Danke
Im Lande mehren sich Anzeichen, daß das Volk gebotene Dankbarkeit vermissen
läßt. Ossis sind schon immer ein undankbares Volk gewesen. Sie haben ihre alte
Regierung zum Teufel gejagt, obwohl die auch vorgab, alles nur gut zu meinen.
Jetzt nörgeln sie herum über fehlende Arbeitsplätze, zu hohe Mieten, zu
niedrige Einkünfte, Staus und Baustellen auf den Straßen, statt dankbar zu sein
für Autos, High-Tec und Bananen. Wessis schimpfen, daß sie den Osten mit
durchziehen.
Die einen schimpfen auf die anderen und alle gemeinsam auf die Regierung.
Die Mauer ist wieder da, in den Köpfen, sozial und geografisch.
Es ist Zeit, das Lebenswerk eines Mannes zu
würdigen, dem wir Ungeheures verdanken. Seit 16 Jahren müht er sich, Fehler
seiner Vorgänger auszubügeln, aber keiner hilft ihm:
Arbeitslose arbeiten nicht, Unternehmer unternehmen
nichts, Leute fliegen aus Arbeit, Wohnung und Land, Blüm
macht Renten unsicher, Kanther Straßen, Wissmann
Gleise, Rühes Bundeswehr bräunt sich, Nolte näht, Rexrodt
schönt, Sexbomben, Waigel löchert, Euro
fault, Opposition blockt, Häuser brennen, Bücher
noch nicht, Vulkan explodiert, Oder ufert, Fans
treffen, Berti nicht, Sitten rotten, sogar die Schreibe
- Wie soll der Mann da regieren ? - >Frey`sler läßt ihn gegen den
bayerischen Maßkrug laufen, Chirac hört nicht auf ihn,
Journalisten lachen über ihn. Wieso? Wo er so schön strahlt
wie Castor und gemütlich aus allen Nähten platzt.
Zaubern kann er nicht. Er ist nur ein scheinväterlicher
Illusionist, der bei allen Vertrauen weckt, die auch Geld und Essen
gern haben und an Gott glauben. Hinter der christlichen Fassade treiben`s
Rühster, Glatzen, Frey`sler, Firer, Crumme, Schrepper, Piërer, Sahnierer, Haie,
Geier, Finken, Anleger, Töpfer, Nepper, Hennen, Schwarzer, Buscher,
Spekulanten, Flüchter, Sünder .....im Freizeitpark.
Er verkauft Zukunft, Gold, Silber, Sicherheit, Kultur, Arbeit, Jugend,
Renten, Demokratie, Glaubwürdigkeit, Stabilität, selbst die DM....
Erst Loch, Loch - dann Euro doch
Faule Statistik und faule Kompromisse; honi soit qui mal y pense?.... Der Wille des Europaparlaments, den Vertrag von Maastricht nicht zu brechen, wird ebenso ignoriert, wie das Gelächter der Medien über die Erklärung seines Kandidaten Duisenberg, er werde "freiwillig" in vier Jahren zurücktreten. Nachdem Mitterand Frankfurt am Main als Standort der Eurobank akzeptiert hatte, wäre es fair, den Franzosen den Chefsessel zu lassen, selbst wenn das dem Verstorbenen nicht zugesagt sein sollte. Nein, nationalstur beschädigt er die Glaubwürdigkeit des Euro schon bei dessen Geburt und die deutsch/französische Freundschaft als Kern der europäischen Einigung dazu. Er will Europa mit deutschem Geld, deutschen Bedingungen, deutschen Exporten. Eurobürokratie, -polizei, -geld, -fighter und ein machtloses -parlament ist sein Europa, unkontrollierbar wie die Treuhand bei der Einheit. Ausländerfeindlichkeit und Geld voran machen Menschen in Europa mißtrauisch. Geldstabilität ist wichtig für den Export, hemmt aber den Kampf für Arbeit, solange Lohn-, Sozial- und Steuerdumping möglich.
Er hat diesem Land alles gegeben. An jeden hat er gedacht, niemanden hat er vergessen, die Großen nicht, die er mit Subventionen und Steuergeschenken überhäuft hat - und die Normalos nicht, für die er jederzeit, besonders vor den Wahlen viele leere Versprechen am laufenden Band freiwillig austeilt: Steuersenkungsversprechen, blühende Landschaften, Halbierung der Arbeitslosigkeit, Senkung der Lohnnebenkosten und vor allem die geistig moralische Erneuerung des Landes.
Ich verspreche allen alles. Der
erfolgreichste deutsche Politiker
- nach Hitler, vor Frey`sler.
Dabei wollte er vor dieser Wahl nicht wieder nur leere Versprechungen machen und die Steuern tatsächlich und vor der Wahl senken, weil er befürchten mußte, daß selbst die vergeßlichsten Wähler nicht erneut auf bloße Versprechen reinfallen. Die Versprechen hatten sehr kurze Beine. Wenige Tage nach der Senkung des Solidaritätszuschlags um 2 Punkte mußten die Sozialabgaben, deren Senkung ständig beschworen wird,um 0,8 Prozent erhöht werden. Mit der SPD wurde die Erhöhung rückgängig gemacht, um dann die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Schilda jubelt !
Rin inne Kartoffeln,
- raus ausse Kartoffeln.
Das Kartoffelkonzept wendet er gern vor und nach Wahlen an.Vorher:
Steuern runter, -Versprechen reichen; nachher: Steuern rauf. Vorher:
Gießkanne für ABM, Weiterbildung, Existenzgründung; nachher:
Rotstift für dieselben Maßnahmen.->Wahlzeit-ABM, Wald fegen, Blümchen
pflanzen; wie früher. Erst blühende Versprechen, dann Augenwischerei !
Für den offensichtlichen Widerspruch zwischen dem Versprechen, die
Arbeitslosenzahlen zu halbieren und der Wirklichkeit hat er endlich eine
einleuchtende Erklärung gefunden. Dafür ist er extra nach Neuseeland gefahren,
um den Deutschen beim Aufbinden des Bären nicht in die Augen sehen zu müssen.
Bis zur Wahl werde die Arbeitslosigkeit noch nicht entscheidend reduziert,
sondern danach.
Kommse heute nich,
- kommse morgen. - Mañana.
Durch dieses noch nicht einmal mit dem Versuch einer Begründung oder gar Konzeption versehene verantwortungslose Zweckgerede will er glauben machen, daß er nach der nächsten Wahl das Gegenteil dessen schaffen könnte, was er in 16 Jahren versaubeutelt hat.
Was heißt hier leere Versprechung?
Was die Regierung in 16 Jahren nicht geschafft hat, kriegt sie in den nächsten
Jahren noch kaputt.
Hoffnungslose Junge und Alte fehlen ohnehin in der Statistik. Bei Billigjobs, Rentnern, Obdachlosen, Sozialhilfeempfängern, Kriminellen, Junkies und Suizide sind mehr Arbeitslose versteckt als in der offiziellen Statistik. So ist am Jahresbeginn das Erziehungsgeld für Arbeitslose entfallen, Mehrwertsteuer und Diäten wurden zum 1. April April erhöht. Reform hat er zum Schimpfwort gemacht.
