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Bewaffneter Widerstandskampf st�rzt Faschismus
In allen L�ndern Europas, die sich in den 1940er Jahren selbstst�ndig vom Faschismus befreit haben, waren es die Kampfgruppen der Partisan/innen, die eine entscheidende Rolle im Befreiungskampf gegen den Faschismus gespielt haben. Sowohl in Jugoslawien und Albanien als auch in Teilen Italiens, Griechenlands, Frankreichs usw. haben die bewaffneten Einheiten unter F�hrung der Kommunistischen Partei den entschlossenen und opfermutigen Kampf f�r die Arbeiter/innen- und Volksmacht gef�hrt und schon vor Kriegsende befreite, antifaschistisch-demokratische Zonen unter der Kontrolle von Befreiungskomitees geschaffen. Auch in �sterreich gab es ab 1942 Versuche in diese Richtung. Herausragend ist dabei das slowenisch besiedelte Gebiet S�dk�rntens, wo die Unterst�tzung der Partisan/innen durch die Bev�lkerung so gro� war, dass sich die Nazi-Wehrmacht in manche Gebirgst�ler nur mit gro�en Truppenverb�nden traute. Das Warnschild �Achtung, Bandengebiet!� stand ab 1942 an immer mehr Wegkreuzungen S�dk�rntens. Auch in der Industrieregion Leoben-Donawitz war ab 1943/44 eine bewaffnete Partisanengruppe vor allem aus Arbeitern der Stahlindustrie aktiv. Diese Kampfgruppe �Avantgarde Steiermark� lieferte den Nazi-Truppen blutige Gefechte und f�hrte bewaffnete Sabotageaktionen, wie die Sprengung der Eisenbahnlinie im Murtal durch. Weitere, f�r �sterreich relativ bedeutende Partisan/innenorganisationen bildeten sich im Salzkammergut (Steiermark/Ober�sterreich) und im Gebiet der Saualpe und Koralpe (K�rnten-Steiermark). In den letzen Monaten des Jahres 1944 wurden mit Unterst�tzung der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee drei �sterreichische Freiheitsbataillone gebildet (von denen allerdings nur mehr eines zum milit�rischen Einsatz kam). Alle diese Partisanen- (bzw. Guerilla-)Einheiten standen unter der F�hrung von Kommunisten, die auch im bewaffneten Kampf vorangingen. Das ist kein Zufall, denn nach wissenschaftlicher Auswertung der Dokumente ist bewiesen, dass 80% aller Widerstandsaktionen gegen das Nazi-Regime in �sterreich von Kommunist/innen durchgef�hrt wurden. Die Vorl�uferparteien der heutigen SP� und �VP befanden sich im Ausland oder im Tiefschlaf und warteten ab, wie der Krieg enden w�rde. Gleich nach der schm�hlichen Niederlage des sozialdemokratischen Wegs zum Sozialismus im Jahr 1934 schlossen sich die besten K�mpfer/innen und fortgeschrittensten Arbeiter/innen der damals noch revolution�ren KP� an. In den folgenden Jahren � zuerst im Kampf gegen den Austrofaschismus, dann gegen den Nazifaschismus � gewann die KP� unter allen antifaschistisch eingestellten Menschen immer mehr Ansehen und Unterst�tzung. Das ist f�r die Entfaltung des bewaffneten Kampfs eine unbedingte Vorbedingung, denn ohne Unterst�tzung durch die Volksmassen ist dieser von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nach einem von Genossen Mao Zedong auf die H�he der Zeit gebrachten strategischen Konzept gibt es f�r jeden wirksamen revolution�ren Kampf gegen welches Regime auch immer drei grundlegende Instrumente: Die Partei, die Einheitsfront und die Volksarmee. Dementsprechend war (und ist) in der Vorbereitung des bewaffneten Kampfs der Aufbau von politischen Massenorganisationen und weitverzweigten nichtmilit�rischen Verbindungen ein Haupthebel zur H�herentwicklung des Widerstands bis zum bewaffneten Angriff auf das herrschende Regime. Auch die damalige, anfangs noch von der Komintern angeleitete, KP� handelte (ebenso wie die slowenischen Kommunist/innen) aufgrund der weltweiten Erfahrungen aus fr�heren Partisanenk�mpfen �hnlich. So wurden besonders in S�dk�rnten ab Ende 1942 Organisationen der Arbeiter/innen-Einheit, der antifaschistischen Frauen und in immer mehr Orten auch Aussch�sse der Befreiungsfront gebildet. Auch die damals lebensgef�hrlichen Spendensammlungen und Unterst�tzungsleistungen f�r die Rote Hilfe schafften besonders in den deutschsprachigen Teilen �sterreichs eine wichtige Grundlage f�r Partisaneneinheiten. In den slowenischsprachigen Gebieten �sterreichs fanden bereits im Sommer 1942 die ersten gro�en K�mpfe statt; im M�rz 1943 wurde das 1. K�rntner Partisanenbataillion mit �ber 300 K�mpfer/innen gebildet. Insgesamt f�hrten die K�rntner Partisaneneinheiten �ber 600 bewaffnete Aktionen durch und vernichteten eine gro�e Zahl von