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fanfiction |
Disclaimer: Mir gehört immer noch niemand in dieser Gruppe außer Laryn,
Jessica and Lenara... England6 Monate später Sam und Martouf stiegen gemeinsam die letzten Stufen zur Ruine des Tintagel Castle empor und traten durch den Torbogen auf die Wiese. Man konnte von dort aus die noch stehenden Reste der Steinwände sehen und darüber hinaus das blau schimmernde Meer. Sie gingen ein Stückchen weiter um ihnen folgenden Personen den Weg nicht zu versperren. Martouf legte seine Arme um Sams Hüften und flüsterte ihr zärtlich ins Ohr: "Der Ort hier ist wunderschön." Sam lächelte und lehnte sich, den Moment genießend, gegen ihn und sagte: "Er ist wirklich schön. Ich frage mich wie es gewesen sein muss hier gelebt zu haben." Sie standen so noch eine Weile und genossen die Stille. Martouf fing an an ihrem Ohrläppchen zu knabbern und suchte küssend seinen Weg zu ihrem Nacken. Sam lies dies über sich ergehen und war froh, dass sie Cornwall und Devon für diese Reise gewählt hatte. Es war doch schon etwas anderes nach den ganzen Touristenattraktionen in Amerika. Die Landschaft war ein Traum und gleichzeitig konnte sie Martouf etwas aus der älteren Geschichte der Erde zeigen. Er war ziemlich wissbegierig, wenn es darum ging. Ein Grund, warum er sich auch so gut mit Daniel verstand. Die beiden konnten stundenlang über Dinge aus der Vergangenheit reden. Sie liefen langsam den Weg zum anderen Durchgang. Nachdem sie diesen ebenfalls durchschritten hatten, hatten sie eine noch bessere Sicht auf die Klippen und das Meer. Es war einfach traumhaft. Sie machten sich auf den Weg den weiteren Aufstieg, zur höher gelegenen Klippe zu begehen. Sie gingen den schmalen gepflasterten, aber unebenen, Weg entlang und erreichten bald die restlichen Ruinen. Von der Form her sahen sie aus, als ob sie früher mal alle kleine Häuser gewesen wären. Jetzt waren sie mit grünem Gras und anderen Pflanzen überwachsen. Sam und Martouf genossen die Aussicht und suchten sich einen Platz zwischen den niedrigen Resten der Mauern. Sie setzten sich in eines der aus rechteckigen Wänden gebildeten Stücke. Sie saßen eng umschlungen da und sahen hinaus aufs Meer. Die Sonne ging langsam unter und sie saßen in Stille beisammen. Einfach nur die Anwesenheit des anderen genießend. Martouf fing langsam an seine Beschäftigung von etwas früher an ihrem Nacken fortzusetzen. Sam schloss die Augen und genoss Martouf's Liebkosungen. Als die Sonne nahezu komplett untergegangen war, brachen sie auf. Es war etwas kompliziert den Weg entlang zu gehen mit den veränderten Lichtbedingungen, aber im Endeffekt schafften sie es bis zu der engen Treppe zu kommen und diese dann hinab zu steigen. Sie liefen den Weg bis zu dem Parkplatz, wo ihr Auto stand in einer angenehmen Stille und fuhren anschließend ins Hotel zurück. *** Dort angekommen gingen sie in das Zimmer, dass sie sich teilten und bestellten beim Zimmerservice etwas zu essen. Sam legte sich auf das Bett um sich etwas auszuruhen, bis der Zimmerservice kam. Martouf legte sich neben Sam aufs Bett und beobachtete sie. Sie könnten stundenlang so da sitzen, aber nach einer halben Stunde kam der Zimmerservice und brachte ihr Essen vorbei. Nachdem sie fertig gegessen hatten, setzte sich Sam auf Martouf's Schoß und lehnte sich an ihn. Sie besprachen, was sie am nächsten Tag unternehmen wollten. Während Sam ihre Ideen laut aussprach und etwas dazu erklärte, fing Martouf wieder an ihren Nacken zu küssen. Er küsste sich seinen Weg zu ihrem Ohr und sagte leise in dieses: "Ich wüßte etwas viel besseres, dass wir jetzt machen könnten." Sam drehte sich, so weit es ihr möglich war um und fragte ganz unschuldig: "So? Was denn?" Martouf liebte es, wenn Sam ihn mit diesen Augen so unschuldig ansah. Sam konnte diesen Blick nicht lange halten und fing an zu grinsen. Ein Grinsen, dass sie für Martouf reserviert zu haben schien. Ihre Köpfe kamen sich langsam näher und sie fingen an sich zärtlich zu küssen. Mit der Zeit wurde der Kuss immer leidenschaftlicher. Sam drehte sich auf seinem Schoß um, so dass sie ihn besser küssen konnte. Martouf's Hände wanderten Sams Rücken auf und ab, während Sam's Hände durch Martouf's Haare fuhren. Nach einiger Zeit mussten sie den Kuss unterbrechen, um Luft zu holen. Sam stand auf und half Martouf hoch. Er hob sie hoch und trug sie die paar Schritte zum Bett. Er zog sein Shirt aus und legte sich dann neben Sam auf das Bett. Sobald Martouf neben ihr lag, rollte sich Sam auf ihn und fing an ihn wieder zu küssen. Sie fuhr fort ihn im Gesicht mit kleinen Küsschen zu versehen und bahnte sich ihren Weg nach unten. Sie hielt bei seinen Brustwarzen an und knabberte an der einen und umkreiste sie mit ihrer Zunge. Kurze Zeit später wurde die andere Brustwarze ebenfalls dieser Behandlung unterzogen. Martouf stöhnte leise angesichts der langsamen und angenehmen Tortur. Nach einiger Zeit hielt er es nicht mehr aus und tauschte die Position so, dass er oben lag. Er zog Sam ihr Shirt über den Kopf und warf es neben das Bett. Er küsste sich einen Weg zu ihren Brüsten, während er ihren BH auszog. Nun stöhnte Sam ihrerseits auf, als Martouf ihre Brust küsste und sanft an ihrer Brustwarze knabberte. Nach einiger Zeit wandte er sich der anderen zu und setzte seine Prozedur fort. Er küsste seinen Weg weiter nach unten und öffnete Sams Jeans. Nachdem er sie geöffnet hatte, zog er sie ihr langsam aus. Er bedeckte jede neu frei gewordene Stelle mit kleinen Küsschen und bahnte sich seinen Weg zu ihrem Schlüpfer wieder hoch, nachdem er ihr die Hose entgültig ausgezogen hatte. Sam genoss seine Zärtlichkeiten. Sie fand aber, dass er Martouf immer noch zu viel an hatte und zog ihn wieder zu sich hoch. Sie versanken wieder in einen leidenschaftlichen Kuss. Ihre Zungen rangen mit einander, als Sam sie so drehte, dass sie wieder über Martouf war. Sie unterbrach den Kuss und bahnte sich nun ihrerseits einen Weg nach unten und öffnete Martouf's Hose. Sie zog sie langsam aus und warf sie zur Seite. Sie begutachtete seine schon deutlich sichtbare Erektion. Sie zog langsam seine Boxershorts aus und küsste die Innenseiten seiner Oberschenkel. Der weil seinem Penis immer näher kommend. Martouf stöhnte immer lauter und lies Sam ihres Weges walten. Sam küsste die Spitze seiner Erektion und küsste sich einen Weg nach oben. Sie teilten sich einen sehr leidenschaftlichen Kuss, bevor Martouf wieder die Positionen wechselte. Er sah Sam in die Augen und senkte seinen Kopf. Als er ihn wieder hob, leuchteten seine Augen und deuteten damit an, dass Lantash jetzt die Kontrolle hatte. Er gab ihr einen der leidenschaftlichsten Küsse, die Sam je hatte und bahnte sich seinen Weg nach unten, wo er sich daran machte ihr den Slip ebenfalls auszuziehen. Sam sah ihn bettelnd an. Er kroch langsam wieder hoch. Als er wieder oben war küsste sich Sam ihren Weg zu seinem Ohr und flüsterte in dieses: "Ich will dich in mir spüren. Jetzt." Er legte sich zwischen ihre Beine und Sam's Hände führten ihn zu ihrer intimsten Stelle. Langsam drang er in sie ein. Sam stöhnte, während er in seinem langsamen Rhythmus fort fuhr. Sam war dies alles zu langsam und versuchte die Geschwindigkeit zu erhöhen. Nach ein paar Versuchen gab Lantash nach. Sam spürte, wie sie immer näher an ihren Höhepunkt kam. Und auch Martouf war nicht mehr weit davon entfernt. In Sam brach ein Feuerwerk los und sie schrie Lantash's Namen, als sie kam. Zum selben Zeitpunkt erreichte Lantash seinen Höhepunkt tief in ihr. Als er kam, schrie er Sam's Namen aus. Er rollte sich von ihr und legte sich so hin, dass Sam mit ihrem Kopf auf seiner Brust legen konnte. Bevor sie sich der Erschöpfung hingab gab sie noch Martouf noch einen Kuss und schmiegte sich dann an ihn. Sie genossen noch eine Weile das Gefühl von dem anderen gehalten zu werden und schliefen kurze Zeit später ein. *** Die Morgendämmerung hatte gerade eingesetzt, als Sam aufwachte. Sie kuschelte sich an Martouf's Körper und fing an mit ihrem Finger imaginäre Linien auf seinem flachen Bauch nachzumalen. Nach einiger Zeit spürte sie wie sich seine Atmung änderte und zog daraus, dass er am aufwachen war. Sie blickte hoch in sein Gesicht. Sie könnte das stundelang machen. Einfach nur daliegen und sein Gesicht betrachten. Etwas später öffneten sich seine Augen und blickten in ihre. