im zweiten Zeitalter geboren,lebte ich die ersten Jahre im Reich meines Vaters. Sehr fr�h fing ich an mich gegen alles in jeden zu wehren. alle Grenzen die mir gesteckt wurden, brach ich und wurde somit der Rebell der Familie. Eines Tages belauschte ich meinen Vater, als er sich mit Albanac�s Vater unterhielt und erfuhr, dass mein Bruder Ithilden bei den Mondelben aufwachsen sollte. In diesem Moment kamen Erinnerungen in mir hoch, die ich am Anfang nicht verstand. Albanac�s Vate sprach von seinem Recht Ithilden bei sich zu haben und je l�nger ich dar�ber nachdachte, desto klarer wurden die Erinnerungen. Erinnerungen an ein Leben das ich einst besa� und sterben musste, weil es mein Schicksal war. Ein Schicksal �ber das niemand mehr sprach und der Name Lelorinel nie wieder erw�hnt wurde. Einst war ich der Bruder Albanac�s und sollte bei den Waldelben leben und wenn Ithilden gro� genug sei, sollte er zu den Mondelben. Ithilden dachte vom ersten Moment an, dass ich sein Bruder sei und ich wurde zum Schweigen verpflichtet. Als der Tag gekommen war, starb ich als Lelorinel und kam als Vilwarin zur�ck. Damit sollte mein Vater eine neue Chance bekommen, sich im Verhalten seiner S�hne gegen�ber zu �ndern, aber er �nderte sich nicht. Was auch immer ich tat wurde hingenommen und Ithilden wurde f�r alles h�rter bestraft als es n�tig war. Nach meinem Tod wurde Ithilden der Liebling und ich erfuhr, als Vilwarin, das gleiche Schicksal wie er. Aus diesem Grund �berschritt ich alle Grenzen ohne zu wissen warum ich es eigentlich tat. Hass entstand in mir, der immer st�rker wurde und sehr lange in mir war. Als Amberle zur Welt kam, wurde sie zum Liebling der Familie und Ithilden sollte zu den Mondelben. Um ihr das gleiche Schicksal zu ersparen, verliess ich noch als Kind das Reich meines Vaters und schlug mich so durch. Es dauerte nicht lange und ich stand der ersten gro�en Gefahr gegen�ber. Wenn Veritas nicht gewesen w�re, dann h�tte es meinen Tod bedeutet. Er nahm mich auf und mit viel Geduld brachte er mir alles bei was ich wissen musste um zu �berleben. Veritas ist das sechste Siegel der Silbernen und ein sehr m�chtiger Mann. Im Laufe der Zeit vertraute mir auch der Rat und ich stellte mich allen aufgaben die man mir gab. Gefahr drohte und ich tat alles um diese Gefahr zu bek�mpfen. Was ich nicht wusste war, wer diese Gefahr wirklich darstellte und ich versprach Meluslime zu t�ten. bis dahin war es nur ein Name und so machte ich mich auf den Weg sie zu finden. Es dauerte nicht lange und sie stand vor mir. Innerlich verschlug es mir fast die Sprache,denn mit einer solchen Sch�nheit hatte ich nicht gerechnet. Aber ich hatte Wort zu halten und so tat ich alles um ihr Vertauen zu erlangen. Ich ging mit ihr in ihr Reich und h�tte sie fast get�tet, wenn sie nicht Ithilden gefangengenommen h�tte. Obwohl ich meinen Bruder als Kind gehasst und beneidet hatte,musste ich ihm helfen. Ich befreite ihn und liess dabei fast mein Leben, aber wieder war es Veritas der mich fand und mich ins Leben zur�ckholte. So sehr ich es auch versuchte, es gelang mir nie Frieden mit meinem Vater zu schliessen. Hin und wieder tauchte ich in seinem Reich auf um meine kleine Schwester zu sehen und immer wieder endete es im Streit. Die Abst�nde wurden immer gr��er und meine Neugier auf die Welt trieb mich immer weiter fort. Viele Abenteuer erlebte ich und lernte die Freunde meines Bruders kennen. Albanac kannte ich zu der Zeit schon l�nger und irgendwann lernte ich auch Mela kennen. Es ist schwer zu beschreiben was f�r eine Aura von ihr ausging. Sie war ein Mensch und bezauberte jeden der in ihrer N�he war. So viel W�rme und G�te ging von ihr aus und ich beneidete Albanac sehr um dieses Gl�ck. Es war so ver�ndert seit sie bei ihm war und ich entdeckte Seiten an ihm, die ich zuvor nie bemerkt hatte. Aber sein