Geboren in einer Zeit, als noch Frieden herrschte in Mittelerde und Elben zahlreich in den W�ldern lebten. Nicht lange war die Kindheit voller Ruhe und Harmonie. Dunkelheit und Schatten zogen durch das Land und Niranie musste Mittelerde erlassen. Zu wichtig war sie, das Sternenkind und Silberne der Mondelben, um noch in Mittelerde zu leben. Veritas, ihr Vater und Oberster des Rates schickte sie in den Westen. In jenes Reich, was Valinor genannt wird und wo der Frieden nie in Gefahr geraten w�rde. Nur sehr widerwillig verlie� Niranie Mittelerde, um in Valinor in Frieden aufwachsen zu k�nnen. Abgeschirmt von all dem Hass wuchs sie auf und doch blieb sie ein Kind. Ihre Seele so rein und verletzlich, aber ihr Herz gro� und voller Kampfkraft. Auch in Valinor wurde sie beh�tet und so zog sie sich immer mehr zur�ck. Einsamkeit trieb sie umher, aber auch die Valar konnten ihren Freiheitsdrang nicht mildern. Immer wieder h�rte sie von der Welt jenseits des Wassers und Ger�chte zogen wie Nebel �ber Valinor. Sie, das Sternenkind war gefangen im Netz der F�rsorge ihres Vaters. Ein Entkommen war nicht m�glich, aber galt das auch f�r sie? Veritas konnte Valinor verlassen, wenn sein Sohn ihn brauchte, aber was war mit ihr? Sein Sohn? Niranie hatte einen Bruder, der so fern war und in der Nacht so nah. Macht war ihr nicht fremd, aber durfte sie sie benutzen? Am Anfang noch zaghaft versuchte Niranie ihre Macht zu beherrschen. Schnell lernte sie dazu und selbst Veritas lehrte sie, was sie eigentlich nie brauchen sollte. Aber der Wandel der Zeit war nicht aufzuhalten und so machte sich das Sternenkind auf die Suche nach Albanac. Der K�nig der Mondelben und ihr Bruder. Dank ihrer F�higkeiten fand sie ihn sehr schnell. In einem Traum traf sie ihn und ihr Herz war voller Freude. Aber was sie auch sagte, er verstand sie nicht. Die Worte ihrer Sprache waren fremd f�r ihn. Der Morgen graute und fr�h verschwand Niranie zur�ck in ihre Welt. Getrieben von der Sehnsucht machte sie sich noch ein Mal auf den Weg und dieses Mal standen die Sterne g�nstig. Mit der Zeit verstand der junge K�nig ihre Worte und ein sehr lange vergrabenes Gef�hl erf�llte seine Seele. Doch ihr Gl�ck sollte nicht lange andauern. Veritas war in gro�er Sorge und brachte seine Tochter nach Valinor zur�ck. Von diesem Tage an war der Drang Valinor zu verlassen nicht mehr zu unterdr�cken. Trotz der Gefahren, machte sich Niranie immer wieder auf den Weg nach Mittelerde und lernte mit der Zeit die Freunde ihres Bruders kennen. Nie konnte sie lange bleiben, aber sie kehrte immer wieder zu Albanac zur�ck.
Bruchtal, Ort des Friedens und Zuflucht der Elben. Zu jener Zeit, als Niranie Bruchtal das erste Mal betrat, herrschte das B�se auch in diesem Tal. Selbst vor Bruchtal hatte es nicht halt gemacht und die Bem�hungen des Prinzen den Frieden zu wahren wurden immer schwieriger. Trotz der Gefahren und der Sehnsucht nach Albanac, kehrte das Sternenkind immer wieder in dieses Tal zur�ck. Eine Entscheidung, die ihre verletzliche Seele fast zerst�rt h�tte. Aber wann auch immer sie in Gefahr war, Freunde Albanac�s retteten ihr Leben.
Mondelben
Die Mondelben haben meist silberblonde Haare und blaue Augen. Aber es gibt es auch Mondelben mit schwarzen oder und selten mit richtig silbernen Haaren und anderen Augenfarben.
