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Trommel, Sammelbezeichnung für Membranophone, die als Schlaginstrument benutzt werden. Formal gehören Trommeln zur Gruppe der Membranophone, da der Klang durch die Schwingung einer Membran entsteht. Zu unterscheiden sind ein- und zweifellige Trommeln, außerdem Trommeln mit und ohne Resonator. Die Trommel wird mit den Händen (Finger, Handballen, flache Hand oder Knöchel) oder mit Stöcken, die auch als Schlegel oder Sticks bezeichnet werden, geschlagen. Der Rahmen, der einen Hohlkörper umschließt, hält die Felle straff und dient gleichzeitig als Renonanzkörper. Die Grundform des Rahmens ist ein Tubus, der verschiedene Ausprägungen annehmen kann: zylindrisch, wie bei der Basstrommel, fassförmig, wie bei einigen Trommeln Chinas und Indiens, becherförmig, wie bei der einfelligen darabukka aus dem Mittleren Osten und Nordafrika, und sanduhrförmig wie die doppelfellige japanische tsuzumi. Pauken sind einfellige, schalenförmige Trommeln. Sie sind in der Regel stimmbar und werden (mindestens) paarweise gespielt. Die Kesselpauken der abendländischen Konzertmusik (auch timpani) sind in der Bauweise vergleichbar mit der naqqara, einer Pauke aus dem islamischen Kulturbereich, und den nakers und bãya aus der klassischen indischen Musik. Die Trommelrahmen werden üblicherweise aus Holz, Metall oder Keramik hergestellt. Die Felle bestehen aus Tierhaut oder Plastik. Sie werden mit Nägeln, Leim, Knöpfen, Pflöcken oder Schnüren am Rahmen befestigt. Bei modernen Trommeln sind die Spannschnüre durch Spannschrauben, die am oberen Reifen befestigt sind, ersetzt |