Gl�ck wurde zerst�rt, als Mela get�tet wurde. Er zog sich immer mehr in sich zur�ck und fiel in eine innere Dunkelheit. Sehr viele Jahre sp�ter lernte ich Claire kennen und war faziniert von ihrem Wesen. Sie hatte so viel Mut und Willenskraft, gab nie auf und fand immer wieder eine L�sung f�r ein Problem. So sehr ich es versuchte, an ihr Herz kam ich nie ran. Zu eng war sie mitAlbanac verbunden und zu der Zeit gelang es niemandem ihr Herz zu erreichen. Wie durch einen Zufall lernte ich den ersten Dunkelelfen meines Lebens kennen und freundete mich mit ihm an .Wie so oft, konnte ich mich aus einem Streit nicht raushalten und half Shiven Bathar aus einer Zwangslage. Seinen Gegner hatten wir besieht, aber ein weiterer Gegner stand zwischen uns. Die sprachliche Barierre. Nie hatte ich diese Sprache gelernt und Dunkelelfen und Elben waren nie gut aufeinander zu sprechen gewesen.Am Anfang verst�ndigten wir uns fast mit H�nden und F�ssen und mit der Zeit lernte Shiven die Sprache der Elben. Von da an waren wir f�r eine recht lange Zeit unzertrennlich. Er wollte die Welt kennen lernen und ich wollte etwas von seinem Kampfstil lernen. Normalerweise ist es blanker Wahnsinn sich mit einem Dunkelelfen anzulegen und wir brauchten uns in gewisser Weise gegenseitig. Das sich daraus allerdings so eine gute Freundschaft entwickelt, h�tte ich nicht f�r m�glich gehalten.
Meinen Sohn lernte ich zum ersten Mal kennen als er bereits 5 Jahre alt war. Ich wusste am Anfang nicht mal, dass er mein Sohn ist und die �berraschung pl�tzlich Vater zu sein, schmiss mich am Anfang m�chtig aus der Bahn. Pl�tzlich �nderte sich alles und ich hatte nicht den Hauch einer Chance mich langsam daran zu gew�hnen.
Mein ganzes Leben bestand daraus umher zu ziehen und neue Erfahrungen zu sammeln. Selbst das Meer, dass eine solche Anziehungskraft besitzt nach Valinor zu reisen, konnte mich von meinen Vorhaben nicht abhalten.
Mit Timorius, einem sehr guten Freund, segelte ich �ber das Meer. Wir gerieten in einen Sturm, der uns weit vom Kurs abbrachte und wir trieben genau auf die Insel der Eiselfen zu. Kaum noch Proviant und Wasser an Bord, zerrissene Segel und gebrochener Mast, zwangen uns vor Anker zu gehen und da traf ich sie. Thalia, die f�r mich sch�nste Frau, die ich bis zu dem Zeitpunkt gesehen hatte. Wie angewurzelt stand ich da und starrte sie nur an. Wie in Zeitlupe ging sie auf mich zu und begr��te mich. Ich brachte keinen Ton raus. Irgendwann, es war f�r mich fast eine Ewigkeit, war ich wieder in der Lage zu sprechen und auch die Koordination meine K�rpers gelang mir wieder. Also lie�en wie uns von ihr und ein paar anderen Eiselfen zu ihrem K�nig bringen, der uns herzlich empfing. Die Zeit verging wie im Flug und ich verbrachte jede freie Minute mit Thalia. Da wusste ich zum ersten Mal wie es sein muss verliebt zu sein. Jeder Gedanke drehte sich um sie und Timorius am�sierte sich k�stlich dar�ber. Zwar dauerten die Reparaturen an dem Schiff l�nger, aber mir war das nur Recht. Nach 4 Monaten, die bis dahin sch�nste Zeit meines langen Lebens, erfuhr ich die bittere Wahrheit �ber Thalias Zukunft. Sie, als Tochter des K�nigs, war einem Anderen versprochen und f�r uns sollte es keine Zukunft geben. Die ganzen Monate hatten wir uns heimlich getroffen und ich h�tte gleich merken m�ssen, dass etwas nicht stimmt, aber ich war geblendet von ihrem Wesen. Als ihr Vater von uns erfuhr, tobte er und drohte uns mit dem Tod, wenn wir nicht auf dem schnellsten Wege die Insel verlassen w�rden. Um Gl�ck waren wir mit unserem Schiff fertig und der Proviant war schon an Bord. In der letzten gemeinsamen Nacht, schenkte ich meiner gro�en Liebe den einzigen Besitz den ich hatte. Einen Ring meiner Familie, der sie immer an mich erinnern sollte.Im Morgengrauen verlie�en wir die Eiselfen und ich sah Thalia nie wieder.