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen. Weder Sam noch Martouf unternahmen etwas dagegen. Sie genossen einfach nur die Anwesenheit des anderen. Diese Zweisamkeit wurde jedoch unliebsam durch das Klingeln des Telefons unterbrochen. Sam grummelte einen Fluch darüber, dass Telefone immer dann klingeln mussten, wenn es am wenigsten passte. Sie rollte sich zum Rand des Bettes und griff nach dem Hörer: "Ja!" "Tut mir leid, Sam. Hab' ich dich geweckt?", fragte ihr Gesprächspartner. Sam erkannte sofort, dass es sich um Janet handelte. "Nein, ich war schon wach. Aber du hast trotzdem gestört." "Tschuldige. Soll ich später noch mal anrufen?" "Nein, nein. Jetzt wo ich einmal am Telefon bin. Was ist so wichtig, dass es nicht hätte warten können bis Martouf und ich wieder zurück sind?" "Na ja. Mein Date mit Jack verlief einfach wunderbar und ich hab deine Tests grade wiederbekommen. Mit einem erstaunlichen Ergebnis." "Was für einen Ergebnis?" Sam versuchte ihre Stimme zu halten, aber mit Martouf als Ablenkung ging das relativ schwer. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt Sam's Rücken und Nacken mit Küssen zu bedecken, während sie telefonierte. "Wie soll ich es am besten ausdrücken? Du bist Schwanger." "ICH BIN WAS?" Sam glaubte ihren Ohren nicht zu trauen. Das konnte einfach nicht stimmen. "Das kann nicht dein Ernst sein, Janet." Martouf stoppte in seiner Tätigkeit angesichts der Wendung von dem Telefongespräch. Er wurde nun seinerseits neugierig über was die beiden Frauen sprachen. "Oh und wie das mein Ernst ist, Sam. Der Test ist positiv. Außerdem würde es deine Übelkeit am Morgen, über welche du dich ja schon beklagt hast, erklären. Es passt einfach alles zusammen." "Na Prima. Das wird eine Freude. Ich werde die Neuigkeiten gleich mal verkünden.", sagte Sam sarkastisch, bevor sie auflegte. Martouf sah sie fragend an. Sam war nun leicht blass im Gesicht und setzte sich ins Bett. Da Sam im scheinbar nicht sofort sagen wollte um was es ging, fragte Martouf: "Worum ging es denn eben?" "Nun ja, wie soll ich es dir am besten erklären? ... Verdammt so was sollte man in der Schule beigebracht bekommen...", sagte Sam, Martouf's Blick ausweichend. "Also gut. Janet meint, dass ich schwanger wär'. Ich frag mich nur gerade, wer der Vater ist." Während Sam das sagte, erschien ein Grinsen auf ihrem Gesicht. Martouf seinerseits verstand nicht was sie damit meinte und sah sie verwirrt an. Als sie seinen Blick bemerket sagte sie: "Ich meine es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder Lantash oder du." *** Lantash fragte ununterbrochen in den Gedanken von Martouf, warum sich Sam darüber unsicher war, wer der Vater ist, dass Martouf fast Sam's Antwort überhörte. Martouf erwiderte Sam's Grinsen. Lantash, der nicht mitbekommen hatte, was Sam gesagt hatte fragte: >Sag mal, was gibt es denn da zu grinsen? Was ist, wenn sie noch jemanden anderen schläft?< Martouf's Grinsen wandelte sich in ein leises Kichern um. Auf Sam's fragenden Blick hin, erklärte Martouf: "Ich denke Lantash hat nicht mitbekommen, was du gesagt hast. Er macht sich im Moment darum Sorgen was deine wahren Gefühle sind. Soll ich ihn aufklären?" Sam fing nun auch ihrerseits an zu kichern. Sie lehnte sich vor und flüsterte ihm ins Ohr: "Eigentlich würde es ihm sicher nichts schaden, wenn du ihn im ungewissen lassen würdest. Aber wir wollen doch mal nicht so sein, oder?" Lantash verstand nun gar nichts mehr und fragte Martouf: >Was hat Samantha gesagt??< >Hättest du zugehört anstatt gleich abzuschalten hättest du es gewusst. Dein Pech!< antwortete Martouf seinem langjährigen Freund. >Och komm schon Martouf. Was kann ich denn dafür?< >Also, erstens kannst du alles dafür, dass du es nicht mitbekommen hast und zweitens hat Samantha gemeint, dass einer von uns beiden der Vater ist. Wer genau, da ist sie sich nicht so ganz sicher.< >Wie einer von uns?< Lantash verstand nicht ganz, was Sam damit gemeint haben könnte. >Nun ja. Je nachdem wer von uns beiden die Kontrolle hatte zu dem entsprechenden Zeitpunkt.< Nun ging Lantash ein Licht auf und er fing an innerlich zu grinsen. "Das wird ja auf einmal hell hier drinnen.", sagte Martouf nun laut. Auf Sam's fragenden Blick erklärte er: "Ich musste Lantash noch erklären, wie du das gemeint hattest." Sam's Grinsen wurde nun noch größer. Sie beugte sich zu Martouf vor und fing seine Lippen ein. Martouf legte seine Arme um ihre Schulter und drehte sie um, so das sie auf ihm lag. Die nächsten Stunden verbrachten sie damit sich gegenseitig zu küssen und sich über die veränderten Verhältnisse zu unterhalten und wer alles darüber informiert werden musste. Nach 10 Minuten unterbrach das Klingeln des Telefons erneut ihre Zweisamkeit. Sam griff nachdem dem Hörer und fragte mit etwas mehr Genervtheit als vorher: "JA!" "Major Carter. Es tut mir ja leid, dass ich sie in ihrem Urlaub stören muss, aber sie werden dringend im SGC benötigt. Es geht um eine Tok'Ra die Möglicherweise auf der Erde ist und einen Ashrak, der vor kurzem hier gelandet ist.", sagte General Hammond am anderen Ende der Leitung. "Wir sind auf dem Weg, Sir.", sagte Sam mit etwas Enttäuschung über das frühzeitige Ende ihres Urlaubes und legte auf. Sie legte sich wieder zurück und sah Martouf in die Augen, während sie sagte: "Unsere Anwesenheit wird im SGC verlangt. General Hammond meinte etwas über eine Tok'Ra, die hier auf der Erde ist und einen Ashrak der vor kurzem auf die Erde gekommen ist." Martouf und Lantash freuten sich keines Wegs über diese Nachricht, hatten sie sich doch gefreut die nächste Woche alleine mit Sam zu verbringen. Scheinbar wollte die Realität davon aber nichts wissen. "Wann müssen wir zurück sein?", fragte er nachdenklich. "Der nächste Flieger geht in ....", Sam überlegt kurz und fuhr dann fort: " 2 Stunden. Bis dahin müssen wir auch alles gepackt haben... Ich hasse es, wenn nichts nach Plan verläuft." Sie gab Martouf noch einen Kuss, bevor sie aufstand und ins Bad verschwand. Martouf blieb noch eine Weile liegen und diskutierte mit Lantash darüber, wer die Tok'Ra wohl sein könnte. *** Sam und Martouf hatten den Flug gut überstanden und warteten nun am Flughafen von Colorado Springs darauf, dass sie abgeholt wurden. Sie standen in der Nähe eines Terminals und durchsuchten die Menge nach einem bekannten Gesicht oder zumindest einen jungen Offizier, den man geschickt haben könnte. Nach einer Weile, war die Halle etwas übersichtlicher, da die meisten schon das Gelände verlassen hatten und Sam setzte sich auf ihren Koffer, um nicht länger stehen zu müssen. "Warum können die nie pünktlich sein?", grummelte Sam vor sich hin. Martouf, der diese Frage gehört hatte, sagte: "Sie werden schon noch kommen. Vielleicht haben sie noch über weitere Punkte gesprochen und kommen daher etwas später." Auch wenn Sam es nicht gefiel musste sie Martouf recht geben. Vielleicht sollten sie schon auf der Fahrt zum SGC informiert werden und man wollte sie auf den aktuellsten Stand bringen. Nach ein paar weiteren Minuten erschien dann auch Jack und winkte ihnen zu. "Sorry, dass es etwas länger gedauert hat, aber wir wurden noch über alles notwendige informiert." Sam und Martouf nickten leicht, wie zur Bestätigung der Entschuldigung, und folgten ihm raus zum Auto. Jack nahm dabei Sam's Koffer. Sam und Martouf setzten sich beide auf die Rückbank und warteten darauf, was ihnen Jack zu erzählen hatte. "Jacob und Aldwin sind gestern Abend angekommen und haben erzählt, dass sie vermuten, dass eine Tok'Ra schon seit ein paar Jahrhunderten hier auf der Erde sei. Sie vermuten, dass sie nach einer Mission hier abgestürzt sein könnte oder so was. Jedenfalls wurde von einem Spion berichtet, dass ... wie hieß der gleich noch mal?..... ähm ich glaube Anubis war es.... jedenfalls wurde berichtet, dass der einen Ashrak auf die Erde geschickt hat, weil sich da eben diese Tok'Ra aufhalten sollte. Den Namen hat man aber nicht mitbekommen." "Es gibt 2 Tok'Ra von denen wir schon länger nichts mehr gehört haben, welche zuvor Spione bei Anubis waren. Altok und... Lenara." Während Lantash das sagte, nahm sein Gesicht einen traurigen Zug an. Sam bemerkte das und nahm sich vor Lantash daraufhin anzusprechen. Fürs erste fuhren sie ins SGC und dort konnten sie weiteres besprechen. "Und kurz nachdem sie angekommen sind, ist ein Flugobjekt gesichtet worden. Es ist in irgendwo hier in der Nähe runtergekommen. Die Wälder in der Umgebung werden schon durchsucht. