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My life 2003
Diesen Text gibt es schon einmal auf meiner Homepage, irgendwann vom Ende des Jahres 2002, in einem Jahr kann viel passieren und so schaue ich gar nicht auf den alten Text und schreibe einfach, was ich heute denke, wie ich lebe, was ich f�hle tue.
Vieles hat sich ver�ndert, oberfl�chlich betrachtet zum Besseren. Die alten Gedanken, haben sich zum gr��ten Teil ins positive Verwandelt, ich bin 10 Monate mit einer Frau zusammen, die mir dass Gef�hl der perfekten Beziehung gibt, ich habe eine Handvoll Freunde oder zumindest Menschen die mir sehr sympathisch geworden sind, wobei in dieser Aussage gleich wieder die Problematik auftritt.
Ich bin nur ein Mensch, mit seiner Liebe, seinen Sorgen, seinen Gef�hlsschwankungen und seinen Launeschwankungen. Oftmals habe ich das Gef�hl Menschen sehen in mir eine Person, die ich gar nicht bin, denn auch ich bin nur ein Mensch, Freundschaft ist f�r mich das intensivste zwischenmenschliche Gef�hl, nebst der Liebe. Freundschaft entsteht nicht aus kurzen Treffen, aus Sympathien, Freundschaft lebt, Freundschaft ist eine Beziehung . Ich glaube dadurch habe ich in j�ngster Vergangenheit Menschen verletzt, durch meine eigene Unf�higkeit, Freundschaften aufzubauen, besteht nicht aus Treffen im Inihaus, E-mails oder Sms. Freudnschaft kostt Zeit, Freundschaften sind treffen, fern von Raum und Zeit, irgendwo wo man sich wohlf�hlt, wo kein Mensch ist, wo es nur uns gibt, wo man sich dem anderen psychisch hingibt, wo es keine Mauern gibt, irgendwo fernab, auf einer Wiese, bei einer Zigarette und einer guten Unterhaltung. Dort kann man sich als das geben was man ist, was man denkt, sich hingeben und anvertrauen. Wer mich irgendwo trifft, im Inihaus, im Headbangers, auf einer Party, der wird immer nur eine Maske zu Gesicht bekommen, eine angepasste Maske, ich bin kein Mensch, der seine Trauer, seine Gedanken mit sich herumschleppt, sie jedem auf die Nase bindet, ich kann sie ausschalten, wenn ich mich ablenke... An diesem Punkt sind dann manch Mensche �berrascht oder gar entt�uscht von mir, es ist so leicht sich der Oberfl�chlichkeit eines Gespr�ches aus Musik, Sex und Frauen hinzugeben, ich mag dies nicht wirklich und doch ist es dadurch so sch�n einfach die Realit�t zur Seite zu dr�cken.
Kein Mensch wird es dort interessieren, was ich f�hle, was ich denke, wie es mir geht, selbst wenn sie fragen, ist es oftmals nur eine Floskel, nat�rlich gibt es Ausnahmen, die Gespr�che hinterm Inihaus, auf dem Parkplatz oder auf dem Bordstein.
Wer bin ich nun, von diesen ganzen Masken, die ich auf und absetze? Genau wei� ich es nicht, immer habe ich mich danach gefragt, wer ich wirklich bin und was jetzt nur eine Maske ist. Ist der sich v�llig gehen lassende Domi im Headbangers, der Partydomi aus OD oder der gedankenversunkende Domi, der der ich nun bin? Ich kann es euch nicht sagen, ich vermute alles geh�rt zu mir, alles formt diesen Charakter Domi, den ihr versucht zu verstehen.
Vieles hat sich ver�ndert im Jahre 2003, ich habe mein Zimmer renoviert, ein wichtiger Schritt, ich habe meine Tapete, die aus Erinnerungen bestand, einfach blutrot �bergestrichen, mein Zimmer in Oldesloe, mein Reich in dem ich mich nun endlich wohler f�hle. Trotzdembliebt Oldesloe der Platz an dem ich immer noch unter dem Patriachat meiner Eltern lebe, keine Spontanaktionen, alles mu� gereglet laufen, am besten ich bin Abends um 22Uhr im Bett... das bedeutet im Kontext nat�rlich Stre� und Probleme in Oldesloe, die ich mit mir herumtrage und die sich auch pl�tzlich an Menschen entladen, die es gar nicht verdient haben. Wohl meine gr��te Charakterschw�che, die mir woh� in der Vergangenheit manch Freundschaft und Beziehung zerst�rt hat.
Hier in Hamburg kommt das alles nicht vor, hier zeigt sich mein Charakter in einem ganz anderen Licht, ich werde nicht gest�rt, gestre�t oder angepisst. Freiheit! Nicht nur k�rperliche Freiheit, sondern auch die Freiheit so zu leben wie ich es m�chte, so zu sein wie ich bin. Das klingt doch ziemlich gut und doch traten in diesem Jahr ganz andere Gedanken auf, Gedanken �ber die ich nie nachgedacht habe.. Mein Leben, was ist das? Was bringt es? Wohin f�hrt es? Will ich so leben? Diese Fragen, sind irgendwie kitschig, so typisch. Trotzdem bestimmen sie mein Handeln, auf der Suche nach einem Job. Ich wei� nicht was ich will, da ich dass alles nicht will, will dieser ganzen Welt kein Dienst erweisen, okay der Welt(Natur) schon, aber nicht dem Menschen. So plane ich f�r mein Leben auch eine Ausbildung irgendwie in Verbindung mit der Natur, was gar nicht so einfach zu finden ist, wie ich dachte.
Mein Leben 2003 bstand eigentlich aus Faulheit, zumindest w�rden meine Eltern es so ausdr�cken, ich w�rde eher sagen ich habe gelebt, so wie ich es wollte, auch wenn es nicht wirklich einfach war und ist.
Was w�nsche ich mir f�r die Zukunft, mein Leben 2004. Einen Nebenjob, der mir endlich wieder ein wenig Geld in die Tasche bringt, einen Plan, eine Berufidee, einen Weg, dass ich viel mehr mit den Menschen mache, die ich in letzter Zeit durch die Hamburg-Oldesloe Distanz vernachl�ssigt habe und trotzdem Hamburg nicht vernachl�ssige...
Mal sehen.. wahrscheinlich werde ich am Ende von 2004 hier sitzen und schreiben k�nnen, dass �Alles wird� und werde trotzdem noch genug Gr�nde finden, euch auf 2 Seiten, darzulegen, wer ich bin und was mein Leben ist...
Mit ganz lieben Gr��en euer Domi |
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