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Nach "Homerun" verabschieden sich die f�nf Top-Musiker, die da auf der B�hne stehen, erst mal. Zumindest tun sie so als ob, denn die obligatorischen Zugaben "Heaven", "Firedance" und "Mighty Quinn" fehlen noch - bis jetzt. Dann sollte aber wirklich Schluss sein. Oder doch noch nicht? Nach lautstarkem Protest gegen das Abtreten und nicht zu �berh�renden "Hey Hey Hey"-Rufen bequemen sich Gotthard noch einmal auf die B�hne, um dann mit Rock'n'Roll endg�ltig vom begeisterten Grazer Publikum Abschied zu nehmen.

Aber es ist noch nicht ganz vorbei. Wir genehmigen uns noch einen gem�tlichen Drink im "Cafeum", und wer kommt da herein? Der Hena. Dann der Mandy. Dann der Marc. Und zu guter Letzt der Leo. Die Gelegenheit wird ergriffen und wir holen uns Autogramme und Fotos. Ich versuche, wie ich es bei jedem Schweizer mache (f�r Gotthard gibts da nat�rlich keine Ausnahme), dem Mandy beizubringen, wie man "Oachkatzalschwoaf" sagt. Nach der Erkl�rung, was das ist, n�mlich der Schwanz vom Eichh�rnchen, gibts allgemeines Gel�chter. W�hrend einem unterhaltsamen Gespr�ch mit Hena komm ich drauf, der Mensch kenn Schwarzsee, das kleine Kaff im Kanton Fribourg, in dem ich im Sommer immer arbeite!
Am besten unterhalte ich mich mit Marc, der mich vor den Anmachversuchen eines schon etwas angeheiterten (boah, woa der gsoffn!!!) Typen gerettet hat (THX Marc!!!).
Wenn man so redet, vergeht die Zeit, und die "Mama Cafeum", wie Marc sie gerufen hat, muss uns rauswerfen - Sperrstunde. Wir �berlegen, was wir mit dem angebrochenen Abend noch so alles anfangen k�nnten; es dauert ja noch ein bisschen, bis der Tourbus weiter nach W�rgl aufbricht. Schlussendlich bleiben wir vor dem Bus stehen und unsere fr�hliche Runde geht weiter. Sogar Steve schaut noch f�r ein paar Minuten aus dem Bus.
Ich hab mich so gut mit Marc unterhalten, dass wir irgendwann auf die Idee kommen, wir machen jetzt Bruderschaftstrinken. Gut, hab ich auch nichts dagegen...
Aber jeder Abend geht leider irgendwann zu Ende und so macht Frank, der Manager, immer wieder drauf aufmerksam, sich langsam zu trennen, da ja am n�chsten Tag ein Gig in W�rgl (Tirol = ~6h Fahrtzeit) ansteht. Mit der Erfahrung mehr, dass nicht alle Superstars hochn�sig und nicht auszustehen sind (die Gotthard-Jungs sind SUUUUUUUUUPAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!), und dem Entschluss, so bald wie m�glich wieder an ein Gotthard-Konzert zu gehen, mach ich mich auf den Heimweg...
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