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Teltak." , erklärte Jack weiter. Nach scheinbar endlosen Small Talk, der den wichtigsten Informationen folgte, erreichten sie dann auch das SGC und machten sich auf den Weg zum 28 Stockwerke unter der Erde liegende Kommandozentrum. *** Nachdem sie die Sicherheitskontrollen überwunden hatten und unten angekommen waren, machten sich die drei auf den Weg zum Briefing Room. Dort angekommen wurden sie von Jacob, Aldwin, General Hammond, Laryn und dem Rest von SG-1 begrüßt. Sam, Martouf und Jack setzten sich auf die noch freien Plätze und es wurde weiter darüber diskutiert, was man machen könnte. "Man hat immer noch nichts gefunden hier in der Umgebung und wir wissen auch nicht um wen es sich handeln könnte, der von dem Ashrak gesucht werden könnte. Altok und Lenara sind schon seit mehreren Jahrhunderten verschwunden... Das bedeutet, dass beide auf jeden Fall einen neuen Wirt habe müssten... und keiner kennt einen der Wirt die momentan bei den Tok'Ra sind. Das könnte zum Problem werden. Und sie werden sicher nichts darüber sagen, dass sie Tok'Ra sind." Dem mussten alle zustimmen. Es würde schwierig werden die Person zu finden, hinter der der Ashrak her war. Schon allein, weil die Tok'Ra nicht so ein Machtbestreben wie die Goa'uld haben. Das hatte ja die Suche nach Seth einfacher gemacht. Dieses mal würde es wirklich die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen sein. Ein weiteres Problem war, dass sie gegen die Zeit kämpften, da sie die Person vor dem Ashrak finden mussten. In dem Moment kam ein Lt. in den Raum und sagte: "Sir, das Teltak wurde gefunden. Aber es ist keine Spur von dem Besitzer zu finden." "Ich würde es mir gerne näher ansehen.", sagte Selmac. General Hammond nickte und sagte dann: "Ich denke, dass es besser ist, wenn wir uns alle das Teltak ansehen." Mit diesen Worten erhob sich der General und folgte dem Lt. hinaus. Die restlichen Anwesenden taten es ihm gleich und folgten ihm. *** Nachdem sie gut 15 Minuten mit dem Fahrzeug unterwegs waren mussten sei anhalten und den Rest zu Fuß zurücklegen. Nach einer weiteren halben Stunde hatten sie das Teltak endlich erreicht. Jacob und Martouf machten sich sofort daran nach Hinweisen in der Datenbank des Teltaks zu suchen, während die anderen sich die Umgebung näher betrachteten um nach Spuren zu suchen, die übersehen worden waren. Die Suche war nicht gerade sehr erfolgreich und nach 3 Stunden, ging man zurück zum Teltak. Jacob und Martouf hatten bei ihrer Suche eindeutig mehr Erfolg. In der Datenbank waren genaue Angaben darüber, hinter wem der Ashrak her war. Es handelte sich dabei um die Tok'Ra Lenara. Man speicherte alle Informationen in einem Laptop und machte sich dann auf den Weg zurück zum SGC. Unterdessen überlegten die verbliebenen Offiziere, wie man das Teltak am besten zur Basis bringen konnte. Auf der Rückfahrt fiel Sam die Zurückgezogenheit von Martouf und Lantash noch deutlicher auf, als bei dem Teltak. Es musste irgendetwas mit der Tok'Ra zu tun haben, die hier auf der Erde gestrandet war. Sie nahm sich vor die beiden später danach zu fragen. *** Nachdem sie wieder im SGC angekommen waren gingen Jacob, Aldwin, Teal'c und Jack noch mal die Daten durch, die man im Teltak gefunden hatte. Lantash wollte auch daran teilnehmen, jedoch hatte Selmac ihm nahezu befohlen sich auszuruhen. So lagen Martouf und Lantash in Sam's Quartier auf dem Bett und sahen zur Decke. Kurze Zeit später betrat auch Sam das Zimmer und setzte sich zu den beiden auf das Bett. Sie sah sie für eine Weile nur stumm an und fragte dann: "Wer ist Lenara und in welcher Beziehung steht oder standet ihr beiden Lantash?" Sie bekam keine Antwort. Nach ein paar Minuten wollte sie noch mal fragen, wurde jedoch von Martouf unterbrochen: "Lantash hat seinen Kummer damals unterdrückt und jetzt kommt alles wieder hoch. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er das ganze emotional überstehen wird. Er hat so eine Suche nach einer Spur von Lenara schon einmal erlebt..... und als man die Suche gestoppt hatte, hat er sich zu sämtlichen Missionen gemeldet, wo die Erfolgschancen nicht gerade sehr hoch standen." Sam konnte nicht glauben, was Martouf ihr da erzählte. Was konnte Lantash so sehr seelisch belasten? Und das über Jahrhunderte hinweg, wenn man an seine Reaktion auf den Namen allein dachte. Wer war Lenara? Martouf sah Sam kurz an und verkündete die letzte Information in einem Atemzug: "Lenara ist Lantash's Schwester." Damit hatte Sam nicht gerechnet. Sie konnte sich nur bedingt vorstellen, was sie tun würde, wenn Mark etwas geschehen würde. Und dazu kam, dass sie ihre Beziehung zu einander gerade erst anfing sich zu bessern. Nicht auszudenken, was sie tun würde, wenn sie sich nie so auseinander gelebt hätten. Und Lantash verstand sich sicher verdammt gut mit seiner Schwester. Immerhin waren beide Tok'Ra und nachdem was Martouf ihr erzählt hatte. Sie setzte sich weiter auf das Bett und umarmte Martouf und Lantash und sprach beruhigend auf beide ein. Denn sie konnte sich nur zu gut an die Aussage von Lantash erinnern. An jenen Tag, als sie sich das erste Mal getroffen hatten. Und sie konnte sich vorstellen, wie die Hoffnung bei einer solchen Nachricht wieder aufkam. Diese Ungewissheit muss einfach schrecklich sein. Wenn man nicht weiß, ob die eigene Schwester lebt oder tot ist. Sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich Lantash fühlen musste. So verging einige Zeit in Stille. Als dann Lantash sprach, zuckte Sam, da sie nicht damit gerechnet hatte, etwas zusammen. "Es sind gut 150 Jahre her, dass ich Lenara und ihre damalige Wirtin das letzte Mal gesehen habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass sie mir mit einem Lächeln im Gesicht gesagt hatte, dass sie bald wieder zurück sein würde." Lantash hatte festgestellt, dass es vielleicht besser war, mit jemanden darüber zu reden, der nicht alles durch seine Erinnerungen wusste. Er füllte sich aber auch verpflichtet dazu Sam die Geschichte zu erzählen. Immerhin redeten sie über alles. Und das sollte keine Ausnahme bilden. "Nach einer Woche, wurde sie ertappt, als sie gerade den Tok'Ra erzählen wollte, was Anubis plant. Die Übertragung brach mittendrin ab und seitdem hatte niemand mehr etwas von ihr gehört. Man suchte vergeblich nach Spuren wo sie sein könnte. Jeder Spion, der noch bei Anubis war, versuchte herauszubekommen, ob ihr eine Flucht gelungen war. Aber niemand konnte etwas genaues sagen." Lantash hatte mühe die Worte aus zu sprechen, ohne in Tränen aus zu brechen. Martouf versuchte ihn auf zu bauen indem er immer wieder sagte, dass alles wieder gut wird. Und Sam hielt ihn weiter fest in ihren Armen. "Wir haben uns beide getröstet, wenn ein guter Freund gestorben ist oder unser alter Wirt. Wir gingen auch häufig gemeinsam auf Missionen. Wir verstanden uns einfach prima. Sie war wie eine beste Freundin für mich.... Ich hätte damals mein Leben gegeben, nur um zu erfahren ob sie noch lebt oder