Zaa Brifd
Wie ich den Islam verließ.
Es mag 1993 oder 1994 gewesen sein, als
ich anfing, die Lehren des Islams kritisch und mit Logik zu betrachten. Ich bin
in einer orthodoxen islamischen Familie in einem islamischen Land (Pakistan) auf
die Welt gekommen.
Mit 5 Jahren wurde ich in die Schule
geschickt. Daneben besuchte ich auch einen Imam (islamischen Priester), der mit
Arabischlesen beibringen sollte, damit ich den Text des Korans auf Arabisch
lesen konnte. In den kommenden 5 Jahren gelang es mir dann, den Koran
tatsächlich auf Arabisch zu lesen.
Soweit ich weiß, können 90%
der Muslime in Pakistan nicht Arabisch lesen und somit wissen sie auch nicht,
was der Koran lehrt. Außerdem kümmern sie sich auch nicht darum,
eine Übersetzung heranzuziehen. Es besteht eine falsche Auffassung in den
Köpfen der Moslems, die daran glauben, dass man nur durch das Lesen des
Korans auf Arabisch von Allah eine große Belohnung bekommen wird. In der
Schule ist der Islamunterricht für alle Schüler ein obligatorisches
Fach.
Obwohl es einige Schulen gibt, die nur
für Christen bestimmt sind, gibt es auch viele Gegenden, in denen es keine
Schulen für sie gibt. Also bitten sie um die Erlaubnis, muslimische
Schulen besuchen zu dürfen und dort haben sie keine Wahl: Sie müssen
mit den Moslems dem Islamunterricht folgen.
Vor einigen
Tagen musste ich in eine Schule gehen, um meinen Neffen anzumelden. Es ist dort
Brauch, dass man vor Unterrichtsbeginn ein paar Koranverse zitiert. Ich fragte
die Lehrerin, was denn mit den Christen passiert, während der Koran
zitiert wird.
Stolz erzählte sie mir, dass die
Christen ebenfalls anwesend sein und den Versen zuhören müssen. Ich
fand es nicht richtig, dass Christen dazu gezwungen werden. Aber es gab
für sie keine Alternative.
Das Leben auf der Erde ist nur für
eine kurze Zeit bestimmt, während es ein unendliches Leben für die
Moslems im Paradies gibt. Sei ein guter Moslem, damit du einen Platz im
Paradies bekommst. Die ist der allererste Unterricht, den muslimische Kinder
eingetrichtert bekommen. Tatsächlich ist dies ein indirekter Versuch,
einen gewissen Sinn Hass in ihren Köpfen für das Diesseits zu
entwickeln.
Im Folgenden gibt es eine
Zusammenfassung von einigen islamischen Ritualen, die jemanden, der in einem
islamischen Land lebt, nie vergessen läßt,
dass der Islam die einzig wahre Religion auf dieser Welt ist.
Da ist sehr viele verschiedene Sekten im
Islam gibt, möchte ich hier diejenigen Rituale nennen, die von allen
befolgt werden.
täglich:
Früh am
Morgen (vor Sonnenaufgang) hört man den Adhan
(Ruf zum Morgengebet) mit vorherigen und späteren Lobpreisungen für
Mohamed. Dies geschieht nicht nur in einer Moschee, sondern in dutzenden von
Moscheen um dich herum. Diese Situation musst du dir fünfmal täglich
vorstellen.
wöchentlich:
Der Freitag
gilt als der heilige Tag der Woche. Freitags haben die Mullahs (muslimische
Priester) die Möglichkeit, in ihrer Moschee eine Predigt für ihre
Anhänger zu halten.
jährlich:
a. Ramadan (der
islamische Fastenmonat): Dies ist der heiligste Monat im islamischen Kalender.
Auch hier können Mullahs die 30 Fastentage frei
zum Predigen nutzen. Täglich gibt es nach dem Nachtgebet noch ein
besonderes Gebet. In diesem Gebet wird täglich eines der 30 Kapitel der
Korans rezitiert und das durch
einen Lautsprecher, der von den Dächern hallt.
b. Eid-ul-Fitts:
Nach dem Monat Ramadan gibt es das Eid-Fest (3 Tage zum Glücklichsein). Am
ersten Tag gibt es ebenfalls ein besonderes Gebet in der Moschee, nachdem die
Sonne aufgegangen ist.
c. Eid-ul-Adha: Es wird zwischen dem 10. und 12. Tag des
islamischen Monats Zilhaj gefeiert. Nach
Sonnenaufgang gibt es ein besonderes Gebet in der Moschee. Und nach dem Gebet
werden Tiere (Schafe, Ziegen, Kühe, Ochsen,Kamele) nach der Sunnah geschlachtet zu Ehren des
Propheten Ibrahim.
