Die irische Sage kennt kaum einen verschwommeneren Begriff als "Fee". In der Einzahl und in gewissen Sagenzusammenh�ngen sind damit die weiblichen Bewohner der "sid�" gemeint, die m�nnlichen sind die Elfen. Sid�: sowohl eine eine �bernat�rliche Wohnst�tte als auch deren Bewohner. Im allgemeinen bezeichnen sie die Feen-H�gel und Megalith-Gr�ber, aber auch andere H�gel, Quellen, Seen und teilweise das Meer. Sie k�nnen von normalen Menschen angegriffen oder zerst�rt werden, andererseits laden die Unsterblichen auch gelegentlich normale Menschen in ihre Behausungen ein und behandeln sie so freundlich, dass sie f�r immer bleiben. Gelegentlich ben�tigen side-Bewohner die Hilfe von Normalsterblichen und umgekehrt. Aes side bezeichnet alle H�gelv�lker. Als klassische Bewohner der side gelten die Feen und Elfen, allen voran die Tuatha De Danann. Sie sind das Volk der Mutterg�ttin Danu/Anu und haben sich der Sage nach lange Zeit auf den n�rdlichen Inseln und in Griechenland aufgehalten und dort jede Art von Magie und Zauberei gelernt, bevor sie Irland eroberten (wie genau, wei� keiner zu sagen, manche behaupten in einer dunklen Wolke andere sind f�r die Version , dass sie auf Schiffen ankamen). Von ihren Ausbildungsst�tten brachten sie ihre vier ber�hmten Sch�tze mit: den Lia f�l (irischen Kr�nungsstein) aus Falias, Lugs unfehlbaren Speer, aus Findias Nuadas t�dlich sicheres Schwert und aus Murias Dagdas Kessel. Irgendwann wurden sie dann von den Milesiern geschlagen und zogen sich in die unterirdische Welt zur�ck. Die aes side, zu denen sie geh�ren, waren den Menschen in Schottland und Irland noch bis in die Anf�nge des 20. Jahrhunderts vertraut. |