir vielleicht ein Schmerzmittel bekommen?" Die Schwester sah zu Heero. Sie schüttelte den Kopf. Erst mal nicht. Heero drückte sich in die Kissen, warf ihr aber tödliche Blicke zu, die sie dennoch nicht erweichen konnten. "Doch nicht für ihn!!! Meine Hand fällt gleich ab."
Die Schwester grinste. Sie drückte Heero ein Tuch in die Hand. Duo kreischte leise als Heero noch einmal seine Hand drückte und sich dann das Tuch schnappte. Eine Schwester verband ihn die angeknacksten Knöchel. Heero stöhnte laut. "Oh, Duo! Das war eine blöde Idee von uns!" Duo setzte sich zu Heero ans Bett. "Nein Schatz. Es war deine Idee." Heero warf Duo einen vernichtenden Blick zu. Er war jetzt nicht in der Stimmung für Duos Witze.
Duo sah ihn entschuldigend an. Heero spürte, wie der Schmerz stärker wurde und er japste. Duo sah die Schwester bittend an. "Tun sie endlich was!" Die Schwester zuckte mit den Schultern. "Da kann ich auch nichts machen! Das ist halt so!" Duo sprang auf und ballte seine Hände zu Fäusten. Drohend baute er sich vor der Schwester auf. "Holen Sie endlich einen Arzt und bringen sie dieses verdammte Kind auf die Welt!"
Nun stemmte die Schwester die Hände in die Seiten. "Es muss sich erst senken!", fuhr sie Duo an. Heero stöhnte. Der Krach war nichts für seine Nerven. Duo setzte sich wieder und strich Heero eine Haarsträhne aus dem verschwitzten Gesicht. Heero seufzte. Er schloss einen Moment die Augen. Dann riss er sie abrupt auf und stieß einen erstickten Schrei aus. Duo versuchte beruhigend auf ihn einzureden. "OH GO~OOTTT!!!"
Heero kniff die Augen zusammen und drückte den Kopf tief in die Kissen. Er krallte sich mit den Händen an die Matratze unter ihm. Duo war am verzweifeln. Er wusste nicht was er machen sollte. So saß er nur da und versuchte Heero zu unterstützen. Heero war ihm furchtbar dankbar dafür, auch wenn es im Moment nicht so zu merken war. Er winselte und schrie immer wieder auf und das ganze 14 Stunden lang.
Duo betete. Lange würde er das nicht mehr aushalten. Wenigstens hatte Heero ihn noch nicht beschimpft, aber wie er ihn kannte war auch das nur noch eine Frage der Zeit. Heero schrie wieder. Das war wirklich nicht zum Aushalten. "Erinnere mich dran..." Heero keuchte heftig. "Das... du... ab jetzt... unten... liegst!" Er schrie wieder auf und wand sich.
Duo kicherte. Sollte ihm Recht sein. Er konnte ja nicht schwanger werden. Heero schrie. So langsam wurde er wirklich verrückt. "DUO!!!" "Ja Schatz?" Heero antwortete nicht. Er konnte sich gerade nicht sehr konzentrieren. "Uuu~uuuuh" Tränen traten ihm in die Augen. Er
fühlte sich vollkommen überfordert.
Duo küsste ihm behutsam auf die Stirn und gab ihm wieder seine Hand. "Schh..." Heero begann zu zittern. Er war am Ende seiner Kräfte. Duo versuchte ihm seine Reserven zu übermitteln und hielt ihn fest. Heero legte zitternd seine Arme um Duo und drückte sich etwas an ihn. Er wimmerte leise in sein Ohr. Duo umarmte ihn zärtlich, gab ihm Kraft. Heero schrie wieder auf und bäumte sich etwas auf. Dann scheuchte die Schwester Duo etwas zur Seite und befühlte Heero.
Sie murmelte irgendetwas auf Latein und ging dann den Arzt holen. Duo sah ihr zitternd nach. Mit Heero war doch alles in Ordnung?? Heero wusste schon gar nicht mehr, woran er glauben sollte. Er hielt Duo fest und schloss die Augen, war nur noch in der Lage zu Wimmern und teilweise zu schreien. Duo war am verzweifeln. Er hasste es Heero so zu sehen und ihm nicht helfen zu können. Schließlich kam eine Ärztin und die Schwester angelaufen.
Die Ärztin fühlte kurz Puls und Blutdruck. Dann sah sie Heero an und legte die Hand auf seine Stirn. "Dann wollen wir mal, was?" Duo hüpfte aufgeregt herum. "Hast du gehört!! Wir bekommen jetzt unser Baby." Heero nickte und biss die Zähne zusammen. Die Ärztin wies Duo zur Ordnung und die Schwester verpasste Heero die örtliche Narkose. Duo hielt Heeros Hand und lächelte glücklich, Die Ärztin tastete Heeros Bauch ab. "Wir werden jetzt schneiden!", erklärte sie.
Heero nickte. Er schrie noch einmal auf und hielt dann Duos Hand fest. Duo wurde schlecht als die Ärztin Heeros Bauch aufschnitt. Er atmete tief durch und sah Heero lächelnd an. Heero wagte gar nicht erst hinzusehen. Er sah Duo in die Augen und seine Blicke waren leicht verzweifelt und hilflos, wie die des perfekten Soldaten es nie gewesen waren.
Duo versuchte Heero abzulenken und erzählte ihn von den schönen Dingen die sie machen konnten wenn das Baby da war. Ab und zu warf er einen Blick auf Heeros Bauch. "Ich kann es sehen!!!" "Dann guck' nicht hin!" Heero stöhnte. Dann lächelte die Ärztin ihn an. "Möchte wer die Nabelschnur durchschneiden?" Duo hüpfte von einem Fuß auf den anderen. "Ich! Ich! Ich!"
Heero lachte und nickte ihm zu. Die Ärztin reichte Duo die Schere und zeigte ihm, wo er schneiden musste. Eifrig schnitt Duo die Nabelschnur durch. Die Schwester nahm das Baby und trocknete es ab. Die Ärztin nähte Heero und dieser sah zu Duo. Er griff wieder nach
seiner Hand. "Sollte es nicht schreien, oder so?" "Sekunde, Mr.!" Die Ärztin lachte und schon ertönte ein lautes Brüllen.
Heero weinte vor Erleichterung noch mehr. Duo drückte Heero an sich und weinte mit. Heero stöhnte auf. "Es tut so weh...", jammerte er. Duo erhob sich sofort wieder "Gomen." "Ich meinte allgemein, Baka!", wimmerte Heero etwas haltungslos. "Oh. Kann ich das Baby halten???" Die Schwester kam zu den beiden und trug das Kind in ein Handtuch gewickelt. Sie gab es Duo und lächelte. "Es ist ein gesundes, kleines Mädchen! Ich gratuliere!" Duo strahlte wie ein Honigkuchenpferd.
Er übersäte das Baby mit Küssen und drückte sie an sich. "Hallo meine Süße." Heero sah zu Duo und lächelte. Er freute sich ebenfalls, aber er war viel zu erschöpft, um es zu zeigen! Die Schwester wusch ihn etwas, dann kamen zwei Pfleger, die ihn vorsichtig in ein sauberes Bett legten. Duo hielt die Kleine die ganze Zeit in seinen Armen und weinte leise. "Du bist so hübsch. Siehst genauso aus wie dein Daddy."
Heero seufzte. "Lass es mich auch mal sehen!", flüsterte er mit schwacher Stimme. Duo seufzte dann legte er die Kleine in Heeros Arme. Heero strahlte. Es tat etwas weh auf seinem Bauch, aber den Anblick entschädigte alles. Freudentränen liefen ihm über die Augen. "Sie hat deine Augen, Duo!", stellte er entzückt fest. Duo setzte sich zu den Beiden und nickte glücklich. "Und deine Nase." Heero nickte stolz. "Sie ist so winzig... und so zerbrechlich!"
Duo nickte. "Unser Baby....." Heero fielen die Augen zu. "Ich... ich..." Er seufzte. Ihm tat immer noch alles weh und er war erschöpft. Duo hob das Neugeborne wieder auf seine Arme und küsste Heero liebevoll. "Ruh dich aus" Heero nickte und die Pfleger schoben ihn ein vernünftiges Zimmer. Eigentlich hätte Heero gern irgendetwas gehört, das ihm sagte, daß er nicht schwach gewesen war, aber was sollte es? Er war müde. Unsagbar müde.
Duo übergab das Baby einer Krankenschwester und ging zu Heero ins Zimmer. Heero war tief in die Kissen gesunken. Er war immer noch ganz blass. Die Augen hatte er etwas geschlossen. Duo streichelte über Heeros Hand. "Du warst toll. Ich wäre dabei wahrscheinlich gestorben." Heero strahlte. Das war mehr als eine Genugtuung. Er streckte seinen Arm aus und legte seine Hand zärtlich auf Duos Wange. Duo schmiegte sich dagegen und seufzte leise.
"Nimmst du mich in den Arm?", fragte Heero leise. Duo nickte sofort und krabbelte zu Heero ins Bett. Behutsam umarmte er ihn. Heero schmiegte sich vorsichtig an ihn. Jede einzelne Faser seines Körpers schmerzte und er seufzte leise. Es tat gut von Duo gehalten zu werden. Duo strich ihm beruhigend über den Rücken und begann leise zu weinen. Heero sah verwirrt auf. "Was hast du denn?", fragte er besorgt.
"Ich..." Duo schmiegte sich fest an Heero und schluchzte leise. "Sssh... Was ist denn?" Heero streichelte ihn, so gut es ging und küßte ihn zärtlich. "Ich bin so froh, dass es dir und der Kleinen gut geht." Heero lächelte gerührt. "Deswegen musst du doch nicht weinen..." Er machte eine kleine Pause. "Was heißt eigentlich es geht mir gut?" Er deutete auf seinen Körper. "Hast du ne Ahnung, wie weh das tut?"
Duo lachte leise und rückte ein Stück von Heero ab. Heero seufzte. "So witzig find ich das nicht! Das tut echt weh!" Er legte sich wieder etwas ruhiger hin und kuschelte sich an Duo. "Tut mir leid Schatz." Heero nickte und seufzte leise. "Dafür haben wir jetzt noch ein Baby!" "Ja. Jetzt habe ich drei Schönheiten bei mir zu Hause." "Mmh~hhm. Vier!"
Heero nahm Duos Hand. Duo lächelte gerührt und strich Heero über die Wange. Heero schnurrte leise. "Darf ich schlafen?", fragte er erschöpft. "Natürlich. Soll ich aufstehen?" Schnell schüttelte Heero den Kopf. "Halt mich noch fest, bitte!" Duo nickte und zog Heero fest in seine Arme. Heero schloss die Augen und schließ gleich darauf ein. Man konnte schon an seinem bloßen Aussehen und seiner Haltung erkennen, wie fertig er war.
Duo war froh, dass Heero sich ausruhte. Selbst er war geschafft und Heero hatte die ganze Arbeit alleine gemacht. Wie musste er sich da erst fühlen? Heeros Atem wurde ruhiger, als er schlief und ein mattes Lächeln legte sich auf seine Lippen. Duo schlief kurz darauf glücklich lächelnd ein. Heero schlief lange und fest. Bis die Schwester kam und ihnen ihre Tochter brachte.
Müde öffnete er die Augen. Duo wachte auf als Heero ihn leicht anstieß. Kaum hatte er sich den Schlaf aus den Augen gerieben wurde ihm sein Baby in die Hand gedrückt. Heero war viel zu müde. Selbst für das Baby konnte er sich nicht lange wach halten und er schlief wieder ein. "Wo ist Julia?", fragte er, als er kurz wieder wach wurde. Duo deute auf den Boden neben dem Bet, auf dem Julia auf einer Decke lag und spielte.
Heero nickte zufrieden und schloss die Augen, schlief aber nicht mehr. Duo stand auf und legte seine zweite Tochter in ihr Bett, dann setzte er sich zu Julia und spielte etwas mit ihr. Heero ruhte etwas. "Ich liebe euch!", flüsterte er dann leise. Duo sah auf und lächelte sanft. "Wir dich auch. "Hey jetzt is die Kleine unsere Große." " Heero strahlte. Er öffnete die Augen und sah zu Duo. "Gibst du mir eins?" Duo nickte und hob Julia zu Heero hinauf. Heero strahlte und küßte die Kleine, die jetzt schon etwas größer war. Er hielt sie im Arm und strahlte.
Heero lachte etwas. Sein Bauch tat furchtbar weh. "Hast recht!" Duo nahm Julia wieder von Heeros Bauch. "Lass sie mir doch!" Heero sah ihn bittend an. "Und dein Bauch?" "Geht schon!" Heero schmunzelte und drückte Julia wieder an sich. Duo seufzte und besah sich seine andere Tochter. "Wie soll sie heißen?" "Weiß nicht... Schlag was vor!" Duo zuckte mit den Schultern. "Der Name muss zu Julia passen." Heero dachte nach. "Romeo?" Er grinste. "Idiot. Du weißt was ich meine!" Heero nickte. "Ich möchte, dass du einen Namen aussuchst! Aber nicht Shinigami!!" Duo grummelte leicht. "Gia?" Heero wiederholte den Namen nachdenklich, dann nickte er begeistert. Duo strahlte. "Gia und Julia. Passen perfekt zusammen." Heero nickt. "Hai!" Duo seufzte und drückte sich an seinen Liebsten.
Einige Monate später: Heero hatte sich tief über den Toilettenrand gebeugt. Verdammt, warum war Duo nicht da? Er seufzte und übergab sich. 'Er wird mich umbringen...' Duo hatte Julia auf den Schultern und Gia im Arm. Seine ältere Tochter brabbelte fröhlich vor sich hin. Was wohl ihr erstes Wort sein würde? Duo zuckte mit den Schultern und marschierte nach Hause.
Mit einem elendem Gefühl im Magen trottete Heero zum Bett zurück. Er hatte Duo noch immer nichts von seiner Vermutung erzählt, doch so langsam wurde es auffällig und gerade heute rannte er andauernd zwischen Bett und Bad hin und her. Duo sperrte die Tür auf und hob Julia von seinen Schultern auf den Boden. Sofort krabbelte sie in eine Ecke des Wohnzimmers in der sich ihre Spielsachen befanden. „Bin wieder da Schatz!“
Als Antwort bekam Duo nur ein heftiges Würgen aus dem Badezimmer. Erschrocken wollte Duo ins Bad stürmen, als ihm auffiel, dass er Gia noch auf dem Arm hatte. Sie schrie leise. Seufzend legte er sie auf das breite Bett. „Du bekommst gleich dein Fläschen. Muss nur nach deinem Daddy sehen!“ Sofort verstummte die Kleine und sah Duo aus großen, leuchtenden Augen an. Duo lächelte und stürmte ins Bad.
Heero hatte die Arme vor dem Magen verschränkt und stöhnte. Er übergab sich immer noch, als Duo ins Zimmer trat. Dieser stürzte sofort zu seinem Koi und strich ihm beruhigend über den Rücken. „Was ist denn los Koi?“ Nach Luft ringend stand Heero auf. "Ich... ich glaub' ich muss dir was sagen!" Er zog Duo mit sich ins Wohnzimmer.
Duo setzte sich und musterte Heero besorgt. „Bist du krank? Dir geht’s doch schon seit Tagen nicht mehr gut...“ Heeros Augen suchten Duos. "Versprichst du mir nicht sauer zu werden?", fragte er leise. „Woher soll ich wissen ob ich sauer werde, wenn du mir nicht endlich sagst was los ist?“ "Ich glaub'..." Heero machte eine kleine Pause. Er wusste nicht, wie Duo reagieren würde und er hatte Angst, dass es ihm nicht gefiel. "Ich glaub' ich bin wieder schwanger!"
Duos Reaktion war überaus überraschend. Er reagierte gar nicht. Er starrte nur lautlos geradeaus. Heero bekam Angst. "Duo... sag' was!" Duo bewegte sich immer noch nicht. Langsam drehte er sein Gesicht zu Heero und sah ihn an. Verunsichert knabberte Heero an seiner Unterlippe. Duos Verhalten beunruhigte ihn. "Schatz'' ich..." Er fand keine Worte, so sehr er es auch versuchte. Endlich erwachte Duo aus seiner Starre. Er keifte sich leicht um sicher zu gehen, dass er nicht träumte. Er freute sich schon, aber irgendwie....“Wir haben doch verhütet...“
"Ich
weiß." Heero seufzte. "Ich habe auch keine Ahnung, wie das passieren
konnte..." Er machte ein betretendes Gesicht. Duo war total verwirrt. Als
er mit Heero geschlafen hatte, hatten sie immer ein Kondom benutzt. „Ist es von
einem Anderen?“ Entsetzt riss Heero die Augen auf. Er wäre nie mit jemand
anderem ins Bett gegangen, als mit Duo. Er schüttelte wild den Kopf. "Ich
liebe nur dich! Das weißt du doch!"
Duo stand auf und ging unruhig im Raum auf und ab. „Nur weil du mich liebst, heißt das nicht das du nicht mit einem Anderem im Bett warst...“ Der Gedanke schmerzte so sehr, dass Duo Heero nicht einmal ansehen konnte. Langsam stand Heero auf und ging zu Duo. Ihm wa immer noch schlecht und er war verwirrt. "Duo-chan,. bitte... " Er sah ihn verzweifelt an. "Ich würde dich nie betrügen!"
Duo seufzte und schlang seine Arme um Heero. „Ich weiß....Tut mir leid.“ Heero nickte und hielt sich an Duo fest. "Ich weiß nicht, wie das passiert ist.." Er schaute bedrückt zu Boden. "Wenn du... das Kind nicht willst..." Er konnte den Satz nicht zu ende sprechen, aber er wusste, dass Duo verstand, was er ihm sagen wollte. Duo schüttelte entsetzt den Kopf und schmiegte sich fester an Heero. „Wie sollte ich etwas nicht wollen, das ein Teil von dir ist?“
Von Duos Worten gerührt, schmiegte Heero sich dichter an ihn. Eine Träne trat ihm in die Augen und er hielt Duo ganz fest. „Hej wein doch nicht!“ Behutsam strich Duo die Träne aus Heeros Gesicht. „ Wir gehen jetzt erst mal zum Arzt, damit wir sicher gehen können.“ "Hai!" Heero nickte. Er fühlte sich so elend. Irgend etwas in ihm sagte ihm, dass alles okay war, aber irgend etwas bedrückte ihn auch.
Duo lächelte ihn aufmunternd an. „Ich liebe dich Hee-chan.“ Er küsste ihn sanft auf die Wange und begann dann seine Kinder wieder warm anzuziehen. Erleichtert seufzte Heero auf und half Duo. Sie waren so süß. Irgendwie gefiel ihm der Gedanke noch ein Kind zu haben sogar. Duo drückte Gia in Heeros Arm und hob Julia dann vom Boden. „Datta!“ Duo riss die Augen auf. „Hast du gehört! Sie hat Daddy gesagt!!!“
Heero lachte. "Nein, sie hat Datta gesagt!" Duo sah ihn beleidigt an. „Sie hat Daddy gesagt! Ich habs genau gehört. Du bist nur neidisch weil sie es nicht zu dir gesagt hat.“ Er streckte Heero die Zunge heraus. Erneut musste Heero lachen. "Ich zieh' dich doch nur auf!" Er strich Julia über den Kopf. "Du hast >Daddy< zu ihm gesagt, stimmt's?!" Die Kleine nickte und Heero drückte sie Duo strahlend in die Arme.
Duo strahle übers ganze Gesicht. „Das muss ich sofort Quatre erzählen.“ Mit einem Haps stand er vorm Telefon und wählte. Heero seufzte leise. Duo war wirklich ein regelrechte Fanatiker, wenn es um die Kleinen ging, genau wie er selbst. Er erinnerte sich noch daran, wie sogar Quatre wegen dem Verhalten der beiden mal einen Nervenzusammenbruch bekommen hatte.
Duo trat von einem Fuß auf den Anderen und wiegte Julia leicht in seinen Arm, die an seinem Zopf kaute. Das kostbare Haargut war ihr lieber als jeder Beißring. Als Heero das sah, strahlte er. Dann wurde er ungeduldig. "Kommst du?" Duo schnaubte. „Ich warte bis Quatre abhebt!“
Heero
seufzte. "Das Telefon hat mit Sicherheit schon 30x geklingelt! Es ist
keiner da!", machte er Duo darauf aufmerksam. Und genau in diesem Moment
sprang Trowas und Quatres Anrufbeantworter an. "Hy Duo, hy Heero! nein,
wir sind gerade nicht da! Wir sind im Urlaub. Hinterlasst uns einfach die
neustens News eurer Kleinen auf Band. Bye!" „Äh Urlaub? So spontan? Und
woher wusstet ihr, dass ich anrufen würde? Na egal. SIE HAT DADDY ZU MIR
gesagt! Ist das nicht toll?? Ich meine sie ist schon sooo weit für ihr Alter.
Ich bin so stolz auf meine kleine Julia!! Zu Heero hat sie es nicht gesagt nur
zu mir! *hihi* Achja Heero denkt das er wieder schwanger ist...Da könnt ihr
dann immer auf drei süße Babys aufpassen. Wahnsinnig toll, ne?....“
Heero seufzte und nahm Duos Hand. Er war nervös. Duo hörte erst auf zu labern als der AB sich abschaltete. Seufzend drehte er sich zu Heero um. „Gehen wir mein Engel.“ Heero nickte. "Kannst du fahren?", fragte er ruhig. Ihm war jetzt nicht danach auf den Verkehr zu achten. Duo nickte und zog Heero zu ihrem Auto. Er setzte Gia auf den Beifahrerkindersitz und schnallte Julia hinten an. Heero setzte sich zu der Kleinen auf die Rückbank und spielte etwas mit ihr. Nicht zuletzt, um sich selbst abzulenken.
Duo wunderte sich warum Heero ihn freiwillig fahren ließ. Sein Fahrstil war alles andere als gesittet. Zur Abwechslung fuhr er allerdings ruhig und langsam. Er nützte die Zeit zum nachdenken. Als sie endlich ankamen, nahm Heero Julia auf den Arm. Sie juchzte etwas und klammerte sich an Heero, der daraufhin schmunzeln musste. Er war nervös, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen.
Duo führte Heero zum Zimmer des Arztes. Auf dem Weg grüßten ihn ein paar Schwestern. Er kam schließlich öfters zur Kontrolle mit seiner Familie hierher. Heero, der sonst eigentlich auch grüßte, war ganz in Gedanken versunken. Er stand mindestens zehn Minuten unsicher vor dem Wartezimmer herum und überlegte, ob er wirklich Gewissheit wollte. Duo lenkte sich ab indem er ein Lied sang. Das hielt seine Gedanken von Sorgen frei. Er hasste es zu warten.
Schließlich wurden sie ins Behandlungszimmer gerufen. Heero ging schon fast auf dem Zahnfleisch. Duo wollte nach Heeros Hand fischen, aber er konnte nicht. Auf einen Arm hielt er Gia und die andere Hand hatte sich die Kleine gerade in den Mund gesteckt um daran zu lutschen. Der Arzt begrüßte sie freundlich und Heero schilderte kurz sein Anliegen, was in einer Untersuchung und einer Bestätigung endete.
Duo schluckte. Heero war also schwanger, und er war der Vater. Das stand außer Frage. Unsicher was er jetzt tun sollte sah er Heero an. Heero sah zu Duo und wusste es selbst nicht besser. Der Arzt bemerkte, dass die Stimmung dieses mal viel gespannter war, als sonst. Heeros Blick schien eine Antwort auf eine Frage in Duos Augen zu suchen, die er selbst nicht zu finden vermochte.
Duo seufzte leise und drückte seine Tochter fest an sich. „Siehst du Kleines, bald seit ihr zu dritt.“ Heero nickte und der Arzt begann von einer neuen Methode zu erzählen, bei der auch Männer ohne Kaiserschnitt Kinder bekommen konnten. Alles, was es dazu benötigte, war eine Spritzenkur.
Duo dagegen hörte gar nicht zu. Er freute sich, ja. Aber sie hatten doch schon zwei Kinder. Nun gut Heero hatte erst eines, aber....Nein das stimmte nicht. Heero hatte auch zwei Kinder. Obwohl Heero an Julias Zeugung nicht beteiligt gewesen war, so war sie auch seine Tochter.
Schließlich
wurden die beiden entlassen. Heero hatte sich gleich die erste Spritze geben
lassen. Duo war froh, dass sie endlich zu Hause waren. Er brachte die Packungen
mit Spritzen erst mal ins Bad. Jeden Tag musste Heero eine bekommen. Heero ließ
sich auf der Couch nieder und kümmerte sich um die Kleinen, bis Duo zurück war.
Er war total durcheinander. "Bist du böse?", fragte er, als Duo
zurückkam.
Duo wusste es nicht, er war nicht wirklich böse nur unheimlich verwirrt. Heero seufzte, als er seinen Blick sah. "Wär es dir lieber, wenn wir es nicht bekämen?" Duo setzte sich und zuckte mit den Schultern. Er wollte ehrlich zu Heero sein. „Ich weiß es nicht Heero...“ Heero biss sich auf die Lippe. Das war nicht ganz das, was er hören wollte, aber wenigstens war Duo ehrlich. Er stand auf und nahm sich seine Jacke. "Entschuldige mich. Ich..." Er schüttelte den Kopf. "Ich muss nachdenken."
Duo nickte und sah ihm traurig hinterher. Er versorgte seine Kinder und stürmte dann zum Telefon. Wenn er Quatre nicht erreichen konnte, musste er es eben bei den anderen dreien versuchen. Zechs nahm sofort ab. Heero lief unterdessen durch den strömenden Regen. Das passte gut zu seiner Stimmung. Ihm war zum Heulen zumute.
Duo nahm sich nicht einmal Zeit um zu grüßen. „Heero hasst mich!“ "Bitte, seit wann denn das?", fragte Zechs überrumpelt. Duo schniefte leise. „Ich...Er...schwanger....“ Zechs versuchte Duos Worte zu ordnen. Heero war wieder schwanger?! Zechs konnte es kaum glauben, aber wenn Duo das sagte, musste es ja stimmen. "Aber Schatz... Deswegen hasst er dich doch nicht! Heero doch nicht!", versuchte er Duo zu trösten.
Duos Schluchzen wurde immer lauter. „Ich....Ich...hab gesagt...ich weiß nicht ob ich....das Kind will.....“ Zechs blieb außergewöhnlicher Weise einmal ruhig. "Will er es denn?", fragte er nach. „Ja, ich glaub schon....Jetzt ist er weg. Was wenn er nicht mehr wiederkommt?“ Duo wusste, dass er Unsinn redetet, aber er fühlte sich so unglaublich mies wie noch nie in seinem Leben.
Doch
da ging die Tür auch schon wieder auf und Heero trat ein. Er war völlig
durchnässt. "Nun beruhig' dich erst mal, Schatz!" Zechs versuchte
seine Stimme ganz ruhig und wirkungsvoll zu stellen. Er machte sich Sorgen um
seinen Freund. Duo hörte nicht, dass die Tür aufging. Er weinte unaufhörlich
weiter. „Er hasst mich jetzt sicher. Was soll ich nur machen Zechs?“
Heero sah besorgt zu Duo. Was hatte er denn? Er zog sich schnell die Jacke aus und lief zu ihm, um ihn zu umarmen. "Ich bin sicher, daß er dich nicht hasst!" Duo schluchzte und drehte sich zu Heero um. Unsicher sah er ihn an. „Heero ist da. Ich ruf dich zurück Zechs.“ Er legte auf. "Was ist denn?" Heero sah Duo besorgt an und streichelte ihm durchs Haar. „Hass mich nicht!“ Das war alles was Duo hervorbrachte bevor er umkippte und zu Boden knallte. Zu Tode erschrocken kniete Heero sich zu ihm. "DUO!!!" Er schüttelte ihn vorsichtig. Duo reagierte nicht. Er lag einfach nur da und rührte sich nicht.
Heero rief sofort den Notarzt an und lagerte Duo laut Erste-Hilfe-Kenntnisse so, wie man es mit Ohnmächtigen zu tun hatte. Er holte einen kalten Lappen und kühlte Duos Stirn. Der Arzt kam nach fünf Minuten und besah sich Duo genau. Nervenzusammenbruch, lautete die Diagnose. Sie verfrachteten Duo ins Bett und man verabreichte ihm eine Spritze. Der Arzt wandte sich Heero zu. „Er wird wahrscheinlich bis morgen durchschlafen. Das Beruhigungsmittel war ziemlich stark. Was immer ihn so aufgeregt hat, passen Sie auf das es nicht noch mal passiert. Und geben Sie ihm reichlich zu trinken, wenn er aufwacht.“ Dann verabschiedete sich der Arzt und ging aus der Wohnung.
Heero
konnte die ganze Zeit über nur nicken. Es war sein darauf trainiertes Gehirn,
das sich automatisch alles wichtige notierte. Er machte sich furchtbare Sorgen
um Duo und konnte sich nur schwer auf ihre beiden Kleinen konzentrieren. Er
hoffte, dass mit Duo alles wieder gut werden würde. Doch Heero hatte nicht viel Ruhe um sich um Duo zu Sorgen. Julia
begann zu quängeln und auch Gia schrie laut.
Dann
läutete es auch noch an der Tür. Genervt öffnete Heero und sah Zechs, der sich
Sorgen gemacht hatte und lieber mal persönlich nach dem Rechten sehen wollte.
Heero war noch nie so froh gewesen, ihn zu sehen. Er flehte ihn regelrecht an
sich um die Kleinen zu kümmern. Zechs nickte. Diese Aufgelöstheit stand Heero
ganz und gar nicht. Er kochte ihm eine Kanne Tee und nahm dann die beiden
Kleinen mit sich, sodass Heero sich um Duo kümmern konnte, was er auch
aufopferungsvoll und besorgt tat.
Zu Hause angekommen lud Zechs die Kinder erst mal ab. „Hört bitte auf zu schreien!“ Wufei lugte aus dem Schlafzimmer heraus. „Was hast du denn da mitgebracht?“ „Wha meine Rettung.“ Zechs drückte die Babys in Wufeis Arme und verzog sich erst mal im Bad um an seinen Nägeln zu feilen. Eine der beiden Kleinen hätte ihm doch fast einen abgebissen. Mussten die auch schon so früh Zähne bekommen? Vom Wohnzimmer konnte man ein lautes „Ungerechtigkeit!“ vernehmen, aber Zechs kümmerte sich nicht weiter darum. Sollte Wufei sich erst mal um die Kinder kümmern. Treize konnte ihm ja dabei helfen. Duo schlief unruhig und rollte sich ständig hin und her. Seine Stirn glühte und er strampelte leicht.
Heero saß beunruhigt neben ihm. Er streichelte ihn immer wieder und küsste ihn, kühlte seine Stirn und flüsterte ihm beruhigende Worte zu. Er war völlig fertig vor Sorge um seinen Koi. Duo schrie leise im Schlaf und warf sich herum. "SSSsssshh..." Heero nahm ihn fest in die Arme und hielt ihn fest. "Ich bin ja da, Schatz... Ich bin ja da..." Er streichelte ihn und ließ ihn nicht mehr los
Langsam beruhigte sich Duo. Seine Atmung wurde ruhiger und auch seine Körperhaltung entspannter. Ein wenig erleichtert atmete Heero tief durch. Das war alles seine Schuld! Er seufzte und wiegte Duo etwas, verteilte zärtliche Küsse auf seinem Gesicht. Duo seufzte ein wenig, wachte aber nicht auf. Heero blieb die ganze Nacht über wach, aus Angst Duos Zustand könnte sich wieder verschlechtern. Er war heilfroh, als sein Geliebter ihn am nächsten Morgen etwas anblinzelte. "Duo..." Heero küsste ihn zärtlich. "Wie geht es dir?"
Duo rieb sich über die Augen. Sie brannten furchtbar und sein ganzer Körper fühlte sich wie ein einziger Muskelkater an. "Hej..." Heero küsste ihn erneut. Er streichelte ihn. "Bist du okay?" Duo nickte leicht. "Ich hasse dich doch nicht!" Heero war immer noch geschockt, dass Duo so etwas annehmen konnte und wollte die Sache endlich richtig stellen. „Nicht?“ Duo krächzte vor sich hin und sah Heero flehentlich an.
"Du dummer Junge!" Heero drückte ihn dichter an sich. "Ai shiteru!" Duo lächelte leicht und begann dann fürchterlich zu Husten. Sein Hals fühlte sich total ausgetrocknet an. Sofort reagierte Heero und reichte Duo von dem Mineralwasser, das er vorsorglich auf den Nachttisch gestellt hatte. Duo trank das Glas mit einem Zug aus und wischte sich dann über die Lippen. Kraftlos reichte er Heero das Glas. "Willst du noch eins?", fragte der in noch immer ruhiger Stimmlage.
„Nein....Wo sind die Kinder?“ Duo versuchte sich aufzusetzen, doch er sank sofort wieder in die Kissen zurück. Heero half ihm sich vernünftig hinzulegen. "Ich habe sie Zechs gegeben! Du musst dir keine Sorgen machen!" Er küsste ihn zärtlich. „Denkst du nicht, dass Zechs geben und keine Sorgen machen, ein Widerspruch ist?“ Duo lächelte schief. „Halt mich bitte fest.“ Er fühlte sich irgendwie schwindlig.
Heero
hielt Duo sicher in seinen Arm und streichelte ihm vorsichtig über den Kopf.
"Was machst du nur, hm?", fragte er mit ganz weicher Stimme.
"Wufei und Treize sind ja auch noch da!" „Uh na da bin ich beruhigt.“
Duo kicherte leise. Er kuschelte sich an Heero und schloss wieder die Augen.
Heero begann Duo leise ein Lied vorzusummen, um ihn etwas zu beruhigen. Er streichelte ihn die ganze Zeit und hielt ihn fest. "Du solltest noch etwas trinken!" Er erinnerte sich an die Worte des Arztes. Duo schüttelte leicht den Kopf und zog die Decke ein Stück höher. Er fröstelte ein wenig. "Dann ruh' dich wenigstens noch aus!" Heero machte ein besorgtes Gesicht und stopfte die Decke fest.
Duo lächelte sanft und schlang seine Arme um Heeros Bauch. „Ja Mama.“ Heero wurde rot. "Baka!" Er küsste Duo zärtlich auf die Stirn. Duo seufzte leise und schlummerte langsam wieder ein. Und Heero bewachte seinen Schlaf. Er war selbst todmüde, aber er wollte auf Duo aufpassen und so hielt er sich wach.
Als Duo schließlich aufwachte, war Heero doch noch eingeschlafen. Es war schon spät am Abend. Duo erhob sich und streckte sich erst mal. Er fühlte sich schon viel besser. Seine Muskeln taten nicht mehr weh und auch sein Hals fühlte sich normal an. Er kratzte sich am Bauch und marschierte dann zum Kühlschrank. Shinigami hatte gewaltigen Hunger.
Als
Heero bemerkte, dass Duo nicht mehr neben ihm lag, stand er auf. Er sah ihn am
Kühlschrank. "Hej! Ab ins Bett!" Er scheuchte ihn weg. "Ich mach
dir was zu essen!" Duo lachte leise und setzte sich auf dem Boden vor dem
Backrohr. Eifrig starrte er hinein.
Heero
seufzte. Er hob Duo hoch und trug ihn zum Bett zurück. "Du bleibst jetzt
da und sagst mir, was du essen möchtest!", befahl er. Er wollte, dass Duo
sich weiter ausruhte, denn er machte sich wirklich Sorgen um ihn. Duo
schnaubte. „Ich will meiner Pizza aber weiter beim aufgehen zusehen.“ Flink
hupfte er aus dem Bett und setzte sich wieder vor den Backofen.
