Eine präzise militärische Operation


Autor: Sandra Gerth
E-Mail: [email protected]
Version: September 2000
Klassifikation: Kurzgeschichte, Humor

Inhalt:
Man soll die Feste feiern wie sie fallen .... ;-)
Harriet und Bud laden den Admiral zu einer Feier ein.

Episoden:
"Yeah, Baby", "Promises", "Wedding Bell Blues", "Alte Helden sterben nie", "Der Mann mit der Maske", "Terror im OP".

Disclaimers:
Alle Rechte an der Fernseh-Serie JAG und ihren Charakteren gehören Donald P. Bellisario, Belisarius Productions, CBS und Paramount.

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1525 Z-Zeit (10:25 Uhr EST)
JAG-Hauptquartier
Falls Church, Virginia

Lieutenant junior grade Bud J. Roberts junior, Navy-Anwalt beim JAG-Corps, ließ seinen Blick durch den Raum streifen.

An den braunen holz-getäfelten Wänden hingen Bilder und Photos, so zum Beispiel von einem Flugzeugträger, und ein Gemälde von Admiral Arleigh S. Burke. Gleich neben der Tür war das JAG-Symbol zu sehen und links von Bud war ein Fernseh-Bildschirm. Die Bücherregale reichten an beiden Seitenwänden bis zur Decke. Ein paar Modelle von Schiffen und Kanonen waren zu sehen.

Buds Blick wanderte weiter zum großen Schreibtisch, hinter dem links die US-Flagge und rechts ein ausgestopfter Adler zu sehen waren. Auf dem Schreibtisch standen eine Leselampe und ein Schild mit dem Namen ihres C.O., A.J. Chegwidden.

Dieser saß im Moment ihm gegenüber in seinem Ledersessel. Bud sah nach rechts. Dort saß seine Ehefrau, Lieutenant Harriet Sims-Roberts. Sie sah recht entspannt aus, denn sie hatte keinerlei Scheu im Umgang mit dem Admiral – im Gegenteil zu ihm, Bud, für den A.J. Chegwidden noch immer eine absolute Respektsperson war. Manchmal konnte er in der Anwesenheit des Judge Advocate General nur mit Mühe den Reflex unterdrücken, Haltung anzunehmen und es fiel ihm schwer, sich jetzt entspannt im Sessel zurückzulehnen.

Bud war so in seine Betrachtungen versunken gewesen, daß er dem Gespräch eine Weile nicht mehr gefolgt war.

"Ich werde dasein, Lieutenant." versicherte A.J. Chegwidden gerade.

Harriet lächelte erfreut. "Dann paßt Ihnen 18 Uhr, Sir?" vergewisserte sie sich.

Bud schmunzelte ein bißchen. "Als ob jemand eine Wahl hätte, wenn Harriet sich etwas wirklich in den Kopf gesetzt hat," dachte er amüsiert, " Dann kann nicht einmal ein Admiral nein sagen ... besonders nicht dieser Admiral."

"Wenn meine Leute den ganzen Tag den Dienst schwänzen können, dann kann ich das auch. Schließlich bin ich der JAG." meinte Chegwidden, ohne eine Miene zu verziehen. Nur die Fältchen um seine Augenwinkeln gerieten in Bewegung, deuteten ein Lächeln an.

"Bud und ich wissen es wirklich zu schätzen, daß Sie sich die Mühe machen zu kommen. Ich weiß, es ist etwas ... umständlich, extra nach Florida fliegen zu müssen, aber ... na ja, nachdem sie zu A.J.s Taufe hierherkommen mußten, haben meine Eltern vorgeschlagen, Sarahs Taufe in Naples abzuhalten." erklärte Harriet und machte ein schuldbewußtes Gesicht.

"Vorgeschlagen?" dachte Bud und wußte nicht, ob er weinen oder lachen sollte, "das war kein Vorschlag, das war ein Befehl – auch wenn meine werte Schwiegermutter sonst nicht viel fürs Militär übrig hat, befehlen kann sie!"

