Tuatha de Dannan - Das Volk der Dana

 

Die Tuatha de Dannan ist jenes Volk, welche die fünfte Einwanderungswelle Irlands bildete. Ihre Geschichte wird im Lebor Gabàla Érenn erzählt. (siehe auch: Mythen -  Die Invasionen Irlands LINK SETZTEN)

Dieses Volk Irland zeichnete sich vor allem durch seine hohe Magie und Kampfkunst aus, welche sie bei der Einwanderung über die Formorier siegen liess. Als die Milesier mit der sechsten Einwanderungswelle in Irland landen, und das Land erobern, zieht sich die Tuahta de Dannan in die Hügel und Seen unterhalb der Erde zurück, wie es der Vertrag zwischen ihnen und den Menschen vorsieht. Darum werden sie ab diesem Zeitpunkt auch die Sìdhe (Hügel, Einzahl: sìd) genannt. Unter die Bezeichnung Sìdhe fallen aber auch die Formori und die Fir Bolg, die sich bereits vorher unter die Erde zurück gezogen hatten.

 

Die wichtigsten Götter und Mitglieder der Tuatha sind:

 

- Dana, die eigentliche Urgöttin und Urmutter

- Dagda, ihr Sohn und Vater, der eigentliche Urvater

- Boane (welche zusammen mit Dagda Mutter von Oengus ist, und dem Fluss Boyne den
  Namen gab, in welchem sie auch hauste)

- Oengus (Gott der Liebe, Jugend, er hauste in New Grange)

 

Ausserdem war Dagda Vater von:

 

- Midir (dem Archtyps des stolzen Kriegers)

- Bodb Dearg (einem der Elfenkönige)

- Brigit (Mutter und Tochter Dagdas, Göttin der Heilkunst, Schmiede und Dichtung)

 

Dazu kommen:

 

- Gobinu (dem Wunderschmied)

- Oghma (er symbolisiert Stärke, ist der Führer durch das Wort)

- Diancecht (der Arztdruide der Tuatha)

- Cian (Diancechts Sohn, der mit Ethlin zusammen Lugh zeugt)

- Airmid (Diancechts Tochter)

- Lugh (der Sonnengott, der alle Prinzipien in sich vereint: auch genannt Lugh
  selmidanach=der Alleskönner)

 

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