Sucht Addiction

Sucht � Oft verdr�ngt oder ignoriert.
Unter Sucht versteht man die Geistliche und/oder K�rperliche Abh�ngigkeit von einem Mittel oder einem Verhalten. Oft beginnt sie mit Problemen im Job, in der Schule, in der Liebe, mit Geldsorgen usw. Ein nicht seltener Grund ist auch der �Gruppenzwang�. Wird in der Disco kein Alkohol getrunken, gilt man als �Langweiler�. Raucht man keine in der Runde mit, ist man �uncool�. Viele Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene sind sich der Folgen des Konsums nicht bewusst. Durch das fehlende Wissen �ber Suchtverhalten, ger�t der Mensch immer schneller in den Strudel.
Viele erkennen von selbst niemals, wann es zuviel ist. Finden M�tter heraus, dass ihr Kind Drogen konsumiert, verdr�ngen sie es oft, anstatt ihm effizient zu helfen

Illegale Suchtstoffe/gifte
Legale Suchtmittel
Drogenberatungsstellen �st.

+ Illegale Suchtstoffe/gifte +
Gesetz
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Statistiken
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Die Regelung mit dem Gesetz f�r Suchtgifte (in �sterreich)
Das neue Suchtmittelgesetz(SMG) ist seit 1.1.1998 in Kraft und regelt den Umgang mit Suchtmitteln in �sterreich. Allerdings nur mit den illegalen; Regelungen zu Alkohol und Tabak findet man Beispielsweise im Jugendschutzgesetz.
Das SMG unterscheidet zwischen Suchtgiften, psychotropen Substanzen und Vorl�uferstoffen.

Laut dem SMG sind folgende Taten strafbar:
� Der Erwerb (Dazu z�hlen: Kaufen, Tauschen oder als Geschenk annehmen)
� Der Besitz ( Aufbewahren, Lagern, Halten, bei einem Joint die Weitergabe von Hand zu Hand)
� Die �berlassung (Verkaufen, Verschenken)
� Die Verschaffung, Erzeugung und Herstellung (z.B. das Reinigen von Suchtgift oder die Umwandlung in andere Stoffe)
� Die Ein- und Ausfuhr
� Die Bewerbung von Suchtmitteln

Wenn jemand mit Suchtmitteln erwischt wird, ermittelt die Polizei oder Gendarmerie, die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Versto�es gegen das Suchtmittelgesetz, und ein Gericht urteilt und verh�ngt eine Strafe. Die Folgen k�nnen dabei weitreichend und schwerwiegend sein: Im Rahmen des Strafrechts k�nnen Geld- und Freiheitsstrafen verh�ngt werden, zu Geldstrafe oder Gef�ngnis kommt noch, dass es schwerer oder unm�glich wird, einen Pass oder einen F�hrerschein zu erlangen. Weiters kann es zum Verlust des Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes, oder einem "Berufsverbot" f�r bestimmte Berufe - etwa im sozialen Bereich - kommen. Dazu kommt eine Eintragung ins Register der Suchtmittel�berwachungsstelle in Wien.
Die H�he der Strafe h�ngt u.a. von der Art und Menge der Substanz ab und davon, ob jemand mit dem Stoff gewerbsm��ig dealt, ob jemand selbst abh�ngig ist, ob jemand schon wegen Suchtmitteldelikten vorbestraft ist etc.. Der Strafrahmen geht dabei von einer vorl�ufigen Zur�cklegung durch den Staatsanwalt bis zu lebensl�nglicher Freiheitsstrafe bei Einfuhr und Vertrieb sehr gro�er Mengen von Drogen.

Ausnahmen
Ein wesentlicher Grundsatz des neuen Suchtmittelgesetzes ist "helfen statt strafen". Die Staatsanwaltschaft oder das Gericht kann die Anzeige auf eine Probezeit von 2 Jahren vorl�ufig zur�cklegen, wenn die Person

� zum ersten Mal erwischt wird und
� nur eine kleine Menge des Suchtmittels f�r den Eigenbedarf besitzt und
� sich einer "gesundheitsbezogenen Ma�nahme" unterzieht (sofern das angeordnet wird)
Was eine "kleine Menge" ist, entscheidet die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht, aber es ist auf jeden Fall sehr wenig. (�� 35-38)

Der etwas seltsam klingende Begriff "gesundheitsbezogene Ma�nahme" bedeutet:

� eine Untersuchung durch einen Arzt;
� Gespr�che in einer Beratungsstelle;
� und gegebenenfalls ein k�rperlicher Entzug.

