Jens Krajewski
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Donnerstag ,28.07.  28-31 Grad, leicht bewoelkt

Heute bin ich von LVIV nach Kiev gefahren. 10 Stunden Fahrt fuer 540 km Schlaglochpiste- und das bei dieser Hitze. Mit folgenden Hindernissen muss jederzeit gerechnet werden: Kuehe,Huehner,Gaense,Hunde,Pferde, Pferdekutschen,Ziegen......   Die ersten 100 km fuhr ich hinter einem slowakischen Kleinlaster her, um selber nicht zu schnell zu fahren. Der fahrer dieses Wagens fuhr aeusserst diszipliniert, nur einmal nicht . An dieser Stelle muss jeder denken, es waere ausserorts und dann steht versteckt kurz vor dem Ortsausgangsschild ein Bullenwagen, so dass der Wagen sofort herausgewunken wurde ( ca. 125 km hinter LVIV in Richtung Kiev) . Deshalb kein Gas geben wenn man das Ortsausgangsschild in der Ferne sieht!!! Bisher wurde ich jedoch noch nicht von der Polizei kontrolliert. Auch die Kontrollposten sind seltenst besetzt, jedenfalls musste ich noch nie an so einer station halten. 100 km hinter Lviv gibt es nur eine einspurige Strasse, von km 100 bis 200 km Mix aus ein und zweispuriger Piste und danach durchgaengig zweispurig. Ab ca. 150 km vor Kiev werden die Strassen besser und der Verkehr dichter.  Es rasen dicke Schlitten in Vollausstattung ( BMW,Audi, etc) ueber die linke Spur, die der ukrainischen Oberschicht gehoeren. Erkennbar sind sie am eingeschalteten Abblendlicht . Sie haben natuerlich eingebaute Vorfahrt, fuer sie gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung per Rad. In Kiev Auto zu fahren , ist schwierig, da die ukrainischen Autofahrer ruecksichtlos und ungeduldig sind- trotz deutschem Nummernschild. Ein km vor dem Hotel ging mein Auto in diesen Chaosverkehr 5 mal aus. Deswegen habe ich den ADAC angerufen. Der ukrainische Automobilclub  meldete sich bei mir auf Englisch und wir vereinbarten einen Termin fuer morgen frueh. Hoffentlich ist es nichts schlimmes. Auf jeden Fall war ich nach diesem Tag am Ende meiner Nerven.
Zunächst möchte ich mich für die schlechte Formatierung entschuldigen. Aufgrund der wenigen Zeit und der jederzeitigen Verfügbarkeit des Webseitenprogramms habe ich mich hierfür entschieden. Bilder gibt es nach dem Urlaub.

Vorhaben:   mindestens 4 wöchige Tour  durch Polen, Ukraine,Moldawien,Slowakei
Genaue Tourplanung: Essen-Potsdam-Breslau-Oppeln-Krakau-Kiev-Krim/Yalta-Odessa-Chisinau(Moldawien)- Lemberg-Hohe Tatra (Slowakei)-Krakau-Essen
Geplante km : 6400
Pkw: 14,5 Jahre alter Toyota

Einleitung:   Auf die Frage in einem Russlandforum auf die Frage, ob es dort genügend bleifreies Benzin gäbe, bekam ich folgende Antwort, die zugleich eine wunderbare Einleitung ist:



für alle ex-UDSSR-Länder gilt:

- Bleifrei:
Im Trinkwasser ist selbstverständlich alles. Von allen Schwermetallen
über
starke Gifte wie Dioxin, bakterielle Keime, Viren usw. dann eben
selbstverständlich auch Benzin. Daher ist im Benzin eben auch alles -
nur in
noch wesentlich ungehemmteren Verschmutzungsgraden als beim Wasser.
Ein zierliches Motörchen mit hoher Anforderung an den Treibstoff ist
das in
jedem Falle falsche Gerät.
(Andere werden anderes sagen - nach Deiner Reise wirst Du diese Zeilen
verstehen).

- 95 Oktan:
Jede Produktbezeichnung (Ettikett usw) kann in ex-UDSSR stimmen - aber
auch
nicht. Wenn auf einer Tanksäule 5 mal groß darauf steht "95 Oktan" (was
sowieso nicht passiert, denn klärendes Beiwerk gehört nicht zur
Menthalität), dann gehe erst mal davon aus, daß genau DAS NICHT aus dem
Zapfhahn kommt.
Überall bekommst Du 91 Oktan. Das ist das was exemplarisch unter
"bensin"
verstanden wird. (Kaputtgehen wird davon ein 95-er Motörchen aber
weniger
als von den Schlaglöchern).
(Andere werden...) - s.oben

- Tipps:
- nutze einen zusätzlichen Plastik-Benzinfilter vor
Vergaser/Einspritzpumpe
(Autozubehör ~ 5,- EUR)
- Fahre ein altes Auto, das kein Aufsehen erregt. Kaufe z.B. einen Opel
Karavan 15 bis 25 Jahre alt mit möglichst großen Rostschäden aber
möglichst
geringer Laufleistung (also geringe Lagerspiele, hohem Öldruck und
unverschlissenen Simmerringen, das sind die Dichtungen an den
Wellenausgängen am Motor damit kein Öl heraussuppt).
Das hat viele Vorteile. U.a. zahlst Du geringere Schmiergeldbeträge bei
jeder Kontrolle, überlebst eher bei nächtlichen Überlandfahrten,
findest
Dein Fahrzeug nach Fahrzeugdiebstälen schneller wieder, bist in allen
Situationen gelasseneer usw., usf. Also fahre kein Auto, für das Du
mehr als
100 (einhundert) EUR Kaufpreis gezahlt hast.
- sammle alte Bananenschalen und anderen NICHT stinkenden Unrat und
verteile
alles auf Armaturenbrett und überall im Auto (zeigt allen
Interessenten, daß
hier Habenichtse unterwegs sind. Aber auch das wird selbst bei hohem
Perfektionsgrad nicht die latente Einbruchsgefahr bannen.
- lege uralte ölverschmierte Handschuhe auf der Fahrereite auf das
Armaturenbrett (zeigt den Interessenten, daß die Kiste nichts ist weil
immer
kaputt)
- besorge Dir vor Abfahrt ein zweites Paar Nummernschilder ohne
Plaketten
(als ob für Stellplatz). Sorge für ordentliches Verdrecktsein selbiger.
Montiere diese spätestens sofort nach Verlassen der BRD an den Wagen
und
schicke die originalen an Deine Heimadresse. (Wenn Dein Wagen überhaupt
wieder mit Dir zurückkommt, dann wirst Du über das mittlerweile
absolvierte
Training verfügen, wie man auch der deutschen Polizei erklärt, wieso da
keine Plaketten drauf sind. Was eigentlich auch keinen wirklich
interessiert
- der Wagen ist ja ordnungsgemäß angemeldet. Kommt der Wagen nicht
zurück,
gibts die geringeren Probleme bei der Abmeldung, wenn die Schilder da
sind.
Dann ist eben nur der Schein verloren). Im Ausland sind den Leuten die
Plaketten eh egal. Im Zweifel '...hat sie ja der Regen abgewaschen'.
- ...
usw. usf.

