Vor dem Anbeginn der Tage
Und Eru war da, der Eine, der in Arda Il�vatar hei�t; I: Eru Il�vatar, der Eine, erschafft aus seinen
Gedanken die Ainur.
und er erschuf erstens die Ainur, die Heiligen, Spr��linge
seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres
erschaffen war.
Ainulindale, das Silmarillion
Dies war die Zeit vor dem Aufgang von Sonne und Mond, die Zeit der Valar, der Elben und Sterne. Da es noch keine Jahre gab, sind auch Zeitangaben nur relativ, in der Reihenfolge ihres Eintretens, m�glich. Diese Zeit umfa�t die Ereignisse von der Erschaffung Ardas bis zum Aufgang von Sonne und Mond - eine unvorstellbar lang Zeitspanne von Tausenden von Jahren.
II: Die Ainur singen
vor Il�vatars Thron die Gro�e Musik, mit der sie die Welt erscheinen lassen.
Melkor, der m�chtigste der Ainur, versucht Il�vatars Plan zu trotzen, um mehr Gewicht f�r seine Stimme zu haben. Il�vatar haucht der Welt das Ewige Feuer ein und erschafft in Kuma, der Leere, das was die Ainur gesungen: Ea, die Welt die ist.
III: Die vornehmsten der Ainur verlassen Il�vatars Hallen und steigen hinab in die Kreise der Welt. Sie werden fortan die Valar genannt, die M�chte der Welt. Unter ihnen sind auch Melkor und der K�nig der Valar, Manwe. Arda ist Ea's Name als sein K�nigreich. Auch viele niedere Ainur, die Maia, folgen ihnen.
IV:
Die Valar formen Arda, werfen Gebirge auf, erschaffen Tiere und Pflanzen. Melkor erwei�t sich als Neider und Zerst�rer. Die Valar sto�en ihn schlie�lich aus ihrem Kreis aus und f�hren Krieg gegen ihn. Melkor wird verbannt.
V: Die Valar richten sich ihr Zuhause auf der
Insel Almaren in Mittelerde ein. Sie erschaffen die beiden Leuchter Illuin und Ormal, um Arda zu beleuchten. Melkor kehrt heimlich nach Mittelerde zur�ck und baut sich im Norden Mittelerdes seine Festung Utomno.
VI: Melkor greift die Valar an und zerst�rt Almaren und die beiden Leuchter. Die Valar ziehen sich auf den westlichsten Kontinent Aman zur�ck und errichten rund um ihn herum zum Schutz die Pelori, die Umzingelnden Berge. Sie gr�nden ihre Stadt Valmar.
VII:
Aman bl�ht und gedeiht und wird sch�ner, als Mittelerde je war. Yavanna, die Spenderin der Fr�chte erschafft die Zwei B�ume, Telperion und Laurelin. Sie erleuchten Valinor, das Land der Valar. Melkor baut seine Macht in Mittelerde aus und hebt im Norden Beleriands, nahe der K�ste nach Aman seine Trutzburg Angband aus.
VIII: Varda, Manwes Gattin, erschafft neue Sterne aus dem Licht der Zwei B�ume. Mit dem ersten Aufleuchten
des neuen Sternbilds Valacirca erwachen die Quendi, die Elben, die �lteren Kinder Il�vatars, am See Cuivi�nen in Mittelerde. Melkor entf�hrt einige Elben nach dem nahegelegenem Utomno und erschafft daraus die ekle Rasse der Orks. Er erschreckt die Quendi mit seinen gez�chteten Ungeheuern.
IX: Orome, der Vala der Jagd und des Kampfes, entdeckt auf einem seiner Ritte die Quendi und nennt sie Eldar, das Sternenvolk. Die Valar beschlie�en, die Quendi vor Melkor zu sch�tzen. Die Valar greifen mit ihrem Gefolge Utomno an und rei�en die Feste nieder. Melkor wird mit der Kette Angainor gefesselt und in Mandos Hallen eingekerkert. Angband bleibt unentdeckt.
X: Die Valar laden die Quendi ein, ihnen nach Aman zu folgen. Die Vanyar unter K�nig Ingwe, die Noldor unter
K�nig Finwe und die Teleri unter Elwe und Olwe folgen dem Ruf. Einige Elben, die Avari, bleiben in Mittlerde.
XI: Der Zug der Elben erreicht Beleriand. Die Vanyar, Noldor und viele der Teleri unter Olwe setzen auf einer schwimmenden Insel nach Aman �ber. Einige Teleri, die fortan die Sindar genannt wurden, bleiben unter Elwe Singollo in Beleriand und gr�nden
das Elbenreich von Doriath. Andere Sindar siedeln unter Cirdan dem Schiffbauer an der K�ste und gr�nden die St�dte Eglarest und Brithombar.
XII: Die Teleri von Aman gr�nden die Stadt Alqualonde an der K�ste und die Noldor Tirion im Calacirya. Die Vanyar wohnen zu F��en von Manwes Herrschersitz, dem Berg Taniquetil. Valinor erreicht den H�hepunkt seines
Ruhmes. Feanor, Prinz der Noldor, erschafft die Silmaril, Edelsteine vom Glanz der Zwei B�ume. Er verbessert Rum�ls Runenschrift und ist damit der Erfinder der Tengwar. In Beleriand erscheinen Avari und gr�nden ein Reich in Ossiriand. Sie werden Gr�nelben genannt.
XIII: Melkor
wird nach langer Gefangenschaft in den Ring des Schicksals vor Gericht gef�hrt und er erh�lt durch T�uschung die Vergebung der Valar. Er beginnt, die Elben zu beeinflussen, namentlich die Noldor.
XIV:
Melkor trifft Ungoliath, die Riesenspinne und greift mit ihr Valinor an. Er ermordet die Zwei B�ume und t�tet Finwe auf der Schwelle seines Heimes Formenos und stiehlt aus der tiefsten Schatzkammer die Silmaril. Er entkommt der Verfolgung der Valar und gelangt nach Mittelerde.
XV:� Feanor gibt Melkor einen neuen Namen, Morgoth, der Schwarze Feind, und schw�rt seinen schrecklichen Schwur bei Il�vatar selbst, die Silmaril zur�ckzugewinnen, wer auch immer sie habe. Die Noldor, verwirrt durch die schrecklichen Taten und die Einfl�sterungen Melkors, folgen zum gr��ten Teil Feanor auf der Verfolgung Morgoths.
XVI:
Die Noldor verlassen ohne Billigung der Valar Aman. Mandos erscheint ihnen und legt einen Fluch (andere sagen: eine Prophezeiung) auf alle, die Feanor folgen.
Die Schiffer von Alqualonde verweigern den Noldor die Benutzung ihrer Schiffe.
Feanor und seine Schar nehmen sie sich mit Gewalt und es kommt zum Sippenmord.
Vanyar und Teleri bleiben zur�ck.
XVII:
Yavanna kann die B�ume nicht heilen, aber Varda macht aus den beiden letzten Fr�chten Sonne und Mond. Als die beiden das erste Mal aufgehen, erwachen die Edain, die Menschen, die j�ngeren Kinder Il�vatars, im Lande Hild�rien. Zugleich
erwachen die Naugrim, die Zwerge, Werk des Vala-Schmiedes Aule, aus ihrem langen Schlaf in Moria. Menschen und Zwerge h�ren von gro�en Reichen fern im Westen.
Einige machen sich auf den Weg dorthin.