Es geht also um Ma�nahmen, die darauf hinwirken sollen, dass die/der Betroffene den Konsum beendet und nicht tiefer in ein Suchtproblem hineinger�t.
Wenn in der Schule der begr�ndete Verdacht besteht, dass ein Sch�ler oder eine Sch�lerin Suchtmittel konsumiert, f�hrt der Schularzt eine Untersuchung durch und er oder der Amtsarzt organisiert bei Bedarf eine "gesundheitsbezogene Ma�nahme". Wenn diese vorschriftsm��ig durchgef�hrt wird, kommt es zu keiner Anzeige. - Das gleiche gilt sinngem�� dann, wenn jemand bei der Musterung oder beim Milit�rdienst beim Konsum von Suchtmitteln erwischt wird. (� 13)

Regelung f�r Jugendlich
F�r Jugendliche gelten bei Untersuchungen und Strafverfahren eigene Regeln. Bei Befragungen und Vernehmungen hast man Jugendlicher unter 19 Jahren das Recht auf die Beiziehung einer Vertrauensperson (Erziehungsberechtigte, Angeh�rige, Lehrer, Jugendwohlfahrt...). Erziehungsberechtigte oder Angeh�rige werden bei Jugendlichen schon bei einer Befragung benachrichtigt. Bei Vernehmungen - also nach erfolgter Verhaftung - m�ssen dich die BeamtInnen �ber die vorgeworfene Tat in Kenntnis setzen. Bei Vernehmungen hat jede Person das Recht auf einen Anwalt.
Urintests zum Nachweis eines m�glichen Drogenkonsums k�nnen im Zuge eines Verwaltungsdeliktes - z.B. Verkehrsunt�chtigkeit - oder im Rahmen eines Strafverfahrens, bei Verdacht des Versto�es gegen das SMG, verlangt werden. Im Urin sind Amphetamine, Ecstasy, Kokain, LSD und Opiate zwei bis vier Tage, Benzodiazepine bis zu sieben Tage und Cannabis bis zu 30 Tage nach dem letzten Konsum nachweisbar. Die Nachweisdauer h�ngt allerdings nicht nur von der eingenommenen Substanz, sondern auch von k�rperlichen Faktoren, der eingenommenen Menge, der H�ufigkeit der Einnahme und der Einnahmeart ab.
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Kleine �bersicht von "Modedrogen"
Cannabis
Ecstasy
Heroin
Kokain

Cannabis: Cannabis ist die lateinische Bezeichnung f�r den Indischen Hanf. Hanf w�chst in den meisten Klimazonen der Erde und wurde von Zentralasien aus nach Europa, S�d- und Nordamerika verbreitet. Durch die Verarbeitung von Hanf entstehen folgende Produkte:
� Marihuana (Gras): Getrocknete Bl�ten, Bl�tter und Stengelspitzen
� Haschisch (Dope, Shit): Zu Klumpen oder Platten gepresstes Harz v.a. der Bl�ten
� Haschisch�l: Dickfl�ssiges Haschischkonzentrat

Cannabisprodukte werden meist als Joints(mit Tabak vermischt) oder pur �ber Pfeifen oder Wasserpfeifen geraucht, oder als Tee, Kakao oder Geb�cke(Kuchen, Kekse etc.) konsumiert.

Wirkung von Cannabis
Beim Rauchen tritt die Wirkung in der Regel direkt nach dem Konsum ein und dauert je nach Dosis und Stoffqualit�t ein bis vier Stunden. Der Rausch endet nicht abrupt, sondern klingt langsam aus. Bei der oralen Einnahme von Cannabis baut sich die Wirkung erst langsam auf. Oft ist sie erst nach viel sp�ter nach der Einnahme bemerkbar und kann zwei bis 10 Stunden andauern. Die Dosierung ist daher wesentlich schwieriger, da der Rausch verz�gert eintritt.

Risiken von Cannabis
Cannabis kann zu �belkeit, Schwindel und auch zu Angstzust�nden f�hren, v.a. bei erstmaligem Konsum. Bei hohen Dosen kann es neben Kreislaufproblemen zu unangenehmen Intensivierungen emotionaler Reaktionen und leichten Ver�nderungen von Sinneseindr�cken, im schlimmsten Fall zu Paranoia und depressiven Verstimmungen kommen.