Resumée: Nimm nix mit auf das Du nicht problemlos verzichten kannst.
Gehe
z.B. auf den 'Wertstoff'-Hof der Gemeinde / Stadt und kleide Dich dort
ein.
Habe ausreichende Auswahl haltbarer Naturalien (verpackte Lebensmittel
wie
Würste, Beauty-Präparate, Haushaltschemikalien usw., aber alles maximal
in
ALDI-Qualität) auf Vorrat um damit die allerorts notwendigen
Bestechungen
durchzuführen (eine passende 1,29-EUR-Wurst kann mancherorts einen 50
US-$
Schein ersetzen),
...
usw. usf.
...

und final: Bereite Dich darauf vor evtl. Bargeld 'im Körper' statt 'am
Körper' zu verstecken, bei Bedrohung mit Gewalt (offensichtlich
inoffizieller Straßensperre, Von-der-Straße-Schneiden, Schüssen usw.)
NIE
hektisch reagieren, nie dem Gegenüber in die Augen schauen (Ausnahme
beim
Stellen von Forderungen), nie den Kopf seitlich drehen (Blick immer im
rechten Winkel zu Schultern), bei Plünderungen erst mal irritieren
durch
dreist vorgetragene Forderundsstellungen (ernster direkter Blick),
immer mit
tiefer Stimme sprechen, nie mit Gesten sondern mit dunkler Stimme
bekräftigen, immer sich souverän fühlen und sich versetzt fühlen in den
Körper eines kräftemäßig alles überragenden Stieres, der gerade
geärgert
wurde, sich evtl. auch genötigt sah stehenzubleiben, aber sich auch
wieder
in Bewegung setzen wird ohne daß er wirklich aufzuhalten ist.
Jedenfalls
immer sein eigener Herr - wenn auch (bei Bedarf) etwas langsam (zum
überlegen im Hinterkopf). Ansonsten immer im gleichen Tempo weiter...

MERKE: Ein wie auch immer Einflußreicher einer evtl. mächtigeren
(Unterwelt-) Instanz reist ähnlich. Fühlt sich ein solcher bei einer
Plünderung falsch behandelt, dann dauert es nur Stunden und aus den
Möchtegern-Akteuren werden Schaschlik-Streifen. Das wissen und nur das
fürchten diese. Lassen sie also einem überraschend bestimmt
Auftretenden die
Möglichkeit ohne Gesichtsverlust weiterzukommen (und bereichern sie
sich in
der Zwischenzeit an all den Anderen), dann ist das ihre beste
Investition in
die eigene Lebensversicherung. Man muß aber der Typ dazu sein und das
zieht
auch nicht jeder durch.
;-))

Donnerstag,21.07

500 km  15 Grad Dauerregen

Nachdem mich heute morgen alle lieb auf der Arbeit verabschiedet haben, ging es also endlich um 12 Uhr los ins grosse Abenteuer. Heute bin ich noch bis Potsdam gefahren. Jedoch ging ab Hannover der Dauerregen los, nicht eine Regenpause. Der Spassfaktor an einem See zu zelten ist bei diesem Wetter nahezu gleich null. Kochen musste ich deswegen im Kofferraum. Not macht erfinderisch. Und das Schlimmste: es regnet und stuermt noch weiter.......

Freitag , 22.07. bewoelkt 15-20 Grad windig, aber trocken
200 km
Heute habe ich Potsdam unsicher gemacht, u.a. habe ich mir die bescheidene Huette von friedrich dem Grossen angeschaut . Das Schloss Sanscouussiliegt inmitten eines wunderwundervollen Parkes mit weiteren interessanten Gebaeuden (Neues Palais,Orangerie).Im schloss Cecilienhof , der Ort der Potsdamer Konferenz, habe ich die verschiedenen Plaene der Siegermaechte zur Aufteilung Deutschlands gesehen. Ein Plan sah unter anderen vor Deutschland in eine internationale Zone umzuwandeln und insbesondere das Ruhrgebiet unter Kontrolle des Voelkerbundes zu stellen ( als bedeutendes Industriezentrum).Desweiteren habe ich mir das Schloss Babelsberg von aussen angeschaut, da es zur Zeit geschlossen ist. Anschliessend war ich im Tropical Island . Dies ist die ehemalihe Cargolifter Halle, die nun aufgrund des Konkurses von Cargolifter in eine Freizeitoase umgewandelt wurde.Es gibt mehrere Schwimmbaeder , ein Riesenrad, Themenparks a la Suedsee. Jedoch ist die Laermkulisse und Akustik grausam, insbesondere nicht entspannend.Kurz vor der polnischen Grenze habe ich Ausfahrt Cottbus Sued-Hoyerswerda genommen ( wer wollte da nicht immer schon mal hin)
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Samstag ,23.07       Nachts Dauerregen, tags�ber stark bew�lkt ,leichter Regen 15-20 Grad

Auch die letzte Nacht war �u�erst st�rmisch und regnerisch.Ab 3 Uhr morgens setzte Dauerregen ein, so dass am morgen meine Tasse mit 1 cm Regenwasser gef�llt war. Doch der einsetzende Regen hatte auch einen Vorteil. Offensichtlich rechtsradikale Jugendliche verzogen sich endlich in ihre Zelte und schrien nicht mehr besoffen herum, u.a. Deutschland,Deutschland, ein F�hrer und ein Land. Nach dieser Nacht ging es problemlos �ber den Grenz�bergang nach Polen. Jedoch erwartete mich in Polen eine grausame Betonplattenpiste. Die gesamte Strecke von der Grenze bis Breslau wird saniert, so dass es nur einspurig mit 60-80 km/h voranging. So brauchte ich f�r 220 km ca. 4 Stunden .
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Sonntag 24.07.2005 20-25 Grad teilweise bewoelkt
100 km

Heute morgen bin ich beim Fruehstueck mit einem pensionierten Lehrer ins Gespraech gekommen. er hat mir erzaehlt , dass er vor einigen Tagen in Polen ueberfallen wurde- und das- obwohl sie zu zweit waren ( ein 120 kg Mann und eine Kante mit Glatze) . Von der Ukraine haette er gehoert , dass dort ein rechtsfreier Raum sei. Die Fahrt nach Oppeln ueber eine super zweispurige Autobahn verlief schnell. Breslau und Oppeln sind schoene Staedte mit wundervoll restaurierten Altstaedten. Einen Campingplatz  habe ich an der sog. Oppelner Rievera gefunden- - wundervoll an einem see mit sandstraenden

mo, 25.07.2005      25 grad , stark bewoelkt , schwuelwarm


Heute ging es durch das polnische Ruhrgebiet (Kattowice und angrenzende Staedte) problemlos nach Auschwitz- genauer gesagt nach Auschwitz I , das kleinere Lager. Besonders beeindruckt haben mich der Museumsteil "Raw materials" . Menschliche Haare wurden im KZ gesammelt und in der Textilindustrie  verarbeitet. Unter anderem zeigt die Ausstellung massenweise Haare der KZ Haeftlinge (2000 kg) sowie zahlreiche Koffer mit Namensaufschriften. Der Gang ins Krematorium war ebenfalls erschuetternd. In derartigen Situationen wuenscht man sich kein Deutscher zu sein. Schnell ging es nach Krakau  weiter.Jedoch musste ich kurz vor der Ankunft feststellen, dass irgendein Loch in der Auspuffanlage ist. Ich habe mich entschieden mit der Reparatur solange zu warten, bis es extrem laut wird.