Zudem
versammeln sich in diesen Tagen auch noch Moslems aus aller Welt in Mekka (der
heiligen Stadt für Moslems in Saudi-Arabien) um die Pilgerfahrt (Hajj) zu absolvieren, die die letzte Säule des Islams
darstellt.
d. Moharram:
Dies ist der heilige Monat der Schiieten. In diesem
Monat trauern die Schiieten über den Tod von
Enkeln, Enkelinnen,... von Mohamed, die durch Hasid,
den Gouvernour von Koofa
getötet worden waren. Die Schiieten versammeln
sich hier in ihren Moscheen (Imambargahs) und
vollziehen dann eine Prozession zur Hauptmoschee der Stadt.
Während des ganzen Weges schlagen
sie sich auf ihre Brust, als ein Zeichen ihrer Trauer. Einige geißeln
sich sogar mit selbstgemachten Peitschen. Diese
Prozession dauert mehrere Stunden, bis sie den Hauptplatz erreicht. Man sollte
hier vielleicht erwähnen, dass jeglicher Verkehr durch diese Prozession
zum Stillstand kommt.
Wenn ich nicht in Pakistan wäre, wo
alle möglichen Aktivitäten, die mit dem Islam zu tun haben, mich
ständig umgeben, wäre die Situation wohl eine andere. Ich kann mich
nicht daran erinnern, was eigentlich genau den Anstoß dafür gab,
dass ich mich gegen den Islam richtete. Vielleicht war es das tägliche
Gebet, die 30 Tage des Fastens während Monaten wie Juni oder Juli, oder
auch etwas anderes.
Ich erinnere mich zurück an die
Zeit, als ich ein Teenager war und dann in die 20er kam. Ich war ein
strenggläubiger Moslem. Der größte Teil meines Lebens wurde bis
dahin von einer Ideologie bestimmt, die von Männern dominiert wird,
sexorientiert ist, sich nur um eine Person und einige seiner Kumpanen
dreht. Natürlich ist Islam nicht das, was seine Verteidiger sagen, sondern
was der Koran sagt. Islam lehrt Fundamentalismus und Terrorismus.
Der wahre Islam setzt die Frauen herab,
erlaubt den Männern sogar, ihre Frauen zu schlagen, erläßt
diskriminierende Gesetze für religiöse Minderheiten, möchte die
Welt beherrschen und alle Nicht-Moslems zum Islam rufen, ruft zum Dschihad und dazu, dass man Nicht-Moslems töten soll,
bis der Islam die einzige Religion auf der ganzen Welt ist.
Laut Islam ist der Hauptunterschied
zwischen einem Moslem und einem Nicht-Moslem das tägliche Gebet. Angeblich
hält diese Gebet die Moslems davon ab, schlechte
Dinge zu tun. Tatsächlich hab ich viele Menschen beobachtet, die ihre
Gebete verrichten, Ramadan einhalten, die Pilgerfahrt machen,..... Gleichzeitig
hab ich aber auch gesehen, wie sie in negativen Angelegenheiten verwickelt
waren.
Im Gegensatz dazu kenne ich viele
Menschen, die nicht religiös sind, aber anderen helfen, gut erzogen sind,
ein frommes Herz haben und geduldigt sind. Ich
würde behaupten, dass jemand, der nicht hilfsbereit ist oder der
Menschheit in irgendeiner Art und Weise etwas Gutes tut, kein guter Mensch ist.
Ganz egal, ob er religiös ist, oder nicht.
Ich hasse die Menschen, die im Namen der
Religion morden. Sie haben nicht das Recht dazu, das Gesetz in ihre eigenen
Hände zu nehmen. Es sind Leute, die den Frieden auf der Erde zerstört
haben. Sie sollten streng bestraft werden. Laut ihnen erlaubt ihnen der Islam,
so zu handeln. Wenn das wahr ist, ist es eine Lehre von Blutvergießen und
deswegen eine Lehre der Zerstörung.
Die Instinkte der Menschen sind alle
gleich. Für mich bringt nicht die Religion entscheidende
Veränderungen des Verhaltens,sondern
verschiedene Schicksalsschläge und die Umgebung. Wenn jemand in einer
guten Umgebung lebt, entwickelt er normalerweise eine positive Einstellung. Im
Gegensatz dazu verfängt sich jemand, der in einer mißlichen
Lage aufgewachsen ist, leichter in negative Einstellungen.