Statt geistig moralischer Erneuerung ist unser Land unter dieser Regierung geistig und moralisch verkommen. Größte Bankskandale, dickste Immobilienpleiten, teuerste Investitionsruinen, höchste Kriminalität, gigantische Industriespionage, unlauterer Wettbewerb, null Steuermoral, Banker als Fluchthelfer und Schlepper, brennende Asylantenheime, miese Politiker, die den Staat fast in den Bankrott treiben, selbst kräftig zulangen und Geld austeilen, das sie nicht haben. Was Wunder, daß viele versuchen in öffentliche Töpfe zu greifen, Starke bedienen sich, Schwache werden verdrängt. So kommen die staatlichen Subventionen wenigen zugute, die nicht einmal mehr Steuern zahlen müssen. Egoismus ist Trumpf.
Er ist nicht der Fels in der Brandung,
sondern der Pfeffersack im Weg.
Dafür kaufen sie größenwahnsinnig Chrysler, Rolls Royce, Nissan, Lamborghini und morgen die ganze Welt. In welchen Taschen landen die Abermilliarden für den Eurofighter? Welchen Sinn soll das teuerste Rüstungsprojekt seit dem zweiten Weltkrieg nach dem kalten Zusammenbruch des ehemaligen Gegners noch haben? Die Zeche blechen Lohnsteuerzahler, Rentner, Verbraucher und Sozialleistungsempfänger. Da sich kein Widerstand regt, werden 3000 Panzer nachgerüstet. Der Bundesverband der Deutschen Industrie ruft offen zum Rechtsbruch der gültigen Tarifverträge auf, will die Gewerkschaften endgültig klein kriegen. Rechtsradikale stecken Asylantenheime und Kirchen an, überfallen Andersdenkende und machen sich in der Bundeswehr breit. Meinungsfreiheit ist in Gefahr. Die F.D.P. ruft dazu auf, parteiintern Kritik zu unterlassen. In der CDU ist sie abgeschafft. Der CSU war Meinungsfreiheit noch nie die der Andersdenkenden, sondern, nicht nur am Katermittwoch, andere hemdsärmlig durch den Kakao ziehen. Da wird geprotzt, gegeißelt, gestoibert und verhinzt. Parteitage werden im Stil autoritärer Parteien durchgezogen. Wer noch zaghaft Kritik wagt (Biedenkopf, Geißler, Wulf), wird eingenordet, muß öffentlich widerrufen (Friedmann) wird ausgesondert wie "dieser Herr" (Weizäcker), der nicht mehr zu uns gehört, oder zu (Späth) vereinnahmt. Dazu ein glatter Generalsekretär, der sich für haltlose Politik des Meisters in den Talks zerreißen läßt.
Er ist selbstgerecht, benutzt, stellt
kalt.
Ex und hopp ! Menschen wie Flaschen !
Konservative, Regierung, Unternehmer und Militärs wollen eine andere Republik. Sie höhlen das Grundgesetz weiter aus. Heute reiche Bundesländer kündigen in der Not den Finanzausgleich, von dem sie selbst Jahrzehnte profitierten. In Gefahr sind Rechts-, Sozial- und Bundesstaat, Meinungs-, Pressefreiheit, Gewerkschaften und Privatsphäre. Rechtsradikale bringen den inneren und äußeren Frieden in Gefahr. Angst geht um, wegen der Arbeit, Zukunft und sozialen Absicherung. Selbst Lebensmitteln trauen Verbraucher nicht mehr.
Euro, Glatzen und Größenwahn
Großen geben, Kleinen nehmen
- 16 Jahre scheinchristliche Politik
Nach Rinderwahn nun Schweinepest. Gesundheit
wird zum Luxus, den sich nicht mehr alle leisten können. Viele trauen
sich nicht mal mehr zum Arzt. Frühkapitalismus statt sozialer
Marktwirtschaft.
Es drängt, daß sich freiheitlich, soziale, rechte Demokraten auf das Recht zum Widerstand besinnen, das ausdrücklich in Artikel 20 des Grundgesetzes aufgenommen wurde, nachdem unsere Nazis die Weimarer Republik gewaltsam beseitigt und unsere Wehrmacht sämtliche Nachbarn überfallen hatten. Wenn schon öffentliches Gelöbnis der Soldaten, dann am Tag des Widerstands, 20. Juli, da Krieg droht, wenn öffentlich Frieden gelobt wird. Der Verfassungsschutz muß die Regierung überprüfen Sie verstößt gegen Art. 26, 1-20, 76, 107 GG.
Alle Deutschen haben das Recht zum
Widerstand
gegen die Beseitigung der freiheitlichen und demokratischen Grundordnung.
Artikel 20 des Grundgesetzes (GG)
Einst seriöse deutsche Großbanken wetteifern bis in Vorstände und Aufsichsrat, wer am besten Steuer- und Kapitalflucht ihrer Kunden ins Ausland organisieren kann, und weil es so gut geht, wenden sie die besten Tricks selbst an. Sogar ein Enkel von Adenauer im Vorstand einer Großbank schämt sich nicht, mindestens eine halbe Million DM Steuern zu hinterziehen. Da sollen wir glauben, daß Banker bei der größten Immobilien- und Kreditpleite von Betrügereien Schneiders nichts wußten ? Spitzenverdiener, Chefs großer Verkaufsketten, Spitzensportler und Medienmacher nehmen gleich ihren Wohnsitz im Ausland, um ihr in Deutschland sauer verdientes Geld dem Zugriff deutscher Steuerbehörden zu entziehen. Und wenn dann Bayern zeigen wollen, daß sie gegen ihre eigenen Amigos hart durchgreifen, dann zu einem gefahrlosen Zeitpunkt, als Amigo Zwick mit seinen schwarzen Millionen schon längst in der Schweiz war und als Bayern wieder ein paar Jahre später dem Sohn den Steuerstrafprozeß machen, ist die Steuerhinterziehung verjährt; wie passend !
Die Bayern hängen keine Amigos.
Statt Steuerflucht und -hinterziehung wie in den USA wirksam zu bekämpfen, ist hierzulande die Steuer für Einkommen fast abgeschafft. Empörung der Koalition über Schröders 20% Mindeststeuer zeigt, was ihre Leute für Steuern zahlen. Oft genug weniger!
Der Spitzensteuersatz, den keiner zahlt,
ist eine "Chimäre".
Das Finanzamt von Bad Homburg, der Schlafstadt der Banker von Frankfurt am Main, erstattet mehr Einkommensteuer, als es einnimmt. So ist es inzwischen auch bundesweit, während die Lohnsteuer mit 200 Milliarden den Bundeshaushalt füllt zusammen mit der Mehrwertsteuer, die von Verbrauchern gezahlt wird, und noch einmal 150 Milliarden in den Topf bringt. Obwohl die Vermögen in der BRD trotz der Arbeitslosigkeit enorm wachsen, sind Vermögenssteuer und Gewerbekapitalsteuer abgeschafft. Normalos zahlen die Zeche für Große. Um staatliche Töpfe rangeln sich viele. Starke und Unverfrohrene greifen zu. Zunächst Minister, Staatssekretäre und Parlamentarier, die ihre "Neben"einkünfte nicht offenlegen und mit den staatlichen Diäten nicht verrechnen müssen, selbst wenn sie nur kurze Zeit gejobbt haben. Überflüssige und teure Flüge der Regierung und Parlamentarier mit Bundesmaschinen passen in das Bild. Wer will sich da über Schwarzarbeit von Sozialleistungsempfängern wundern. Sie machen im kleinen nach, was Große vormachen.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf.
Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus ist Mißbrauch von Subventionen und Sozialleistungen willkommener Vorwand, nur Soziales aller Art, Renten, Wohngeld, Sozialhilfe, Leistungen im Krankheitsfall abzubauen, während Diäten, Subventionen und Großaufträge ungeniert weiter ausgeteilt werden. Nicht Rentnern, der Regierung sollte man die Renten kürzen und Chips für Rüstungseinkäufer einführen.
Der Staatshaushalt ist zum kalten Buffet
verkommen, bei dem die vorderen Ränge ausfressen, was die hinteren anschaffen.
Da überweist die Thyssen AG 13 Millionen auf ein obskures Schweitzer Bankkonto und die Buchhaltung von Thyssen weiß hinterher nur noch, daß sie es auf Anweisung der ELF AG getan hat. Thyssen läßt sich ohne Gegenleistung die "wohlerworbene" Zusage von Subventionen in Milliardenhöhe bei dem "Verkauf" der Chemieanlagen in Leuna mit mehr als 2 Milliarden vergolden. Leisler -Kiep, der schon bei der Parteispendenaffaire als damaliger Schatzmeister der CDU eine unrühmliche Rolle spielte, agiert dabei im Hintergrund. Trotz dieser Ungereimtheiten sollen den Regierungsparteien keine Vorteile zugeflossen sein. Sagt die CDU.
Tiefpunkt des moralischen Verfalls dieses Landes ist die Verhökerung des zweiten ostdeutschen Chemiestandorts in Buna ausgerechnet an Dow Chemikal, die Napalm für den Giftkrieg gegen Vietnam produzierten. Für die kostenlose Übernahme der Standorte und die Schaffung von gerade einmal 2.200 Arbeitsplätzen bekam die Firma noch 10 Milliarden DM an Subventionen. Welch grotesker Gegensatz zu der moralischen Entrüstung über die Giftgasproduktion des Irak, bei der deutsche Firmen noch kräftig mitgeholfen haben. Iran-Contra Affaire auf deutsch. Amerikanische Giftgaschemie tritt die Nachfolge der IG-Farben an, die Zyklon-B für Krematorien produzierte und von jüdischen Institutionen in Deutschland, Israel und Amerika kein Wort des Protestes. Entlassung eines jüdischen Museumsdirektors und Immobilienskandale werden dagegen lautstark in der Öffentlichkeit ausgetragen. Jüdische Instutitionen verkennen Wiederholungen der eigenen Geschichte.
Milliardensubventionen für Großunternehmen und Steuervergünstigungen für Großverdiener haben ihre Gewinne und Börsenkurse explodieren lassen. Aber was hat unser Land davon, wenn sie Gewinne mit Hilfe deutscher Banken im Ausland steuerfrei anlegen?
Er hat die Kaste wenigtuender
Nichtsnutze durch Wendegewinnler aufgebläht, die Börsenspiele,
Immobilienspekulationen und Steuerhinterziehung für Arbeit halten.
Geld steht für ihn immer an erster Stelle trotz der salbungsvollen Reden zu Weihnachten, die DM bei der Einheit, jetzt der Euro. Preise für Vermögensgegenstände haben sich so in den letzten 16 Jahre vervielfacht, riesige Vermögen wurden ohne Arbeit und Abgaben gebildet und werden noch gezuckert, damit sie nicht fliehen. Unkontrollierte Finanzströme, die sich heimatlos auf Renditejagd ungehindert über Grenzen tummeln, sind ein tödliches Risiko für Wirtschaft und Politik geworden, nicht nur in Rußland und Asien. Arbeit, Ehrlichkeit und Leistung werden bestraft, Beutelschneider, Abzocker triumphieren.
ER macht Spaß Millionär zu sein
Bei der Anschaffung des Eurofighter sind Erfahrungen bei der
Beschaffung der Starfighter falsch verwertet worden. Tanaka, der damalige
Regierungschef Japans mußte wegen illegaler Zuwendungen der
amerikanischen Rüstungsfirma Lockheed seinen Hut nehmen, Prinz Bernhard der
Niederlande war nicht abwählbar. Helmut Schmidt wünschte dem damaligen
Verteidigungsminister Strauß einen Schleudersitz, bevor er
Kanzler wurde. Bei Rüstungskäufen immer das gleiche Spiel,
Starfighter, Augusta, HS30 etc, sonst würden die Eurofighter
nicht so lautlos angeschafft.
Sind alle alten Fighter verbraucht ?
Die Anschaffungsausgaben für die Eurofighter betragen nach dem gegenwärtigen Preis- und Entwicklungsstand, der sich im Laufe der Zeit meist verdreifacht, in Deutschland 23 Milliarden, in Großbritannien 30 Milliarden und in Italien und Spanien noch einmal 30 Milliarden, zusammen ca. 83 Mrd. Die Anschaffungskosten sind nur ein Viertel der Gesamtkosten, die noch die Kosten für Unterhaltung, Wartung, Erneuerung, Ausbildung etc. umfassen. Das bedeutet ohne Preissteigerungen 330 Milliarden und mit Preissteigerungen werden eine Billion DM herauskommen. Durch das teuerste Rüstungsprojekt seit dem Kriege sollen in Großbritannien gerade 10.000 Arbeitsplätze gesichert werden, weitere 200 und 1.500 bei der Zulieferindustrie. Deutsche Arbeitsplätze ? Fehlanzeige! Würde man jedem der 10.000 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze gesichert werden sollen, 10 Millionen in die Hand drücken, würde die Konjunktur ziviler Produkte in Europa spürbar angekurbelt. Eine solche Milchmädchenrechnung ist stimmiger als die offizielle Volksverdummung, die Anschaffung des Eurofighter diene der Schaffung von Arbeitsplätzen. Es geht um Geld und Macht. Rüstung ist das heißeste Geschäft, weil Bedarf und Preise künstlich sind und Käufer abhängig werden. Wie gut, daß lokale Kriege nach der Wende so zugenommen haben. Sonst hätte Rüstung keinen Gewinn mehr. Man muß außenpolitisch nur jedweden Separatismus fördern, geografisch, politisch, religiös, sozial, und schon hat man`s; außerhalb der NATO, Jugoslawien, andere Maßstäbe setzen als innerhalb, Palästina, Baskenland, Irland etc. Vorwände für Kriege sind oft genug provoziert worden, Havanna, Sarajewo, Gleiwitz, Tonking, etc. Sex ist neu.
