Einladung des Wanderers

Wanderer, kommst Du an einem Feuer vorbei,
an dem Du Dich von der langen Reise zu erwärmen suchst,
und findest Du an diesem
Feuer einen der Einsamen, der singt, dann verweile.
Nichts ist der Seele mehr Erleichterung und Ort der Ruhe, als das Lied des Einsamen, das er auf und von der Ewigkeit singt.
Von weiten Tälern der ewigen Insel singt er,
von der grünen Ebene,
und dem grossen See, an dem das Volk einst seine Wunden heilte.
Von Wäldern, die verwunschen ihre Zeit verbringen,
von Flüssen und von ewigen Quellen, die dem Land Kraft zu geben vermögen.
Von Inseln hoch im Norden,
die der Ursprung allen Wissens sind:
von Falias, der hohen Herrschaft Hecke, von der einst der Stein des Schicksals, Lia Fàil nach Eirinn gebracht wurde: Beweis der Stärke, Stimme des Landes, längst verstummt.
Von Findias, der grossen Weissen Weite, die einst Nuadas starkes Schwert, aus der Luft und ihrem Gesang geboren hat.
Von Gorias, dem feuerstarken Gebirge, von dem der ewige Speer des Lugh, aus Erz und Feuer geschaffen wurde, bestimmt, die Schrecklichen zu zähmen.
Von Murias, dem meeresschäumenden Eiland, von ihr kommt der grosse Kessel Dagdas, der heute noch die Hungernden nährt und keinen Mangel erduldet.
Von Völkern, die längst verstorben,
von Clans, die weit verstreut,
von Schlacht und Leid und von der Traurigkeit,
von Friede, Freud, und von der Ewigkeit.
