Unterrichtsvorgaben „Sport in der beruflichen Bildung“
Sekundarstufe
II
Diese Unterrichtsvorgaben
wurden durch Rundschreiben Nr.58/97 vom 15. Oktober 1997 zum 1. August 1997 In
Kraft gesetzt.
Erarbeitet
und koordiniert durch das Pädagogische Landesinstitut Brandenburg im Auftrag
des
Ministeriums
für Bildung, Jugend und Sport.
Pädagogisches
Landesinstitut Brandenburg (PLIB)
14961
Ludwigsfelde~Struveshof
Verantwortlich:
Dirk Richter
Autorinnen
und Autoren:
Karin
Binder, Waldemar Klawohn, Michael Pospiech, Beatrix Puls, Jürgen Rode, Harry Rüdiger,
Axel
Thurow, Karin Wagner.
1.
Aufgaben und Ziele
des Faches Sport in den Bildungsgängen an Oberstufenzentren
2.
Didaktisch-organisatorischer Aufbau
3. Hinweise zur Kontrolle und Bewertung von Leistungen
4.
Qualifikationen und Lerninhalte
4.1
Sportliche Bewegungshandlungen
4.2 Tätigkeitsorientiert-prophylaktisch wirkende Bewegungshandlungen
1.
Aufgaben und Ziele des Faches Sport in den Bildungsgängen an
Oberstufenzentren
Der
Sportunterricht für Schülerinnen und Schüler an Oberstufenzentren ist
integraler, nicht austauschbarer Bestandteil einer beruflichen bzw.
berufsvorbereitenden Bildung. Er vermittelt wesentliche Elemente einer
ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung
durch Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen des eigenen Körpers, die in keinem
anderen Fach in dieser spezifischen Form erworben werden kann.
Die
Unterrichtsvorgaben (UV) Sport gelten für die Bildungsgänge der Berufsschule,
der Berufsfachschule und der Fachoberschule. Sie sind nicht für den
Bildungsgang der Berufsfachschule für soziale Berufe, für die gymnasiale
Oberstufe an Oberstufenzentren und für die Bildungsgänge der beruflichen
Weiterbildung an den Fachschulen in Oberstufenzentren vorgesehen. Nach einer
mehrjährigen Erprobung sind die UV Sport in der beruflichen Bildung zu einem
Rahmenplan weiterzuentwickeln.
Die
Unterrichtsvorgaben geben keine Handlungsanweisungen für die Unterrichtspraxis,
sondern stellen didaktische Leitlinien für den Unterricht in seiner Gesamtheit
dar. Diese Leitlinien müssen von der Fachkonferenz Sport in einem schulinternen
Plan konkretisiert werden. Dabei sind bei der Ziel- und Aufgabenstellung die
Aufgabengebiete, die im Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg
(Brandenburgisches Schulgesetz -BbgSchulG) vom 12. April 1996 (GVBI. 1 5. 102)
aufgeführt sind, zu berücksichtigen und besonders die Gesundheitserziehung als
gemeinsamer Bildungs- und
Für
die Unterrichtsgestaltung muss eine Vielfalt an schulinternen oder schulübergreifenden
Lösungen gefunden werden, ausgehend vom Schulprofil, von den personellen,
finanziellen, sächlichen, räumlichen
Der
Sportunterricht in der Berufsausbildung ist die letzte obligatorische
Bildungsstufe, die die Jugendlichen befähigt, durch sportliche Betätigung
-
ihr Leben bewußter und aktiver zu gestalten sowie zu genießen,
gesundheitlichen Beeinträchtigungen bzw. Krankheiten entgegenzuwirken,
-
sich für die Erfüllung der Lern- und der künftigen
Arbeitsanforderungen fit zu erhalten und leistungsfähiger zu machen.
Den oft erheblichen individuellen
Unterschieden in Alter, Konstitution, Geschlecht, Vorbildung, Lebensvorstellung,
Erwartung, Neigung, Perspektive und Motivation muss Rechnung getragen und allen
Lernenden ein adäquates Angebot offeriert werden.