Di,26.07.   28 Grad teilweise bewoelkt , Blumenkohlwoelkchen

Morgens habe ich Krakau besichtigt. Krakau ist eine weltstadt mit Flair und einer wunderschoenen Altstadt. Anstatt die Pferdekutsche habe ich mir ein Elektromobil einschliesslich netter Fahrerin  gemietet und mich durch die Altstadt kutschieren lassen. ( 50 Zloty=12,5 Euro). Dann ging es vom Krakauer Autobahnring auf die E77 Richtung Osten. Damit habe ich endgueltig das europaische Autobahnnetz verlassen . Ca. 30 km vor der Polnisch-ukrainischen Grenze habe ich einen Campingplatz gefunden, der eigentlich ein Freilichtmuseum ist. Kosten 3,75 Euro und das bei guten Sanitaeranlagen. Morgen geht es ueber die Grenze. Bis hierhin war alles nur ein Kinderspiel oder wie Ralf sagen wuerde das Vorspiel....lol... Mein Auto scheint nicht lauter zu werden, als ob ein Engelchen mir helfen wuerde. Die wenigen Autos aus der Ukraine , die ich hier in Polen gesehen habe , spotten jeder Beschreibung--- doppelt so alt wie meins, total ueberladen und langsam. Die Methode " Schock die Zoelnner" ( vermuelle dein Auto so, dass kein Zoellner Lust hat auch nur ein TEil anzufassen) laeuft auf Hochtouren. Morgen beginnt Mission Impossible.

Mi, 27.07    25-30 Grad , leicht bewoelkt

Problemlos ging es zur Grenze. Auch der Grenzuebertritt war wider Erwarten easy. Ein Grenzbeamter war in meinem Alter und machte sich ein wenig lustig, als mir auf ukrainisch versuchte zu erklaeren, dass die Unterschrift fehlte. Ich sollte Stift auf ukrainisch sagen, was fuer mich jedoch schwierig war. Nach nur 45 min waren saemtliche Grenzformalitaeten erledigt. Nicht einmal der Nachweis der Krankenversicherungspflicht oder der Kofferraum wurden kontroliert. Die Fahrt nach LVIV war insofern spannend , dass staendig irgendwelcher Kuehe und Huehner die Fernverkehrsstrasse querten. In einem Dorf gibt es Huckel zur Geschwindigkeitsbegrenzung. Trotz Schrittgeschwindigkeit setzte ich auf.Aber es gab wohl keine bleibenden Schaeden. Die Strasse fuehrte direkt in die Altstadt von LVIV. Die Strassen dort sind aus Kopfsteinpflaster einschliesslich Strassenbahnschienen. Jedoch gibt es dort massivste Spurrilllen. Beim Wenden setzte ich das 2, mal auf.Uebrigens gelten hier keine Verkehrsregeln, es faehrt derjenige , der zuerst da ist, aber so funktioniert es auch . Ausserdem sind sowieso alle nur im Schrittempo unterwegs. Um das Hotel Suputny zu finden, drueckte ich einem Taxifahrer 5 Euro in die Hand. Nachdem er noch Kundschaft ins Taxi gepackt hat , fuhr er mit mir durch die Stadt, sogar lange Zeit ueber einen Gehweg ( oder was auch immer diese betonierte Flaeche war) . Die Altstadtbesichtigung habe ich unterlassen, weil morgen ein harter Tag ansteht (540 km ) nach Kiev.


Donnerstag ,28.07.  28-31 Grad, leicht bewoelkt

Heute bin ich von LVIV nach Kiev gefahren. 10 Stunden Fahrt fuer 540 km Schlaglochpiste- und das bei dieser Hitze. Mit folgenden Hindernissen muss jederzeit gerechnet werden: Kuehe,Huehner,Gaense,Hunde,Pferde, Pferdekutschen,Ziegen......   Die ersten 100 km fuhr ich hinter einem slowakischen Kleinlaster her, um selber nicht zu schnell zu fahren. Der fahrer dieses Wagens fuhr aeusserst diszipliniert, nur einmal nicht . An dieser Stelle muss jeder denken, es waere ausserorts und dann steht versteckt kurz vor dem Ortsausgangsschild ein Bullenwagen, so dass der Wagen sofort herausgewunken wurde ( ca. 125 km hinter LVIV in Richtung Kiev) . Deshalb kein Gas geben wenn man das Ortsausgangsschild in der Ferne sieht!!! Bisher wurde ich jedoch noch nicht von der Polizei kontrolliert. Auch die Kontrollposten sind seltenst besetzt, jedenfalls musste ich noch nie an so einer station halten. 100 km hinter Lviv gibt es nur eine einspurige Strasse, von km 100 bis 200 km Mix aus ein und zweispuriger Piste und danach durchgaengig zweispurig. Ab ca. 150 km vor Kiev werden die Strassen besser und der Verkehr dichter.  Es rasen dicke Schlitten in Vollausstattung ( BMW,Audi, etc) ueber die linke Spur, die der ukrainischen Oberschicht gehoeren. Erkennbar sind sie am eingeschalteten Abblendlicht . Sie haben natuerlich eingebaute Vorfahrt, fuer sie gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung per Rad. In Kiev Auto zu fahren , ist schwierig, da die ukrainischen Autofahrer ruecksichtlos und ungeduldig sind- trotz deutschem Nummernschild. Ein km vor dem Hotel ging mein Auto in diesen Chaosverkehr 5 mal aus. Deswegen habe ich den ADAC angerufen. Der ukrainische Automobilclub  meldete sich bei mir auf Englisch und wir vereinbarten einen Termin fuer morgen frueh. Hoffentlich ist es nichts schlimmes. Auf jeden Fall war ich nach diesem Tag am Ende meiner Nerven.

Freitag, 29.07   31 Grad , bis 11 Uhr schwuelwarm mit Schauern, danach strahlender sonnenschein