Heero seufzte. "Duo, ich mache mir Sorgen um dich! Bitte leg dich wieder hin!" „Ich bin okay!“ Er seufzte, als er Heeros Blick bemerkte. “Schon gut ich geh ins Bett.“ "Danke!" Heero gab Duo einen zärtlichen Kuss und schob ihn vorsichtig zum Bett. Er drückte ihn sanft hinunter und deckte ihn wieder zu. Außerdem flößte er ihm noch etwas Wasser ein, bevor er sich um die Pizza kümmerte. Duo murrte leise. Er war völlig okay, auch wenn sein Koi das anders sah. Sein Magen knurrte laut und er setzte sich leicht auf.
Da war die Pizza auch schon fertig. Heero hatte Duo auch einen Salat gemacht, nach amerikanischer Variante. Er stellte beides auf ein großes Tablett, auch Duos Coke und brachte es ihm. "Hier Schatz! Lass es dir schmecken!" Er küsste ihn zärtlich und setze sich zu ihm aufs Bett. Duo nickte und schlang gierig in sich hinein. Der Salat war irrsinnig gut.
Erfreut darüber, daß es Duo schmeckte, konnte Heero nicht widerstehen ihn ab jetzt zu füttern. Es war auch schön mal wieder einen Abend ohne ihre Kleinen zu haben, wenn auch die Umstände, unter denen ihnen dieser Freiraum geschaffen wurde, nicht sehr erfreulich war.
Duo genoss es sichtlich verwöhnt zu werden. Er hielt Heero ein Stück Pizza hin. „Mach Ah!“ Heero grinste. Er öffnete den Mund etwas. Duo steckte das Stück in Heeros Mund und ließ ihn abbeißen, dann aß er selbst weiter. „Mhmm, Pepperoni...Schön scharf...“ Heero beugte sich etwas zu Duo und knabberte zärtlich an seinem Ohrläppchen. "Aber lasch im Gegensatz zu dir!" Er grinste.
Duo kicherte leise und drückte Heero ein Stück von sich weg. Er wollte erst aufessen. Heero zog sich wieder etwas zurück und fütterte Duo weiter. Duo war voll bis obenhin. Er hielt sich den Bauch und lehnte sich weit im Bett zurück. Heero stellte das Tablett zur Seite und küßte Duo liebevoll. "Hat's geschmeckt?"
Duo nickte und leckte sich verführerisch die Lippen. „Ich will Nachtisch.“ "Was hättest du denn gerne?" Heero stupste leicht mit der Nase gegen Duos Wange. Duo machte ein nachdenkliches Gesicht. „Einen Haufen Schokoladensauce auf deinem Bauch...“ Ein Grinsen breitete sich über Heeros Gesicht aus. "Kannst du haben!" Er stand auf und ging in die Küche, um kurz darauf mit einer Tube Schokosauce und einer Flasche Schlagsahne zurückzukommen.
Duo lachte laut und knöpfte langsam Heeros Hemd auf. Heero hielt nicht still, sondern machte in der Zwischenzeit das gleiche bei Duo. "Du bist auch ohne Schokosaucé furchtbar süß, weißt du das?!" Er beugte sich vor, um Duo zu küssen. Duo erwiderte den Kuss zärtlich und drückte sich gegen Heero. „Mhmm...“ Während er Heero weiter küsste machte er sich an dessen Hosenknopf zu schaffen. Heero hielt seine Hand fest und sah ihn grinsend an. "Aber ich bevorzuge Sahne!"
„Auf mir oder dir?“ Duo zog belustigt eine Augenbraue nach oben und streifte Heero, das bereits offene, Hemd von den Schultern. Zärtlich hauchte er einen Kuss auf Heeros Schlüsselbein.
"Egal!" Heero zog Duo vorsichtig die Jeans aus und drückte sich eng an ihn. Duo lächelte und zog Heero seine Hose aus, dann ließ er seine Fingerspitzen ein klein wenig in Heeros Boxershort gleiten. Heero schloss die Augen und seufzte genüsslich.
Duo lehnte seinen Kopf auf Heeros Schulter und schob seine Hand tiefer in Heeros Short. Hmm~mmm..." Heero lehnte sich etwas zurück. "Du machst mich wahnsinnig, Duo!", flüsterte er leise und zog ihn vorsichtig mit sich auf die Kissen. Er küsste Duos Hals und seufzte glücklich.
„Das ist der unschlagbare Shinigami-Charme..:“ Er kicherte leicht und streifte Heero seine Unterwäsche zur Gänze ab. Er presste sich fest gegen seinen Koi und stöhnte bei dem Kontakt leise.
"Und was ist mit der Sauce?" Heero grinste und drückte etwas davon auf seine Hand, strich damit über Duos Brust. „Wha Kalt!“ Duo gab ein kleines Protestgeräusch von sich und leckte dann den Rest der Schokolade von Heeros Fingern. "Du kannst dich ja revanchieren!" Heero lächelte leicht und leckte sich ebenfalls einen Finger ab, dabei auch Duos Hand berührend.
Duo kicherte und besah sich den Schokofleck auf seiner Brust. „Mach mich sauber.“ Heero nickte. Das war ein schöner Befehl! Er drückte Duo sanft auf den Rücken und küsste seinen Hals hinab, bis zu seiner Brust. Dort leckte er die Schokosauce ab.
Duo stöhnte leicht und vergrub seine Hände in Heeros braunem Haar. Heero ließ sich noch etwas Zeit, bevor er vorsichtig über Duos Nippel leckte. „Hee~~ee-chan. Duos Stöhnen wurde eine Spur lauter und er streckte den Rücken durch. Heero lächelte. Dann ließ er von Duo ab und schnappte sich die Schlagsahne.
Duo keuchte leise und schnappte sich die Flasche aus Heeros Hand. Heero grinste und küsste Duo leidenschaftlich. Duo stöhnte in Heeros Mund. Langsam trennte er sich von ihm und rollte ihn über, sodass er nun oben war. Er malte ein Herz auf Heeros Bauch und legte die Sahneflasche dann auf den Boden.
Heero sah auf das Herz und dann gerührt zu Duo. Er legte die Arme um ihn und zog ihn zärtlich an sich. „Wha du verschmierst ja alles.“ Duo kicherte und knabberte sanft an Heeros Hals. "Ich weiß..." Heero lächelte und seufzte leise. Er ließ seinen Finger in die Sahne gleiten und leckte ihn genüsslich ab. Duo lächelte und presste seine harte Erregung gegen Heeros Bauch. Er schnappte sich seinen Finger und leckte darüber.
Heero
strahlte. "Du bist so lieb!" Duo schüttelte den Kopf. Er war nicht
lieb, nur unheimlich geil, doch Heero schien es vorerst nicht beenden zu wollen.
Doch Heero begann an Duos Ohrläppchen zu knabbern. "Mach mich
schön!", wisperte er leise.
Duo sah ihn verwirrt an. „Du bist doch wunderschön.“ Heero seufzte leicht. "Ich möchte, dass du mich nimmst!", übersetzte er. „Oh...“ Duo wurde ein wenig rot. Er drehte sich und öffnete die Nachttischlade. Er machte ein entsetztes Gesicht und schaute in der anderen Lade nach. „Keine Gummis mehr da...“
Heero lachte auf. "Baka! Ich bin doch eh schon schwanger!" „Ja, aber...:“ Duo seufzte. Es war einfach Gewohnheit, dass sie verhüteten, wenn Duo oben war. Heero lächelte. "Stört es dich?" „Was? Das keine Gummis mehr da sind?“ Heero zuckte mit den Schultern und nickte.
Duo schüttelte den Kopf. „Wieso sollte es?“ Er streichelte sanft über Heeros Hintern. "Weil du ein Gesicht machst, als wärst du zu Tode schockiert!" Heero grinste und zog Duo wieder an sich. Er biss zärtlich in einen seiner Nippel. Duo stöhnte leicht und ließ einen Finger in Heero gleiten. „Bin ich auch! Hab erst letzte Woche ne 50er Packung gekauft!“
"Die
nächste geht auf mich!" Heero grinste und seufzte zufrieden, als er Duos
Finger in sich spürte. Duo stieß mit seinen Finger fest in Heeros Körper und
nahm zwei weitere dazu. „Es geht doch nicht ums Geld! Ich kann nicht fassen das
wir 50 Kondome in einer Woche verbraucht haben!“
Heero strich über Duos Rücken und streichelte dann zärtlich sein Glied. "Also ich..." Er keuchte etwas. "Kann das gut... verstehen!" In Duos Körper breitete sich ein heißes Kribbeln bei der Berührung aus. Er stöhnte und hob Heero auf seine harte Erregung. Heero seufzte zufrieden auf, als er Duo half und sich langsam auf ihn nieder senkte.
„Gott.....gut...“ Duo versank völlig in Heero und schlang seine Arme um dessen Bauch. Heero seufzte zufrieden und streichelte Duo übers Haar. Er hauchte ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen und begann sich mit ihm im Rhythmus zu bewegen. Duo lächelte ihn zärtlich an und begann langsam in seinem Koi zu stoßen. Ihre Becken klatschten aneinander und Duo zog scharf die Luft ein.
Ein leises Keuchen entfloh Heeros Mund und er streichelte Duos Rücken hinab, ließ seine Finger zu seinem Hintern wandern und massierte ihn sanft. Duo schloss, wohlig seufzend, die Augen und wusste nicht genau was er tun sollte. Sich gegen Heeros massierende Hände drücken oder fester in ihn zu stoßen? Ihm die Entscheidung etwas erleichternd, ließ Heero vorsichtig einen Finger in Duo gleiten, sich dabei dichter an ihn pressend.
Duo stöhnte laut und presste sich auf Heeros Finger. Dann stieß er wieder kräftig in ihn. Er wiederholte das Spiel und ließ sich vor und zurück gleiten. „Uuu~~uhh..“ Duos Atem kam nur noch stoßweise und er begann stark zu schwitzen. Es war einfach zu gut. Es freute Heero, dass es Duo so zu gefallen schien. Er selbst hielt Duos umwerfende Stöße kaum noch aus und keuchte leise vor sich hin, zwei weitere Finger in Duo gleiten lassend.
Duo fragte sich ob es etwas in der Welt gab, dass sich auch so wundervoll anfühlte wie das hier? "Ich liebe dich!", flüsterte Heero ihm ins Ohr und hielt sich an ihm fest, bewegte seine Finger rhythmisch in Duo. Duo zwang sich nicht laut aufzuschreien vor Lust- Er liebet Heero auch, aber er hatte nicht mehr genug Kraft um die Worte zu sagen.
Heero bemerkte, wie nah Duo daran war zu explodieren und er half ihm die Stöße zu intensivieren. Er legte den Kopf in den Nacken. Es war einfach atemberaubend schön so von Duo erfüllt zu sein. Duo schrie auf. So wie Heero sich bewegte, würde er bald kommen. Er spürte wie Heeros Muskeln sich zusammenzogen und beugte sich vor um ihn zu küssen.
Heero
drückte seine Lippen verlangend auf Duos und ließ seine Zunge in den Mund
seines Geliebten gleiten. Er spürte, dass er selbst jeden Moment kommen würde
und stöhnte in Duos Mund. Duo kostete gierig Heeros Geschmack bevor er den Kopf
in den Nacken warf und sich in Heero ergoss. „Ahhh!“
Heero kam und sackte in sich zusammen. Er rang nach Luft und stieß noch einmal mit seinen Fingern zart in Duo. Dieser stöhnte laut und ließ sich langsam aus Heero gleiten. Geschafft sank er aufs Bett und schloss die Augen. Heero legte einen Arm um ihn. "Hej, diesmal hab ich mehr Kraftreserven!" Er grinste.
Duo konnte nur nicken. Er war zu schwach um irgendetwas anderes zu tun als atmen. Dafür drückte Heero ihm einen Kuss auf die Stirn. "Ruh' dich aus!" Duo nickte und lächelte leicht. Mit letzter Kraft drückte er sich an Heero bevor er einschlief. Heero hielt Duo fest. Er blieb noch wach. Ihm gingen noch so viele Fragen durch den Kopf. Fragen, auf die er gerne eine Antwort gewusst hätte...
Nach einer halben Stunde war Duo wieder so gut wie neu. Er schlug die Augen auf und strahlte Heero an. Heero sah zu Duo. "Gut geschlafen?" Duo kuschelte sich fest an ihn. „Wunderbar.“ Heero schenkte ihm ein Lächeln und hielt ihn weiter fest. Er sah auf die Uhr und dann aus dem Fenster.
„Alles okay Koi?“ Heero rollte sich auf den Bauch und verschränkte die Arme unter dem Kinn. Er nickte leicht und schloss die Augen. Duo seufzte. Er kannte Heero lang genug um zu merkten, dass irgendetwas nicht stimmte. „Was is los? Hab ich dir weh getan?“ Heero schüttelte schnell den Kopf. "Ich bin nur so durcheinander, verstehst du?"
„Willst du darüber reden?“ Sich daran erinnernd, dass der Arzt gesagt habe, Duo dürfe sich nicht aufregen, schüttelte Heero erneut den Kopf. „Heero bitte...“ Duo blickte ihn traurig an. „Verschließ dich nicht vor mir. Ich versteh dich doch. Sag mir was dich bedrückt..:“
"Ich
bin so durcheinander... Ich weiß nicht, ob du das Baby willst, du weißt es auch
nicht... Das ganze steht unter Zeitdruck und..." Heero redete mit geschlossenen
Augen und zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es einfach nicht. Ich weiß
nicht, was mit mir los ist..."
Duo drückte Heero an sich und küsste ihn auf die Stirn. „Willst du das Baby?“ "Es ist von dir... Ich..." Heero legte die Hand auf seinen Bauch. Er sah Duo verliebt an, dann wurde sein Blick wieder normal. "Aber wenn du nicht willst, dann will ich es auch nicht."
Duo seufzte und drückte Heero fester an sich. Heero gab Duo einen zärtlichen Kuss auf die Wangen. "Ich liebe dich! Egal, wie du dich entscheidest!" Er lächelte, dann stand er auf und nahm sich einen starken Kaffee. Duo nickte und drehte sich zur Seite. Er wünschte jemand anders könnte diese Entscheidung für ihn treffen.
Heero
trank den Kaffee. Er hatte sich an den Küchentisch gesessen und war so ruhig,
wie immer, wenn er überlegte. Der alte, nach System vorgehende, Heero Yuy, der
er immer gewesen war. Duo beobachtete ihn eine Weile. Es gefiel ihn nicht wie
Heero sich verhielt. Im letzten Jahr war er immer offener und liebevoller geworden
und jetzt glich er fast wieder dem Gundampilot, der er einmal gewesen war.
Nachdem Heero den Kaffee geleert hatte, füllte er sich noch eine Tasse. Es war nicht seine Art, mehr als eine Tasse zu trinken, weil er das für zu schädlich hielt, aber irgendwie beruhigte es ihn.
Duo dagegen grübelte darüber nach was er tun sollte. Schließlich fasste er einen Entschluss. „Heero komm her...“ Heero sah auf. Dann ging er zu Duo, aber er setzte sich nicht. Duo breitete die Arme aus und sah ihn bittend an. Heero tat ihm den Gefallen und setzte sich zu Duo.
Duo seufzte. Er wollte Heero näher sein wenn er es ihm sagte, aber Heero wirkte wie eh und je wie ein Eisblock. „Ich hab mich entschieden.“ Heero nickte. Er zeigte keinerlei Emotionen, nur sein Blick war fragend. Nicht hoffnungsvoll oder flehend fragen, einfach nur nach einer Antwort suchend. Wenngleich ihm sein Herz bis zum Hals schlug.
Duo blickte ihn beunruhigt an. „Ich will das wird das Baby bekommen!“ Einen Moment sagte Heero gar nichts. "Ist das dein Ernst? Es ist ein eigener Wunsch?", fragte er, noch immer keinerlei Emotionen zeigend, nach. Er wollte ganz sicher gehen, dass Duo es nicht nur ihm zu liebe sagte. Duo nickte. „Ich will dieses Baby! Es ist ein Teil von dir und ich werde es genauso lieben wie die beiden Anderen.“
Heero seufzte erleichtert auf und nahm Duo in seine Arme. Ihm
war, als würde eine riesige Last von ihm fallen. "Danke..." Duo
streichelte ihm sanft über den Kopf. „Ich hoffe es wird ein Junge...“
Heero seufzte. Ihm war ganz egal, was es wurde. Er drückte Duo zärtlich und genoss es, seinem Geliebten so nahe zu sein. Duo kuschelte sich an Heero und drückte ihn liebevoll. „Wir sollten uns einen Namen überlegen...Wir können es wieder in der selben Kirche wie Julie und Gia taufen lassen und...“
"Ja...." Heero dachte nach. Er überlegte, wo er das Namensbuch gelassen hatte, das er einst gekauft hatte. Dann stand er auf und holte es. Duo freute sich und machte es sich auf dem Bett bequem. Heero legte sich neben ihn und hielt das Buch so, dass sie beide etwas sehen konnten.
„Thomas? Kling bescheuert....Hmm...“ "Leg' dich nicht zu sehr, auf einen Jungen fest...." Heero sah Duo bittend an und wandte sich wieder dem Buch zu „Wieso denn nicht? Ich hätt einfach gerne einen kleinen Racker, der wie du aussieht.“
"So, so.." Heero grinste. "Wir wissen aber nicht, was es wird. Es ist gut möglich, dass es wieder ein Mädchen wird." Duo seufzte und nickte. „Solange es wie du aussiehst....Der Name muss zu unseren Süßen passen!“ "Ja." Heero nickte und blätterte weiter. Es gab viele schöne Namen mit wunderhübschen Bedeutungen, aber er konnte sich einfach nicht entscheiden.
„Was hältst du von Angelique? Oder...hmm....Michael....ein kleiner Mikki....“ Duo lächelte und schloss die Augen. Heero strahlte. "Die sind toll!" Er streichelte sich über den Bauch. "Stimmt's, Kleines?", flüsterte er leise.
Duo hauchte kleine Küsse auf Heeros Bauch. „Hmm...oder...Valerie.....Michelle, Marcel....Danny....“ Er seufzte leise, als ihm keine Namen mehr einfielen. Heero streichelte Duo über den Kopf. Er fühlte sich befreiter, als zuvor, jetzt da er wusste, dass auch Duo das Kind wollte. Er zog ihn zu sich hoch und kuschelte sich an ihn.
Duo seufzte glücklich. „Was willst du heute machen?“ "Ich weiß noch nicht..." Heero lächelte Duo an. Er war noch immer etwas müde, da er nicht sehr viel geschlafen hatte.
Duo überlegte kurz. „Gut, dann ruht sich die werdende Mutter aus, während ich unsere beiden Schätze abholen gehe.“ Heero grinste. Damit war er einverstanden. Er hauchte Duo einen Kuß auf die Wange. "Beeil dich, Schatz!"
Duo nickte und verschwand aus der Tür. Zufrieden kuschelte Heero sich in die Kissen und schlief kurze Zeit später ein. Duo hatte viel erwartet, als er bei Zechs und Co geklingelt hatte. Er hatte ein heilloses Chaos erwartet, aber nicht das Bild das sich ihm jetzt bot. Wufei hatte Gia auf dem Bauch die munter vor sich hin brabbelte, während Treize und Zechs mit Julia auf dem Boden spielten.
Zechs versuchte Julia zu überreden, das Kleidchen, das er ihr gekauft hatte anzuziehen und Treize schüttelte den Kopf. "Sie wird darin umkommen! Sieh dir doch die ganzen Schleifen an!" Zechs machte ein beleidigtes Gesicht. "Sie wird schön aussehen!" Wufei grinste und kitzelte Gia, die vergnügt quietschte.
Duo räusperte sich leise. Treize sah auf. "Oh..." Er erhob sich und reicht Duo die Hand.. "Wie du siehst..." Er sah zu Wufei und Zechs, die sich um Duos Kinder kümmerten. "Deinen Süßen geht's gut!" „Gia trägt einen rosa Plüschstrampler... mit Rüschen!!“ Treize lächelte. "Aber sie lacht!"
„Wahrscheinlich hat sie zuviel von Zechs Nagellackentferner eingeamtet.“ Duo grinste und hob Gia auf seinen Arm. Als wenn die Kleine ihn verstanden hätte, versuchte sie sich an Duo zu krallen und seufzte zufrieden. Sie schloss die Augen und nickte, mit dem Kopf an Duo gelehnt, ein. Als Julia ihren Daddy sah, ließ sie Zechs einfach mit dem Kleidchen sitzen und tippelte auf ihn los.
Duo tätschelte Gia leicht und strich Julia über den Kopf. „Na Große?“ "Pa...pa..." Julia hängte sich an Duos Bein. Duo strahlte über das ganze Gesicht. Er wischte sich über die Augen. „Gehen wir Schatz.“ Zechs sah auf. "Ihr wollt uns schon wieder verlassen? Er wedelte mit dem Kleidchen herum. "Sie hat es noch gar nicht angehabt!"
„Zechs.....bitte....“ Duo seufzte. „Wir können morgen gemeinsam etwas unternehmen. Zoo oder so. Würde den kleinen sicher gefallen.“ "Au ja!" Wufei und Zechs nickten begeistert und auch Treize schien der Gedanke zu gefallen. "Sag' mal, wie habt ihr das mit den Kindern hinbekommen?", flüsterte er Duo leise zu.
Duo sah Treize fragend an. „Treize hilfst du mir die Taschen zum Taxi tragen?“ Treize nickte. Er schnappte sich die Taschen und half Duo. Unten stopfte Duo die Taschen in den Wagen und sagte dem Fahrer, dass er noch ein wenig warten sollte. „Also...Was willst du wissen?“
Treize sah Duo aufrichtig an. "Wie konnte Heero
schwanger werden?" Duo runzelte die Stirn und erklärte ihm alles.
„Wieso....Ach du meine Güte...Wissen die anderen davon?“ Treize
schüttelte den Kopf. "Noch nicht! Ich weiß es nur von Trowa. Aber... Ich
würd's gern wissen..."
„Schon klar.“ Duo erklärte ihm genau wie alles von statten ging. „Und dann müsst ihr es nur noch machen....“ Er grinste etwas.“ Aber ich weiß nicht wie das bei euch wird...Ihr seit zu dritt..“ Treize grinste. "Das dürfte kein Problem sein!" Er bedankte sich bei Duo für die Erklärungen.
Duo nickte. „Sag mir wenn ihr im Krankenhaus wart.“
"Natürlich!" Treize nickte Duo zu und verabschiedete sich dann von
ihm. Duo schaffte seine Töchter ins Auto und nannte dem Fahrer seine Adresse.
Der fuhr los und setzte die drei kurze Zeit später ab. Heero schlief noch.
Leise, ja fast lautlos versorgte Duo seine Töchter und
brachte die beiden ins Kinderzimmer. Gia schlief und er verfrachtete sie ihn
ihr Gitterbett. Julia dagegen spielte noch mit einem Stofftier. Duo ging zurück
zu Heero ließ aber die Tür zum Kinderzimmer offen.
Heero schnarchte leise. Er hatte sich zusammengerollt
und den Daumen in den Mund gesteckt. Duo beobachtete ihn eine Weile bevor er
den Fotoaperrat suchte und ein paar Bilder von seinem koi schoss. Passte gut
ins Familienalbum. Heero drehte sich etwas herum und sah Duo an. "Was
machst du?" „Fotos. Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken. Kommst du
morgen mit mir, den Kindern und der Dreierbande mit in den Zoo?“
Heero sah auf. "Fotos von mir? Während ich
schlafe?" Er ignorierte Duos Frage einfach. Duo seufzte leise. „Du siehst
süß aus wenn du schläft. Wunderschön genau genommen.“ Heero wurde rot.
"Baka! Du siehst auch süß aus, wenn du schläfst!" Duo zuckte mit den
Schultern. „Kommst du jetzt morgen mit?“
Heero überlegte. "Kann ich ja!" Duo strahlte
übers ganze Gesicht und vertaute den Fotoaperrat wieder. Heero sah zu Duo.
"Schmust du noch etwas, mit der werdenden Mama?" „Aber immer doch.“
Duo zog sich sein Hemd und seine Hose aus und kuschelte sich zu Heero.
Heero strahlte. Er war glücklich, so wie es war. Dann
fiel ihm etwas ein. "Theoretisch könnte ich mir jetzt wieder jeden Wunsch
von dir erfüllen lassen!" Er grinste. Duo machte ein nachdenkliches
Gesicht. „Okay....Aber das nächste Kind bekomm dann ich!“
Heero sah Duo fragend an. "Meinst du das
ernst?" Duo nickte. „Erstens, will ich eine gerade Anzahl an Kindern und
zweites, will ich dann auch 9 Monate von dir umsorgt werden.“ Heero grinste.
"Ich kann dich auch so umsorgen!"
„Tust du aber nicht...“ Heero machte ein betroffenes
Gesicht. "Ich ändere mich'!" Duo kuschelte sich an Heero und machte
ein ungläubiges Gesicht. Heero seufzte. "Ich beweiß es dir! Was möchtest
du? Ich mach alles für dich!" Duo lächelte gerührt und schloss die Augen.
„Im Moment wäre es schön, wenn du mich umarmen würdest.“
Heero nickte und umarmte Duo liebevoll. Er wollte doch
auch, dass sein Liebling glücklich war! „Danke..“ Duo seufzte zufrieden.
"Du musst mir dafür nicht danken, Schatz!" Heero hauchte Duo einen
Kuß auf die Stirn.
Duo nickte und sah Heero verträumt an. Heero seufzte.
Er küsste Duo leidenschaftlich. "Mein Mann..." Er lächelte. Duo
lächelte und stand dann auf. Es war Zeit um seinen Töchtern etwas zu Essen zu
machen. Heero half ihm dabei. Er wärmte Gias Fläschchen auf, während er Duo den
Brei für Julia heraussuchen ließ. Plötzlich lachte er herzhaft auf.
Duo drehte sich zu ihm um. „Hum?“ Heero lachte.
"Ich hab Appetit auf dieses eklige Zeug!" Er deutete auf den Brei,
den Duo in der Hand hielt. Duo seufzte und tauchte einen Finger in den beigen
Brei, denn er seinem Koi dann hinhielt.
Heero schloss seine Lippen um Duos Finger und lutschte
ihn vorsichtig ab. Dabei lächelte er ihn dankbar an. Duo kicherte leise. Heeros
Zunge kitzelte ein wenig. Heero nahm seinen Mund wieder weg und seufzte. Er
schüttelte den Kopf und kümmerte sich wieder um das Fläschchen.
„Julia! Essen!“ Duo erwartete zwar nicht das die
Kleine kam, aber einen Versuch war es ja wert. Als keine Reaktion erfolgte,
ging Heero die Kleine holen. Er trug sie auf dem Arm und strahlte. Duo drückte
Julia einen Kuss auf die Stirn. „Wenn ich dich rufe, musst du schon kommen
Große.“
Julia sah Duo groß an und Heero lächelte gerührt.
"Wie süß..." Duo nahm seine Tochter auf den Arm und drückte sie. „Sag
mal...weißt du eigentlich wie du heißt?“ Julia nickte. "Ju...ia...",
versuchte sie zu plappern. Heeros Mund klappte nach unten. "Sie
spricht...", murmelte er fasziniert. Duo nickte. „Und ich bin?“
Julia streckte die Arme nach Duo aus.
"Pa...pa!" Duo strahlte und zog sie fest an sich. „Und er?“ Er
deutete auf Heero. Julia sah zu Heero. "Ma..." Sie machte eine kleine
Pause und holte Luft. "Ma...ma!" Heero strahlte übers ganze Gesicht,
als er die Kleine sprechen hörte und ihm liefen Freudentränen über die Wangen.
Duo küsste Heero sanft. „Genau Große. Und Morgen gehen
wir mit deiner Schwester und deinen Onkeln in den Zoo.“ Er streichelte sie
sanft. „Heero, schreibst du Quatre ne Mail ob er und Tro-kun auch mitkommen,
oder sind die noch in Urlaub? Heero starrte immer noch Julia an. Seine
Aufnahmefähigkeit war etwas verzögert, doch er nickte und setzte sich an seinen
Laptop. Er brauchte außergewöhnlich lang, um die Mail zu schreiben, da er immer
wieder fasziniert zu seiner Tochter sah.
Duo freute sich für Heero. Die Kleine hatte schon
öfter mit ihm geplappert. Er fütterte seine Tochter liebevoll und drückte sie
nachher an sich. „Wie wäre es mit einem Bad Julia?“ Julia quietschte vergnügt
und zeigte somit ihre Zustimmung. Heero hatte die Mail geschrieben. Er holte
die kleine Wanne und füllte sie mit warmen Wasser.
Duo sah ihn fragend an. „Eigentlich dachte ich wir
setzen uns zu dritt in die große.“ Heero lächelte. "Gute Idee!" Er
brachte die Wanne wieder weg. Dann drehte er sich zu Duo. "Oder nehmen wir
den Whirlpool?" „Hai. Da macht’s schon Blubber nicht wahr Juli?“
"Da macht’s was?" Heero gluckste und ließ
das Wasser ein. „Na Blubberblasen, Baka! Denkst du sie versteht es wenn ich ihr
erkläre wie ein Whirlpool funktioniert.“ Er drückte Julia in Heeros Arm und zog
sich dann aus. Heero lachte. Er hielt Julia fest und sah Duo bewundernd an.
"Hübsch, wie immer!"
Duo ließ sein Becken leicht kreisen und setzte sich
dann in den Pool. Er streckte die Arme nach seiner Tochter aus und lächelte
sanft. Heero übergab ihm die Kleine und zog sich dann ebenfalls aus. Im
Gegensatz zu Duo legte er seine Sachen ordentlich zusammen und stieg dann zu
seinen beiden in den Whirlpool. Duo streckte seine Beine aus und legte sie auf
der anderen Seite des Pools auf der Sitzfläche ab. So konnte Julia
herumkrabbeln.
Heero
lächelte. "Julia?" Er nahm die Kleine etwas hoch. "Du bekommst
bald ein Geschwisterchen!" Julia sah ihn aus großen Augen an als wollte
sie Noch eins? sagen. Heero nickte. Er gab der Kleinen einen Kuß auf die Stirn
und kuschelte sich dann an Duo. Julia lehnte sich an Heero und schloss die
Augen.
Heero passte auf, dass sie nicht unter Wasser geriet
und sah verliebt zu Duo. „Wenn Kinder immer so wären, möchte ich noch ein
Dutzend davon.“ Heero nickte. "Nur sind sie nicht immer so!" Er
lächelte. „Hai, aber sie sind wundervoll. Wir sollten uns bald nach einem
Kindergartenplatz für Julie umsehen.“ Heero nickte. "Du hast recht!"
Er lehnte sich zurück und schloss die Augen. Dann öffnete er sie und schielte
auf seinen Bauch.
Duo klemmte Julia zwischen seine Beine und versuchte
ihr den Kopf zu waschen. „Heero halt ihren Kopf bitte etwas hoch.“ Heero nickte
und stützte die Kleine. Duo wusch Julia die Haare, die dabei vergnügt
quietschte. „Eine ganze Maxwell. Essen und schlafen sind die Lieblingshobbies.
Und unsere Haare lieben wir.“
Heero lachte. "Ich bin von euch umgeben!"
„Du hast mich geheiratet, also bist du auch ein Maxwell Baka!“ "Aber nur
ein halber! Du bist immerhin auch ein halber Yuy!" Heero grinste breit.
Duo nickte und lächelte selig. Julia platschte eifrig im Wasser herum. Heero
seufzte. "Was soll das erst mit 4 von euch werden?" Er grinste breit
und tauchte kurz unter Wasser.
„Wir Maxwells sind doch total pflegeleicht!“ Heero lachte.
"Stimmt! Essen, Schlafen, Sex..." Duo zwickte Heero leicht. „Du hasst
vergessen, dass wir auch total verschmust sind.“ "Oh..." Heero
grinste. "Wie konnte ich nur?!" Er küsste Duo zärtlich. Dieser
seufzte zufrieden und erwiderte den Kuss liebevoll. Julia zog an Heeros Haaren
und steckte sie sich in den Mund.
Heero schlief tief und fest. Am nächsten Tag sollte
der Geburtstermin sein. Eigentlich war er so aufgeregt, dass er nicht
einschlafen hatte wollen, doch dann hatte er sich daran erinnert, wie viel
Kraft er brauchen würde und doch beschlossen zu schlafen. Duo dagegen ließ ihm
Kinderzimmer unruhig auf und ab. „Papa....nix gut..:“
Heeros Schlaf wurde immer unruhiger. Sein Rücken tat
weh und er drehte sich hin und her. „Tut mir leid Julie.“ Julia nickte und
drückte sich an ihren Vater. Mit ihren drei einhalb Jahren war sie bereits viel
klüger als erwartet. „Schon ok.“ Heero stöhnte im Schlafzimmer laut auf. Er war
wach geworden und hatte festgestellt, dass es so weit war. Die Wehen hatten
eingesetzt.
Duo reagierte sofort. Dieses Mal wusste er was zu tun
war. „Zieh dich an Julia!“ Er rief den Notarzt an und steckte Gia in eine warme
Jacke. Heero seufzte. Er wollte sich nicht bewegen, also schloss er die Augen
und blieb einfach liegen, versuchend den Schmerz zu ignorieren. Duo richtete
alles her und dankte seiner Tochter, dass sie sich so schnell angezogen hatte.
Die Farbkombination war zwar gewöhnungsbedürftig aber ok.
Wenig später tauchte der Notarzt auf. Er verfrachtete
Heero in den Wagen und fragte Duo, ob er mitkommen wolle. Duo nickte und
drückte Gia an sich. Die Kleine schlief noch. Julia stieg in den Wagen und
drückte Heeros Hand. „Wieso tut dir was weh Mama?“ Heero stöhnte auf. Was
sollte er der Kleinen erzählen? "Dein Geschwisterchen will jetzt kommen,
Schatz..."
Julia zitterte leicht. Sie machte sich wirklich Sorgen
um ihre Mama. Heero lächelte die Kleine an. "Du musst dir keine Sorgen
machen!" Er streichelte sie und verzog das Gesicht. Er unterdrückte ein
schmerzerfülltes Stöhnen. Julia nickte langsam und ging zu Duo, der auf einem
Klappstuhl saß.
Heero schloss wieder die Augen und versuchte ruhig zu
atmen. Er kannte den Schmerz und er hatte Angst. Beim Krankenhaus angekommen,
war Duo dankbar das Wufei und seine Freunde bereits warteten. Er hatte sie
vorhin noch schnell angerufen. „Onkel Zechs!“ Freudig lief Julia auf den
platinblonden Mann zu. Duo drückte Gia noch schnell in Treizes Arm bevor er mit
Heero in den Kreissaal stürmte.
Heero hatte Schmerzen, das sah man ihm auch an. Er
überschlug sich einige Male fast beim Luftholen, versuchte aber ruhig zu
bleiben. Duo verhielt sich dieses Mal besser. Er baute Heero mit Worten und
Gesten auf und versuchte ihm Kraft zu geben. Heero lächelte Duo tapfer an, dann
stöhnte er zum wiederholten Male laut auf. Er lag in die Kissen gesackt da und
versuchte entspannt zu bleiben.
Duo strich ihm zärtlich eine paar Haarsträhnen aus dem
Gesicht. Heero seufzte leise und suchte nach Duos Hand. Er hatte dieses mal
extra ein Kräftereduzierendes Training gemacht und seine Muskeln etwas
abtrainiert. Duo war sehr dankbar, dass Heero seine Hand nicht wieder
abdrückte. Beruhigend streichelte er über den Handrücken.