Chegwidden winkte ab. "Ist schon in Ordnung. Es gibt schlimmere Orte als Florida," meinte er und dann lächelte er tatsächlich ein wenig, "Sarah ... Sie wissen aber, daß das Mädchen bei diesem Namen totsicher im Corps landen wird?"

Harriet kicherte. "Damit hätte ich kein Problem, Sir."

"Ich auch nicht – im Gegenteil zu Harriets Eltern oder besser gesagt ihrer Mutter." sagte sich Bud. Lydia Beaumont Sims hatte 6 Wochen lang geweint, nachdem Harriet ihr ihren Entschluß mitgeteilt hatte, zur Navy zu gehen.

Und Lydia war auch nicht gerade begeistert gewesen, als sie ihren Sohn nach ihrem kommandierenden Offizier A.J. genannt hatten - "Noch so ein Hunde-Name!"

Immerhin war Lydia mit dem Namen "Sarah" für ihre Enkelin leidlich einverstanden – Mac hatte damals einen ziemlich guten Eindruck bei Lydia hinterlassen.

"Allein die Freude des Colonels, als wir ihr gesagt haben, daß wir unsere Tochter Sarah nennen möchten, wäre das wert." meinte Harriet lächelnd.

"Freude ist gut!" dachte Bud, "Der Colonel war nicht nur erfreut, sie war einfach ... überwältigt." Er und Harriet hätten sich keinen anderen Namen für ihre Tochter vorstellen können. Sarah MacKenzie war nicht nur ihre Vorgesetzte, sie war ihre Mentorin, ihre Freundin. Sie war ihre Trauzeugin bei der Hochzeit gewesen und fungierte als A.J.s Patin. Harriet hatte Bud einmal erzählt, daß sie sich immer eine Schwester wie Mac gewünscht hatte. Und nicht zuletzt hatte Mac wesentlich dazu beigetragen, daß aus Bud und Harriet überhaupt ein Paar geworden war.

Gerade jetzt, nach der Trennung von Mic Brumby, machte sie eine schwere Zeit durch und Harriet und Bud waren froh gewesen, sie etwas aufmuntern zu können.

"Natürlich haben wir jetzt das Problem mit Commander Rabb ..." fuhr Harriet fort.

Der Admiral runzelte die Stirn. "Irgendetwas, wovon ich wissen sollte?" fragte er streng.

Harriet schüttelte schnell den Kopf, bevor Chegwidden auf die Idee kommen konnte, Harm in sein Büro zu rufen und zur Rede zu stellen, welches Problem er Harriet verursachte. "Der Commander hat sich lediglich darüber beschwert, daß nun schon zwei Kindern nach dem Colonel benannt worden sind, und hat verlangt, daß unser drittes Kind nach ihm benannt wird."

Bud grinste. "Woraufhin der Colonel dem Commander natürlich einen Schlag versetzt und gesagt hat, das arme Kind könne sich wirklich beglückwünschen, daß es ein Mädchen geworden ist." erinnerte er sich.

"Wenn Rabb unbedingt ein Kind mit seinem Namen haben möchte, dann sollte er sich besser selbst darum kümmern und nicht anderer Leute Kinder unter seinem Namen leiden lassen." meinte Chegwidden und nur das Zucken seiner Mundwinkel verriet, daß es ein Scherz gewesen war.

Harriet unterdrückte ein Kichern und nickte.

"Wenn es nach Harriet ginge, dann wäre der Commander längst verheiratet und hätte ein halbes Dutzend Kinder ... vorzugsweise alle mit braunen Augen und braunem Haar." überlegte Bud. Er wußte, welch hoffnungslose Romantikerin Harriet war. Nachdem sie nun selbst eine Familie hatte, wollte sie unbedingt auch ihre Kollegen glücklich sehen.

"Ähm, Sir, da wäre noch etwas..." begann Harriet zögernd. Ihre großen Augen blickten etwas sorgenvoll.

"Heraus damit, Lieutenant!" ermutigte sie Chegwidden.