Folgende
Aufgaben, die jeweils im Bildungsgang abzustimmen sind, hat der Sportunterricht
zu lösen:
-
Motivieren zum lebenslangen Sporttreiben,
-
Festigen und Erweitern der sportlichen Handlungskompetenz,
-
Fördern der Gesundheit,
-
Vermitteln von Inhalten und Methoden zur Prävention und Kompensation berufsspezifischer
Belastungen.
Die Handlungskompetenz geht von individuellen Orientierungen aus, die Menschen mit dem Sport verbinden. Dabei kommt es darauf an, die vorgefundenen und angebotenen Formen des Sports auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen und in ein Lebenskonzept einzuordnen. Die Lernenden sollen angeleitet werden, selbst zu entscheiden, was ihnen Sport bedeutet und in welchem Sinne sie ihn betreiben wollen. Die Gesundheit ist als Beitrag zum physischen, psychischen und sozialen Wohlbefinden zu verstehen. Darüber hinaus spielt die soziale Handlungsfähigkeit eine wichtige Rolle. Hierbei geht es vor allem um Kommunikation und Kooperation, d.h., im Team Verantwortung übernehmen, Sport organisieren und gemeinsam gestalten.
Ziele:
- Entwickeln und Erhalten der Freude am sportlichen Handeln, um so zum lebenslangen Sporttreiben anzuregen; Motivieren durch die Auseinandersetzungen mit der vielfältigen Sportwirklichkeit zur aktiven Beteiligung und Mitgestaltung im Freizeitsport,
- Vermitteln
vielfältiger Körpererfahrungen mit und ohne Gerät und befähigen zum Umgang
mit dem eigenen Körper, entsprechend den individuellen Voraussetzungen schaffen
von Möglichkeiten, Leistungen zu vollbringen sowie die Leistungsfähigkeit zu
stabilisieren und zu verbessern,
- Vermitteln
sportbezogener Kenntnisse, Einsichten und Gewohnheiten, die eine gesunde Lebensführung
in individueller Verantwortung stützen können,
Geben
von Hinweisen zur Minderung allgemeiner Störfaktoren im Alltags- und
Berufsleben und Aufzeigen von Belastungsmerkmalen (z.B. überwiegend sitzende,
stehende und tragende Tätigkeiten), die durch eine bewegungsprophylaktische
Handlungsweise kompensiert werden können,
- Erleben, Lernen und Festigen von kooperativem, sozialem Verhalten und Verantwortungsbewusstsein für sich und andere; Entwickeln und Fördern der Anstrengungsbereitschaft, des positiven Lernverhaltens und der Bereitschaft, Konflikte in demokratischer Art und Weise zu lösen.
2.
Didaktisch-organisatorischer Aufbau
Die körperlich-sportliche
Ausbildung der Lernenden muss als freudvoller, erlebnisreicher und effektiver
Unterricht vielseitig gestaltet werden.
Leitgedanke
Die Vielfalt der Bildungsgänge mit den entsprechend unterschiedlichen Qualifikationen der Lernenden (unterschiedliche Lernvoraussetzungen, abweichender Grad der Leistungsmotivation, differenzierte Belastungsfähigkeit etc.) erfordert Hinweise, die es ermöglichen, für die jeweilige Unterrichtssituation angemessene Planungskonzepte zu erarbeiten.
Der Unterricht ist so zu organisieren, dass die Lernenden weitgehend selbständig üben und den Unterricht mitgestalten können. Die Lehrkräfte sollen mehr eine indirekte Unterrichtsführung planen Es sind solche Methoden und Organisationsformen auszuwählen, die einen hohen Selbständigkeitsgrad der Schülerinnen und Schüler erfordern bzw. entwickeln.
Das Aktivieren der Lernenden richtet sich besonders auf die soziale Handlungsfähigkeit wie
· Selbständigkeit, d.h. selbständig Aufgaben planen, durchführen und kontrollieren;
· Verantwortlichkeit, d.h. verantwortlich mit gestaltend tätig zu werden;
Teamgeist, d.h. für eine Gruppe etwas leisten und organisieren zu können;
Kommunikationsfähigkeit, d.h. die Fähigkeit zur fachspezifischen Kommunikation
und Kooperation.