Reich der Mondelben ist Land Marimana. Dieses Elbenvolk war noch nie so gro� wie zum Beispiel die V�lker der Grauelben oder der Waldelben. W�hrend es bei den anderen Elbenv�lkern verschiedene Ansiedlungen gibt, gibt es nur eine der Mondelben, eine kleine Ansiedlung innerhalb der Palastmauern Menegorth.
Das Volk der Mondelben ist ein friedliches Volk, das ihm sehr engen Bezug mit den Sternen und dem Mond lebt. Es gibt viele Zeremonien der Mondelben die des Nachts unter dem Sternenhimmel stattfinden, die Mondelben beziehen daraus innere Ruhe und angeblich auch magische F�higkeiten.
Wie jede Elben sind auch die Mondelben zeitlos und sterben nicht an ihrem Alter. Doch es ist etwas besonderes an ihnen, dass sie von den anderen Elben unterscheidet. Sagt man den Halbelben die Wahl zwischen Unsterblichkeit und einem sterblichen Leben an der Seite dessen den sie lieben nach, so ist es bei den Mondelben anders.
Sie haben nicht die Macht zu w�hlen oder ihre Sterblichkeit abzulegen, aber durch gewisse Rituale mit denen sie ihr Herz und ihre Seele an eine Person binden k�nnen, wird diese Unsterblich wie ein Elb.
Ein Mondelb kann dies nur einmal tun und sollte die Person an die sich binden sterben so erleiden sie einen schweren Verlust. Tiefer Schmerz und ein gebrochenes Herz sind die Folgen und meistens stirbt der Mondelb in Laufe weniger Tage, welkt gerade so vor sich hin.
Geld und Gold hat keine Bedeutung f�r Mondelben, jeder kann irgendetwas und man tauscht untereinander aus, kein Mondelb hat je Armut gelitten. Der Hang zur Perfektion ist den Mondelen angeboren und so ist alles was sie herstellen von Sch�nheit und wirkt wertvoll, selbst die Waffen sind kunstvoll verziert.
Silberne
Ein paar Namen der Silbernen wurden ja nun schon erw�hnt und damit man auch versteht was gemeint ist, ist hier eine kleine Beschreibung.
In den alten Schriften hei�t es: Einst, vor langen Zeiten, da standen Sterne am Himmel, deren Licht hell und klar erschien. Doch die Sterne fielen einer nach dem anderen den Himmel hinunter, hinab auf die Erde. Dort sollten sie Licht in die Finsternis bringen und wandelten als Silberne des Mondes auf der Welt. Ihre Macht ist stark und ihr Wesen gleich eines Kindes in Unschuld aber auch Naivit�t. Sie k�mpfen f�r das Licht, aber mit jedem den sie t�ten wird auch ein Teil von ihnen sterben, bis das Licht auf immer erlischt.
Die silbernen des Mondes geh�ren dem Volk der Mondelben an, oder man kann sagen das sie am ehesten zu deren Volk geh�ren. Als Elben k�mpfen sie auch f�r ihr Volk, auch wenn zuerst versuchen einen anderen Weg zu finden und dabei zimelich hartn�ckig sein k�nnen.
Ein Silberner glaubt unweigerlich an das Gute in jedem und versucht davon die anderen zu �berzeugen. Jedes Wesen besitzt eine Seele und mag sie noch so schwarz sein, so kann sie ein Silberner sp�ren wenn er will.
F�r jeden Silbernen steht einer der gefallenen Sterne, diese Sterne kennt man nur noch aus den �berlieferungen der alten Zeiten, da ihr Licht nicht mehr den Himmel erleuchtet.
Meistens tragen diese Sterne die tragen von Tieren, so sagt man, dass der Silberne eng im Kontakt mit den Tieren seines Sternes steht, und das auch sein Schutzpatron diesem Tier entspricht.