Heute morgen kam der ukrainische Automobilclub puenktlich. Natuerlich sprach er kein Wort Englisch. Deswegen fragte ich jemand an der Rezeption, ob er dolmetschen koennte. Der Motor lief im Stillstand einwandfrei. Ursache sei wohl schlechtes Benzin. Tatsaechlich hatte ich 50 km vor Kiev noch getankt. Ich sollte in Zukunft nur noch bei LUKOIL tanken, das dieses Benzin die beste Qualitaet aufweise. Gluecklicherweise habe ich von dem schlechten Bezin nur 10 Liter getankt. Gegen 12 Uhr fuhr ich mit dem Troleybus und Metro in die Downtown.
Zunaechst benutzte ich den Trolleybus. Im Bus wollte ich bei einem Schaffner bezahlen, er winkte jedoch ab und labberte etwas auf ukrainisch, was ich natuerlich nicht verstand. Selbst mein 2ter Versuch zu zahlen, scheiterte ( offentsichtlich hatte der Opa Schaffner keine Lust bei der Hitze zu kassieren und setzte sich hin) Kurz bevor ich aussteigen wollte , stellte sich ploetzlich ein junger Fahrkartenkontrolleur vor mich  und drueckte mir irgendeinen Ausweis unter die Nase und forderte das Ticket ein. ( Nach dem Motto : Den habe ich jetzt erwischt) . Daraufhin kamen mir jedoch 3-4 Farhgaeste zur Hilfe, er solle mich in Ruhe lassen. Nach einem Wortgefecht zwischen Kontrolleur und Fahrgaesten liess er dann von mir ab und liess mich aussteigen.Nach einigem durchfragen , wie man ein Ticket kauft (0,5 griwna= 0,07 Euro) kam ich im Zentrum an. Ich habe mir dort zuerst die Sophienkathedrale mit den goldenen Kuppeln angeschaut. Sie wurde im 11 Jahrhundert vom Fuerst Jaroslaw  gegruendet, der laut einer Legende in der Hagia Sofia in Konstantinopel (heutiges Istanbul ) eine Messe miterlebt hatte. Beeindruckt von dem Gold entschied er sich , das Christentum als Religion durchzusetzen und damit die heidnischen Religionen zu vertreiben. Vorbei am Michaelskloster ging es zur wunderschoenen Andreaskirche mit gruen goldenen Kuppeln. Am spaeten Nachmittag liess ich mich fuer 20 Griwnas =3,25 euro zum Hoehlenkloster fahren. Im Auto hoerte ich die neue Single von Timo Maas.Als ich den Taxifahrer sagte , dass ich deutscher sei (Niemcy), fand er das ziemlich lustig , weil ich es so komisch ausgesprochen habe. Auf dem Armaturenbrett des Ladas klebte ein WackelDackel. Er zeigte darauf und sagte  DOG . Ich daraufhin, Niemcy, Wackel Dackel. Das Hoehlenkloster liegt auf einer Anhoehe und man kann schoen auf den  maechtigen Djnepr schauen. Es gibt einen 100 m langen Rundgang unterhalb des Klosters, indem die Patriachen beerdigt sind. Das Hoehlenkloster hat in der orthodoxen Kirche den hoechsten Rang. Es war seit dem 11. Jahrhundert Zentrum des Kiever Rus. Auf dem Rueckweg  wollte ich ebenfalls ein Taxi nehmen. Jedoch verlangten die Taxifahrer nun 30 Griwnas. Einer erklaerte mir, dass die Spritpreise so hoch hoch sein. Daraufhin sagte ich, sie seien fuer mich auch hoch..lol und ging 100 m zum naechsten Taxi , dass nur 20 Griwnas verlangte. Kiev reiht sich mit diesen Sehenswuerdigkeiten ein  wie die Staedte London, Paris, etc..Abends um 10 Uhr war ich aus Langeweile im Supermarkt einkaufen. Jedoch sind die Preise fast auf Westniveau, da auch viele westeuropaische Produkte erhaeltlich sind ( z. B. Dose Oliven =1 Euro, 2 Paprika 3 Euro).


Sa, 30.07   33-36 Grad, sonnig , abends Gewitter

Nachdem ich nun 2300 km oestlich gefahren bin , ging es nun Richtung Sueden (400 km) . Diesmal war die Strasse gut ausgebaut und fast ohne Schlagloecher. Einmal geriet ein entgenkommender Kleinlaster von seiner Spur ab und benutze meine Spur , so dass ich schnell auf der Schotterseitenstreifen auswich. Ein Schutzengel hat mir den sonst nicht ueblichen Seitenstreifen geschenkt. Abends habe ich im Hotel Toskana eingecheckt. Die netten beiden jungen Frauen von der Rezeption waren sofort begeistert als ich hereinkam, und wollen mir morgen nach ihrer Arbeit einen Canyon zeigen.www. toscana.com.ua

Sonntag,31.07.     30-35 Grad . Hitzegewitter

Gestern abend und nachts unterhielt ich mich mit Julia und Irina von der Rezeption ueber Gott und die Welt. Das ganze ging bis 3 Uhr morgens. Die beiden mussten allerdings bis 9 Uhr morgens arbeiten, d. h. auch fuer mich 7 Uhr aufstehen, joggen, packen, etc.. Um 9 Uhr ging es Richtung Canyon -kleine Krim genannt- in Aktos. Natuerlich fuhr ich trotz ortskundiger Begleitung und Fragen kilometerweit in die falsche Richtung. Ich fuhr im letzten Dorf vor dem Canyon. auf einer unbefestigten Strasse mit Schlagloechern bon bis zu 50 cm. Zur feier des Tages setzte ich wieder mit der Auspuffanlage auf. Nach langem Suchen fanden wir den einsamen , versteckten Canyon. Wir wanderten bzw. kletterten ueber riesige Steine den Bachlauf herauf. Ein wunderbarer Ort mit herrlicher Natur. Gegen 14 Uhr fuhr ich bis Kherson. Auf der Fahrt gab es eine Trap (Falle). Ein junger suspekt aussehender Mann wollte mich stoppen und tat so , als ob er eine Panne haette. Ich bin natuerlich weitergefahren, verstehe ja sowieso nichts von Autos ( bei Mykolajev!!!!!!). Uebrigens fuhren zur gleichen Zeit zahlreiche ukrainische Autos vorbei , die er nicht stoppen wollte. Ausserdem waren dort noch weitere junge Maenner in der Umgebung. ( DESWEGEN NIE ANHALTEN , ES IST EINE FALLE)


01.08.      30-35 Grad , teilweise bewoelkt

Heute bin ich von Kherson bis Yalta ohne Probleme gefahren. Noerdlich von Simferopol ist die Landschaft steppenartig. Ueberall werden frische Fruechte in Strassenstaenden angeboten. Uebrigens musste ich heute 2 mal an einem Kontrollposten halten. Bei der ersten wurde ich sofort durchgewunken, bei der zweiten musste jeder eine Strassenbenutzungsgebuehr in Hoehe von 10 Griwnas zahlen. Das Hotel Yalta ist gigantisch und stammt aus der sozialistischen Aera--- eine Tourismusfabrik. Allerdingsdings habe ich von meinem Balkon einen herrlichen Ausblick auf Jalta und berge. Zum hauseigenen Strand faehrt man mit dem Aufzug und geht noch 100 m durch einen tunnel.

Di, 02.08.05    30-35 Grad, Sonne pur

Heute morgen gegen 10 Uhr waren es bereits 30 Grad , so dass das Einkaufen in Jalta sowie die Besichtigung des Darsans Huegels eigentlich keinen Spass macht. Auf den Darsan Huegel bin ich mit der Seilbahn gefahren. Jedoch wurde ich boese abgezockt, der Hinweg kostete 2 Griwna=0,33 Euro und der Rueckweg 10 Griwnas = 1,5 Euro
Danach ging es an den Strand und Schwimmingpool .... Relaxen und von den 3300 km Fahrt erholen..... Sonne, Berge, tuerkisfarbenes Wasser, frische Melonen---- thats it!!!!

Mittwoch ,3.08   vormittags ueber 30 grad , ab 15 uhr Gewitter mit Schauern

Morgens um 10 uhr waren es bereits 31 grad. morgens bin ich kuurz zum Lividia Palast gefahren- Ort der Konferenz von Jalta 1944. Leider ist er mittwochs geschlossen. Bis zum Regen war ich am Strand.

Donnerstag ,4,08    30-35 Grad teilweise bewoelkt

Heute bin ich von Jalta zurueck nach Kherson gefahren. Ueberall gibt es Strassenstaende mit frischen Obst. Uebrigens waren Teile der krim von 1941-44 von Hitler besetzt. Hitler wollte die Krim Gotenland nennen und mit einer reichsautobahn mit dem Reich verbinden. Er wollte dort Suedtiroler ansiedeln. 1783 wurde die krim als Neurussland von Russland annektiert. Als Katharina , die II , das neu annektierte Gebiet bereiste, entstanden die beruehmten Potemkinschen Doerfer.  Fuerst Potemkin liess angeblich entlang der Reiseroute Katarinas ganze Haeuser- und Dorfattrappen errichten, um seine Zarin Bevoelkerung und Wohlstand vorzutaueschen.