Mit den gigantischen Rüstungsausgaben könnte man ein Programm zur Förderung und Erhaltung von Mittelstand auflegen, das die Arbeitslosigkeit in ganz Europa praktisch beseitigen könnte. Arbeitslosigkeit beseitigen nicht Großunternehmen, die riesen Subventionen schlucken und durch Rationalisierung, Produktivitätssteigerung und Standortverlagerung Arbeitsplätze firen, sondern Ideen und Mittelstand. Dienstleister, Handwerker, Freiberufler, Mittelstandsbetriebe und Existenzgründer haben nicht die Möglichkeiten, "wohlerworbene" Subventionen ins Ausland zu verkaufen, in Billiglohnländern zu produzieren, Gewinne ins Ausland und Subventionen nach Bremen zu "transferieren".
Arbeitslose sind gewollt.
Angst um den Arbeitsplatz und Terror der
Rechtsradikalen schüchtern ein und fördern den "Ruck" nach rechts für
soziale Ab- und militärische Aufrüstung.
Öffentlicher Verkehr wird nur gefördert, wenn es ordentlich zu verdienen gibt. Der Transrapid kostet für den Anfang 10 Milliarden, Einschnitte in die Landschaft und weitere Verluste bei der Bahn, um eine halbe Stunde zwischen Berlin und Hamburg zu sparen. Im Hochgeschwindigkeitsprofitrausch wird geschlampt. Das Rad der Eisenbahn, war für die Leute sicherer als ein Atomreaktor.
Die Automobilindustrie hat 200.000 Arbeitsplätze abgebaut und wird dennoch so gefördert, daß sie Milliarden für Luxusautomobilwerke ausgeben kann. Aber bei 5 DM Benzin verlieren alle die Fassung, obwohl die Koalition nach großem Wahlkampfgeschrei gestehen muß, daß die Tendenz richtig ist: Benzin teurer, Steuern runter. Benzinpreis und Anschaffung sind seit der Ölkrise schon verdoppelt und werden dies in den nächsten Jahren auch ohne Grüne erneut tun. Aktienpreise haben sich verdreifacht und sind unversteuert in privaten Taschen gelandet. Der Benzinpreis landet überwiegend im Steuersäckel und kann für Steuersenkungen der Löhne und Einkommen verwandt werden. Politische Kultur ist so verkommen, daß Politiker, die vor den Wahlen "zu ehrlich" sind, als nicht clever gelten. Geld und Auto rangieren vor Mensch und Umwelt.
Ein Kratzer am Auto ist schlimmer
als eine Oma überfahren.
Die Blechkisten geniessen nicht mal in Amerika solche Verehrung. Dort ist
die Geschwindigkeit auf den Autobahnen seit Jahrzehnten beschränkt; im übrigen
Europa auch. In Frankreich sind Kratzer am Auto so normal wie an der Ehe.
Parken mit Doppelkick. Bei Rentenkürzung und Arbeitslosen ist die Empörung
nicht halb so groß. Als sollten die teutschen Männer eine Potenzsteuer zahlen.
Dabei müssen wir froh sein, in Zukunft für 5 DM noch Luft und Wasser
zu bekommen. Ossis zahlen nach überdimensionaler Sahnierung der Erschließung
bald soviel. Dafür stinken halbleere Gullis wie blühende Pissoirs. Waldbrände
verdunkeln die Atmosphäre, Atomstrahlen können ungehindert durch die Lande
reisen, Landschaften werden überschwemmt. Wer will da noch über grün lachen,
auch wenn 5 DM voreilig sind?
Grün ist in, wo Millionen Menschen unermüdlich und eindrucksvoll mit
Blumenmeeren gegen Raserei und Alkohol am Steuer demonstrieren nach dem
Tode von Lady Di und Ayerton Senna. Warum können
Raser, die auch ein schönes Begräbnis möchten oder wenigstens einen männlichen
Look wie Nicki Lauda, nicht mit Stoibers Vignetten hinter Zäunen rasen; sie
müssen ja nicht im Straßenverkehr wie Wiesheu Unschuldige überfahren.
Bei den Kosten, die wir als lonely Autocowboys verursachen, werden Kosten für
Gesundheit, Allergien etc. und Umwelt verkannt.
Warme Worte für die Familie haben Konservative schon immer gefunden. Außer dem Kindergeld, das ohne Rücksicht auf Bedürftigkeit ausgezahlt wird, und einigen Ermäßigungen für Würmlingreiche sind alle für Familien bedeutsamen gesellschaftlichen Fortschritte und deren gesetzliche Absicherung -Gleichstellung von Mann und Frau und der nichtehelichen Kinder, keine schmuzige Wäsche bei der Scheidung - gegen erbitterte Blockade der Konservativen durchgesetzt worden. Ein Dauerbrenner konservativer Familienpolitik ist der strafrechtliche Schutz des werdenden Lebens. Damit lassen sich Emotionen schüren, das kostet nichts und förderte in zwei Weltkriegen den nötigen Nachschub an Soldaten. Während der gesamten Regierungszeit ist dieses Thema endlos warm gehalten worden und nachdem nun der Kompromiß der Kompromisse gefunden und vom Verfassungsgericht abgesegnet war, schafft es die Familienministerin Emotionen für die nächste Wahl grundlos erneut anzuheizen. Passiert ist nur, was fortschrittliche Familienpolitiker seit 100 Jahren erklären, daß Bestrafung der Abtreibung diese nicht verhindern kann, sondern nur Hilfe für alleinstehende Mütter. Alleinerziehende bleiben steuerlich und sozial benachteiligt.
Wichtigste Familienpolitik ist Kriegsvermeidungspolitik. Konservative haben in diesem Jahrhundert schon zwei Weltkriege auf ihrem Gewissen. Jetzt machen Ostlandreiter bei der Bundeswehr wieder mobil. "Abgrund von Landesverrat" bei der Führerakademie? Eher als damals bei der SPIEGEL-Affaire.
Reichsheer, Wehrmacht, Bundeswehr ? Die ersten beiden
Militärmaschinen haben je einen Weltkrieg angezettelt. Die dritte macht nicht
den Eindruck, Frieden und Völkerverständigung anzustreben. Wenn Amis erneut zum
Computerkrieg um Öl, Sex und Medien
rufen, schrein unsere Jungs sofort Hurra.
US-Militärs haben es geschafft:
Computerkrieg ohne eigenes Risiko, gegen
unterlegene Gegner
-ein amerikanischer Alptraum
Eine schreckliche Versuchung auch für ein demokratisches Land, der sein ehemals pazifistischer Präsident sich nicht entzieht, nachdem Konservative und Rüstungslobby ihn mit beispiellosem Aufwand in die Enge trieben.
Sexbomben auf die Ärmsten der Armen,
auf eins der ärmsten Länder, ausgerechnet auf eine Arzneimittelfabrik als miese Ablenkung unter falschem Vorwand. Häßlich, dreckig, gemein! Welche Welt? Überall Not, Elend, Überschwemmungen, Brände, Verhungern, Katastrophen und an der Spitze der Zivilisation Säufer und Hurenbock, Pleitegeier und Dauerstrahler unfähig zu Kritik oder gar Widerstand. Sollen unsere Jungs bei solch dreckigen Friedenseinsätzen demnächst mitmachen? So kann man Probleme der Dritten Welt auch lösen. Irak benötigt eh keine Geburtenkontrolle mehr, Sudan keine Sterbehilfe und wenn Pakistan und Indien bei der A-Produktion weiter geholfen wird, sind die Probleme von Mutter Theresa gelöst. Auch Unterlassen ist Friedensverrat, § 80 StGB, Art. 26 GG.