Bei l�ngerem Konsum von Cannabis kann es zu Verminderung der Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Lernf�higkeit f�hren sowie zu Ged�chtnisproblemen und zu einer gesteigerten Anf�lligkeit f�r Atemwegsbeschwerden wie: Bronchitis, Luftr�hren- und Lungenentz�ndung. Sch�den f�r das Immunsystem und die Erbanlagen k�nnen nicht ausgeschlossen werden.
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Ecstasy: Unter dem Begriff Ecstasy - auch XTC, Adam, Empathy oder einfach E genannt - fa�t man eine Gruppe vollsynthetisch hergestellter Drogen zusammen. Ecstasy kommt als Tablette (oder Kapsel) in unterschiedlichen Farben, Formen und Gr��en auf den Markt. Ecstasy hat einen bitteren Geschmack.

Wirkung von Ecstasy
Je nach Chemiemix, pers�nlicher Stimmungslage, k�rperlichem Allgemeinzustand sowie der Dosierung und der Umgebung wirkt XTC unterschiedlich.
Ecstasy wirkt direkt aufs Gehirn. Die Wirkung setzt nach 20 bis 60 Minuten ein und h�lt etwa vier bis sechs Stunden an. Ecstasy bewirkt vor allem eine vermehrte Freisetzung des Neurotransmitters Serotonin. Es kommt zu einer Reduzierung des Hunger- und Durstgef�hls, zu einer erh�hten Wachheit und Aufmerksamkeit, zu einer Erh�hung der K�rpertemperatur und des Blutdrucks sowie zu einer Verst�rkung von Gef�hlen und zu Zust�nden wie Gl�ck und Euphorie. Durch den ganzen K�rper geht ein Rieseln, der Mund wird trocken, manchmal f�hlen sich Arme, Beine und Kiefer steif an. Die K�rpertemperatur steigt, die Pupillen erweitern sich und das Herz schl�gt schneller. �belkeit und leichter Brechreiz sind m�glich. Als weitere Nebenwirkungen k�nnen �ngste, Schreckensvisionen und Schlafst�rungen auftreten.

Risiken von Ecstasy
Bei h�ufigem Gebrauch nehmen die gew�nschten Wirkungen von Ecstasy ab, die unangenehmen Nebenwirkungen nehmen zu. Es n�tzt in Folge nichts, die Dosis zu erh�hen, nur die Nebenwirkungen steigen rapide an. Die volle Rauschwirkung von Ecstasy baut sich erst nach ca. 3-6 Wochen Abstinenz erneut auf. Ecstasy schw�cht auch das Immunsystem - man bekommt leichter Infektionskrankheiten, Grippe, Erk�ltungen. Sch�digungen innerer Organe (Leber, Niere) sind durch Abbauprodukte im Stoffwechsel m�glich.
Tierexperimente lassen auch bei Menschen irreparable Hirnsch�den beim Langzeitkonsum bef�rchten. Auch wenn es noch keine endg�ltigen Erkenntnisse gibt, d�rfte es vor allem bei hohen und wiederholten Dosierungen und nach zu kurzen Pausen vor einer abermaligen Einnahme zu bleibenden St�rungen im Gehirn kommen.
Eine gro�e Gefahr von Ecstasy sind �berhitzung und Fl�ssigkeitsverlust: Die Wirkung von Ecstasy reduziert das Durstgef�hl - kombiniert mit stundenlangem Tanzen bei hohen Temperaturen und zuwenig Fl�ssigkeitszufuhr, entstehen sehr leicht Probleme - von Herzrasen bis zu einem Hitzschlag k�nnen die Folgen reichen. Die K�rpertemperatur kann bis zu 41�C ansteigen.
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Heroin: Heroin (Diacetylmorphin) - auch Sugar, H (wie engl. "Age"), oder Braunes genannt - ist ein halbsynthetisches Opioid und wird aus dem eingetrockneten Milchsaft des Schlafmohns gewonnen. Es wird zumeist als braunes Pulver oder in Kristallform gehandelt und enth�lt in der Regel zus�tzliche andere Substanzen wie zum Beispiel Milchzucker, Traubenzucker, Aspirin und andere Arzneimittel. Um die Wirkung zu erh�hen, werden auch Mischungen mit anderen Drogen wie Kokain ("Speedball") verkauft, die aufgrund ihrer unkalkulierbaren Zusammensetzung zu �berdosierungen f�hren k�nnen.
Heroin kann unterschiedlich konsumiert werden, meist wird es gespritzt ("gefixt") oder inhaliert ("Folienrauchen"). Der hohe Anteil des Spritzens bei Konsumenten l�sst sich mit der raschen Aufnahme ins Blut und der intensiven Wirkung im Gehirn erkl�ren. Folienrauchen wird oft von EinsteigerInnen praktiziert, und zwar in der Meinung, dass dies weniger rasch s�chtig macht - das ist allerdings ein Irrtum.