Fr. 05.08  30-35 Grad teilweise bewoelkt

Sanft weckt mich morgens mein Handy  aus dem Schlaf. Genuesslich springe ich unter die kalte Desinfektionsdusche  ( riecht extrem wie frisch aus dem chemiewerk) . Gefruehstueckt wird mit dem Blick auf den Dnjepr. Schnell ist alles im Auto verstaut. Jetzt noch ab zu Lukoil Tankstelle am anderen Ende der Stadt . Mit guter Musik  fahre ich ueber die sonnendurchfluteten Hauptsverkehrsstrasse von Kherson . Ploetzlich :  RUMPS- KRACH -SCHLEIF - ein grauenhaftes ,ungesundenes Geraeusch . Mein Auto stoppt sofort. Ahnungslos steige ich instinktiv aus. Was ist bloss passiert?
Ein runder Gullydeckel mit 80 cm Durchmesser entschied sich die Last meines Autos nicht zu tragen. Mein linkes vorderes Rad steckte nun zu 3/4 freischwebend in dem Gullyloch. Getragen wurde mein Auto nur durch die frontschuerze . Ukrainische Gullydeckel sind im Gegensatz zu deutschen Gullydeckel aus deutschen gusseisernen Kruppstahl aus duennem sparsamen Kombinatsstahlblechen. (0,5 cm). Hektisch erinnerte ich mich an meine ersten Fahrschulestunden - Warnblinkanlage anmachen und Warndreieck aufstellen.  Alle Leute schauten auf mich an der Kreuzung. Jeglicher Kommunikationsversuch war zwecklos. Ich entschied mich , wie immer in solchen Situationen den ADAC anzurufen.
"Ich habe hier ein grosses Problem, ich stehe hier auf einer Kreuzung in der Ukraine und bin in einen Gullydeckel gefahren!" " Ihre ADAC Migliedsnummer bitte....."  lol.... Es wurde mir zugesichert , dass der ukrainische Automobilclub  kommt. Jedoch wie sollte der mich jemals finden? Der strassennamen war auf kyrillisch. Die ersten 3 Buchstaben glichen unserer Schreibweise. Der 4. Buchstabe war ein umgedrehtes � . Die Frau vom ADAC : " Das kann ich nicht schreiben".....lol.... Ich sollte auf den ukrainischen Automobilclub warten.  Ich holte meine Videokamera heraus und filmte die Situation. Ploetzlich hielt auf der Gegenseite ein Sportwagen mit deutschen Nummerschild . Er trommelte schnell 5 Leute zusammen und alle hoben die linke Motorhaube an, waehrend ich rueckwaerts ohne probleme zuruecksetzte.
Nach einer kurzen Inspektion stellt sich hieraus, dass dem Wagen nichts fehlte. Da hatte ich wohl mehr als einen Schutzengel. Der Helfer war deutscher ukrainischer Abstammung und war auf Familienbesuch. Er fragte: "Um Gott in der Hoelle, was machst du bloss hier?" Ich:" Urlaub!" Seit dem traue ich keinem ukrainischen Gullydeckel mehr ueber den Weg. Problemlos ging es nach Odessa. Innerorts fuhr ich in einem Dorf 90 bis ich einen Polizisten auf der gegenueberliegenen Seite sah. Als er auf die Gegenfarbahn mit der Kelle sprang, tat ich so, als ob ich ihn nicht sehen wuerde und fuhr einfach wieter.
Nichts weiter passierte. Heute koennen mich doch nur Gullies stoppen! Der Strand von Odessa ist dreckig, dass Wasser leider auch, obwohl alle drin baden.

Sa, 06.08    30-35 Grad leicht bewoelkt

Heute habe ich mich mit Musha  ( nicht wieder was du denkst, Ralf (Arbeitskolege)) getroffen. Musha kenne ich seit einem halben Jahr durch das Internet und chattete des oefteren mit ihr. Musha lernt im Bayrisch-ukrainischen Haus (soetwas wie hoehere Handelsschule) u.a. Deutsch. Zudem ist sie totaler Deutschlandfan. Ihr Lieblingssaenger ist Sasha....lolDeswegen habe ich ihr eine Autogrammkarte von Sasha mitgebracht (ersteigert bei Ebay). Sie hat mir zuerst Odessa gezeigt, die beruehmte Treppe. Dann wurde ich zu ihr nach Hause eingeladen , wo mich ein Samovar erwartete. Die mutter hatte gekocht und saemtliche Speisen des Haushalts wurden mir angeboten. Eine liebe nette Familie ist es. Anschliessend ging es mit einer Freundin ( aus Moskau) und Musha noch in den Supermarkt shoppen. Morgen geht es baden und zum Barbecue an den Strand.

So, 07.08. 20-26 GRad vormittags Regen, nachmittags Sonne

Da es bis ca. 15 Uhr regnete , bin ich in die Stadt gefahren, um Tickets fuer die Zugfahrt nach MOldawien zu kaufen. Dies ist HIER aber nicht so einfach. Niemand spricht Englisch und bemuehen tut sich sowieso niemand. An einem Schalter drehte die Schalterbeamtin nach dem ersten englischen Satz den Kopf zur seite  und schwieg einfach. Ein freundlicher Ukrainer uebersetzte halbwegs. Ich bekam ein Ticket nach Chisenau, nur fuer den falschen Tag und ein Nachtzug. Musha tauschte mit mir das ticket um und wir kauften das Richtige.Dann sind wir mit Freunden von Musha an die See gefahren  und haben ein Barbecue gemacht.

