LT- Warum
ich kein Moslem bin
Ich bin hocherfreut darüber, diese Internetseite entdeckt zu
haben. (Gemeint ist www.faithfreedom.org,
Anm. des Übersetzers).
Ich wünschte, ich hätte sie schon vor eineinhalb Jahren
entdeckt, denn dann hätte ich mir wohl einigen Kummer erspart. Hier ist meine
Geschichte:
Ich bin eine Frau, die in den USA geboren und groß geworden
ist. Meine Familie könnte man als ´christlich´ beschreiben, aber sie gehören
keiner Kirche oder ähnlichen Organisation an. In der Schule wurde ich dann zu
einem ´Freidenker´. Ich las einige Teile der Bibel und es gab auch eine Zeit,
wo ich andere Religionen, wie zum Beispiel das Judentum und den Buddhismus
studierte, allerdings ging ich nie in die Tiefe. Islam war nicht dabei. Allein
das Wort ´Islam´ rief bei mir Bilder hervor, wie zum Beispiel Fanatiker, die
sich Sprengstoff um die Hüften schnallen und in ein Einkaufszentrum marschieren
oder Frauen, die bestraft werden, weil sie nicht richtig verhüllt sind, und so
weiter. Islam sah für mich alles andere als eine herzliche Religion aus.
Vor zwei Jahren traf ich einen Mann der aus dem Mittleren
Osten kam. Ich muss zugeben, dass ich über die Tatsache, dass er ein
sunnitischer Moslem ist, ganz und gar nicht erfreut war. Er war war sehr charmant und freundlich. Ganz anders als die, die
man im Fernsehen sah. Da ich sowieso von
Natur aus kein Mensch mit Vorurteilen bin, ließ ich unsere Beziehung
weiterlaufen. Wir hatten so viele Gemeinsamkeiten (oft beendeten wir füreinander
die Sätze des anderen), dass ich das Thema ´Religion´ vollkommen verdrängte.
Sechs Monate später heirateten wir. Natürlich wußte ich, dass mein Ehemann eine gewaltige Bibliothek an
islamischen Büchern besaß und auch fünfmal täglich betete. Aber das hat mich
nicht gestört. Vor allem wohl auch deswegen, weil ich mich selbst nicht als
Christen ansah. Natürlich glaubte ich an die Kreuzigung und die
Wiederauferstehung Jesu. Ich erinnere mich daran, wie mich der Gedanke daran
jährlich an Ostern zum Weinen brachte. Falls das ausreichen sollte, um ein
Christ zu sein, dann war ich einer von ihnen. Aber ich habe die Bibel niemals
richtig gelesen (nur einige Teile des Alten Testaments). Ich war weit entfernt
von den Leuten, die jedes Kapitel und einzelne Verse auswendig aufsagen
konnten.
Eines Tages, als mein Ehemann und ich über nichts Besonderes
diskutierten, sprach er das Thema ´Religion´ an. Er war darin sehr gut,
schließlich hatte er dies auch intensiv studiert. Zudem hatte er mit vielen
Menschen debattiert, die weit mehr Ahnung vom Christentum hatten, als ich. Er wußte, was er sagen und was er auslassen musste.
Ich entschied mich, zum Islam zu konvertieren. Alles hat
sich so gut angehört. Mir wurde ein Bild des Propheten präsentiert, der
freundlich, zuvorkommend und sich sehr christlich verhält. Einer, der nur
kämpft, wenn er angegriffen wird. Die anderen Dinge wie Terrorismus und Hass
sind keine Teile des wahren Islams, so mein Ehemann. Er zeigte mir sogar eine
Kopie der sogenannten ´Bibel von Barnabas´. Es wird
angenommen, dass sie von einem echten Jünger Jesu geschrieben wurde. Diese
´Bibel´ erschien, um die muslimischen Standpunkte zu vertreten. Trotzdem hatte
ich noch einige Zweifel, aber die wurden durch das folgende ausgeräumt: Mein
Ehemann war ein sehr gutes Beispiel für einen Mann mit gutem Benehmen und guten
Wertvorstellungen. Ich hab zuvor noch nie einen Christen (oder Juden,
Buddhisten,...) getroffen, der es mit ihm hätte aufnehmen können. Er
versicherte mir, dass er mich niemals dazu zwingen würde, ein Kopftuch zu
tragen, außer während des Gebetes. Außerdem hatte ich auch keine Ahnung vom
Christentum und konnte somit gar nicht gegen seine Aussagen argumentieren.