Heero wimmerte etwas. Es tat wirklich höllisch weh und
wenn er sich vorstellte, dass es genau solange dauern sollte, wie beim letzten
Mal, wurde ihm ganz anders... Duo flüsterte ihm liebevolle Worte ins Ohr,
während sie auf die Ärztin warteten. Heero war Duo äußerst dankbar. Er war sich
sicher, dass er es allein niemals aushalten würde. Tränen traten ihm in die
Augen, als der Schmerz heftiger wurde und er drückte vorsichtig Duos Hand.
Duo streichelte ihn liebevoll. „Schh...Wir schaffen
das gemeinsam.“ Heero nickte und stöhnte etwas. Er hätte geschrieen, aber er
fühlte sich zu kraftlos dazu. Duo küsste ihn sanft und lächelte ihn aufmunternd
an. Heero keuchte etwas. Er krallte sich mit der freien Hand an die Matratze
und drückte den Kopf tief in das Kissen, schrie schmerzerfüllt auf.
Duo sah die Schwester fragend an. Er hasste es so
hilflos hier zu sitzen. Die Schwester lächelte. Sie wischte mit einem kalten
Lappen den Schweiß von Heeros Stirn und fühlte seinen Puls. "Es ist ja
bald vorbei...", versuchte sie die beiden zu beruhigen. Duo nickte und
versuchte Heero zu helfen.
Heero stöhnte auf. "Oh Du~uuuo..." Er verzog
schmerzerfüllt das Gesicht. „Du schaffst das Koi! Ich glaub an dich!“ Heero nickte. Er
versuchte wieder langsamer und ruhiger zu atmen und die Schwester machte ihm
vor, wie es richtig ging. Duo atmete erleichtert aus. Er war
froh, dass er mit Heero daheim einige Atemübungen gemacht hatte,
Die folgenden Stunden kamen Heero endlos lang vor. Den
warf er plötzlich den Kopf in den Nacken und bäumte sich auf. "OH
GOO~OOOOTT..." Er zog scharf die Luft ein. Die Schwester sah ihn an und
Heero keuchte. "Ich... Ich... Pressen...", stöhnte er. Die Schwester
nickte und redete beruhigend auf ihn ein, bevor sie die Ärztin holen ging. Duo
wurde ein wenig übel. Er war froh das die Ärztin endlich da war, so konnte er
beruhigt in Ohnmacht fallen.
Eine Schwester kümmerte sich um Duo und schaffte ihn
auf das Bett neben Heero, der besorgt zu seinem Liebsten sah. Er stöhnte auf.
"Wir werden ihnen jetzt ein wehenförderndes Mittel geben!", erklärte
die Schwester und legte Heero einen Tropf. Der war beunruhigt. Er sollte noch
mehr Schmerzen haben?! Duo bekam von alle dem nichts mehr mit. Was auch besser
war. Er wäre bei dem Anblick sicher wieder umgekippt.
Heero stöhnte laut und schrie, als die Schwester ihn
anwies zu pressen. Duo wachte kurz auf und sah zu Heero. Wiese presste der
denn? Wo sollte das Kind den...“Whhha!!“ Er kippte vom Bett und alles wurde
schwarz um ihn. Ein Pfleger wurde gerufen und er hiefte Duo wieder zurück ins
Bett, gab ihm eine Spritzte. Bald begann Heero statt dem Stöhnen nur noch zu
schrieen. Er wand sich hin und er, bäumte sich auf und krallte sich an die
Kissen. Er verfluchte Duo dafür, dass er ausgerechnet jetzt nicht für ihn da
war und gleichzeitig mache er sich große Sorgen.
Trowa und Quatre stürmten in den Raum und versuchten
Heero an Duos statt zu helfen. Doch die beiden machten Heero eher noch
verrückter. Zumindest Quatre. Der Junge rannte die ganze Zeit hin und her. Die
Ärztin schmiss die beiden kurzerhand hinaus, Heero schrie weiter und presste so
gut er konnte. Es tat alles höllisch weh und er kam sich elend vor. Sein Hals
war trocken aber er durfte nicht mal trinken.
Duo wachte langsam wieder auf und trottete zu Heero
ans Bett. „Gomen.“ Heero kümmerte sich jetzt nicht darum. Er war zu beschäftigt
mit dem Pressen und den Schmerzen. Er schrie auf und bäumte sich wild auf. Duo
sah genau zu. Endlich konnte er den Kopf seines Kindes erkennen. Heero schrie
immer weiter. Sowohl die Schwester, als auch die Ärztin konnten ihn kaum noch
unter Kontrolle halten.
Doch Duo konnte. Er nahm die Hände seines Kois und
strahlte ihn an. „Schh,.. Gleich hast dus.“ Heero schrie auf. Es war noch immer
nicht geschafft, aber er sackte aufs Bett. "Ich kann nicht mehr...",
stöhnte er. „Doch du kannst! Du hast im Krieg schon viel schlimmere
durchgemacht. Du bist stark du kannst das schaffen!“
Heero stöhnte. "Du hast ja keine Ahnung!" Er
funkelte Duo sauer an und keuchte. Die Ärztin sah Heero an. "Pressen sie,
oder es erstickt!", fuhr sie Heero an. Das wirkte. Duo sah erleichtert zu
wie sein Baby auf die Welt kam und Heero sich kraftlos zurück sinken ließ. Die
Schwester reichte Duo die Schere, während Heero mit geschlossenen Augen und
wimmernd dalag und versuchte zu Atem zu kommen. Er blutete und fühlte sich, wie
erschlagen.
Duo schnitt die Nabelschnur durch. „Ein Junge...“
Heero reagierte nicht. Er brachte kein Wort heraus. Die Schwestern versorgten
Heero und gaben ihm eine Spritze. Gleich darauf schlief er ein. Duo begleitete
Heero in ein Zimmer und wartete darauf, dass man ihnen ihren Sohn brachte. Er
konnte es noch gar nicht glauben. Er hatte einen Sohn. Duo weinte leise vor
Freude und wischte sich rasch über die Augen als die Anderen das Zimmer
betraten. Julia lief sofort auf ihn zu, „Wieso weinst du Daddy?“ „Weil ich
glücklich bin Schatz.“ Er hob die Kleine auf seinen Schoß und betrachtete den
schlafenden Heero liebevoll.
Quatre war immer noch ganz aufgeregt. Auch die Tassen
Beruhigungstee hatten nicht gewirkt und Trowa bemerkte die ganze Zeit, dass er
auch ein Baby wollte. Heero war blass und schlief fest. Wufei sah auf seinen
Bauch. „Ich will auch eins...“ Duo grinste und strich Heero über die Wange.
Heero öffnete geschwächt die Augen. Ersah sich den Auflauf in seinem Zimmer an
und schloss sie schnell wieder. Er wollte jetzt niemanden sehen, nur Duo.
Duo scheuchte die Menge aus dem Raum. Julia ging
vorsichtshalber auch mit nach draußen. Ihre Mutter brauchte schließlich Ruhe.
Treize zog Wufei rasch an sich. „Du willst also ein Kind, ja?“
Wufei nickte und sah Treize flehend an. Er ahnte ja
gar nicht, wie sehr Treize darüber erfreut war. Heero hielt die Augen weiterhin
geschlossen. Ihm tat alles weh. Treize schloss Wufei fest in seine Arme. „Gut.“
Duo hielt Heeros Hand fest und sah ihn lächelnd an. „Ich bin so stolz auf
dich.“
Wufei freute sich. "Wirklich?" Treize nickte
und erklärte ihm, was Duo ca. 9 Monate zuvor ihm erklärt hatte. Wufei hörte zu
und nickte begeistert. Währenddessen öffnete Heero die Augen. Es freute ihn,
dass Duo stolz auf ihn war, aber es nahm ihm die Schmerzen nicht. Er hatte
Nachwehen und er fühlte sich elendig schwach.
Duo drückte ihm beruhigend die Hand. „Es wird gleich
besser Schatz.“ Draußen murrte Zechs leise. „Was is mit mir! Schließt mich
nicht aus!“ Heero seufzte. Ich..." Seine Kehle war trocken und rauh vom
vielen Schreien. Er deutete auf ein Glas Wasser. Er ignorierte Zechs lautes
Gezeter und außerdem schleppte Treize ihn und Wufei nach Hause.
Duo hob Heeros Kopf ein Stück an und half ihm beim
Trinken. "Danke!", krächzte Heero. Er erschrak sich über seine
heisere Stimme und sank zurück in die Kissen. Duo küsste ihn sanft auf die
Stirn. „Ruh dich aus Schatz.“ Die Schwester kam in das Zimmer und drückte Duo
ein kleines blaues Bündel in die Hand. Heero sah es und die Schwester lächelte.
"Wissen sie, wie sie es stillen?" Heero sah verwirrt auf. "Das
kann ich doch gar nicht!", warf er ein. Die Schwester lachte. "Was
meinen sie, wofür ihre Behandlung gut war?!"
Duo gluckste erfreut. „Wie willst du deinen Sohn
taufen Schatz?“ Heero zuckte kraftlos mit den Schultern. "Du hattest doch
mal so einen schönen Namen erwähnt..." „Michelle? Michael? Marcel?
Äh.....Danny?“ "Mikki...", murmelte Heero leise. Duo strahlte und
nickte. Er küsste das Baby sacht auf den Kopf. „Hallo Mikki. Ich bin dein
Papa.“
Die Schwester lächelte und setzte den Namen auf die
Geburtsurkunde. Dann schrie Mikki auf. "Er hat Hunger..." Die
Schwester nahm Duo das Kind ab. Sie half Heero sich etwas aufzusetzen, was ihm
nicht gerade leicht viel und legte den Kleinen in seine Arme. Duo sah Heero zu
wie er das Baby stillte. Er fand, dass Heero wunderschön dabei aussah.
Und Heero fühlte sich unglaublich. Es war umwerfend
das Kind so zu halten und ihm die Brust zu geben. Er sah strahlend zu Duo und
streichelte über die Wange des Kindes. Mikki saugte kräftig und sah Heero aus
großen Augen an. Erst jetzt viel Heero die Augenfarbe des Kindes auf. Es hatte
ein blaues und ein violettes Auge.
Heero sah zu Duo und wies ihn darauf hin. Duo strahlte
und streichelte Mikki zärtlich. Als Heero mit dem Stillen fertig war, gab er
Duo das Baby wieder und sank erschöpft in die Kissen. Duo wiegte seinen Sohn
hin und her, bis dieser einschlief. Er legte ihn in das kleine Kinderbettchen
und ging dann wieder zu Heero. Heero hielt die Augen geschlossen. Er rollte
sich vorsichtig auf die Seite. Duo seufzte glücklich und strich über Heeros
Wange.
Der zitterte etwas und machte Duo Platz im Bett. Duo
kuschelte sich vorsichtig an Heero und drückte ihn zärtlich an sich. Heero
hielt die Augen geschlossen. Es tat gut in Duos Armen zu liegen. Leise
schnurrte er und schlief dann von einer Sekunde auf die andere ein. Duo strich
ihm beruhigend über die Arme und küsste ihn sanft in den Nacken.
Heero schlief wie ein Stein. Es dauerte lange, bis er
wieder aufwachte. "Obst!", war das erste, was er sagte. Duo lächelte
leicht und brachte Heero einen Apfel. Heero biss hinein. "Danke!"
„Schon okay, Koi!“ Heero seufzte und drückte sich in die Kissen. Er sah zum
Fenster und wieder zu Duo zurück. "Tut mir leid, dass ich dich angefahren
habe!", wisperte er dann leise.
„Du hast mich angefahren? Wann?“ Duo erinnerte sich
nicht wirklich daran. "Als du den Krieg erwähnt hast. Ich hab gesagt du
hättest keine Ahnung..." „Oh...“ Heero seufzte. "Komm zu mir..."
Duo nickte und kuschelte sich wieder zu seinem Ehemann. Heero seufzte
zufrieden. "Tut mir leid! Ihr müsst alle fast taub sein, wegen
mir..." Duo lachte leise. „Das ist doch okay!“ Heero grinste. "Es war
trotzdem sehr laut." „Ich bin lauteres von dir gewöhnt...“ Heero wurde
rot. Er wusste sofort, was Duo meinte.
Duo gähnte leise und drückte sich an Heero. „Die
Ärztin meinte du sollst über Nacht noch hier bleiben. Heero nickte. Er hätte
nie gedacht, dass er so etwas zugeben würde, doch es war ihm dieses Mal auch
lieber. Duo war erleichtert, dass Heero nicht darauf bestand nach Hause zu gehen.
„Könntest du mir...“ Heero deutete auf die Wasserflasche. Duo nickte und stand
auf. Er warf ihm die Flasche zu und lächelte ihn sanft an. „Danke!“ Heero fing
die Flasche. Dann trank er einen großen Schluck und stellte sie auf seinen
Nachttisch.
„Was tust du heute noch?“, fragte er mit heiserer
Stimme. Duo machte ein nachdenkliches Gesicht. „Ich dachte ich bleib bei
dir...“ „Kannst du gern!“ Heero rückte etwas zur Seite und machte Duo Platz,
lächelte ihn sanft an. Duo strahlte und kickte sich die Schuhe von den Füßen.
„Na mach’ schon!“ Heero zog Duo etwas zu sich. Dieser ließ sich neben ihn
nieder und zog Heero in eine warme Umarmung. „Mmh...“ Heero lächelte zufrieden
und schloss müde die Augen. Duo strich ihm zärtlich durch die Haare und hauchte
ihm einen Kuss auf die Stirn. „Schlaf ein bisschen!“ Heero nickte leicht und
schlief an Duo gekuschelt wieder ein.
Er hatte sich tief unter die Decke gemummelt und sah
ganz friedlich aus. Duo blieb noch eine Weile neben ihm liegen, bevor er
aufstand und Heero gut zudeckte. Er streckte sich kurz und ging dann zu Mikki
hinüber. Der Kleine schlief friedlich und hatte seinen kleinen Daumen in den
Mund geschoben. Die winzigen Äuglein waren noch fast ganz zu, nur ein winziger
Spalt, der kaum zu sehen war, war offen. Duo lächelte sanft und strich seinem
Sohn einmal kurz über den Kopf, dann ging er nach draußen um bei seinen
Freunden anzurufen.
Treize und Wufei waren gerade dabei Zechs zu
beruhigen, da der sich noch immer nicht einbekam, daß Duo und Heero schon
wieder ein Kind bekommen hatten. Sie hatten nur sehr unfreiwillig die Kinder
mit zu Trowa und Quatre gehen lassen. Zechs war am Verzweifeln. Treize und
Wufei planten gerade, wann und wie sie ein Kind bekommen sollten und
ignorierten ihn völlig. Was sollte er also anderes tun, als seine Nägel neu zu
lackieren?
Er vermalte sich dabei jedoch andauernd, weil er
wollte, daß sich auch jemand um ihn kümmerte und ganz traurig war. Schnief.
„Zechs...Wir reden mit dir!“ Zechs hob den Kopf. Er war so in seinem
Selbstmitleid versunken, dass er die anderen Beiden gar nicht mehr wahr
genommen hatte. Treize ging zu ihm und legte seine Hand auf Zechs’ Schulter.
„Redest du nun auch mit uns, Koi, oder nicht?“ Zechs blinzelte und nickte
eifrig. „Klar worum ging’s grade?“ „Um was wohl... Um das Baby! Willst du nicht
auch eins?“
Treize grinste ihn mit seiner unbeschreiblichen Art
an. Zechs sah von Wufei zu Treize und wieder zurück. Das Ganze wiederholte er
ungefähr fünf Mal. „Ist das euer ernst?“ „Ja!“ Wufei nickte und sah abwartend zu
Zechs. „Okay...“ Zechs grinste wie Blöde und warf sich aufs Bett. „Ich sehe das
als >Ja< an!“ Treize grinste und ließ sich langsam neben Zechs nieder,
Wufei folgte ihm.
Duo zuckte zusammen. Er war gerade eingeschlafen und
ein lautes Schnarchen hatte ihn aufgeweckt. Heero lag neben ihm und grunzte,
zusammen mit Mikki in seinem Arm. Duo schüttelte den Kopf und stützte sich auf
einem Ellbogen ab. Er betrachtete seine Familie liebevoll. Die beiden
schnarchten sogar synchron und sahen sich dabei auch sehr ähnlich, in ihren
kobaltblauen Schlafanzügen, die ihnen beide zu groß waren.
Duo wischte sich über die Augen, vor Rührung und Glück
weinte er fast. Alles war perfekt. Seine beiden Töchter, Mikki und sein Heero.
Nichts konnte sein Glück trüben. In dem Moment schlug Heero langsam die Augen
auf. „Huh?“ Er sah sich mit Schlaf in den Augen um und sah verwirrt aus, mit
den, noch mehr verwuschelten, Haaren. Duo schmunzelte und wuschelte Heero durch
die Haare. „Ohayo. Gut geschlafen?“ „Hn!“ Heero nickte leicht, ließ sich wieder
aufs Kissen zurückgleiten und wischte sich mit dem großen Ärmel über die Augen.
Duo nahm Mikki aus Heeros Arm und wiegte ihn leicht
hin und her. „Wenn alles okay is können wir nach Hause, hab vorhin mit nem Arzt
geredet.“ „Hai!“ Heero nickte immer noch schläfrig und raffte sich auf. Er
schüttelte den Kopf, um wieder halbwegs klar zu werden und stand dann auf. Er
ging zum Schrank. „Wo sind meine Sachen, Duo?“
„Ähem. Hab ich schon gepackt...Dachte du willst gleich los...“ Heero
seufzte. „Wenn ich im Schlafanzug nach Hause soll, leg ich mich da aber auch
gleich wieder hin und du darfst dich um mich kümmern!“ Er sah Duo mit einem
unwiderstehlichen Lächeln an.
Duo seufzte. „Das Teil steht dir zwar gut, aber...“ Er
kramte in Heeros Tasche und warf ihm seine Kleidung zu. „Spielverderber!“ Heero
zog sich um und tat den Schlafanzug in die Tasche. Er hakte sich bei Duo unter
und nahm Mikki auf den Arm. „Nimm du die Tasche! Ich darf nichts Schweres
heben!“ „Mikki is zwar schwerer als die Tasche, aber ich lass es dir mal
durchgehen Koi!“ „Arigato!“ Heero hauchte Duo einen Kuss auf die Wange. Dann
ging er langsam neben Duo her zum Taxi. Er setzte sich nach hinten und hob
Mikki auf seinen Schoß. Verliebt sah er den Kleinen an und streichelte ihn
liebevoll. Duo zog einen Mundwinkel nach oben und setzte sich neben den Fahrer.
„Jetzt hab ich ja drei Konkurrenten.“
„Quatsch...“ Heero sah nicht auf und streichelte Mikki
weiter. Der Kleine gluckste leise und saugte sich an Heeros Finger fest. Dieser
quietschte vergnügt auf. Duo seufzte und schüttelte den Kopf. Er nannte dem
Fahrer die Adresse und hiefte Heero und seinen Sohn anschließend in ihre
Wohnung. Julia und Gia sollten über Nacht bei Quatre und Trowa bleiben. Duo
räumte Heeros Tasche aus und kochte erstmal Tee. „Wir sollten uns langsam nach
einer größeren Wohnung umsehen.“
„Hai!“ Heero nickte ihm vom Bett aus zu. Der kleine
Mikki lag neben ihm und er spielte etwas mit ihm, obwohl der Kleine noch gar
nicht alt genug dazu war. „Haben wir heute eigentlich die Nacht für uns?“,
fragte Heero anschließend leise. „Kommt drauf an wen du mit >uns< meinst.
Mikki wird die Nacht sicher durch plärren...“ „Hn!“ Heero seufzte. „Ich meinte
eigentlich dich und mich!“ Duo kratzte sich am Kopf. „Wir könnten Mikki auch noch
zu Q-man verfrachten...“ „Unseren Frischling?!“ Heero machte ein entsetztes
Gesicht. Dann überlegte er. „Okay...“ Duo grinste. „Baka...“
Er ging zum Telefon und wählte Quatres Nummer. Trowa
hob ab und erklärte sich sofort freudig bereit Mikki abzuholen. Er war auch
sofort da und nahm ihn mit den Instruktionen, die er eh schon auswendig kannte,
an sich und fuhr mit ihm zu Quatre. Heero grinste, als er weg war und machte
Duo Platz auf dem Bett. Duo lachte und warf sich neben ihn. „Nymphomane..“ „Wer
sagt, dass ich Sex will?“ Heero kuschelte sich enger an Duo.
Duo zog bedeutend eine Augenbraue nach oben. „Auch
ok.“ Er schlang seine Arme um Heero und verbarg seinen Kopf in Heeros Nacken.
Der gab ein leises, zufriedenes Schnurren von sich. Er rieb sich zärtlich an Duo.
„Du wolltest doch eine gerade Zahl, ne?!“ Er küßte sanft Duos Hals und
lächelte. „Jetzt gleich? Wir kommen gerade von ner Entbindung! Mir hat es mehr
weh getan als dir, okay!“
„So?“ Heero zog die Mundwinkel nach unten. „Du nimmst
meinen Schmerz nicht ernst!“ Er zog einen kleinen Schmollmund und rollte sich
etwas von Duo weg. Duo seufzte und zog Heero wieder zu sich. „Bist du jetzt
sauer?“ „Hn!“ Heero zog immer noch einen süßen Schmollmund, lächelte Duo jedoch
aus seinen Augen heraus an. Duo seufzte erleichtert und kuschelte sich wieder
an ihn. „Ai shiteru.“ „Hn!“ Heero legte die Arme um Duos Hals und schmiegte
sich dicht an ihn. „Wirklich?“ „Vielleicht...“ Heero zog eine Augenbraue nach
oben. Er drehte sich auf den Bauch, so dass Duo ihm nicht mehr ganz so nahe
war.
Dieser schmiegte sich gegen Heeros Rücken und küsste
ihn in den Nacken. „Denkst du ich hätte Kinder mit dir bekommen wenn ich dich
nicht lieben würde?“ „Weiß nicht...“ Heero zog einen Mundwinkel ein Stückchen
nach oben. „Du liegst gut da oben!“ „Manchmal bist du echt ein Baka.“ Duo
streichelte Heeros Seite entlang. „Mmmh...“ Genüsslich zog Heero die Luft ein
und rekelte sich etwas. Er griff nach Duos Hand und zog sie zu seinem Gesicht,
küßte sie sanft.
Duo seufzte zufrieden und streichelte über Heeros
Wange. „Magst du mich?“, fragte Heero leise und schielte etwas über seinen
Rücken. Duo kicherte. „Kommt drauf an wie du das jetzt meinst.“ „Wie könnte ich
es denn meinen?“ Duo kicherte lauter und zwickte Heero in die Taille. „Also?
Ich bin auf die Maxwell-Interpretation gespannt!“ Heero grinste abwartend. „Du
musst doch wissen was ich meine.“ Er deutete auf Heeros Ring. „Du bist doch
auch ein Maxwell.“
„Ich weiß ja auch, was du und ich meinen, aber die
Frage ist, ob du wirklich meinst, was ich meine, was du meinst. Verstehst du,
was ich meine, Schatz?“ Heero grinste immer noch. „Eigentlich nicht, aber ok.“
Duo kratzte sich am Kopf und rollte von Heero herunter. Er stützte sich auf
einen Arm und sah Heero fragend an. „Egal! Jetzt liegst du falsch!“ Heero
rollte sich zu Duo und hob ihn auf sich. Duo grinste und schlang seine Arme um
Heeros Körper.
„Scha~aaatz?“ „Ja?“ Heero drückte sein Becken sanft
gegen Duos. „Liebst du mich?“ „Hmm.. Liebst du mich denn?“ „Hai!“ Heero legte
die Arme um Duos Hals und küßte ihn innig. Duo lächelte und hauchte kleine
Küsse auf Heeros Hals. Heero schlang sein Bein um Duos und lächelte. „Unten?
Oben?“ „Was wär dir denn lieber?“ Duo strich zärtlich über Heeros Bauch.
„Mit dir ist beides anstrengend und schön...“ Heero knabberte
zärtlich an Duos Ohrläppchen. Duo strich Heero durch die Haare. „Hmm wird sich
schon ergeben wer oben ist.“ „Momentan du!“ Heero grinste und rekelte sich
unter seinem Liebling. Er strich mit der Hand sanft über Duos Rücken. Duo
gluckste und schob seine Hand unter Heeros Tank-Top. „Weg mit den Sachen!“
Heero hatte Duo und sich binnen weniger Sekunden ausgezogen. „Weißt du, daß dir
Nichts am besten steht?“ Er strahlte Duo an. Duo grinste und biss in Heeros
Nippel.
„Hast es heute wohl eilig, ne?“ „Relativ!“ Heero
seufzte zufrieden. „Aber noch nicht so doll, ja?“ Duo nickte und streichelte
über Heeros Brustkorb. Dieser hielt seine Hand fest und führte sie etwas über
seinen Körper. Duo zog scharf die Luft ein. Wie Heero seinen Körper nur so fit
halten konnte, trotz Schwangerschaft? Heero knabberte zärtlich an Duos
Unterlippe. Er ließ seine Zunge darüber gleiten und öffnete dann seinen Mund
etwas. Duo kam der Auforderung sofort nach und erkundete sanft Heeros
Mundhöhle.
Heero stöhnte genüsslich in Duos Mund. „Heute wieder
besonders süß...“, bemerkte er. Dann fuhr er mit den Fingern über Duos Nippel
und rieb sie sanft darunter. Duo keuchte leise und rekelte sich unter den
warmen Fingern...
„Du, Schatz?“ Duo verdrehte die Augen und drehte sich
dann mit einem zuckersüßen Lächeln zu Heero um. „Was kann ich diesmal für dich
tun Koi?“ „Ich glaube, das hat gesessen!“ Heero machte ein undefinierbares
Gesicht. Duo setzte seinen süßesten Blick auf. „Ja?“ „Denk’ schon!“ Heero
nickte noch dazu bestätigend.
Duo seufzte und hockte sich zu Heero und kraulte ihn
dem Nacken. Er massierte ihm die verspannten Schultern. „Uh ja...“ Heero
entspannte sich etwas. „Du wolltest doch eine gerade Zahl! Das hatten wir doch
vor ner Woche erst festgestellt, oder?“ Er machte ein schüchternes Gesicht und
wurde leicht rot. „Ja, Schatz?“ Duo massierte weiter und hauchte kleine Küsse
auf die zarte Haut. Heero drehte sich auf den Rücken und sah Duo tief in die
Augen. „Hai, Koi!“
Duo begann Heero zu kitzeln. „Wir können die Kinder
auch erst morgen abholen...“ Heero nickte zustimmend. „Kuscheln!“ Duo nickte
und schmiegte sich an seinen Schatz. „Du Duo?“ „Hm?“ Duo hob den Kopf und sah
Heero fragend an. „Nerve ich dich eigentlich, wenn ich schwanger bin?“ „Willst
du ne ehrliche oder eine aufmunternde Antwort?“ „Hn!“ Heero sah Duo sauer an
und rückte etwas weiter von ihm weg. Duo zog einen Schmollmund. „Wäre es dir
lieber, wenn ich dich anlügen würde?“
„Nein!“ Heero rückte wieder zu Duo und umarmte ihn
zärtlich. „Tut mir leid, dass ich immer so anstrengend bin!“ Duo sah Heero
erstaunt an. Heero hatte sich entschuldigt? Mr. Ich-bin-Eis-Yuy hatte sich
entschuldigt- Vielleicht war die Welt ja doch nur eine Scheibe. Er legte eine
Hand auf Heeros Stirn. „Alles okay mit dir?“ „Hai!“ Heero wusste nichtmal im
Ansatz, weswegen es ihm nicht hätte gut gehen sollen. Wie kam Duo darauf? Er
sah ihn fragend an. Duo küsste ihn auf die Nasenspitze. „Hab mich nur
gewundert, dass du dich entschuldigst.“
Heero wurde knallrot. „Ich meine es aber ernst!“ Duo
nickte. „I know.“ „Ai shiteru!“, wisperte Heero in seinem lieblichen
japanischen Akzent. Duo grinste und nickte.
„Magst du dich denn schon wieder um mich kümmern?“,
fragte Heero kleinlaut und mit kindlich-süßem Gesichtsausdruck. „Du bist
schwanger!!!!!!!!!?????????“ Heero riss die Augen auf. „Jetzt erst bemerkt?!
Darum geht’s die ganze Zeit!“ Duo schluckte und kippte dann um. Heero rüttelte
ihn und seufzte laut. „KOI!“
Duo blinzelte und öffnete die Augen.
„Nicht....schon...wieder...!“ Heero seufzte erneut. „Doch!“ Duo seufzte. „Ok.“
„Stört es dich?“, fragte Heero betroffen. Duo schüttelte den Kopf. „Ne wollte
ja ne gerade Zahl.“ Er setzte sich erstmal. „Möchtest du was trinken?“ Heero
stand auf und kam mit zwei Flaschen Schnaps wieder. „Bist du wahnsinnig?! In deinem
Zustand!!!“ Heero sah auf die Flaschen, auf seinen Bauch, zu Duo und wieder auf
die Flaschen.
„Ich brauch’ jetzt was! Gomen!“ Er setzte sich mit den
Flaschen zu Duo und reichte ihm eine davon. Duo sah ihn erbost an und riss ihm
die Flasche aus der Hand. „Du wirst nichts trinken!“ Heero sah ihn flehend an.
„Mein Herz kippt ab!“ „Ich sagte...NEIN!“ Heero nickte. „Dann trink du einen
für mich!“ Duo seufzte und schraubte die Flasche auf und nahm einen kleinen
Schluck. „So. Zufrieden?! Wieso haben wir sowas überhaupt im Haus?!“
Er stand auf und leerte die Flaschen in den Ausguss.
„Weil wir damals mal angestoßen haben?!“ Heero drehte sich auf dem Bett umher.
„Mir ist kalt!“ „Dann deck dich zu!“ Heero schnappte sich die Decke und kroch
darunter. „Wieso bist du wütend?“ Duo gab etwas Unverständliches von sich.
Heero stand auf und ging zu ihm. Er kniete vor ihm nieder und senkte den Kopf.
„Gomen!“ Duo seufzte und wuschelte Heero durch die Haare. “Ab ins Bett mit
dir.“
„Kommst du mit?“, fragte Heero, immer noch aus seiner
erniedrigten Position. Seine Blicke hafteten zuckersüß an Duos Lippen. Duo
nickte. „Ich ruf nur bei Quatre an, dass er noch ne Zeit lang auf die Kinder
aufpassen soll.“ „Okay!“ Heero stand wieder auf und verkroch sich ins Bett. Duo
trottete zum Telefon und wählte Trowas Nummer. Quatre nahm ab. „Hier bei
Barton-Winner?“ „Hey ich bins!“ „Duo!“, begrüßte Quatre ihn fröhlich. „Euren
Kleinen geht’s super! Sie spielen mit uns!“ „Passt schon! Ich wollt nur fragen,
ob ihr sie noch ein paar Tage ertragen würdet?“ „Aber sicher doch! Ruht euch
etwas aus! Uns geht’s gut mit den Süßen!“ „Danke. Ich meld mich wieder.“
Duo verabschiedete sich und legte auf. Heero hatte ihn
beim Telefonieren beobachtet und sah ihn süß an. „Mein rechter, rechter Platz
ist leer...“ Duo grinste breit. „Und wen wünscht du dir her?“ „Dich!“ Heero
lächelte. Duos Grinsen verbreiterte sich etwas und er schmiss sich neben Heero
aufs Bett. „Papi!“ Heero grinste und kraulte Duo. Er nahm seine Hand und legte
sie auf seinen Bauch. „Vier Kinder...Ich fass es nicht...Überleg dir lieber
gleich nen Namen.“ „Second?!“ Heero grinste noch breiter und legte seinen Kopf
auf Duos Bauch. Duo zog eine Augenbraue nach oben. „Es is doch das Vierte!“
„Hai! Hast recht! Dann eben Fourth!“
Heero lachte auf. „Wie wär’s mit Randy?“ „Hmm klingt
nicht schlecht. Und wenns ein Mädchen wird?“ „Mmh... Shannon?“ Heero hatte
inzwischen das gesamte Namenslexikon im Kopf, so oft, wie die beiden es schon
durchgegangen waren. Duo überlegte eine Weile und streichelte über den noch
flachen Bauch. „Okay.“ Heero schmiegte den Kopf dichter an Duos Bauch und rieb
ihn etwas daran. Duo gab ein kleines Schnurren von sich. Heero seufzte
zufrieden. „Wir gehen morgen zum Arzt!“ „Ja Chef.“
Heero schmunzelte und es klingelte an der Tür. Er
seufzte und löste sich von Duo. „Machst du bitte auf?“ Duo nickte und öffnete
nackt wie er war die Tür. Eine Frau mit dunkelbraunen Haaren und dunkelblauen
Augen stand vor der Tür. Sie hatte einen sportlichen Trainingsanzug an und
irgend etwas in ihm sagte Duo, dass er sie kennen sollte. „Hy Maxwell!“ „Äh...
Kann ich Ihnen helfen?“ „Ja!“ Die Frau machte eine Pause und trat in die
Wohnung, dabei Duos Blöße ignorierend. „Ich will meine Tochter abholen!“
Heero kam, nur in Shorts, aus der Ecke, die das Schlafzimmer
darstellen sollte und sah sich fragend um. Er hatte nichts gehört, aber was
suchte die fremde Frau hier?! „Bitte?“ Duo wich geschockt ein paar Schritte
zurück. „Janet....“ Er schluckte und betete, dass noch irgendwo eine Flasche
Schnaps war, die er nicht ausgeleert hatte. „Ich will meine Tochter abholen!“,
wiederholte Janet sich, dieses mal mit etwas mehr Nachdruck.
Heero schaltete binnen von Sekunden. Sein Blick wurde
eiskalt und er trat mit Deathglare (tm) an sie heran. „Was erlauben Sie sich?!“
Janet stemmte die Hände in die Hüften und funkelte ihn böse an. „Wer zur Hölle
sind Sie überhaupt!?“ „Die Mutter ihrer Tochter!“ Heero fasste sich gedanklich
an den Kopf. Was redete er da für gescheite Sätze daher?! „Egal! Sie können
doch nicht einfach denken, dass sie uns ihr Kind aufdrücken und dann kommen Sie
sie holen, wann es ihnen beliebt. Sie ist kein Gegenstand. Und jetzt
RAUUUUSSSSSSSSS!!!“
Sein Brustkorb hob und senkte sich und sein Atem ging
schnell. Die Hände waren zu Fäusten geballt und zitterten vor Aufregung. Janet
zuckte ein wenig zusammen, blieb aber stehen. „Hör mal zu Schwuchtel! Das ist
mein Kind und ich nehm sie jetzt mit.“ Duo ging bei der Bemerkung
vorsichtshalber hinter der Couch in Deckung. Heero bebte vor Wut. Er packte
Janet am Hals und drückte sie an die Wand. „Ich sagte...“ Seine Stimme klang
für einen Moment ruhig, dann wurde sie laut und eisig. „R-A-U-S!“ Er drückte zu
und Janet begann zu Röcheln.
Kurz bevor sie ohnmächtig wurde, ließ Heero sie wieder
los und Janet sank auf den Boden. Duo wusste nicht was er tun sollte. So blieb
er einfach hinter der Couch und lugte vorsichtig über die Lehne. Janet stand
langsam auf und fasste sich an den geröteten Hals. Langsam ging sie zur Tür.
„Ihr werdet das noch bereuen!“ Mit einem lauten Knall schlug sie die Tür zu.