"Sir, wir wollten Sie bitten ... es wäre uns eine große Ehre, wenn Sie Sarahs Patenonkel werden würden," platzte es aus Harriet heraus, "Aber wenn Sie ..."

Chegwiddens Wangenmuskeln spielten. "Wenn Sie wirklich wollen, daß ein alter Brummbär wie ich das arme kleine Wesen zu Tode erschreckt ..." meinte er mit einem halben Lächeln.

Harriet strahlte ihn an und wenn er nicht der Admiral gewesen wäre, dann hätte sie ihn jetzt sicher umarmt. "Oh, danke, Sir, das bedeutet uns wirklich viel." versicherte sie ihrem Vorgesetzten.

Chegwidden nickte nachsichtig. "Schon gut, Harriet, ich freue mich, wenn Sie glücklich sind ... ich meine, wegen des Arbeitsklimas, natürlich." beeilte er sich hinzuzufügen. "Unglückliche Mitarbeiter können keine Spitzenleistungen vollbringen. Ich wahre nur die Interessen des JAG-Corps. Kein Grund also, mir zu danken."

Chegwidden würde niemals direkt zugeben, daß ihm seine Offiziere persönlich am Herz lagen. Die meiste Zeit über tat er so, als hätte er soetwas wie ein Herz nicht einmal, obwohl jeder, der unter seinem Kommando diente, ganz genau wußte, daß es nicht so war.

Vor allem, wenn es um Harriet ging. Vom ersten Tag an war er soetwas wie Harriets väterlicher Mentor gewesen. Er hatte es ihr und Bud ermöglicht, trotz ihrer Beziehung weiterhin gemeinsam unter seinem Kommando zu dienen und er hatte Harriet geholfen, den Überblick zu bewahren, als ihre Mutter sie mit den Hochzeitsvorbereitungen fast in den Wahnsinn getrieben hatte.

Während ihrer ersten Schwangerschaft hatte der Admiral sich mit ihrer Putzsucht und ihren gewöhnungsbedürftigen Mahlzeiten herumgeschlagen. Wenn sie sich wieder einmal Sorgen um Bud gemacht hatte, hatte er sie beruhigt, ein solches Verhalten sei normal und auf die Hormonumstellung zurückzuführen.

Harriet zuliebe hatte er sogar zugelassen, daß das JAG-Büro zum Kreissaal und gelegentlich zur Kinderkrippe wurde.

Auf gewisse Weise war Harriet wie eine zweite Tochter für ihn. Aber natürlich hätte er das niemals laut ausgesprochen. Jemand hätte ja auf den Gedanken kommen können, er werde noch sentimental auf seine alten Tage!

"Ich bin ja schon dankbar, daß Sie sich entschließen konnten, Ihr zweites Kind diesmal nicht in meinem Büro zur Welt zu bringen, also schätze ich, ich schulde Ihnen was." meinte er mit einem Achselzucken.

Harriet errötete ein wenig. "Oh, nochmal danke, Sir. Wir treffen uns also am Abend vor der Taufe um 18 Uhr zu einem kleinen Sektempfang im Haus meiner Eltern in Naples." erklärte Harriet.

"Haus ist gut," dachte Bud kopfschüttelnd, "das ist ein IMPERIUM!" Er war ziemlich geschockt gewesen, als er zum ersten Mal mit Harriet ihr zuhause besuchte und feststellen mußte, daß ihre Eltern in einer riesigen Villa lebten, inklusive Golfplatz, einer Tontaubenschieß-Anlage, einem Heer von Bediensteten und einem Pool, der groß genug war, um die halbe Navy-Flotte darin schwimmen zu lassen. Von ihren zahlreichen Autos und der Luxus-Yacht gar nicht zu sprechen.

Aber, wie Harriet selbst gesagt hatte, es war der Lebensstil ihrer Eltern und nicht der ihre.

Und Bud war es auch vollkommen egal, ob Harriets Eltern Geld im Überfluß besaßen oder arm wie eine Kirchenmaus waren – er hatte Harriet geheiratet, nicht ihr Geld oder ihre Eltern. "Gott bewahre!" dachte er grinsend.