Mo, 08.08      20-25 Grad , stark bewoelkt

Heute war ein guter Tag---- fuer alle anderen!!!  Morgens bin ich mit dem Taxi vom Campingplatz zum Bahnhof gefahren. Leider sah ich den Zug nach Moldawien nur noch abdampfen. Ein Taxifahrer  sah dies und sprach mich sofort an, er koenne mich zur ukrainisch-moldawischen Grenze fahren, um den Zug einzuholen. Der Taxifahrer brachte mich zur letzten ukrainischer Bahnstation ( ca. 100 km =25 Euro). Tatsaechlich kam der ZSug 15 min . spaeter. Ich stieg ein. Jedoch holte mich der ukrainische Grenzbeamte sofort wieder heraus, da ich in die Ukraine mit meinem Auto (Stempel im Reisepass) eingereist war und damit auch wieder ausreisen muesse. Deswegen wartete ich vor dem Zug, waehrend die Insassen im Zug kontroliert wurden.Dann liess der Zug seinen Motor an. Der Grenzbeamte fragte wieviel Geld ich dabei haette. Ich sagte 30 Euro.... Und mit 20 Euro fuer den Grenzbeamten hatte ich die notwendigen Ausreisestempel. Ich konnte deshalb in den den Zug und musste ersteinmal lautlachen  und die anderen Passagiere auch, weil jeder wusste was abging. Im Zug sass ich neben zwei taubstummen ca. 40 Jahre alten DAmen, die sich in Gebaerdensprache unterhielten und mich sofort in ihr Herz schlossen. Beim naechsten Bahnhof kamen transnistrische Beamte herein und sie sammelten von jeden 5-10 Griwnas ein. Der Beamte sprach mich an und ich wurde sofort zum Taubstummen und unterhielt mich wild mit den beiden Frauen in Gebaerdensprache.....lol..Deswegen dachte der Beamte ich gehoerte zu den beiden frauen und er erkante mich nicht als auslaender... Glueck gehabt.... Bei der naechsten Station musste ich bei bei der Passkontrolle als einzigster raus aus dem Zug alleine mit einem moldawischen Grenzbeamten. Er durchsuchte mein Gepaeck und fragte wieviel Geld ich noch dabei haette. Ich sagte 20 Euro, die ich dann auch fuer die fehlende Zollerklaerung zahlen musste.....grrrrrrrrr.... An einer weiteren Station wurden nochmal die Koffer aller Bahngaeste durchsucht. Dabei spielte ich wieder den Taubstummen....grins...ein Blick in den Koffer reichte und er erkannte mich nicht als Auslaender. Als die anderen Bahngaeste merkten , dass ich Auslaender war, schenkten sie mir Birnen,Broetchen und MIneralwasser.Das eigentliche Bahnticket Odessa-Chisenau kostet 2 Euro, die Bestechungsgelder ein Vermoegen.
Transnistrierenist entlang des gleichnamigen Flusses ein Teilgebiet von Moldawien, dass nicht unter der Kontrolle der moldawischen Regierung ist. Dieses Gebiet ist von Rebellen besetzt. Leider muss man da durch, um von Odesa nach Chisenau zu fahren. International ist Transnistrien nicht anekannt. 

Di,09,08    20-25 Grad leicht bewoelkt

Heute morgen habe ich mich mit Diana getroffen. Auch sie habe ich ueber das Internet kennengelernt und wir chatteten oft und lange ueber gott und die Welt. Diana hat mir zwei Parkanlagen und eine Kirche gezeigt. Allerdings habe ich heute 2 negative Erkenntnisse gewonnen: 
1. Auf der strasse stehen Leute mit einer Personenwaage , wo man sich fuer 7 Cent wiegen lassen kann. Ich war auf 2 Waagen. Ich wiege nur noch 67-68 kg  mit Sportschuhen und Klamotten. Deswegen werde ich weniger Sport machen und mehr essen. Anscheinend kostet eine Reise viel Energie.
2. Ich habe festgestellt, dass in meinem Pass der Einreisestempel fehlt. Damit bin ich faktisch illegal hier; d. h. es gibt ein Riesenproblem bei der Ausreise. Und wie man in Moldawien Probleme loest, wisst ihr ja bereits. Ich sitzte in der FALLE!!!!

Mi, 10.08          20-25 Grad , bewoelkt

Heute bin ich zur Deutschen Botschaft in Chisenau gefahren  ( tel. waren sie nicht zu erreichen). Da Transnistrien und Moldawien sich gegenseitig nicht anerkennen, gibt es keine Einreisestempel. Ein Mitarbeiter gab mir den Tip , zur moldawischen  Einwanderungsstelle zu gehen und mir dort einen Stempel gebenb   zu lassen. Dort sagte man mir ; NO PROBLEM!  Abends wurde ich von Dianas Familie zum Essen eingeladen.

Do, 11.08   20-25 Grad leicht bewoelkt

Heute bin ich mit dem Bus in � Stunden von Chisenau nach Odessa gefahren 9 ca.150 km0 . Nach einer Stunde war ich an der Transnistrisch-moldawischer Grenye. Auf moldawischer Seite haben sie nicht kontrolliert. So war ich uebergluecklich , weil ich ja illegal in Moldawien war. Auf transnistrischer Seite  musste ich mit einem sehr netten , englischsprachigen Grenybeamten mit kommunistischer Uniform  in das zollhaeuschen. Nach ein wenig Smalltalk, verlangte er 5 Euro als Visagebuehr...lol... fuer ein Land , das es ja gar nicht gibt. Nun ging es weiter bis zur transnistrisch-ukrainischen Grenye. Auf transnistrischer Seite hatte ich wieder das Vergnuegen mit zwei transnistrischen Beamten. Sie blaetterten im Pass und sagten : Problem,Problem, Registratie.... 5 Dollar...each . Dabei lagen sie gemuetlich im Stuihl und einer sagte : For Beer.....lol....Das ganze war aber eine nette , eher lustige Atmosphaere. Als ich in Odessa am Busbahnhof ankam, wollte ich ein Taxi nehmen. Ein Taxifahrer verlangte 15 USD 9normal 5 Euro0 , ein anderer wollte mit dem Taximeter bescheissen 9 voellig unueblich in der UKraine0 , deswegen bin ich fuer 7 Cent ins Zentrum mit dem Trollezbus gefahren.Auch dort versuchte mich ein Taxifahrer abzuzocken : My Friend , manz Km , 80 Griwna 9 normal 30 fuer Einheimische0 . Ich habe ihm erklaert, dass ich nicht bloed sei, nur weil ich seine Sprache nicht spreche und bin gegangen. Schnell habe ich mich von einem anderen Taxifahrer fuer 50 Griwna zum Camp�ingplatz fahren lassen.
Rueckblickend laesst sich sagen, dass Moldawien ein sehr schoenes Land ist , leicht huegeliog und sehr fruchtbvar. Es ist sehr farbenfroh und ueberall wird Musik gespielt. Ausserdem sind die Menschen auesserst nett , was man leider von Odessa nicht behaupten kann.

Fr. 12.08         20-25 Grad , leicht bewoelkt

Gegen 11 Uhr bin ich mit dem Minibus in die City gefahren, um mich mit Musha zu treffen. Wir sind zu einer Waescherei gegangen, die jedoch ca. 2,5 Euro pro Tshirt Waschen verlangte . Fuer dieses Land eine utopische Summe. Deshalb hat Musha mir angeboten , bei ihr zu Hause zu waschen. Waehrendessen haben wir  9 Musha und Freundin Nadia0 gegessen und gequatscht. Abends sollte es nach Arkadia --- Odessas Partymeile am strand gehen. Kaum waren wir -Musha und Freunde --- in der Open Air Disco am Strand begann es leicht zu regnen. Tomma --die Frau aus Moskau- wollte bis Sonnenaufgang bleiben. Es legte ein beruehmter Moskauer DJ auf --Trance und Techno.Kurz vor Sonnenaufgang gab es ein extremes Gewitter mit der Folge, dass der Strom in dem Beachclub ausging. Wir feierten in einem anderen Club weiter und ich lernte eine nette New Yorkerin kennen --hat Familie in Odessa. Sie musste natuerlich ein paar Fotos von dem German machen --genauso wie ihre Freundin. Gegen 6 Uhr nahmen Musha und ich ein Taxi zu ihr nach Hause , da ich dort meine waesche geparkt habe. Von mushas Zuhause zum Campingplatz nahm ich den Minibus. Da es jedoch dermassen heftig gerewgnet hatte , standen die Strassen unter wasser. In einem Strassenzug 50 cm , so dass alle normalen PKWS abgesoffen sind . Die Autos und Minibusse standen im tiefen wasser herum, nur der Minibus fuhr im Slalom drumherum.Minibusse sind Mercedes Transporter, die relativ hoch liegen. Trotzdem schwappte Wasser hinten an der Tuer in den Minibusa. Gegen 8 Uhr war ich am Campingplatz . Nachdem ich gefruehstueckt hatte,packte ich meine Sachen zusammen und fuhr die ersten 2 Stunden --ca. 120 km--, um den Grossraum Odessa zu verlassen.

