Titel: Mach' die Augen zu und küß' mich
Autor: GinaAkari/GiaSheeneDarkstealer
E-Mail: [email protected] [email protected]
Widmung: Die ist für Dich, Julie-chan!!! *küßchen*
Fanfiction: Gundam Wing
Rating: PG-16
Warnung: [yaoi] [songfic] [lemon] [PWP-okay, ein bißchen angedeutet gibt's schon 'nen Plot]
Pairing: 13x1
Kommentar: Was man doch alles macht, für eine Person, die man wirklich gern
           hat.... *g* (Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Du bekommst auch noch         
           Deine Nakago x Hotohori, Birtchen! Nur hab' ich leider immer noch
           keine Idee für 'nen halbwegs vernünftigen Plot... *seufz*)
Disclaimer: Gundam Wing gehört Bandai, Sunrise, etc. "Mach die Augen zu" gehört
            den  Ärzten. Ich leihe mir die Figuren und den Song nur aus. Keine
            Geldmache damit und gegen das Copyright will ich auch nicht
            verstossen!


*Mach die Augen zu und küß' mich. Und dann sag', daß du mich liebst. Ich weiß genau, es ist nicht wahr, doch ich spüre keinen Unterschied, wenn du dich mir hingibst..*

Treize strich Heero eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er streichelte den muskulösen Jungenkörper unter ihm. Heero sah ihn aus matt schimmernden Augen an, seine Lippen geöffnet, so daß Treize seine Zungenspitze sehen konnte. Das Bild, das sich ihm bot, verführte ihn regelrecht dazu sich zu Heero hinunterzubeugen und ihn zu küssen.

Heero öffnete die Lippen etwas mehr, als er Treize' zarte Lippen auf seinen eigenen, rauhen wahrnahm. Er schloß die Augen und legte seine Hände auf Treize' Rücken.

Was sie hier machten, war einfach Wahnsinn. So lange schon hatte er ein Auge auf den stattlichen Mann geworfen. Es war immer unmöglich gewesen ihn zu erreichen. Er war sein Feind! Doch nun... Sie hatten Heero gefangengenommen. Er hatte sich nicht wirklich gewehrt, wollte es gar nicht. Er wollte so lange bei Treize sein, wie es möglich war.

Sie hatten ihn in eine dunkle Zelle geworfen. Heero hatte überlegt, ob er nicht doch lieber ausbrechen sollte, doch als die Dämmerung eingesetzt hatte, war er von zwei Soldaten in einen riesiges, bewachtes Bad geführt worden. Zwei Dienstmädchen hatten ihn hergerichtet und gebadet. Heero war fast die Luft stehengeblieben, bei dem Gedanken, daß er Treize gehören sollte.

Dann war er in ein Zimmer mit einem riesigen Bett geführt worden. Es war groß und stand in der Mitte des Raumes. Alles war mit roten und goldenen Stoffen ausgeschmückt und der Duft der Rosen, die überall in feinster Auslese in die prunkvollen Vasen verteilt waren, hatte seine Sinne benebelt und schließlich war er vor ihm gestanden:

Treize. Selbstsicher, wie immer in seiner blauen Uniform mit den weißen Handschuhen und den goldenen Beschlägen auf dem kräftigen blauen Grund seiner Kleidung. Die Haare zurückgegelt, nur zwei kleine, widerspenstige Strähnchen ins Gesicht fallend. Das Bild eines Mannes...

"Heero Yuy..." Allein die zarte Aussprache seines Namens hätte ihn fast schon in die Knie gehen lassen. Treize war näher auf ihn zugekommen, hatte das Band Heeros weißen Bademantels, in den er gesteckt worden war, genommen und etwas damit gespielt.

"Mach' es dir bequem!", hatte er gesagt und Heero sanft aufs Bett gedrückt. Er hatte gezittert! Er, Heero Yuy, Mr. Perfect Soldier hatte gezittert! Nicht einen Hauch seiner wirklichen Gefühle hatte er sich anmerken lassen wollen, doch Treize setzte seinen Verstand allein durch sein Lächeln außer Kraft und Heero hatte sich niederdrücken lassen-in ganzer Länge auf das samtweiche Bett. Er hatte sich zurückgelehnt und mit rasendem Herzen auf das gewartet, was ihn ereilen würde.