Neben dem äußeren muß der Frieden in den Familien das höchste Ziel der Familienpolitik sein. Nachdem Gleichberechtigung der Familienmitglieder zumindest gesetzlich festgeschrieben ist, wären klare Regeln der finanziellen Verhältnisse für Ehen und nichteheliche Gemeinschaften wichtigste Voraussetzung gedeihlicher Familienverhältnisse. Stattdessen sind Familien noch von Verhältnissen des vorigen Jahrhunderts geprägt. Seither bestimmt das BGB patriarchalisch, daß Unterhalt "angemessen" sein müsse. Bemühungen der Gerichte, für Beteiligte vorhersehbere Regelungen an Stelle des Gesetzgebers festzulegen mußten unzulänglich bleiben. So sind Familien unnötig zerstritten. Streit wird oft mit einer nicht mehr zu überbietenden Härte ausgetragen, der bis hin zu zweifelhaften Strafanzeigen und tatsächlichen Straftaten gegen Ehepartner oder Väter eskaliert und sogar in Einzelfällen zu Attentaten Verzweifelter auf Prozeßbeteiligte. Scheidung beendet jede dritte Ehe. Millionenfaches vermeidbares Leid bei Kindern und Eltern.
Auch im übrigen ist die Rechtspflege völlig überlastet. Sie
bekommt politische und gesellschaftliche Versäumnisse deutlich zu spüren.
Familienstreitigkeiten haben extrem zugenommen, Mahn- und Streitverfahren, die
aus Insolvenzen von Firmen und Verbrauchern resultieren sind uferlos, die
Rechtspflege in den neuen Bundesländern ist zusätzlich durch die mißlungenen,
komplizierten und mehrfach geänderten Regelungen der Einheit überflutet,
in vielen Verfahren ist Stillstand der Rechtspflege eingetreten. Währenddessen
lassen sich Richter des höchsten deutschen Gerichts, des
Bundesverfassungsgerichts, als "Gewinnertypen" in der Presse
feiern, das eigentlich letzte Zuflucht für alle sein soll, die von staatlicher
Willkür betroffen werden, das Bollwerk zum Schutz der Verfassung des
demokratischen und sozialen Rechtsstaats. Der Verfassungsauftrag wird
pervertiert, wenn sich beim höchsten Gericht Winner breit machen, die mit den
Loosern, die es anrufen, nichts gemein haben. Sieg Heil !
Winner richten Looser !
- Unsere Justiz !
Auf dem rechten Auge ist sie blind. In Lübeck mußte sie eins drauf bekommen, um zu begreifen, daß sich Ausländer selten selbst anzünden. Staatsnah war Justiz immer: Kaiser, Weimar, Nazis, BRD, DDR und jetzt: So schonend wie die Justiz seit Adenauer mit der eigenen Nazivergangenheit umgeht - kein Nazirichter wurde verurteilt , schoon garnicht Arbeitsrichter oder Grenzsoldaten- so schonungslos verfährt sie mit DDR-Juristen. Vom Mitläufer Gauck kein Wort der Kritik, daß Urteile des Volksgerichtshofs erst jetzt aufgehoben werden, wo DDR-Richter für geringere schon längst sitzen. Die Justiz will Saubergau nicht zum Brust-, sondern zum Schulterklopfen. Schmutzige Finger der Politik immer mit auf der Waage. Könnte man bei uns auch alles ans Licht holen, erlebten wir nicht nur Dopingskandale bei der Tour de France. Doppelte Moral!
Die Bürger werden von der steigenden Kriminalität hart getroffen: Mißbrauch und Tötung von Frauen und Kindern, rechtsradikaler Terror, brennende Gebäude, Übergriffe gegen Ausländer und Deutsche, die sie schützen wollen. Es ist inzwischen für Pfarrer, die es mit der Nächstenliebe ernst nehmen, gefährlich geworden, Ausländern zu helfen, weil sie befürchten müssen, daß ihre Kirche abgebrannt wird. Von Raub, Mord, Einbruch, Betrug, Diebstahl und Erpressung werden vor allem die betroffen, die sich keine aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen leisten können. Nachdem die Regierung Kriminalität in den letzten 16 Jahren ständig hat ansteigen lassen, hat Kanther rechtzeitig zur Wahl die Wunderwaffe dagegen gefunden. Mit Wanzen und Lauschern hört die Polizei jetzt alles. Gelegenheitstäter und Unbeteiligte werden erwischt. Profis fallen nicht darauf herein. Bekämpfung der Kriminalität verkommt zum technischen Problem. Der Videoangriff soll folgen. Technik ist bequemer als Beseitigung gesellschaftlicher Ursachen. Wenn`s in Lassing um`s Leben geht, fehlt das Geld für Technik. Laboriert wird nur an den Symptomen. Schlechte Vorbilder, Wirtschafts-und Steuerkriminalität, Sex and Crime in den Medien, Insolvenz, Perspektivlosigkeit, Isolation und soziale Kälte demoralisieren, fördern Schwarzwirtschaft, Kriminalität und den Teufelskreis, Drogen und Beschaffung. Schreckenstaten Jugendlicher sind Folgen von Gewaltorgien, Rambo, Zombies und Waffenhandel. Statt diese Ursachen zu verändern werden wieder Grundrechte beseitigt. Aufdeckung von Water- und Barschelgate ist in Zukunft bei uns unwahrscheinlich, da sich keine "deep throat" mehr trauen wird, die Presse zu informieren.
Leute schlaft ruhig weiter! -
Unsere Polizei hört und sieht bald alles
Überfüllte Hochschulen bilden Lehrer-, Juristen-, Ärzteschwemmen aus. Computerspezis fehlen. Proteste bewegen nichts, aber wenn Verlage satt verdienen können, wird künstlich Falschschschreibung oktroyiert. Den Leuten wird nicht auf``s Maul geschaut, sondern auf die Finger gehauen. Bildungschaos! Nicht einmal Sprache bleibt von Profitsucht verschont. Wissenschafts-, Kultur- und Bildungsnotstand sowie Jugendarbeitslosigkeit sind Ursachen für no future, Drogen und Glatzen. Für unsere Renten, Schulden und Umweltsünden soll die Jugend aufkommen. Damit sie auch begreifen, wie gut wir`s meinen, wird die einjährige Warteschleife eingeführt und der große Berliner Senat erzieht Jugendliche künftig im Knast. Zu spät!
