| Songwriting |
| Klavier Seit der ersten Klasse spiele ich Klavier...gesungen habe ich wohl schon viel fr�her:). W�hrend den acht Jahren klassischen Klavierunterrichts (nicht bei meinem Vater!) brachte mir Letzterer nebenher bei, wie man improvisieren und Lieder begleiten kann. Obwohl ich mich manchmal etwas str�ubte, bei Dad noch zus�tzlichen "Privatunterricht" zu erhalten - der Vater zum Lehrer zu haben ist nicht immer easy! - war es genau der Stoff, mit dem ich dann weiterarbeitete, was das Musizieren anbelangt. Als ich nach acht Jahren dem Klavierunterricht den "Laufpass gab", spielte ich dank "Akkorden" und "Improvisation" weiter Klavier, und zwar zur eigenen Freude. Da liess auch das selbstst�ndige Ausprobieren mit eigenen Kreationen nicht lang auf sich warten...und so schrieb ich mit 16 1/2, w�hrend meines 2-j�hrigen Aufenthaltes in Cambridge (UK), meinen ersten Song "Falling"; in Englisch nat�rlich. |
| Singen In der dritten Klasse, als wir noch regelm�ssig ein, zwei Lieder zusammen sangen, wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass ich gerne singe. Singen hatte in unserer Familie schon immer einen hohen Stellenwert; meine Eltern hatten fr�her oft zusammen gesungen und musiziert, und so wurde dies f�r uns sechs Kinder etwas Allt�gliches und Nat�rliches. Mit zwei (sp�ter drei) meiner Schwestern sang ich oft Gospels, da man diese so sch�n mehrstimmig singen kann...so wurde es f�r uns schon fast zur Routine, an Familienfesten gemeinsam ein paar Lieder vorzusingen. Von 1992-96 hatte ich dann die M�glichkeit, das Fach "Band" in der Schule zu belegen, und da sonst niemand singen wollte, war ich w�hrend diesen vier Jahren die Leads�ngerin. So bot sich mir die M�glichkeit, verschiedenste Stilrichtungen auszuprobieren und herauszufinden, was mir gesanglich am meisten liegt. Es war schon immer mein Traum, Gesangsunterricht zu nehmen, doch aus finanziellen Gr�nden war es meinen Eltern nicht m�glich, mir diesen zu erf�llen. Auch jetzt noch hapert's genau an diesem Punkt, was mich aber nicht davon abh�lt, zu singen, wenn mir danach ist - und das ist ziemlich oft der Fall! :) |
| Die Musik und ich |
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| Ich sehe noch heute vor mir, wie meine Mutter w�hrend der Arbeit in der K�che christliche Kassetten h�rte und dazu sang. Ihr verdanke ich die Freude an der Hausarbeit, denn ich habe begriffen, dass jede Arbeit sch�n ist, wenn ich dazu singen darf! |
| Wie entstehen die Songs? Bei mir l�uft das folgendermassen ab: ich setze mich ans Klavier (meist, wenn ich in nachdenklicher Stimmung bin - ohne feste Absicht, ein Lied zu schreiben) und spiele irgend eine Akkordabfolge. Wenn ich merke, dass etwas "Neues" in diesen Akkorden liegt, beginne ich, irgend einen Text zu singen...oft etwas, das mich gerade besch�ftigt. Beim ersten Song war es z.B. eine ungl�ckliche Liebe, die ich am Klavier in Wort und Ton fasste. Die Melodie kommt, sobald ich zu singen beginne. Ich repetiere diesen Teil dann einige Male, schreibe Akkorde und Worte auf - all dies in einer Zeitspanne von ca. 5-15 min. Meist bestehen die Songs zu diesem Zeitpunkt aus Vers(en) und Refrain. Wenn ich merke, dass der Prozess l�nger dauert als 15 min, oder ich etwas zu "erzwingen" versuche, breche ich ab, weil ich weiss, dass in diesem Fall das Resultat wom�glich nicht so zufriedenstellend ist. Es ist aber schon vorgekommen, dass ich zu einem sp�teren Zeitpunkt noch eine Bridge oder einen Zwischenteil hinzuf�gte, oder noch einen Vers mehr schrieb. Aber im grossen und ganzen glit f�r mich die Faustregel; wenn in einer Viertelstunde nicht ein brauchbares Grundger�st f�r einen Song da ist, muss ich nicht l�nger versuchen - dann lass ich es lieber ganz sein. |
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| Sprache und Inhalt Anfangs schrieb ich meine Lieder nur in Englisch, weil es da viel mehr M�glichkeiten gibt, was die Sprache anbelangt: die W�rter sind meist k�rzer, daher beliebiger verwendbar; zudem ist der Wortschatz bedeutend gr�sser, als in der Mundart. Doch in den letzten zwei, drei Jahren habe ich vermehrt versucht, CH-Deutsche Songs zu schreiben, darunter auch "mis ganze H�rz", welches - u.a. in Form einer kleinen CD - im icf bern und meinem Bekanntenkreis schon einige "Kreise gezogen" hat. Heute ist es so, dass ich die Lieder nur noch in Berndeutsch schreibe, sogar einige meiner alten Songs mit einem CH-Deutschen Text versehe. Daher k�nnen einige meiner Lieder nun in zwei Sprachen gesungen werden, wobei das jeweilige Pendant in der anderen Sprache nicht eine wortw�rtliche, sondern nur eine sinnesgem�sse �bersetzung ist; d.h. ich schreibe den Songtext in meiner Sprache z.T. von Grund auf neu. Der Inhalt der Lieder dreht z.Z. nur um Gott, meinen Sch�pfer, dem ich alles zu verdanken habe. |