Heero zitterte immer noch und ließ langsam die Fäuste sinken.
Duo kam langsam hinter der Couch hervor. „Alles okay?“ Heero
drehte sich zu ihm. Er rang nach Luft. "Okay?" Duo zuckte zusammen,
als würde er einen Schlag erwarten. Er kannte Heero wenn er wütend war. Heero
hatte aber gar nicht vor Duo zu schlagen. Er war fassungslos. "Was erlaubt
die sich?!", stammelte er.
Duo seufzte leise und strich Heero abwartend über die Schultern. Heero sah im tief in die Augen. Seine eigenen glitzerten leicht und er zitterte immer noch. Duo zog ihn fest in seine Arme und streichelte ihn beruhigend. "Danke!" Heero legte die Arme um Duo. "Ich glaub' ich brauch' jetzt einen Schluck..." Er befreite sich wieder und füllte sich ein Glas mit Wasser.
„Warte.“ Duo stürmte ins Bad und kam gleich darauf mit einem kleinen Fläschchen zurück. Er kippte fünf Tropfen davon in Heeros Glas. Skeptisch sah Heero auf das Glas. "Was ist das?" „Baldrian. Das beruhigt!“ Duo verschraubte die Flasche wieder und sah Heero lieb an. "Oh!" Heeros Blick verlor jegliche Skepsis und er trank das Wasser auf einen Zug aus.
Duo strich ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und packte Heero zurück ins Bett. "Meinst du, sie hat das ernst gemeint?“ Duo seufzte leise und nahm einen Schluck Baldrian-Wasser. Er setze sich auf den Boden und sah Heero unsicher an. „Ich fürchte schon.“ Seufzend griff Heero nach Duos Hand. "Wir lassen das nicht zu!", sagte er mit fester Stimme und es klang, wie eine beschlossene Tatsache.
Duo richtete sich auf und setzte sich zu Heero. „Ich weiß.“ "Die soll es wagen..." Heero knurrte bedrohlich. „Schh...Duo knuddelte Heero kurz. „Sie wird uns Julia nicht wegnehmen! Wir sind gut integriert in die Gesellschaft. Verdienen gut, sind verheiratet. Sie hat die Kleine nicht mal taufen lassen!“ "Hai!" Heero nickte. "Ich kill' sie, wenn sie..." In seinen Augen loderte ein wildes Feuer.
Duo nickte. Er wusste es war mehr als unangebracht wenn er Heero jetzt sagte, dass Janet ihn sehr an ihn erinnerte. „Sie wird schon nichts ausrichten Schatz!“ Heero nickte. "Das würde sie auch nicht können!" Er rollte sich auf die Seite und legte eine Hand auf seinen Bauch. „Ich liebe dich.“ Duo streckte sich auf dem Laken aus und deckte sich zu.
Heero
drehte sich etwas um und küsste Duo zärtlich. "Ich dich auch!" Duo
nickte und zog Heero an sich, umarmte ihn fest. „Schlaf etwas. Die Kinder sind
noch bis zum Ende der Woche bei den Jungs, da haben wir noch genug Zeit für
uns.“ "Ich kann aber nicht!" Duo seufzte und schaltete den großen Fernseher
ein. „Wir haben schon ewig nicht mehr gemeinsam ferngesehen.“
„Hai!" Heero sah auf die Mattscheibe. Duo hatte sogar einmal eine interessante Comedyshow gefunden und selbst er musste darüber lachen. Duo zog Heero währenddessen an sich und streichelte ihm über den Bauch. Heero blieb eine ganze Weile so neben ihm liegen. Bis sich seine Augen etwas weiteten. Mit einem Satz war er im Bad. Duo seufzte und zählte bis 20 bevor er zu Heero ins Bad ging. Er kannte das ja schon.
Heero hatte die Arme um seinen Bauch geschlungen. Er keuchte etwas. Duo drückte ihn wie immer an sich und streichelte ihn. "Mir ist nicht gut, Schatz...", murmelte Heero stimmlos. Duo hob Heero auf seine Arme und brachte ihn zurück ins Bett. Er stellte den Fernseher ab und deckte seinen Koi zu. „Ruh dich aus.“ Er ging seufzend in die Küche und kochte etwas Kamillentee.
Heero krümmte sich etwas. Wieso tat ihm so plötzlich alles weh? Er verstand es nicht. Duo brachte ihm den Tee und half ihm beim Trinken. „Du darfst dich nicht so sehr aufregen Schatz!“ Du hast recht, danke..." Heero trank etwas Tee und ließ sich in die Kissen gleiten, als er fertig war. "Lass' uns weiter fernsehen..." Duo machte es seinem Koi bequem und schaltete den Fernseher wieder ein.
Zufrieden seufzte Heero und schmiegte sich an Duo. Ihm war immer noch übel, aber Duos Nähe war mehr, als Balsam für ihn. Dennoch zitterte er leicht. Ihm war kalt. Duo bemerkte sofort Heeros leichtes Zittern und deckte ihn fester zu. Er umklammerte ihn mit einem Bein und strich ihm wärmend über den Rücken. Heero verlor irgendwann zwischen Zittern und dem Genießen Duos liebevoller Umarmung die Herrschaft über seine Sinne und fiel einfach in Ohnmacht.
Duo seufzte und schüttelte den Kopf. Heero hatte sich einfach zu sehr aufgeregt. Er holte seinem Koi eine zweite Decke und mummelte ihn gut ein. Als Heero nach einigen Stunden wieder zu sich kam, war er immer noch blass. Er kreischte leise und mit einem Ruck saß er aufrecht da. Duo dagegen war gerade einkaufen. Sie hatten so gut wie nichts mehr zu essen und er wusste, dass Heero immer besonders hungrig war, wenn er schwanger war.
Vor Heeros Augen verschwamm alles und er hatte furchtbare Schmerzen. Er wollte aufstehen und zum Telefon gehen, aber er kam keine drei Schritt weit und sank wieder auf die Knie. Duo sperrte gutgelaunt die Tür auf und erstarrte als er Heero sah. Er ließ die Tüten fallen und rief sofort den Notarzt an. Dann hob er Heero auf seine Arme und brachte ihn ins Bett. „Koi?“
Heero
hörte Duo wie von weiter Ferne sprechen und versuchte die Augen zu öffnen. Er
brachte es nur bis zu einem kleinen Spalt. Duo rüttelte Heero angstvoll und
bette, dass der Arzt bald kommen würde. Heero zitterte stark. Er wand sich
etwas und krümmte sich.
Der Arzt kam wenige Minuten später und Duo konnte nicht mehr tun als sich anzuziehen und zu beten. Etwa eine Stunde später, hatten sie Heero in ein Krankenhausbett gesteckt. Er war immer noch blass, aber sie hatten ihm etwas gegen die Schmerzen gegeben. Duo ging unruhig im Gang auf und ab. Er hatte den Jungs Bescheid gesagt und wartete jetzt auf einen Arzt der ihm sagte, was mit Heero los war. Er machte sich furchtbare Sorgen.
Der Arzt kam auch bald und unterrichtete Duo davon, daß Heero einen Zusammenbruch hatte, den er selbst sich nicht wirklich erklären konnte. Duo hasste sich selbst. Es war alles seine Schuld. Wenn er nicht gewesen wäre, dann hätte es diese Szene mit Janet gestern Abend nicht gegeben. Leise setze er sich zu Heero ans Bett. Heero sah ihn an und zitterte. "Du bist soweit weg...", murmelte er mit leiser Stimme.
Duo nahm zärtlich Heeros Hand. „Der Arzt sagt du brauchst Platz zum Atmen.“ "Mein Platz ist bei dir..." Heero sah Duo lieb an. Duo nickte und zog sich rasch die Schuhe aus, schlüpfte zu Heero ins Bett. Heero kuschelte sich dicht an Duo. Er hielt eine Hand auf seinen Bauch gedrückt und schüttelte traurig den Kopf. Duo sah ihn fragend an. Heero meinte doch nicht....“Heero?“
Heero biss sich auf die Lippen und begann plötzlich haltlos zu schluchzen. Duo riss geschockt die Augen auf. Sah Heero hilflos an. Er musste Gewissheit haben. „Sag....Nein....“ Heero war kaum in der Lage zu sprechen. Er nickte nur und klammerte sich an Duo. „Oh mein Gott.“ Duo schluckte. Er musste Heero jetzt Kraft geben. Er zog den Anderen fest an sich und umarmte ihn tröstend. Heero weinte und zitterte stark. Er versuchte immer wieder etwas zu sagen, aber bekam kein Wort heraus.
„Schh...Es ist okay.“ Heero wimmerte haltlos. "Duo... ich..." Er hielt sich an ihm fest und begrub sein Gesicht in Duos Brust. Duo strich ihm beruhigend über den Rücken. Er würde Janet umbringen. „Es ist nicht deine Schuld Koi!" Heero sah zu Duo. Seine Augen waren gerötet. "Mir ist kalt... Ich will weg hier..." „Das geht nicht! Du musst dich erholen!“ Heero nickte. Er war ganz durcheinander. "Es tut weh und... ich weiß nicht...." Er rang nach Luft.
Duo drückte ihn zärtlich an sich. „Der Schmerz geht bald weg.“ Heero sah Duo verzweifelt an. „Kann ich dir irgendwie helfen Schatz?“ Duo kam sich so verdammt hilflos vor. Heero schüttelte den Kopf. "Ich glaube nicht." Er schluchzte leise und hielt Duos Hand fest. „Alles wird wieder gut Schatz!“ Heero nickte. Er stand torkelnd auf und hiefte sich schwerfällig in das kleine Bad, wo er seinen Kopf unter fließend Wasser hielt.
Duo blieb traurig im Bett zurück. Die Tränen unterdrückend die schwer in seinen Augen brannten. Als Heero zurück kam, setzte er sich aufs Bett und umarmte Duo. "Wir... wir..." Er weinte wieder. Duo war am durchdrehen. „Alles is okay, Du brauchst dir keine Vorwürfe zumachen!“ Erschrocken über Duos Tonfall wich Heero etwas zurück. Er sah ihn verängstigt an. "Go... Gomen..."
Duo seufzte und schüttelte den Kopf. „Mir tut es leid.“ Er deckte Heero gut zu und stand dann auf. Heero sah ihn immer noch ängstlich an. Wollte er gehen? Er seufzte kaum hörbar und verkroch sich ganz unter die Decke. Duo streckte sich und knackste mit den Fingern, dann schlüpfte er in seine Schuhe. Heero seufzte bei dem vertrauten Geräusch. "Schickst du mir noch mal den Doc?", bat er leise.
Duo nickte und huschte aus dem Zimmer. Er schickte einen Arzt zu Heero bevor er sich in den Warteraum setze und endlich seinen Tränen freien Lauf ließ. Eine Schwester las Duo auf. Sie gab ihm einen starken Kaffee. Eine Weile später kam auch der Arzt wieder aus Heeros Zimmer. Duo weinte immer noch leise und sah den Arzt flehend an. Der Arzt setzte einen fragenden Blick auf. "Kann ich ihnen irgendwie helfen?", fragte er mitfühlend.
Duo seufzte und wischte sich über die Augen. „Helfen Sie lieber Heero.“ Er stand auf und ging auf die nächste Toilette um sein Gesicht zu kühlen. Er wollte nicht total verheult zu Heero zurück gehen. Der Arzt seufzte. Er konnte auch nicht mehr tun, als in seiner Macht stand. Zögernd stand Duo vor der Tür zu Heeros Zimmer. Schließlich klopfte er und trat ein.
Heero stand am Fenster und stützte sich auf das Fensterbrett, schwankte etwas. Sein Blick war in die Ferne gerichtet, als würde er irgend etwas suchen und es nicht finden. Duo trat auf ihn zu, umarmte ihn von hinten. „Ich liebe dich.“ Heero hatte Duo nicht kommen gehört und zuckte erschrocken zusammen. Als er bemerkte, dass Duo ihn festhielt lächelte er leicht. "Ai shiteru!" Er drehte sich zu ihm.
Duo lächelte in seiner üblichen Art und hielt Heero fest. „Das ist nicht so schlimm Koi.“ Heero seufzte leise. Er rieb sein Gesicht an Duos und hielt sich an ihm fest. "Können wir ein anderes machen?", fragte er leise. Duo nickte. „Wir können auch nur so Sex haben Heero.“ Heero biss sich auf die Lippe, nickte aber. "Lass uns nach Hause gehen!" „Fühlst du dich dazu gut genug?“ Heero dachte einen Moment nach. Ehrlich gesagt war ihm immer noch übel. "Ich will bei dir sein!", wich er der Antwort aus.
Duo seufzte. „Baka, ich bleib doch hier bei dir! Denkst du wirklich das ich dich jetzt allein lasse?“ Heero schüttelte den Kopf. Er setzte sich wieder aufs Bett. Duo deckte seinen Koi erneut zu. „Brauchst du noch was?“ "Ja!" Heero nickte. "Dich!" Duo setzte sein schönstes Lächeln auf und schlüpfte aus seinen Kleidung, sodass er nur noch Shorts anhatte. Er kuschelte sich zu Heero ins Bett.
Heero lächelte und kuschelte sich an Duo. "Ich liebe dich!" Duo nickte. „Dito!“ Heero seufzte leise und ließ endlich seinen Bauch los. Er hatte gar nicht bemerk, dass er ihn die ganze Zeit mit einer Hand berührt hatte. Duo streichelte beruhigend über Heeros Kopf. „Schlaf.“ Heero seufzte. "Würd' ich ja gern..." Duo streichelte ihn weiter. Heero zeigte auf die Tabletten auf dem Nachttisch. "Gibst du mir die bitte?"
Duo nickte und fasste neben sich. Er reichte Heero die Pillen und ein Glas Wasser. „Danke!“ Heero warf sich drei von den Tabletten ein und trank etwas, um sie herunterzuspülen. Duo lächelte ihn aufmunternd an. „Du...“ Heero machte ein fragendes Gesicht. "Ich..? Was?" „Ich bin stolz auf dich!“ Heero riss entgeistert die Augen auf. "Stolz?! Wieso?!"
„Weil du...“ Er konnte es nicht wirklich beschreiben. „Du bist einfach klasse.“ Das verwirrte Heero nun noch mehr. "Du doch auch!" Duo schüttelte den Kopf sagte aber nichts mehr. Heero seufzte leise und verzog dann schmerzerfüllt das Gesicht. Duo versuchte ihm es zu bequem wie möglich zu machen und redete beruhigend auf ihn ein. "Ist schon okay..." Heero lächelte leicht.
Duo nahm Heeros Hand und streichelte sanft darüber. „Morgen können wir nach Hause.“ "Okay." Heero schlug die Augen zu. Duo rückte enger an ihn und nahm ihn fest in die Arme. Heero schlief durch. Die nächste Woche verbrachte er damit nachdenklich durch ihre Wohnung zu tigern.
Duo versuchte alles um Heero wieder aufzuheitern, verfiel dabei allerdings selbst in eine Depression. Als Heero endlich wieder halbwegs klar war, versuchte er sich, so gut es ging, um Duo zu kümmern. Er nahm ihn in den Arm und wiegte ihn zärtlich hin und her.
Duo fühlte sich ganz und gar nicht gut. Er sehnte sich nach Heeros nähe, die dieser ihm verweigerte. Heero wollte alleine sein und nachdenken. Duo wollte abgelenkt werden. Er kuschelte sich an Heero und schniefte leise.
"Schatz..."
Heero sah ihn lieb an und streichelte ihn. Er beugte sich etwas hinunter und
küsste ihn. Duo erwiderte den Kuss kurz bevor er sich aus Heeros Armen löste.
„Die Kinder brauchen was zu Essen.“ Am liebsten würde Duo erst mal in den
Urlaub fahren und sich ordentlich erholen, aber dass war mit drei kleinen
Kindern einfach nicht möglich.
Heero
nickte ihm traurig zu. "Ich kümmer mich darum! Ruh dich aus!" Duo
nickte niedergeschlagen und setzte sich aufs Bett. Julia kam kurz darauf ins
Zimmer und hockte sich zu ihm. Sie sah ihn aufmunternd an. Heero verschwand in
die Küche und machte sich daran, den Kleinen ihr Essen herzurichten, während
Julia sich an Duo hängte und versuchte ihn mit ihrer kindlichen Naivität zu
trösten.
Duo drückte Julia fest an sich. Er hatte solche Angst, dass er die Kleine verlieren könnte, das er zu weinen anfing. Julia sah ihn verängstigt an. "Was ist denn... Papa?" Duo schüttelte traurig den Kopf. „Nichts Kleines. Ich bin nur müde. Dein Bruder weint ja auch manchmal wenn er zu wenig geschlafen hat. Geh und hilf deiner Mum.“
"Schon
fertig!" Heero kam zurück. Er sah Duo besorgt an und nickte ihm zu.
"Das schaffen sie nicht!" Es war nicht schwer Duos Gedanken zu
erraten. Duo seufzte und strecke den Arm nach Heero aus. Er brauchte ihn jetzt
einfach. „Julia. Möchtest du Gia ihr Fläschchen geben?“ Julia nickte begeistert
und schnappte sich die kleine Flasche. "Mikki hat sicher auch
Hunger!", bemerkte Heero. Julia nickte und flitzte ins Kinderzimmer. Heero
setzte sich zu Duo und zog ihn in seine Arme. "Alles wird gut!",
flüsterte er leise, streichelte seinen Koi.
Duo lächelte seinen Ehemann an. Heero küsste Duo liebevoll. "Die nehmen uns die Kleine nicht weg, dafür sorge ich schon!" Er streichelte zärtlich mit dem Finger die Tränen von Duos Wange. „Danke.“ Duo klammerte sich fest an seinen Koi und versuchte wieder zu lächeln.
Heero
schmunzelte etwas und wiegte Duo in seinen Armen. "Ich bringe die Kinder
nachher zu den Jungs, dann kannst du dich ausruhen." Duo lachte ein wenig.
„Welchen Jungs? Quatre ist im Krankenhaus.“ "Ja, aber Treize und die
anderen nicht... Außerdem müssen sie eh noch üben!" Heero grinste. Duo
seufzte. „Solange Julie nicht wieder mit rosa Nägeln nach Hause kommt.“
Heero
verdrehte die Augen. "Pa... Wird schon schief gehen!" Er gab Duo
einen Kuss auf die Stirn. "Leg dich etwas hin, bis ich zurück bin!"
Er schnappte sich die drei Kleinen. Duo nickte und legte sich hin. Er bemerkte
jetzt erst wie erschöpft er eigentlich war.
Heero deckte ihn noch zu, bevor er mit den Kleinen losfuhr. Als er wiederkam schlief Duo noch und Heero nutzte die Gelegenheit. Er stellte überall Kerzen auf, machte es ihnen richtig bequem und brachte Duo dann ein wunderhübsch angerichtetes Essen zum Bett. Überall mit kleinen Blüten und Herzchen verziert.
In Duos Nase stieg ein wunderbarer Geruch und er blinzelte leicht. Verschlafen setzte er sich auf und rubbelte sich über die Augen. Der darauffolgende Anblick raubte ihm den Atem. „Ich bin tot und im Himmel, ne?“
Die
sanfte Musik im Hintergrund entspannte alles noch mehr und Heero schüttelte den
Kopf. "Ich wollte mich bedanken, dass du immer so lieb zu uns bist und so
zu uns hältst..." Heero sah sich um. "Das hier ist nichts
dagegen..."
Duo stand auf und drückte Heero an sich. „Dafür brauchst du dich nicht bedanken. Ich liebe euch vier!“ Er strahlte übers ganze Gesicht. "Ich dich doch auch..." Heero knuddelte Duo zärtlich. "Lass uns essen, ja?!" Er deutete auf das Tablett. Duo nickte und setzte sich. „Danke.“ Das hier bedeutete ihm wirklich viel. Es zeigte ihm, dass Heero ihn immer noch liebte, obwohl er in letzter Zeit so schwierig gewesen war.
Heero setzte sich neben Duo und begann ihn zu füttern. Er strahlte ihn an. "Wir haben Zeit bis Anfang nächster Woche!" Er schmunzelte. Duo lächelte Heero verliebt an. „Arme Jungs...“ Heero lachte leise. "Pech für sie, Glück für uns!" Er fütterte Duo weiter. Duo genoss es sichtlich, endlich wieder Zeit mit Heero alleine verbringen zu können und grinste von einem Ohr zum Anderen.
Als Duo aufgegessen hatte, stellte Heero das Tablett zur Seite und rollte sich dicht an ihn. Seine Küsse bedeckten Duos Gesicht und seinen Hals. Der bezopfte Junge schnurrte zufrieden und legte seinen Arme um Heeros Körper. Heero streichelte Duo zärtlich. Die Musik spielte sanfte Klänge und er schnurrte leise für seinen Liebsten. Duo war total entspannt und glücklich. Er sah unglaublich friedlich aus wie er mit geschlossenen Augen dalag.
Heero strahlte. Er war froh, Duo mal wieder so entspannt zu sehen. Er liebkoste den weichen Nacken mit seinen Lippen und spielte mit Duos Zopfband. Duo öffnete seine Haare und schüttelte sie ein wenig aus. Heero seufzte glücklich. "Darf ich es bürsten?" Duo nickte eifrig. Er liebte es wenn Heero seine Haare kämmte. Außerdem war er zu müde um es selbst zu tun.
Mit einem kleinen Hopser aus dem Bett stürmte Heero ins Bad und holte die Bürste. Er setzte sich hinter Duo und begann vorsichtig die langen Haare zu kämmen. "Schön, wie immer..." Duo gab kleine Geräusche des Wohlgefallenes von sich und hob den Kopf leicht an. „Du hättest Friseur werden sollen.“ "Nein! Ich bin deine Frau, das reicht!" Heero schmunzelte.
Duo schmunzelte. „Als ich das letzte Mal nach gesehen habe warst du noch mein Mann. Oder ist da etwas das du mir sagen willst?“ "Du weißt, wie ich das meine, Baka!" Heero zog Duo näher an sich und knuddelte ihn. Duo kuschelte sich fest an Heero, schloss die Augen. „Können wir schlafen?“ Natürlich!" Heero hielt Duo in den Armen und deckte ihn besser zu. Er sang ihm ein leises Lied.
Duo lächelte glücklich und schlief eng an Heero gekuschelt ein. Nachdem Duo die Augen fest geschlossen hatte, wiegte Heero ihn noch etwas. Er war so schön! Glücklich schlief auch er ein. Sie brauchten wirklich mal Zeit. Die letzten Wochen waren einfach für beide viel zu anstrengend gewesen. Duo wachte am nächsten Morgen vor Heero auf, was eigentlich ungewöhnlich war. Er fühlte sich gut und das erste Mal seit langem ausgeschlafen.
Heero erwachte erst einige Minuten, nachdem er bemerkte, dass Duo sich bewegte. Er schlug langsam die Augen auf und strahlte ihn an. "Guten Morgen!" „Ohayo Tenshi.“ Duo grinste und strecke sich leicht. "Geht's dir besser?", fragte Heero, immer noch besorgt. Duo nickte und stand auf. „Frühstück Kleiner?“ Ihm war gerade aufgefallen das Heero einige Zentimeter kleiner als er war.
Heero knurrte süß. Er hatte das schon längst bemerkt. "Hai, Großer! Aber im Bett! Mit dir!" Duo nickte und richtete ein Tablett mit Frühstück her. Nachdenklich kaute er auf einem Apfel herum. „Warst du schon immer kleiner als ich oder ist das erst seit du uke bist?“ Er grinst schief und brachte das Essen zum Bett.
Heero wurde rot. "Du stellst unmögliche Fragen, Duo!" Duo kicherte. „Obs da ne Studie gibt...Sollt mal Zechs fragen..“ "Komm' einfach her, Schatz!" Heero klopfte neben sich. Duo setzte sich zu seinem Schatz und schaufelte sich Müsli in eine Schüssel. Dafür erntete er verwirrte Blicke. "Seit wann isst du was Gesundes?!"
„Als du schwanger warst hast du das immer mit Wurst gegessen...Habs mal probiert, is ganz gut.“ "Heero seufzte. Das war jetzt nicht gerade etwas, an das er erinnert werden wollte. „Gomen nasai.“ Duo tätschelte ihn kurz. "Schon okay!" Heero nahm sich ebenfalls etwas Müsli. Hunger hatte er nicht mehr wirklich. "Wir haben gestern die Kerzen vergessen. Gut, dass wir nicht abgefackelt sind..."
Duo
nickte. „Der Gott des Todes wacht über dich.“ Heero nickte. "Ja, ja...
Shinigami, ich weiß..." Er aß das Müsli nicht auf, sondern leerte den Rest
in den Müll. „Du nimmst mich nicht ernst.“ Duo seufzte und nahm sich einen
Schokoriegel. "Doch, tue ich!" Heero setzte sich wieder zu Duo.
"Bin nur etwas traurig..." Duo streichelte ihm über die Wange und sah
ihn aufmunternd an.
Heero
seufzte leise und schmiegte sich an Duo. „Kommst du mit ins Whirlpool Koi?“
Heero nickte. Er trug Duo in ihr Bad und war etwas überrascht, als er daran
dachte, dass er das ewig nicht getan hatte. Er blieb verwirrt stehen. „Huh?
Stimmt was nicht Koi?“ Duo sah ihn besorgt an. „Hab nur dran gedacht, dass ich
ewig nicht schwer heben durfte!" Heero seufzte und trug Duo weiter.
„Willst
du sagen ich bin schwer?“ Duo lächelte kurz und sah Heero dann ernst an.
„Stimmt, eigentlich bist du nur noch Dauerschwanger.“ "Nicht mehr!"
Heero setzte Duo auf den Rand des Whirlpools und ließ das Wasser ein, zog sich
langsam aus. Duo entledigte sich seiner Short und ließ sich ins Wasser gleiten.
„Bei dir ist das nur eine Frage der Zeit.“
Heero
seufzte. Er ließ sich mit etwas niedergeschlagenem Blick ins Wasser gleiten.
Duo zog ihn an sich und umklammerte ihn mit den Beinen. Heero legte seinerseits
die Arme um Duos Oberkörper und kuschelte sich ganz dicht an ihn. Duo nahm ihn
fest in den Arm. „Liebe dich.“ "Ich dich auch!" Heero hauchte einen
zärtlichen Kuss auf Duos Wange. Duo schnappte sich das Duschgel und begann
Heero liebevoll einzuseifen.
Heero
erschauderte leicht unter Duos sanften Berührungen. Duo lächelte ihn sanft an
und kraulte über seinen Rücken. „Darf ich dir die Haare waschen?“
"Hai!" Heero drehte sich etwas um. Duo strahlte und befeuchtete
Heeros Haare. Sanft rieb er das Shampoo in Heeros verstrubbelte Haare. Heero
seufzte leise. Er lehnte sich gegen Duo.
Dieser
massierte zärtlich seine Kopfhaut bevor er den Schaum ausspülte. Heero sah, im
wahrsten Sinne des Wortes, aus wie ein begossener Pudel, als Duo fertig war.
Die Haare hingen ihm wirr ins Gesicht und verdeckten seine Augen. Duo kicherte
leise und strich ihm die Strähnen aus dem Gesicht. Heero schaute ihn lieb an.
Er lehnte sich etwas zurück schloss dann die Augen.
Duo
streichelte ihm sanft über den Kopf. „Mein kleines Baby...“ Heero seufzte laut.
Wieso musste Duo ihn immer an irgendwelche Babys erinnern?! Er schlug die Augen
wieder auf und rutschte zu Duo, setzte sich auf seinen Schoß. Duo seufzte. „Tut
mir leid, ich rede nur Blödsinn.“
Heero
schüttelte abwertend den Kopf. "Tust du nicht! Ich bin nur..." Er
zuckte mit den Schultern. Duo streichelte ihn sanft. Heero schniefte leise und
legte den Kopf an Duos Brust. „Hej....“ Heero rieb sein Gesicht an Duo. „Willst
du ein neues Baby Schatz?“ Heero zog scharf die Luft ein. Er begann zu zittern.
„Hab ich was falsch gemacht?“ Nein!" Heero schüttelte den Kopf. "Bin
nur... gerührt..."
Duo
seufzte. „Ich will das du wieder lächelst.“ Heero lächelte etwas schief.
"Ich werd wieder furchtbar zickig sein..." Duo zuckte mit den
Schultern. „Ich will das du glücklich bist.“ „Aber bist du es denn auch?!"
Heero sah Duo ernst an. Er wollte Duos Glück genauso sehr, wie dieser seins
wollte. „Ich bin es wenn du es bist.“ Heero seufzte zufrieden. "Du bist so
lieb!" Duo nickte. Heeros Glück ging ihm über alles.
Heero
lächelte. Er küsste Duo innig. Duo schmiegte sich an ihn. Er sah ein bisschen
traurig aus. Heero wollte nur mit ihm schlafen, wenn es um eine Schwangerschaft
ging. Heero kuschelte sich noch dichter an Duo. "Können wir das nicht
erstmal verschieben? Ich glaube ich will so mit dir kuscheln..." Heero
wurde etwas rot. "Wir haben's schon lange nicht mehr zusammen
gemacht..."
Duo
grummelte. „An mir liegt es sicher nicht.“ Heeros Röte nahm noch etwas zu. Er
war sichtlich betroffen. "Tut mir leid..." Er küsste Duo. "Wir
haben die ganze Woche Zeit!" Er zwinkerte. „Hmm.“ Duo kannte Heero. Es
würde eine tolle Woche werden, aber dann. Sobald Heero wieder schwanger war,
war Duo nur noch der Laufbursche. Von Zärtlichkeiten keine Spur.
Heero
küsste Duos Hals hinab. "Können wir uns mit dem Baby noch Zeit
lassen?", fragte er leise. „Wenn du willst.“ Duo zog Heero fest an sich
und verbarg seine Nase in dessen Haar. Heero nickte. "Ich will lieber
dich..." „Du hast mich doch..“ "Ja..." Heero nickte. "Ich
begehre dich, Schatz..." Er küsste Duo liebevoll. Fast wäre Duo „Seit
wann?“ rausgerutscht aber er konnte sich beherrschen. Er war ja schon gewöhnt,
das Heero seine Meinung ständig änderte.
Heero
bemerkte sehr wohl, dass Duo sauer auf ihn war, oder zumindest nicht ganz so
glücklich so, wie es war und es tat ihm verdammt weh das festzustellen.
"Jetzt verwöhn' ich dich mal wieder, hm?!" Er lächelte Duo herzlich
an. Duo nickte abwesend. "Hej..." Heero hob Duos Kinn zärtlich an, so
dass er ihm in die Augen sah. "Ich habe was falsch gemacht. Was?"
Duo
sah ihn fest an. „Du liebst mich nicht mehr.“ Heero riss entsetzt die Augen
auf. Wie konnte Duo nur so etwas denken?! Für Duo war Heeros Schweigen Antwort
genug. Schnell stand er auf und schlüpfte in seine Sachen. "Duo!" Mit
einem Satz war Heero bei ihm und hielt ihm fest. "Ich liebe dich mehr, als
mein Leben! Mehr als alles andere!" Er sah ihn aufrichtig an.
Duo
schüttelte traurig den Kopf. Er ging zur Eingangstür und nahm sich seine Jacke.
„Für dich bin ich nur eine babymachende Maschine.“ Heero biss sich auf die
Lippe. "Das stimmt doch nicht!" Er sah Duo verzweifelt an.
"Glaubst du denn, ich würde Kinder wollen, wenn nicht von dir?! Es geht
mir darum, dass ich dich liebe und gern eine kleine Familie mit dir habe!"
Heero sah ihn bedrückt an.
„Oh
bitte! Klein! Wir haben doch schon drei Kinder! Und du willst immer mehr! Du
fasst mich nie an außer es geht dir ums Baby machen! Du blickst mich nicht
einmal mehr an wie früher!“ Heero war ernstlich betroffen. Ihm war nie
aufgefallen, wie das alles auf Duo wirkte. Tränen traten ihm in die Augen.
"Aber... Ich liebe dich doch wirklich!" Er schluchzte. "Wir
müssen ja keine Kinder mehr haben... Ich will doch nur, dass du da bist!"
„Das
sagst du immer! Und nächste Woche ist es wieder das gleiche.“ Er schlüpfte in
seine Schuhe und öffnete die Tür.
„Dann..." Heero seufzte. "Ich lasse die OP rückgängig
machen..." „Tu was du willst.“ Duo war sauer und wenn er sauer war, dann
wollte er überhaupt nicht einsehen, dass er im Unrecht war. Er ging aus der
Wohnung.
Heero
weinte leise, als die Tür zufiel. Wieso stellte er sich auch immer so dumm an?!
Er liebte Duo doch! Duo rannte bis seine Lungen brannten. Er mietete sich ein
kleines Hotelzimmer in dem er auch die Nacht verbrachte. Heero war die ganze
Nacht über wachgeblieben und hatte sich Vorwürfe gemacht. Was sollte er denn
tun?! Er war nicht gut in Liebesangelegenheiten...
Duo
blieb auch die nächsten Tage in dem Hotel. Er bewegte sich so gut wie nicht und
starrte eigentlich nur zur Decke. Was war nur so falsch gelaufen? Bald langte
es Heero. Er suchte die ganze Stadt systematisch nach Duo ab, bis er ihn fand.
Er hatte einen riesigen Strauß roter Rosen bei sich, als er vor Duos Zimmertür
stand und anklopfte. „Verdammt noch mal! Ich hab doch schon gesagt, dass das
Zimmer nicht geputzt werden muss!“
Heero
seufzte. Er öffnete einfach die Tür. Duo lag nackt auf dem Bett und starrte zur
Decke. Heero machte einige Schritte auf ihn zu. Er hielt Duo die Blumen direkt
vor die Nase. "Ich will mich bei dir entschuldigen!" Duo fuhr
erschrocken hoch und japste laut. „Bist du wahnsinnig mich so zu erschrecken
Koi?“
Heero
seufzte. "Tut mir leid..." Duo nahm die Blumen und schnupperte daran.
„..Da..nke...“ "Ich hab mich verhalten, wie ein Esel!" Heero sah Duo
traurig an. "Ich wollte wirklich nicht, dass du denkst, ich würde dich
nicht mehr lieben!" Duo legte die zarten Rosen beiseite und drückte Heero
fest an sich. „Verzeih mir.“ Heero schüttelte den Kopf. "Nein, du hast
recht! Ich habe mich wie ein Ekel aufgeführt!"
Duo
nickte und lächelte. Er küsste Heero innig und umarmte ihn fest. „Schon gut.“
„Ich glaube..." Heero setzte sich. "...wir sollten uns mal
aussprechen..." Duo nickte und deckte sich zu. Er konnte nicht reden wenn
er nackt war. Heero spielte etwas nervös mit seinen Fingern. "Weißt du...
Ich..." Er wusste nicht recht, wo er anfangen sollte. Duo wollte es Heero
irgendwie erleichtern. Vorsichtig nahm er dir Hand des anderen und streichelte
mit seinen Daumen sanft über den Handrücken.
„Ich...
Für mich sind das nicht einfach irgendwelche Kinder, verstehst du?!" Heero
suchte nach den richtigen Worten. "Du bist keine Babymach-Maschine, wie du
es nennst..." Duo nickte langsam. „Für mich doch auch nicht. Ich liebe die
drei überall alles. Ich hab nur das Gefühl das du manchmal vergisst das ich
auch Gefühle habe.“ Heero machte ein trauriges Gesicht. "Mir geht's auch
manchmal so..."
Duo
sah ihn erstaunt an. „Aber ich tu doch alles damit du dich wohl fühlst, ich
dachte du bist glücklich mit mir...“ "Bin ich ja auch! Aber manchmal kommt
es mir so vor, als würdest du das alles gar nicht so wollen und würdest dich zu
etwas zwingen..." Heero machte ein bedrücktes Gesicht. "Und das will
ich nicht!"