Die bekanntesten der Silbernen sind:
Veritas.der Silberfuchs
Freanyr die Eule
Dernodil der wei�e Wolf (gefallen in dem ersten D�monenkrieg)
Findor der Silberb�r (sp�ter einer der verschollenen silbernen der zum Schattenelb wurde)
Niranie das Sternenkind
Albanac der Silberfalke
Veritas Boudaunance
Der erste bekannte der Silbernen des Mondes ist Veritas Boudaunance der Silberfuchs. Geboren am Anfang der Zeitrechnung, kurz nach dem die ersten Elben auf dieser Welt erwachten.
Fr�h schon wurde Veritas von seinen Eltern getrennt, zu fr�h als dass er sich noch an sie erinnern k�nnte. Aufwachsen tat er im Wald des Lichtes bei den Einh�rnern und der Elfen. Als er etwa so alt war, dass sein Elbenalter dem eines siebenj�hrigen Jungen entsprach lernte er Meluslime kennen.
Die beiden freundeten sich ziemlich schnell an und bald konnte sich keiner der beiden mehr vorstellen ohne den anderen zu sein. Lange Jahre hielt diese Freundschaft.
Im Gegensatz zu Menschen leben Elben ewig und auch ihre Kindheit dauert l�nger, als bei den Menschen an. Veritas Kindheit bedeutet f�r einen Menschen die ganze Spanne seines Lebens und trotzdem war der Elb immer noch nicht �lter als dreizehn.
Doch seine Einstellungen pr�gten sich und wie jeder Elb besa� er eine Art Ausstrahlung, eine Art Erhabenheit und innere Ruhe.
L�chelnd und mit viel Geduld betrachtete er das was um ihn herum geschah. Eine seiner Einstellungen die er sich anlegte war nie zu urteilen und lieber zu helfen und an das Gute in dem anderen zu glauben.
Veritas Boudaunance ist Macht gegeben. Macht mit den Elementen umzugehen. Er kann wie jeder anderer Silberner des Mondes das Feuer, die Luft, die Erde und das Wasser beschw�ren, es ist ein Bitten seinerseits, nie w�rde er befehlen oder etwas erzwingen. Im Gegensatz zu den anderen Silbernen lernte Veritas auch mit den M�chten der Sonne und des Mondes umzugehen.
Eines Tages kam der Tag der Entscheidung. Veritas war noch ein Kind und doch hielt man ihn f�r Reif genug eine Entscheidung zu treffen, die den Rest seines Lebens bestimmen sollte.
An diesem Tag gab er all seine Tr�ume und Hoffnungen auf und wurde der aller erste Silberne. Seine Kindheit verlor er und jetzt noch sieht er f�r einen unwissenden aus wie ein dreizehnj�hriger Junge mit wei�en langen Haaren und hellblauen fast schon wei�lichen Augen.
Veritas steht in enger Verbindung mit dem Silberfuchs. In diesem liegen alle seine Tr�ume und seine Kindheit und eines Tages hofft er sich all dies wieder zur�ckholen zu k�nnen, auch wenn ihm bewusst ist, dass es eine ziemliche weithergeholte Hoffnung ist. Chirou, wie er seinen Fuchs getauft hat ist Veritas bester Freund und wenn ihm etwas geschehen sollte, so geschieht es auch Veritas.
Viel ist geschehen w�hrend den D�monenkriegen und Veritas gab viel um allem ein zum Guten zu wenden. Ein Teil seiner Seele brach und ersetzbar, selbst wenn Veritas es niemals zugeben w�rde.
Nach dem ersten Krieg ging Veritas mit den anderen Silbernen nach Valinor.