Bereits als er gebadet wurde, wußte er, daß er Treize einfach dienen sollte. Das war wirklich Nichts, was dem vollkommenen Soldaten, den er darstellte, würdig war, doch er hatte nicht einmal versucht etwas an dieser Situation zu ändern. Es war ihm egal, so lange er ihm nur ein einziges Mal so nahe sein durfte...

*Mach' die Augen zu und küß' mich. Mach' mir ruhig etwas vor... Ich vergesse, was passiert ist und ich hoffe und ich träume, ich hätt' dich noch nicht verlor'n...*

Heero seufzte leise in Treize' Mund, als dessen Zunge mit seiner spielte. Er wußte, daß er sich ihm in diesem Moment völlig ausgeliefert hatte. Nichts war mehr von seinem Stolz geblieben. Er hatte sich einfach, ohne einen Versuch der Gegenwehr, zu Treize' Sklaven gemacht. Er mußte denken, er wäre Abschaum, einfach nur ein kleiner, dummer Junge.

Der Gedanke daran schmerzte. Selbst, wenn er als Treize' Gegner sein Gesicht gewahrt hätte, so wären ihm wahrscheinlich mehr Chancen gegeben gewesen, ihn für sich zu gewinnen, als auf diese Weise. Heero hätte sich ohrfeigen können, daß ihm das nicht früher aufgefallen war, doch Treize' Hände, die langsam unter den Stoff seines Bademantel glitten, lenkten ihn ab. Wenn er ihm schon nicht fürs Leben gehören konnte, so wollte er wenigstens genießen, was ihm jetzt geboten wurde...

*Es ist mir total egal, ob du wirklich etwas fühlst... Tu', was du willst!*

Heero sah Treize verliebt an. Er wußte, daß er das tat und es war ihm peinlich, aber er konnte einfach nichts dagegen tun. Er war ihm verfallen, wenn nicht sogar hörig! Wirklich: Treize hätte alles von ihm verlangen können-er hätte es getan. Er wünschte sich so sehr, daß seine Gefühle erwidert würden, doch solange Treize ihn jetzt nicht fallenließ, war er glücklich.

Treize schob Heero langsam den Bademanteln von den Schultern und Heero rekelte sich etwas unter ihm, als er mit der Hand über seine Brust strich. Er hätte nie daran zu denken gewagt, daß Treize Jungen mochte, doch was er mit ihm tat, ließ ihn jeglichen Zweifel bei Seite schieben.

Treize senkte den Kopf. Er hatte Heero inzwischen den Bademantel von seinem Oberkörper geschoben und begann zärtlich Heeros Nippel mit den Lippen zu umschließen. Heero seufzte leise und Treize ließ seine Hand an Heeros Seite hoch- und runterfahren. Er knabberte etwas an dem weichen Fleisch, zwischen seinen Zähnen und ließ seine Finger zu dem anderen, freien Nippel fahren und damit spielen.

Heero keuchte leise und reckte Treize seinen Oberkörper etwas entgegen. Der hob den Kopf gerade so viel, daß er in Heeros, halbgeschlossene, Augen sehen konnte und grinste. "Du magst das, nicht war, Yuy?!" Heero seufzte, immer noch Treize' Finger seinen Nippel reiben spürend. Er nickte leicht und glaubte, ihm würde die Luft wegbleiben, als Treize seinen Kopf wieder senkte, um ihn weiter zu verwöhnen.

Die Hand seines Meisters schob sich unter den Bademantel, der Heeros Oberschenkel noch bedeckte. Langsam glitten die Finger über die straffe Haut und Heero keuchte. Treize schien nicht nur der vollkommene Gentleman, sonden auch der perfekte Verführer zu sein.

Nach einer langen Prozedur des Streichelns, erbarmte sich Treize und befreite Heero ganz von dem Bademantel. Er lockerte mit einer Hand den Gürtel und zog ihn dann ganz langsam auseinander, streifte den Stoff von Heeros makellosem Körper. "Du bist erregt, Yuy...", wisperte er ruhig und strich mit zwei Fingern über Heeros aufgerichtetes Glied, woraufhin dieser heftig keuchte und den Kopf nach hinten in die Kissen drückte.

Das war so peinlich! So peinlich und erniedrigend... Treize kostete Heeros Erregung aus, wußte um seine elektrisierende Wirkung auf den sonst so kühlen, emotionslosen Soldaten. Noch nie hatte Heero sich so gedemütigt und gleichzeitig doch unglaublich befreit gefühlt.