Wirkung von Heroin
Je nach Anwendung setzt die Wirkung nach ein paar Sekunden (spritzen, inhalieren) oder mit einiger Verz�gerung ein (rauchen). Die Wirkung h�ngt von Qualit�t, Menge, Einnahmeform sowie von k�rperlichen Voraussetzungen wie Gewicht oder Geschlecht ab. Die Wirkungsdauer betr�gt ca. drei bis f�nf Stunden. Heroin beeinflusst das "Belohnungssystem" im Gehirn. Die unmittelbare Wirkung ist ein �berw�ltigendes Hochgef�hl und wird vor allem durch intraven�s gespritztes Heroin ausgel�st. Diese Gef�hle von Gl�ck und Lust gehen �ber in einen Zustand der inneren W�rme, des Wohlbefindens und der Gleichg�ltigkeit gegen�ber Au�enreizen. Das Schmerzempfinden wird weitgehend ausgeschaltet, zugleich nimmt das Selbstvertrauen zu, �ngstlichkeit und Anspannung lassen nach.

Risiken von Heroin
Bei allen Formen des Konsums, auch beim Inhalieren, kann sich schnell eine psychische und k�rperliche Abh�ngigkeit einstellen. Um immer wieder die gew�nschte Wirkung zu erreichen, muss die Dosis st�ndig gesteigert werden. Im Sp�tstadium der Sucht wird die angenehme Wirkung nicht mehr erzielt - sie besteht nur noch im Nachlassen des (Entzugs-)Schmerzes und ist von kurzer Dauer. Neben geistigen Beeintr�chtigungen wie Konzentrationsst�rungen und Erinnerungsl�cken sind eine undeutliche Sprache oder Koordinationsst�rungen negative Begleiteffekte. Wichtige K�rperfunktionen wie die Atemfrequenz oder die Verdauung werden stark reduziert.
Das hohe Abh�ngigkeitspotential von Heroin zeigt sich auch darin, dass beim Absetzen der Substanz Entzugssymptome wie Zittern und Schwitzen, starke Gliederschmerzen, Muskel- und Bauchkr�mpfe, Depressionen und Halluzinationen sowie Schlafst�rungen auftreten.
Beim Spritzen k�nnen unsachgem��e und unsterile Injektionen (bereits benutzte Spritzen und Spritzenbesteck) Blutvergiftungen, Hautentz�ndungen, Abszesse und vor allem HIV-Infektionen (Aids) und Leberinfektionen (vor allem Hepatitis C) hervorrufen und �bertragen.
Eine Gefahr der �berdosierung ist vor allem dadurch gegeben, dass nicht klar ist wie rein das Heroin im gekauften Stoff tats�chlich ist und wie weit der Stoff verunreinigt ist.
Bei Mischkonsum mit alkoholischen Getr�nken und Schlaf- oder Beruhigungsmitteln kann es zu schwer einsch�tzbaren Risiken kommen, die Gefahr einer �berdosierung oder Ateml�hmung steigt stark an. Mischkonsum mit Aufputschern wie Kokain f�hrt aufgrund entgegengesetzter Wirkungen zu extremen k�rperlichen Belastungen.
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Kokain: Kokain - auch bekannt als "Koks", "Schnee", etc. - gilt als die aufputschende Droge schlechthin. Im Gegensatz etwa zu Heroin wird es nicht mit Bildern von verwahrlosten Junkies verbunden, sondern mit erfolgreichen K�nstlerInnen, Models, ManagerInnen oder SportlerInnen. Kokain war urspr�nglich eine Droge der Oberschicht, durch den Preisverfall hat es sich aber weiter verbreitet.
Kokain (chemisch: Cocahydrochlorid) ist ein wei�es, kristallines, bitter schmeckendes Pulver. Es wird durch Zugabe von Wasser und Chemikalien aus den Bl�ttern des Koka-Strauches, der vor allem in S�damerika w�chst, gewonnen. "Crack" und "Freebase" sind rauchbare Formen von Kokain, die durch Beimischung von Backpulver und Alkohol bzw. durch Erhitzen mit Ammoniak erzeugt werden. Auf dem europ�ischen Schwarzmarkt ist Kokain meist mit Streckmitteln verschnitten. �blicherweise wird Kokain geschnupft.