Albanac
Albanac ist ein selbst f�r einen Elben hochgewachsener und schlanker fast zierlich gebauter Mondelb. Die Haare sind �ber die Schultern lang und silbern,was untypisch f�r Elben ist, dass er sie ungeflochten tr�gt und seine Haare frei �ber die veilchenblauen Augen fallen l�sst. Albanac ist kein gew�hnlicher Mondelb. K�rperlich gesehen ist er der Erbe des Vishen Scey, doch durch eine F�gung des Schicksals tr�gt er das geistige Erbe von Veritas in sich. So zusagen hat er also zwei V�ter, auch wenn er von Veritas nur seine Macht und das Schicksal geerbt hat. Als Sohn des K�nigs wuchs Albanac im Schloss seines Vaters auf. Nun sollte man meinen, dass das Leben als Prinz ein einfaches Leben voller Bequemlichkeit w�re, aber so war Albanacs Kindheit nicht. Gut er bekam fast alles was er wollte und was sich ein Elb nur w�nschen konnte. Was Albanac fehlte war die Bindung zu seiner Familie, vor allem zu seinem Vater, schon als kleiner Junge kam er sich anders vor und wurde mit jedem Tag stiller und zur�ckgezogener, er dachte viel lieber nach als zu spielen oder zu toben und bald hielten ihn die anderen Elbenkinder f�r merkw�rdig und er fand keine Freunde unter ihnen mehr. Seine beiden gro�en Schwestern, er hat noch eine kleinere, bemutternden Albanac, was wohl daran liegt, dass er schm�chtig selbst f�r einen jungen Elben war. Doch diese F�rsorge drohte ihn zu erdr�cken, aber er fand keinen Weg sich
dagegen zu wehren und lie� es still schweigend �ber sich ergehen.Was seine Schwestern ihn an Aufmerksamkeit zuviel schenkten, das vermisste er bei seinem Vater. Es schien ihm als w�re er einfach nicht existent, immer war etwas anderes wichtiger als er. Der junge Mondelb konnte damals einfach noch kein Verst�ndnis daf�r aufbringen, das sein Vater als K�nig seine Pflichten zu erf�llen hatte.Die einzigste bei der er sich wirklich gl�cklich und geborgen f�hlte war seine Mutter. Nat�rlich k�mmerte diese sich auch um seine Schwestern, aber sie schien immer dazusein wenn er sie brauchte und dies gab Albanac halt und eine Menge Zufriedenheit. Als Albanac �lter wurde, sein Alter entsprach dem eines f�nfj�hrigen Menschen starb der Berater seines Vaters und Finrod wurde neuer Berater. Von nun an sollte sich einiges f�r den jungen Mondelben �ndern. Dachte er davor seinen Vater wenig gesehen zu haben, so wurde es jetzt noch seltener und fast jedes Mal war Finrod mit dabei. Das Verh�ltnis von Vater zu Sohn wurde immer distanzierter.
Zuvor hatte Albanac viele Freiheiten gehabt, doch nun schien es ihm als w�rde er f�r jeden noch so kleinen Fehler zu Rechenschaft gezogen und er wurde noch stiller und in sich gekehrter. Er bekam fast eine Panik vor Finrod, aber sein Vater glaubte ihm nicht und seine Mutter konnte nicht viel dagegen tun. Albanacs Situation verbesserte sich etwas an dem Tag an dem Ithilden Balbeth in sein Leben trat. Die beiden waren noch sehr jung, dem Menschenalter
entsprechend zehn. Zuerst konnten sich die beiden jungen Elben nicht wirklich leiden, was aber daran lag, dass sie dem anderen die Schuld an ihrer Lage gaben um ihren Frust und ihrer Verzweiflung platz zu machen. Doch schon bald verband sie etwas, der Kampf gegen Finrod und der Kampf um Aufmerksamkeit und etwas Gl�ck und Lachen in ihrem Leben. Gemeinsam wurden die beiden von den Silbernen des Mondes unterrichtet und lernten bei den gleichen Lehrern das K�mpfen.Sie wurden ein aufeinander eingestelltes Team und sahen sich schon fast als Br�der, auch wenn Albanac sp�rte wie sehr Ithilden seine Familie vermisste.