Treize zog ihn etwas hoch, noch bevor er dazu kam, einen weiteren, klaren Gedanken zu fassen. "Zieh' mich aus!", befahl er. Heero nickte. Sein Hals war schon ganz trocken. Mit zitternden Händen und so schnell es ging, zog er Treize die Sachen vom Leib. Seine Hände versuchten unruhig die Knöpfe zu öffnen, während er seine Lippen gierig aufs Treize' drückte, versuchte seine Zunge zu erreichen. Seine Finger spielten gerade mit Treize' Shorts und dieser hielt sie fest, unterbrach abrupt die fließenden Bewegungen Heeros Körpers.

"Ich habe nicht gesagt, daß du mich küssen sollst!", rügte er ihn. Heero wurde knallrot. Schon wieder wurde ihm dieses scheinbar unendliche Ausmaß der Demütigung, die ihm zu Teil wurde, bewußt. Er öffnete die Lippen, wollte etwas sagen, doch Treize ließ es nicht dazu kommen.

Es war ein unglaublich gutes Gefühl, diesen sonst so stoischen Kämpfer zu beherrschen. Ja, das war das richtige Wort. Treize verführte Heero nicht einfach nur, er hatte ihn völlig in der Hand, konnte mit ihm tun und lassen, was er wollte. Heero würde sich nicht wehren. So lange schon hatte Treize sich danach gesehnt diesem Jungen zu zeigen, was es wirklich bedeutete, geliebt zu werden.

Er wollte ihm den Himmel auf Erden schenken und noch mehr, wenn es in seiner Macht stand und er hoffte, Heero durch dieses Spielchen für sich zu gewinnen, unwissend, daß er das gar nicht brauchte.

Seine Hände drückten Heero wieder sanft aufs Bett zurück und Heero hatte in diesem Moment weder die nötige Kraft, noch die Willensstärke, sich dem zu widersetzten. Seine Lust hatte ihn übermannt, genauso sehr, wie der Wunsch danach, Treize nahe zu sein.

Treize' Lippen wanderten seinen Hals hinab, über sein Schlüsselbein, über die Brust... Ein heiserer Schrei löste sich von Heeros Lippen, als er spürte, wie nahe die weichen Lippen seiner Erregung kamen. Treize sah zu ihm auf.

"Du bist doch eigentlich mit diesem Maxwell zusammen, oder?!" Heero riß erstaunt die Augen auf. Er hatte immer geglaubt, diese Tatsache gut verborgen zu haben. Ja, es stimmte. Er war mit Duo zusammen, aber das war nicht das, was er wollte. "Er..." Heero mußte kurz pausieren, um Luft zu holen.

"Er fickt mich nur! Ich bin nicht mehr, als eine Wichsvorlage für ihn...", erklärte er dann mit heiserer, dünner Stimme. Treize sah ihn immer noch an, ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel. "Wenn wir weitermachen... Sag' mir, wo liegt dann da der Unterschied?! Bist du dann für mich nicht auch eine...", Treize imitierte bei dem nächsten Wort Heeros Tonfall, "...Wichsvorlage für mich?!"

Heero wußte, daß das, was Treize sagte, wahr war und sein Herz zog sich krampfartig zusammen. Er spürte, wie seine Augen feucht wurden und schloß sie schnell, bevor Treize sah, wie nahe er davor stand, zu weinen. Doch Treize bemerkte es trotzdem und es tat ihm weh, seinen Soldaten so zu sehen. Er strich wieder über Heeros Glied, ganz sanft und vorsichtig und der Junge zog scharf die Luft ein.

Treize richtete sich so, daß er mit der Hand Heeros Glied weiter verwöhnen konnte und gleichzeitig in der Lage war, ihn in einem brennenden Kuß zu fangen. Heero seufzte leise, als er Treize Zunge wieder mit seiner spielen fühlte.  

"Zieh' mir jetzt die Shorts aus!", forderte Treize ihn auf. Heero nickte artig und tat, was ihm befohlen ward. Er ließ seine Blicke andächtig über Treize wunderschönen Körper gleiten. Er war wirklich ein ganzer Mann...

Treize erfreute sich an Heeros fasziniertem Blick und legte sich wieder etwas über ihn. Seine Hand glitt unter Heeros Hintern und er massierte ihn. Sofort verlor Heero wieder die Beherrschung und warf den Kopf in den Nacken, keuchte leise.