"Der Maitre meiner Eltern wird ein kleines Büffet vorbereiten, aber ich entschuldige mich schon jetzt dafür, wenn der ganzen Sache ein wenig die präzise, militärische Planung fehlt, Sir. Meine Eltern hatten nicht die kompetente Beratung, die ich bei meiner Hochzeit hatte." Harriet lächelte den Admiral an.

Chegwidden lächelte zurück, bevor er das Kinn vorschob und scheinbar streng sagte: "Ein Büffet, also, Lieutenant? Dann denken Sie daran ..."

"... keinen Kaviar!" sagten Harriet und der Admiral zusammen.

Harriet lächelte erneut. "Das kann ich nicht versprechen, Sir. Aber ich garantiere, daß ausreichend Lachs, Avocados und Pastete vorhanden sein wird. Wir haben an alles gedacht, sogar an alkoholfreien Sekt für den Colonel. Nicht wahr, Bud? Buuuud! Du könntest wirklich auch mal etwas sagen!" forderte sie ihren Ehemann verärgert auf.

"Mister Roberts, zählen Sie wieder Satelliten?" fragte Chegwidden und zog kritisch die Augenbrauen zusammen. CIA-Agent Clayton Webb hatte ihm einmal in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Rußland von Buds angeblicher Sichtungsmethode für Satelliten erzählt.

"Oh, nein, Sir!" beeilte Bud sich zu versichern, "Harriet hat Recht, wir haben an alles gedacht."

"Bud hat Ihnen ein Zimmer im Hotel DeLuxe reserviert." erklärte Harriet und mit einem halb strengen, halb ängstlichen Blick zu ihrem Ehemann, "Das hast du doch, Bud?"

Bud grinste. "Natürlich, Harriet. Hier sind die Reservierungsbestätigungen." Er zog ein Bündel zusammengefalteter Computerausdrucke aus seiner Jackentasche.

Chegwidden nahm sie entgegen und sah sie durch. "Sie haben doch daran gedacht, daß Sydney auf einem Kongreß ist und mich nicht begleiten kann? Doppelzimmer Mattoni," murmelte der Admiral, als er die Reservierungen durchblätterte, "Doppelzimmer Imes, Doppelzimmer Rabb, Einzelzimmer Chegwidden – ah, das ist es." Chegwidden hielt die Reservierung mit seinem Namen in die Höhe.

"Moment, Sir, sagten Sie Doppelzimmer Rabb?" Verunsichert sah Harriet von Chegwidden zu ihrem Ehemann, "Bud, ich wußte nicht, daß der Commander jemanden mitbringt. Ich dachte, nachdem er sich von Miss Peterson getrennt hat ..."

Bud schwieg und dachte nur ein wenig schuldbewußt für sich: "Er bringt niemanden mit, jedenfalls nicht, daß ich wüßte."

Harriet sah ihn alarmiert an. "BUD! Sag mir bitte, daß das nicht wahr ist! Meine Eltern bringen mich um, wenn nicht alles perfekt organisiert ist!" stöhnte sie.

Im Interkom knackte es. "Sir? Ich habe hier Captain DiSilva am Apparat ... Er möchte Sie dringend sprechen, Sir." kam die Stimme von Petty Officer Jason Tiner, Chegwiddens "Vorzimmerdame" aus der Anlage auf dem Schreibtisch.

"Nicht jetzt, Tiner!" knurrte der Admiral, "sagen Sie ihm, daß ich ... in einer Krisensitzung bin! Ich werde zurückrufen."

Chegwidden sah sich nochmal die Reservierungen an. "Tja, sieht wirklich so aus, als wäre da etwas schief gegangen." meinte er mit gerunzelter Stirn.

Bud sagte nichts.