Mit f�nfzehn, was bei den Elben etwa 85 Jahre entspricht fingen ihre ersten Auftr�ge an und es geschah �fters Mal, dass einer von den beiden verletzt wurde, oder nur knapp dem Tod entging. Doch die beiden machten sich gut und erwarben sich einen guten Ruf und trainierten bei jeder Gelegenheit ihre F�higkeiten. Aber je stark sie auch wurden immer wieder schaffte es Finrod durch Worte oder Taten ihr Selbstbewusstsein zu zerst�ren und seine Kontrolle zu st�rken. Albanac konnte sich das Verhalten des Beraters und erst Recht das seines Vaters einfach nicht erkl�ren. Aber Veritas war da und gab ihn Kraft und Halt, auch wenn Albanac immer noch nicht wusste, dass Veritas zum Teil sein Vater war,das wussten eigentlich nur ein paar Silberne und sonst niemand.
Einige Jahre bevor im elbischen Ma�e gesehen Erwachsen war lernte Albanac Mela kennen. Er war auf den ersten Blick von ihr fasziniert auch wenn sie ein Mensch war und verlor sein Herz an sie. Lange war er sich nicht sicher was sie wohl von ihm halten sollen, denn Menschen und Elben gingen sich normalerweise aus dem Weg. Doch trotz aller seiner Bef�rchtungen erwiderte sie seine Gef�hle und ein Gef�hl so wie er es noch nie zuvor gef�hlt hatte. Freude Gl�ck, all dies und noch viel mehr erf�llte ihn f�r eine kurze Zeit, die er nie vergessen wird. Doch es sollte nicht ewig halten und Albanac verlor Mela. Sie starb durch die Hand ihres eigenen Dorfes, die Liebe zwischen ihr und einen Elben wurde einfach nicht geduldet.
Nach Melas Tod fiel Albanac in eine tiefe innere Dunkelheit. Sein Herz war gebrochen, was f�r die meisten Elben den Tod bedeutet h�tte. Doch etwas hielt den Mondelben vom Sterben aber, was das wusste er nicht. Tief zog er sich in sich selbst zur�ck und verschloss sich vor seinen Gef�hlen. Alles was noch z�hlte war seine Pflicht, gegen�ber seinem Volk, seiner Familie und seinen Freunden. Seine Taten wurden selbstzerst�rend, ihm war egal ob er heil nach Hause kam oder
nicht. Er schien den Schmerz nicht zu sp�ren, um genau zu sein freute er sich dar�ber, denn dieser Schmerz war das einzigste das den Schmerz in seiner Seele �berdecken konnte. Die Zeit ging weiter und nicht viel ver�nderte sich, auch wenn sich Ithilden die gr��te M�he gab seinem Freund Halt zu geben.Schlie�lich kam der erste
D�monenkrieg und Albanac k�mpfte an der Seite seines Volkes. Eine seiner Hautaufgaben war der Schutz der Silbernen, aber auch Einzelaktionen oder Aktionen zusammen mit Ithilden gegen die D�monen standen an.In dieser Zeit entdeckte Albanac seine Macht. Er lernte die Elemente zu beschw�ren und mit den W�chtern, also der Sonne und dem Mond, aus denen er Energie gewann, umzugehen. Warum er diese Macht hatte fragte er sich oft, aber die Antwort blieb ihm verwehrt und auch Veritas gab ihm diesmal keine Antwort auf diese Frage.