Duo
sah betroffen zu Boden. Anfangs war es so gewesen, dass er nur zugestimmt hatte
um Heero glücklich zu machen, aber jetzt nicht mehr. "Weißt du... Ich bin
glücklich, wenn ich deine Kinder in mir trage, aber... ich habe einfach das
Gefühl, dass es nicht dein Wunsch ist dieses Glück mit mir zu teilen..."
Heero schluckte seine aufkommenden Tränen nach unten.
Duo
riss geschockt die Augen auf. „Aber das stimmt doch gar nicht! Ich liebe die
Kleinen!“ Heero sah Duo tief in die Augen. "Ich meine es aber ganz. Nicht
nur, wenn sie da sind..." Duo schluckte. „Versuch es mal von meiner Warte
aus zu sehen Heero. Ich bin völlig geschafft wenn du schwanger bist, da hab ich
nicht noch Kraft um mich dann schon um die Babys zu kümmern.“
Heero
biss sich auf die Lippe. "Irgendwie reden wir aneinander vorbei."
„Dann sag mir doch klipp und klar was falsch läuft! Bitte!“ "Weißt du...
für mich ist diese Schwangerschaft ein ziemlich intimer Moment, den ich gern
mit dir teile. Dass es mir nicht leicht fällt und es nicht einfach ist, weißt
du. Ich bin nun mal keine Frau und das läuft alles komplizierter, aber ich
beklage mich nie darüber, weil ich mich wirklich freue, über jede kleinste
Veränderung. Es tut mir einfach weh, wenn ich das Gefühl habe, dass dich das
alles einfach nur nervt.“
Duo
spürte wie im die Tränen in die Augen traten. „Ich freu mich doch. Ich...Ich
bekomm das eben anders mit als du. Du kannst spüren wie dieses kleine Ding in
dir heranwächst, wie es sich bewegt, wie es dich Tritt. Ich kann nur als
Außenstehender zu sehen und mich für dich freuen. Ich weiß nicht wie sich diese
Dinge anfühlen Heero. Und es nervt mich nicht, okay manchmal wenn du mich um drei
Uhr früh rausschickst um Gurken zu kaufen, die du dann nicht isst, aber sonst
freue ich mich.“
Heero
zog Duo in seine Arme. Er wollte nicht, dass er weinte. "Ich möchte dich
nicht nerven, Duo... Ich bin wirklich unausstehlich, wenn ich schwanger bin...
Tut mir leid!" Duo schüttelte den Kopf. Er kam damit einfach nicht mehr
klar. Alles war ihm zuviel geworden. „Vielleicht....sollten wir uns für eine
Weile trennen.“ Heero hielt die Luft an. "Duo..." Er sah ihn
schockiert an.
Duo
nickte. „Wir brauchen vielleicht mal Zeit für uns...“ "Oh... Okay..."
Heero spürte, wie es in seinem Herzen stach. Er gab Duo einen Kuss auf die
Stirn und jetzt rannten wirklich Tränen über seine Wangen. "Mach's
gut!" Damit verschwand er im Eiltempo aus dem Zimmer. Duo sah ihm geschockt
nach. „Ich Idiot.“ Schluchzend sank er zurück aufs Bett und umklammerte ein
Kissen. „Ich verdammtes Arschloch!“ Er hämmerte wild auf das Bett ein und
weinte.
Heero
rannte durch die Straßen. Er verstand es einfach nicht. Wie hatte er nur alles
so verdammt falsch machen können?! Er wollte mit jemandem reden, doch wusste
nicht mit wem. Zu seinen Freunden wollte er nicht, Duo hatte ihm gerade den
Laufpass gegeben... Er brauchte jetzt unbedingt irgendeine Ablenkung... Duo
fühlte sich dreckig. Er hatte alles falsch gemacht. Langsam zog er sich an und
ging zu Quatre.
Der
war gerade damit beschäftigt sich von Trowa umsorgen zu lassen. Er ließ Duo und
sich einen Tee bringen und versuchte seinen Freund zu trösten, während Heero
seiner Wut und Enttäuschung damit Luft machte, am Schießstand etwas
herumzuballern. Duo sah auf Quatres leicht runden Bauch und fing wieder heftig
an zu schluchzen. „Ich hab alles kaputt gemacht!“
"Hast
du nicht!" Quatre hielt ihn fest. "Ihr seid nur beide etwas
überfordert! Das ging alles zu schnell aufeinander..." Duo kuschelte sich
fest an Quatre. Er sah Trowa flehendlich an. „Kannst du mit ihm reden?“ Trowa
nickte. "Ich gehe ihn suchen!" Er fand Heero auch tatsächlich
immerhin kannte er ihn gut. Nach etwa 4 Stunden tauchte er wieder bei den
beiden auf.
Duo
schlief, dicht an Quatre gedrückt. Er weinte sogar noch im Schlaf und warf sich
unruhig hin und her. Trowa weckte ihn. Als er Trowa sah war Duo sofort
hellwach. „Und?“ "Er ist total fertig, Duo! Der Typ ist so verrückt nach
dir, dass er ohne dich gar nicht leben kann!" „Aber...“ Duo suchte nach
Worten.
Quatre
und Trowa sahen ihn fragend an. "Liebst du ihn denn nicht mehr?",
fragte Trowa ruhig. „Doch!!“ Duo sprang auf. „Über alles...Aber ich tu ihm doch
nur weh.“ "Aber du tust ihm noch mehr weh, wenn du ihn von dir
stößt!" Trowa sah ihn durchdringend an. "Heero ist am Boden zerstört,
Duo!" Duo seufzte. „Wo ist er jetzt?“ "Ich habe ihn zu euch nach
Hause geschleppt." Quatre sah Duo aufmunternd an. "Hej, das wird
schon wieder!"
Duo
nickte langsam. „Ich geh nach Hause.“ "Sollen wir mitkommen?", bot
Quatre hilfreich an. „Ich weiß nicht...Würdet ihr?“ Trowa und Quatre nickten
und fuhren gemeinsam mit Duo zu ihm nach Hause, wo Heero auf dem Bett lag. Er
hatte sich zu einem einzigen Knäuel zusammengerollt. Duo setzte sich zu ihm und
legte ihm sanft die Hand auf die Schulter. „Heero...“
Heero
hatte die drei nicht kommen gehört und zuckte erschrocken zusammen. Schnell
wischte er sich die Tränen aus den Augen. "Bist du gekommen um mich rauszuwerfen,
oder um deine Sachen zu holen?!", fragte er tonlos. Duos Herz verkrampfte
sich schmerzhaft und er schnappte nach Luft. Heero sah ihn traurig an und fiel
ihm dann um den Hals. Er küsste Duo immer und immer wieder. "Lass mich
nicht allein!", flehte er mit Tränen in den Augen. Quatre schniefte im
Hintergrund etwas und Trowa hielt ihn fest.
Duo
tat es weh, den sonst so starken Heero so zu sehen. Er umarmte ihn fest. „Schh
ich lass dich nicht allein.“ Heero klammerte sich an Duo und schluchzte.
"Es tut mir alles so leid!" Duo küsste ihn sanft und streichelte ihn
über den Rücken. „Mir tut es leid. Ich hätte das nicht sagen sollen.“ Heero
strich Duo durchs Haar und drückte sich so dicht wie möglich an ihn. "Ich
kann ohne dich nicht leben, Duo...", wisperte er geschwächt von seinem
Weinkrampf.
Duo
zog ihn an sich. „Das musst du auch nicht Schatz!“ Trowa und Quatre sahen sich
an. Sie beschlossen, dass es Zeit für den Rückzug war und verließen geräuschlos
die Wohnung. Heero hielt Duo fest und zog die Decke über beide. Duo kuschelte
sich an Heero. „Ich liebe dich! Ich liebe dich!“ Immer wieder murmelte er es,
fast wie eine Beschwörungsformel.
Heero
erwidere es jedes mal, wenn Duo es sagte. Er nahm seine Hand und zitterte
stark. Duo drückte ihn fest an sich. „Beruhig dich! Alles ist in Ordnung.“
Heero nickte. "Das war alles zu viel..." Duo stützte sein Kinn auf
Heeros Kopf. „Ich weiß.“ Er seufzte und holte tief Luft. „Schlaf erst mal.
Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.“
Heero
nickte. Er hielt Duo ganz fest, wollte sich vergewissern, dass er nicht wegging
Duo strich ihm immer wieder sanft über den Rücken. „Ruh dich aus. Ich bleib bei
dir. Ich werde nirgends hingehen.“ Heero nickte und streichelte Duo ebenfalls.
Dieser lächelte sanft und schloss die Augen.
Heero
schlief nach einer Weile ein. Er wachte die ganze Nacht nicht mehr auf und am
nächsten Morgen ging es ihm wirklich besser. Duo lag in seinen Armen, was
könnte schöner sein?! Duo gähnte leicht und drehte sich in Heeros Armen herum.
Heero hauchte einen Kuss auf seine Stirn. Er sah so süß aus, wenn er schlief!
Wie ein Baby...
Duo
gluckste leise und schmiegte sich enger an das warme, lebendige Kissen neben
sich. Heero rieb seinen Körper sanft an ihm. Es war schön Duo so zu halten. Duo
blinzelte und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Hast du gut
geschlafen?" Heero beugte sich etwas über ihn und küsste ihn. Duo
kuschelte sich an ihn. „Hai, du warst ja da.“
Heero
nickte. Er küsste Duos Nacken hinab. „Mhmm...So kannst du mich ab jetzt immer
wecken.“ "Mach' ich!" Heero schmunzelte und drehte Duo sanft zu sich.
Duo setzte sich leicht auf. „Was möchtest du frühstücken Engel?“ Heero
lächelte. "Dich!" Duo machte ein nachdenkliches Gesicht. „Sehr
nahrhaft ist das aber nicht.“ "Aber dafür wunderschön!" Heero strich
Duos über die langen Haare.
Duo
lächelte sanft. Er schielte zu seinen Haaren. „Ob ich sie schneiden soll...“
Heero schüttelt entsetzt den Kopf. Duo kuschelte sich an ihn. „Hast du bemerkt.
Deine Tochter lässt sich die Haare jetzt auch lang wachsen.“ Heero nickte.
"Ja! Das hat sie von dir!" Er küsste Duo liebevoll. Duo seufzte
wohlig und schloss wieder die Augen. Am liebsten wäre er für immer so liegen
geblieben.
Heero
schob die Decke etwas nach unten und verwöhnte Duo mit zärtlichen Küssen am
ganzen Körper. „Mhm...Heero.“ Heero ließ seine Lippen von Duos Bauch zu seiner
Brust gleiten und umschloss einen Nippel sanft, streichelte mit zwei
Fingerspitzen über den anderen. Durch Duos Körper jagten kleine angenehme
Schauer und er streckte den Rücken etwas durch.
Heero
strahlte ihn an und machte weiter. Es war wunderschön Duo so entspannt zu
sehen. Duo gab kleine Seufzer von sich und streichelte durch Heeros weiche
Haare. Heero sah Duo um Einverständnis fragend an. Duo nickte und zog Heero für
einen langen Kuss zu sich. Heero ließ seine Hüften gegen Duos kreisen. "Ai
shiteru!" Duo stieß mit seinem Becken nach vorne. „Daisuki da.“
Heero
lächelte und knabberte an Duos Unterlippe. Duo genoss es endlich wiedereinmal
verwöhnt zu werden. Das letzte Mal war viel zu lange her um sich noch genau
daran zu erinnern. Heero strahlte ihn an. "Darf ich oben sein?",
fragte er leise. „Hai.“, hauchte Duo und schloss genüsslich die Augen.
"Okay.." Heero küsste Duo noch einmal liebevoll, während seine Hände
Duos Körper sanft streichelte. Er wollte, dass es für seinen Geliebten perfekt
wurde.
Duo
begann leise zu stöhnen und presste sich gegen die warmen Hände auf seinen
Körper Heero rieb sich ganz sacht an seinem Schatz. "Du bist
erregt...", wisperte er in hingerissenem Tonfall. „Wieso...“ Duo keuchte
leise und streckte den Rücken durch. „...überrascht dich das?“ "Tut es
nicht!" Heero drückte seine Lippen sanft auf Duos. Duo öffnete leicht den
Mund und umschlang Heero mit seinen Armen. Heero ließ seine Zunge in Duos Mund
gleiten und ertastete ihn langsam, während er sich immer noch zart an Duo rieb.
Duo
stöhnte leise in Heeros Mund und strich zärtlich über dessen Rücken. Heeros
Hände wanderten Duos Seiten hinab. "Du bist so wunderschön...",
wisperte er leise, drückte seine eigene Erregung sanft gegen Duos Oberschenkel.
Duo stöhnte bei dem Kontakt mit Heeros Glied. „Ich verglühe gleich Heero.“
"Magst
du mich jetzt?", fragte Heero und ließ zwei Finger in Duo gleiten. Duo
verzog genüsslich das Gesicht. „Oh...“ Heero bewegte die Finger sanft in Duo
und hauchte ihm Küsse auf den Hals. „Oh...Hee-chan...“ Heero erschauderte. Duo
hatte ihn schon ewig nicht mehr so genannt! Zumindest kam es ihm so vor... Er
rieb sich an ihm. "Ich liebe dich!"
Duo
bäumte sich auf. „Hee-chan!!“ "Bist du bereit?", fragte Heero leise.
Duo öffnete die Augen, sah Heero verliebt an. Seine indigofarbenen Augen
leuchteten strahlend. „Hai.“ Heero glaubte bei diesem Blick zu schmelzen und
erwiderte ihn sanft. Er hob Duo auf seinen Schoß und küsste sein Schlüsselbein,
während er vorsichtig in ihn drang
„Mhmm....Mehr...“
Heero nickte und stieß langsam in Duo. Es war wunderschön mal wieder so
gemeinsam zusammen Sex zu haben. Duo keuchte und bäumte sich auf. „Jaa!!“ Heero
keuchte leise. Er hielt sich an Duo fest und wiegte ihn, während er weiter in
ihn stieß. Duo spannte alle Muskeln an und ließ den Kopf weit zurück fallen.
„Hee-chan...Mein Hee-chan.“
Heero
stöhnte etwas und stieß ein weniger kräftiger zu. "Mein Duo-chan..."
Duo presste sich fester gegen Heero. Er wollte ihn ganz in sich spüren. Heero
tat ihm den Gefallen und gab ihm endlich seine volle Länge. Er keuchte auf, als
er sich von Duo umschlossen spürte. Duo schrie leise. „Ich komm gleich...“ Da
geht's dir, wie mir..." Heero keuchte, stieß weiter zu und zwirbelte Dos
Nippel zwischen seinen Fingerspitzen.
Duo
stöhnte erneut und ergoss sich. Heero ergoss sich zum gleichen Zeitpunkt in
ihm. Er küsste Duo noch lange, bevor er ihn wieder freigab und sich neben ihn
legte. Mit den Fingern strich er sanft Duos Haare aus seinem Gesicht.
"Wunderschön..." Duo drückte sich eng an ihn. „Danke Hee-chan. Vielen
Dank.“
"Du
musst dich dafür nicht bedanken! Ich liebe dich!" Heero hielt Duo in
seinen Armen und küsste ihn immer wieder. Duo seufzte glücklich. Heero
streichelte Duo weiter. "Und du sagst, ich würde dich nicht lieben?"
Duos Gesichtsausdruck wurde sofort bedrückt und er starrte beschämt auf den
Boden. Heero hob zärtlich sein Kinn an und küsste ihn liebevoll.
Duo
schnurrte leise. „Unternehmen wir heute was gemeinsam?“ "Was möchtest du
denn machen?!" Heero summte leise. „Gehen wir schwimmen?“ "Im Bad
oder draußen?!" Heero sah sich das regnerische Wetter an. "Der
Frühlingsregen ist bestimmt schön!“ „Eigentlich meinte ich ins Schwimmbad.“
„Okay!"
Heero strahlte. "Kuscheln wir erst noch, oder gehen wir gleich?"
„Kuscheln!“ Heero strahlte erneut übers ganze Gesicht. Duo zog ihn eng an sich
und hiefte seinen Kopf unter Heeros Kinn. Heero schnurrte leise und zog die
Decke etwas höher. Sich fest unter die Decke kuschelnd, umarmte Duo seinen Koi.
"Willst du heute wirklich aufstehen?" „Ich weiß nicht. So liegen zu
bleiben ist auch sehr schön.“
"Hai!"
Heero stupste seine Nase zärtlich gegen Duos Stirn. Duo schmiegte sich an ihn
und sah ihn lange in die Augen, lächelte ihn zufrieden an. "Ich mach mal
das Fenster zu!" Heero stand auf und schloss das Fenster, damit der Regen
nicht auf den Teppich tropfte. Dann zündete er überall Kerzen an und legte
liebliche Musik auf. Er schlüpfte schnell wieder zu Duo und umarmte ihn.
Duo
zog ihn fest an sich und lauschte den Regentropfen die sanft an die Scheibe
prasselten. Heero sah aus dem Fenster. "Wir haben noch etwas Zeit für uns,
bevor die Kleinen wiederkommen..." „Ja, aber ich vermiss die Gören und den
Bengel.“ Er lachte leise. "Wir können sie ja später abholen, wenn du
magst!" Duo nickte. „Wird sowieso Zeit das wir mit dem Babyschwimmen bei
Mikki anfangen und Julia sollte es auch bald lernen.“
"Stimmt..."
Heero lächelte. "Sie sehen bestimmt süß aus dabei!" „Hai, wie ihre
Mama, wenn sie zuviel Wasser schluckt.“ Er kicherte leise. "Ich schlucke
ja nicht nur Wasser!" Heero warf Duo einen anzüglichen Blick zu. Duo
spürte wie er rot wurde. „Hai.“ Heero schmunzelte. Er streckte sich etwas.
"So schön..." Duo lief noch dunkler an. „Hör auf so was zu sagen.“
Heero
warf Duo einen lüsternen Blick zu. "Warum sollte ich?!" Duo schloss
die Augen um Heeros Blicken zu entgehen, er konnte spüren wie es warm in seinem
Bauch wurde. Heero rutschte etwas an Duo hinunter und legte seinen Kopf auf
Duos Bauch. Duo seufzte und streichelte über Heeros Kopf. Heero schnurrte ihm
leise etwas vor.
Duo
begann leise zu singen. „Ein Engel fiel einmal vom Himmel, jetzt liegt er hier
bei mir.“ Heero sang weiter: "Und Gott ist nicht mehr im Himmel, sondern
auf Erden bei ihm..." Duo lachte. „Du bist so kawaii.“ "Du doch
auch!" Heero rollte sich etwas herum und lag neben Duo, wieder mit ihm auf
einer Höhe. Duo wuschelte durch Heeros Haare. „Holen wir die Kleinen?“
Heero
nickte. "Du vermisst sie auch so doll, was?!" Duo nickte. „Wir können
die Jungs mit zum Schwimmen nehmen, dann haben wir dort auch ein wenig Zeit für
uns.“ Können wir..." Heero seufzte. "Jetzt muss ich mich auch noch
anziehen..." „Armer Junge.“ Duo grinste und packte eine große Tasche mit
den Schwimmsachen. Heero seufzte und schlüpfte in ein viel zu kurzes, weißes
Shirt, dass seinen Bauch vollständig freiließ. Dazu trug er eine hautenge
Jeans.
Duo
leckte sich bei dem Anblick über die Lippen und schlüpfte in eine Latzhose.
"Wir nehmen den Wagen, ja?!" Heero schnappte sich die Schlüssel. Duo
nickte und schaffte die schwere Tasche zum Auto. Heero half ihm dabei uns
lächelte ihn an. Er fuhr die beiden zu Treize und den anderen. Duo läutete an
die Wohnungstür und trat ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Zechs öffnete
ihnen. Er hatte Julia auf dem Arm, die sofort freudig loskreischte. Duo lachte
und drückte Julia an sich. „Hi Kleines.“
"Papa!"
Julia hielt sich an ihm fest und lachte vergnügt. Heero begrüßte Zechs und ließ
sich zu Mikki und Gia bringen. Die beiden Jüngeren saßen mit Wufei und Treize
im Wohnzimmer und spielten. Gia krabbelte sofort auf Heero zu als sie ihn sah.
„Ma...ma...“ Heero strahlte und hob Gia hoch, die ihm fröhlich ins Gesicht
patschte.
Mikki
gluckste und streckte seine Patschhändchen nach oben. Julia befreite sich von
Duo und umarmte ihren kleinen Bruder, der sich eifrig ihren Daumen in den Mund
steckte. Heero seufzte laut. "Das hab ich vermisst!" Zechs schüttelte
die Hand. "Ich nicht, Süßer... Meine Nägel, du verstehst?!" Duo
lachte. „Kommt ihr mit ins Schwimmbad?“
"Nur,
wenn ich nicht ins Wasser muss! Das Chlor ist gar nicht gut für die Haut,
Schätzchen!" Zechs wuselte aufgeregt herum. Wufei und Treize waren sofort
dafür. „Zechs-kun du bringst mich noch ins Grab.“ "Sei nicht so gemein, Schatz!
Wir haben die ganze Zeit auf die Süßen aufgepaßt!" Heero nickte. "Ja,
danke!" Duo seufzte und hob Mikki auf seinen Arm. „Packt zusammen und dann
gehen wir.“
Heero
nickte. Er suchte die Sachen der Kleinen zusammen, während die anderen sich
fertig machten. Etwa eine Stunde später kamen sie im Schwimmbad an. Julia war
sofort Feuer und Flamme. Sie schlüpfte sofort in ihren kleinen Bikini. Heero
amüsierte sich darüber, dass sie ihn verkehrt herum anzog und half ihr. Er
strahlte Duo an.
Duo
half Mikki und Gia und trug die beiden Kleinen dann zum Babybecken. „Wufei
kannst du mal auf die beiden achten?“ Wufei war sofort einverstanden. Heero
seufzte und ließ sich mit Julia ins Wasser gleiten. Duo stellte sich ein wenig
von Heero weg und streckte die Arme nach Julia aus. „Schwimm her.“ Heero ließ
die Kleine los und Julia machte ein paar Schwimmbewegungen. Sie kam ein
Stückchen und gluckerte dann fast unter, doch Heero fing sie ab.
Duo
lachte und klopfte ihr auf den Rücken. „Langsamer.“ Julia versuchte es noch mal
und dieses Mal klappte es. Heero lächelte und küsste sie. "Gut
gemacht!" Duo strahlte und planschte aufgeregt herum. Heero lachte ihm
fröhlich zu. Duo stieg fröhlich aus dem Becken und lief zum Babybecken um sich
um seine anderen Kinder zu kümmern. Heero planschte noch etwas mit Julia, bis
auch sie zu ihren Geschwistern wollte. Er trug sie zu ihnen hinüber.
Duo
lag auf dem Bauch, Mikki saß auf seinen Rücken und mampfte fleißig Duos Haare
in sich hinein. Heero lachte. "Hej, dir wird doch schlecht!" Er nahm
Mikki auf den Schoß, dafür belagerte Julia jetzt Duo. Gia kaute auf ihren
Fingern herum und zog an Wufeis Zöpfchen. „Onkel...Fe...i...“
Wufei
grinste und spielte mit der Kleinen. Heero sah sich um. Das war wirklich alles
Allerliebst. Er kuschelte sich an Duo. Duo schlang einen Arm um ihn. Heero
strahlte und küsste ihn verliebt. Duo wollte den Kuss erwidern, aber Julia zog
an seinem Ohr. „Darf ich mit Treize-san ein Eis essen gehen?“ "Ja! Zischt
ab!" Heero winkte ab.
„Sowas
sagt man nicht Mama!“ Duo verdrehte die Augen. „Sie verbringt zu viel Zeit mit
Treize.“ Er tätschelte Julia. „Geh ruhig und nimm deine Geschwister mit.“ Julia
nickte begeistert und zischte mit den beiden ab. Treize nahm sie in Empfang und
machte einige Witze. Zechs ging den Beiden nach, nur Wufei blieb im Babybecken
bei Duo und Heero liegen. Er gähnte leise.
"Unser
Drache ist müde!" Heero grinste und Wufei zog eine Augenbraue nach oben.
"Ungerechtigkeit!", murrte er leise. Duo lachte und tätschelte Wufei.
„Armer Drache Fei.“ Wufei schnurrte zufrieden. "Hej, ich bin dein
Mann!" Heero grinste. Duo kicherte und kuschelte sich gespielt an Wufei.
„Wer sagt das ich meine Meinung nicht ändern kann?“
Heero
grinste. "Dann schnapp' ich mir Treize!" Wufei sah auf:
"INJUSTICE!", knurrte er. Duo ignorierte Wufeis Einwand, nahm dessen
Arme und legte sie auf seinen Bauch. „Wenn du meinst.“ Er lachte laut. Heero
lachte mit. Noch vor wenigen Tagen, wäre er explodiert, hätte Duo sich diesen
Spaß erlaubt, aber war wieder entspannter, seit dem Morgen.
Duo
freute sich, dass Heero auf den Spaß mit einstieg und zwinkerte ihn an. Heero
zwinkerte zurück. "Obwohl eine Dreier mit nem Drachen sicher heiß
wäre..." Er grinste und Wufei sah die beiden fragend an. Machten sie
wirklich Spaß?! Duo verschluckte sich an dem Cola das er gerade trank und
begann zu husten. Wufei klopfte ihm helfend auf den Rücken.
Heero
grinste ihn an. "Ich kann das auch, Duo!" Er legte sich auf Wufei
andere Seite und zwinkerte. Wufei spürte wie ihm das Blut in die Nase schoss,
das er gerade noch unterdrücken konnte. Er legte seinen freien Arm um Heero und
genoss die seltsame Lage in der er sich befand. Heero lächelte Duo zu und
angelte seine Hand über Wufeis Bauch. Duo nahm die Hand und verschränkte seine
Finger mit Heeros. Ihre Hände lagen direkt auf Wufeis Bauch, sodass Duo über
die Haut mit seinem Daumen streichelte.
Heero
machte Duos Bewegung nach und Wufei seufzte. "Ich zieh zu euch!" Duo
kicherte. „Von mir aus gerne.“ Er legte seinen Kopf auf Wufeis Brust und
rutschte näher an ihn ran, sah Heero auffordernd an. Heero küsste Duo und dann
Wufei. Duo sah ihn erstaunt an. Leckte dann aber über Wufeis Nippel. Das sie
mitten im Babybecken lagen, ignorierte er gewissenhaft.
Heero
sah Duo fragend an. "Wie weit willst du gehen?", stand in seinem
Blick geschrieben. Wufei keuchte leise. Duo sah zu Heero und dann zu Wufei.
„Ich weiß nicht.“, sagte er laut. Heero rutschte näher und Wufei keuchte mehr.
"Ich glaube der Drache hat Luftmangel!" Heero lachte und Wufei
knurrte ihn an. Duo zog Wufeis Kopf zu sich, küsste ihn verlangend. „Was für
ein liebliches Knurren. Wie ein Drache, nicht wahr Drache?“
Wufei
grinste freudig und zog Duo näher. Heero war verwirrt. Er wollte nicht weiter
gehen, als Duo. Dieses Spielchen war riskant. Duo bemerkte Heeros Unsicherheit
und küsste ihn sanft. „Wir können aufhören wenn du möchtest?“ Heero sah zu Duo.
"Ich weiß nicht, wie weit du gehen willst..." Duo sah Wufei an. „Was
ist mir dir?“
Wufei
stöhnte. "Alles..." Duo leckte sich die Lippen. Er malte kleine
Kreise auf Wufeis weichen Bauch. „Für mich ist das okay....wenn es für Heero
okay ist.“ Heero nickte. Was Duo mochte, mochte er auch. Er küsste den Drachen.
Duo schnurrte und knabberte an Wufeis Ohrläppchen. Dieser stöhnte leise. „Das
gefällt mir ja wirklich Leute....aber wir sind in einem öffentlichen
Schwimmbad.“
Heero
sah sich um. "Ist eh niemand da..."
In
dem Moment hörte man hinter ihnen einen leisen Schrei. „Mami was machst du da
mit Onkel Fei?“ Treize stand hinter Julia. „Das würde mich allerdings auch
interessieren!“
Heero
wurde knallrot. "Nichts... Er ist umgekippt...
Mund-zu-Mund-Beatmung...", versuchte er sich herauszureden. „Soso...“
Treize zog eine Augenbraue nach oben. „Das nächste Mal will ich aber mit euch
mitbeatmen.“ Julia krabbelte sofort zu Wufei. „Geht’s dir besser?“ Wufei
nickte. "Hai!" Er war etwas rot und auch Heero nickte. Er konnte
Treize kaum in die Augen sehen.
Duo
dagegen fand das ganze total witzig und er kicherte. „Julia sag deinen
Geschwistern, dass wir dann nach Hause fahren.“ Julia nickte und lief wieder
davon. Heero sah zwischen Treize und Wufei hin und her. "Ich.. helf ihr
dann mal..." Treize sah ihn böse an, grinste aber dann. „Würdest du mich
auch mal beatmen?“ Duos Kichern wurde so laut, das man es im ganzen Bad hören
musste.
Heero
wurde rot und sah zu Duo. "Soll ich?!" Duos kicherte und nickte.
„Warte.“ Er kramte in seinem Rucksack und holte einen Fotoaperrat hervor. „So.“
Heero war knallrot geworden und küsste Treize. Duo lachte und knipste fleißig.
Treize fing Heero in dem Kuss und Heero wurde puterrot. „Was is mit mir?“ Duo
legte den Aperrat beiseite.
Treize
küsste Duo stürmisch. Duo riss erstaunt die Augen auf. Treize grinste und gab
ihn wieder frei. Duo sank an Wufei zurück. „Wow.“ Wufei trat zur Seite. Mit
einem lauten Platscher landete Duo im Wasser. Heero sah ihm hinterher und
fischte ihn wieder raus. Duo lachte und wischte sich die Haare aus dem Gesicht.
„Böser Drache.“
Wufei
grinste breit. Duo gab Wufei einen Klaps auf den Hintern. „Und was macht ihr
heute noch?“ Zechs wuselte herum. "Drachenpflege!" Wufei grinste und
hakte sich bei Treize unter. Duo nickte. „Wär ja gern dabei, aber hab drei
Kinder.“ Er konnte die Kleinen ja nicht alleine lassen. Er schnappte sich seine
Sachen und ging Richtung Umkleide.
Heero
sah ihm verwirrt nach. Hatte er sich verhört?! Er lief ihm mit den Kleinen
nach. Duo zog sich bereits um. „Möchtest du wirklich mit ihnen schlafen?",
fragte Heero, als er die Tür hinter sich schloss. Duo sah ihn lächelnd an.
„Wenn es dich stört tue ich es nicht!“ Heero musste verdauen, was er da hörte.
Duo begehrte jemand anderen als ihn... Er seufzte. "Wenn es dir wichtig
ist.... Ich passe heute auf die Kleinen auf!" Er zog Mikki um.
Duo
schüttelte den Kopf. „Wenn du nicht dabei bist, dann macht es keinen Spaß. Ich
liebe ja nur dich.“ Heero atmete erleichtert auf und lächelte Duo an. Duo
küsste ihn kurz und half Gia sich anzuziehen. Julia wartete schon draußen bei
den Jungs. Heero nahm Mikki auf den Arm. Er war fröhlich. Duo seufzte und ging
mit Gia nach draußen. Heero folgte ihm. Er hatte Mikki im Arm und über den
anderen die Tasche hängen. "Duo-chan?!"
Duo
sah ihn fragend an und streichelte Gia über den Kopf. "Magst du, daß ich
euch zum Essen einlade?" Kannst du dir das leisten? Du kennst den Appetit
deiner Familie?“ "Nur zu gut!" Heero grinste. „Na dann.“ Heero
lächelte. "Gut!" Duo nickte und ging zu Julia, die bei Wufei stand.
„Wir gehen essen Schatz.“ Wufei grinste. "Tun wir?!" Duo lachte. „Ihr
könnt natürlich auch mitkommen.“ Wufei schüttelte den Kopf. "Wir haben
noch etwas vor!“
Duo
zog einen gespielten Schmollmund. „Dann eben nicht.“ Er nahm Julia an der Hand
und ging zu Heero zurück. "Wir sehen uns dann!" Die drei winkten Duo
und seiner Familie zu. Heero fuhr seine Liebsten in ein hübsches, kleines
Restaurant. Duo teilte sich mit Julia ein Menü, irgendwie hatte er keinen
Appetit. "Geht es dir nicht gut, Schatz?", fragte Heero besorgt.
Selbst er hatte schon mehr gegessen als Duo.
„Doch, ich hab nur keinen Hunger.“
"Eben!“ Duo zuckte mit den Schultern. "Hast du irgendwelche
Sorgen?" „Nein.“ "Duo, du hast doch was..." Heero rückte näher
an ihn und streichelte über seine Hand. "Wieso sagst du mir denn nicht,
was dich bedrückt?" „Es ist nichts!“ "Ganz sicher?" Heero machte
sich wirklich Sorgen. „Ja verdammt!“ Heero seufzte. "Okay...." Er
wollte die Diskussion auf einen Zeitpunkt verschieben zu dem die Kinder nicht
dabei waren.
Duo nickte und aß auf. Heero bestellte für jeden Eis zum
Nachtisch und fütterte die Kleinen. Duo rührte sein Eis nicht an. Heero machte sich
wirklich Sorgen und versuchte Duo zur Rede zu stellen, als sie wieder zu Hause
und die Kinder im Bett waren. Duo deckte seine Kinder zu und ging zurück ins
Schlafzimmer. Heero empfing in mit geöffneten Armen und strich ihm über den
Kopf. "Wieso sagst du mir nicht, was dich bedrückt, hm?"
„Mir geht es gut!“
"Aber du machst dir Gedanken über etwas!" Heero ließ nicht locker.
„Bitte Heero. Es ist alles in Ordnung.“ Heero seufzte und hielt Duo fest. Es
tat ihm weh, dass Duo nicht offen zu ihm war. Duo seufzte und legte sich hin.
Heero streichelte ihn. "Kann ich es dir irgendwie hübsch machen?" Duo
antwortete nicht. Er dachte an die Szene im Bad und was zur Hölle sie bedeuten
sollte.
Heero seufzte und küsste
Duo. "Hej, ich liebe dich!" „Huh? Hast du was gesagt?“ "Ja, dass
ich dich liebe!" Heero verdrehte die Augen. „Oh..“ Duo musste immer noch
an Wufei denken. Irgendwie... Er seufzte. "Du kannst zu ihm gehen, wenn du
magst..." „Hm?“ "Geh' zu ihm!" Heero wurde langsam verbittert.
Duo hörte ihm nicht mal zu. „Schrei mich nicht an! Und zu wem?“ "Zu
Wufei!" Heero verdrehte die Augen.
Duos Kinnlade fiel nach
unten. "Du denkst doch an ihn!" Heero drehte sich auf die Seite.
„Ja...das tu ich..“ "Ich kenn' dich gut, Duo..." Heero sah ihn nicht
mehr an. "Wenn er dich glücklich macht, dann..." „Ich liebe dich...“
Duo wusste nicht wie er seine Gefühle erklären sollte. "Du liebst mich und
begehrst ihn?!" Heero sah Duo fragend an. Duo nickte und schüttelte den
Kopf gleich hintereinander. „Er ist so anders als du. So exotisch.“
"Duo..." Heero
seufzte leise. Er hatte so keine Lust mit Duo zu kuscheln. Er stand wieder auf
und nahm sich ein Buch. Duo schluckte. Heero setzte sich an den Tisch und
suchte ein paar Formulare und Ordner heraus. Er machte sich an die Steuererklärung.