Wieder ein Mal im Kampf gegen Meluslime, war ich mit Ithilden, Albanac, Claire und Timorius an Bord seines Schiffes. Nach ein paar Tagen h�rte ich in der Komb�se ein leises Wimmern und durchsuchte jeden Winkel. Einen kleinen Jungen zog ich aus der hintersten Ecke, der wimmerte und mich mit gossen Augen �ngstlich ansah. Er sah aus wie ein Eiself, aber daf�r war er zu gro�. In dem Moment war mir egal was er war, viel eher wollte ich wissen , was er an Bord des Schiffes machte. Unsere Sprache verstand er nicht und Albanac war zu der Zeit der Einzige, der sich mit ihm unterhalten konnte. Seine Sprache klang vertraut, aber es war lange her und vieles hatte ich schon vergessen. Mit viel Geduld brachte Albanac ihn dazu mit ihm zu reden und mit noch mehr Geduld, brachte Claire ihm unsere Sprache bei.
Angst und Panik beherrschten diesen kleinen Jungen, der bei jedem unbekannten Ger�usch zusammenzuckte. Er erz�hlte Albanac von seiner Vergangenheit, seiner Mutter die bei einem Angriff get�tet wurde und er nur zusehen konnte. Es dauerte sehr lange, bis Albanac ihn dazu gebracht hatte seinen Namen zu sagen. Diarnoth, ein Eiself und mutterseelenallein. Irgendwas erinnerte mich, wenn ich in seine Augen schaute, aber ich wusste nicht was. Nat�rlich kamen die Erinnerungen an Thalia wieder hoch, aber ich verdr�ngte es sofort wieder.
An einem warmen Tag, spielte Diarnoth an Deck und ich unterhielt mich gerade mit Timorius. Diarnoth zog etwas aus seiner Hosentasche und ein Ring fiel auf den Boden. Mir blieb fast das Herz stehen als ich den Ring sah. Den Ring, den ich einst Thalia schenkte und nun in der Hand eines Jungen wiederfand. Er hatte den Ring von seiner Mutter bekommen, bevor sie starb und ein Schmerz machte sich in mir breit, den ich so noch nie versp�rt hatte. In all den Jahren konnte ich sie nicht vergessen und liebte sie noch immer. Nun stand ihr Sohn vor mir und damit auch mein Sohn. Pl�tzlich war ich Vater. Ich, der immer unterwegs war, der die Verantwortung im eigenen Reich nicht tragen wollte, habe nun einen Sohn. So schwer es f�r uns beide am Anfang auch war, ich liebe meinen Sohn �ber alles. Thalia ist durch ihn immer in meiner N�he und das gibt mir Kraft. Mein gesamtes Leben hat sich ver�ndert durch meinen Sohn und wenn ich jetzt so zur�ckblickte, dann war es genau der richtige Weg.
Was wohl jedem Betrachter sofort an Elben auffallen wird sind ihre spitzen Ohren, mit denen sie die leisesten Ger�usche auffangen k�nnen. Genauso faszinieren sind ihre Augen. In ihnen kann man die Weisheit und ihr wahres Alter erkennen. Im Dunkeln k�nnen die Elben sehen und im Sternenlicht m�gen sie ein Gesicht noch auf weite Distanzen erkennen. Die Sinne der Elben weit sch�rfer als die anderer Wesen Elben sind hochgewachsen und normalerweise sind sie viel schlanker und zierlicher Gebaut als Menschen Elben tragen langes offenes Haar das aussieht wie aus lichtgesponnen. Ihre Haut ist fast marmorwei� und doch liegt immer ein vitaler Hauch auf der Haut jener Wesen die bei den ges�ndesten Menschen nicht zu finden ist. T�nzelnd, lauernd, geschmeidig wie Katzen.Kein Wesen mag wohl seinen K�rper beherrschen wie sie es tun. Wie ein Schatten lautlos kann sich ein Elb bewegen. Die Krankheiten der Menschen sind ihnen fremd. Das Leben eines Elben und dessen Dauer h�ngt wohl mit seinem Lebensinhalt zusammen.Wenn ein Elb f�hlt das er seinen Zweck erf�llt hat nimmt er innerlich befriedigt Abschied und wird nach Valinor gehen. Elben leben ewig, aber trotzdem sind sie noch sterbliche Wesen die durch Schwert oder Gift sterben k�nnen, genauso auch am gebrochenen Herzen.
