F�nf Jahre Aggressionskrieg gegen den Irak
Gemeinsame Erkl�rung


Am 20. M�rz 2003 begann der Aggressionskrieg gegen den Irak und die anschlie�ende Besetzung unter F�hrung der US-Imperialisten und mit milit�rischer, politischer und wirtschaftlicher Unterst�tzung der Imperialisten anderer L�nder. Dieser Aggressionskrieg ist der weitestgehende und heftigste Angriff durch die Imperialisten in den letzten Jahrzehnten im Rahmen einer allgemeinen Strategie (f�r den Nahen und Mittleren Osten), einschlie�lich der Aggressionen gegen die V�lker von Afghanistan, Pal�stina und den Libanon.
Trotz des ungeheuren Ausma�es der Zerst�rung und der gro�en Zahl der Opfer, die die US-Imperialisten hervorgerufen haben, umfassen diese nur eine Phase, der noch schlimmere Zerst�rungen und noch weitere Millionen von Toten folgen k�nnen. Die Imperialisten verfolgen dieses Ziel und an erster Stelle die US-Imperialisten mit ihren wachsenden Drohungen und den konkreten Kriegsvorbereitungen gegen den Iran.
Die Aggressionen gegen das irakische Volk und gegen andere V�lker im Nahen und Mittleren Osten treffen auf einen harten, andauernden und heroischen Widerstand. Die Volksmassen der L�nder des Nahen und Mittleren Ostens haben einen Widerstand entwickelt, der einer der wichtigsten Zentren des Kampfes ist, den die Volksmassen auf der ganzen Welt gegen imperialistische Kriege entwickeln. Ohne diesen Widerstand w�re die imperialistische Aggression schon weiter vorangegangen, unter Einschluss weiterer L�nder, vor allem Syriens und des Iran. Jeder muss diesen V�lkern das Recht, sich selbst gegen jegliche Aggression zu verteidigen, zuerkennen. Es ist dasselbe Recht, wie es die breiten Massen gegen die faschistischen Armeen der Nazis in Europa und gegen die japanischen Armeen in Asien w�hrend des Zweiten Weltkrieges wahrgenommen haben.
Die harten R�ckschl�ge und die sich abzeichnende Niederlage, die der US-Imperialismus im Nahen und Mittleren Osten einstecken muss, schw�cht diesen weltweit und ist eine riesige Ermutigung f�r den weltweiten Kampf der V�lker und die Arbeiterklasse in den imperialistischen L�ndern.
Der Imperialismus ist die Ursache aller Aggressionskriege und der beste Beitrag f�r den Frieden ist der Kampf gegen ihn.
Zum Anlass des 5. Jahrestages des Kriegsbeginns verurteilen wir, die Unterzeichner dieser Erkl�rung, die Aggression gegen den Irak und die Volksmassen der L�nder des Nahen und Mittleren Osten.
Wir unterst�tzen den Widerstand der Volksmassen des Iraks, Afghanistans und der gesamten Region des Nahen und Mittleren Osten gegen die imperialistischen Aggressoren und treten f�r das Selbstbestimmungsrecht der V�lker ein.
Wir erkl�ren unsere aktive Unterst�tzung f�r die antimilitaristischen und Friedensbewegungen in unseren L�ndern und f�rdern ihre Verbreiterung durch eine systematische Aufkl�rung unter den Massen.
Wir fordern alle Parteien, Organisationen und Einzelpersonen, denen die Verteidigung des Friedens, des Rechtes der V�lker auf Selbstbestimmung, einer wirklichen Demokratie und der Fortschritt ein Anliegen ist, dazu auf, dieses Dokument zu unterzeichnen, weitere Unterzeichner zu gewinnen und Massendemonstrationen zur Verteidigung der Werte, f�r die wir stehen, zu organisieren: gegen eine Gegenwart und Zukunft mit Elend, Zerst�rung und Krieg, die die imperialistischen M�chte den Volksmassen auf der ganzen Welt bereiten, f�r die Verwirklichung einer Welt, in der die Menschheit leben und ihre helle Zukunft aufbauen kann.
Die Gefahr f�r den Frieden in der Region des Nahen und Mittleren Osten und in der ganzen Welt geht von den Imperialisten aus. Nur wenn die V�lker sich unter F�hrung der Arbeiterklasse vom Imperialismus befreien, k�nnen sie dauerhaft ein selbstbestimmtes friedliches Zusammenleben organisieren. Daher braucht der Kampf um nationale und soziale Befreiung die Perspektive des Sozialismus. Dies erfordert den Aufbau wahrhaft kommunistischer Parteien und Organisationen und deren enge und gleichberechtigte Zusammenarbeit.

Sofortiger Abzug aller fremden Truppen aus dem Irak und Afghanistan!
Solidarit�t mit dem antiimperialistischen Befreiungskampf im Irak, Afghanistan, Pal�stina und der gesamten Region!

Bisherige Unterzeichner
(16.3.08): Marxistisch-Leninistische Organisation Afghanistan (MLOA); Revolution�re Kommunistische Partei Argentiniens (PCR); Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD); Kommunistische Organisation Griechenlands (KOE); Partei der Komitees zur Unterst�tzung des Widerstands � f�r den Kommunismus (CARC), Italien; Initiative f. d. Aufbau einer Revolution�r Kommunistischen Partei, �sterreich (IA*RKP), Nationale Demokratische Front der Philippinen (NDFP); Kommunistische Partei der T�rkei/Marxisten-Leninisten (TKP/ML); Revolution�re Organisation der Arbeit (ROL), USA.

Kontakt: ICMLPO-JCG, Postfach Nr. 13 10 58, D -70068 Stuttgart, Deutschland, E - Mail: [email protected] - www.icmlpo.de




IA.RKP
Initiative f�r den Aufbau einer Revolution�r Kommunistischen Partei
(vormals komak-ml)

Wir verbreiten seit 1995 Flugbl�tter, mit denen wir uns vor allem an klassenbewusste Arbeiter/innen wenden, und geben seit 2001 eine Zeitung, jetzt �Proletarische Revolution�, heraus. Unser Ziel ist eine Gesellschaftsordnung ohne Klassen, ohne Unterdr�ckung und Ausbeutung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterinnen und Arbeiter eine eigene Kampfpartei aufbauen, die Macht erobern, die Besitzer der Produktionsmittel enteignen und den Klassenkampf fortsetzen, bis alle Reste der b�rgerlichen Ordnung verschwunden sind. Wir stellen uns in die Tradition der internationalen revolution�r-kommunistischen Bewegung, die Mitte der 1960er Jahre in Auseinandersetzung mit den Fehlern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Wegbereiter des b�rokratischen Staatskapitalismus in der Sowjetunion eine marxistisch-leninistische Generallinie verteidigt hat und zur Gr�ndung neuer kommunistischer Parteien f�hrte. Wir sind revolution�re Kommunist/innen und deshalb nicht in der KP� organisiert.

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