Die Strukturierung der Inhalte unter dem didaktischen Leitgedanken von Miteinander -Gegeneinander - Nebeneinander stelltt einen exemplarischen Auswahlkatalog zur Verfügung, der einerseits ein bestimmtes Maß an Verbindlichkeit impliziert und andererseits die Offenheit bietet, situativ angemessene Lernarrangements zu entwickeln.
Die gewählte Akzentuierung der sozialen Komponenten
- Miteinander
- Gegeneinander
- Nebeneinander
soll dabei zum Ausdruck bringen, dass eine einseitige Ausrichtung auf die Leistungsoptimierung sportspezifischer Fertigkeiten vermieden werden soll. Vielmehr geht es darum, den einzelnen in seiner Persönlichkeitsentwicklung so zu unterstützen, dass er mit Freude seinen Sport auszuüben erlernt.
Im Sportunterricht soll die Unterrichtssituation in der Weise offengehalten werden, dass beim Miteinander die Verantwortung für die Gruppe herausgebildet wird, Raum zur eigenständigen Entwicklung von Problemlösungsstrategien bleibt und die Lernenden sich beim Arrangieren der Lernbedingungen einbringen, Gegeneinander die gültigen Bestimmungen der einzelnen Fachverbände der Sportdisziplinen beherrscht werden, die Grundlage dieser Anforderungen sind, Nebeneinander eigenes Können entwickelt bzw. vervollkommnet wird sowie individuelle Perspektiven erarbeitet werden. Insgesamt geht es um gemeinsames Bewegungserleben sowie um Spaß und Freude beim Sporttreiben.
Unter Berücksichtigung spezieller beruflicher Anforderungen sind möglichst in jeder Unterrichtsstunde Übungen auszuwählen und durchzuführen, die tätigkeitsorientiertprophylaktisch wirken. Die Lernenden müssen in die Lage versetzt werden, diese Übungen selbständig in ihrer Freizeit und während ihrer beruflichen Tätigkeit anzuwenden.
Die
Auswahl der Inhalte orientiert sich an den in der Schule möglichen
Sportangeboten. Unter Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen und Interessen
von Lernenden kann derselbe Inhalt unter verschiedenen Intentionen thematisiert
werden.
In
jeder Gruppe der unter Kapitel 4 aufgeschlüsselten Bewegungsangebote wird am
Beispiel einer Handlungssituation die Aufbereitung des Stoffes in allen drei
Strukturgruppen vorgenommen. Damit werden Anregungen zum
didaktisch-methodischen Umgang mit den Unterrichtsvorgaben angeboten.
Zum
Beispiel kann die Handlungssituation Laufen unter
dem Ziel Leistung, Gesundheit, Kommunikation
und/oder Kompensation
durchgeführt werden.
Neben
fachspezifischen Lernzielen stehen folgende Schwerpunkte im Mittelpunkt:
-
Erarbeitung demokratischer Handlungs und Verhaltensweisen,
-
Eigentätigkeit und Selbständigkeit als Handlungsziele,
- Erziehung zu Fairness und Toleranz.
Die
Leistungsbewertung erfolgt entsprechend den rechtlichen Vorschriften des
Brandenburgischen Schulgesetzes.
Die
Leistungsermittlung soll sich individuell und entwicklungsgemäß an der
einzelnen Schülerin bzw. dem einzelnen Schüler orientieren. Die Note
,,mangelhaft" soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen
nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse
vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
Die
Lernenden sind an der Festlegung und Durchführung von Lernerfolgskontrollen zu
beteiligen.
Während
das Können durch Erfolgskontrollen und das Leistungsverhalten bewertet und
benotet werden, kann das Sozialverhalten der Lernenden als Worturteil die
Gesamtnote um eine Qualitätsstufe positiv oder negativ beeinflussen. Die Lehrkräfte
müssen das Zustandekommen einer Zensur begründen, indem sie die Gewichtung der
Leistung in den Bewertungsschwerpunkten offen legen.
