Alltagsgrau
Warum vergisst man nicht einfach,
warum kann man nicht einfach den Schmerz verd�ngen,
die Welt verlassen und neu anfangen?
Warum ist alles endlich,
warum ist der Mensch immer alleine,
selbst wenn er umringt von abertausend Augen?

Was ist meine Rolle, welch Rolle spiele ich,
oder spiele ich �berhaupt eine Rolle?

Es sind nur die Wirren des Alltags,
mein t�gliches Grau, portitoniert, mal st�rker mal schw�cher,
Immer die selben Fragen,
�ber mich, an wen?
Richte ich sie an Dich,
glaube ich an eine Antwort?

Was tun wir,
was tue ich?
Verliere ich mich,
wieder in einer Illusion?

Was tut der Mensch,
Tag f�r Tag
Millonenfach, in wievielen Wohnzimmern,
erleben Menschen jetzt, dass was wir erlebt haben,
vor wie vielen Computern schreiben Menschen solche Zeilen?

Was ist unsere Rolle?
Besteht unser Leben aus Portionen,
ein wenig Liebe hier, ein wenig Freundschaft dort
und man wei�, h�rt man in sich hinein..
nichts ist ewig..

Ein R�ckblick, ein Blick in mein Tagebuch,
mein Buch der Erinnerung,
ich seh getrocknete Tr�nen,
ich seh Tage im Licht,
ich seh Menschen an mir vor�berziehen,
ich seh Menschen fallen, seh Menschen sterben..
Ich seh mich morden...
Ich seh mich lieben,
ich seh mich, Hoffnung schenken
ich seh mich, mich verlieren

Die Welt dreht sich,
nicht um mich, sondern nur mit mir..
nur Meine Welt,
sie dreht sich nur um Mich..
Mit Dir, mit all den Menschen die mir nah sind,
mit meinen Erinnerungen, mit all den Leichen
Ich seh mich schreien, seh mich weinen, seh mich am Ende..
Und auferstehen aus dem Grau und der selben Illusion folgen..

Ich wei� was ich tue,
ich wu�te es vom ersten Tag an,
ich wu�te es immer,
bei jedem Menschen, den ich kenne oder kannte
den ich liebte, den ich hasste..

Die Weisheit spricht:
"Freundschaft und Liebe enden mit Schmerz "

Das Herz spricht:
"Freundschaft und Liebe k�nnen jeden Schmerz besiegen "

Das Leben spricht:
"Man stirbt tausendmal im Leben "

Die Illusion spricht:
"Die Hoffnung stirbt zuletzt.. "

Meine Zukunft spricht,
"Es ist, es war und es wird so sein, auf ewig..
die Erde dreht sich, mit mir, um mich,
immer im Kreis..

�Wie h�lt man das Karussel an
wie beendet man den Taumel
wie sieht man wieder klar
Hals �ber K�rper
Herz vor Verstand
welt entfernt zum greifen nah..�

Wenn man lebt ohne zu denken,
fragt man sich nicht nach dem Sinn,
wenn man studiert und arbeitet, Tag f�r tag
l�uft das Leben gut an einem Vorbei..
Wenn man nichts erwartet,
so sucht man nichts
und nimmt was man findet
Schaltet mir die Gedanken aus..
Und ich kann Leben Tag f�r Tag,
ohne Gedanken an den Morgen danach,
an mich, an meine Rolle, an Zukunft Vergangenheit..
Mit meinen Gedanken, habe ich versucht so zu leben,
doch habe ich mich gehasst und ich bin zur�ckgekehrt in meine Wirklichkeit..
nur warum ist sie grau, warum ist sie ohne Hoffnung,
warum kenne ich heute schon den Morgen danach

Was wenn der sch�nste Traum gelebt,
was wenn der Sinn gefunden,
was wenn das Leben nichts mehr bieten kann,
was wenn die Hoffnung starb..
was wenn ich nicht die Kraft f�r meine Rolle habe..

�Was bleibt Dir,wenn du der Mensch bist,
Der dem Traum die Wiederkehr
Verwehrt,weil dieses Leben eines
Andern Alptraums ist?�

Was wenn es meine Rolle ist,
wenn ich der Engel bin,
wenn ich Herzen brechen mu�,
wenn ich Ver�nderung bringe..
Wenn mein Leben im Ende immer Schmerz sein mu�?

�Was bleibt Dir,wenn Gott mit seinem
Finger auf dich zeigt und Dir
Erkl�rt,warum die H�lle nicht mehr
Unter,sondern in Dir ist?�


Was wenn es meine Rolle ist?
Wenn ich der Drache bin,
wenn ich Herzen brechen mu�,
weil ich Verderben bringe,
wenn meine Freundschaft im Ende Schmerz sein mu� ?

Was bleibt mir, wenn mir der Spiegel sagt,
das es sinnlos ist
und nur die Hoffnung aller Liebe
letztes Ende ist?

Dann bleibt mir nichts!
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