„Heero bitte sprich mit mir!“ "Und was soll ich sagen?! Ich kann kein
Chinesisch..." Heero war ganz ruhig, aber eben mit dieser Ruhe war seine
Aussage noch verletzender und bitterer.
Duo stand auf und ging
zu Heero. „Ich liebe doch nur dich.“ "Dito!" Heero hob den Kopf nicht
und rechnete weiter. „Verdammt Heero!“ Heero sah auf und blickte Duo verletzt
an. "Was?" „Ich...Du wolltest doch auch!“ "Ja... aber nur
dich!" Duo schwieg eine Weile. „Ich dachte du wolltest auch mit Wufei,
oder Treize...“ "Duo, das war Spaß!"
„Woher soll ich das denn
wissen??“ "Ist doch egal..." Heero heftete ein Blatt ein. "Wenn
es dir so wichtig ist, dann geh hin, lass dich ficken und komm wieder, wenn dir
danach ist!" Duo sah ihn geschockt an. Dann verhärtete sich sein Gesichtsausdruck.
„Okay.“ Heero nickte. "Zieh dir auf dem Rückweg wieder was an, damit du
dich nicht verkühlst!", riet er ihm noch spitz.
„Ach halt doch die
Klappe!“ Heero nickte. "Sehr wohl, Sir!" „Du bist so ein verdammtes
Arschloch!“ Wütend stürmte Duo aus der Wohnung. „Wie immer..." Heero
seufzte und rechnete weiter. Duo rannte bis zu Wufeis Wohnung und klopfte
aufgelöst an die Tür. Treize öffnete ihm. "Duo?" Er war etwas
verwundert ihn zu sehen, hatte er doch angenommen, dass er und Heero gerade
etwas anderes machten.
„Sorry wenn ich störe.
Kann ich bei euch auf der Couch pennen?“ Treize nickte verwirrt. "Ist was
passiert?" Duo nickte und ging ins Wohnzimmer. "Willst du reden,
Duo?" „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee wäre.“ Treize zuckte mit
den Schultern. "Wufei hat eh schon gebeichtet!" „Wufei?“ Duo war
verwirrt. Wieso wusste Wufei denn, dass er wirklich mit ihm schlafen wollte?
Treize nickte. "War ja auch eine eindeutige Szene heute... Ich kann mir
auch nicht vorstellen, dass Heero das Ganze gefällt." „Natürlich gefällt
es ihm nicht, dass ich scharf auf den Drachen bin.“ Duo haute mit der Faust auf
den Tisch und setze sich auf das Sofa.
„Er liebt dich eben über
alles.“ „Ich liebe doch auch nur ihn!“ "Aber du begehrst einen
anderen...", schlussfolgerte Treize. „Ja...Nein...Ja...“ Duo holte tief
Luft. „Wufei ist so anders als Heero...“ "Er ist eben ein Drache!"
Treize grinste. "Erregt Heero dich denn gar nicht mehr?" Duo seufzte.
„Doch natürlich.“ „Mmh... Dann solltest du dich entscheiden, was dir wichtiger
ist... Liebe... oder Sex." Duo rollte sich auf der Couch zusammen. „Kann
ich nicht beides haben....“
"Wenn du Heero weh
tun willst.... ja..." Treize stellte ein Glas Whisky vor Duo ab. Duo trank
das Glas in einem Zug aus. „Heero sagt ich soll es tun....Was sagt Wufei denn
dazu?“ "Ich denke Wufei würde auch gern.", Treize seufzte. Duo
wischte sich über die Augen. „Ich nehme nicht an, dass du und Zechs sehr
begeistert darüber sind.“ "Da nimmst du richtig an!" Treize trank
einen Schluck Wein.
„Tut mir leid...“ Duo
streckte sich auf der Couch aus und schloss die Augen. "Duo, wenn du jetzt
nicht mit ihm schlafen willst, solltest du nach Hause gehen!" Duo
schüttelte den Kopf. „Ich gehe nicht mehr nach Hause!“ Treize sah ihn fragend
an. "Warum nicht? Angst?" „Heero ist es sowieso egal ob ich es mit
Wufei treibe....“ Treize schüttelte den Kopf und stand auf. "Du bist ein
dummer Junge!"
„Ach und der große
Treize Kushrenada weiß natürlich alles besser!“ "Ich weiß, wie er dich
ansieht!" Treize blieb ganz ruhig. Duo zuckte mit den Schultern.
„Vielleicht hast du Recht.“ Er stand auf und schlüpfte wieder in seine Schuhe.
„Sag Wufei nen Gruß von mir.“ So rasch er konnte lief er nach Hause. Dort lag
Heero bei Julia im Bett. Sie hatte ihr dünnen Ärmchen um seinen Hals geschlungen.
Gia hatte sich an sein Bein gekuschelt und Mikki lag in seinem Arm. Alle vier
schliefen, doch auf Heeros Wangen waren noch zarte Tränenspuren zu sehen.
Duos Herz krampfte sich
zusammen und er deckte seine Familie gut zu, legte sich selbst auf das Sofa.
Erst am nächsten Morgen standen die vier auf. Heero sagte kein Wort. Erst als
Julia ihn aufmunternd zulächelte und ihm sein Müsli brachte, lächelte er sie an
und hob sie auf seinen Schoß. Duo warf sich unruhig hin und her und krachte mit
einen lautem Plumps auf den Boden.
Gia krabbelte zu ihm und
patschte ihm fröhlich ins Gesichtchen. Dann krabbelte sie wieder zur Küche, wo
Heero auf einem Stuhl saß, Julia auf dem Schoß und Mikki im Babystühlchen neben
sich. Der Kleine nuckelte an seinem Plastikring und Julia fütterte Heero. Sie
sah zu Mikki und dann zu Gia. "Kann ich noch ein Geschwisterchen
haben?!", fragte sie mit süßer Stimme. Heero zuckte zusammen und
schüttelte traurig den Kopf. "Du weißt doch noch, was ich dir gestern übers
Streicheln gesagt habe, oder?!" Die Kleine nickte. "Papa möchte Mama
nicht mehr streicheln, Schatz... Und ohne geht es nicht!" Julia zog ein
süßes Schnütchen, sah Heero aber sofort wieder aufmunternd an, als sie
bemerkte, daß er leise weinte.
Duo seufzte und rieb
sich den schmerzenden Kopf. „Klar kannst du noch ein Geschwisterchen haben, ein
ganzes Duzend.“ Heero sah überrascht zu Duo. "Kann sie das?!" Duo
stand auf und drückte Heero kurz. „Natürlich kann sie.“ „Stimmt... Mit Wufei
und den anderen dürfte das ja kein Problem mehr sein." Heero zog die
Mundwinkel nach unten und ging seinen Teller abwaschen. Julia sah verwirrt hin
und her.
„Heero...Ich hab nicht
mit Wufei...“ Duo sah unsicher zu Julia. „Wufei und ich haben
nicht....gespielt.“ "Oh... Aber
Onkel Fei spielt schön!" Julia hüpfte auf und ab. Heero lächelte sie an
und gab ihr einen sanften Klaps, verbunden mit einem Kuss. "Warum
nicht?!", fragte er dann Duo. „Weil ich ihn nicht liebe.“ Heero küsste
Julia wieder und streichelte sie. "So...", bemerkte er nur mit stimmlosem
Tonfall.
„Ja....so...“ Duo
schluchzte leise. Er ging ins Bad und schloss sich dort ein. "Mami...
warum ist Papa traurig?!" Julia sah Heero unverständlich an. Heero
wuschelte ihr durchs Haare, dann zog er sie in seine Arme. "Weißt du... es
ist alles ein bisschen kompliziert zur Zeit..." Er gab ihr einen Kuß.
"Mach dir keine Sorgen, ja?!" Seine eigene Stimme zitterte und er
hatte leichte Tränenspuren in den Augen. Duo sank im Bad zu Boden und weinte
kraftlos. Er hämmerte auf die kalten Fliesen. Nichts machte mehr Sinn.
Heero hörte das Hämmern.
Er seufzte. "Spiel etwas mit deinen Geschwisterchen, ja?!" Er gab
Julia einen lieben Klaps und schickte sie in ihr Zimmer. Dann ging er zu Duo.
Als er die Tür verschlossen vorfand, knackte er einfach das Schloss. Duo lag
zitternd am Boden. Eine Schere in der einen, seinen Zopf in der anderen Hand.
Heero sah ihn an und
schluckte. "Du bist wahnsinnig, Duo..." Duo sah nicht auf. „Was
kümmert es dich?“ Langsam bewegte er die Schere zum Anfang seinen Zopfes. Doch
Heero riss ihm die Schere weg, bevor er schneiden konnte. "Ich liebe dich,
Duo..." Duo hob den Kopf. Heero erschrak als er in seine Augen blickte.
Duos sonst so lebensfrohe Augen waren leer und emotionslos.
"Duo..." Heero
ließ sich zu ihm auf die Knie sinken und zog ihn in seine Arme. „Liebst du mich
wirklich Heero?“ Heero nickte. „Wieso...hast du mich dann zu Wufei geschickt?“
"Ich dachte es würde dich glücklich machen..." Heero ließ Duo los und
setzte sich, an die Wanne gelehnt, neben ihn. Duo lehnte sich an Heero. „Ich
dachte du würdest mich nicht mehr wollen und hättest mich deswegen zu ihm
geschickt.“
Heero zog scharf die
Luft ein. "Du bist es doch, der mich nicht mehr will!" Er stand auf
und ging wieder in die Küche. Wütend brüllte Duo ihm nach. „Das stimmt doch gar
nicht!“ Er fischte nach der Schere. Heero kam wieder zurück. "Warum sagst
du dann, daß er so etwas an sich hat, was ich nicht habe?! Warum begehrst du
dann ihn und nicht mich?!" Verzweiflung stand in Heeros Augen, als er die
Schere in Duos Händen sah.
Duo begann langsam seine
Spitzen abzuschnipseln. „Ich begehre dich doch.“ Heero ging zu ihm und riss ihm
die Schere weg. "Du führst dich auf, wie ein Baby!" Er deutete auf
die Schere und zerbrach sie kurzerhand in der Mitte. Duo sah ihn nicht an und
zuckte mit den Schultern. „Du hast mir weh getan, ich will mich nur rächen und
mir die Haare schneiden.“
Heero lachte bitter.
"Hast du eigentlich eine Ahnung, wie weh du mir getan hast?!" Er
knallte die kaputte Schere vor Duos Füße und verließ türknallend die Wohnung.
Duo saß noch eine Weile unbeweglich in Bad, bevor er ins Kinderzimmer ging.
„Julie-chan hast du eine Schere?“ Julia schüttelte verwirrt den Kopf.
"Mama hat doch alle kaputt gemacht neulich... Wo er gebastelt hat!"
Duo nickte und ging in
die Küche. Er nahm das große Brotmesser aus der Lade. „Damit wird es doch so
ungerade.“ Julia stand in der Tür und sah ihn ängstlich an. Sie rannte zu Duo
und fiel ihm um die Beine. "Leg das Messer weg!", schluchzte sie
verzweifelt. Erschrocken legte Duo das Messer weg und kniete sich zu seiner
Tochter. Er zog sie fest in die Arme und begann zu weinen.
Julia bekam langsam
wirklich Angst. Sie klammerte sich an Duo. "Papa... Wo ist Mami
hingelaufen?!" Duo sah sie traurig an. „Ich weiß es nicht Schatz.“
"Aber..." Julia schluchzte. "Wieso weint ihr denn so
viel?!" Sie schniefte etwas und wischte sich über die Augen. "Mami
hat gestern auch ganz viel geweint..." Duo hob sie hoch und setzte sich
mit ihr aufs Bett. Fürsorglich nahm er sie in den Arm. „Das ist meine Schuld.
Ich war gemein zu Mami.“
"Papi...."
Julia hielt sich an Duo fest und küsste ihn zärtlich. Duo streichelte ihr über
den Rücken. „Weißt du ich wollte was machen, was deiner Mama sehr weh getan
hat.“ Julia nickte verständnisvoll. "Wir haben... " Sie schniefte.
"Wir haben Mamis Geburtstag vergessen!" Sie zeigte auf ihren kleinen
Teddykalender.
Duo blickte geschockt
auf den Kalender und atmete dann erleichtert aus. „Nein Schatz, dass ist erst
morgen. Siehst du.“ Er deutete auf die Zahlen und versuchte es ihr zu erklären.
"Oh..." Julia hörte aufmerksam zu und verstand. Sie lächelte.
"Hilft du mir ein Bild für Mami zumalen?" Duo nickte. „Natürlich. Hol
deine Stifte.“ Julia nickte eifrig und verschwand in ihrem Zimmer. Duo sah ihr traurig
nach. Er hatte Heeros Geschenk schon vor Wochen besorgt. Ein Kurzurlaub über
ein verlängertes Wochenende. Quatre und Trowa hatten sich sogar schon bereit
erklärt auf die Kinder aufzupassen. Duo hätte seine älteste Tochter
mitgenommen, aber jetzt...
Julia kam gleich mit
ihren Stiften wieder. Sie malte fleißig drauf los und war ganz versessen auf
ihr neues Bild. Währenddessen rannte Heero weinend durch den Regen, bis er fast
gegen eine ältere Dame geknallt wäre. Er entschuldigte sich eilig bei ihr, doch
sie hielt ihn fest. Duo half seiner Tochter so gut er konnte und backte eine
Torte für Heero. Irgendwie lenkte es ihn ab. „Den stellen wir auf den Tisch mit
den Geschenken und wenn Mami morgen wieder kommt, dann freut er sich.“
Julia nickte begeistert
und holte ein paar Smarties aus ihrem Zimmer. Sie kippte sie so auf den
Kuchenteller, dass es aussah, als wäre der Kuchen von einem Smartiesregen
überflutet. „Süß Schatz! Holst du mir noch die Kerzen? 21 kobaltblaue und eine
weiße, ja?“ "Aber ich kann doch nicht zählen, Papi..." Julia lief
davon und kam mit drei Paketen Kerzen wieder. Duo kratzte sich am Kopf.
„Entschuldige, dass hab ich vergessen. Ich zeig’s dir.“ Er zählte Julia langsam
vor und steckte die 21 Kerzen rundherum auf die Torte. „Steck die Weiße in die
Mitte.“
Julia platzierte die
Kerze etwas schief in der Mitte des Kuchens. Duo korregierte die Haltung. „Sehr
gut Julia. Das ist nämlich die wichtigste Kerze von allen.“ Julia sah Duo
fragend an. "Was für eine?" Duo tätschelte sie und hob sie auf seinen
Schoß. „Die blauen sind für jedes Jahr das deine Mama gelebt hat und die Weiße
ist eine Lebenskerze. Sie sorgt dafür, dass deine Mama noch ein Jahr älter
wird.“
"Ah!" Julia
quiekte vergnügt. Dann kuschelte sie sich an Duo. Sie war inzwischen müde
geworden. „Du kannst gleich ins Bett, du musst nur noch deinen Namen auf die
Karte schreiben.“ Julia nickte und Duo half ihr den Stift zu halten. Ihren
Namen konnte sie schon ganz ordentlich malen. Dann steckte Duo sie ins Bett und
machte einen Handabdruck von Mikki und Gia auf die Karte. Seinen Namen schrieb
er auch noch darunter und stellte dann alles schön hergerichtet auf den
Küchentisch. Die Tickets legte er auch noch dazu. Er wusste, dass sie nicht
fahren würden, aber er wollte Heero wissen lassen, dass er ihn immer noch über
alles liebte und nie einen Anderen lieben würde.
Heero kam irgendwann in
der Mitte der Nacht wieder. Er schlich leise ins Schlafzimmer, damit er die
Kinder nicht weckte und kramte noch im Dunklen seine Sachen aus dem Schrank und
verstaute sie in einer kleinen Tasche. Duo schlief bereits unruhig auf dem
durchnässten Laken, er hatte bis zum Einschlafen geweint. Heero sah ihn an. Er
konnte nicht widerstehen und drückte ihm einen zärtlichen Kuss auf die feuchten
Wangen.
„Heero...“ Duo drehte
sich leicht und lächelte im Schlaf. In Heero krampfte sich alles zusammen.
Tränen traten ihm in die Augen und eine davon tropfte auf Duos Gesicht. Duo
blinzelte leicht. „Heero!“ Sofort warf er sich seinem Ehemann um den Hals. „Wo
warst du nur so lange? Ich hab mir Sorgen gemacht.“ „Überall mal..." Heero
wusste selbst nicht genau, wo er überall gewesen war.
Duo nickte und drückte
Heero fester an sich. „Wie spät ist es?“ Heero sah auf die Uhr, doch erkannte
im Dunkeln die Zeiger nicht. "Keine Ahnung..." Duo verkniff sich ein
Lächeln. „Geh mal in die Küche und schau bitte auf die große Uhr.“ "Duo,
ich bin müde und..." Heero schniefte etwas. „Bitte Heero! Nur kurz!“ Er
wollte doch, dass Heero seine Geschenke sah.
„Duo, ich bin nicht
hergekommen, um dir zu sagen, wie spät es ist. Das kannst du auch allein!"
Heero stand auf und stellte sich ans Fenster, richtete seinen Blick in die
Weite der nächtlichen Dunkelheit. Duo drehte sich weg. „Natürlich,
entschuldige.“ Er schluchzte leise.
"Duo, ich..."
Heero zitterte. "Ich habe Angst!" „Wovor?“ "Ich weiß nicht...
Davor, dass du mich nicht mehr liebst, dass wir Julia verlieren... vor
allem..."
„Das wird nicht
passieren Heero.“ Er setze sich leicht auf. „Nichts von alle dem wird
passieren!“ Heero sank auf die Knie und begann leise zu weinen. Duo stand auf
und umarmte ihn. „Sch! Ich werde dich immer lieben Schatz! Und Julia wird bei
uns bleiben. Du brauchst keine Angst haben.“ Er zog Heero auf die Beine. „Ich
mach uns Tee Schatz.“ Heero hielt Duo fest und klammerte sich an ihn. Er wollte
ihn einfach nicht loslassen.
Duo küsste ihn sanft auf
die Stirn. „Ich werd dich nicht verlassen.“ Er zog Heero in die Küche und
setzte einen Beruhigungstee von Quatre auf. Heero stand mit verweinten Augen in
der Tür. Er sah vor lauter Tränen überhaupt nichts. Duo reichte ihm ein Stück
Küchenrolle. „Alles is gut Schatz. Ich liebe nur dich!“ Heero nickte und
wischte sich die Tränen weg.
Duo wuschelte ihm durch
die Haare. „Na bitte.“ Heero hielt sich an Duo fest. Duo streichelte ihn
liebevoll über den Rücken und kümmerte sich dann um den Tee. Heero bemerkte den
Kuchen auf dem Tisch gar nicht. Er war viel zu aufgeregt und ohnehin hatte er
selbst seinen Geburtstag schon ganz vergessen. Duo blickte ihn traurig an.
Anscheinend bedeute Heero die Torte und die Geschenke gar nichts. Wie hatte er
sich nur so irren können?
Heero ging wieder zu Duo
und drückte ihn etwas. "Ich liebe dich so!" Er weinte immer noch
etwas. Duo hob sein Kinn etwas an und küsste Heero zart. „Ai shiteru Koi boku
mo.“ Heero strahlte und ergab sich dem Kuss ganz. Er legte die Arme um Duos
Hals. Duo lächelte und sah auf die Uhr. „Happy Birthday.“ Heero verstand nicht.
"Huh?" „Dein Geburtstag....Oder wieso denkst du stehen da Geschenke
und ein Kuchen?“
Heero sah verwundert auf
den Tisch, dann wurde ihm mit einem Schlag alles klar und er wurde knallrot.
"Duo..." Duo sah ihn fragend an. „Freust du dich nicht?“ Er
schluchzte. „Ich...hab mir doch so viel Mühe mit dem Kuchen geben...“
"Duo, das ist..." Heero wischte sich über die Augen und küsste Duo.
"Das ist so lieb!" Duo strahlte. „Du darfst die Kerzen aber erst
anzünden wenn die Kinder wach sind.“ Heero nickte. "Danke!" Er hielt
Duo ganz fest.
Duo lächelte sanft.
„Lass uns schlafen gehen, ich bin hundemüde.“ Heero nickte. Er brachte kein
Wort mehr über die Lippen. Duo küsste ihn noch einmal und drückte ihn dann auf
das Bett. Strahlend zog er Heero aus und deckte ihn zu. Heero schmiegte sich an
Duo. "Ich..." Er schniefte immer noch. "Ich hab gedacht, ich
würde dir nichts mehr..." er schniefte nochmal. "...bedeuten..."
„Sein nicht dumm! Du
bist mein Leben. Mein Atem. Meine Seele!“ Heero schniefte gerührt.
"Duo..." Er küsste ihn. „Und jetzt schlaf mein Ehemann. Morgen werden
dich die Kleinen belagern.“ Heero nickte. Er rückte keinen Millimeter von Duo
ab. Duo kuschelte sich an ihn und schlief langsam ein.
Am nächsten Morgen wurde
Heero dadurch geweckt, daß Julia auf seinen Bauch sprang. Sie lachte ihn
fröhlich an und kuschelte sich an ihn. Heero lachte leise. Duo wachte von dem
Lachen auf. „Morgen Kleines! Gib mir nen Guten-Morgen-Kuss!“ Julia beugte sich
zu ihm und fiel fast von Heeros Bauch, doch er hielt sie fest und sie gab Duo
einen zärtlichen Kuß auf die Nasenspitze. Duo kicherte und stand auf. Er
fütterte Gia und Mikki und ging dann in die Küche.
Heero kuschelte in der
Zeit mit Julia, die ihn dann ungeduldig in die Küche zog. Heero ließ sich von
ihr auf einen Stuhl drücken und sie überreichte ihm stolz ihr Bild. Heero
strahlte und lobte sie für das tolle Geschenk und beide waren glücklich. Duo
zündete die Kerzen an. „Auspusten.“ Heero nickte und Julia hielt die Luft an.
Dann pustete Heero die Kerzen aus und wünschte sich dabei etwas. Duo reichte
Heero ein Kuvert und zwei kleine Schatulle.
Heero sah ihn fragend an
und öffnete alles. In der einen Schatulle befand sich eine Kette mit Gias
ersten Zahn, in der Zweiten eine Locke von Mikkis erstem Haarschnitt und in dem
Kuvert die Tickets. Heero strahlte übers ganze Gesicht. Er erinnerte sich noch
gut, wie Mikki geschrieen hatte, weil er seine kurzen Haare nicht geschnitten
haben wollte und Gia hatte ihr erstes Zähnchen gleich wieder verloren und ein
riesiges Geplärr gemacht. Dann sah er die Tickets und lächelte Duo an. Duo
zwinkerte. „Julia du musst deine Tasche packen.“
Julia nickte und rannte
in ihr Zimmerchen. Heero sah zu Duo. "Arigato, Koi!" „Hilfst du Julia
beim packen? Ich ruf Trowa an, dass er die Kleinen holen kann.“ Heero
verschwand und packte mit Julia ihre Sachen in eine kleine Tasche. Trowa fuhr
sofort von zu Hause los. Duo packte seine und Heeros Sachen. Heero kam zu ihm
ins Zimmer und sah auf die Tasche, die er schon am Vorabend gepackt hatte.
"Ich nehme die da!"
„Wann hast du denn die
gepackt?“ "Gestern Nacht!" Heero schluckte leise. "Ich hab
gedacht, ich müsste dir für den Drachen Platz machen." Duos Kinnlade fiel
nach unten. Er schluckte sagte aber nichts. "Tut mir leid, ich war
dumm..." Heero seufzte leise. "Verzeihst du mir?" Duo nickte und
reichte Heero die zweite Tasche. Heero lächelte. "Ich freu mich auf
dich!"
Duo zwinkerte. „Dito.“
Trowa klingelte und Duo gab ihm die beiden Kleinen mit. Heero verabschiedete
sich lange von ihnen, dann schloss er die Tür hinter ihnen und umarmte Duo. Duo
knuddelte ihn und streichelte ihn über die Wange. Julia stand im Türrahmen.
„Kann ich jetzt wieder ein Geschwisterchen haben?“
Heero wurde rot und sah
zu Duo. Duo streichelte über Julias Kopf. „Wenn deine Mami will, ja!“ Julia sah
ihre Mami aus großen, süßern Augen an und Heero lächelte. "Mal
sehen..." Duo lächelte Heero zärtlich an. „Hast du fertig gepackt Juli?“
Die Kleine nickte. „Gut dann fahren wir jetzt in Urlaub.“ „Urlaub? Was ist das
Mama?“ "Das ist das, wo du die ganze Zeit über nichts machen mußt. Für
dich also das gleiche, wie immer!" Heero lachte etwas und hob die Kleine in
seine Arme. Er gab Duo einen Kuss.
Duo schnurrte und
kraulte Heeros Nacken. „Paps?“ „Hm?“ „Macht Urlaub Spass?“ Duo nickte. „Wir
fahren an einen schönen See, da kannst du schwimmen und Sand spielen. Und dort
sind viele Kinder in deinem Alter.“ Heero grinste. "Wir haben Zeit für
uns?!" „Hai. Ich hab ein Familienzimmer mit Verbindungstür gemietet.“
Heero lächelte. "Worauf warten wir noch?!" Wie sich einige Zeit
später herausstellte, hatte Duo wirklich Geschmack. Heero ließ sich in dem
wunderhübschen Zimmer sofort auf das weiche Doppelbett fallen.
Auch Julia gefiel ihr
kleines Zimmer daneben. Sie räumte eifrig ihre Sachen aus. Heero sah zu Duo.
"Das ist ein schönes Geschenk, Schatz!" „Das ist schön!“ Duo lachte
leise und zog Heero an sich. „Willst du schwimmen gehen Julia?“ Julia nickte
begeistert. Heero lächelte. "Na komm..." Er stand auf und nahm Julias
Hand. "Mami bringt dich zu deiner netten, neuen Aufpasserin!" Er gab
die Kleine bei dem Kindermädchen des Hauses ab und zog sich schnell wieder zu
Duo zurück.
Duo sah Heero fragend
an. „Eigentlich wollte ich mit Julie schwimmen.“ Heero krabbelte quer übers
Bett zu Duo. "Kannst du mir denn widerstehen?", fragte er in sexy
Tonfall. Duo erschauderte und knöpfte sein Hemd auf. „Nein....“ Heero strahlte
und küsste Duos nackte Brust, strich das Hemd von seinen Seiten. Duo kniete
sich vor Heero aufs Bett.
Heero zog ihn zu sich
und gab ihm einen lieblichen Kuss. Duo schob sich auf ihn. „Mhmm.“ Heero
lächelte und fuhr mit der flachen Hand über Duos Brust, streifte ihm das Hemd
nun entgültig vom Leib. Duo seufzte glücklich und zog an Heeros Shirt. Heero
reckte sich etwas, so daß es aus seiner Jeans rutschte. Langsam zog Duo ihm das
Shirt über den Kopf. Heero ließ seine Finger über Duos Nippel gleiten und
knabberte an seinem Ohrläppchen. "Hab mich so nach dir gesehnt!",
hauchte er leise.
„Und ich mich nach dir!
Ich kann dir gar nicht sagen wie sehr!“ Duo schmiegte sich fest an Heero. Heero
rieb sich an ihm. "Magst du mein Mann sein?!" Duo nickte freudig und
öffnete Heeros Hose. Heero tat das gleiche bei Duo. Er lächelte. Duo stöhnte
leise. „Ich liebe dich!“ "Ich dich auch!" Heero reckte ihm etwas sein
Becken entgegen. Duo stieß mit seiner Hüfte leicht gegen Heeros, zog ihm die
Hose aus. Heero strahlte und ließ sich auf das Bett sinken. Er hob Duo über
sich und schälte seine Sachen von ihm.
Duo keuchte und krallte
seine Hände in das weiche Laken. Heero lächelte. "Nimm mich!" Duo
ließ sanft zwei Finger in Heero gleiten. Stimulierte ihn zärtlich und küsste
ihn immer wieder. Heero stöhnte laut Duos Namen. Duo biss sich auf die Lippen.
Sein ganzer Körper schien unter Flammen zu stehen. Heero sah Duo verliebt an.
"Nimm mich richtig... bitte..." Duo nickte und ließ seine Finger aus
Heero gleiten. Er drehte ihn auf den Bauch und drang langsam in ihn ein. Heero
keuchte zufrieden. "Du machst mich schön, Schatz..."
Duo stöhnte und leckte
über Heeros Nacken. „Du bist immer schön, nicht nur beim Sex.“ Dieser Satz
brachte Heero zum Strahlen. Er zeigte ihm praktisch, dass Duo ihn nicht nur
begehrte, weil er ihn liebte. Er griff mit seiner Hand nach Duos und
streichelte sanft seinen Handrücken. "Du tust mir so gut..." Ein
leises Keuchen entfuhr Heeros geöffneten Lippen. Duo streichelte sanft über
Heeros Hand und begann sanft in ihn zu stoßen.
Zufrieden seufzte Heero
und bewegte sich in Duos Rhythmus. Zärtlich knabberte der bezopfte Junge an
Heeros Rücken, während er ihn etwas kräftiger nahm. "Uh..." Heero
keuchte etwas und hielt Duos Hand fest. Das tat so furchtbar gut. Es war so
schön, wie lange schon nicht mehr. Duo schloss die Augen, gab sich ganz dem
Gefühl von Heeros wunderbarer Enge hin. "Du bist gut!", stöhnte Heero
leise. „Ich tu was ich kann...“ Duo rieb sich an Heero und stieß kräftig in
ihn.
"Das kannst
du...uh... verdammt... gut!" Heero gab sich Duo ganz hin. „Oh...“ Duo biss
sich auf die Lippen, als sich Heeros Öffnung zusammenzog. "Uh..."
Heero bäumte sich etwas auf. Duo verteilte Küsse auf Heeros Rücken, während er
sich weiter in ihm bewegte. Das Stöhnen Heeros wurde immer lauter und erfüllter.
"Du~uuo..." Duo konnte sich nicht mehr lange beherrschen und ergoss
sich in Heero. Heero kam genau zur gleichen Zeit mit einem erleichterten
Seufzer. Er schmiegte sich an die Kissen unter ihm und genoss Duos Nähe.
Befriedigt und völlig
geschafft zog Duo Heero in seine Arme. "Das war wunderschön!" Heero
verteilte kleine Küsse auf Duos nackter Brust und fuhr sanft mit dem Finger
darüber. Duo nickte. „Einfach wahnsinn.“ Heero gluckste leise und schmiegte
sich noch enger an Duo. "Hast du das vorhin ernst gemeint?" „Was? Ich
bin noch ein wenig benebelt!“ "Dann frag ich dich später!" Heero
lächelte und gab Duo einen zärtlichen Kuß auf die Wange.
„Ich liebe dich.“
"Ich dich auch!" Heero kuschelte sich in Duos Arme, als es gegen die
Tür klopfte. "Herein!" Heero sah zur Tür und Julia schob sich ins
Zimmer. "Seid ihr müde?!" Sie sah ihre beiden Eltern groß an und
hüpfte zu ihnen ins Bett. Duo zog sie in die Mitte und deckte sich zu. „Hai.
Deine Mama hat mich geschlaucht.“
Julia sah Heero empört
an. "Böse Mama!" Heero lachte und sah zu Duo. "Ich glaube Papa
hat's gefallen!" Duo gab Julia einen Kuss. Julia lächelte wieder und
hängte sich um seinen Hals. Duo sah sie strahlend an. „Wie war dein bisheriger
Tag Schatz?“ "Super! Wir waren schwimmen und die anderen Kinder sind ganz
nett!" Julia hopste auf Duos Bauch. "Wann bekomm ich denn nun mein
Geschwisterchen?!", quängelte sie.
Duo lachte leise und
legte eine Hand auf Heeros Bauch, streichelte sanft darüber. „Frühestens in
neun Monaten.“ "Duo..." Heero lächelte und kuschelte sich in den Arm
seines Liebsten. Er nahm Julias Hand, die immer noch auf Duo herumhüpfte. Die
Kleine sah ihre Mama fragend an. Heero schmunzelte. "Wir werden sehen,
Schatz!" Er flüsterte Duo leise etwas ins Ohr. Duo lächelte sanft und zog
Heero enger an sich. „Kleines, was möchtest du jetzt machen?“
"Hm..." Julia
überlegte. "Eine Sandburg bauen!" Sie zog an Duos und Heeros Händen.
„Geh schon mal vor wir
kommen gleich nach.“ Julia nickte und hüpfte aus dem Zimmer. Duo hauchte Heero
einen Kuss auf die weichen Lippen. „Duo..." Heero legte die Arme um ihn
und schmiegte seinen Bauch sanft gegen seinen. Duo schnurrte leise. „Hai?“
"Nichts..." Heero lächelte glücklich und wollte Duo gar nicht so
recht loslassen.
Duo rieb seine Nase
gegen Heeros. „Los auf mit uns, die Kleine wartet.“ Das war das Stichwort für Julia, um wieder zu den beiden aufs
Bett zu hüpfen und sie quängelnd anzusehen. "Schon unterwegs!" Heero
lächelte und stand, noch immer etwas widerwillig, auf. Er zog sich lediglich
seine Badeshorts an und warf sich ein Handtuch über die Schulter.
Duo tat es ihm gleich.
Er war wohl der einzige Mensch, der ein schwarzes Badetuch besaß. Begleitet von
Julias fröhlichem Lachen hob Heero sie sich auf die Schulter. Er sah Duo
lächelnd an und lief mit der Kleinen hinunter zum Strand. Es war wirklich schön
hier. Duo hatte einen schönen Urlaubsort gewählt. Heero ließ Julia hinunter,
die sofort ins Wasser lief und folgte ihr langsam. Duo dagegen ließ sich in dem
weichen Sand nieder. Er legte sich auf den Bauch und strecke alle Viere von
sich. Urlaub war schon was Feines.
Nachdem Julia etwas
geplanscht und Heero dabei auf sie aufgepaßt hatte, flüsterte er ihr etwas zu.
Die Kleine nickte begeistert und ließ zu Duo, begann schon im nächsten
Augenblick seinen Rücken mit Sand einzuschaufeln. Duo bekam davon allerdings
reichlich wenig mit. Er war vor ein paar Minuten eingeschlafen und spürte jetzt
nur etwas warmes, weiches auf seinen Rücken. „Nicht jetzt Heero! Schlafe!“
Julia und Heero sahen sich amüsiert an und kicherten etwas. Heero half der
Kleinen und einige Minuten später war Duo fast vollständig eingegraben. Nur
seinen Kopf hatten sie gnädiger Weise verschont.
Duo hob verschlafen den
Kopf. Alles, was er aus diesem Blickwinkel sehen konnte, war Julia, die vor ihm
kniete und ihm etwa Wasser aus ihren Handflächen über den Kopf goss. Er
grummelte etwas. „Kannst du mich wieder ausgraben?“ "Meinst du etwa
mich?!" Heero machte ein unschuldiges Gesicht. "Schatz, du willst mir
das in meinem Zustand doch nicht zumuten, oder?!" Er zwinkerte Julia zu
und die Kleine brach in Lachkrämpfe aus.
„Dann wird, dass
allerdings das letzte Mal sein, dass du in diesen Zustand kommst!“ Duo
versuchte sich auszugraben. "Du gönnst uns aber auch nichts!",
seufzte Heero. Er machte Julia ein Zeichen und die beiden gruben ihn wieder
aus. Duo massierte seine eingeschlafenen Körperteile und seufzte. Kurzum sprang
Julia auf seinen Schoß und massierte ihm die Schultern. Heero lächelte und half
ihr etwas. Duo lächelte dankbar und hüpfte dann einmal ins Wasser um sich
abzukühlen.