Sa, 13.08.     20-25 Grad , stark beoelkt , Nieselregen, nachher Sonne

Nach 2 stunden war ich total fertig , da ich die Nacht keine Minute gepennt hatte. Ich schlief 2 Stunden im Auto an einem feldweg. Problemlos fuhr ich in ein Motel in der Naehe von Uman.


So, 14.08.   20-25 Grad ,teilweise bewoekt

Heute bin ich ohne Probleme bis Ternopil gefahren. Ternopil liegt wunderschoen an einem See und hat viele Parkanlagen.


Mo, 15.08   20-25 teilweise bewoelkt

Problemlos ging es bis zur ukrainisch-polnischen Grenze . Allerdings sind auf dieser Strecke von Lviv bis zur Grenze viele Polizisten unterwegs, die wie aasgeier auf Beute warten. Von Prymesyl bis Sanok beginnen die Karpaten mit Waeldern und schoenen Serpentinen.

Di, 16.08.         20 Grad , teilweise regen

Gestern bin ich von Sanok bis nach Levoca, Slowakei gefahren. Die Berge sind wunderschoen , leider spielt das Wetter nicht mit.

Mi, 17.08     15-20 Grad  bis 14 Uhr Schauer, danach kraeftige Regenschauer

Heute bin ich zur Dobschauer Eishoehle gefahren. Auf dem Hinweg benutzte ich die Strasse durch das sog. slowakische Paradies. Eine herrliche Landschaft und Natur mit einer Traumstrasse. Allerdings regnete es. Um zur Dobschauer Eishoehle zu gelangen , muss man ca. 1 km einen Berg heraufsteigen (steil und nicht asphaltiert, rutschig!!!) Die Exkursion durch die Hoehle dauerte ca. 30 min ( Montags geschlossen, Eintritt : 150 slowakische Kronen) . Die Hoehle ist mit riesigen Eisbloecken gefuellt.

Do, 18.08     16 Grad , stark bew�lkt,aber trocken

Heute morgen bin ich zur Zipser Burg gefahren. Es ist die gr��ste Burganlage und geh�rt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bereits im 5. Jahrhundert VOR Christus siedelten hier bereits Menschen. Vom h�chsten Punkt der Burg hat man einen fantastischen Blick auf die Berge. Auf dem Weg von der Burg nach Poprad gab es pl�tzlich einen lauten Knall--ein Steinschlag-- so dass nun ein paar Risse in der Windschutzscheibe sind. Ich hoffe, dass die Teilkasko den Schaden ersetzt. Weiter ging es nach Zakopane  -- DEM Wintersportort in Polen. Zakopane ist �bervoll mit haupts�chlich polnischen Touristen. Die Infrastruktur ist �berfordert. Ein Bummel �ber die Fu�g�ngerzone macht soviel Spass wie Adventssamstag �ber die Kettwiger zu spazieren.

Fr, 19.08         20-25 Grad, teilweise bew�lkt

Heute habe ich Geburtstag. Deswegen wollte ich mit der Seilbahn in Zakopane auf einen Berg. Obwohl ich schon um 9 Uhr an der Seilbahn bin, gibt es schon eine Megaschlange davor. Deswegen fahre ich direkt zum Salzbergwerk in Wieliczka bei Krakau. Diesen Tip habe ich von 2 Franzosen aus Bordeaux bekommen. Nach �ber einer Stunde warten, war ich endlich an der Kasse. H�tte ich eine deutsche F�hrung gewollt, so h�tte ich weitere 45 Minuten warten m�ssen. Deshalb entscheide ich mich f�r eine englischsprachige F�hrung , die sofort startet. Zuerst ging es 100 m �ber Treppen nach unten ins Bergwerk.In dem Bergwerk gibt es aus Salz hergestellte Pers�nlichkeiten und nachgestellte Szenen aus dem mittelalterlichen Bergarbeiterleben. Leider l��st sich eine gewisse �hnlichkeit unserer F�hrerin -- sowohl was den Haarschnitt und Gesichtsform ---mit dem Bergarbeitern nicht verleugnen...lol. Nach dem endlosen Treppensteigen in die Tiefe bekamen wir mitgeteilt , dass  die F�hrung 2 Stunden dauert. Ein wahrlicher Schock , denn es war nicht wirklich interessant, nur teuer ( 10 Euro ). Das Beste: 150 m tief im Salzbergwerk gibt es Handyempfang und es funktioniert ( habe SMS von Arthur bekommen). Leider ist mein Ri� in der Windschutzscheibe um 20 cm nach nur 150 km Fahrt gewachsen.
Au�erdem wurde ich morgens von einen ca. 20 j�hrigen deutschen Campingplatzmitbewohner gefragt, warum ich eine Radkralle am Auto angebracht h�tte. Ob der Campingplatz seine Geb�hren so eintreiben wolle....lol.... Ich erkl�rte ihm , dass wir in Polen seien und sie dann nicht mein Auto klauen w�rden, sondern seins...lol. �brigens war er derselbe, der am Vorabend mit sportlicher Geschwindigkeit r�ckw�rts gegen einen Baum gefahren ist.   Aber die Evolution wird auch dieses Problem l�sen...lol.

Sa, 20.08       27 Grad, leicht bew�lkt, abends heftige Gewitter

Heute bin ich von Krakau bis kurz hinter die polnische Grenze gefahren. F�r die letzten 150 Km vor der Grenze brauchte ich ca. 4 Stunden, da diese von Breslau bis zur Grenze eine einzige Baustelle ist ( einspurig Betonplattenpiste), d.h. es gibt nach 15 Jahren Systemwechsel immer noch keine einzige Autobahn, die Polen mit einem anderen Land verbindet. Aber immerhin haben sie die B�ume f�r die Autobahn schon gef�llt...lol...typisch Polen .So war ich froh mit 150 km/h �ber die deutsche Autobahn zu fahren . Allerdings mu� ich mich extrem disziplinieren . Mittlerweile empfinde ich polnische PKW-Fahrer als langsam und habe immer noch den ukrainischen Fahrstil . Mir sind Blinker fremd, wei�e Linien sind zur Zierde da, �berholt wird immer, jetzt komm ich, das pa�st schon...lol.Abends gab es es wieder ein heftiges Gewitter (vermutlich eine Superzelle). Der Starkregen ging kurz in Hagel �ber, so dass ich fluchtartig mein Auto verlie� und Schutz unter einer massiven Holzbushaltestelle suchte. Gott sei Dank hagelte es nicht weiter, sondern regnete sintflutartig.

So, 21. 08                     in Ostdeutschland sonnig,25 Grad,                        
                                    in Westdeutschland 20 Grad bedeckt

Heute bin ich von Cottbus bis nach Hause gefahren. Ich geniesse die wunderbaren Autobahnen und die Sauberkeit �berall. Au�erdem verstehe ich wieder alle Menschen . Jetzt merke ich, dass ich die Zeitverschiebung zur�ck von Ukraine/EU vergessen habe, weil ich deutsche Nachrichten geh�rt habe. Zuhause werde ich lieb von meinen Eltern empfangen.