Viel sp�ter, als der Krieg fast gewonnen war, erfuhr Albanac die schmerzliche Wahrheit. Er war das siebte Siegel, in vielen Augen nur ein Werkzeug, das man dazu benutzen konnte Frieden oder auch Verderben zu bringen. Trotz diesem Schlag lie� sich Albanac diesmal nicht unterkriegen und �berlebte den Krieg. Sein Selbstvertrauen festigte sich und er gewann wieder etwas Halt. Etwas das Finrod nicht gerne sah, denn wenn der K�nig Vishen Scey seinen Thron verlie� so wollte er ihn haben und dazu war er bereit Albanac mit allen Mitteln aus dem Weg zu r�umen. Albanac war nach der aller letzten Schlacht verwundet und sein K�rper befand sich in einem tiefen Heilschlaf. Diese Situation nutzte Finrod f�r sich und er h�tte sein Vorhaben, Albanac zu t�ten, wohl auch vollendet Ithilden nicht dazwischen gekommen. Verbittert dar�ber, dass sein Vater weder ihm noch Ithilden glaubte und zu seinem Berater hielt, verlie� Albanac das Reich der Mondelben f�r eine Weile. Zwar konnte Finrod den Grat zwischen Vater und Sohn vergr��ern, aber Albanac war immer noch am Leben. Doch Finrod wusste, dass seine n�chsten Pl�ne nicht mehr so offensichtlich sein durften und er sich vor Ithilden in Acht nehmen musste. Die n�chste Chance erhielt er als Albanacs Mutter schwanger wurde. Noch ein Sohn sollte zur Welt kommen, also noch ein Erbe f�r den Thron, dies konnte der Berater nicht zulassen und fasste einen Plan. Die Geburt von Albanacs kleinem Bruder stand unter einem ung�nstigen Stern und mit etwas Nachhilfe von Finrod und seinen Kr�utern fingen die Komplikatioenen an. Albanac war zu dieser Zeit unterwegs und er war der einzigste der mit seiner Macht h�tte helfen k�nnen. Doch er war zu dieser Zeit mal wieder unterwegs. So sollte Ithilden ausgesandt werden um nach Albanac zu suchen, auf dass er fr�h genug k�me um seiner Mutter zu helfen. Mit viel Geschick schaffte es Finrod Ithilen zu vergiften, so dass jener nicht in der lage war Albanac zu suchen und ging statt desssen auf die Suche nach Albanac. Das Finrod zu sp�t mit Albanac zur�ckkam muss wohl nicht erw�hnt werden. Er schaffte es sogar Vishen Scey glauben zu lassen, dass Ithilden eine Krankheit vort�uschte um Albanac nicht suchen zu m�ssen und dass Albanac absichtlich zu sp�t gekommen war um seiner Mutter nicht helfen zu m�ssen. Vertrieben von den
Vorw�rfen des eigenen Vaters verlie� Albanac das Reich der Mondelben im Streit und voller Hass und Verzweiflung in sich. Einige Jahrhunderte sp�ter zog Albanac immer noch fernab seiner Heimat durch das Land nur selten war er zu Hause gewesen und wenn dann auch nur kurz. Er war gerade in einem ihm fremden Land unterwegs,alles dort war tot und karg und er wollte es so schnell wie m�glich verlassen,als er angegriffen wurde. Die Zahl der Gegner war selbst f�r ihn zu gro� und er versuchte zu fliehen, aber all dies war eine Falle gewesen und unter ihm �fnnete sich die Erde und verschlang ihn. In die Hand von D�monen war er geraten, noch schlimmer in Gefangenschaft von Meluslime. Diese versuchte mit allen Mitteln an Albanacs Macht zu gelangen und zweihundert Jahre des Schmerzes und des Leids sollten �ber den Mondelben herein brechen. Selbst Jahrhunderte sp�ter kann er diese Zeit nicht vergessen, zuviel hat er ertragen m�ssen zu viel ist mit ihm Geschehen, als dass er es je vergessen k�nnte.
Elben brauchen das Licht zum Leben, doch Albanac sah es w�hrend seiner Gefangenschaft unter der Erde kein einziges Mal. Etwas wuchs in ihm, die dunkle Seite der Macht konnte ungeahnte Formen annehmen und wurde schon fast ein selbst�ndiger Teil, der immer wieder versucht die Kontrolle �ber Albanacs K�rper und seine Macht zu erlangen.
Irgendwann gelang Albanac mit der Hilfe eines freundlichen Halbd�monen mit dem Namen Xzar die Flucht. Ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit und mit einer Wunde von einem schwarzen Drachen zugef�gt irrte Albanac ziellos durch die Gegend. An viele D�rfer und Orte gelangte er,doch niemand wollte ihm helfen, oft wurde er sogar davongejagt oder man versuchte ihn zu t�ten. Die Wunde des Schwarzdrachen raubte ihn langsam die Kraft da sie einfach nicht heilen wollte,sowie sein Vertrauen in andere stetig vor sich hinbrach.In diesem Zustand traf er irgendwann Iomee.
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