Schließlich war es natürlich auch noch so, dass ich unsere Beziehung aufrechterhalten
wollte. Ich fürchtete, wenn ich mich weigern würde, dann wäre der Weg für eine
Scheidung offen gewesen.
Nachdem ich konvertiert habe, fing ich an, mich über den
Islam zu informieren. Zuerst las ich Übersetzungen der Hadithe
im Internet. Ziemlich oft fühlte ich mich durch sie gestört. In einigen Fällen
wird der Prophet als brutal beschrieben und ganz und gar nicht christlich. Wenn
ich versuchte, mit meinem Ehemann darüber zu sprechen, gab es eine heiße
Diskussion. Es sah so aus, als hätte er vergessen, mir eine Sache zu sagen: Ihm
ist es zwar erlaubt gewesen, mich als Christin zu heiraten und solange ich
Christin war, durfte ich auch Fragen stellen, denn ich war ein Ungläubiger.
Aber jetzt, als Muslimin, würde jeglicher Zweifel an
den Dingen, die der Prophet sagte oder tat mich zur Apostatin
machen. Und das würde automatisch unsere Ehe beenden, so mein Ehemann.
Also las ich weiter und hoffte, dass ich feststellen würde,
dass ich falsch lag. Ich hoffe, dass ich im Islam die Wahrheit entdecken würde.
Aber je mehr ich las, desto mehr bemerkte ich, wie falsch der Islam tatsächlich
ist. Ich werde hier nicht ins Detail darüber gehen, was ich alle entdeckt habe.
Es ist genug zu sagen, dass das meiste davon schon auf dieser Internetseite (www.faithfreedom.org) genannt ist.
Aber ich möchte gerne erwähnen, dass mich besonders die
Heirat des Propheten mit einer 9-jährigen gestört hat. Es ist amsüsant zu sehen, dass einige darüber debattieren. Ich
habe meinen Ehemann dazu befragt und er gab die Hochzeit ohne Umschweife zu. Er
zeigte mir sogar ein Buch darüber, wo eine Seite auf Englisch und die andere
auf Arabisch geschrieben war. Aisha war 9 Jahre alt,
als der Prophet mit ihr ins Bett gegangen ist. Der Hadith
kann sogar so interpretiert werden, dass sie erst 8 Jahre alt war ( je nachdem, ob man ein Sonnenjahr oder ein Mondjahr
berechnet). Aber es steht außer Frage, dass sie nicht älter als 9 Jahre alt
war. Mein Ehemann erklärte mir, dass das total akzeptabel sei, da es in der
damaligen Zeit stattfand und Aisha bereits ihre
Menstruation gehabt hätte. Er wollte darüber nicht mehr diskutieren
. Erneut wurde ich gewarnt, was für schlimme Konsequenzen es hätte, wenn
ich mich vom Islam abwenden würde.
Mittlerweile habe ich es geschafft, folgendes
festzustellen: Die meisten
Internetseiten beschäftigen sich sowohl mit den
muslmischen, als auch mit den christlichen
Standpunkten. Den Koran gibt es in drei englischen Übersetzungen, dazu noch das
Alte und Neue Testament. Die ´Bibel von Barnabas´ ist eine Fälschung und es
gibt sogar Moslems, die dies zugeben.
Es ist ziemlich ironisch, dass ich in den letzten 6 Monaten
mehr über Religion gelesen hab, als ich es zuvor getan hab oder jemals
vorhatte, zu tun.
Meine Schlussfolgerung ist, dass der Islam eine Lüge ist.