Elben schlafen nicht regelm��ig und mit offenen Augen. Ein kurzer Schlaf dient rein zur k�rperlichen Erholung. Die scharfen Sinne lassen oft den Eindruck erwecken das der Elb gar nicht schl�ft, da er stehts sprungbereit erscheint. Doch irgendwann braucht auch ein Elb einen tiefen Schlaf, den man bei den Elben Heilschlaf nennt, in diesem versinken sie l�ngere Zeit in ihrer Seelenkraft und ihren Tr�umen. Voller Wunder und Faszination sind die unsterblichen zauberhaften Wesen auf Menschen. Wie im Wechselfeuer begegnen die Menschen den scheinbar unsterblichen und ewig jungen Elben,sie verehren sie und beneiden sie. Oft haben Menschen aber auch Angst vor Elben und wissen nicht wie sie auf Elben reagieren k�nnen.Elben f�llt es schwer mit den Menschen zu leben, deren Welt und dessen Art die ganze Lebensweise entspricht nicht der Art der Elben.
Waldelben sind alles andere als ein hinterh�ltiges Volk. Wenn sie eine Fehler haben, so ist es ihr ausgesprochenes Mi�trauen gegen Fremde, und obgleich ihr Zauber sehr stark war, blieben sie doch selbst in jenen Tagen �u�erst vorsichtig. Sie unterschieden sich sehr von den Hochelben des Westens. Sie waren gef�hrlicher als diese und auch nicht so weise. Die meisten von ihnen (und auch ihre in den Bergen zerstreut lebenden Verwandten) stammten von jenen uralten St�mmen ab, die niemals nach Faerie in den Westen gezogen waren. Dort lebten die Lichtelben, die Unterirdischen (oder Gnomen) und die See-Elben seit langer, langer Zeit. Sie waren sch�ner, weiser und geschickter geworden und ihre Kunstfertigkeit vervollkommnet, so da� sie sch�ne und wunderbare Dinge herstellen konnten, ehe sie in die Weite Welt zur�ckkehrten. In der Weiten Welt hielten sich die Waldelben im Zwielicht auf das vor dem Aufgang von Sonne und Mond herrschte. Danach wanderten sie in den W�ldern umher, die unter dem Sonnenaufgang heranwuchsen. Walds�ume, von denen sie auf Jagd ziehen oder im Mond- und Sternenlicht weit in das offene Land hinaus rennen und reiten konnten, mochten sie besonders gern. Als die Menschen kamen, zogen sie sich immer mehr in die D�mmerung zur�ck. Aber es waren und blieben Elben. Und Elben sind gute Wesen.
aus: J.R.R. Tolkien, Der Kleine Hobbit
Die Mondelben haben meist silberblonde Haare und blaue Augen. Aber es gibt es auch Mondelben mit schwarzen oder und selten mit richtig silbernen Haaren und anderen Augenfarben.
Reich der Mondelben ist Land Marimana. Dieses Elbenvolk war noch nie so gro� wie zum Beispiel die V�lker der Grauelben oder der Waldelben. W�hrend es bei den anderen Elbenv�lkern verschiedene Ansiedlungen gibt, gibt es nur eine der Mondelben, eine kleine Ansiedlung innerhalb der Palastmauern Menegorth.
Das Volk der Mondelben ist ein friedliches Volk, das ihm sehr engen Bezug mit den Sternen und dem Mond lebt. Es gibt viele Zeremonien der Mondelben die des Nachts unter dem Sternenhimmel stattfinden, die Mondelben beziehen daraus innere Ruhe und angeblich auch magische F�higkeiten.
Wie jede Elben sind auch die Mondelben zeitlos und sterben nicht an ihrem Alter. Doch es ist etwas besonderes an ihnen, dass sie von den anderen Elben unterscheidet. Sagt man den Halbelben die Wahl zwischen Unsterblichkeit und einem sterblichen Leben an der Seite dessen den sie lieben nach, so ist es bei den Mondelben anders.
Sie haben nicht die Macht zu w�hlen oder ihre Sterblichkeit abzulegen, aber durch gewisse Rituale mit denen sie ihr Herz und ihre Seele an eine Person binden k�nnen, wird diese Unsterblich wie ein Elb.