Vorsichtig ließ Treize einen Finger in Heero gleiten und schob gleich darauf den zweiten hinterher, als er sah, wie Heero genüßlich das Gesicht verzog und laut für ihn stöhnte. Das hörte sich wirklich gut an! Heeros sanfter Bass, der so voller Lust und Hingabe war, törnte ihn noch mehr an.

*Mach' die Augen zu und küß' mich. Ist es auch das letzte Mal... Laß' uns den Moment des Abschied noch verzögern, laß' mich jetzt noch nicht allein mit meiner Qual...*

"O~hhh, nimm' mich!" Heero hielt es kaum noch aus, doch als er merkte, was er gesagt hatte, wurde er schlagartig rot. Das war's... Damit hatte er Treize endgültig gezeigt, daß er sich ihm hingab. Wie konnte er sich nur so erniedrigen?! Heeros Gedanken wurden jäh unterbrochen, als Treize sein Flehen erhörte. Er hob Heeros Hintern an und ließ ihn vorsichtig auf seine eigene Erregung gleiten.

Er stöhnte etwas auf, als er spürte, wie Heero ihn umschloß und Heero ging es nicht anders. Er fühlte sich wunderbar ausgefüllt und keuchte laut. Treize nahm es zufrieden wahr und begann sanft in Heero zu stoßen.

*Mach' die Augen zu und küß' mich. Mach' mir ruhig etwas vor... Wenn du willst, kannst du dann geh'n, aber denk' daran: Ohne dich bin ich verlor'n...*

 "Uh..." Heero atmete schwer und schwitzte. "Fester!", wimmerte er. Treize erfüllte ihm seinen Wunsch. "Bleib' doch einfach... bei mir...", keuchte er und Heero sah ihn verwirrt an. "Unsere Kinder.... werden... umwerfend.... sein..., perfekt... wie... du..." Heero starrte Treize entgeistert an. Was redete er da? Treize schmunzelte, als er Heeros Blick sah. Diese Verwirrung und auch dieser kleine Schock in diesen wunderschönen, weitaufgerissenen, kobltblauen Augen waren umwerfend.

Treize beugte sich etwas zu Heero und hauchte ihm einen zarten Kuß auf den Hals. "Was meinst du... was..." Heero sah Treize fragend an. "... meine Ärzte vorhin... mit dir... gemacht haben..." Treize grinste und sah Heero abwartend an. "Das waren nicht nur... Sicherheitsuntersuchungen..."

Heeros Reaktion bestand aus einem teils entsetzten, teils faszinierten Öffnen und Schließen seines Mundes. Heero war einfach nicht in der Lage etwas zu sagen... Treize stieß wieder kräftiger in ihn und Heero glaubte, ihm würde die Luft wegbleiben, als er noch dazu die warme Hand seines Geliebten um sein eigenes Glied spürte.

Treize redete wirklich davon, daß Heero bei ihm bleiben sollte, daß er seine Kinder gebären sollte?! "Wie... Wieso ich?!", stammelte er völlig kraftlos und erschöpft. "Weil du... perfekt... bist!" Treize stieß kräftig in ihn und Heero mußte sich an ihm festhalten. Er glaubte zu verglühen. Treize' Hand pumpte sein Glied im gleichen Rhythmus, wie er in ihn stieß. Das war einfach atemberaubend. Er versuchte zu überlegen.

*Es ist mir absolut egal, ob du nur noch mit mir spielst... Tu', was du willst!*

Durch seinen Kopf kreisten die Gedanken wild umher. Treize wollte ihn, weil er perfekt war... Es ging ihm gar nicht darum, daß er Heero wollte... Es tat furchtbar weh, sich dessen bewußt zu werden, doch anderseits... Er würde bei Treize bleiben können... Zumindest solange, bis er die Kinder bekommen hatte...

Heero schrie laut auf und explodierte, als Treize sich in ihm ergoß. Er hielt die Augen geschlossen und versuchte Luft zu bekommen. Sein Atem ging schwer und er schwitzte. Treize zog ihn in seine Arme und deckte ihn zu. "Schlaf!"

*Mach' die Augen zu... Mach' die Augen zu... Mach' die Augen zu... und küß' mich...*



~Owari~

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