nicht. Und jetzt..." "Shhh, es wird alles wieder gut. Wenn Lenara wirklich auf der Erde ist, dann werden wir sie finden. Versprochen.", Sam wusste, dass sie dies vielleicht besser nicht versprechen sollte. Die Erde war immerhin riesig und hatte Milliarden von Einwohnern, aber es beruhigte Lantash etwas. Irgendwo in Colorado Springs Sie rannte von einem Zimmer zum anderen und durchwühlte unterwegs sämtliche Schubladen und andere Fächer, auf der Suche nach einem Buch, dass sie unbedingt für den Vortrag brauchte. Wie sie es hasste zu studieren. Immer verlangten diese dämlichen Dozenten solche lächerlichen Vorträge und Hausarbeiten. Und das alles für ein lächerliches Diplom in Astrophysik und Informatik! Es war einfach lächerlich. Bei den Tok'Ra ging so etwas viel einfacher. Aber nein, sie musste ja auf Tau'ri abstürzen. Jedoch war das Leben mit ihrer neuen Wirtin Jessica einfach großartig. Sie ließen keine Party aus, hatten eine wunderschöne Wohnung und ihr Leben im großen und ganzen war recht angenehm. Doch wo zum Teufel war dieses verdammte Buch abgeblieben? Sie suchte und suchte, doch das Buch wollte einfach nicht auftauchen. Sie gab die Suche auf und setzte sich wieder vor ihrem Computer um den Vortrag noch weiter zu bearbeiten, mit dem was sie hatte. Sie setzte sich auf dem Fußboden vor dem Tisch, auf dem ihr Laptop standet. Im nächsten Moment stand sie aber wieder. Sie hatte sich auf etwas eckiges gesetzt. Sie hob das Kissen hoch und ... oh wunder geschehe.... da lag das Buch, was sie seit gut 2 Stunden suchte. Sie hätte darauf kommen sollen, unter dem Kissen nach zu sehen, aber nein. Warum sollte man es sich auch einfach machen, wenn es auch kompliziert ging. Sie schüttelte den Kopf und setzte sich wieder auf das Kissen. Als nächstes schlug sie das Buch auf und suchte die Stelle, die etwas über die beiden wichtigsten Zyklen in der Sonne und jeden anderen Stern aussagte. eigentlich wusste sie schon, was da passierte, aber man musste ja alles belegen und das ging eben nun mal nur mit Materialen von Tau'ri. Sie machte sich weiter an die Arbeit ihren Vortrag fertig zu schreiben. Aber sie bekam das Gefühl nicht los, dass in der nächsten Zeit etwas passieren würde. SGC Jacob, Aldwin und Daniel saßen vor dem Computer und versuchten aus den Daten, die man im Teltak des Ashraks gefunden hatte schlau zu werden. Die Daten sagten nicht wirklich viel neues aus. Nur, dass er wirklich hinter Lenara und ihrer neuen Wirtin her war. Dann gab es noch die Bestätigung, dass Anubis der Auftraggeber war. Eine Wegbeschreibung zur Erde hatte man auch gefunden. Anscheinend hielt Anubis den Ashrak nicht für intelligent genug den weg zu finden, oder er war wirklich nicht in der Lage die Erde ohne Hilfe zu finden. Ansonsten gab es noch ein paar Hinweise darüber, dass im geheimen operiert werden sollte. Es war wirklich nur eine spärliche Ausbeute und nichts davon brachte sie weiter. Jack saß in einem Stuhl, der an der Wand lehnte, und döste vor sich hin. Er hatte nicht allzu viel zu tun gehabt, da er die Sprache in der die Daten verfasst worden sind so und so nicht lesen konnte, und so hatte er es sich auf dem Stuhl bequem gemacht. Irgendwo in Colorado Springs Sie fühlte seit langem wieder dieses Kribbeln, dass ihr sagte, dass ein anderer Goa'uld oder auch Tok'Ra in der Nähe war. Sie hätte es fast gar nicht mitbekommen, da sie sich so daran gewohnt hatte, dass die Erde nichts von den Goa'uld wusste. Aber warum sollte ausgerechnet jetzt einer hier herumlaufen. Sie speicherte den Text und lief in den Flur um nachzusehen, ob irgendjemand vor der Tür war. Genau in dem Augenblick wurde die Tür nach innen geschleudert. In der Tür stand ein Mann mittlerem Alters. Lenara wusste sofort, dass dies ein Ashrak war. Sie fluchte vor sich hin und machte sich daran zu fliehen. Sie rannte in die Küche zurück das Wohnzimmer und von dort in die angrenzenden Küche. Dort angekommen versuchte sie die Tür zu blockieren in dem sie einen Stuhl darunter klemmte. Anschließend öffnete sie die Tür in der Küche, die nach draußen führte und flüchtete in die Nacht. Sekunden später flog auch die Küchentür durch den Raum und der Ashrak betrat den Raum. Überhaupt nicht zufrieden damit, dass sein Opfer geflohen war, sah er sich um und verlies dann das Haus durch die Hintertür. SGC Nach einer Weile regte Jack sich wieder und warf einen Blick über die Schultern von Daniel und Jacob. Die Daten waren mittlerweile nahezu komplett, mit Hilfe eines Computer Programms bei dem Jacob, Martouf und Teal'c geholfen hatten es zu programmieren, übersetzt. Jack sah sich mehr oder weniger uninteressiert den text an und fragte dann: "Was ist eigentlich mit der Stelle da gemeint?" "Mit welcher?", fragte Daniel. "Na mit der da." Nun zeigte Jack mit einem Finger auf den Text, den er eben überflogen hatte. Daniel sah sich den Text an und mit einem mal wurden seine Augen größer: "Das ist es! Ich glaube wir haben gerade einen sehr wichtigen Hinweis gefunden." Jack sah Daniel nur entgeistert an. Was hatte er da gemacht? Er hatte Daten gefunden, die die anderen übersehen hatten? Wow. Bevor er weiter in Gedanken vor sich hinbabbelte weitere Daten gefunden zu haben, fragte er nochmals: "Und was sagen diese Daten nun aus?" "An dieser Stelle wird erwähnt, dass sich Lenara mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Nähe des Gates aufhalten wird. Was den Suchradius fürs erste auf Colorado Springs einschränken würde. Das hilft enorm.", erklärte Jacob. "Wenn der Ashrak schon mal hier ist, können wir ja bei der Polizei anfragen, ob es in letzter Zeit irgendwelche Probleme gab..... Vielleicht hilft uns das ja weiter.", schlug Jack vor. "Ich weiß nicht Jack.... hat man dir heute was in den Kaffee getan, oder warum hast du heute Ideen am laufenden Stück?", fragte Daniel. Gesagt, getan. Man rief bei der Polizei an. Man erzählte davon, dass ein Soldat aus irgendeinem unerfindlichen Grund aus dem Zellenblock entkommen ist, der Soldat war etwas durchgedreht und man hatte ihm zu seinem eigenen Schutz inhaftiert, und man eben wissen wollt ob irgendetwas passiert wäre, was der Soldat getan haben könnte. Man wollte ja nur sicher gehen, dass keine Gefahr vom Militär ausging. Im Endeffekt war in der fraglichen Zeit nur ein Einbruch gemeldet worden. Von der Besitzerin des Hauses, einer gewissen Jessica Summers, fehlte jede Spur. Es war aber auch noch nicht bekannt, wie die Türen ein ganzes Stück weit in die Wohnung gelangen konnte. Mehr brauchten die vier nicht zu wissen. Es war eindeutig das Werk des Ashrak und mit großer Wahrscheinlichkeit war Jessica Summers die neue Wirtin für Lenara. Das sie verschwunden waren hieß noch lange nicht, dass der Ashrak sie erwischt hatte. Jetzt konnte man wenigsten nach einer Person suchen, die bekannt war. *** Man beschloss, direkt in Colorado Springs zu suchen. Man holte sich ein aktuelles Photo aus den Universitätscomputer und machte sich dann auf den Weg zur Stadt. Sie suchten die Stadt in Gruppen von 2 Personen, da man mit dieser Methode schneller voran kam. So hatten sich Jacob und Martouf, Jack und Janet, Daniel und Teal'c, Buffy und Willow sowie Sam und Laryn. Jede Gruppe war mit einem Handy ausgestattet um die anderen Gruppen im Falle des Erfolges zu benachrichtigen. Nach 3 Stunden des Suchens wollten Laryn und Sam schon aufgeben, als sie auf einmal am anderen Ende des Platzes einen Tumult mitbekamen. "Stehen bleiben! Polizei!", war von der Nebenstraße zu hören. Sam und Laryn liefen sofort dorthin. Sie kamen gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie die Polizei dem Flüchtigen hinterher rannte und eine andere Person in einer weiteren Allee verschwand. Sie sahen sich kurz an und folgten dann der Person, die in die Allee verschwunden war. Nach einiger Zeit hatten sie die Person fast eingeholt. Nun konnten beide auch spüren, dass die betreffende Person Wirt war. Sie hatte ungefähr schulterlanges rotblondes, stark gelocktes