Deutsche haben Ausländern alles zu verdanken. Ohne französische Revolution gäbe es Deutschland nicht. Russen, Amerikaner, Franzosen, Engländer und alle Alliierten des zweiten Weltkriegs haben uns ein Leben in Freiheit ermöglicht.Türken, Italiener und andere machen nicht nur unsere Drecksarbeit, sie zahlen auch mehr an Steuern und Sozialabgaben, als sie einschließlich der Asylanten und Kriegsflüchtlinge kosten. Ohne Ausländer gäb`s bald nur Rentner. In Deutschland lebende Ausländer begehen statistisch nicht mehr Straftaten als Deutsche. Straftaten, die Deutsche im Ausland begehen, werden übersehen. Schreckliche Straftaten, die Deutsche im zweiten Weltkrieg an Ausländern begangen haben, haben uns uneinholbar an die Spitze jeder Statistik von Greultaten an Ausländern gesetzt. Deutschland wurde noch nie angegriffen. Wer das vergißt und gegen Ausländer Stimmung macht, der sucht neue Minderheiten, auf die der Zorn der Bevölkerung über verfehlte Politik gelenkt werden kann, da Juden nach ihrer Ausrottung hierfür nicht mehr ausreichen. Für Probleme unseres Landes sind nicht Ausländer verantwortlich, sondern unsere Politiker. Klein Holland ist heute Vorbild bei Arbeits-, Jugend-, Familien-, Drogenpolitik und Privatisierung.
Gestern wurden Hexen und Juden
verbrannt, -heute Ausländer.
Die geläuterten Russen, Polen, Tschechen und Ungarn haben Ostdeutschen den Weg in die Freiheit geebnet. Was täten wir ohne ausländische Kultur, Musik, Medien? Wohin führen wir im Urlaub? Ohne europäische Gemeinschaft wären Wirtschaftswunder und Exportüberschuß unmöglich. Ohne Ausländer und ihre Pommes frites, Burger, Gulasch, Käse, Pizza, Pasta, Döner, Gyros, Kaffee, Südfrüchte, Knäkkebrot, Sojaprodukte usw.wären wir inzwischen verhungert und verdurstet, vor allem, wenn wir nach regem Verzehr von Eisbein und Saumagen nicht so aussehen möchten wie Schweinebacke und Heine nicht für eine Mayonnaise halten. Bevor wir Ausländern Deutsch und Wesen beibringen, sollten einige Urlauber wenigstens Ballern, Eimersaufen und Liebe machen ohne Finger in der Sprache des Gastlands radebrechen oder wie er Dinglisch; auch Sprachlosigkeit paßt nicht zu Europa.
Geistlosigkeit hat keine persönlichen Charakteristika, die es sich lohnte zu merken. So hat der Kanzler des Volks der Dichter und Denker nur ein bekanntes persönliches Kennzeichen.
cheese
Äußerungen sind keine bemerkenswert, nur seine leeren Versprechen und "Seid vernümffftig". Damit hat er zugleich die Sprachreform eingeleitet. Er ist so langweilig, spießig und angepaßt, daß er nicht einmal Kontakt zu Dichtern und Denkern hat, wie seine Vorgänger, außer vielleicht zu Freytag. Absurd ist die Vorstellung, er könne Leib und Leben riskieren als Widerstandskämpfer für Demokratie und Freiheit. Man muß mit 68 nicht aussehen wie Inge Meysel mit 84. Mit zwei Zentnern Lebendgewicht hat er die Kontrolle über den eigenen Körper und die Regierung verloren. Bei Sport müßte er sich schämen. Sein ungesundes Vorbild schadet dem Gesundheitswesen. Ohne Klinik kann er nicht ein Kilo ab- und zwei zunehmen. Er regiert wie er ißt.
Weltmeister im Kartoffel-JoJo
Schröder, Fischer, Gysi haben mehr Format: fit, charmant, nüchtern, kritisch und offen. Erst Häusle bauen, dann heiraten. So war der Spießer der Nation schon in jungen Jahren. Eine Affaire traut man nur der besseren Hälfte zu. Wenn andere Affairen haben sollen, ziehen spießige Pharisäer sie durch den Dreck. Bei Brandt und Clinton klappte es, bei Schröder wird`s versucht.
Das deutsche Kulturvolk wird von machtgierigen, unehrlichen Karrieristen regiert, die wieder auf dem Weg sind, sich über andere Völker zu erheben. Und so Geistlose machen sich über die 68’er lustig, die an der Seite der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Verkrustungen des kalten Krieges aufgebrochen haben mit Losungen wie "mehr Demokratie wagen". Brandts Ostpolitik hat Entspannung gebracht, nicht die Blockade Konservativer gegen Moskauer und Warschauer Verträge und KSZE in Helsinki. Die Jeansgeneration hat frischen Wind in den Westen geblasen, der auch die Betongesellschaft im Osten aufgeweicht und letztlich weggefegt hat. Wolf Biermann, Ost hat 1968 Wolfgang Neuss,West getroffen und eine Platte gemacht und nicht Spitzen der bundesdeutschen Gesellschaft. 68 war das Jahr von Freiheit und Unterdrükkung in Ost und West. Gänsefußpolitiker haben mit 17. Juni, Prager Frühling, Dissidenten im Osten genausowenig gemein, wie mit Dissidenten im Westen. Diese Leute haben weder im Westen den kalten Krieg überwunden, noch hätten sie es im Osten gewagt. Gänsefüsse waren Kampfmittel des kalten Krieges, die Fronten zementierten und nicht bessere Einsicht. Ohne selbstbewußt lockere, antiautoritäre Moral der 68`er wäre die Wende nicht denkbar gewesen. Hier ist sie unseren Autoritäten ein Dorn im Auge. Unter moralischer Wende verstehen sie, Langzeitwirkungen von 68 zurückzudrehen. Frauen werden aus dem Beruf gedrängt, sollen sich wieder mit Kirche, Kindern und Küche begnügen, statt Oswald Kolle wieder spießige Verklemmung. An dieser doppelte Moral ist schon der Osten gescheitert. Hier und heute werden so Anpassung, Scheinheiligkeit, Korruption, Sexualdelikte und Sexbomben verursacht.
Er hätte im Osten sowenig
demonstriert wie im Westen,
sondern im Politbüro gesessen.
