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Bravo-Leserinnen zu Gast bei Hollywood-Stars Astrid
Haupt brachte Barbara Bain den Bronzenen TV-Otto 1977 in ihr
Landhaus Je
näher wir auf der kilometerlangen Privatauffahrt zu Barbara Bains
Haus kommen, desto mehr bibbert die 16jährige Berlinerin Astrid
Haupt. Und als wir dann vor dem Eingang des eleganten englischen
Landhauses stehen, kann ich Astrid nur noch mit „keine Angst, erst
wird uns eine Hausangestellte empfangen,“ beruhigen. Aber dann öffnet
plötzlich Barbara Bain höchstpersönlich die Tür und führt die
verdatterte Astrid durch die Empfangshalle in die Bibliothek. Dort
serviert uns eine schwarze Hausdame Kaffee und Kuchen. Astrid
bewundert mit großen Augen die vielen Auszeichnungen, die Barbara
Bain und ihrem Ehemann Martin Landau aus der ganzen Welt verliehen
wurden. Durch die herzliche Art von Barbara verliert sie ihre Scheu
und Aufregung und plaudert drauflos. Sie fachsimpelt in fließendem
Englisch über Science Fiction, ihr größtes Hobby, und schwärmt
con Episoden aus „Mondbasis Alpha 1“. Später führt Barbara sie durchs Haus und erzälht: „Hier leben wir mit unseren zwei Töchtern und Hunden seit zehn Jahren. Das Haus ist das zweitälteste in Beverly Hills und wurde 1906 gebaut. Wir haben 16 Zimmer und fast genauso viele Badezimmer.“ Sie zeigt auf einen Teppich: „Das Muster habe ich mit Hilfe von Martin entworfen und in den Drehpausen zu 50 Episoden von ‚Mondbasis Alpha 1’ selbst bestickt.“
Das Telefon klingelt. Barbaras 13jährige Tochter Julie will
irgendwo abgeholt werden. (Tochter Susan ist 18 Jahre alt.)
Die Kaffeestunde geht dem Ende zu. Barbara schreib noch eine
persönliche Widmung auf ihrem privaten Briefpapier an Astrid und
bedankt sich für den Bronzenen Otto, die Blumen, den Besuch. Astrid
knipst noch ein paar Erinnerungsphotos, und Barbara winkt uns
freundlich nach.
Astrid strahlt über’s ganze Gesicht. Im Auto trägt sie
ihre Erlebnisse minuziös ins Tagebuch ein, das sie sich für ihre
Hollywood-Reise angelegt hatte. Sie notiert alles: Ihre
Beobachtungen in Disneyland, das Frühstück im Hotelbett, diverse
Stadtrundfahrten, Einkaufsbummel, all die köstlichen
Restaurant-Essen und so weiter.
Als Souvenirs für sich und ihre Freundinnen entdeckte Astrid
noch fünf seltene Leonard-Nimoy-LPs und Spitzohren aus Gummi, wie
sie Nimoy als Spock in „Raumschiff Enterprise“ trug.
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