Haar und war schlank. Als sie die beiden Personen bemerkte, die sie verfolgten drehte sie sich um. Sie spürte eine Präsenz, aber nicht so stark wie sie sein müsste, wenn beide Wirte gewesen wären. Sie sah die beiden Frauen an und fragte: "Was wollen sie von mir?" "Wir sind auf der Suche nach einer Lenara und wollten wissen, ob sie sie kennen.", antwortete Sam. "Warum sollte ich diese Lenara kennen?", fragte Jessica mit gespielter Freundlichkeit. Sam holte tief Luft und atmete wieder aus. Wie konnte man jemanden davon überzeugen, dass man ihr nichts böses wollte? Und dann fiel es ihr ein. Es gab eine Person, an die sich erinnern würde. Jessica wartete unterdessen auf eine Antwort und wurde schon leicht nervös. Was wenn sie wussten, dass sie Wirtin für Lenara war? Was würde dann passieren? Waren sie auf der Seite der Tok'Ra oder nicht? Dann sagte Sam: "Ich weiß, dass es kompliziert ist und wir ihnen nicht beweisen können uns zu trauen, aber ich denke Lantash würde es freuen, wenn sie Lenara kennen würde." Das hatte gesessen. Jessica blieb still. Sam vermutete, dass sie sich im Moment mit ihrem Symbionten unterhielt und beratschlagte, was sie als nächstes tun sollten. Sie ließ ihnen Zeit. Nach ein paar Minuten sagte Jessica dann: "Ok, ich kenne Lenara. Und wo ist Lantash?" Auf Sam's Gesicht erschien ein Lächeln und sie sagte: "Ich werde die anderen benachrichtigen. Wir werden uns dann an einem Ort treffen an dem es ihnen beliebt. Lantash wird dort auch sein. Aber ich muss sie darauf hinweisen, dass auch er einen neune Wirt hat." Während sie dies sagte holte sie ihr Handy aus der Jackentasche und begann das von ihrem Vater anzuwählen. Nachdem Sam, ihren Vater bescheid gesagt hatte und ihn darum bat, die anderen davon in Kenntnis zu setzen, dass sie Lenara gefunden hatten und wo sie sich treffen wollten, gingen sie zum Café. Als sie dort angekommen waren setzten sie sich an einen größeren Tisch in einer Ecke um ungestört zu reden. Sie unterhielten sich darüber, woher sie von den Tok'Ra wussten und wie Jessica auf Lenara getroffen ist. Kurze Zeit später traf die erste Gruppe ein. Es handelte sich hierbei um Jacob und Martouf. Lenara spürte sofort die Anwesenheit von den 2 Symbionten. Sam bemerkte den Blick von Jessica und begann mit den Vorstellungen: "Jessica, das sind mein Vater Jacob mit Selmac und Martouf mit...", als sie zu Lantash kam machte sie eine kurze Pause, um genau die Gesichtsausdrücke der beiden studieren zu können, "Lantash." "Dad, Martouf, das ist Jessica Summers mit Lenara.", stellte sie den beiden Jessica noch vor. Nicht, weil die beiden den Namen nicht kannten. Eher als eine Art der Bestätigung für die beiden. In Martouf's Kopf war die Hölle los. Lantash konnte es nicht glauben, dass er nach all den langen Jahren endlich seine Schwester gefunden hatte. >Lenara! Martouf ich habe sie wieder gefunden! Unglaublich. Ich habe die Hoffnung schon aufgegeben gehabt sie je wieder zu sehen und nun wird mir dieser Wunsch doch noch erfüllt. Ihre neue Wirtin sieht nett aus, findest du nicht? Lenara lebt noch, ich glaube es nicht. ....< Seine Gedanken waren das reinste Chaos. So dass Martouf Probleme damit hatte sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Nach einiger Zeit unterbrach Martouf Lantash Redeschwall und sagte: >Sei doch mal etwas leiser. Ich bekomme von dem was gesagt wird kaum was mit. Und wenn wir beide nicht als etwas daneben da stehen wollen, weil wir nicht wissen, was man uns gefragt hat oder dergleichen, dann sollte wenigstens einer von uns beiden zu hören.< Daraufhin hört Lantash zwar nicht mit seinem zusammenhanglosen Gerede auf, jedoch wurde er etwas leiser. Zu selben Zeit spielte sich etwas ähnliches in Jessicas Kopf ab: >Lantash. Das ist wirklich Lantash. Ich kann es nicht glauben, dass ich ihn noch einmal sehe. Er ist wieder da, Jessica< >Schön für dich, aber ich würde gerne bei der Unterhaltung mitkommen. Und sein Wirt sieht verdammt süß aus. Ob der schon vergeben ist?< >Lantash ist mein Bruder! Obwohl du hast recht er ist süß< Sam bekam mit, dass beide in eine tiefe Diskussion mit ihren Symbionten geraten waren. Offensichtlich waren beide mehr als begeistert sich wieder zu sehen. Die Blicke waren einfach fabelhaft. Unterdessen hatte sich ihr Vater zwischen sie und Laryn gesetzt. Sam nahm sich ein Herz und sagte zu Martouf: "Willst du dich nicht hinsetzen? Es fällt doch auf, wenn du stehst." Dieser reagierte aber nicht sofort. Nach ein paar Sekunden sah Martouf sie fragend an. Er hatte durch Lantash nicht mitbekommen, was Sam gesagt hatte. Als er sah, dass Jacob sich gesetzt hatte, konnte er sich denken was sie gemeint hatte. Er setzte sich neben sie und sah wieder zu Jessica. Sie schien ebenfalls nicht viel von der Unterhaltung mit zu bekommen. Er fragte sich ob Lenara auch so einen Tumult in ihrem Kopf veranstaltete. Im nächsten Augenblick betraten auch schon die nächsten beiden Gruppen das Café. Es waren Daniel, Teal'c, Buffy und Willow. Als Jessica Teal'c sah versteifte sie sich. Auch wenn das Goldemblem auf seiner Stirn nicht zu sehen war, wusste sie, dass er ein Jaffa war. Sam die ihre Reaktion mitbekommen hatte sagte: "Ihr braucht keine Angst zu haben. Er hat die Seiten gewechselt und will für die Freiheit seines Volkes kämpfen" Die Vorstellungen gingen weiter und der Platz auf der Bank wurde etwas enger. Teal'c und Buffy holten sich Stühle vom Nachbartisch und setzten sich darauf. Man beschloss, dass man noch auf Janet und Jack warten wollte. Danach würden sie zur Basis gehen. Während man auf die beiden wartete, beredete man andere Dinge. Lenara wurde über ein paar wichtige Fakten die Tok'Ra und dem Bündnis mit der Erde betreffend aufgeklärt und weitere Punkte wurden ihr mitgeteilt. *** Nachdem sie weitere 15 Minuten gewartet hatten, erschienen dann auch Janet und Jack endlich. Während die letzten Vorstellungen getätigt wurden, wurde nach der Rechnung gefragt. Solange wie man auf die Rechnung wartete setzten sich die beiden noch. Als die Getränke und Speisen bezahlt waren, sammelte die Gruppe ihre Besitztümer zusammen und verließ das Café. SGC Man hatte sich zu einer Lagebesprechung in den Briefing Room begeben. Als erstes wurde Lenara über die wichtigsten Ereignisse, die passiert sind während sie fort war, aufgeklärt. Als man zu den am kürzesten zurückliegenden Ereignissen kam mischte sich Jack ein: "Ach da fällt mir ein. Ich glaube Ra ist tot." Lenara sah zuerst Jack an und drehte sich dann zu Aldwin, Jacob und Martouf. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie das glauben sollte. Ra tot? Das konnte doch nur ein Scherz sein. Selmac sah den Unglauben in Jessicas Augen und sagte: "Du kannst ihm ruhig glauben. Er war derjenige, der Ra's Schiff in der Umlaufbahn um Abydos zerstörte. Und Ra war ganz sicher an Bord. Er ist tot." Nachdem Lenara auf den neuesten Stand gebracht worden war, sagte sie: "Wenn ich gewusst hätte wie viel ich verpasse, wäre ich ganz sicher nicht auf der Erde Not gelandet. Obwohl... dann hätte ich den ganzen Spaß hier verpasst...." "Was ist eigentlich passiert, dass du hier notlanden musstest?", fragte Martouf. Lenara sah ihn kurz an und fing dann mit ihrer Geschichte an: "Alles hat damit angefangen, dass Anubis mich entdeckt hatte. Er sperrte mich eine Zelle und verhörte mich. Dies dauerte aber nicht zu lang, weil er durch irgendeinen anderen Systemlord, ich glaube es war Apophis, abgelenkt wurde. Ich nutzte den Vorteil und floh. Leider war Anubis nicht ganz abgelenkt und er bemerkte meine Flucht. Er schickte mehrere Todesgleiter auf meine Fährte. Das Teltak in dem ich floh wurde schwer beschädigt und ich schaffte es mit Müh und Not die Todesgleiter abzuschütteln. Leider wusste ich nicht genau wo ich war. Als ich dann einen bewohnten Planeten entdeckte, war ich erst mal froh. Später habe ich zu meinem erstaunen feststellen müssen, dass es sich um Tau'ri handelte. Ich las die Schlagzeile um den Fund des Stargates