Es
gelten drei Bereiche zur pädagogischen
1.
Können
·
Qualität der erworbenen Fähigkeiten
und der erlernten Fertigkeiten/ Kenntnisse in den sportlichen Bewegungshandlungen
beurteilen;
II
Leistungsverhalten
·
Eigenverantwortung durch regelmäßige
Teilnahme zeigen;
·
Arbeitsverhalten
*
beim Lernen und Üben sich durchgängig beteiligen,
*
Korrekturhinweise beachten und umsetzen,
*
kreative Bewegungsgestaltung beurteilen;
leistungsmotiviertes
Verhalten
*
Bereitschaft zeigen, die individuellen Fähigkeiten
und Fertigkeiten in sportliche Handlungssituationen bewusst und konsequent
einzusetzen;
III Sozialverhalten
· Bereitschaft zu tolerantem kooperativem, fairem und Verhalten feststellen;
· Verantwortung für Mitschülerinnen und Mitschüler übernehmen durch
* Aufbau, Umbau und Abbau der Sportgeräte,
* Anbieten und Annehmen von Lernhilfen (erklären, hinweisen, helfen, sichern, korrigieren).
* Bereitschaft zur Funktionsannahme (u. a. Schiedsrichterin/Schiedsrichter)
<<Inhalt
4. Qualifikationen und Lerninhalte
Ausgehend von den allgemeinen Aufgaben und Zielen des Faches Sport in den Bildungs
gängen an Oberstufenzentren lassen sich die Sportangebote in folgende Inhaltsgruppen unterteilen:-
Spielen; Gymnastik, Tanzen und Turnen;-Fahren, Laufen und Springen;
-Bewegen in- und auf dem Wasser;
-Heben, Stoßen, Werfen;
-
Tätigkeitsorientiert-prophylaktisch wirkende Bewegungshandlungen.<<Inhalt
4.1 Sportliche Bewegungshandlungen
Spielen / Gymnastik, Tanzen und Turnen / Fahren, Laufen und Springen / Bewegen in auf dem Wasser / Heben, Stoßen und Werfen
Die übergeordneten Ziele der sportlichen Bewegungshandlungen sind:
- Das Anwenden und Festigen grundlegender Bewegungsfertigkeiten unter dem Aspekt der Schulung konditioneller und koordinativer Fähigkeiten sollen zum lebensbegleitenden Sporttreiben anregen.
Neben trainingswissenschaftlichen und methodischen Kenntnissen sind sportmedizinische und ernährungswissenschaftliche Sachverhalte hinsichtlich einer gesundheitsorientierten Anwendung der einzelnen Bewegungsangebote zu vermitteln.
Das Entwickeln einer individuellen körperlich-sportlichen und sozialen Handlungskompetenz einschließlich der Erziehung zu Fairness und Toleranz soll im Zusammenhang mit demokratischen Handlungs- und Verhaltensweisen gefördert werden. Dazu dienen die unter dem sozialpädagogischen und didaktischen Leitgedanken des ,,Miteinander-Gegeneinander-Nebeneinander" (siehe folgende tabellarische Erläuterungen) ausgewiesenen Bewegungsangebote, die je nach institutionellen und personellen Bedingungen erweitert werden können.
In jeder Gruppe der Bewegungsangebote werden am Beispiel einer Handlungssituation der Inhalt in allen drei Struktureinheiten aufbereitet und somit Anregungen zum didaktisch-methodischen Umsetzen der Unterrichtsvorgaben gegeben.
| Miteinander | Gegeneinander | Nebeneinander |
|
Leitgedanke ist das Sporttreiben miteinander ohne Konkurrenzdruck und Zeitdruck.