Obwohl ich lange Zeit das Gegenteil erhofft hatte. Natürlich lassen alle, die
in diese Lüge hineingeboren sind, mein Ehemann eingeschlossen, sie auch stehen,
weil sie viel zu viel Angst vor den Drohungen im Koran haben. Die Beschreibung
des Höllenfeuers und die Torturen, denen man im Grab ausgesetzt sein wird, sind
wie ein Albtraum aus einem Horrorbuch. Solche Qualen, wie man sie im Grab
ausgesetzt sein wird, findet man nirgends in einer nicht-muslimischen Schrift.
Mein Mann wird kreidebleich, wenn er darüber spricht.
Ich habe erkannt, dass alles, was wir im Koran finden, sehr
menschlichen Motivationen unterliegt. Zum Beispiel haben alle Moslems
getrunken, bis Omar sich an Mohamed wandte und meinte, dass man etwas dagegen
tun sollte, da sie sogar betrunken beteten. Passenderweise erhielt Mohamed
genau dann eine ´Offenbarung´ und der Alkohol wurde verboten. Beispiele wie
diese gibt es viele.
Eigentlich wäre diese Lebensweise ja ganz nett. Für alles
würde es eine passende Offenbarung geben. Ich könnte also auf Fragen immer mit
„Weil Gott es so will“ antworten. Letztendlich hat der Islam viel mehr für
Mohamed getan, als Mohamed jemals für seine Anhänger getan hat. Denk mal
darüber nach: Er brachte die Leute dazu, ihm all ihr Geld zu überlassen. Er
nahm sich die schönsten Frauen. Er fand treue Anhänger, die ihn als Propheten
verehrten. Er fand junge Männer, die für ihn kämpften. Er schaffte es, eine
Nation zu regieren.
Letztendlich wurde er aber durch ein Gesetz bezwungen, was
uns alle erwartet: er starb. Und er starb sogar daran, dass er vergiftet worden
ist. Er starb eines recht normalen Todes.
Vergleiche einmal Mohamed mit Jesus: Jesus hatte keine Frau,
kein Zuhause, keine Garantie für das tägliche Brot oder ein tägliches Bleibe.
Und Jesus gab sogar sein Leben. Er wurde dabei nicht einmal sehr alt, was
Mohamed mit damals 63 Jahren schon behaupten kann. Und bis heute gibt es
niemanden, der es mit den Wundern aufnehmen kann, die
Jesus vollbracht hat. Und vor allem ist Jesus der einzige, der die Regel
gebrochen hat: Er hat den Tod besiegt. Indem er uns zeigt, dass dies möglich
ist, bietet er uns das Gleiche an, wenn wir nur daran glauben.
Nun habe ich den Punkt erreicht, an dem ich ein gläubiger
Christ werden möchte. Ich überlege, was ich in meiner momentanen Situation
anstellen soll. Ich muss zugeben, dass ich schwach und vielleicht ein wenig zu
ängstlich bin um den entgegen zu stehen, was passieren wird, wenn ich meinen
wahren Glauben meinem Ehemann mitteile. Als Christ würde ich gerne im Gebet
versuchen, auf ein Wunder zu hoffen. Ein Wunder, dass mein Ehemann den
richtigen Weg findet und vielleicht finde ich einen Zeitpunkt, an dem ich ihn
vorsichtig mit ein paar Vorstellungen konfrontieren kann.
Und ihr da
draußen, was denkt ihr, sollte ich tun?
Ich bin nicht an Moslems interessiert, die mich beleidigen
wollen. Ich habe einige solcher Kommentare hier gesehen und ich werde sie
ignorieren, vor allem, wegen ihrer abstoßenden Sprache. Ich wende mich also an
Nicht-Moslems, die mir Vorschläge unterbreiten möchten. Und natürlich würde ich
mich sehr darüber freuen, wenn die Christen dort draußen mich in ihr Gebet
aufnehmen würden, dass mein Ehemann die Wahrheit entdeckt.
Ich liebe
euch und bete für euch alle.
L.T.