Ein Mondelb kann dies nur einmal tun und sollte die Person an die sich binden sterben so erleiden sie einen schweren Verlust. Tiefer Schmerz und ein gebrochenes Herz sind die Folgen und meistens stirbt der Mondelb in Laufe weniger Tage, welkt gerade so vor sich hin.
Geld und Gold hat keine Bedeutung f�r Mondelben, jeder kann irgendetwas und man tauscht untereinander aus, kein Mondelb hat je Armut gelitten. Der Hang zur Perfektion ist den Mondelen angeboren und so ist alles was sie herstellen von Sch�nheit und wirkt wertvoll, selbst die Waffen sind kunstvoll verziert.
Das K�nigshaus Scey
Der aller erste K�nig der Mondelben war Ar Tanthel Scey. Zu Beginn seiner Herrschaft war das Volk der Mondelben noch ohne zu Hause und lebte das leben von Nomaden. Doch sehnten sich das Herz der Elben nach Ruhe und einem sicheren Ort an dem sie sich niederlassen konnten.
Ar Tanthel Scey fand das Land Marimana und es war unbewohnt, weit abgelegen von den anderen V�lkern und es gefiel ihm. Er lie� das Schlo� Menegorth errichten und in dessen Palastmauern lie� sich das Volk der Mondelben nieder.
Es gab nie einen wirklichen Zweifen an der Erbe der Scey und so �nderte sich die Herrschaft �ber die Mondelben nicht. Es war Tradition der Scey, dass ihre Herrschaft nichts mit Tyrannei zu tun hatte, der K�nig ist jemand der f�r das Volk eingesetzt wurde um zu helfen und nicht um seinen privaten Ambitionen nach zu gehen.
K�mpfe
Von Natur aus sind Mondelben friedliche Wesen, die jede Form von Gewalt zu vermeiden suchen, was aber nicht hei�en soll, dass sie schlechte K�mpfer w�ren. Die bevorzugte Waffe der Mondelben ist der Bogen, aber auch der Schwert- und Lanzenkampf wird bei ihnen trainiert.
Meistens spezielisiert sich ein Elb in den Laufe der Jahre auf eine Waffe und wird Meister im Umgang mit derer.
Kriege
Der Hauptfeind der Mondelben sind die D�monen gegen die sie immer wieder kleinere Kriege zu Verteidigung ihres Landes und Volkes f�hrten. Auch einige Kriege an der Seite der Menschen wurden vor allem unter der F�hrung von Ar Tanthel Scey gef�hrt. Doch irgendwann zogen sich die Mondelben mehr zur�ck und ihre Taten wurden mit der Zeit vergessen.
Mit Beginn der Herrschafft des K�nigs Vishen Scey wurden die Angriffe der D�monen mehr und es f�hrte zu dem ersten gro�en D�monkrieg. Schon vor dem Krieg hatten sich die Mondelben und die Waldelben aus Gondolin miteinander verbunden und k�mpften so Seite an Seite miteinander.
Der Krieg wurde gewonnen, doch der Preis daf�r war hoch und viele Elben starben. Auch die Silbernen des Mondes bezahlten ihren Preis und gingen gen Westen fort, weil ein grossteil ihrer Seelen zerst�rt wurden.
Es folgte noch ein weiterer Krieg ein paar Jahrtausende sp�ter, bei dem Menegorth zerst�rt wurde und viele der Mondelben in Gefangenschaft gerieten, darunter die ganze Familie Scey, au�er der einzigste Sohn Albanac.
Auch dieser Krieg wurde gewonnen, was der Verdienst einiger tapferer Personen, die nicht zum Volk der Mondelben geh�ren, war. K�nig Vishen Scey kam bei diesem Krieg ums Leben und sein Sohn Albanac wurde neuer K�nig.
Das Land Marimana
Das Land Marimana war bis zu der Entdeckung der Mondelben ein recht unbekanntes Land. Zum gr��ten Teil besteht das Land aus W�ldern mit gro�en hohen B�umen, einer dieser W�lder besteht sogar aus den seltenen Mallornb�umen, die die Lieblingsb�ume der Elben sind.
Viel dieses Landes wurde durch die Mondelben nicht ver�ndert. Die gr��te Ver�nderung ist wohl das Schloss Menegorth.
Ansonsten nehmen die Mondelben die nat�rlichen Gegebenheiten des Landes zu ihrer Verteidgung.
Silberne
Ein paar Namen der Silbernen wurden ja nun schon erw�hnt und damit man auch versteht was gemeint ist, ist hier eine kleine Beschreibung.