Schlu�wort:

Ich war auf dieser Reise Schwarzfahrer, Gullydeckelliebhaber,Taubstummer,  illegaler Einwanderer und Taxifahrerschocker....es war ein besonderes Erlebnis durch diese L�nder zu reisen. Zum Schlu� noch einige statistische Daten zum Geniessen:

Anzahl der bereisten L�nder: 4 ( mit Transnistrien 5)
Grenz�bertritte: 10
Gefahrene km:  6904
Billigster Spritpreis pro Liter: 0,58 Euro in Ukraine
Teuerster Spritpreis pro Liter: 1,30 Euro in NRW an Autobahn
Billigste �bernachtung: 1,75 Euro in S�dostpolen
Teuerste �bernachtung: 50 Euro in LVIV/Ukraine
Anzahl der Kontakte der Auspuffanlage mit der Strasse : 4
Polizeikontrollen: 0
Bestechungsgelder: ca. 50 Euro
Strafzettel: 0
Geb�hren f�r bewachte Parkpl�tze: mind. 35 Euro
Anzahl Tage: 32 Tage

Do, 18.08     16 Grad , stark bew�lkt,aber trocken

Heute morgen bin ich zur Zipser Burg gefahren. Es ist die gr��ste Burganlage und geh�rt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bereits im 5. Jahrhundert VOR Christus siedelten hier bereits Menschen. Vom h�chsten Punkt der Burg hat man einen fantastischen Blick auf die Berge. Auf dem Weg von der Burg nach Poprad gab es pl�tzlich einen lauten Knall--ein Steinschlag-- so dass nun ein paar Risse in der Windschutzscheibe sind. Ich hoffe, dass die Teilkasko den Schaden ersetzt. Weiter ging es nach Zakopane  -- DEM Wintersportort in Polen. Zakopane ist �bervoll mit haupts�chlich polnischen Touristen. Die Infrastruktur ist �berfordert. Ein Bummel �ber die Fu�g�ngerzone macht soviel Spass wie Adventssamstag �ber die Kettwiger zu spazieren.

Fr, 19.08         20-25 Grad, teilweise bew�lkt

Heute habe ich Geburtstag. Deswegen wollte ich mit der Seilbahn in Zakopane auf einen Berg. Obwohl ich schon um 9 Uhr an der Seilbahn bin, gibt es schon eine Megaschlange davor. Deswegen fahre ich direkt zum Salzbergwerk in Wieliczka bei Krakau. Diesen Tip habe ich von 2 Franzosen aus Bordeaux bekommen. Nach �ber einer Stunde warten, war ich endlich an der Kasse. H�tte ich eine deutsche F�hrung gewollt, so h�tte ich weitere 45 Minuten warten m�ssen. Deshalb entscheide ich mich f�r eine englischsprachige F�hrung , die sofort startet. Zuerst ging es 100 m �ber Treppen nach unten ins Bergwerk.In dem Bergwerk gibt es aus Salz hergestellte Pers�nlichkeiten und nachgestellte Szenen aus dem mittelalterlichen Bergarbeiterleben. Leider l��st sich eine gewisse �hnlichkeit unserer F�hrerin -- sowohl was den Haarschnitt und Gesichtsform ---mit dem Bergarbeitern nicht verleugnen...lol. Nach dem endlosen Treppensteigen in die Tiefe bekamen wir mitgeteilt , dass  die F�hrung 2 Stunden dauert. Ein wahrlicher Schock , denn es war nicht wirklich interessant, nur teuer ( 10 Euro ). Das Beste: 150 m tief im Salzbergwerk gibt es Handyempfang und es funktioniert ( habe SMS von Arthur bekommen). Leider ist mein Ri� in der Windschutzscheibe um 20 cm nach nur 150 km Fahrt gewachsen.
Au�erdem wurde ich morgens von einen ca. 20 j�hrigen deutschen Campingplatzmitbewohner gefragt, warum ich eine Radkralle am Auto angebracht h�tte. Ob der Campingplatz seine Geb�hren so eintreiben wolle....lol.... Ich erkl�rte ihm , dass wir in Polen seien und sie dann nicht mein Auto klauen w�rden, sondern seins...lol. �brigens war er derselbe, der am Vorabend mit sportlicher Geschwindigkeit r�ckw�rts gegen einen Baum gefahren ist.   Aber die Evolution wird auch dieses Problem l�sen...lol.

Sa, 20.08       27 Grad, leicht bew�lkt, abends heftige Gewitter

Heute bin ich von Krakau bis kurz hinter die polnische Grenze gefahren. F�r die letzten 150 Km vor der Grenze brauchte ich ca. 4 Stunden, da diese von Breslau bis zur Grenze eine einzige Baustelle ist ( einspurig Betonplattenpiste), d.h. es gibt nach 15 Jahren Systemwechsel immer noch keine einzige Autobahn, die Polen mit einem anderen Land verbindet. Aber immerhin haben sie die B�ume f�r die Autobahn schon gef�llt...lol...typisch Polen .So war ich froh mit 150 km/h �ber die deutsche Autobahn zu fahren . Allerdings mu� ich mich extrem disziplinieren . Mittlerweile empfinde ich polnische PKW-Fahrer als langsam und habe immer noch den ukrainischen Fahrstil . Mir sind Blinker fremd, wei�e Linien sind zur Zierde da, �berholt wird immer, jetzt komm ich, das pa�st schon...lol.Abends gab es es wieder ein heftiges Gewitter (vermutlich eine Superzelle). Der Starkregen ging kurz in Hagel �ber, so dass ich fluchtartig mein Auto verlie� und Schutz unter einer massiven Holzbushaltestelle suchte. Gott sei Dank hagelte es nicht weiter, sondern regnete sintflutartig.

So, 21. 08                     in Ostdeutschland sonnig,25 Grad,                        
                                    in Westdeutschland 20 Grad bedeckt

Heute bin ich von Cottbus bis nach Hause gefahren. Ich geniesse die wunderbaren Autobahnen und die Sauberkeit �berall. Au�erdem verstehe ich wieder alle Menschen . Jetzt merke ich, dass ich die Zeitverschiebung zur�ck von Ukraine/EU vergessen habe, weil ich deutsche Nachrichten geh�rt habe. Zuhause werde ich lieb von meinen Eltern empfangen.


Schlu�wort:

Ich war auf dieser Reise Schwarzfahrer, Gullydeckelliebhaber,Taubstummer,  illegaler Einwanderer und Taxifahrerschocker....es war ein besonderes Erlebnis durch diese L�nder zu reisen. Zum Schlu� noch einige statistische Daten zum Geniessen:

Anzahl der bereisten L�nder: 4 ( mit Transnistrien 5)
Grenz�bertritte: 10
Gefahrene km:  6904
Billigster Spritpreis pro Liter: 0,58 Euro in Ukraine
Teuerster Spritpreis pro Liter: 1,30 Euro in NRW an Autobahn
Billigste �bernachtung: 1,75 Euro in S�dostpolen
Teuerste �bernachtung: 50 Euro in LVIV/Ukraine
Anzahl der Kontakte der Auspuffanlage mit der Strasse : 4
Polizeikontrollen: 0
Bestechungsgelder: ca. 50 Euro
Strafzettel: 0
Geb�hren f�r bewachte Parkpl�tze: mind. 35 Euro
Anzahl Tage: 32 Tage









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