Wirkung von Kokain
Neben der �rtlich bet�ubenden Wirkung, wegen der Kokain z.T. immer noch in der Medizin verwendet wird, wirkt Kokain vor allem stark aufputschend und erregend. Es bewirkt Gef�hle gesteigerter Leistungsf�higkeit und erh�hten Wohlbefindens. Antrieb und Bewegungsdrang steigen, Angst verringert sich, typisch sind auch erh�hte Kontaktfreudigkeit und sexuelles Verlangen sowie eine Hebung von Stimmung und Selbstwertgef�hl.
Der Eindruck schnelleren Denkens, erh�hter Kreativit�t und ein vermehrtes Redebed�rfnis sind ebenso "klassische" Wirkungen von Kokain. Wie bei vielen Drogen ist die psychische Wirkung von den Erwartungen der KonsumentInnen, deren Stimmung und den Einfl�ssen der Umgebung abh�ngig. Dar�ber hinaus unterdr�ckt Kokain die M�digkeit und d�mpft Hunger- und Durstgef�hle; Halluzinationen sind ebenfalls m�glich. Beim Schnupfen setzt die Wirkung nach ein paar Minuten ein und dauert zwischen 30 und 60 Minuten (l�nger als beim Spritzen oder Rauchen, wobei bei diesen Konsumarten die Wirkung schneller einsetzt).

Risiken von Kokain
Kurzfristige Gefahren des Kokainkonsums sind - durch die kreislaufanregende Wirkung - Muskelkr�mpfe, Herzrhythmusst�rungen, Atemprobleme bis hin zu Herz- oder Atemstillstand.
Besonders gef�hrlich sind Mixturen mit anderen Drogen ("Speedball"). H�ufiger Kokainkonsum kann zu bleibenden Sch�digungen der Nasenschleimh�ute (beim Schnupfen - "Koksernase"), zu Beeintr�chtigungen des Immunsystems sowie bei M�nnern zu Impotenz und bei Frauen zu St�rungen im Menstruationszyklus f�hren. Auch Gewichtsverlust und Sch�den an Magen, Leber und Nieren sowie Hirnblutungen sind bekannt.
Kokain hat ein sehr hohes psychisches Abh�ngigkeitspotential. Da das Nachlassen der Wirkung bei Dauergebrauch zu Leere, Ruhelosigkeit, Unzufriedenheit etc. f�hrt, ist es "naheliegend", diese Gef�hle durch erneuten Kokainkonsum zu "bek�mpfen". Ein kontrollierter Konsum von Kokain ist kaum m�glich, beim Rauchen von Crack/Freebase tritt eine Abh�ngigkeit meist schneller ein als beim Schnupfen, ebenso sind j�ngere KonsumentInnen st�rker gef�hrdet.
Zum Teil werden auch andere Substanzen (Alkohol, Opiate, Medikamente, �) gegen die Nachwirkungen von Kokain eingesetzt, was das Risiko sch�dlicher Wirkungen erheblich vergr��ert.
Psychisch kann Kokainkonsum langfristig zu Pers�nlichkeitsst�rungen wie Angstneurosen, Depressionen oder Verfolgungswahn f�hren. Die Probleme in der Selbsteinsch�tzung haben h�ufig auch negative Folgewirkungen auf das Familien- oder Berufsleben.
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+ Statistiken +
2001 gab es in �sterreich 19.516 Anzeigen im Zusammenhang mit Cannabis. Diese 19.516 entsprechen 89,3 % aller Anzeigen im Zusammenhang mit illegalen Suchtmitteln. (Suchtmittelbericht 2001)
30 % aller Anzeigen wegen Cannabis, kamen 2001 vom Voralbergerischem Zoll; in allen anderen Z�llen der Bundesl�nder blieb der Wert einstellig.
Weitere Folgen.
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+ Legale Suchtmittel +
Alkohol
Medikamente
Nikotin
Schn�ffelstoffe
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Alkohol: Das Wort Alkohol stammt aus dem arabischen "Arkul" und bedeutet "das Puder, das Feinste". Alkohol entsteht durch Verg�rung von Kohlenhydraten (St�rke) durch Hefepilze, Schimmelpilze und Bakterien. So werden z.B. Bier und Wein produziert. H�herprozentige Alkoholika wie z.B. Schnaps werden durch Destillation ("Brennen") gewonnen. In j�ngster Zeit gibt es neue Getr�nke mit Alkohol, sogenannte Alko-Pops und Softspirituosen. Diese Getr�nke schmecken s�� und fruchtig, enthalten aber gleich viel Alkohol wie Bier, teilweise mehr.

