Wir sind die Kinder Lilith und nicht, wie viele f�lschlicher Weise annehmen die Kinder Kains. Kain wurde von Gott f�r seinen Brudermord an Abel verflucht. Er wurde daraufhin von seinem eigenen Volk versto�en. Als Kain in einer einsamen Nacht um die R�nder der Zivilisation streifte, begegnete er einer Frau, Lilith der ersten Frau Adams. Auch sie war von Gott verflucht worden, doch sie begegnete ihrem Schicksal mit Stolz. Sie nahm Kain unter ihre Obhut und brachte ihm die Magie seines eigenen Blutes bei. Er wurde auch von ihr unterrichtet, wie man andere ihrer beider Art erschaffen konnte. Kain wollte keine anderen seiner Art erschaffen, zu schwer lastete der Fluch auf ihm. Aber die Einsamkeit nagte an ihm und er besann sich dieses Wissens. Eines Nachts erschuf er dann gegen seinen Vorsatz drei weitere Wesen seiner Art. Wohlgemerkt waren es nur drei, da Lilith ihm gebot, mit dieser F�higkeit umsichtig zu sein. Jedoch verga� er, seinen Kindern diesen Ratschlag mit auf den Weg zu geben. Seine drei Kinder erschufen insgesamt 13 weitere Kinder. Diese verhielten sich z�gellos, nutzten die Menschen als ihre Nahrungsquelle und benutzten sie als Puppen f�r ihre geschwisterlichen Auseinandersetzungen. Kain erfuhr von ihrem Treiben und wurde w�tend. Er verbot jedem seiner Kinder und Enkelkinder, weitere seiner Art zu schaffen. Um sie zu kontrollieren, rief er sie zusammen und baute mit ihnen eine Stadt, die erste Stadt der Welt, und sorgte daf�r, das sie mit den Menschen dieser Stadt friedlich zusammenlebten. Doch wieder begangen die Enkel Kains, Menschen f�r ihre Machenschaften zu mi�brauchen. Sie buhlten um die Gunst Kains und daf�r war ihnen jedes Mittel recht. Die Stadt wurde zerst�rt. Ursache daf�r seinen Naturkatastrophen gewesen. Aber einige vermuten, das eines von Kains Enkelkindern die Sinnflut herbeirief. Kain selbst zog sich nach der Zerst�rung der Stadt zur�ck und niemand sah ihn jemals wieder. Auch seine drei ersten Kinder verschwanden spurlos. Einige vermuten, das sie von ihren eigenen 13 Kindern get�tet wurden, andere nehmen an, das sie sich fernab jeder Zivilisation auf Gehenna vorbereiten. Aber Kains Enkelkinder waren nun ohne jedwede Kontrolle. Sie wurden als Vorsintflutliche bekannt und erbten jedem ihrer Kinder ihre F�higkeiten. So entstanden die 13 Clans. Sie verbreiteten sich �ber die ganze Welt, und wo sie hinkamen, brachten sie Elend und Not mit sich. Die F�higkeiten der neuen Kinder Kains waren zwar nicht so m�chtig, wie die der beiden �lteren Generationen, doch waren sie weit in der �berzahl. Sie herrschten in den gro�en St�dten der alten Welt, Babylon, Kreta, Rom... Sie lenkten die Menschen, herrschten �ber sie und mi�brauchten sie als ihre Nahrungsquelle. Die Clans bekriegten sich gegenseitig und so wurde der Dschihad geboren, welcher bis heute noch nicht beendet ist. Vampire vermehrten sich immer st�rker und die Welt begann an ihnen zu verenden. Die Vampire herrschten offen und liebten es, die Menschen zu qu�len. Doch das Volk sprach �ber sie und nicht lange, da wurde die Kirche auf sie aufmerksam. Priester starteten die Inquisition und hetzten das Volk gegen ihre Tyrannen auf. Die Menschen waren zwar weitaus schw�cher als die Vampire, jedoch waren sie zahlenm��ig weit �berlegen. Die grauenvollen Vampire wurden aus ihren Gruften und Lagern gezogen, bei lebendigem Leib verbrannt oder zerst�ckelt. Die �lteren Vampire begangen, die j�ngeren aus Furcht und zum Verwischen ihrer Spuren, an die Inquisition auszuliefern. Doch die j�ngeren Generationen lehnten sich gegen ihre Ahnen auf, fanden Wege, die mystischen Ketten zu sprengen, welche sie an ihre Erzeuger band. Die Kainskinder zerrieben sich selbst zwischen der Inquisition und den eigenen K�mpfen. Letztendlich beschlossen die Vampire, ihre Art zu retten. Es wurde ein Konzil einberufen, an welchem sich 7 der 13 Clans beteiligten. Sie schlossen sich zusammen und nannten sich Camarilla. Zahlenm��ig war die Camarilla allen anderen Clan-Verb�nden �berlegen und konnte ihnen so, ihre Gesetze aufzwingen. Man beschlo�, sich in Zukunft hinter einer gro�en Maskerade zu verbergen. Den Vampiren war es von nun an verboten, sich offen den Sterblichen zu Erkennen zu geben oder �ber sie zu herrschen. Man beschlo� sich auf ewig bedeckt zu halten auch �ber die Zeit hinaus, wo man Vampire nur noch als Mythen kennen w�rde. Die Mitglieder der Camarilla verjagten die anderen 5 Clans aus der Zivilisation. Doch die Kriege des Dschihads gingen weiter. Die Kainskinder �nderten ihre Strategien, sie bekriegten sich nicht mehr offen, sondern wandten hinterh�ltigere Methoden an. Die Kriege unter den Vampiren h�ren wohl niemals auf. Die Kinder Kains werden sich bis ans Ende aller Zeit gegenseitig bek�mpfen und t�ten. Die Vampire der Camarilla k�mpfen gegen die Vampire des Sabbaths. Leise aber immer lauter werdend reden die Vampire �ber Gehenna, dem Anfang vom Ende, dem Tag des j�ngsten Gerichtes. Einige Vampire gehen einem "ruhigen" Leben nach, sie geben acht auf ihr tun und versuchen so, Gehenna zu verhindern. Andere freuen sich sehr auf Gehenna, weil es ihrem unsterblichen Leben ein Ende bereiten wird. Und wieder andere halten Gehenna f�r Altweibergeschw�tz und geben nichts darauf.
Hosted by www.Geocities.ws

1