und versuchte mich seitdem in der Nähe davon aufzuhalten. Für den Fall, dass ich irgendwann einmal zurückkehren könnte. Aber dann blieb ja immer noch die Frage, wo sich die Tok'Ra gerade aufhalten." Nachdem über alles weitere sonst noch wichtiges gesprochen wurde, verliesen alle den Raum. Lenara und Lantash blieben allein zurück um sich noch zu unterhalten. Sam ging unterdessen mit Janet zur Krankenstation um einige Test bezüglich der Schwangerschaft durchführen zu lassen. Krankenstation Sam lag auf dem Bett und ließ Janet das Gel für den Ultra Schall auf ihrem Bauch verteilen. Das Gel war kühl. Etwas zu kühl für Sam's Geschmack, aber sie ließ sich nichts anmerken. Janet sah unterdessen auf den Monitor. Er war so gedreht, dass Sam ebenfalls sehen konnte, was in ihrem Bauch geschah. Jedoch konnte sie nicht so ganz deuten, was zu sehen war. Janet sagte auf einmal: "Ui, da war aber jemand sehr aktiv." Sam sah Janet fragend an. Bevor sie ihre Frage jedoch stellen konnte betrat Jack den Raum. Er bemerkte nicht, dass Sam, auf dem Bett lag und fragte: "Jan, was würdest du davon halten, wenn....." Genau in dem Moment bekam er mit, dass sein 2IC auf dem Bett lag. Von seiner eigenen Erfahrungen konnte er sagen, das eine Ultra Schall Untersuchung stattfand. Er war etwas verwirrt. Er hatte nicht damit gerechnet Sam hier zu treffen und schon gar nicht mitten in einer Untersuchung. Er tat das erste, was ihm in den Sinn kam und fragte: "Uhmm... Was ist hier los?" "Colonel. Da ich es ihnen so und so hatte sagen wollen, kann ich es ihnen auch gleich jetzt sagen.", versuchte Sam zu erklären. Jack sah sie voller Erwartung an. Sam holte tief Luft und ließ diese entweichen bevor sie sagte: "Es sieht so aus, als ob ich schwanger wäre." Mit dieser Antwort hatte Jack nun ganz und gar nicht gerechnet. Das hatte zur Folge, dass sein Kinn nach unten klappte. Nachdem er sich wieder etwas gefangen hatte, versuchte er diese Information zu verarbeiten: "Wie in 5 Minuten Spaß 18 Jahre Verantwortung?" "Ja genau so. Und Janet, was hast du eben mit deiner Aussage gemeint?" Janet sah Sam fragend an. Sie fand es einfach urkomisch, wie Jack auf diese Tatsache regierte. Nach einer Weile erinnerte sie sich wieder: "Ach so ja. Uhhm... wie soll ich es am besten sagen. Dem Ultra Schall nach zu ordnen sind es Zwillinge." "ZWILLINGE???", fragte Sam entgeistert nach. Janet nickte nur, währenddessen Jack's Kinnlade ein weiteres Mal nach unten klappte. Nachdem Sam sich wieder gefasst hatte sagte sie: "OK, dann werde ich dem Rest erst mal davon berichten und Martouf und Lantash auf den neusten Stand der Dinge bringen." Während Sam aufstand, fragte sie: "Uhmm 'Jan', kannst du mir das Ergebnis ausdrucken? Nur so als Erinnerung." Janet war nicht gerade davon begeistert, dass Sam von dem Spitznamen, den Jack ihr gegeben hatte, wusste, aber es ließ sich nicht rückgängig machen. Sie druckte schnell das Bild aus und gab es dann Sam. Als diese dann die Krankenstation verlassen hatte, sah sie Jack an und fragte: "Was würde ich wovon halten?" *** Sam machte sich als erstes auf die Suche nach Martouf und Lantash. Sie war sich nicht sicher, ob die beiden sich noch immer mit Lenara und Jessica unterhalten würden. Als sie sie weder in ihrem Quartier noch in der Cafeteria fand, beschloss sie erst General Hammond zu informieren. Die beiden wussten ja schon davon und man konnte sie ja auch später auf den neuesten Stand bringen. Auf den Weg zu General Hammond's Büro traf Sam ihren Vater. "Dad. Gut das ich dich noch mal sehe. Ich muss dir etwas erzählen." Sie holte das Bild aus dem Umschlag und gab es ihrem Vater. "Das Bild wurde eben bei einer Ultra Schall Untersuchung von mir gemacht. Was sagst du dazu?" "Du bist Schwanger? Gratulation. Weiß Martouf schon davon?" "Ja, er weiß es. Aber was er noch nicht weiß ist, dass es Zwillinge sind. Ich vermute mal er unterhält sich noch mit Lenara und Jessica. Daher wollte ich erst mal mit General Hammond reden." "Ich wollte auch gerade zu George. Wir können ja gemeinsam hingehen." Während Sam und Jacob Richtung General Hammond's Büro gingen unterhielten sie sich noch etwas über das Thema Schwangerschaft und alles was damit in Verbindung stand. Briefing Room Nachdem die anderen den Raum verlassen hatten, blieb es erst mal still im Raum. Weder Lantash noch Lenara wussten genau, wo sie anfangen sollten. Hinzu kam, dass keiner der beiden richtig glauben konnte, dass sie sich nach Jahrhunderten zum ersten Mal wieder sahen. Nach einer scheinbar endlosen Weile fing Lantash an: "Du hast eine schöne Wirtin." "Dein Wirt ist aber auch nicht von schlechten Eltern.", sagte Lenara darauf hin. Lantash sah sie verwirrt an. Was hatten Martouf's Eltern damit zu tun? Oder war das wieder so eine Redensart der Tau'ri? Als Lenara Lantash's verwirrten Gesichtsausdruck sah, musste sie Lachen. Lantash verstand nicht, was daran lustig sein sollte und sah Lenara fragend an. Er hasste es, wenn sie etwas sagte, dass ihn verwirrte. Aber andersherum hielt es sich auch so. Nachdem Lenara sich wieder etwas unter Kontrolle hatte, sagte sie: "Das ist eine Redensart hier." "Ich denke ich sollte Jacob wirklich einmal nach sämtlichen Aussagen der Tau'ri und ihre Bedeutung fragen....", erwiderte Lantash mit einem Lächeln. Dann wurde er wieder ernst und fragte: "Was hast du eigentlich so alles hier erlebt?" Lenara wurde wieder ernst und sagte dann: "Zu erst einmal muss ich sagen, dass die Welt, als ich hier angekommen bin, absolut Frauenfeindlich war. Sie durften nicht studieren, waren für den Haushalt und die Kindererziehung vorgesehen und und und.... Aber das hat sich dann mit der Zeit geändert. Das meiste hat sich danke der Frauenbewegung geändert. Mittlerweile sind Frauen und Männer in sämtlichen Berufen gleichgestellt. Ansonsten hab ich mich irgendwie durchgeschlagen und ein paar Abenteuer erlebt. Nichts weiter dramatisches. Ich habe den ganzen Planeten während meiner Zeit hier bereist und ein paar Sprachen dazu gelernt. Alles zusammengezählt, hatte ich ein ruhiges Leben hier. Besonders im Vergleich zu dem, was alles bei euch passiert ist, seit ich vor knapp über 200 Jahren hier Not gelandet bin. Ich habe mich hier schon irgendwie durchgeschlagen und ein paar Typen kennen gelernt. Napoleon zum Beispiel. Der war winzig. Ob du's glaubst oder nicht. Der war nur knapp 1,60m groß und hat einen Staat und eine ganze Armee geführt. Bis er dann im kalten Russland geschlagen wurde. Und weiter konnte man nur über die unmögliche Eigenart der Tau'ri sich gegenseitig umzubringen wundern. Manchmal war es für die Freiheit eines Landes, wie zum Beispiel der Unabhängigkeitskrieg hier in Amerika. Ich bin kurz nach der Friedensschließung, hier im wunderbaren Amerika, genauer an der Ostküste, Not gelandet. Am schlimmsten waren aber die beiden Weltkriege hier auf der Erde in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Der erste war schon schlimm, aber da gab es mehr oder weniger einen Auslöser dafür. Der zweite war einfach nur grausam. Da hatte sich einer in den Kopf gesetzt, dass jede Rasse, innerhalb der Menschen, einen anderen Stand hatte.... und die minderwertigen wurden getötet. Ich sag dir, hier auf dem Planeten gab es und gibt es auch noch Menschen, die genauso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer als die Goa'uld sind. Und das nur auf einem Planeten." "Über Langeweile beklagst du dich aber auch nicht.", Lantash liebte es einfach, wenn sich Lenara über die Probleme eines Planeten aufregte. Sie hatte das richtig im Blut sich auf die Seite eines einzelnen Planeten zu schlagen. Während Lantash sich wieder an alte Zeiten erinnerte, fragte Lenara: "Was hast du so in der Zwischenzeit gemacht? Außer dir einen neuen Wirt zuzulegen." Lantash bekam die Frage nicht mit, aber dank Martouf, der ihn auf die Frage hinwies, konnte er dennoch antworten: "Nun ja. Was habe ich alles gemacht? Zu erst habe ich alle Tok'Ra mit der Suche nach dir Wahnsinnig