Vornehmlicher Erfahrungshorizont sollen Spaß, Freude, Gemeinschaftserlebnisse, Gruppenerlebnisse, Solidarität, Hilfsbereitschaft und Toleranz sein. |
Leitgedanke ist das Sporttreiben gegeneinander,
um mit anderen in Konkurrenz zu treten nach den Regeln der einzelnen
Sportdiziplinen.
Vornehmlicher Erfahrungshorizont sollen Leistungsbereitschaft, Mut, Durchsetzungsvermögen, Teamgeist innerhalb der eigenen Mannschaft, Fairness und Leistung sein. |
Leitgedanke ist das Sporttreiben, ohne andere
zu stören.
Vornehmlicher Erfahrungshorizont sollen gegenseitiger Respekt, Toleranz, Selbstkontrolle. Selbterfahrung, Eigentätigkeit,Kreativität und das Erfahren eigener Möglichkeiten und Grenzen sein. |
Die Aufgaben und
Ziele beim Spielen sind:
|
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|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
| u.a:
Showbasketball/ Basketballakrobatik Parteiball ohne Gegnerinnen/ Gegner (Zehnerfangen) Parteiball ohne Gegnerinnen/ Gegner (Kreisfußball) Parteiball ohne Gegnerinnen/ Gegner (Fünferpassen) Showvolleyball/ Volleyball im Kreis/ Volleyballakrobatik New Games...
|
u.a:
Basketball (Steetball) Handball Fußball Hockey Volleyball/ Beachvolleyball Kleine Wettkampfspiele... |
u.a:
Fertigkeitstests Torwandwerfen/ Tests/ Balldribling Torwandschießen/ Balljonglieren Jonglieren sich selbst den Ball zustellen - mit wechselnden Bewegungsaufgaben spielendes Üben...
|
|
Handlungssituation Mannschaftsspiele Beispiel: Volleyball |
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
|
Handlungssituation genaues Zuspiel durch Varianten mit Zusatzaufgaben nach dem Abspiel
|
Handlungssituation Volleyballspiel |
Handlungssituation Durch vielfältige Varianten erwerben die Lernenden in verschiedenen Übungssituationen unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten. Es werden Übungsformen gewählt, die zur Sicherheit im Spiel führen.
|
|
Inhalte u.a.: gemeinsam ausgesuchte Übungsformen zum Festigen des oberen und unteren Zuspiels |
Inhalte u.a.: Gestaltung komplexer, spielnaher Übungsformen |
Inhalte u.a.: gewählte Bewegungsabläufe und Techniken des Volleyballs, ohne Zeit und Leistungsdruck
|
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
|
Ergebnisse u.a:
|
Ergebnisse u.a:
|
Ergebnisse u.a: Durch das nebeneinander Üben unter differenzierter Aufgabenstellung müssen die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selbst zu überwinden, eigene Lösungen zu finden, ihren Erfahrungsschatz zu erweitern und Achtung gegenüber anderen zu entwickeln.
|
| Rückschlagspiele | ||
| Miteinander | Gegeneinander | Nebeneinander |
u.a.
|
u.a.
|
u.a.
|
|
Handlungssituation Rückschlagspiele Beispiel: Badminton |
||
| Miteinander | Gegeneinander | Nebeneinander |
|
Handlungssituation Die Lernenden haben sich nach einer kurzen Besprechung darüber verständigt, Federball miteinander zu spielen.
|
Handlungssituation Die Lernenden haben sich in demokratischer Abstimmung im Bereich Badminton auf das Erlernen des Smash geeinigt und wollen den Angriffsschlag danach im Spiel anwenden. |
Handlungssituation
Die Lernenden schlagen der Lehrkraft in Übereinstimmung mit der Unterrichtsvorgabe vor, eine Unterrichtsreihe im Bereich Federballakrobatik gemeinsam zu gestalten. |
| Inhalte
u.a:
|
Inhalte
u.a:
|
Inhalte
u.a.
