| J. Reder |
| P. Dunat predigt ... |
| Zwei Jahrzehnte Verk�ndigung |
| Bibelmeditationen |
| Wenn die Bibel nur gelesen, aber nicht erlebt wird, ist sie wertlos. Wertlos und im Alltag versickernd werden die gro�en, die in Wahrheit not-wendigen Gaben der Kirche, die Sakramente, wenn sie nicht durch das erlebte Wort Gottes bewu�t, lebendig und (auch) wachsend, erhalten bleiben. |
| Das Erste: Die in "2 Jahrzehnte Verk�ndigung" gesammelten Gedanken zu den Lesungen sehen im Glauben des Alten Bundes den wahrscheinlich einzigen Weg zu Jesus. Von diesem Glauben her hat Er gelehrt, diesen Glauben hat Sein Wort angesprochen, um ihn zu vollenden. Die Apostel sind von Ihm auf diesen Weg gewiesen worden und sind ihn auch gegangen. Das Erkennen und Verstehen dessen, was jeweils um Jesus war und geschah, nur das gibt Seine N�he und Seine Wirklichkeit, so da� diese N�he und Wirklichkeit von jedem immer und �berall erlebt und angenommen werden kann. Dazu sind aber die Schriften des Alten Bundes und ein Ma� an Verstehen der j�dischen Religion unbedingt notwendig. |
| Das Zweite: Wir glauben an den Heiligen Geist. Die nach dem Konzil festgelegte Folge der jeweils drei Lesungen best�tigt Sein Wirken in der Kirche. Sie stehen in einem tiefen Zusammenhang, der gesehen und beachtet werden mu�. Aus diesem Zusammenhang erschlie�t sich die Unersch�pflichkeit einerseits und die �berw�ltigende Logik andererseits dessen, was Gott uns in der Bibel sagen will. Das vorsichtige Ertasten des Urtextes ist es, was dann oft vertieft, erweitert, entfaltet, was den Weg leichter finden l��t. |
| Das Dritte: Die �kumene. Die Kirche Christi, ist nicht eine, sondern DIE Kirche der Liebe. Wo Glaube und Liebe sind und wirken, da ist: Kirche. Es mu� von jedem, m�hsam, aber willig und gl�ubig gelernt werden, da� der Andere eben nicht der Andere, sondern der Bruder ist, mit dem er nur Hand in Hand vor Gott stehen und bestehen kann. Und: Der Bruder ist in jedem Fall auf einem ganz anderen Weg gekommen, denn zu Gott f�hren so viele Wege als Menschen geboren werden. Aber: Die Wegweiser sind in der Bibel. |
| Das Vierte: Der Gottesbegriff. Er wird von den so vielen und unerm�dlich wirkenden Einfl�ssen dieser Welt st�ndig verflacht, verbilligt, vereinfacht, entwertet. Schon das Begreifen der Unbegreiflichkeit Gottes ist die Aufforderung, das nur den Menschen und nur dazu gegebene Werkzeug des Denkens zu n�tzen, das Leben mit dem zu erf�llen, was wirklich Leben ist und Leben bleibt: Das f�r ihn Fa�bare des Ewigen, des Unendlichen, des Wahren, der Liebe. |
| Die in "2 Jahrzehnte Verk�ndigung" gesammelten Gedanken zu den Lesungen sind immer nur kleine Schritte. Gro�e und eilige Schritte bew�ltigen einen langen Weg nicht und nie einen steilen Weg, der hoch hinauf f�hrt. Den Kleinen, den Geringen hat es der Vater geoffenbart - und Jesus hat Ihn gepriesen daf�r. Geduld und Demut rufen den Geist herbei und nehmen Ihn an. Geduld und Demut sind das Wesen der Liebe: Jesus. |
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| Sveti Dunat (Krk), 9. Jhdt. |
| Prof. Max Zerwick SJ, Exeget am Bibelinstitut in Rom, hat weitgehend die Gedanken zu den Lesungen inspiriert. Ihm geb�hrt der Dank f�r das Gute, das daraus erwachsen kann. |