gemacht. Das ging solange bis es ihnen gereicht hat und sie mich auf einen Planeten mit einem defekten DHD geschickt haben. Als Selmac mich dann mit einem Teltak abgeholt hatte, hatte sich mein Gemüt schon etwas beruhigt. So ging ich dann auf ein paar sehr gefährliche Missionen, anstatt alle zu nerven. Vor etwas mehr als hundert Jahren starb dann auch Karon und Martouf wurde mein neuer Wirt. Ungefähr zu der Zeit verliebten wir uns auch Jolinar..." Lantash wusste nicht, was er weiter erzählen sollte. "Du und Jolinar? Ihr habt euch doch nur gestritten.", Lenara fing wieder an zu lachen. Die beiden Streithähne der Tok'Ra ein Paar? Das konnte selbst sie nicht glauben. Sie hatte früher immer zwischen den beiden vermitteln müssen, damit es nicht jedes Mal, wenn die beiden sich durch Zufall in den Tok'Ra Tunneln begegneten, Tote gab. Aber etwas stimmte nicht. Warum hatte Lantash mittendrin abgebrochen? Sie sah ich fragend an. Als er immer noch nichts sagte setzte sie zu einer Frage an. Jedoch kam ihr Martouf zu vor. Er hatte die Kontrolle übernommen und sprach weiter: "Du musst Lantash entschuldigen. Jolinar starb vor ein paar Jahren." "Oh...", das verschlug selbst der sonst so redefreudigen Lenara die Sprache. "Wir sind darüber hinweggekommen, nur redet Lantash nicht so gerne darüber.", erklärte Martouf, "Er hat ein paar Themen, worüber er einfach nicht so gerne spricht." Es wurde erst mal wieder ruhig in dem Raum. Jeder war in seine Gedanken versunken. General Hammond's Büro Jacob und Sam saßen gegenüber von General Hammond und warteten bis dieser mit seiner Arbeit fertig war. Als dieser aufsah, fing Sam an: "Ähm, General, da ist etwas das sie wissen sollten." Sie wusste nicht wie sie es dem General erzählen sollte. Mittlerweile schien aber Jacob zu realisieren, was für Auswirkungen Sam's Schwangerschaft hatte und er begann leise vor sich hinzumurmeln: "Ich werd Großvater. Ich werd wieder Opa...." Jedoch war es noch laut genug, als das Sam und General Hammond dies hören konnten. Hammond drehte sich wieder zu Sam und fragte: "Ist es richtig wenn ich daraus schlussfolgere, dass sie schwanger sind?" "Ja, das ist richtig so. Scheinbar ist es bei ihm gerade durchgesickert, was das genau bedeutet." Bevor Sam weiter sprach holte sie noch mal tief Luft. "Ich hatte eben noch eine Untersuchung dazu und Dr. Fraiser hat festgestellt, dass es sich um Zwillinge handelt." "Dann muss ich ihnen erst einmal gratulieren zu dem freudigen Ereignis." "Danke, Sir," Der General fragte als nächstes weiter: "Wer weiß bisher schon alles davon und wer muss noch informiert werden?" "Colonel O'Neill ist mir auf der Krankenstation begegnet und weiß daher schon bescheid. Dann wissen sie und mein Vater davon. Weiterhin weiß Martouf, dass ich schwanger bin, aber nicht, dass es Zwillinge sind. Mehr wissen es noch nicht. Es muss also nur noch der Rest von SG-1 und Laryn informiert werden. Wie Lantash das ganze mit Lenara regelt haben wir noch nicht besprochen.", zählte Sam auf. General Hammond nickte zustimmend: "OK, dann teilen sie die erfreulichen Neuigkeiten noch den anderen mit und anschließend reden wir über die Konsequenzen für SG-1. Sie können gehen." *** Nun machte sich Sam auf den Weg zum Briefing Room. Als sie den Raum betrat fiel ihr als erstes die Blicke auf, die Jessica Martouf und Lantash zuteil werden ließ. Sie konnte es nicht vermeiden und etwas eifersüchtig werden. Im nächsten Moment verwarf sie diese aber wieder. Weder Martouf noch Lantash würden sich auf so etwas einlassen. Egal wie attraktiv die Frau war. Sie hörte wie sich Martouf und Lantash gerade darüber unterhielten, was in ihrem Köpfen vor sich ging, als sie vorgestellt wurden. Sam konnte nicht anders und musste schmunzeln. Sie hatte sich so etwas bei Lantash schon vorgestellt. Aber das Lenara genauso reagiert hatte, zeigte deutlich wie ähnlich sich die beiden doch waren. Bevor die beiden weiter reden konnte, sagte Sam: "Martouf, könnte ich mal kurz mit dir reden? Privat." Martouf war sich nicht ganz sicher was er tun sollte. Zum einen unterhielt er sich gerade wunderbar mit Jessica und zum anderen wusste er nicht, was Sam ihm erzählen wollte. Dann erinnerte er sich an die Untersuchung, die Sam nach dem Briefing hatte. Damit war seine Entscheidung gefallen. An Jessica gewandt sagte er: "Ich bin gleich wieder da." Er verließ zusammen mit Sam den Raum und sah sie fragend an. Für einen Augenblick hatte er Angst, dass es irgendwelche Probleme gab. Aber als Sam ihn anstrahlte, schob er diesen Gedanken schnell beiseite stattdessen sah er sie nun fragend an. "Ob ihr es glaubt oder nicht, aber Janet sagt es wären Zwillinge.", rückte Sam mit der Sprache raus. Martouf war sprachlos. Zwillinge? Hatte Sam wirklich Zwillinge gesagt? Da Martouf zu mehr im Moment nicht fähig war, übernahm Lantash die Kontrolle: "Wie in 2 Babys?" als Sam nickte umarmte er sie "Das ist ja... mir fehlen die Worte..." Nachdem die erste Euphorie wieder weg war, fragte Martouf Lantash: >Und was wollen wir jetzt machen? Wir sind doch meistens noch bei den Tok'Ra.< >Daran habe ich gar nicht gedacht.< >Warte mal.... haben Jacob und Garshuw nicht schon mal von einem Botschafter von uns auf der Erde geredet? Wir können uns doch darum bewerben< >Das ist eine gute Idee< Als Lantash nichts weiter unternahm, sagte Martouf: >Lantash, wenn du Samantha nichts davon erzählen willst, dann gib mir die Kontrolle.< Lantash antwortete nicht sondern gab Martouf nur die Kontrolle. In Gedanken war er gerade dabei, alles zu verarbeiten und zu überlegen, wie er das am besten Garshuw erklären sollte. "Samantha, ich muss dir etwas sagen. Vor einiger Zeit gab es einmal die Frage, ob wir einen Botschafter zur Erde schicken wollen. Damals hatte sich aber noch niemand genaues gefunden. Ich werde, sobald ich wieder bei den Tok'Ra bin, fragen, ob ich diese Aufgabe übernehmen kann.", erklärte Martouf. Sam strahlet nun noch mehr: "Das wäre zu schön um war zu sein. Ich muss jetzt aber noch diejenigen informieren, denen ich noch nicht erzählt habe, dass ich schwanger bin. Und hier hast du das Ultra Schall Bild von den Babys." Sam wandte sich zum gehen, drehte sich dann aber noch mal um und sagte: "Ach bevor ich es vergesse. Wenn du Lenara und Jessica davon erzählen willst, dann tu es einfach. OK?" Dann verschwand sie um die nächste Kurve. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht betrat Lantash wieder den Raum. Die Akte immer noch umklammernd. *** Sam überlegte kurz, wo sich die anderen aufhalten könnten und machte sich dann auf den Weg zu Daniel's Büro. Sie ging schon davon aus, dass sie es allen mehr oder weniger einzeln sagen musste, aber sie wollte sich jetzt nicht die mühe machen und alle zusammenrufen lassen. Als sie bei dem Büro ankam, stellte sie fest, dass dieser nicht dort war. Sie schob den Gedanken beiseite und ging als nächstes zum Trainingsraum. Mit etwas Glück würde sie dort Buffy oder Teal'c, wenn sie besonders viel Glück hatte sogar beide, finden. Als sie dort ankam stellte sie zu ihrer Überraschung fest, dass Buffy und Teal'c mal wieder einen kleine Trainingskampf abhielten. Daniel, Willow und Laryn sahen dabei zu. Sam musste heute wohl sehr viel Glück haben. Sie hatte den Rest gefunden. Und alle waren schon in einem Raum. Das ganze gestaltete sich ja doch einfacher, als sie am Anfang gedacht hatte. In dem Moment, wo Daniel sie erblickte, warf Buffy gerade Teal'c zu Boden. Das hieß aber noch lange nicht, dass der Kampf beendet war. Im nächsten Augenblick hatte Teal'c Buffy zu Fall gebracht. Der Kampf war wirklich ausgeglichen und beide lernten weitere Kampmethoden. Sam sah begeistert zu und hörte erst gar nicht, wie Daniel sie rief. Erst als er neben ihr stand, bekam sie ihn mit. Gemeinsam gingen sie dann zur Bank auf der die anderen saßen. Nach weiteren 5 Minuten war der Kampf beendet. Buffy hatte die Unachtsamkeit von Teal'c, als dieser wieder aufgestanden war, ausgenutzt und ihn