Der Aufstand des Ostens war für ihn ein unverdientes doppeltes Glück. Im Westen hatte er alles verschlimmert, was er seinem Vorgänger Schmidt vorwarf, und die Mehrheit verloren. Nur mit Stimmen der leichtgläubigen Ossis, die auf seine blühenden Landschaften hereinfielen, ist er seit 1990 an der Macht geblieben. Zweitens konnte er die Einheit, das Ergebnis eines jahrelangen Prozesses im Osten, als sein Werk verkaufen. Er war nie Demonstrant, nur artiger Ministrant, hat gelernt, zu beweihräuchern und an der eigenen Karriere zu stricken. Wenn er auf der anderen Seite geboren wäre, hätte er nicht an der Nikolaikirche demonstriert, sondern im Politüro gesessen und wie im Westen Demonstranten prügeln lassen. Logisch, daß sich unbequeme, Bündnis 90 und Grüne, fanden. Es ist seine besserwesserische Anmaßung, sich Lorbeeren der Wiedervereinigung umzuhängen, die sich Ossis erkämpft haben, mit denen er weder vor, noch nach der Einheit etwas gemein hat, die er im Gegenteil bitter enttäuschte. Ebenso anmaßend schmückt er sich mit den Leistungen Deutscher in Ost und West, die sie trotz seiner Politik erbrachten. Er paßt besser zu Breschnew, Nixon und Li Peng als zu Dubcek, Dutschke, Luther und Bohley, auch wenn er versucht mit ihr Kaffee zu trinken. Die gaben sich auch nur kritiklos rosa positiv wie seine Freunde, Silvio, Boris, George; sein bester ist jetzt für zwei Wochen Edmund, Euroskeptiker und alofreie Maß Trinker. Als Ossis schon skandierten, "Wir sind ein Volk", wollte er in seinen 10 Punkten nur eine Kooperation und verärgerte die Alliierten mit den Ostgrenzen. Seinen Politikabschnittszweckfreund Gorbatschow, den er vorher mit Goebbels verglich, hat er vergessen. Sonst hätten sich CDU und F.D.P. Wendepiruetten nicht so selbstverständlich einverleibt, die schlimmer sind als die PDS, die Geschichte schneller begreift als deutsche Banken, Industrien, Behörden, Justiz, Vertriebene, Kommißköppe und Politiker nach dem Holocaust und unsere Gesellschaft mit der radikalen Kritik bereichert, ohne die kein System auf Dauer besteht. Sonst hätte er nicht zulassen können, daß Früchte der Einheit so einseitig verteilt wurden, daß durch Rückgabe vor Entschädigung die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwikklung im Osten zerstört worden ist, daß der Osten zur verlängerten Ladentheke des Westens verkümmerte und daß die Treuhand die Sensation schaffte, das gesamte Volksvermögen der ehemaligen DDR zu verscherbeln und dabei 600 Milliarden DM Verlust zu machen. Was macht da schon eine Milliarde im Vulkan.
Seine Treuhand verschleudert
das ganze Ostvermögen
und legt noch 600 Milliarden drauf.
- Wo ist das Geld geblieben ?
- Jetzt soll das Westvermögen dran.
Hätte er alles für eine Mark an Parteifreunde verkauft, wie die Berliner Backbetriebe, hätte Frau Breuel sogar Gewinn gemacht und dem Steuerzahler wären Verluste erspart worden. Jetzt treibt sie für die EXPO 2000 ähnliches.
Er soll unser Oma zum Finanzminister
machen. - Die kann Löcher stopfen
und hat die Groschen beinander.
Kein Kaufmann, der nicht einmal dem Gemeinwohl verpflichtet ist, kann Gelder verschleudern, wie die Regierung Staatsgelder, Verpflichtungen schleppend erfüllen und mit kreativer Buchhaltung Löcher kaschieren.
Er ist nicht der Kanzler der Einheit, sondern der Spaltung des Landes in eine Handvoll von Sahneempfängern, die nicht einmal Steuern zahlen und Gekniffenen. Unser Land kann sich diese Politik nicht einen Tag länger leisten. Weder gegen Arbeitslosigkeit, noch gegen leere Kassen noch für sonst eins der dringendsten Probleme hat diese Regierung ein Konzept entwickelt, gar umgesetzt, auch wenn sie drei Wochen vor der Wahl irgendwelche Papiere aus dem Hut zaubert. Bemerkenswert ist allenfalls, daß es auf Innovation ankomme.
Wo er Recht hat, hat er Recht.
Innovation ist der "Königsweg".
Fangen wir mit der Regierung an.
Schon zwei Jahre vor der Wahl wird nur noch Wahlkampf betrieben, Debatten im Bundestag sind zu PR-Veranstaltungen verkommen, die den Steuerzahler viel Geld kosten, ohne daß etwas dabei herauskommt. Schuld für immense Probleme unseres Landes wird anderen in die Schuhe geschoben, den Ausländern und Sozialleistungsempfänger wegen der Staatsverschuldung und im übrigen der Opposition mit der These von der Blockadepolitik, als wäre die Regierung nach 16 Jahren nicht selbst für den Zustand des Landes verantwortlich.
Des Kaisers neue Kleider:
- nach roten Socken rote Lügen
- alles second hand
Wenn Christliche und Soziale es mit dem Zusammenhalt der Demokraten ernst meinen, sollten sie sich um braune Socken, braunes Geld und braune Lügen sorgen, statt gegen Ausländer Front zu machen. Wo bleibt in dieser Schieflage der Nation soziale und christliche Verantwortung für die Schwachen? Statt hire wird weiter gefiret, statt in den deutschen Arbeitsmarkt zu investieren, kauft die deutsche Automobilindustrie im Ausland Luxusfabriken zu Höchstpreisen. Topmanager schnappen über und betätigen sich als Rausschmeißer, größenwahnsinnige Aufkäufer und Peanuts-Player.
Chrysler, Rolls-Royce, Lamborghini,
Nissan - mit Zucker vom Strahlemann.
Nächste Wahlversprechungen werden aufbereitet:- die blockierte
Steuersenkung komme im Jahr 2000, -Arbeitslosenzahlen sänken mit Einführung des
Euro, -nach den Wahlen gehe Konjunktur aufwärts, - Kriminalität abwärts. -
Dabei ist die nächste Steuererhöhung, um die Senkung für die Großen zu
bezahlen, schon im Nähkästchen. Nolte sei Dank!
Blumen, Steuern und Statistik -
Wahlbetrug im Wiederholungsfall
Tatsächlich werden die Probleme unter dieser Regierung solche Dimensionen annehmen, daß die Versuchung riesengroß wird, die daraus resultierenden Widersprüche zwischen den Normalos und den wenigen Nutznießern dieser Politik mit undemokratischen Mitteln zu beherrschen. Abbau von Bürgerrechten, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gewerkschaften und Aufrüstung der Rechtsradikalen und Militaristen ist schon in vollem Gang. 16 Jahre lang wurde den Ellenbogen das Feld überlassen. Jetzt sind Basebalschläger und Maßkrüge dran. Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung ist in Gefahr.
Scheiß Politik ist kein Naturereignis
und trägt auch nach 16 Jahren keine Früchte.
Gebeine lange Verstorbener erneut zu beerdigen, ist eine unappetitliche Mode; an grobe Sprüche Verstorbener zu erinnern, müßte aber nicht nur in Bayern Freude machen. Klartext ist nötig. Nostalgie ist in. Wir wollen unser altes Stadtschloß wieder ham ! Kaiser haben wir schon wieder, einen maßlosen und einen dünnen, Kronprinzen und -zeugen auch; der eine kann laufen, ist aber im falschen Geheimdienst, der andere in der falschen Partei; zu christlich sozial und nicht glatt genug.
