HSG Düsseldorf - HSG Kronau/Bad Schönborn 22:19 (11:5)
HSG Kronau/Bad Schönborn verschläft die erste Halbzeit

Düsseldorf (heka). Sieben Spiele nacheinander war die HSG Kronau/Bad Schönborn ungeschlagen und stürmte nach einer - besonders bei Heimauftritten sensationellen Siegesserie bis in die Spitzengruppe der Zweiten Handball-Bundesliga vor. Bei der HSG Düsseldorf endete vor 380 Zuschauern die erfolgreiche Zeit unsanft. Vor allem in der ersten Halbzeit erlebten die Nordbadener ohne den grippekranken Andreas Blank eine herbe Bauchlandung, als gerade Mal fünf Tore im gegnerischen Gehäuse untergebracht werden konnten. Bessere Leistungen nach dem Seitenwechsel reichten letztendlich nicht, um den Düsseldorfer 22:19 (11:5)-Sieg zu verhindern.

Die Hausherren konnten sich damit für die höchste Heimniederlage der Vereinsgeschichte aus dem letzten Jahr rehabilitieren. Damals hatten die Kronauer in der Graf-Recke-Halle mit 38:26 einen Kantersieg gelandet, nachdem über 60 Minuten alles wie am Schnürchen lief. An den damaligen Auftritt sehnte sich Rolf Bechtold schnell zurück. Die Abwehr stand wieder gut, aber vorne klappte heuer bei den Gästen nichts, so dass der HSG-Trainer 20 Minuten lang auf den nächsten Torerfolg warten musste. Erst kurz vor der Halbzeitpause machten drei verwandelte Siebenmeter zum 5:11 die Lage für Kronau wieder ansehnlicher.


Trotz der im Angriff verschlafenen ersten Hälfte standen die Kronauer Anhänger, die in großer Zahl mit Bus, Bahn und Auto in die Landeshauptstadt reisten, mit lautstarken Anfeuerungen hinter der Mannschaft. Nach dem Wiederbeginn lief es deutlich besser, doch als eine Viertelstunde vor Schluss der Düsseldorfer Vorsprung auf drei Tore dahingeschmolzen war, hatte die Rheinländer auch etwas Glück. Kronau vergab einen Tempogegenstoß und lag schnell wieder mit vier Treffern hinten.

Die Bechtold-Truppe gab sich dennoch nicht auf und kämpfte bis zum Schluss. Fast wäre dieser Kraftakt noch belohnt worden, aber in den Schlussminuten versiebten die Gäste drei Strafwürfe, die bei Verwertung vielleicht noch zur Wende verholfen hätten.

Die HSG Torschützen:

Rohr (6), Andre Bechtold (5/4), Meiser, Ostheimer, Michael Körner (je 2), Böhmler, Ahrens (je 1).

(Spielbericht von Kai Henninger da kein eigener Bericht zur Hand !)
Andreas Blank fehlte dem HSG Spiel !!
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