Wirkung von Alkohol
Alkohol kann entspannen, schmecken, die Stimmung heben und zwischenmenschliche Kontakte erleichtern; doch Alkohol ist auch das am meisten verbreitete Suchtmittel unserer Gesellschaft und fordert mehr Tote als andere Drogen. F�hlt man sich nicht wohl in seiner Haut, wird man sich nach dem Konsum gro�er Mengen Alkohol nicht besser f�hlen.
In geringen Dosen wirkt Alkohol erregend, in mittleren und hohen Dosen bet�ubend. Die Reaktionszeiten werden verl�ngert. Bereits geringe Mengen beeintr�chtigen das Fahrverm�gen im Stra�enverkehr.
Je geringer das K�rpergewicht ist, umso weniger Alkohol vertr�gst man. Wenn man es nicht gewohnt bist, Alkohol zu trinken, bekommt man schon nach geringen Alkoholmengen einen Rausch, es folgt �belkeit und man verliert m�glicherweise die Kontrolle �ber das, was man sagt und tut.

Risiken von Alkohol
Bei jedem Rausch sterben Gehirnzellen ab. Das Reaktionsverm�gen wird extrem verlangsamt. Die Koordination ist gest�rt, der Gang wird unsicher, die Sprache verwaschen. Die Stimmung wird zun�chst unbegr�ndet heiter und kann sp�ter unvermittelt in eine depressive Stimmungslage umschlagen, auch Gereiztheit und Aggressivit�t k�nnen durchbrechen.
Wahrnehmungsst�rungen, Bewusstseinsst�rungen bis zur Bewusstlosigkeit treten mit steigender Alkoholdosis auf. Akute Gefahren sind Vergiftungen, z.T. mit Todesfolge, Unf�lle, aggressive und sexuelle Entgleisungen und das Begehen strafbarer Handlungen, vor allem von Verkehrsdelikten und K�rperverletzungen.
Langfristig sch�digt regelm��iger Alkoholkonsum von mehr als 40 bis 60 g t�glich - das entspricht etwa 0,5 Liter Wein und 1Liter Bier - s�mtliche Organe des K�rpers, vor allem Leber, Bauchspeicheldr�se, Magen-Darm-Trakt und Herz. Hinzu kommen typische Hautver�nderungen. Insgesamt kommt es zum vorzeitigen Altern. Gravierend sind auch die Sch�digungen am Nervensystem. An den peripheren Nerven treten Entz�ndungen und Degenerationen auf, die zu sensiblen und motorischen Ausf�llen, zu Gangunsicherheit und L�hmungen f�hren k�nnen. Es kommt zu funktionellen Beeintr�chtigungen und Zerst�rung von Hirnzellen mit der Folge von Einschr�nkungen der Erinnerungsf�higkeit, geistigem Abbau, Wesensver�nderungen und Depressionen. Neben diesen k�rperlichen Folgeerscheinungen treten in Verbindung mit dem s�chtigen Verhalten gravierende psychische und soziale Folgen auf. In fortgeschrittenen Stadien ist die Erwerbsf�higkeit eingeschr�nkt oder aufgehoben.
Regelm��iger starker Alkoholkonsum f�hrt zu k�rperlicher Abh�ngigkeit, die sich darin �u�ert, dass bei Reduzierung oder Unterbrechung der Alkoholzufuhr typische k�rperliche Entzugserscheinungen wie Schwitzen, Zittern, innere Unruhe und vegetative Entgleisungen auftreten. In gravierenden F�llen kann es zu lebensbedrohlichen Zust�nden oder zum Auftreten eines Entzugsdelirs kommen. Bei entsprechend disponierten Personen entwickelt sich nach einer l�ngeren Phase des regelm��igen Alkoholmissbrauchs ein Abh�ngigkeitssyndrom.
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Medikamente: Als Medikamentenabh�ngige/r gilt, wer regelm��ig Medikamente mit psychischer Wirkung einnimmt, ohne dass dies medizinisch begr�ndet ist, und wer dadurch k�rperliche, seelische oder soziale Sch�den erleidet. Bei Medikamentenabh�ngigkeit liegt immer eine psychische Abh�ngigkeit vor, es gibt aber auch Stoffe, die zus�tzlich zu einer k�rperlichen Abh�ngigkeit f�hren.

