DIE LIEDER DES BARDEN
vom
Ursprung, dem Weg
und
Dem Lied des Ewigen
Ursprung
Lass mich schreiben, von den Gipfeln dieser Welt
und von den Quellen einer anderen.
Lass mich singen, von unerkannter Macht
und unerhörten Liedern.
Lass mich dich leiten, mit Taliesins Hand,
über die Berge, in ein Tal,
das nie zuvor betreten wurde.
Lass mich dir die Weiten Logres zeigen,
die Sonne eines Strahls,
die Wesen dieser Zeit
und die Wärme eines Augenblicks.
Lass mich die Traurigkeit erleuchten
und die Ewigkeit erhaschen,
den Traum zu Ende leben und
die Bäume Zeichen sein.
Oh, Du, der Du das Wissen
meiner Seele birgst
und die Worte der Anderen Welt,
lass mich auf Deinen Wegen wandeln,
bis hin zur Grenze dieser Zeit.

Weg
Wanderer, kehre zurück in deine Ursprünge,
nimm deine eigenen Kreise und lass dich leiten.
Der Eintritt in diese andere Welt,
liegt zwischen der Vorstellung und deinem Wissen.
So finde den Hügel der Eibe
und folge dem Falken des Sommers,
der dich zur weisen Ebene führt.
Höre auf die Winde und die Bäume,
denn ihre Weise bedeutet diese Welt.
Eine Welt, die voller Gold und voll der Einheit ist,
die Freiheit deines Geistes.
Und wenn du den Weg
zwischen den beiden Bächen findest,
stehst du vor der Verwandlung,
die keine Rückkehr mehr zulässt.
Sei wachsam und lass die Zeit für immer hinter
dir,
Sei einsam und lass die Traurigkeit zurück.
Die Zeit hat keinen Einfluss,
die Traurigkeit keine Macht mehr.
Die Ankunft ist nahe...

Ankunft
"Sei gegrüsst im Reich der Bilder";
es sind die Vögel, die dieses Lied verkünden.
"Sei gegrüsst im Leben nach der Weisheit";
es sind die Steine die diese Klarheit sprechen.
Das Licht durchbricht langsam
die belaubten Äste der Lichtung
und weit hinten blitzen die Weg auf.
Das Heimkommen in die Quelle allen Lebens
und der Empfindung der Einheit,
steigt nach und nach aus dem Nebel zwischen
den Zeichen um uns auf.
Und da ist der Ewig Einsame unter uns,
Lautlos und wissend tritt er zu uns hin;
in seinen Augen das Blau aller Wasser gemischt,
in seinen Händen der Stab der unendlichen Zeit.
"Seid gegrüsst und findet die Frage,
die keine Antwort kennt.
Seid Höhrer und Sprechende im selben,
einzigen Augenblick dieser Erfahrung;
es sind die Quellen, die diese Wahrheit flüstern.

Das Lied des Ewigen
Ich bin das Eine im Vielen,
die Einheit im Widerspruch der Unwissenden.
Ich bin der Stein, der sich am Wasser schleift,
und die Erde die den Fluss leitet, zu gleichen Teilen.
Sieh zu mir hin, und von mir weg,
ich bin überall und hier,
dort und nirgendwo zugleich.
Dies spricht der Barde,
gefangen im Gesang des Windes,
den er beherrscht,
weit von den Hügeln,
im Land des Graals.
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