In den Alten Schriften hei�t es: Einst, vor langen Zeiten, da standen Sterne am Himmel, deren Licht hell und klar erschien. Doch die Sterne fielen einer nach dem anderen den Himmel hinunter, hinab auf die Erde. Dort sollten sie Licht in die Finsternis bringen und wandelten als Silberne des Mondes auf der Welt. Ihre Macht ist stark und ihr Wesen gleich eines Kindes in Unschuld aber auch Naivit�t. Sie k�mpfen f�r das Licht, aber mit jedem den sie t�ten wird auch ein Teil von ihnen sterben, bis das Licht auf immer erlischt.
Die silbernen des Mondes geh�ren dem Volk der Mondelben an, oder man kann sagen das sie am ehesten zu deren Volk geh�ren. Als Elben k�mpfen sie auch f�r ihr Volk, auch wenn zuerst versuchen einen anderen Weg zu finden und dabei zimelich hartn�ckig sein k�nnen.
Ein Silberner glaubt unweigerlich an das Gute in jedem und versucht davon die anderen zu �berzeugen. Jedes Wesen besitzt eine Seele und mag sie noch so schwarz sein, so kann sie ein Silberner sp�ren wenn er will.
F�r jeden Silbernen steht einer der gefallenen Sterne, diese Sterne kennt man nur noch aus den �berlieferungen der alten Zeiten, da ihr Licht nicht mehr den Himmel erleuchtet.
Meistens tragen diese Sterne die tragen von Tieren, so sagt man, dass der Silberne eng im Kontakt mit den Tieren seines Sternes steht, und das auch sein Schutzpatron diesem Tier entspricht.
Die bekanntesten der Silbernen sind:
Veritas.der Silberfuchs
Niranie das Sternenkind
Freanyr die Eule
Dernodil der wei�e Wolf (gefallen in dem ersten D�monenkrieg)
Findor der Silberb�r (sp�ter einer der verschollenen silbernen der zum Schattenelb wurde)
Veritas Boudaunance
Der erste bekannte der Silbernen des Mondes ist Veritas Boudaunance der Silberfuchs. Geboren am Anfang der Zeitrechnung, kurz nach dem die ersten Elben auf dieser Welt erwachten.
Fr�h schon wurde Veritas von seinen Eltern getrennt, zu fr�h als dass er sich noch an sie erinnern k�nnte. Aufwachsen tat er im Wald des Lichtes bei den Einh�rnern und der Elfen. Als er etwa so alt war, dass sein Elbenalter dem eines siebenj�hrigen Jungen entsprach lernte er Meluslime kennen.
Die beiden freundeten sich ziemlich schnell an und bald konnte sich keiner der beiden mehr vorstellen ohne den anderen zu sein. Lange Jahre hielt diese Freundschaft.
Im Gegensatz zu Menschen leben Elben ewig und auch ihre Kindheit dauert l�nger, als bei den Menschen an. Veritas Kindheit bedeutet f�r einen Menschen die ganze Spanne seines Lebens und trotzdem war der Elb immer noch nicht �lter als dreizehn.
Doch seine Einstellungen pr�gten sich und wie jeder Elb besa� er eine Art Ausstrahlung, eine Art Erhabenheit und innere Ruhe.
L�chelnd und mit viel Geduld betrachtete er das was um ihn herum geschah. Eine seiner Einstellungen die er sich anlegte war nie zu urteilen und lieber zu helfen und an das Gute in dem anderen zu glauben.
Veritas Boudaunance ist Macht gegeben. Macht mit den Elementen umzugehen. Er kann wie jeder anderer Silberner des Mondes das Feuer, die Luft, die Erde und das Wasser beschw�ren, es ist ein Bitten seinerseits, nie w�rde er befehlen oder etwas erzwingen. Im Gegensatz zu den anderen Silbernen lernte Veritas auch mit den M�chten der Sonne und des Mondes umzugehen.
Eines Tages kam der Tag der Entscheidung. Veritas war noch ein Kind und doch hielt man ihn f�r Reif genug eine Entscheidung zu treffen, die den Rest seines Lebens bestimmen sollte.
An diesem Tag gab er all seine Tr�ume und Hoffnungen auf und wurde der aller erste Silberne. Seine Kindheit verlor er und jetzt noch sieht er f�r einen unwissenden aus wie ein dreizehnj�hriger Junge mit wei�en langen Haaren und hellblauen fast schon wei�lichen Augen.