Zu den Medikamenten, die abh�ngig machen k�nnen, z�hlen vor allem
� Schlafmittel (Barbiturate)
� Beruhigungsmittel (Tranquilizer - Benzodiazepine)
� Schmerzmittel
� Aufputschmittel (Amphetamine, Psychostimulantien)
� Appetitz�gler
� Migr�ne- und Narkosemittel

Die meisten Medikamente, die Abh�ngigkeit verursachen k�nnen, werden eingesetzt, um Gef�hle zu beeinflussen: Unlust, Schlafst�rungen, Angst, Antriebslosigkeit sollen verscheucht oder Freude und Wohlbefinden hergestellt werden. Genau hier liegt auch die Gefahr: Das wiederkehrende Bed�rfnis nach der Stimmungs�nderung kann abh�ngig machen. Medikamente haben ein unterschiedliches Suchtpotential (wie schnell man von einem Stoff abh�ngig wird), die Suchtentwicklung h�ngt aber immer auch mit dem Menschen und seiner Situation zusammen.
Auch Nasenspray gegen�ber kann zum Beispiel eine Sucht entstehen. Auf die medikament�se Gef��verengung reagiert der K�rper meist nach sechs bis acht Stunden mit einer st�rkeren Durchblutung der Nasenschleimhaut - das f�hrt zu einer oft noch st�rkeren Schwellung.
Wird dann wieder zu den Tropfen gegriffen, beginnt der Prozess von neuem. Ein Dauergebrauch f�hrt bereits nach kurzer Zeit zu einer Mangeldurchblutung der Schleimhaut und Drosselung der Schleimbildung (feststellbar an einer trockenen Nasenschleimhaut und Borkenbildung), im schlimmsten Fall zu einer chronischen Nasenschleimhautentz�ndung (medikament�s verursachter "Schnupfen") mit Gef��sch�den an der Schleimhaut.

Aufnahme und Wirkung von Medikamenten
Ketamine und Barbiturate werden intraven�s verabreicht, andere Medikamente werden meist als Pillen, Tabletten oder Kapseln eingenommen. Die Wirkung tritt sofort und anhaltend ein.

Folgen von Medikamentenabh�ngigkeit
� Barbiturath�ltige Schmerzmittel: Gef�hlsschwankungen, Unruhe, Verlust der Selbstkontrolle, Reizbarkeit; Schulter- und Magenschmerzen, Gewichtsabnahme, Seh- und Schlafst�rungen, Hautausschl�ge, Allergien und Kopfschmerzen, erh�hte Unfallgefahr
� Schlafmittel: M�digkeit und leichte Euphorie; Beeintr�chtigung von Reaktionsf�higkeit, Ausdauer und Konzentrationsf�higkeit; Gleichg�ltigkeit, Verletzungsgefahr
� Tranquilizer: Verlangsamung, rauschartige Zust�nde, matte Euphorie
� Appetitz�gler und Aufputschmittel: Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit bei Nachlassen der Wirkung; manchmal: Verfolgungswahn, Halluzinationen
� Ketamin: Blutdruck und Herzfrequenz steigen an, bei �berdosierung kann es zu t�dlich endender L�hmung von Herz und Atmung kommen

Barbiturate haben ein hohes k�rperliches und hohes psychisches Abh�ngigkeitspotential, au�erdem sind dauerhafte Nierensch�den m�glich. Bei aufputschenden Mitteln k�nnen tiefe Depressionen nach Abklingen der Wirkung auftreten, Schlaflosigkeit und Unruhe k�nnen weitere Folgen sein.
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Nikotin: Nikotin ist der Hauptwirkstoff von Tabak und wird meist in Form von getrockneten Tabakbl�ttern konsumiert. Dar�ber hinaus enth�lt der Zigarettenrauch rund 2000 weitere Chemikalien, die h�ufig unter dem Begriff Teer zusammengefasst werden. Neben dem Rauchen - der h�ufigsten Konsumform - kann Nikotin in Form von Schnupftabak, Kautabak, Kaugummis oder Nikotinpflaster eingenommen werden.