Unsere Demokratie ist ungepflegt. Leute sehen Politik als Naturkatastrophe und glauben nicht an Wahlen, Demonstrationen, Flugblätter und Streiks. Was Wunder, nachdem er Deutsche um Früchte ihrer größten Demonstrationen gebracht hat, die Friedensbewegung durch die Nachrüstung und die Ossis durch die Treuhand. Demos sind oft Happenings vermummter Chaoten, die dem spießbürgerlichen Klischee entsprechen, nicht zu wissen wofür und sich von Randalierern bei Fußballspielen kaum unterscheiden. Pressefreiheit wird für Gewalt und Sex vertan. Wahlen sind wie Waschmittel, bestenfalls unterhaltsam. "Weltklasse, ja, Raus", so einfach sind die Strickmuster. Versprechen werden eh nicht gehalten. Die F.D.P. ist immer dabei". Die 5% Partei hat ihn auch ohne Wahlen zum Kanzler gemacht. So will er auch aufhören, ohne Wahlen, wann es ihm paßt. Kanzler mit unkenntlichem Verfallsdatum. Frey`sler zeigt, daß man nicht nur in Parteien, sondern direkt in Wahlen investieren kann, sogar mit Gewinnerstattung. Dafür haben auch andere Geld. Dann gnade uns Gott!
Widerstand
darf nicht wieder zu spät kommen!
Noch geht es mit Humor und Spott, der allerdings schon bitter ist. Hannover macht Hoffnung, Magdeburg Angst, München nüchtern. Verfallen wir nicht erneut dem Irrglauben, daß diese Politik sich selbst richten wird. Wenn wir nicht aufpassen, wird sie nicht durch buntere Seifenblasen, sondern durch Frey`slers Baseballschläger abgelöst. Er hat Geld genug, ohnmächtige Wähler mit platten Parolen aufzuhetzen. Lafontaine hatte 1990 zu hause auch hoch gewonnen, bevor er im Bund verlor. Und mit der Wahl einer neuen Regierung ist ideenreiche moderne Politik und geistig moralische Erneuerung erforderlich. Opposition ist noch zu lahm und zu sehr mit Personal- und Imagefragen beschäftigt als mit der Entwicklung von Alternativen. Frey´sler zeigt, wie weit wir schon wieder sind. Große Koalitionen machen die DVU zum Sammelbecken der Verlierer, die`s mit Gewalt versuchen.
"Millionen" stehen hinter
Frey´slers Partei neualten Typs: eine Glatze,
ein Briefkasten, ein reicher Verführer
Opposition braucht frische Ideen und Power, auch und besonders außerparlamentarisch. In den Mittelpunkt gehört wieder der Mensch und nicht das große Geld.
Die Einheit ist menschlich grausam, finanziell katastrophal, juristisch dilettantisch und politisch instinktlos zusammen"gewuchert". Sie ist dringend reparaturbedürftig. Es muß aufhören, daß irgendwelche Grafen mit irgendwelchen Urkunden aus dem dreißigjährigen Krieg riesige Ländereien fordern oder findige Anwälte die Grundbücher durchstöbern, und sich dann den Erben als Vertreter anbieten. So gehen private Gelder nach Westen, öffentliche nach Osten. Demontage statt Marschall. Selbst das bürgerliche Gesetzbuch setzt nach 10 bis 30 Jahren Rechtsfrieden und -vertrauen höher als Eigentum und Entschädigung. Raffgierig wurde altes Unrecht durch neueres ersetzt. Vae victis! Jung und alt, Ost und West, unten und oben sind heillos zerstritten und die oberen Zehntausend schwelgen im Luxus wie in den Zwanzigern und in Sodoma vor dem Untergang; nach uns die Sintflut!
Steuern runter, aber strikte Zahlung - keine Flucht, keine
Chimären. Rüstung jetzt keine, Subventionen möglichst wenig und wie Bafög nur
als Darlehen, vorzugsweise an Mittelstand und nur an Steuerzahler. Betrieben in
Schwierigkeiten helfen wir, statt sie kaputt gehen zu lassen,
stoppen so Arbeitslosigkeit und mit Ideen, Existenzgründern und
Mittelstand schaffen wir die Trendwende. Selbstbedienungsmenatlität
beseitigen wir, fangen oben an und hören unten nicht auf, genau umgekehrt wie
zur Zeit üblich. Nicht mit dem Kohl-
pfennig abstempeln lassen, keine sozialistische Verteilung, sondern aktive
Teilnahme und gerechte Teilhabe an Familie, Politik,
Gesellschaft, Betrieb (Risiko und Ergebnis), Bildung und Zukunft einfordern. Ärmel
aufkrempeln, Spekulanten, Lauschepper und Steuersünder zur Raison
bringen, Arbeit und Leistung,
Anstand und Bescheidenheit, Bildung und Ideen wieder
den Vorzug verschaffen, den sie vor jeder lauen Vermögensrendite verdienen.
Deutschland darf keine Bananenrepublik werden, in der für Geld alles zu haben
ist.
Made in Germany muß wieder für Pioniertaten, Fleiß und Qualität, für Geist und Kultur stehen und nicht für maßlose nationale Überheblichkeit. Politik muß offen und verständlich sein. Glasnost statt Gemauschel. Unser Land hat Anspruch auf ideenreiche und tatkräftige Vertretung und kein Sitzfleisch. Das haben wir nicht verdient. Sogar Guildo Horn vertritt uns besser. Guildo und Ballermann 6, Antwort der Satiriker auf Bonn, Gewalt die der Glatzen.
Guildo ist freiwilliger Komiker. Er
nicht.
Wer so unersättlich ist, - regieren länger als Suharto, dicker als ein Sumoringer, Weltmeister aller politischen Nagativrekorde-, statt sich mit 68 endlich um seine bessere Hälfte zu kümmern, hat kein Mitleid verdient. Mit Millionen Familien Arbeitsloser, Rentner, Jugend hat er auch kein Mitleid, sonst wäre er längst zurückgetreten, da er seit 16 Jahren nichts für sie tut. Er stünde besser für Berti im Tor, dann gingen nicht so viele Bälle rein oder folgte Heinz Ehrhardt nach, dann hätten wenigstens die Rentner zu lachen und die Rente sicher.
Als seine Verdienste sieht er selbst: die Nachrüstung, die Einheit Deutschlands und Europas und den Kampf um Arbeit...Wie gesagt: Rüstung, Geld und leere Versprechen.
Sein Konzept: weiter so, PDS pfui, rot/grün buhh, Schröder runterputzen. Arbeitslosigkeit taucht in der Wahlpostille NBI nicht auf, die so schön gefärbt ist wie früher. Für wie dumm hält er Ossis? Einheit, Euro und Holocaust ad Denkmal; so will er seine Geschichte.
Politik ist nicht christlich,
weil ein Pfarrer trommelt
und Leute um die Zukunft beten.
Wünschen wir ihm wenigstens den Anstand des Kapitäns der Titanic, der sein Schiff auf einen Eisberg setzte. Er muß nicht in die Wanne gehen, wenn er nur tut, was er kann: Essen, trinken, Märchen erzählen, vielleicht kochen; dann brennt Suppe an, nicht aber unser Land.
Machen wir ihm den Elchtest !
- und tschüss.
Wurstelt er weiter, wird er zum Hindengräber der Bundesrepublik und geist- und gewissenlose Frey`slers greifen nach Macht.
Robin Rumpel, Staatlich unerkannter Übersetzer
für Sprech-, Luft-, Seifen- und sonstige Blasen
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