am Boden festgenagelt. Beide nahmen sich die ihnen gereichten Handtücher um sich abzutrocknen. Das war auch der Zeitpunkt an dem die beiden Sam sahen. Nachdem sich Teal'c und Buffy etwas ausgeruht und gesetzt hatten, sagte Sam: "Ich habe mich eigentlich schon darauf vorbereitet, euch das mehr oder weniger einzeln zu sagen, aber heute muss wohl mein Glückstag sein. Jedenfalls..." Und wieder einmal fehlten Sam die Worte. Die anderen sahen sie erwartungsvoll an. Sam atmete einmal tief durch und fing dann wieder von vorne an: "Janet hat mich wegen meiner Übelkeit in letzter Zeit untersucht und das Ergebnis ist, dass ich schwanger bin." Damit war es raus. Nun wussten es alle. Bevor Sam irgendetwas sagen konnte wurde sie mit Glückwünschen überhäuft. Als dann eine Pause entstand, fuhr Sam fort: "Danke, danke, aber ich war ja noch nicht fertig. Als Janet eben einen Ultra Schall gemacht hat, da hat sie festgestellt, dass es Zwillinge sind." Nun waren alle sprachlos. Daniel sah sie mit offenen Mund an. Er konnte es nicht so ganz glauben. Das Sam schwanger war, das war ... er konnte es nicht so ganz in Worte fassen, aber er freute sich für sie. Aber gleich Zwillinge? Das war etwas zu viel für seinen Verstand zu verarbeiten. Teal'c hatte es da einfacher. Er freute sich gleich doppelt, wenn man das denn so nennen kann, über diese Nachricht und für Sam. Buffy und Willow, waren nun erst recht sprachlos. Sie hatten ja schon mit dem ersten nicht gerechnet, aber damit, dass es sich um Zwillinge handelt hatten sie nicht gerechnet. Laryn konnte es auch kaum glauben. Sie sollte gleich Tante von Zwillingen werden? Sie glaubte kaum ihren Ohren zu trauen. Sie freute sich einfach riesig für Sam und Martouf und Lantash. SGC Eingang Nachdem er einen wehrlosen, sich auf dem Heimweg befindenden Soldaten niedergeschlagen und sich dessen Uniform besorgt hatte, machte sich der Ashrak auf den Weg ins SGC. Als er an den ersten Kontrollpunkt kam, nutzte er seinen Harakash um den wachhabenden Soldaten über die Tatsache, dass sein Handabdruck nicht gültig und er somit nicht erlaubt war das Gebäude zu betreten, hinweg zu täuschen. Mit dieser ersten Hürde bewältigt machte er sich auf den Weg tief ins Innere des Berges, dabei immer auf der Suche nach der entlaufenden Tok'Ra Briefing Room Jessica sah, wie Martouf den Raum wiederbetrat. Sie wunderte sich, warum dieser so ein breites, ja fast seliges Lächeln auf seinen Lippen trug. Ihr entging auch nicht die Akte, die er in der Hand hielt. Was wohl darin stehen mag? >Wenn es was wichtiges ist, dann wird entweder Lantash oder Martouf uns schon darüber informieren, Jessi.< sagte Lenara um ihre Wirtin etwas die Verwunderung zu nehmen. "Lenara, ich..... Samantha hat recht, man sollte so etwas beigebracht bekommen.... Jedenfalls.... Was rede ich hier. Um es kurz zu machen.... Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll...." , fing Lantash, der, wie Lenara und Jessica jetzt erst feststellten, die Kontrolle hatte, an. Sie sahen Lantash fragend an. Jedoch kam dieser nicht über sein Stottern heraus. Allem Anschein nach fiel Martouf auch nichts ein, da er sich nicht zu Wort meldete. >Ob sie wissen, was auf dem Bild drauf ist? Ich meine, wenn du es ihnen gibt's.< sagte Martouf in Lantash's Überlegungen, wie er Lenara und Jessica am besten erklären konnte, dass er Vater werden würde. >Martouf, du bist wie immer genial.< erwiderte Lantash auf diesen Einwurf. >Immer doch< sagte Martouf darauf. Lantash nahm nun die Akte und öffnete sie. Er suchte das Bild heraus. Während der ganzen Aktion wurde er von Lenara und Jessica beobachtet. Als er das Bild in der Hand hielt, sagte er: "Ich bin mir nicht sicher, ob du weißt, wie man das Bild genau deutet, aber das was ich dir sagen wollte." Jessica nahm den Ausdruck entgegen und sah auf Anhieb, was darauf zu sehen war. Man machte nicht umsonst ein Praktikum in einem Krankenhaus, um so etwas deuten zu können. In dem Augenblick wurde ihr klar, dass Martouf und Lantash schon vergeben waren. Sie fand das zwar schade, aber sie war ja doch noch irgendwie mit Martouf und Lantash verwandt. "Du wirst Vater? Wow.", sagte sie nachdem sie einen ersten Blick auf das Bild geworfen hatte. Lantash sah sie strahlend an. "Auch wenn Samantha sich nicht sicher ist, ob Martouf oder ich der Vater ist, so hat sie eben gemeint, dass es Zwillinge sind." "Ja ich denke, dass ich das auch sehe.", sagte Jessica. Sie suchte nach einer Stelle und zeigte sie dann Lantash. "Wenn du hier hinsiehst, siehst du eine kleine Verschiebung beim Kopf. Und wenn man noch etwas genauer hinsieht, dann kann man erkennen, dass es sich um 2 Köpfe handelt." Während sich Lantash das Bild näher ansah öffnete sich die Tür und ein Mann, mittleren Alters betrat den Raum. Nachdem er sichergestellt hatte, dass niemand eine Waffe offen bei sich trug, fragte er: "Entschuldigt meine Störung, aber ich Suche die Tok'Ra Lenara. Wie ich sehe sind hier sogar gleich 2 dieser elenden Ungläubigen." Lantash wusste sofort, dass es sich hierbei um den Ashrak handelte. Lenara drehte sich um und wich einen Schritt zurück. Es gab keine Möglichkeit irgendjemand in diesem Komplex auf den Ashrak aufmerksam zu machen. Ein Vorteil aber war, dass sie zu zweit waren und der Ashrak sie nicht ohne weiteres so einfach angreifen konnte. Andererseits war der einzigste Ausweg durch den Ashrak verstellt. Es war ein Pat. Jedoch war das Glück auf ihrer Seite, denn nach ein paar Minuten öffnete sich die Tür und Jacob betrat von General Hammond begleitet den Raum. Der General betätigte sofort den Alarmknopf im Flur, während Jacob die Tür verstellte. Der Ashrak lies sich dadurch nicht aufhalten und stürzte sich auf ihn. Nun griff auch Lantash ein und half Jacob. Die scheinbar auswegslose Lage bemerkend, stieß der Ashrak beide Weg und rannte durch die Tür auf den Gang. Er wandte sich in die eine Richtung und sah, wie Soldaten auf ihn zu gerannt kamen. Daraufhin drehte er sich um und rannte in die entgegengesetzte Richtung. *** Er konnte spüren, wo sich das Gate befand, jedoch war diese Basis ein Irrgarten. Er lief mehrmals in Sackgassen und musste sich ebenso oft, vor Soldaten verstecken. Nach einer langen Suche hatte er aber endlich den Gate Raum erreicht. Doch eins gefiel ihm ganz und gar nicht. Mit Schrecken musste der Ashrak feststellen, dass sich hier kein DHD befand. Er fragte sich, wie die Menschen das Chaapa'ai öffneten ohne DHD. Bevor er sich versah, war der Eingang in den Raum von Soldaten verstellt, die alle ihre Waffen auf ihn richteten. Kurz darauf betrat der sholva Teal'c den Raum und schoss mit einer Zat auf ihn. Eine Woche später Man hatte den Ashrak den Tok'Ra übergeben, welche den Goa'uld vom Wirten entfernten. Lenara und Jessica hatte man vor die Wahl gestellt, ob sie das angefangene Studium noch zu Ende bringen wollte, da es auffallen würde, wenn sie einfach so verschwinden würde. Beide entschlossen sich dafür und es war vereinbart worden, dass sie in den Semesterferien bei den Tok'Ra sein würden. Sobald das Studium dann beendet war, sollten beide dann bei den Tok'Ra bleiben. Eine weitere Woche später, England Sam und Martouf saßen auf den großen Stufen, welche als Sitzplätze dienten, im Minack Theatre und genossen den Sonnenuntergang. Nachdem sie ihren Urlaub das letzte mal hatten abbrechen müssen, hatte man ihnen versprochen sie nicht mehr zu stören. So kam es, dass sie an der Küste Südwest Englands saßen und die herrliche Aussicht auf das Meer genossen. Martouf hatte alle übrig gebliebenen Dinge bei den Tok'Ra erledigt und war mittlerweile offizieller Botschafter auf der Erde. Für beide war das Leben im Moment einfach traumhaft. Nachdem die Sonne zum größten Teil hinter dem Horizont verschwunden war, machten sie sich auf den Weg zurück ins Hotel. Im Hotel angekommen, verführte Martouf Sam mit Erdbeeren, die mit Schokolade überzogen waren. Sie neckten und fütterten sich mit den Erdbeeren gegenseitig. The End |