Wirkung von Nikotin
Nikotin erh�ht die Wachheit, hebt leicht die Stimmung und unterdr�ckt leicht das Hungergef�hl. �ber die Herabsetzung der Muskelspannung vermittelt Nikotin zus�tzlich ein Gef�hl der Entspannung.
H�ufig wird Nikotin zur D�mpfung von Angst, Wut und Aggressionen, zur Entspannung, zur Beruhigung bei Nervosit�t, zum Abbau von M�digkeit, zur Steigerung der Konzentration, zur Minderung von Schmerzen oder Unterdr�ckung von Hungergef�hlen konsumiert.
Diese Effekte werden nur zu einem geringen Teil durch die eigentlichen Nikotineigenschaften ausgel�st, eine gr��ere Rolle spielen - insbesondere bei chronischen Raucher/innen - Erwartung, Gew�hnungseffekte und psychische Abh�ngigkeit.
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Schn�ffelstoffe: Schn�ffelstoffe sind leichtfl�chtige Stoffe, die D�mpfe abgeben, wie Farben, Kleber, deren Verd�nner sowie Benzin und �ther. Ihren Namen haben sie durch die Anwendung ("Schn�ffeln") erhalten, sie werden durch Inhalation �ber Mund oder Nase aufgenommen. Schn�ffelstoffe sind �berall leicht greifbar und relativ billig zu erwerben: Nitroverd�nner, Nagellackentferner, Fettl�ser, Filzschreiber, Farb-, Lack- und Haarsprays, Kraftstoffe, Fl�ssiggas, Benzin, Klebstoffe, chemische Fleckenmittel etc.
Weiters z�hlen narkotisierende oder lokal bet�ubende Arzneimittel mit Inhaltsstoffen wie Stickstoffmonoxid, Halothan oder Amylnitrit zur Klasse der Inhalantien. Diese Stoffe haben chemisch gesehen sehr wenig miteinander zu tun, auch die Wirkmechanismen sind unterschiedlich. Was sie verbindet ist lediglich die Art der Einnahme �ber die Atemwege. Die in bunten und auff�lligen Fl�schchen angebotenen Schn�ffelstoffe sind als Poppers bekannt und enthalten das organische Gift Nitrit, dem Aphrodisierung und Enthemmung nachgesagt wird und das oft in Tanzclubs und Sexshops erh�ltlich ist.

Wirkung von Schn�ffelstoffen
Wenige Sekunden nach der Einnahme kommt es zu einem f�r ein bis zwei Minuten anhaltenden Rausch, der verschiedene Wirkungen zeigen kann:

� Stimmungs�nderung bis hin zur Euphorie, aber auch Angstzust�nde
� Ver�nderung der Farbwahrnehmung und akustischer Sinneseindr�cke, Halluzinationen, Tr�ume, Bewusstseinseintr�bung und Schmerzunempfindlichkeit
� Erregung, Unruhe, Kontroll- und Koordinationsschwierigkeiten, �belkeit, Kopfweh
� verlangsamte Atmung, im Extremfall L�hmung lebenswichtiger Zentren, Bewusstlosigkeit, Herz- und Atemstillstand bis hin zum Tod
� Die Konsument/innen wirken psychisch ver�ndert, verwirrt, gereizt, in sp�teren Stadien apathisch.

Risiken von Schn�ffelstoffen
Die rasche Erweiterung der Blutgef��e f�hrt h�ufig zu Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, starken Hautr�tungen und �belkeit. Poppers k�nnen Kontroll- und Koordinationsst�rungen, eine verlangsamte Atmung sowie innere Unruhe ausl�sen. Werden gro�e Mengen inhaliert, kann es zu Durchblutungsst�rungen des Gehirns und dadurch zu Sch�digungen oder L�hmungserscheinungen kommen. Das Risiko liegt insbesondere in der Schwierigkeit der Dosierung und der m�glichen Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff.

Versehentlicher Kontakt mit der Haut, den Schleimh�uten oder Augen f�hrt zu schweren Ver�tzungen und m�glicherweise dauerhaften Sch�digungen. Falls Schn�ffelstoffe verschluckt werden, zieht man sich eine starke Vergiftung zu, die einen in Lebensgefahr versetzt.

Bei regelm��igem L�sungsmittelmissbrauch besteht die Gefahr von psychischer Abh�ngigkeit. Auch wenn k�rperliche Abh�ngigkeit nicht beobachtet wurde, so k�nnen die gesundheitlichen Folgen langfristigen Konsums schwerwiegend sein:
� Sch�digung von Gehirn und Nervensystem bis zur Demenz ("Intelligenzverlust")
� Defizite in der Aufmerksamkeit, der Ged�chtnisleistung, des Reaktionsverm�gens
� epileptische Anf�lle, Sch�digungen innerer Organe (v.a. Leber-, Nieren-Atemwegssch�den)
� schwere psychotische Bilder
� Atemstillstand
� Herz-Kreislaufversagen wird beschrieben
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Quellen
http://www.legalisieren.at/recht/hilfe/
http://www.up2u.checkit.at/
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