"Bud, ich verstehe wirklich nicht, wie soetwas jemandem wie dir, der doch ständig am Computer sitzt, passieren kann! Als hättest du noch nie Reservierungen machen müssen!" schimpfte Harriet ärgerlich, "Ich habe es ja gleich gesagt, aber nein, du mußtest die Reservierung ja unbedingt übers Internet machen, anstatt das Telefon in die Hand zu nehmen! Das haben wir nun davon!"

"Scheinbar haben Sie auch vergessen, ein Einzelzimmer – oder überhaupt irgendein Zimmer – für Colonel MacKenzie zu buchen." bemerkte Chegwidden trocken. Er war ein ehemaliger SEAL und hatte in Vietnam gedient, aber jetzt wollte er um keinen Preis in Buds Haut stecken, der sich vor seiner wütenden Ehefrau verantworten mußte.

"WAAAAS? Bud, wie konntest du!" Harriet schüttelte nur noch verständnislos den Kopf.

Bud rutschte etwas tiefer in seinem Sessel.

"Bud J. Roberts junior! Du nimmst jetzt sofort den Telefonhörer in die Hand und versuchst, ob du noch ein freies Zimmer für den Colonel bekommen kannst!" befahl Harriet aufgebracht.

Chegwidden erfaßte fast soetwas wie Mitleid – schließlich hatte er eine Ehe und eine darauf folgende Scheidung hinter sich und wußte, was es bedeutete, mit einer zornigen Ehefrau konfrontiert zu werden. "Machen Sie sich keine Sorgen, Harriet, diesen Anruf kann ich übernehmen," bot er freundlich an, "Da wird sich sicher etwas machen lassen."

"Mist!" Bud räusperte sich und suchte nach Worten. "Ähm, Sir, das halte ich für keine gute Idee..." begann er zögernd.

Harriet und der Admiral starrten ihn an. "Wie zum Teufel soll ich das verstehen, Lieutenant?" verlangte Chegwidden zu wissen.

"Nun ja, Sir, es war ... kein Computerfehler," erklärte er und zupfte nervös an den Ärmeln seiner Uniform, "ich habe absichtlich kein Zimmer für Colonel MacKenzie gebucht ..."

"Wie bitte?" grollte Chegwidden.

"WAS? BUD!" Harriets Stimme war fast noch furchterregender als die des Admirals.

" ... und dafür ein Doppelzimmer für Commander Rabb." fuhr Bud fort und sah erwartungsvoll vom einen zum anderen.

Chegwidden verstand als erster und lachte rauh auf. "Guter Mann, Roberts!" lobte er mit einem grimmigen Grinsen.

Harriet sah etwas irritiert aus. Hatte Bud, ihr naiver, wundervoller Ehemann, wirklich versucht, Harm und Mac zu verkuppeln, indem er die Zimmerreservierungen "verschlampte"? Und hatte ihr weniger naiver, aber ebenso wundervoller CO ihn eben dafür gelobt?

"Eine wirklich gute Idee – aus rein rationalen Gründen, meine ich," beeilte Chegwidden sich mit möglichst geschäftsmäßig-mürrischer Miene hinzuzufügen, "wieviele Jahre habe ich den beiden jetzt schon gepredigt, sie sollen auf das Budget achten! Aber nein, ich bin ja nur der Admiral, auf mich braucht man ja nicht zu hören! Da muß schon Mr. Roberts kommen, ehe mal jemand daran denkt, den Etat zu entlasten! Auf die Idee, aus Kostengründen ein gemeinsames Zimmer zu buchen, wenn sie zu einer Ermittlung unterwegs sind, hätten Rabb und MacKenzie auch selbst schon viel eher kommen können." grollte der Judge Advocate General und mußte ein Lachen unterdrücken.

Harriet strahlte wieder. Ihr Kuppler-Herz war vollkommen zufrieden. "Gelegentlich bist du wirklich genial, geliebter Gatte." sagte sie liebevoll zu Bud.

Bud grinst über beide Backen wie ein Honigkuchenpferd. "Ob jetzt wohl der geeignete Moment ist, Harriet die kleine Verwechslung mit den Blumengestecken zu beichten?"

- ENDE -

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