Josef Guggenmos
Am Abend spielte ein Hauch
um Wange, Blume und Strauch.
Da war der Wind
noch ein Kind.
Aber dann
in der Nacht
wurde aus dem Kind ein Mann.
Der zeigt, was er kann.
Der weiss wie man's macht,
dass alles rasselt und prasselt und kracht,
dass jeder erwacht!
Die Linden in der Allee
�chzen:"O weh,
wir werden gestohlen!
Haben wir Zweige, haben wir Fl�gel?
Bald sausen wir �ber Stadt und H�gel
als Gr�ne Dohlen!
�Hei! Mit-,Hu-, Ha-, Heulen
rast der Wind um den Turm.
Aus dem Schalloch gucken drei Eulen.
�Fliegen wir aus bei diesem Sturm?
Nein,
das kann nichts taugen!"
Und sie schauen einander an
mit grossen Augen.
Auf der Kirchturmspitze der Wetterhahn
dreht sich kreischend im Kreis:
�Das ist der sch�nste Sturm, den ich weiss.
Bald ist's kein Sturm mehr, bald ist's ein Orkan!
�Drei Stunden tobte der Sturm.
Er warf Autos um wie ein Riese.
Doch am Morgen spielte der Wind wieder sanft
wie das L�mmlein auf der Wiese.
Ein Seemann sprach:
�Es weht eine leichte Brise."

Lesebuch September 97
Lesebuch August 97
Lesebuch Juli 97
Home page
S T O P ! !
Don't leave yet! Please, let us know you stopped by! Thank you :)
Please Sign our Guestbook
View our Guestbook
View our OLD Guestbook!
[email protected]
This page hosted by
You are visitior number:
!!