Veritas steht in enger Verbindung mit dem Silberfuchs. In diesem liegen alle seine Tr�ume und seine Kindheit und eines Tages hofft er sich all dies wieder zur�ckholen zu k�nnen, auch wenn ihm bewusst ist, dass es eine ziemliche weithergeholte Hoffnung ist. Chirou, wie er seinen Fuchs getauft hat ist Veritas bester Freund und wenn ihm etwas geschehen sollte, so geschieht es auch Veritas.
Viel ist geschehen w�hrend den D�monenkriegen und Veritas gab viel um allem ein zum Guten zu wenden. Ein Teil seiner Seele brach und ersetzbar, selbst wenn Veritas es niemals zugeben w�rde.
Nach dem ersten Krieg ging Veritas mit den anderen Silbernen nach Valinor.
Freanyr die Eule
Sie kam erst recht sp�t zu den Silbernen. Doch bald wurden sie und Veritas enge Freunde und irgendwie ist es wohl ein Charakterzug von ihr, dass sie immer besorgt um ihn ist. Sie versucht ihn zu unterst�tzen wo sie nur kann.
Als Ithilden in das Reich der Mondelben kam und von den Silbernen ausgebildet werden, �bernahm sie das mit Veritas alleine. Ithilden war noch recht jung und bald war sie mehr als nur eine Lehrerin f�r ihn sondern auch jemand der ihm die fehlende Familie ersetzte und Ithilden mehr als einmal besch�tzte.
Freanyr hat ein anziehendes Wesen an sich und eine Ausstrahlung die einen schnell fasziniert. Nach dem Krieg war sie eine er wenigen Silbernen, die noch recht unbeschadet �berstand, was viel an dem Schutz der anderen lag, weil jeder sie gern hat. Und als Veritas ging nach Valinor ging, wich sie nicht von seiner Seite
Dernodil der wei�e Wolf
Dernodil war zu der Zeit des ersten D�monkrieg der j�ngste der Silbernen und auch der Impulsivste. Er und Freanyr wichen selten nur von der Seite von Albanac und Ithilden. Doch w�hrend es bei Freanyr der Besch�tzerdrang war, so bedeutete es f�r Dernodil Freundschaft.
Schnell hatte er sich mit Ithilden angefreundet und auch mit Albanac, der sonst eigentlich zu allen au�er Ithilden, seiner Schwester Palanthil und seiner Mutter recht distanziert war.
Dernodils Art entsprach manchmal ganz und gar nicht dem typischen Bild eines Silbernen. Doch um seine Verantwortung wusste er. Er war einer der wenigen, die wussten, dass Albanac das siebte Siegel ist.
Doch auch wenn er am Anfang etwas misstrauisch war, schloss er Albanac bald als Freund ins Herz und lie� sp�ter sogar sein Leben um Albanac zu sch�tzen.
Noch bevor er aufstand, streckte Dernodil zwei der D�monen mit Feuerb�llen nieder. Albanac, nun wieder auf den Beinen, zog sein Schwert und schlug auf einen der D�monen ein, der nicht mit einem derart schnellen Angriff des Elben gerechnet hatte. Das Schwert drang in den Leib des D�monen ein und er fiel leblos zu Boden.
Obwohl die beiden Freunde verzweifelt Gegenwehr leisteten, schlossen die Angreifer ihren Kreis immer enger um sie und dr�ngten sie n�her zum Feuer.Albanac sah sich um und hob immer wieder sein Schwert um einen Angreifer abzuwehren. Doch kam es ihm vor, als ob bei jedem seiner Treffer, ein neuer D�mon auf der Lichtung erschien und die Zahl der Feinde durch keinen Schlag dezimiert wurde.
Dernodil fuhr herum und sah zu seinem Freund. Albanac stand neben dem Feuer, ein D�mon direkt vor ihm. Schnell murmelte Dernodil leise Worte und das Feuer breitete sich aus und erfasste den D�mon. �Das sind zu viele Albanac, lauf!� Der Mondelb nickte und die beiden liefen los.
Ihre Gegner kamen n�her und Dernodil �berschlugen sich die Gedanken. Er musste Albanac sch�tzen, einmal weil dieser das Siegel war und au�erdem war er sein Freund. Es war zu gef�hrlich f�r Albanac und dann kam ja noch etwas ganz anderes hinzu. W�hrend er herum wirbelte und eine Feuerwand hinter ihnen aufzog blickte Dernodil auf die Wunde an seinem Arm.
Blut, sein Blut hatte sich mit dem eines D�monen vermischt, ihm wurde schlecht bei dem Gedanke und wie Gift breitete sich innere K�lte in ihm aus. Bald w�rde er selbst die Gefahr sein.