|
| Ziele
u.a:
|
Ziele
u.a:
|
Ziele
u.a:
|
| Ergebnisse
u.a: Diese Form entspricht allen Lernenden in angemessener Weise, da Wettbewerbs-, Auslese-, Zeit- und Konkurrenzdruck vermieden, dafür Motivation und Aufbau von realistischen Zielsetzungen unterstützt sowie Eigenkompetenz und Selbstvertrauen ausgebildet werden können.
|
Ergebnisse
u.a: Leitgedanke ist das Spielen gegeneinander, um in fairen Auseinandersetzungen zu gewinnen und eigene Särken und Schwächen besser beurteilen zu können. Förderlich für alle Lernenden wirkt, wenn erreichbare und individuelle pädagogische Leistungsaufgaben gewählt werden. |
Ergebnisse
u.a: In kreativen Formen werden mittels differenziertem Bewegungsangebot zum Aussuchen und Ausprobieren alle Lernenden angesprochen. Sie werden motiviert, individuelle Möglichkeiten und Grenzen zur Stärkung von Eigentätigkeit und Selbständigkeit auf individuellem Fertigkeitsniveau zu erfahren. |
<< 4.1
Die Aufgaben und
Ziele bei Gymnastik, Tanz und beim Turnen sind:
|
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
| u.a.:
Partner- und Gruppengymnastik/ Aerobic Jazztanz/ Folkloretanz Rock'n Roll Showturnen/ Gruppenakrobatik
|
u.a.:
rhythmische Sportgymnastik Turniertanz/ Modern Dance Wettkampfturnen |
u.a.:
Funktionsgymnastik/ Stretching/ Yoga/ tätigkeitsorientierte Prophylaxe Ausdruckstanz/ elementarer Tanz Einzelakrobatik/ Jonglieren |
|
Handlungssituation Gymnastik, Tanzen und Turnen Beispiel: Beinschwungbewegungen |
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
|
Handlungssituation in Gruppen:
|
Handlungssituation
- gruppenweise, - paarweise, - jeder gegen jeden
|
Handlungssituation
|
|
Inhalte u.a:
|
Inhalte u.a:
|
Inhalte u.a:
|
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
|
Ergebnisse u.a:
|
Ergebnisse u.a:
|
Ergebnisse u.a:
|
<< 4.1
Die Aufgaben und
Zeile beim Fahren, Laufen und Springen sind:
|
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
| u.a.:
spielerisches Laufen in der Gruppe Laufspiele auf dem Eis Spielformen auf Skiern/ Spurfahren in der Gruppe
|
u.a.:
Streckenläufe/ Orientierungslauf Eisschnellauf Skilauf (alpin) / Snowboard |
u.a.:
Joggen Schlittschuhlaufen Erprobung neuer Bewegungsformen |
|
Skiwandern in der Gruppe Radwandern in der Gruppe Showlaufen in der Gruppe/ Spiele auf dem Eis Synchrontrampolinspringen |
Skilanglauf Radfahren/Radrennsport Rollkunstlauf/Eiskunstlauf/ Paarlauf Hoch-/Weitsprung... |
Skiwandern/ Orientierungsskilaufen Radfahren/Radwandern Fortbewegung auf Kufen und Rädern Trampolinspringen... |
|
Handlungssituation Fahren, Laufen und Springen Beispiel: Laufen |
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
|
Handlungssituation Es gilt eine bestimmte Laufstrecke zurückzulegen, wobei das Lauftempo jedem selbst überlassen bleibt.
|
Handlungssituation Es wird eine normale Laufstrecke (z.B.1000m-Lauf) in der schnellsten Zeit gelaufen. |
Handlungssituation Organisation eines Testlaufs, z.B.Coopertest. |
|
Inhalte u.a:
|
Inhalte u.a:
|
Inhalte u.a:
|
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
Ziele u.a:
|
|
Ergebnisse u.a: Leitgedanke ist das Laufen ohne Konkurrenz- und Zeitdruck. Wichtig ist die prophylaktische und regenerative Funktion des Ausdauersports.