milit�rischen und wirtschaftlich wichtigen Anlagen. W�hrend im deutschsprachigen Gebiet �sterreichs der Aufbau der Einheitsfront ab 1943 gr��ere Fortschritte machte, und bald darauf erste bewaffnete Kampfeinheiten gebildet werden konnten, haperte es jedoch beim Parteiaufbau der streng illegal organisierten KP� sowohl politisch als auch organisatorisch. Das lag sowohl an der blutigen Verfolgung und Vernichtung der besten F�hrer/innen der KP� (nicht weniger als 13 Mitglieder des immer wieder erneuerten Inlands-ZK wurden von den Nazis zwischen 1939 und 45 ermordet), als auch an der rechtsopportunistischen Tendenz in der politischen Linie der KP� (strategische Volksfront, die 1945 zur politisch weitgehenden Kapitulation vor der Bourgeoisie f�hrte). Der bewaffnete Kampf der Partisan/innen, von denen �ber 1100 (vor allem Slowen/innen) fielen, war ein wichtiger Betrag f�r die Wiederherstellung der demokratischen Republik �sterreich, was auch in der Moskauer Erkl�rung von 1943 erw�hnt wird. Dessen ungeachtet wurden und werden die Leistungen der Partisan/innen bis heute von der herrschenden Klasse in �sterreich weitgehend geschm�ht oder ignoriert. Auch f�r demokratisch eingestellte b�rgerliche Politiker ist der Antikommunismus - ganz im Sinn ihrer kapitalistischen Herren - wichtiger als der Antifaschismus. Schon in den ersten Tagen nach der Niederschlagung des Nazi-Faschismus wurden die (ehemaligen) Partisan/innen in den nicht von der Roten Armee der Sowjetunion kontrollierten Zonen schikaniert und systematisch unterdr�ckt. Die politische Linie der KP� der 1940er Jahre hat sich in der Praxis nicht bew�hrt und war einzig auf die gro�e milit�rische Macht der Sowjetunion ausgerichtet. Anders als z.B. in Griechenland, l�sten sich die �sterreichischen Partisanenverb�nde sofort auf, als die alliierten Truppen siegreich einmarschierten. Mit der Wiederherstellung der demokratischen Republik �sterreich sah die KP�-F�hrung die Frage des bewaffneten Kampfes als erledigt an. Wir sind als Revolution�re Kommunist/innen der Auffassung, dass die Erfahrungen des bewaffneten Kampfs gegen den Nazi-Faschismus (ebenso wie die gegen den Austrofaschismus, vor allem 1927 und 1934) noch viel genauer ausgewertet werden m�ssen. Dabei m�ssen auch die viel tiefer gehenden Erfahrungen und Lehren aus kommunistisch gef�hrten Partisanenk�mpfen in anderen L�ndern herangezogen werden. Auch wenn heute die Kapitalistenklasse ihre Gewaltherrschaft und ihr Ausbeutersystem, die Diktatur der Bourgeoisie, noch mit einer l�chrigen demokratischen Fassade verkleidet. Wir sind sicher, dass bei der unvermeidlichen Zuspitzung der Klassenk�mpfe auch in �sterreich von den Herrschenden wieder der Faschismus ins Spiel gebracht wird. Nur so k�nnen die Kapitalisten massive Lohn- und Sozialk�rzungen, kriegerische Feldz�ge nach au�en und innen und eine deutliche Steigerung der Ausbeutung und ihrer Profite erzwingen. Wir sind nicht der Meinung, dass sich die Geschichte einfach wiederholt, aber bestimmte Merkmale der alten Gesellschaft bleiben konstant und bestimmte Erscheinungen werden wieder kommen. Erst mit dem Sturz der kapitalistischen Gesellschaftsordnung in einer proletarischen Revolution, mit dem Aufbau des Sozialismus und mit der Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft wird auch die Gefahr des Faschismus verschwinden. Dazu werden auch in �sterreich wieder Partisan/innen-(bzw. Guerilla-)gruppen und bewaffnete K�mpfe notwendig sein. Initiative f�r den Aufbau einer Revolution�r Kommunistischen Partei Wir verbreiten seit 1995 Flugbl�tter, mit denen wir uns vor allem an klassenbewusste Arbeiter/innen wenden, und geben seit 2001 eine Zeitung, jetzt �Proletarische Revolution�, heraus. Unser Ziel ist eine Gesellschaftsordnung ohne Klassen, ohne Unterdr�ckung und Ausbeutung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter eine eigene Kampfpartei aufbauen, die Macht erobern, die Besitzer der Produktionsmittel enteignen und den Klassenkampf fortsetzen, bis alle Reste der b�rgerlichen Ordnung verschwunden sind. Wir stellen uns in die Tradition der internationalen revolution�r-kommunistischen Bewegung, die Mitte der 1960er Jahre in Auseinandersetzung mit den Fehlern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Wegbereiter des b�rokratischen Staatskapitalismus in der Sowjetunion eine marxistisch-leninistische Generallinie verteidigt hat und zur Gr�ndung neuer kommunistischer