"Warte auf
uns!" Julia lief hinterher. Heero folgte ihr und rettete sie davor, von
einer größeren Welle untergetaucht zu werden. Duo zog Julia an sich. „Soll ich
dir ein schönes Spiel zeigen?“ „Au ja.“ „Gut pass auf.“ Er stellte die Kleine
in seichten Gewässer ab und tauchte Heero dann unter. Heero strampelte mit den
Armen und prustete, als er wieder hochkam. "Duo!!!" Julia lachte
begeistert.
Duo zog Heero an sich
und küsste ihn wild, dann tauchte er ihn wieder unter. Als Heero wieder über
der Wasseroberfläche war, rang er nach Luft. Er sprintete, so schnell es im
Wasser möglich war, zu Julia und hielt sie in den Armen. "Mach das nicht
noch mal, oder du stukst die Kleine mit unter!" Er lachte und Julia hämmerte
sanft mit ihren Händchen an seine Brust, kriegte kaum Luft vor Lachen.
Duo grinste raubtierhaft
und zwinkerte Julia zu. Julia nickte. Duo ging auf die Beiden zu und riss Heero
die Beine weg, sodass er untergluckerte. Julia fing er gerade noch rechtzeitig
auf. Die Kleine hielt sich an Duo fest und lachte fröhlich. Heero blieb auf
Tauchstation und kam nicht wieder hoch. „Willst du Mama nicht hoch helfen?“ Duo
schüttelte den Kopf. „Sobald ich mich vorbeuge zieht er mich runter!“
Doch kaum als Duo das
gesagt hatte, fuhr Heero hinter ihm hoch, packte ihn blitzschnell mit den Armen
um seine Taille und zog ihn mit sich unter Wasser. Julia sprang gerade noch
rechtzeitig ab und gluckste. Duo zog Heero unter Wasser an sich und kniff ihn
in den Hintern. Heero grinste und drückte seine Lippen auf Duos. Duo presste
sich fest an Heero bevor er wieder auftauchte.
Julia erwartete die
beiden schon ungeduldig. Sie hatte Angst gehabt, dass sie ertrunken waren und
war nun heilfroh ihre Eltern wiederzusehen. Duo hob sie auf seine Schultern und
nahm sein Handtuch. „Wir sollten duschen und dann Essen gehen. Der Speisesaal
öffnet in einer halben Stunde. "Gute Idee!" Heero hatte bereits
Hunger. Er hakte sich bei Duo unter und Julia patschte ihm auf den Kopf und
wuschelte durch seine Haare.
Duo lachte und brachte
seine Familie zurück in ihr Zimmer. „Wer geht zuerst duschen?“ "Wieso
gehen wir nicht alle gemeinsam?!", Heero nahm Duo Julia ab und zog ihr die
nassen Badesachen aus. Duo seufzte. Er hätte viel lieber mit Heero alleine geduscht.
„Geht ihr beide. Wir passen ja nicht alle in eine Dusche.“ "Aber in die
Wanne!", konterte Heero. Julia seufzte. Sie strampelte sich los und lief
ins Bad. "Ihr werdet eh nicht fertig mit diskutieren!", maulte sie.
Duo zuckte mit den
Schultern und zog sich aus. Dann ging er auf den Balkon und hängte seine und
Julias nasse Sachen auf. "Hm... Sie hat dir deinen Wunsch erfüllt,
was?!" Heero grinste Duo an und legte seine Sachen daneben. Er lehnte sich
an das Geländer und sah zu Duo. "Hattest du schon mal Sex.. im Freien..
unterm Sternenhimmel... im Wasser... um Mitternacht?!" Er lächelte ihn
leicht anzüglich an.
„Wunsch?“ Er dachte über
Heeros Vorschlag nach. „Nein noch nicht. Willst du mir helfen diesen Zustand zu
ändern?“ "Was meinst du wohl, warum ich gefragt habe, hm?!" Heero
drehte sich zu Duo und fing ihn in einem innigen Kuss. Duo drückte sich an ihn.
„Mhm mein Koi.“ "Hm, hm!" Julia stand plötzlich vor den zweien und
räusperte sich. Sie nahm sich ihre Puppe und setzte sich aufs Bett. "Bad
ist frei!"
Duo lief rot an. „Hai,
danke!“ Bevor Heero Duo ins Bad zog, gab er Julia noch rasch einen Kuss. Dann
sperrte er die Tür hinter ihnen zu. „Wieso sperrst du ab? Vielleicht braucht
sie uns...“ Mit einem Seufzen drehte Heero den Schlüssel wieder herum. Duo sah
ihn lüstern an. „Es sei denn du hast was mit mir vor, dass nicht für
Kinderaugen bestimmt ist. "Das war mein Gedanke..." Heero ging an Duo
vorbei und stellte sich unter die Dusche.
Duo grinste und drehte
den Schlüssel wieder herum. Heero stellte das Wasser an und hielt Duo die Seife
hin. Duo stellte sich hinter ihm und öffnete seinen Zopf, warf das Zopfband ins
Waschbecken. Er schäumte seine Hände ein und ließ sieh dann sanft über Heeros
Rücken gleiten. "Hmm... Das hab' ich vermisst!" Heero drehte sich zu
Duo, hob sein Bein und legte es um Duos Hüften. Duo schmiegte sich an ihn und
legte seinen Kopf an Heeros Brust, wusch weiter dessen Rücken. „Gelenkig wie
immer.“
"Hast du etwas
anderes erwartet?!" Duo lachte und ließ seine Hände nach vorne gleiten.
Zärtlich verteilte er die Seife auf Heeros Brustkorb. „Natürlich nicht.“ Heero
nahm sie ihm aus der Hand und begann Duo einzureiben, rieb sich dabei fast
unauffällig an ihm. Duo seufzte zufrieden und schloss die Augen. „Mama! Ich hab
Hunger!“ Julia klopfte an die Tür.
Heero seufzte und sah
Duo um Verzeihung bittend an. "Wir kommen gleich, Schatz!" Er beeilte
sich zu Ende zu duschen. Duo wusch sich noch schnell die Haare. „Schon okay.
Ich bekomm ja meine Mitternachtseinlage.“ Er zwinkerte. Heero zwinkerte zurück,
dann trocknete er sich rasch ab, band sich das Handtuch um die Hüfte. Er ging
zu Julia. "Na, du kleine Nerve!" Er lachte und hob sie auf den Arm.
"Darf Mama sich wenigstens noch anziehen?"
Duo band sich seine
nassen Haare zusammen und zog sich an. „So gefällst du mir aber ganz gut.“
"Den Leuten im Speisesaal sicher auch!" Heero grinste und zog sich
eine kurze Jeans und ein Tank-Top an. Duo lachte leise und zog sich eine
Spandex und ein Muscelshirt an. Gehen wir.“ Bei dem Anblick, den er darin bot,
musste Heero lachen. "Schatz, ich trage deine Sachen doch auch
nicht..." Er trug Julia in den Speisesaal.
Duo folgte ihm. Sein
Zopf wippte bei jeder Bewegung mit. „Leider nicht.“ "Sei froh! Stell dir
mich in deinen Sachen vor..." Duo schickte ihm die beste Imitation eines
Deathglares den er hinbekam. „Was hast du gegen meine Sachen?“ "Sie sind
viel zu groß für mich!", neckte Heero ihn. Julia lachte auf. Duo setzte
sich. „Willst du sagen ich bin fett!!!“
Heero konnte sich kaum
noch zurückhalten. Erst dieser total daneben gegangen Deathglare-Versuch und
dann Duos süßes Gesicht, wenn er sich aufregte. „Lach mich nicht aus!“ Duo
hasste es wenn man das tat. Er bestellte bei der Kellnerin sein Essen und
funkelte Heero beleidigt an. „Ich bin nicht fett...Zumindest nicht sehr.“ Er
deutete auf die, nicht vorhandenen, Speckröllchen auf seinem Bauch. „Kein Grund
gemein zu mir zu sein.“
"Aber,
Schatz..." Heero küßte ihn liebevoll. "Ich zieh' dich doch nur etwas
auf! Das machst du bei mir doch auch!" Julia nickte bestätigend. Duo
schmollte immer noch. „Ich hab wenigstens nie gesagt, dass du fett bist.“
Demonstrativ stopfte Duo sein Essen in sich. "Ist Mama ja auch
nicht!", verteidigte Julia ihn. „Aber ich, ja???!!“ Duo schnaubte und
schob seinen halbleeren Teller von sich. „Mahlzeit wünsch ich noch.“ Er stand
auf und stürmte nach draußen.
Mit einem Seufzer sahen
ihre Tochter und Heero ihm nach. Julia schniefte etwas und Heero gab ihr einen
zärtlichen Kuss. "Ich regle' das!" Julia nickte und Heero lief Duo
nach. Duo lieh sich ein Ruderboot und schob es ins Wasser. Heero watete ihm
nach. "Hej, Schatz..." Er sah Duo zuckersüß an. "Tut mir leid...
Ich wollte dich nicht verärgern!" Duo nickte. „Schon okay. Dein fetter
Ehemann geht jetzt rudern.“
"Aber..."
Heero nahm Duo zärtlich in die Arme. "Mein wunderschöner Ehemann wird
jetzt mit mir zurück zu unserer wunderschönen Tochter kommen und mit uns fertig
essen, weil sein dummes Frauchen vorhat ihn danach noch tüchtig zu
verwöhnen!" Duo kuschelte sich an ihn. „Hab keinen Hunger mehr. Geh zu ihr
ich will wirklich ne Runde rudern, dass ist gut für die Arme.“
"Hm..." Heero schob süß die Unterlippe etwas vor. "Das können
wir auch zu dritt! Dann ist es noch besser!" Er zwinkerte Duo zu.
„Okay.“
"Gut..." Heero schenkte Duo ein liebevolles Lächeln und zog ihn zum
Hotel zurück. Unterwegs gab er ihm einen Kuß auf die Wange. "Bald muss ich
mir deine Sachen leihen!" Er zupfte an seiner Jeans. "Die sind
nämlich weitaus bequemer!" Duo lachte ein wenig. „Deine sind doch auch
bequem.“ "Aber der Bund ist zu fest!" Heero nahm Duos Hand und legte
sie an den engen, wirklich sehr harten, Bund seiner Jeans.
Duo nickte. „Du hast
recht ich kann meine Hand nicht mal reinschieben.“ "Sag' ich ja..."
Heero schmunzelte. Duo seufzte. "Ich hab ne bessere Idee... Wir essen
jetzt, stopfen Julia ins Bett und dann fahren wir zu zweit!" Duo strahlte.
„Können wir sie denn alleine lassen?“ "Wir sagen einfach den hauseigenen
Kindermädchen bescheid!"
„Na worauf warten wir
dann noch?!“ "Darauf, daß mein Mann die Beine in die Hand nimmt und mit
mir ein Wettrennen zum Speisesaal macht!" Heero grinste und lief los. Duo
seufzte und rannte ihm nach. Es dauerte keine zehn Minuten, bis Julia in ihrem
Bettchen lag. Heero packte eine kleine Tasche und gab ihr einen Gute-Nacht-Kuß,
gab dem Kindermädchen Anweisungen und schob Duo nach draußen.
Duo lachte, als er zusah
wie Heero ihn eilig mit sich zog. Er kletterte in das Ruderboot und deutete
Heero zu ihm zu kommen. Nachdem Heero eine Decke und zwei Kissen in dem Boot
verstaut hatte, legte Heero sich davor und sah Duo abwartend an. Duo setzte
sich neben ihn und ruderte das Boot in die Mitte des Sees. Er ächzte dabei ein
wenig.
Wortlos nahm Heero Duo
eines der beiden Ruder ab und half ihm. „Danke.“ Duo küsste ihn kurz. „Du bist
viel stärker als ich.“ "Nicht immer..." Duo sah ihn fragend an. Heero
legte den Kopf an seine Schulter und hörte auf zu rudern. Sie waren jetzt auf
der Mitte des Sees, das genügte ihm. "Ihr brauche dich, Schatz!",
flüsterte er leise. Duo setzte sich auf den Boden des Bootes und legte sein
Ruder beiseite. Heero ließ sich zu ihm gleiten. Er huschte unter die Decke und
legte sich auch über Duo.
Duo schlang die Arme um
ihn und starrte in den Himmel. „Wow.“ "Es ist wunderschön hier..."
Heero sah Duo verträumt an. „Das liegt an deiner Gegenwart.“ "Wohl eher an
deiner!" Duo strahlte. „Ich liebe dich!“ Zufrieden legte Heero seine Arme
um Duo, schmiegte sich so dicht an ihn, dass nicht einmal mehr ein Blatt
zwischen sie gepasst hätte. "Ich will dich nie wieder verlieren!" Duo
nickte. Ihm ging es genauso. „Willst du deine enge Hose nicht ausziehen?“
"Nur die Hose?!" Heero grinste. Duo schmunzelte und streichelte über
Heeros Wange. „Für den Anfang..“
Heero nickte. Er öffnete
seine Jeans und schlüpfte vorsichtig hinaus. Duo zog Heero zärtlich an sich,
sodass sein brauner Wuschelkopf auf Duos Brust lag. Sanft strich Duo über
Heeros weichen Bauch. Diesem kam es vor, als würden tausend Feuerwerke
gleichzeitig in ihm explodieren. "Duo..." Er schmiegte sich an ihn.
„Mein Hee-chan.“ Duo streichelte ihn sanft weiter.
Langsam bekam Heero eine
Gänsehaut. "Willst du wirklich nochmal ein Baby mit mir?", fragte er
leise. Duo deckte ihn gut zu und wärmte ihn mit seinem Körper. „Ja, wenn du
auch möchtest.“ Heero Lippen zitterten etwas. "Ich hab' Angst, dir dann
wieder wehzutun!" „Das wirst du nicht. Ich will nur diesmal daran
teilhaben.“
Heero sah ihn fragend
an. „Ich möchte, dass du alle Gefühle dabei mit mir teilst.“ "Hm!"
Heero nickte zustimmend und küsste Duo. Duo schmiegte sich an ihn. "Aber
wenn ich mich wieder so eklig benehme, sagst du es mir gleich, ja?!" „Hai
Schatz!“ "Gut!" Heero kroch tiefer unter die Decke. „Magst du zurück?
Ist dir kalt?“
"Nein... Es ist
wunderschön!" Duo kuschelte sich an ihn. Er streckte den Arm aus und
deutete auf einen Stern. „Schau mal.“ "Hn..." Heero sah in die
Richtung die Duo ihm zeigte. Er lächelte. Duo küsste ihn auf die Stirn und
deckte ihn besser zu. „Du bist so schön wenn du lächelst.“ "Dann sollte
ich öfter für dich lächeln..." Heero nahm Duos Hand. Duo streichelte ihn
weiter zärtlich. „Das wäre schön, aber es muss ein ehrliches Lächeln sein.“
"Hai, Koi!"
Heero rieb seine Nase sanft an Duos Schulter. Duo kicherte. „Das kitzelt!“
"Ich liebe dich!" „Arigato. Ich dich auch.“ "Von nichts, kommt
nichts, Schatz!" Heero lächelte. Duo schmiegte sich eng an ihn. „Du bist
so eine süße Mama....Ich bin so stolz auf dich.“ "Ich..." Heero wurde
rot. Duo seufzte glücklich. „Du bist so wundervoll. Manchmal frag ich mich wie
ich so viel Glück überhaupt verdiene. Wie es möglich ist, dass du perfektes
Wesen mich liebt.“
"Duo!" Heeros
Röte nahm noch mehr zu. Er sah ihn ernst an. "Wieso sagst du so etwas?! Du
bist so schön, so lieb, so... perfekt! Du bist viel perfekter, als ich!"
„Nein.“ Duo schüttelte entschieden den Kopf. „Du bist so klug und stark und, du
kannst alles was du tust! Du machst nie etwas falsch oder reagierst falsch so
wie ich.“ "Aber ich bin nichts, ohne dich!" Heero küßte Duo.
Duo küsste ihn
leidenschaftlich zurück. „Ich brauch dich zum Leben.“ "Du bist die Luft,
die ich zum Atmen brauche!", wisperte Heero leise. Er legte sein Bein um
Duo. Duo strahlte übers ganze Gesicht. „Mein kleiner süßer Hee-chan.“
"Duo-chan..." Ein leises Lachen kam von Heero.
Duo gähnte und streckte
sich ein wenig. "Möchtest du lieber wieder zurück?" „Nein.“ Er sah
auf seine Uhr. „Noch ist es nicht Mitternacht.“ Heero lächelte. "Wir
müssen da nicht drauf warten!" „Doch! Um Mitternacht is es was
besonderes!“ "Du hast recht!" Heero lächelte. "Wir können
solange schlafen, wenn du müde bist!" Duo nickte und stellte den Wecker
seiner Uhr auf 23:45.
"Schlaf'
schön!" Heero küsste ihn zärtlich. Duo kuschelte sich fest an ihn und
schloss die Augen. Als Duos Wecker klingelte, war Heero bereits wach. Er hatte
Duo etwas beobachtete, sich wohlgefühlt in seinem Arm. Duo wachte kurz auf,
drehte den Wecker ab, legte sich auf die andere Seite und schlief dann weiter.
Heero schmunzelte. Er hielt Duo weiter fest.
Duo schmiegte sich im
Schlaf an ihn und schnarchte etwas. Bei dem Gesicht, dass Duo dabei machte,
konnte Heero nicht widerstehen. Er nahm ein Taschentuch und steckte Duo eine
kleine Spitze davon in die Nase. Duo schnaufte. So sehr Heero auch versuchte es
zu unterdrücken: Er brach in einen Lachkrampf aus. Duo gab ein Grunzen von sich
und zog das Taschentuch aus seiner Nase. „Du hast mich schon mal süßer
geweckt.“ Heero hielt sich den Bauch vor Lachen. "Tut mir leid! Du sahst
so verdammt süß aus!"
„Und da steckst du mir
ein Taschentuch in die Nase? Ich hab nicht den Wufei-Effekt!“ Duo rieb sich die
Nase. „Ich sollte dich dafür ins Wasser schmeißen.“ Heero schielte über die
Bootskante. "Aber vorher sollten wir uns ausziehen!" „Viel zu kalt.“
Duo öffnete seine Zopf und deckte sich mit seinen Haaren wieder zu, da Heero
die Decke hatte. "Verschieben wir unser Vorhaben, Koi?!" Heero deckte
Duo wieder zu. Duo beugte sich ein Stück aus dem Boot um sich das Gesicht mit
kaltem Wasser zu waschen.
Ohne sich zu rühren,
wartete Heero einfach ab. Duo wusch sich und zog sich dann aus. "Ich
dachte dir ist kalt?" „Du wirst mich dann schon wärmen!“ Er sprang in den
See und tauchte unter. „Hm..." Heero kniete sich hin, verschränkte die
Arme auf dem Holz und legte den Kopf darauf. Er wartete, dass Duo wieder
auftauchte. Duo krabbelte auf der anderen Seite wieder ins Boot und wrang seine
Haare aus.
Heero drehte sich zu ihm
um. "Wie spät?" Duo wickelte sich in eine Decke und sah auf die Uhr.
„Keine Ahnung. Meine Uhr war nicht wasserdicht,“ Heero grinste und hockte sich
auf Duos Schoß. "Ich möchte jetzt trotzdem 'nen Kuss!" Duo schlang
seine Arme um ihn und küsste ihn sanft. Heero beugte sich zu ihm herunter.
"Ist dir noch kalt?"
Duo schüttelte den Kopf.
"Mmh..." Heero machte ein nachdenkliches Gesicht. Duo streichelte ihm
sanft über den Rücken. „Wieso hab' ich mein Hemd noch an???" Duo lachte
leise und begann Heeros Hemd aufzuknöpfen. Heero hielt still und ließ sein
Becken leicht gegen Duos stoßen. Duo keuchte ein wenig. „Mhm...“ "Wir
müssen heute vorsichtig sein, sonst kippen wir..." Heero lachte etwas.
Duo nickte und streifte
Heero das Hemd von den Schultern. Heero beugte sich etwas zu ihm hinunter und
küßte Duos Hals. "Ob wir das schaffen?" „Ich hoffe es, denn ich
glaube nicht, dass wir noch bis zum Ufer kommen.“ Duo warf seine Decke beiseite
und legte sich der Länge nach auf Heero, ließ ihn seine Erregung spüren. Heero
schielte kurz über den Bootsrand. Er lachte auf. "Wäre aber witzig! Dann
fliegt unser Sex nämlich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser!" Er zog
Duo näher zu dich und küßte ihn leidenschaftlich, hob seinen Unterleib an,
damit er ihm die Shorts abstreifen konnte.
Duo kicherte ein wenig
und schob Heeros Shorts hinunter. „Na dann halt mal schön ruhig.“ "Das gilt für uns beide!", Heero
keuchte etwas. Duo nickte und rieb sich kreisend an Heero. „Wer ist oben?“
"Was hättest du denn gern?!" Heero ließ seine Finger über Duos Nippel
wandern. „Mit dir ist beides wunderschön.“ Duo strich sanft Heeros Seite
entlang. Heero erschauderte leicht.
Duo schmiegte sich enger
an ihn und küsste ihn auf das Brustbein. "Uh!" Heero drückte den
Rücken durch und streckte den Kopf nach hinten, fuhr mit den Fingern durch Duos
seidiges Haar. Duo schleckte sanft über Heeros Nippe, knabberte leicht an
ihnen. "Oh Du~uuo..." Heero stöhnte laut. Duo wanderte mit seinen
Mund weiter hinab und drang gleichzeitig mit einen Finger in ihn ein.
"Uh..." Heero keuchte haltlos und streichelte Duos Schultern.
Duo drang mit seinem
Finger weit in Heero ein und leckte über seinen Hals. "DU~UUOOO!"
Heero presste seinen Hintern gegen Duos Finger und beugte den Hals
weitmöglichst in den Nacken. Er begann zu zittern. Duo fügte zwei weitere
Finger hinzu und ließ sie rasch in und aus Heero gleiten. „Ich liebe dich so.“
Heero keuchte laut und konnte nur zustimmend nicken.
Duo schmiegte sein
Gesicht gegen Heeros Hals und drang dann richtig in ihn ein. Heero hielt ihn
dabei fest und streichelte über seinen Rücken, bewegte seine Erregung
aufreizend gegen Duos Bauch. Duo stöhnte und biss sich auf die Lippen. Quälend
langsam begann er sich zu bewegen. Heeros Stöhnen und keuchen wurde immer
lauter. Er zog seinen Körper rhythmisch zusammen und knabberte an Duos
Ohrläppchen.
Duo schrie laut auf und
beschleunigte seine Bewegungen. Heero keuchte. Er glaubte schon fast keine Luft
mehr zu bekommen. "Ich komm' gleich!", stöhnte er, küsste
leidenschaftlich Duos Hals. Duo nickte. Ihm ging es auch nicht viel besser.
"Uh..." Heero zog seinen Körper fester und schneller zusammen, als er
kurz davor stand zu explodieren.
„Gott!!!“ Duo stöhnte
laut auf. Das war einfach zu gut. Heero explodierte mit einem lauten Schrei. Er
zitterte und hielt Duo fester. Duo schrie so laut er konnte. Das Boot wackelte
bedrohlich, als Duo sich in Heero ergoss. Heero hielt die Luft an, doch das
Boot beruhigte sich wieder. Er keuchte wieder und streichelte Duo. Duo glitt
aus ihm heraus und drückte sich fest an ihn. „Danke! Das war Wahnsinn.“
"Ich hab' zu danken!" Heero keuchte immer noch und legte eine Hand
auf seinen Bauch.
Duo tat es ihm gleich
und streichelte über die weiche Haut. Er fröstelte ein wenig. Heero legte die
Decke über ihn. "Ich sollte einen Test machen...", murmelte er leise.
Duo kuschelte sich an ihn. „Test?“ "Schwangerschaftstest!" „Hai.“ Duo
zitterte ein wenig. Ihm war kalt. Heero rubbelte ihn warm und half ihm seine
Sachen wieder anzuziehen. Duo sah ihn dankbar an. „Fahren wir zurück?“
"Hai!" Heero schwang sich auf, zog sich ebenfalls an und schnappte
sich die Ruder. „Danke Schatz.“
"Nichts zu
danken!" Heero ruderte in Rekordgeschwindigkeit zurück. Duo klimperte
übertrieben mit den Wimpern, „Mein Held!“ "Hej!" Heero lachte auf.
"Ob die Kleine schon schläft?" „Es ist 2 Uhr früh!“ "Ich denke
deine Uhr geht nicht?!" Duo machte ein unschuldiges Gesicht und kletterte
aus dem Boot. Heero zog ihn in ihr Zimmer. Die Verbindungstür war geschlossen
und er öffnete sie ganz vorsichtig. Julia lag in ihrem Bettchen und schlief mit
Engelsmiene. Heero strahlte Duo an. Er zog sich bis auf die Shorts aus und
verschwand im Bad.
Duo streckte sich und
zog sich aus. Seine Kleidung ließ er einfach dort liegen wo sie zu Boden
fielen. Er kratzte sich am Hintern und legte sich in das breite Bett. Nach
einer Weile kam Heero aus dem Bad zurück. Er legte sich zu Duo und sah ihn
durchdringend an. Duo gähnte und rollte sich zu Heero. „Hm?“ "Is' was?!"
Duo sah ihn fest an. „Du hast wunderschöne Augen.“ Er begann zu kichern, als er
realisierte wie doof sich das anhören musste.
"Hai!" Heero
machte ein Gesicht, als heckte er gerade etwas aus. „Was planst du?“ Heero zog
den Teststreifen hinter seinem Rücken hervor und hielt ihn Duo grinsend vor die
Nase. Duo besah ihn sich. „Äh und was heißt das jetzt?“ „Rate!“ Duo strahlte.
„Wir bekommen ein Baby?!“ Heero nickte. Duo fiel ihm um den Hals. „SUPER!!“
"Huh..." Heero
legte die Arme um Duo. Solch eine stürmische Reaktion hatte er nicht erwartete,
obwohl er sich genauso freute. „Das muss ich gleich Julie-chan sagen!!“
"Duo..." Heero hielt ihn fest, bevor er aus dem Bett klettern konnte.
"Lass' sie! Sie wird todmüde sein!" „Oh.“ Duo nickte und kuschelte
sich strahlend wieder an Heero. „Wir bekommen ein Baby.“ "Ja..."
Heero nickte und streichelte über seinen Bauch. "Ich..." Er suchte
nach den passenden Worten, um Duo an seinen Gefühlen teilhaben zu lassen.
Duo legte seinen Kopf
auf Heeros Bauch. „Wie fühlt es sich an?“ "Hmm... Wie ein sanfter Druck
von innen und ein riesiges Prickeln..." Heero strahlte Duo an. Duo hauchte
einen Kuss auf den Bauch. „Schön.“ "Jaa..." Mit etwas zittrigen
Finger, streichelte Heero durch Duos Haar. "Es ist wahnsinnig toll!"
Duo schnurrte und beschloss so liegen zu bleiben. Er decket sich zu und umarmte
Heeros Körper. Der atmet schwer. Duo sah auf. „Alles ok?“
"Hm!" Bin nur
so aufgeregt!" „Ich auch!“ Duo küsste ihn kurz und deckte ihn gut zu, „Wir
sollten schlafen. Julia wacht immer so früh auf.“ "Du hast recht!"
Heero nahm Duos Hände und lehnte sich dann zurück. Duo gähnte und schlief
glücklich lächelnd ein. Am nächsten Morgen war Julia gerade dabei quietschend
auf ihre Eltern zuzurennen. Sie wollte Heero auf den Bauch springen, doch der
war schneller, blinzelte, fuhr auf und hielt sie noch im Sprung fest.
Duo rubbelte sich über
die Augen. „Nicht Schatz!“ Julia war
völlig verdattert und sah verwirrt zwischen ihren Eltern hin und her. Duo nahm
Julias Hand und legte sie auf Heeros Bauch. „Da ist dein Geschwisterchen
drinnen und wenn du draufhüpfst dann tust du ihm sehr weh.“ "Oh!"
Julia machte große Augen. Dann jubelte sie laut. "Ich bekomm' ein
Geschwisterchen!!!" Sie sprang, anstand auf Heeros, aus seinem Armen auf
Duos Schoß und jauchzte vergnügt.
Duo knuddelte sie fest.
„Hai, in neun Monaten ist es da. Möchtest du ein Brüderchen oder ein
Schwesterchen?“ "Ein Brüderchen!" Julia sah zu Heero, der sich wieder
langgelegt hatte. Sie befreite sich von Duo und rutschte zu ihm, legte ihre
Hand ganz vorsichtig auf Heeros Bauch. Der strahlte sie und Duo an, wie ein
Honigkuchenpferd.
„Kann aber auch ein
Mädchen werden. Das weiß man vorher nicht Kleines. Wie soll es denn heißen?“
"Vincent!" Julia quiekte und streichelte weiter. "Kümmert ihr
euch wieder um mich?", fragte Heero mit zuckersüßer Stimme. Duo ignorierte
Heero. „Vincent?? Hieß so nicht der Typ aus Final Fantasy? Quatre lässt dich zu
viele Sachen spielen! Ich will Lindsey! Oder Sidney.“ Während Julia und Duo
sich weiter mit Namens Vorschlägen übertrumpften, verzog Heero sich unter die
Decke und stellte sich tot.
Duo schickte Julia zu
ihrer Aufpasserin und versprach ihr sie am Nachmittag wieder abzuholen. Dann
stupste er Heero an. "Hm?" Heero setzte sich auf, die Decke noch
immer im Gesicht. Sie rutsche langsam hinab und zog ihm die Haare ins Gesicht.
Duo strich ihm die Haare aus dem Gesicht und drückte sich an ihn. „Hallo Mama.“
Heero gab ein glucksendes Geräusch von sich und kuschelte sich in Duos Arme.
"Kümmer' dich, Papa!"
„Was brauchst du Schatz?“
Duo sah ihm liebevoll an. "Deine Küsse! „Gut, dafür muss ich nicht
aufstehen.“ Er drückte sich enger an Heero und hauchte ihm einen zarten Kuss
auf die Lippen. Die Augen geschlossen haltend, erwiderte Heero den Kuss und
legte die Arme um Duo. "Jetzt darf ich wieder deine schwache Frau
spielen!" Er grinste.
Duo ächzte gespielt.
Dafür erntete er von Heero einen leichten Boxhieb gegen den Arm.
"Blll!", er steckte ihm die Zunge raus. „Oh mein süßes Frauchen.“ Duo
knuddelte ihn. "Hn!" Heero kuschelte sich in Duos Arme. „Hn?“ Das
konnte nicht mal Duo übersetzen. "Das heißt: Halt mich und mach' mich
nicht unglücklich!" Duo hielt Heero ganz fest. „Hn!“
"Was hieß
das?" „Das weißt du nicht? Ich bin schockiert!“ Heero seufzte. "Ich
kann auch mal was nicht wissen!" „Das hieß: Ich würde dich nie unglücklich
machen!“ "Oh..." Heero strahlte und schmiegte sich enger an Duo.
"Das ist süß!" „I’m cute. Am I??“ "Hai!" Heero presste
seinen Bauch an Duos. Duo schnurrte leise. Er drehte sich leicht und rief bei
Trowa an um zu fragen wie es ihren anderen Kindern ging.
Neugierig lauschte Heero
am Telefon und rückte keinen Millimeter von Duo weg. Duo wartete ungeduldig,
dass Trowa abhob. Doch es ging nur der AB ran. „Hallo ihr Urlauber! Wir sind
mit den Kleinen im Zoo. Es geht ihnen gut. Bis bald.“ „Sie kennen uns
gut!" Heero lachte leise. „Klar sind ja auch unsere besten Freunde!!“
"Hn!" Heero zog die Decke höher. Er wollte am liebsten den ganzen Tag
bei Duo im Arm liegen.
„Irgendwann müssen wir
aufstehen!“ "Jaaa...", machte Heero gedehnt. Duo seufzte und kraulte
Heeros Nacken. Der gab ein wohliges Schnurren von sich. Duo schmiegte sich an
ihn. „Möchtest du Fernsehen?“ "Nein! Ich möchte nur Kuscheln!" Heero
schlang ein Bein um Duo. „Hai.“ „Kommst du später mit mir zur Gymnastik und
so?", fragte Heero plötzlich. Er hatte das während der ersten beiden
Schwangerschaften irgendwie vermisst.
Duo strahlte und nickte.
Er hatte immer gehofft, dass Heero ihn dazu mitnehmen würde. Hocherfreut
darüber, dass Duo zugesagt hatte, schenkte Heero ihm ein überglückliches
Lächeln und seufzte zufrieden. Duo gluckste und legte sich nahe zu Heero.
"Das darfst du jetzt ganze neun Monate machen und länger!" „Worauf
hab ich mich da nur eingelassen!?“
Heero zog einen süßen
Schmollmund. "Dann eben nicht!" Duo küsste ihn zart. „Du siehst so
süß aus wenn du schmollst.“ "Hn!" Heero legte den Kopf an Duos Brust.
"Ich brauch' dich jetzt... mehr als sonst!" „Ich bin doch für dich
da!“ Heero nickte und schluchzte leise. "Ich hab Angst!" Duo zog ihn
fest an sich. „Das brauchst du nicht. Nichts wird passieren. Das Baby wird ganz
gesund zur Welt kommen!“
"Duo..." Heero
seufzte und kuschelte seinen Kopf an Duos Bauch. "Du hast ja
recht..." Duo streichelte sanft über Heeros Kopf. „Ich werd auf dich
aufpassen.“ Ein Schniefen und Nicken und Heero zitterte leicht. „Sch...“ Duo
strich ihn zärtlich über den Rücken. Heero schniefte noch ein paar mal, dann
beruhigte er sich wieder.
Duo küsste ihn sanft auf
die Stirn. „Alles wird gut.“ "Hai!" Heero nickte. Er war wieder ganz
ruhig. "Sorry, meine Nerven gehen manchmal mit mir durch..." „Schon
okay mein Engel.“ "Halt mich noch fest, ja?!" „Solange du willst!“
Duo umarmte Heero liebevoll und streichelte ihn. „Ich liebe dich.“ Ich dich
auch!" Duo strich ihm sanft über den Kopf. "Mmh..." Genüsslich
lächelte Heero. "Du bist so lieb!"
Duo strahlte ihn an.
"Du wirst dich noch umsehen!" Heero lachte leise. „Hm? Wonach?“
"Du wolltest doch an allem teilhaben, oder?" Duo machte ein
nachdenkliches Gesicht und legte sein Gesicht auf Heeros Bauch, verteilte
kleine Küsse darauf. „Hai möchte ich! Außer an den Wehen.“ Dieses Kommentar
brachte Heero dazu noch mehr zu lachen. Er gab Duo einen Kuss auf die Nase.
"Magst du trotzdem wieder dabei sein?", fragte er dann ruhiger.
Duo legte seinen Kopf schief
und sah Heero lächelnd an, streichelte weiter über seinen weichen Bauch. „Auf
jeden Fall. Es ist schön zu sehen wenn sein Kind geboren wird.“ „Und
schmerzvoll...", ergänzte Heero kaum hörbar. Duo lachte leise. „Ich weiß.
Beim ersten Mal hast du mir fast die Hand gebrochen.“ Heero wurde hochrot.
"Gomen..." Duo schmiegte sich an ihn. „Und beim zweiten Mal hast du
mich beleidigt...Aber das ist schon okay!“
"Tut mir leid...