Moslems behaupten, dass der Islam die
einzige Religion sei, die Gutes lehrt und Böses verwehrt.
Ich sehe aber keine andere Religion, die etwas Böses lehrt.
Es ist offensichtlich, dass ´gut´ in jeder Religion
´gut´ ist.
Weiter denken
die Moslems, dass der Islam die einzig wahre Religion sei. Ich sehe allerdings
keine Qualität im Islam, welches sie von den anderen Religionen abheben
würde. Generell kann ich nicht behaupten, dass ich die Charakterzüge
eines Moslems im Einklang damit sehe, was man als ´gut´ bezeichnet.
Bisher hab ich
keine Antwort bezüglich folgender Fragen bekommen:
Anbei gibt es
einige Punkte, die ich aus dem Koran ausgesucht habe, weil ich sie mir nicht
erklären konnte. Entweder besitze ich nicht das dafür notwendige
Wissen und die Weisheit, oder aber es herrscht hier Zweideutigkeit und Fehler.
Ich wäre sehr dankbar dafür, wenn mir jemand dabei helfen
könnte.
Und als der Herr zu den Engeln sprach: „Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen“, sagten sie: „Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?“ Er sagte: „Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisst.“
Wie konnten die Engel wissen, dass der
Nachfolger Blut vergießen wird, wo er doch erst noch von Allah erschaffen
werden musste? Wie konnten die Engel die Eigenschaft der Kreation erahnen, die
doch Allah gerade erst beschlossen hatte, überhaupt zu erschaffen? Die
Engel geben ja selbst zu, dass sie nichts wissen außer dem, was Allah
ihnen gesagt hat.
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2:34
Und als Wir zu den Engeln sprachen: „Werft
euch vor Adam nieder“, da warfen sie sich nieder bis auf Iblis; er weigerte sich und war hochmütig. Und damit
wurde er einer der Ungläubigen.
In diesem Vers
befiehlt Allah den Engel, sich vor Adam zu verbeugen und Iblis,
der ein Engel ist, verweigert dies. Aber Engel haben keinen eigenen Willen und
tun nur das, was Allah ihnen befiehlt (2:32, 66:6). Laut Moslems ist Iblis (Satan) ein Dschinn, aber
der oben genannte Vers beschreibt ihn als einen Engel. Nehmen wir an, dass er
ein Dschinn ist, dann war er gar nicht gefragt, sich
vor Adam zu verbeugen, denn Allah hat es ja nur den Engeln befohlen.
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2:35
Und Wir sprachen: „O Adam, verweile du und
deine Gattin im Garten und esst uneingeschränkt von seinen Früchten,
wo immer ihr seid! Kommt jedoch diesem Baum nicht nahe,sonst würdet ihr zu den Frevlern
gehören.“
Der genannte
Vers widerspricht dem Vers 2:30. In dem Vers sagt Allah ja zu den Engeln, dass
er einen Nachfolger für die ERDE bringen wird. Überraschenderweise
beschreibt der Vers 2:35 aber, dass Allah Adam verordnet hat, mit seiner Frau
im Paradies zu verweilen, wo er ihn doch eigentlich auf die Erde schicken
sollte, um dort als sein Nachfolger zu leben.
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2:36
Doch Satan ließ sie dort straucheln und brachte
sie aus dem Zustand heraus, in dem sie waren. Da sprachen Wir: „ Geht
(vom Paradies) hinunter! Der eine von euchsei des
anderen Feind. Und ihr sollt auf der Erde
Wohnstätten und Versorgung auf beschränkte Dauer haben.“
Nachdem Allah Adam erschaffen hat,
befahl er ihm doch in Vers 2:35, im Paradies zu verweilen. Laut Koran gibt es
aber im Paradies keinen Platz für Verräter und jemanden, der den
Befehlen Allahs nicht gehorcht hat.
Vers 2:36
sagt, dass Iblis aber im Paradies war, obwohl er doch
Allahs Befehl, sich vor Adam zu verbeugen, nicht nachgekommen ist. Warum wurde
Adam vom Paradies hinausgeworfen? Offensichtlich, weil er den Befehlen Allahs
nicht gehorcht hat. Satan allerdings, der dasselbe tat, wurde wegen Ungehorsam
nicht bestraft.
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