Parteien f�hrte. Wir sind revolution�re Kommunist/innen und deshalb nicht in der KP� organisiert. Inicijativa za stvaranje revolucionarno komunisticke partije Mi delimo od 1995-e godine letke sa kojima se obracamo klasno-svesnim radnicima i izdajemo od 2001-e godine novine pod imenom (sada) �Proleterska Revolucija�. Nas cilj je drustveni poredak bez klasa, bez potlacenja i izrabljivanja. Zato radnicka klasa mora stvoriti svoju borbenu partiju, osvojiti moc, ekspropriirati posednike produkcionih sredstava, i nastaviti klasnu borbu do nestanka ostataka burzujskog drustvenog poredka. Mi stojimo u tradiciji internacionalnog revolucionarno-komunistickog pokreta, koji je sredinom 60-ih godina 20. veka u toku rasprave o greskama Komunisticke Partije Sovjetskog Saveza (KPdSU) i u ostroj borbi protiv pionira birokratsko-drzavnog kapitalizma u Sovjetskom Savezu branio marksisticko-lenjinisticku generalnu liniju i doveo do osnivanja novih komunistickih partija. Mi smo revolucionarni komunisti i iz tog razloga nismo organizovani u Komunistickoj Partiji Austrije (KP�). Inisiyatif Devrimci Kom�nist Partisi icin Bizler 1995 y�l�ndan buyana da��tt���m�z Bildiri ve elilanlar� ile �ncelikle s�n�f bilin�li ileri ���ilere ula�maya �al��maktay�z. Bunun yan�s�ra 2001 y�lndan beri �imdiki ad�yla ��Proleter Devrim�� Gazetesini ayl�k periyodiklerle ��karmaktay�z. Hedefimiz S�n�fs�z, s�m�r�s�z ve bask�s�z bir Toplumdur. Bunun i�in ���i s�n�f� kendi devrimci partisini olu�turup iktidar� hedeflemesi gerekti�ine inan�yoruz. I��i s�n�f�n�n devrimci partisi m�lksahiplerini m�lks�zle�tirerek �retim ara�lar�n� kamula�t�r�p halk�n denetimine sunarak ve s�n�fl� toplum yasalar�n�n t�m k�r�nt�lar�n� ortadan kald�rana dek m�cadele edecektir. Biz enternasyonalist devrimci-kom�nist hareketin temel ilkelerine ba�l�y�z ve 1960 l� y�llarda Sovyetler Birli�i Kom�nist Partisi (SBKP) nin yanl��l�klar�na ve rusyada geli�mekte olan Devlet b�rokrasisi ve Kapitalizmine kar�� amans�z bir m�cadele ba�latarak Rusya da marxist-leninist cizgiyi savunan ve yeni kom�nist partilerin kurulmas�n� olgunla�t�ran hareketi benimsemektayiz. Bizler Devrimci kom�nistleriz onun i�indirki Avusturya Kom�nist Partisi (KP�) i�inde �rg�tl� de�iliz. Initiative for the Construction of a Revolutionary Communist Party Since 1995 we have distributed leaflets adressing mainly class conscious worker and since 2001 we have published a newspaper now called �Proletarian Revolution�. Our aim is a society without classes, without suppression and exploitation. For reaching it the working class must build their own party, seize power, expropriate the owners of means of production and continue class struggle until all remnants of bourgeois order have disappeared. We stand in the tradition of the International Revolutionary Communist Movement that defended the Marxist-Leninist general line in the mid-1960ies and led to the building of new Communist Parties in dealing with the errors of CPSU and in sharp struggle against the roaders of bureaucrat state capitalism in the Soviet Union. We are Revolutionary Communists and therefore not organisanized in the �CP Austria� (KP�). Initiative pour la construction d�un parti communiste r�volutionnaire C�est depuis 1995 que nous distribuons des tracts qui s�adressent surtout aux ouvriers conscients de classe, et c�est depuis 2001 que nous publions notre magazine, aujourd�hui nomm� �Proletarische Revolution� (�R�volution prol�tarienne�). Nous luttons pour une soci�t� sans classes, sans oppression et sans exploitation. A cet objectif, il faut que la classe ouvri�re construise son parti combatif afin de conqu�rir le pouvoir politique et d�exproprier les propri�taires des moyens de production et de poursuivre la lutte de classes jusqu�� ce que tous les vestiges de la soci�t� bourgeoise aient disparus. Nous nous mettons dans la tradition du mouvement communiste r�volutionnaire international qui a defendu, au milieu des ann�es 1960, la ligne g�n�rale marxiste-l�niniste contre les erreurs du PC de l�URSS et cela en luttant contre leur capitalisme d��tat bureaucratique, ce qui a ensuite men� � la fondation de nouveaux partis communistes. Nous sommes des communistes r�volutionnaires, et donc nous ne sommes pas adh�rents du �PC autrichien�. IA.RKP Stiftg. 8, A-1070 Wien, [email protected], www.geocities.com/ia.rkp2017, www.komak-ml.tk |
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