Ich will das gar nicht!" Heero schniefte leise. Duo biss sich auf die
Lippen und zog Heero eng an sich. „So hab ich das doch nicht gemeint. Das war
kein Vorwurf Schatz!“ Weiß ja..." Heero legte die Arme um Duos Hals.
"Das ist alles nicht so leicht für mich, verstehst du?" „Ist doch
okay Kleiner.“ "Hai!" Heero gab ihm einen zärtlichen Kuss.
"Danke, dass du so lieb auf uns aufpasst!" Duo lächelte und setzte
sich auf. „Sollten wir nicht langsam aufstehen?“
"Jap, ich hab'
Hunger." Heero gab Duo einen Kuss und zwang sich dann regelrecht auf die
Beine. Duo rannte vor ihm ins Bad und duschte schnell. „Erster!“ "Du
wieder!" Heero lachte und kramte sich ein paar Sachen raus. Duo kam nackt
und mit offenen Haaren aus dem Bad. „Was soll ich nur anziehen!?“
"Das!" Heero schmiss ihm ein altes Umstandskleid entgegen, dass Duo
aus Versehen in seine Tasche getan haben musste. Ein breites Grinsen huschte
über sein Gesicht.
Duo schluckte nickte
aber dann. „Was immer du willst.“ Er schlüpfte in eine Short und zog sich dann
das viel zu weite Kleid über den Kopf. "Duo..." Heero sah ihn
entgeistert an. "Das war ein Scherz!" Duo zuckte mit den Schultern.
„Bei Kleidung macht man keine Scherze.“ "Ich schon." Heero ging zu
ihm. "Du willst das jetzt echt anlassen?" Er strich den Stoff glatt
und über Duos Bauch. „Klar! Oder ist dir das unangenehm?“ Er lachte leise und
setzte sich einen absolut furchtbaren Strohhut auf und schlüpfte in seine
Plastiksandalen.
"Du bist mir nie
unangenehm!" Heero ging ins Bad und kam in einem paar ausgewaschener Jeans
und einem alten, karierten Hemd wieder raus. Er zog sich seine Stiefel an und
grinste. "Ich brauch' neue Klamotten." Duo begutachtete Heero von
oben bis unten. „Ich finde die Sachen passen zu dir.“ "Mag sein, aber ich
werd' da bald nicht mehr reinpassen!"
Duo nickte. „Mein
kleines Moppelchen, ich geh mit dir einkaufen.“ Heero kniff ihn leicht in den
Hintern. "Das möchte ich ja wohl auch hoffen!" Duo lachte. „Und ich
darf auch was aussuchen, ja?“ "Darfst du!" Heero zog Duo in den
Speisesaal. Er hatte Hunger. Duo setzte sich an ihren Tisch und reichte Heero
die Karte.
"Ich glaub' ich hol
mir lieber was vom Bufett.“ Heero stand auf und kam nach einer Weile mit Eis,
Cornflakes und Leberwurstbrot zurück.
Duo nahm sich einen großen gemischten Salat. "Machen wir
irgendeinen Rollentausch?", fragte Heero verwundert, als er ihre Teller
ansah. Duo knabberte an seinen Salat. „Irgendwer von uns muss sich ja gesund
ernähren.“ "Du meinst es ist egal, wir sind eh zusammen?!" Heero
lachte auf und ergriff Duos Hand.
Duo streichelte sanft
darüber. "Ich freu' mich schon auf dich und das neue Kleine!" Heero
strahlte ihn an. „Ich mich auch. Wird bestimmt so süß wie die anderen.“
"Kommt ja sicher auch nach dir!" Heero grinste ihn anzüglich an. Duo
lächelte glücklich und aß weiter. "Kommst du mit zum Arzt, wenn wir wieder
zu Hause sind?"
Duo nickte und mampfte
weiter. Heero freute sich und verschlang sein Essen innerhalb von fünf Minuten.
"Gehen wir heute wieder Baden?" „Hai. Julia muss doch schwimmen
lernen!“ "Wir sollten öfter mit den Kleinen ins Bad gehen! Und ich will
ein Picknick mit euch machen, wenn wir wieder daheim sind!" Heeros Augen
strahlten wie die eines kleinen Kindes.
Duo seufzte und stand
auf. „Na dann wollen wir mal.“ Dabei ignorierte Heero die Blicke, die ihnen die
Leute für ihren komischen Aufzug zuwarfen und folgte Duo. Er legte die Arme von
hinten um ihn. "Ich liebe dich!" Duo schnurrte und hob seine Arme um
Heero enger an sich zu drücken. Dieser küsste daraufhin seinen Hals.
"Lass' uns unseren Badekram holen!" Er tippte Duo an. "Fang'
mich!" Dann rannte er auch schon los, knallte dabei fast gegen eine alte
Oma, vor der er sich schnell verbeugte und sich entschuldigte und grinste Duo
zu.
Duo lachte und rannte
Heero schnell nach. Er erreichte ihn bei einer großen Wiese und schlang seine
Arme um Heeros Hüften. Mit einer raschen Bewegung zog er ihn mit sich zu Boden.
Heero jauchzte etwas und drehte sich mit Duo, bis er über ihm lag. Duo sah ihn
verliebt an. "Komm', gib' mir 'nen Kuss, Koi!" Heero strahlte ihn an
und zog Duo näher zu sich, presste seine weichen Lippen liebevoll auf Duos. Duo
schmiegte sich an ihn und erwiderte den Kuss zärtlich.
Den Kuss noch immer
nicht brechen, drückte Heero seinen Bauch leicht an Duos, ließ ihn sich etwas
an seinem Reiben. Duo seufzte leicht in Heeros Mund und drückte ihn enger an
sich. Hätte jemand Heero jetzt gefragt, wie es ihm ginge, hätte er keine
passende Antwort gefunden. Er glaubte vor Glück fast zu zerspringen. Den Kuss
mit Duo wollte er gar nicht mehr unterbrechen und zu keuchte er schwer, als sie
es schlussendlich doch taten, um wieder Luft zu holen.
Duos Blick war voller
Liebe als er Heero durch die Haare wuschelte. "Duo..." Heero konnte
nicht widerstehen. Seine Augen glitzerten vor Glück und er küsste ihn gleich
noch einmal. Duo schnurrte leise. Heero nahm seine Hand und legte sie auf
seinen Bauch. "Ich bin so..." Er küsste ihn erneut.
"..glücklich..." Duo lächelte ihn sanft an. „Ich auch.“ Heero
keuchte. "Ich kann das gar nicht beschreiben..." Duo wuschelte ihn
durch die Haare. „Musst du auch nicht! Und jetzt stehen wir auf und holen unsere
Sachen.“
"Jap!" Heero
erhob sich und half dann Duo auf. Duo warf Heero über seine Schulter und trug
ihn auf ihr Zimmer. "Hej..." Heero hielt sich an ihm fest.
"Okay, muss ich wenigstens nicht laufen..." Er grinste und ließ sich
breitwillig tragen Duo grinste und drehte den Kopf. Sanft biss er in Heeros
Hintern.
Dafür wurde er mit einem
lauten Quieken belohnt, da Heero damit nun überhaupt nicht gerechnet hatte. Duo
kicherte und sperrte ihre Zimmertür auf. Lachend schmiss er Heero aufs Bett.
"Du willst gar nicht wirklich, dass ich aufstehe, was?!" Heero lachte
ihn herzlich an. Duo grinste und küsste Heero sanft. „Wo sind deine
Badesachen?“ "Da, wo deine sind! Über dem Balkongeländer!" Duo nickte
und zog sich aus. Er ging auf den Balkon und zog sich seine Short an und
brachte Heero seine mit.
"Danke, Koi!"
Heero blieb auf dem Bett liegen, während er sich umzog. Duo sah ihm dabei
genüsslich zu. „Du bist schön.“ "Das muss gerade der Richtige sagen!"
Heero zwinkerte ihm zu. Duos Nasenspitze wurde leicht rot und er packte ihre
Handtücher zusammen. Heero wartete bis er fertig war, dann streckte er die Arme
nach ihm aus. "Trägst du mich?" Er sah ihn süß an. Duo nickte und hob
Heero auf seine Arme. Mit raschen Schritten trug er ihm zum See.
"Du bist so
süß!" Heero hauchte ihm als Dank zarte Küsse auf den Hals. Genau in dem
Moment kam Julia auch schon angerannt die, die beiden entdeckt hatte. Sie war
mit ihrer Kindergruppe ebenfalls an den Strand gegangen und hatte dort etwas
gespielt. Duo lachte und drückte die Kleine an sich. „Baust du mit mir eine
Sandburg?“ "Oh ja!" Julia setzte sich in den Sand und begann zu
bauen. Duo strahlte und ließ sich neben sie plumpsen, half ihr begeistert.
"Ich will
auch..." Heero setzte sich zu ihnen und baute fleißig mit. „Hai.“ Duo
baute einen Turm. Julia versuchte sich an einer Kleckerburg. „Du machst das
toll Schatz.“ Ihre kleine Tochter freute sich wahnsinnig über dieses Lob und
jubelte. Duo gähnte und ließ sich in den Sand fallen. „Grabt mich ja nicht
wieder ein!“ Verschwörerisch tauschten Julia und Heero ein paar Blicke aus.
Sofort sprang Duo auf. „Gut, dann halte ich meinen Mittagsschlaf im Zimmer. Bis
nachher!“ Er schnappte sich seine Sachen.
"War doch bloß ein
Scherz!" Heero lachte auf. Duo zuckte mit den Schultern. „Im Bett schläft
es sich’s trotzdem besser.“ Er ging auf sein Zimmer. "Wenn er
meint..." Heero hob Julia hoch. "Dann gehen wir eben zusammen
schwimmen, ne?!" Julia klatschte begeistert in die Hände und Heero lief
mit ihr ins Wasser. Oben angekommen zog Duo sich aus und warf sich aufs Bett.
Ca. 2 Stunden später
gesellte seine Familie sich wieder zu ihm. Julia wollte unbedingt ein Bild
malen und Heero schmiegte sich an Duo. Im Halbschlaf schlang Duo ein Bein um
Heero und zog ihn eng an sich. Zufrieden seufzte Heero und ließ sich von Duo
fangen. Julia sah zu den beiden herüber und strahlte. Ihre Eltern hatten sich
lange nicht so gut verstanden. „Ich liebe dich Hee-chan.“ Duo schmiegte sich an
ihn und küsste ihn auf die Stirn.
"Du bist ja
wach..." Heero strahlte. Er schielte zu Julia hinüber. "Haben wir
nachher noch Zeit zum Bootfahren?" Duo gähnte. „Du kannst ja gleich mit
der Kleinen.“ "Ich meinte unsere Bootsfahrt!", verdeutlichte Heero.
„Oh...Wir waren doch gestern Nacht.“ "Wenn du nicht magst..." Heero
stand auf. "Julia, magst du mit Mami etwas Bootfahren?" „Toll.“ So
hatte Duo das doch gar nicht gemeint. Beleidigt zog er sich die Decke über den
Kopf.
Etwas irritiert sah
Heero ihn an. "Willst du nicht mitkommen?" Duo murmelte etwas
unverständliches. "Abends ist es eh schöner!" Heero zog die Decke weg
und küsste ihn. "Hej, Juli-schatz! Heiter Daddy etwas auf!" Erneut
murmelte Duo. „...Mit dir allein sein...“
"Koi..." Heero
küsste ihn. "Ich fahre mit Julia eine Runde. Dann muss sie eh ins Bett und
ich hole dich ab, ja?!" Duo strahlte. „Hai., ich schlaf noch ne Runde bis
dahin.“ "Okay!" Heero hob die kreischende Julia hoch und lief mit ihr
zum Strand. Nach einer Weile kamen sie wieder und er steckte die Kleine ins
Bett, sagte dem Mädchen bescheid. Duo war nicht im Zimmer. Er organisierte in
der Kantine gerade eine Thermoskanne mit Tee und ein paar belegte Brötchen zum
mitnehmen.
Während er das tat,
packte Heero schon mal die Decken zusammen. Er wusste jetzt, dass es draußen
auf dem See kalt war. Lautlos öffnete Duo seine Zimmertür, weil er Julia nicht
wecken wollte. Er hatte einen kleinen Korb bei sich. "Fertig?",
flüsterte Heero leise. „Bin ich.“ "Dann lass uns gehen!" Heero
schnappte sich die Decken und führte Duo nach draußen, lief mit ihm zum
Bootsanlegeplatz und ruderte mit ihm hinaus.
„Bin ich froh das ich so
einen starken Ehemann habe.“ Er breitete die Decken aus und legte sich hin.
„Sonst müsste ich noch selbst rudern.“ "Danke deinem Herrn!" Heero
lachte leise und hielt das Boot dann an, um sich zu Duo zu legen. Dieser warf
noch schnell den Anker ins Wasser und lehnte sich dann an Heero. „Wärm mich!“
"Ist dir immer noch kalt?", fragte Heero mit sanfter Stimme. Er zog
sich aus und schmiegte sich an Duo. „Uh..“ Duo lächelte. „Jetzt is mir zu warm.
Ich fürchte du musst mir die Sachen ausziehen.“
"Sollte mich das
stören?", Ein Grinsen legte sich auf Heeros Lippen und er begann Duo zu
entkleiden. Duo lachte und schüttelte den Kopf. "Du bist wirklich
warm..." Heero streichelte leicht über Duos Brust. Dieser gab ein
schnurrendes Geräusch von sich, „Liegt an dir.“ "Muss wohl!" Heero
kicherte leise und küsste Duos Nippel.
„Mhm...Heero...“
"Ja?!" Heero biss zärtlich in die erregte Knospe. „Ah...Gott!“ Duo
streckte den Rücken durch, drückte sein Fleisch näher an Heeros Mund. Dieser
machte zärtlich mit seinem Spiel weiter. „Uh...Du machst mich wahnsinnig!“
"Und das gern!" Heero fasste in Duos Schritt. Duo riss die Augen auf
und stöhnte. Presste seine Erregung gegen Heeros Hand. „Mehr!“ "Na wir
wollen eine werdende Mami doch nicht überanstrengen!", scherzte Heero und
legte die Lippen auf Duos Glied, leckte zärtlich darüber.
Erregt schrie Duo auf.
Heero wusste genau wie er ihn heiß machen konnte. Lass' mich mit dir Spaß
haben!" Heero lächelte und leckte ihn noch mal, rieb sich dann an ihm.
„Ich will dich Heero...“ "Ich dich auch!" Heero lächelte und ließ
sich auf Duos Erregung gleiten. „Gott....so eng..“ Duo überraschte Heeros Enge
jedes Mal aufs Neue. Gierig drang er in ihn ein. "Gott... so groß!"
Heero keuchte und grinste Duo an. „Ba...ka....Uh...“ Duo begann sich schneller
in seinem Koi zu bewegen.
"Ahhhhh!"
Heero schrie zunächst und keuchte dann laut. Er erwiderte Duos scharfen
Rhythmus. Dieser hielt es kaum noch aus und biss in Heeros Hals, hinterließ
einen dunklen Fleck. Laut stöhnend und sich aufbäumend explodierte Heero. Duo
schrie laut, als Heeros kleine Öffnung sich noch weiter zusammenzog. „Heero!“
Duo krallte seine Finger in Heeros Hüfte und ergoss sich dann in ihm.
Schwitzend und keuchend ließ Heero sich auf seinen Geliebten niedersinken.
"Das war toll!"
„Oh ja!“ Duo deckte sie
zu und leckte Heero den Schweiß vom Hals. "Mein Koi..." Heero küsste
Duos nackte Brust. Dieser nieste leise und schmiegte sich an Heero. "Na!
Werd' mir nicht krank!" Heero kramte nach ihren Sachen und zog Duo wieder
an. „Danke, gibst du mir was von dem heißen Tee?“ Aber klar!" Heero
angelte danach und goss Duo etwas ein. Er hatte Hunger bekommen und stellte die
Brötchen zwischen sie.
Dankbar lächelnd nahm
Duo einen großen Schluck und hielt Heero dann ein belegtes Brötchen hin. Dieser
biss hinein und kaute. Danach hielt er Duo auch ein Brötchen hin. „Danke.“ Duo
nahm es ihm aus der Hand und aß es gierig auf. "Schatz?" „Ja?“
"Ich fühl mich schwanger!" Duo lachte. „Und wie fühlt sich das an?“
"Einfach wunderschön!" Heero kuschelte sich an Duo. "So
friedlich..." Ein Strahlen huschte über Duos Gesicht. "Ich mag es, in
deinen Armen zu liegen..."
„Ich mag es dich zu
halten...“ Duo grinste und zog Heero enger an sich, achtete aber darauf, dass
er gut zugedeckt war. "Es fühlt sich so warm an und beschützt!" Heero
seufzte zufrieden. Ein lautes und glückliches Seufzen entkam Duos Kehle.
"Du hilfst mir immer so..." Heero wollte sich irgendwie für alles,
was Duo für ihn tat bedanken und wusste nicht, wie. „Ich mach doch gar nichts.“
Duo bettete Heeros Kopf auf seiner Brust, damit er bequemer lag.
"Doch! Ohne dich
würd' ich das alles gar nicht durchstehen!" „Ich liebe dich.“ Duo sprach
es aus als würde es alles erklären. Als wäre es der Grund für den dunklen
Himmel und die Sterne. "Ich dich doch auch!" Heero schlang sein Bein
um Duo. "Aber ich brauch' dich!" Duo hob leicht seinen Kopf. „Denkst
du ich würde dich nicht brauchen?“ "Ich weiß nicht... Du könntest tausend
andere haben, die sich besser um dich kümmern würden!" Betreten seufzte
Heero.
„Bitte was?!“ "Ich
kümmere mich doch nie um dich..." Heero schniefte. „Das stimmt doch gar
nicht.“ "Doch!" Duo verpasste seinem Koi eine liebevolle Kopfnuss.
"Hej..." „Du machst mich glücklich.“ "Und du mich!" Heero
knabberte an Duos Ohrläppchen und warf ihm verträumte Blicke zu. „Na eben.“
"Ich freue mich auf das Baby!" „Ich mich auch.“ Duo streichelte über
Heeros Bauch. „Du bist immer so schön wenn du schwanger bist.“ "Ich bin
fett!"
„Baka. Du bist
wunderschön wenn du ein Bäuchlein bekommst. Dann strahlst du von innen.“
"Duo..." Heero strahlte. Seufzend streichelte Duo weiter Heeros
Bauch. Dieser seufzte wohlig und schmiegte sich noch dichter an seinen Koi.
Dieser hauchte kleine Küsse auf Heeros Kopf und schnupperte an seinem
strubbeligen Haar. "Ich finde es schön, wenn du bei der Geburt dabei
bist!"; flüstere Heero leise. Es bedeutete ihm wirklich viel
„Ich auch. Es ist toll
dabei zuzusehen.“ "Du labst dich also an meinem Schmerz?!" Heero zog
eine Augenbraue nach oben. „Manchmal bist du so blöd, das es weh tut.“
"Ich?!", fragte Heero ungläubig. „Siehst du hier sonst noch wen?“
"Nein!" Heero wurde rot. „Dann frag nicht so doof.“ "Hai!"
Heero legte seine Hand auf Duos. "Ich hab' Angst vor der Geburt.."
Duo schmiegte sich an ihn. „Ich werd bei dir sein.“
"Arigato!"
Heero hielt sich fest. „Es wird alles gut gehen.“ "Hai, aber... Es tut
weh!" Heero verzog das Gesicht. „Ich weiß Schatz. Aber du bist so stark.“
"Es hilft mir, deine Hand zu halten..." „Das hab ich auch gemerkt...“
"Gomen!" Heero wurde wieder feuerrot. „Schon okay, ist ja noch dran.“
"Hai... Trotzdem!" „Ich halte dabei gerne deine Hand und geb dir
Kraft.“ Ein freudiges Strahlen legte sich auf Heeros Gesicht. Gähnend schloss
Duo die Augen.
"Möchtest du zurückfahren?"
„Iie. Ich will nur ein bisschen dösen.“ "Okay..." Heero nickte
zustimmend und schloss ebenfalls die Augen. Sich dichter an Heero schmiegend
zog Duo die Decke höher. Ein leises Schnarchen ertönte neben ihm. Duo grinste
und schlief bald darauf ebenfalls ein.
Am nächsten Morgen
schlief Heero länger. Sie waren erst mitten in der Nacht wieder heimgerudert.
Duo hatte bereits ihre Koffer gepackt und Julia zu ihren neuen Freunden an den
Strand gebracht. "Duo!" Heero war wieder aufgewacht und streckte sich.
„Guten Morgen Koibito.“ "Guten Morgen, Liebster!" Heero lächelte ihn
an. Duo lachte und schmiss sich zu ihm aufs Bett.
"Schade, dass wir
schon gehen müssen." Heero lächelte und kraulte Duo. "Das war ein
schönes Geschenk!" „Gern geschehen.“ Er küsste ihn sanft. „Bin gespannt
was ich von dir zum Geburtstag bekomme.“ "Wirst du dann schon sehen!"
Duo nickte und sah auf die Uhr. „Wir sollten die Kleine holen und dann los
fahren.“ „Klar.“ Duo küsste ihn schnell und holte dann seine Tochter.
Als die beiden zurückwaren,
wa auch Heero fertig. "Dann lasst uns gehen!" Er nahm Julias Hand.
Die Kleine nickte. „Danke da sich mit durfte Mama.“ "Dafür musst du dich
doch nicht bedanken!" Heero lächelte und gab der Kleinen einen Kuss.
„Hai.“ Julia strahlte und schnallte sich ihren Rucksack um. "Vielleicht
nimmt Daddy dich auf den Arm?!"
Duo verdrehte die Augen.
„Ich trag doch schon die Koffer.“ "Das kann ich doch!", bot Heero an.
„Bist du wahnsinnig! Du darfst nicht schwer heben.“ Er stellte die Koffer ab
und hob Julia auf seien Schultern, dann nahm er die Koffer wieder und ging
weiter. Gerührt sah Heero ihn an. "Die Kleine kann ich!" „Passt scho!
Bis zum Bahnhof ist es ja nicht weit.“
"Okay..."
Heero fasste an einem Koffer mit an. Im Zug verstaute Duo alles und ließ sich
auf seinem Sitz nieder. Sofort krabbelte Julia auf seinen Schoß, um dort ein
Schläfchen zu halten. Duo streichelte seiner ältesten Tochter sanft über den
Kopf. "Sie ist süß, wenn sie schläft!" „Wie du...Nur schnarcht sie
nicht so komisch.“ "Baka!" Heero lachte.
„Hej...Baka ist mein
dritter Vorname.“ "Shinigami..." Heero ließ das Wort auf seinen
Lippen zergehen. Duo lachte. „Genau.“ Heero sah aus dem Fenster. "Die
Berge hier sind schön." „Hai...Die ganze Gegend ist schön.“ "Hast du
super ausgesucht!" „Danke.“
Wieder zu Hause
angekommen, holten die zwei sofort ihre anderen Kinder ab und wurden von ihren
Freunden mit Fragen überfallen, ob es denn schön war. Duo beantwortete die
Fragen geduldig und lud seine fünf Freunde zum Abendessen ein. Die waren
hellauf begeistert. "Stört es dich, wenn ich so lange zum Arzt
gehe?", fragte Heero leise.
„Da wollt ich eigentlich
mitkommen, aber okay..“ "Dann warte ich auf dich!" Heero lächelte.
„Wir können auch jetzt gleich gehen. Julia kann mit den Kleinen doch schon kurz
alleine bleiben und einkaufen muss ich sowieso noch.“ "Du hast
recht!" Duo nickte und sagte Julia Bescheid.
Die war Feuer und
Flamme, das ihr eine solch große Verantwortung aufgeladen wurde. Sie war stolz
darauf, dass ihre Eltern ihr vertrauten. "Wir müssen und beeilen, wenn wir
noch für die Jungs kochen wollen!" „Hai.“ Als erstes zog Duo seinen Koi
zum Arzt. Während dieser im Untersuchungsraum war schrieb er die Einkaufsliste
zusammen. Doch der Arzt unterbrach ihn. "Er will sie dabeihaben!"
Duo nickte, schrieb noch
schnell Salat auf seine Liste und packte sie dann weg. Rasch ging er zu Heero.
Der lächelte ihn an und ließ sich dann endlich untersuchen Neugierig ließ sich
Duo die ganzen Geräte erklären. Beim Ultraschall durfte er sogar das Gel auf
Heeros Bauchverteilen. Ruhig atmete Heero durch. Das fühlte sich gut an. Duo
schmierte zärtlich weiter und strahlte dabei. "Ich muss jetzt langsam
anfangen...", drängte der Arzt sich dazwischen. Entschuldigend sah Duo den
Arzt an und machte ihm dann Platz.
Dieser untersuchte Heero
genau und wünschte ihnen dann Glück. Heero strahlte Duo erfreut an. Fröhlich
lächelte Duo zurück. Nachdem Heero sich wieder angezogen hatte, ging er mit Duo
einkaufen. Er suchte jetzt schon die komischsten Zusammenstellungen heraus. Fast
alles was Heero in den Wagen legte, wurde von Duo wieder hinausgenommen und
gegen andere Zutaten ausgetauscht.
Dieser verstand nicht
ganz, wieso Duo das tat. „Die anderen haben einen normalen Geschmack.“
"Ich etwa nicht?!" Duo sah ihn bedeutungsvoll an. "Ich möchte
aber trotzdem ein Eis!", bettelte Heero. „Hai, aber keine Gurken wenn die
anderen da sind.“ Heero zog eine süße Schnute.
Duo seufzte. „Okay, aber
erst zum Nachtisch!“ "Du bist ein Schatz!" Schnell küsste Heero ihn
auf die Wange. „Hai.“ Duo bezahlte die ganzen Sachen und brachte sie dann nach
Hause. Dort machte sich Heero sofort ans Kochen. Duo überwachte das Ganze
genau.
"Ich tue schon nichts falsches rein!" Heero verdrehte die Augen „Du bist schwanger...Für dich gibt es keine falschen Zutaten.“ "Duo!" Heero schmollte leicht. „Ist doch wahr!“ "Hai...“ Heero seufzte und mampfte nebenbei eine Gurke mit Schlagsahne. „Gott bist du eklig...“ Duo schob seinen Kuchen ins Backrohr. "Nein! Ich bin schwanger!" „Is bei dir das gleiche.“
"Na danke!" Beleidigt rührte Heero die Soße an. Duo verdrehte die Augen. "Und du sagst, du willst alles mit mir teilen..." Heero schniefte. Duo seufzte. Da waren sie wieder. Heero Stimmungsschwankungen. „Ja, aber nicht dieses Zeug.“ Von einer Sekunde auf die andere war Heero wieder gut drauf. "Reich mir mal das Salz!" Duo tat wie ihm geheißen und gab auf Heero verstehen zu wollen.
Es klingelte an der Tür und Heero bat Duo zu öffnen, damit er das Essen auftischen konnte. Dieser hüpfte zur Tür und ließ seine Freunde herein. Er wurde von allen fröhlich begrüßt und sie bedankten sich für die Einladung. Duo brachte sie ins Esszimmer und servierte ihnen Getränke. „Wie geht’s euch so?“ "Super!", bemerkte Zechs. Er erzählte ihm, dass er bald ein Kind erwartete. „Wow! Klasse. Was ist mir dir Drache? Das Quatre schwanger ist weiß ich ja schon.“
Wufei grinste. „Ah, dass muss ich gleich Hee-chan erzählen.“
Duo stürmte in die Küche. "Hej, Vorsicht!" Heero balancierte gerade
ein Tablett. Duo erzählte ihm die Neuigkeiten und nahm ihm die Vorspeise ab.
Vollkommen unüberrascht grinste Heero und nickte. „War ja klar das dich das
nicht umhaut. Schwangere spüren das sicher untereinander.“ "Wenn du das
meinst!" Heero gab ihm einen Kuss und servierte das Essen. Duo nickte und
setzte sich neben seinen Koi.
Beide unterhielten sich eine Weile mit ihren Freunden, bis es wieder Zeit für den Abschied war. Während Heero die Jungs zur Tür brachte, begann Duo bereits das Geschirr abzuwaschen. "Beeil' dich, Schatz! Wir kommen sonst zu spät zu Gymnastik!" Heero stützte die Hand etwas in den Rücken, um besseren Halt zu haben.
„Komm gleich!“ Duo zog sich fertig an und lief dann zu Heero. „Fährst du?“ „Hai.“ Im Gymnastikraum breitete Heero die Matte auf. Er versuchte sich zu setzten, doch es fiel ihm zunehmend schwerer. Sofort war Duo zur Stelle um ihm zu helfen. Dankbar und überaus glücklich strahlte Heero ihn an. Er lehnte sich an ihn, während die Gruppe die Atemübungen trainierte.
Duo half ihm so gut er konnte und hielt ihn fest. "Es wird nicht mehr lange dauern!" Heero lächelte Duo an und gab sich mit den Übungen mühe. „Ich weiß.“ Nach der Gymnastik lud Heero Duo auf ein Eis ein. Er war viel lieber und pflegeleichter als bei seinen ersten beiden Schwangerschaften. Glücklich löffelte Duo sein Eis.
Nach einer Weile legte Heero seine Hand auf den Bauch, atmete schneller. „Alles ok?“ Heero schüttelte den Kopf. "Wehen..." Duo nickte und half Heero auf die Beine. Er brachte ihn ins Krankenhaus und rief von unterwegs Julia an, damit sie zu Quatre ging. Heero wimmerte leise. Es tat so furchtbar weh... Im Kreissaal wurde Heero sofort umgezogen und auf ein Bett gelegt. "Duo..." Heero suchte nach seiner Hand, fühlte sich elend.
„Ich bin bei dir Schatz!“ Der bezopfte Junge ließ Heero seine Hand halten und lächelte ihn aufmunternd an. Erleichtert darüber ließ Heero sich tiefer in die Kissen sinken. Er wusste, dass es noch lange dauern würde. Duo ließ sich auf den Sessel neben dem Bett fallen und streichelte Heeros Kopf. Heero schloss die Augen, versuchte noch etwas Kraft zu tanken, solange es ging. Duo ging mit ihm noch einmal die Atemübungen durch und redete ihm gut zu.
"Du bist so lieb..." Heero zog scharf die Luft ein. „Schon okay. Spar dir deine Puste!“ Duo streichelte sanft Heeros Hand. Heero nickte und versuchte genau nach den Übungen zu atmen. Duo atmete ihm vor und lächelte dabei. Die Zeit verschien ewig nicht vergehen zu wollen. Heero presste die Hand auf seinen Bauch. „Du machst das super. Halt durch!“
"Hai..." Heero keuchte. Je mehr Stunden vergingen, desto heftiger wurde der Schmerz. Duo tat was er konnte um ihm Kraft zu geben. "Oh mein Gott!!!" Heero fuhr auf, keuchte heftig. Duo sah ihn entschuldigend an. Doch Heero machte ihm keinerlei Vorwurf. Er krümmte sich. "Es... Es geht los..." Duo nickte. „Du schaffst das!“
Die Ärztin, die auch bei den vorherigen Entbindungen dabei gewesen war, kam an. Heero warf den Kopf in den Nacken und schrie laut, während er zu pressen begann. „Hi Doc!“ Duo grinste. Die Ärztin grinste nur. "Ganz ruhig, Heero!" Sie nannte die beiden inzwischen beim Vornamen. Heero keuchte. "Das sagt sich so ein.... ohhhhh...." Er schrie gequält.
„Schh Schatz! Du machst das gut!“ "Wenn du das sagst...." Heero rang nach Luft. „Ruhig atmen. So wie wirs gelernt haben.“ Duo machte es ihm vor. Heero versuchte es ihm so gut, wie möglich, nachzumachen. Er schrie auf. "Gut so... Ja... Weiter...", versuchte die Ärztin ihn zu motivieren. Duo lächelte zärtlich und versuchte Heero aufzumuntern. Unter großen Anstrengungen brachte Heero das Baby zu Welt. Er hatte irgendwann mittendrin angefangen zu weinen und lag jetzt erschöpft da. Sein Bauch war noch immer nicht so flach, wie sonst und er hatte immer noch Presswehen.
Besorgt wandte Duo sich an die Ärztin. Das war doch nicht normal! Sonst war Heeros Bauch immer sofort eingefallen. Die lächelte. "Sieht nach Zwillingen aus..." Heero japste. Das konnte doch nicht sein! Er war doch jetzt schon völlig fertig! „Was?“ Duo strahlte. Heero kreischte und presste weiter. "Duo..." Seine Stimme klang schon ganz matt und kläglich. „Du schaffst das! Du bist stark!“
"Zur Hölle damit, das hilft mir auch nicht!" Heero
war völlig fertig. Duo seufzte und hielt Heeros Hand fester. Heero schrie laut
und lange. Er kam sich so verdammt hilflos vor. Endlich war es geschafft und er
sank vollkommen erschöpft und kraftlos in die Kissen zurück, war
blutverschmiert, schwitzte und rang nach Luft. Tränen rannten über seine
Wangen. "Sag... Das es vorbei ist!"; schluchzte er leise.
„Sch...“ Duo umarmte ihn fest und sah auf seine blutverschmierten Kinder. „Es ist vorbei..“ Heero weinte weiter und hielt zitternd Duos Hand. Dieser hielt ihn beschützend und streichelte ihn. "Duo..." Heero fühlte sich, als wäre er ein einziges Wrack. "Es tut so weh..." „Das wird wieder. Die Ärztin kümmert sich um unsere Babys und gibt dir dann ein Schmerzmittel.“ Heero nickte und schloss die Augen. Er zitterte immer noch, wollte Duos Hand nicht loslassen. Die Schwester verabreichte ihm ein Mittel und kümmerte sich um ihn.
„Wie geht’s den Babys?“ Die Schwester erklärte, dass alles okay sei und sie zwei wunderschöne Jungen bekommen hätten. Duo strahlte und ging zu Heero. Die Babys würden nachher zu ihnen gebracht werden. Heero lag in einem sauberen Bett in einem ruhigen Einzelzimmer. Er sah blass aus. Wir haben zwei Söhne!“ Duo setzte sich zu ihm.
Die Augen geöffnet halten, strahlte Heero ihn an. Ruh dich aus Schatz!“ Heero nickte. Er hatte unangenehme Nachwehen und keuchte leise. Duo gab ihm etwas zu trinken und deckte ihn gut zu. "Wieder keine grade Zahl!" Heero lachte leise. „Untersteh dich noch mal schwanger zu werden! Fünf reichen!“ "Als ob ich da allein dran schuld wäre!", grummelte Heero. „Ab jetzt wird verhütet!“
"Hai, Meister!" Heero verdrehte die Augen. Ihm war
jetzt nicht nach diskutieren. „Tschuldige!“ "Schon gut..." Heero
stöhnte leise, als er sich auf die Seite legte. Duo half ihm. „Du solltest
schlafen!“ "Legst du dich zu mir?" Der bezopfte Junge kickte sich die
Schuhe von den Füßen und kuschelte sich neben Heero.
Der schlief auf der Stelle ein.
Glücklich und mit seinem Liebsten in den Armen wartete Duo auf seine Babys. Eine Schwester brachte die kleinen Bündel kurz darauf und legte sie Duo in die Arme. Duo schniefte und drückte den beiden einen Kuss auf den Kopf. „Danke Gott!“ Alles war perfekt. Duo sah lächelnd auf Heero hinunter.
Dieser schlief und träumte von seiner Familie. Es war nicht
immer leicht, doch im Endeffekt hielten sie alle zusammen und sie liebten sich.
Es hätte kein schöneres Geschenk in ihrem Leben geben können...
OWARI