Sie kamen zur Schlucht und Albanac lief leichtf��ig �ber die schmale Br�cke wirbelte an deren Ende herum und erschoss einen D�mon. �Dernodil!� Der n�chste Pfeil flog und wieder fiel ein D�mon.
Was Dernodil in diesem Moment gepackt hatte, konnte er nicht sagen. Noch bevor Albanac etwas sagen konnte sprang ihn ein wei�er Wolf an und riss ihn zu Boden und lie� ihn nicht mehr los. Die Br�cke st�rzte ein und Dernodil war noch auf der anderen Seite.
L�chelnd trat Dernodil den D�monen entgegen. Das es zu viele waren wusste er, aber er w�rde den Prinzen sch�tzen koste was es wolle. Er lie� ein Trugbild entstehen, das wie Albanac aussah und lockte so die D�monen die Schlucht entlang weiter fort von dem Prinzen, der noch immer hilflos unter dem Wolf lag und einfach nicht verstand was Dernodil vor hatte.
Lange und verbittert dauerte Dernodils Kampf und nach und nach schwand seine maht und die K�lte wurde gr��er. Sie w�rden ihn bekommen, das konnte er nicht zulassen. Dernodil war sich um der Macht Meluslimes bewusst, sie w�rde ihn dazu bekommen zu reden und dann w�rde er Albanac verraten.
Bilder liefen in seinem Kopf ab. Seine Freunde. Wie er mit Ithilden Freanyr ge�rgert hatte. Das Lachen, dass er mit den seinen teilte. Ja, er musste sie sch�tzen. Er zog sein Schwert ...
Endlich konnte Albanc sich von dem Wolf befreien, jetzt noch irgendwie wieder r�ber auf die andere Seite der Schlucht. Nur wie. Er musste dar�ber... Pl�tzlich schien Albanac etwas zu sp�ren. K�lte, etwas war geschehen. Und entsetzt sah der Mondelb zu dem Wolf der anfing sich aufzul�sen...
Findor der Silberb�r
Dunkelheit ihn sanft umgibt
Dunkle Wolken fast bedrohlich
ziehen �ber Berge
Der Mond fast magisch scheint
Ferne Silberscheibe
Sehnsucht in mir weckend
Ein Hauch der Ewigkeit sich regt
Vertraut das Licht sich auf dem See spiegelt
Seine verschwommenen Strahlen
Regen f�llt wie Tr�nen
Wind durch kalt durch den Wald weht
Kalt ihm ins Gesicht fahrend
fast so kalt wie der Schmerz in ihm.
Findor war einer der Silbernen dem der D�monenkrieg mehr als nahe ging. Ihm war klar dass er k�mpfen musste und das ihm keine andere Wahl bliebe, aber trotzdem war er mehr als zutiefst �ber sich selbst ersch�ttert. Er hat sich selbst verloren und ihm kamen Zweifel an seiner Existenz. Das Geschehen in Marimana wurde ihm zu fiel und er wollte gehen.
Normalerweise gehen Elben nach Valinor, wenn sie diese Lande verlassen, aber Findor kam sich nicht mehr w�rdig dazu vor. Er wollte keiner Erl�sung f�r seine Taten, keine Frieden, denn er glaubte nicht, dass jemand der so viele get�tet hatte wie er, es verdiene Frieden zu finden.
Er verlie� das Reich der Mondelben und sein Geist fiel in die Schatten. Er war nicht der einzigste den mit ihm gingen noch einige Silbernen und sie verschwanden.
all diese Text stammen nicht aus meiner Feder und ich m�chte mich bei Albanac daf�r ganz herzlich bedanken
ein Thema, mit dem man sich hier in Bruchtal endlos besch�ftigen kann, aber jeder vertritt so seine Meinung und von meiner Seite aus gibt es da nicht viel zu sagen. Nat�rlich bin ich auch ein Fan und kenne die Filme fast auswendig, aber es gibt Andere, die wesentlich mehr Ahnung davon haben als ich. Mein Bruder und Albanac sind so zwei, die einem mit ihrem umfangreichen Wissen sehr weiterhelfen k�nnen und auch so manches Mal mir gesagt haben, was ich wissen muss.
Falls einer sich ebenfalls informieren m�chte, dann kann er das gern in Dem Herr der Ringe Forum tun. Warscheinlich werde ich nun auch die Schl�ge daf�r bekommen, aber ich werde es verkraften mein Bruder ~lach~