|
Ergebnisse u.a: Leitgedanke ist das Laufen gegeneinander, um sich mit anderen im fairen Wettstreit zu messen. |
Ergebnisse u.a: Leitgedanke ist das Laufen nebeneinander, ohne andere zu stören. |
<< 4.1
Die Aufgaben und
Ziele beim Bewegen in und auf dem Wasser sind:
|
||
| Miteinander | Gegeneinander | Nebeneinander |
| u.a.:
Rettungsschwimmen Tauchen Reigenschwimmen Stilrudern/ Wanderrudern/ Rudern im Mannschaftsboot Paddeln im Mannschaftsboot/ Kanuspiele Arbeitsteilung auf dem Segelboot kleine Spiele im Wasser
|
u.a.:
Sportschwimmen
Synchronschwimmen Rudersport Kanusport/ Kanupolo/ Kanuspiele
Segeln/ Surfen Wasserball
|
u.a.:
Baden Schnorcheltauchen Wassergymnastik Stilrudern/ Wanderrudern Kanuwandern7 Wildwasserfahren/ Kenterrolle Anspannung und Entspannung im Spiel mit Segel und Wind Ballführung
|
|
Handlungssituation Bewegen in und auf dem Wasser Beispiel: Synchronschwimmen |
||
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Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
|
Handlungssituation Die Lernenden wollen Einzelelemente miteinander verbinden und arbeiten dazu paarweise oder in Gruppen. |
Handlungssituation Die Lernenden haben sich in Vierer-Gruppen aufgeteilt und führen ihre Gruppenübungen zur Bewertung vor. Welche Gruppe hat die kreativste und schönste Übung? |
Handlungssituation Zur Festigung und Kräftigung üben die Lernenden Einzelelemente. |
|
Inhalte u.a.:
|
Inhalte u.a.:
|
Inhalte u.a.:
|
|
Ziele u.a.:
|
Ziele u.a.:
|
Ziele u.a.:
|
|
Ergebnisse u.a.
|
Ergebnisse u.a.
|
Ergebnisse u.a.
|
<< 4.1
Die Aufgaben und
Ziele beim Heben, Stoßen und Werfen sind:
|
||
|
Miteinander |
Gegeneinander |
Nebeneinander |
| u.a.:
Kraftübungen mit Partner und in der Gruppe Technikdemonstrationen Üben nach Verabredung Kugelstoßstafetten |
u.a.:
Kraftdreikampf/ Tauziehen Judo/ Ringen/ Budoka Fechten Kugelstoßen/ Speerwurf/ Diskus nach Wettkampfregeln
|
u.a.:
Bodybuilding/ Klettern Fallen/ Techniken Kraftübungen Technikschulung... |
<< 4.1
<<Inhalt
4.2 Tätigkeitsorientiert-prophylaktisch wirkende Bewegungshandlungen
Die Aufgaben und Ziele bei tätigkeitsorientiert-prophylaktisch wirkenden Bewegungshandlungen sind:
Die Übungen und Übungsprogramme werden aus Elementen der Rückenschule, dem Stretching und anderen Fitneßangeboten zusammengestellt, die sich zur Prophylaxe der drei aufgezeigten Tätigkeitsgruppen eignen:
| Sitzende Tätigkeiten | Stehende Tätigkeiten | Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten |
|
Typische Berufe |
||
z.B.
|
z.B.
|
z.B.
|
| Tätigkeitsmerkmale | ||
|
|
|
|
Übungen und Übungsprogramme zur Entspannung und Dehnung am Arbeitsplatz und in der Freizeit |
||
z.B.
|
z.B.
|
z.B.
|
| Übungen und Übungsprogramme zur Kräftigung der Muskulatur in der Freizeit | ||
z.B.
|
z.B.
|
z.B.
|
|
Kompensatorische Sportarten- und Bewegungsangebote |
||
| z.B.
Bewegungsangebote ohne Leistungsdruck in der Natur mit Gemeinschaftserlebnissen
|
z.B.
Bewegungsangebote, die die Beine entlasten
|
z.B.
Bewegungsangebote, die zur Lockerung und Dehnung der überlasteten Muskulatur beitragen
|
<<Inhalt