islasperlas.com
index-site

reisebeschreibung cortesia de thorsten(isla-contadora-panama.com)
 

Hier im Darien, ca 25 Minuten mit dem Flugzeug von Contadora entfernt, liegt eines der letzten noch intakten Indiogebieten. Eines davon heißt "La Chunga", mit seinem Embera-Indianern. Die hier lebenden Indios führen ein sehr einfaches und auf ihre Kultur achtendes Leben. Wir landen in einem kleinen Ort Sambu, neben einem River der den selben Namen trägt.. 
Von hieraus beginnt das Abenteuer. Jeglicher Zivilisation kehren wir für die nächsten zwei Tage den Rücken. Mit einem geräumigem Einbaumboot (Kajuku), geht es ca. 1 Stunde flußabwärts. Viele Tropenvögel sind unterwegs zu sehen und sich sonnende Flußkrokodile gibt es zahlreich zu fotografieren. Haben wir dann einen kleinen Seitenarm des Sambu erreicht, sind wir schon fast da. 
In der Trockenzeit kann es vorkommen, dass der kleine Nebenfluß, der zum Dorf führt, zu wenig Wasser hat. Hier heißt es dann den Rest des Weges durch das Flußbett gehen und sich nasse Füße holen. Nach 30 Minuten durch Fluß und Dschungel haben wir unser Camp erreicht. Hier wurden im Jahr 2000, für kleine Gruppen  ein paar Pfahlhäuser, 5 Minuten vom Dorf weg, gebaut.
Die Einfachheit der Indios und der seltene Kontakt mit Touristen, führt
zu einem sehr natürlichen Miteinander. Keine bettelnden Kinder bedrängen den seltenden Besucher oder gespielte Freundlichkeit für ein paar Dollar sind den Indios noch fremd. Das Dorf hat um die 300 Einwohner, die auf offenen Pfahlhäusern leben. Es ist beeindruckend, dass man auch recht gut ohne Strom und Klimaanlage 
leben kann. Die Indios sind Selbstversorger in einem halbkultivierten Dschungel. Alle leben sehr einfach, aber niemand ist arm oder leidet Hunger, was einem Besuch der Indianer für uns nicht als unangenehm erscheinen läßt. Viele haben sich auf Kunsthandwerk aus wunderschönen Hölzern spezialisiert oder flechten aus den Palmenblättern der "LaChunga" Körbe und Gefässe. 
Wir werden vom Häuptling empfangen und nach einem guten Mittagessen auf einem offenem Feuer, geht es auf eine Wanderung vom Dorf weg, tiefer in den Dschungel. Hier bekommen wir in
2 Stunden die wundersamsten Dinge zu sehen und erklärt. Von Pflanzen für Beinbrüchen und Schlangenbissen, bis hin zu wasserspendenden Luftwurzeln.
Wieder im Dorf zurück, mit reichlich Hunger, wird am Abend wilder Truthahn gegessen. Wenn es dann dunkel geworden ist, kommen einige Frauen ins Camp, mit kunstvollen Handarbeiten. Was natürlich nicht fehlen darf ist zur Nacht hin ein kleines Fest mit Trommeln und Rascheln. Wer mutig genug ist, läßt sich mit einer indianertypischen Tätowierung aufmalen, an der man 
auch mit viel Seife, für die nächsten drei Wochen viel Freude hat. 
Schweren Herzen verläßt man dann am nächsten Tag die kleine noch intakte Gemeinschaft in Richtung unser vermeintlichen zivilisierten Welt. 
Derzeit wird diese Tour nur von dem
auf Contadora vertretenden deutschen Reiseagentur "Schauinsland" mit uns als Tourleiter angeboten.
Hosted by www.Geocities.ws

1