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Golden Buddha Live In Concert in Zolgenstein:
Golden Buddha spielten auf dem
zweiten Teil der Hanf-Party (siehe
Bericht im bei der Phantastischen
Agentur) als zweite Band.
Ihre von psychedelischen und
kosmischen Einflüssen durchsetzten Träume,
waren eine offene Einladung
zur Entspannung. Viele aus dem Publikum
setzten sich hin, entspannten
sich oder legten sich auf die zahlreichen
Sitzmatten, die über der
ganzen Halle verstreut waren. Die drei Musiker
saáen total relaxt auf
der Bühne und gaben sich den kosmischen Strahlen
hin, die sie zu einer Musik
inspirierten, wie man sie hierzulande sehr
selten gehört hat.
Geoffrey Dimmick spielte einen
sehr rhythmus-orientierten Bass, der
einen klaren Gegensatz zu der
Gitarre von Teo Castro bildete, die Klänge
produzierte, die zwischen hart
und sanft; zwischen melodiös und
abgefahren lagen. Teo Castro
sang ebenfalls, wobei der Gesang zwischen
Schreien und Melodic lag und
als Instrument eingesetzt wurde. William
Stobo bearbeitete das Schlagzeug
ebenfalls mit einer Sanftheit, die sich
mit Stakkatoartigen Rhythmen
abwechselte, wobei er neben den Sticks oft
noch andere Perkussionsinstrumente
gleichzeitig einsetzte.
Die Band ist fähig ihr volles
Programm ebenfalls auf Parties mit
Batterienbetriebenen Amps zu
spielen; auf der Bühne setzten sie diese
jedenfalls als Haupt-Amps ein,
welche durch Mikros abgenommen wurden.
Bei dieser Band fällt einem
einfach kein Vergleich ein; man muß sie gehört
und gesehen haben. Mit dabei
waren klassische Einflüsse des
Kosmik-Rocks, wie ihn z.B. Bevis
Frond spielt; Einflüsse aus dem
Elektronic-Bereich ebenfalls,
wobei man erwähnen sollte, daß die Band gänzlich
ohne Keyboard auskommt; Teo
Castro setzt sehr gezielt Effekte
ein, die den Eindruck erwecken,
es wäre eins im Einsatz.
Den Haupteil ihrer Einflüsse
bestehen aus psychedelischen Elementen und
die spielen sie, wie kaum eine
andere Band. Für Freaks der leisen und
der lauten Psychedelischen Musik,
ist diese Band mehr als ein Muß.
Das ganze Konzert durch waren
zwei Feuerspeier, Jongleure und
Feuerspucker am Werk, die das
ganze noch optisch untermalten.
Als letzte Band des ersten Abends
gastierten "Golden Buddha" aus Los Angeles bei "Rock im Rain". Mit ihrem
psychedelisch-sphärischen Klängen und ihren innovativen Techniken
schlugen sie das Publikum in ihren Bann. Es war oft nicht zu unterscheiden,
ob gerade ein einstudierter Song oder perfekte Improvisationen zu hören
waren. Ganz aufeinander eingestellt liesen sie die Musik einfach geschehen.
Weit über zwei Stunden hielten die drei durch und bescherten dem ersten
Konzerttag ein würdiges Ende.
Schwäbische Post 13.08.97
Haus
der Jugend Aalen
Golden Buddha
Am Freitag 15. August, heizt
die aus Los Angeles stammende Band "Golden Buddha" während ihrer Deutschlandtournee
ab 20 Uhr im Haus der Jugend in Aalen ein. Wem der Sommer immer noch nicht
heiß genug ist, sollte sich dieses Konzert nicht entgehen lassen.
Bei gutem Wetter gibt es Open Air im Garten des HDJ.
Das Trio der South Bay
Region L.A. hat sich sowohl in der Erforschung der psychedelischen Sphären
als auch der Erkundung musikalischer Traditionen vergangener spiritueller
Kulturen verschrieben. Den Stil der Band prägen ein druckvoller Bass,
eine wieselflink und gewaltig gespielte Gitarre, hypnotische Trommelgewitter
und ein asiatisch beeinflußter Gesang.
"Golden Buddha" verausgaben
sich mit gekonnter Beherrschung der Instrumente, von impulsivem Groove-Rock
und harmonischen Akustikstücken bis hin zu ausschweifenden Improvisationen.
Live
Golden Buddha sind Live ein
absolutes Erlebnis, das man gesehen haben muß. Teo Castro, William
A. Stobo und Geoffrey Dimmick entfachen ein kosmisches Klangszenario, das
zum Teil mehrere Stunden lang dauern kann.
Sphärische Klänge
wechseln sich mit effektvollen Klangpassagen, präzisen Bassläufen,
wirbelnden Trommelgewittern und einer virtuos gespielten Gitarre ab. Dazu
kommt der Gesang, der manchmal an buddhistische Tempelgesänge erinnert
und der dem Sound das ‘Gewisse Etwas’ gibt, das Golden Buddha so einmalig
macht.
Ihr Stil reicht von groovigen
Rock-Songs und harmonischen Akkustikstücken bis hin zu freien, ausschweifenden
Improvisationen, die ihren eigenen Lebensdrang und ihr kraftvolles Freiheitsgefühl
in sehr gekonnter Weise dem Publikum vermitteln.
aus ‘Der Kulturschrei’ Nr.3/99
Golden Buddha, Time
Has Come
Wenn man eine Alternative zu
hämmernden Technobeats, eintönigen Elektronikklängen und
abgefahrenen Psychedelic-Sounds sucht, so wird man, wenn dies noch nicht
geschehen ist, zweifellos auf die sphärischen Klänge von Golden
Buddha stoßen. Die drei Jungs aus Los Angeles stoßen mit ihren
Songs weit die Pforten der Wahrnehmung auf und bescheren eine CD voller
sphärischer Musik, die sanft das Ohr umschmeichelt und rhythmischen
Cosmic-Sounds, die den körpereigenen Rhythmus zum Tanzen und Kochen
bringen. Der Gesang von Teo Castro, der auch die Gitarre spielt, erinnert
manchmal an die Gesänge der asiatischen Mönche; auf und abschwellend
vermischt er sich mit der Gitarre, verschmilzt mit ihr und bietet dann
wieder ein gutes Gegenstück zu William A. Stobo (Drums) und Geoffrey
Dimmick, die im Gegensatz zu den sphärischen, leichten Sounds der
Gitarre und des Gesangs einen stabilen Rhythmusunterbau hinlegen, auf dem
der Cosmische Einfluß wachsen und gedeihen kann.
Ihre dritte CD (die aktuelle)
fängt gleich mit einem sphärischen, flangigen, chorusartigen
Lied an, dessen Titel ich mit meiner Tastatur leider nicht schreiben kann.
(Wahrscheinlich ist es ein Intro) Dann get es direkt in das Lied ‘Sacred
Seal’ über, das sich anhört, als würde eine Orgel mitspielen;
das ist allerdings ein Irrtum, wie man feststellen muß, wenn man
die Band endlich live sieht. Die Keyboardartigen Klänge, die man hört,
sind ausschließlich das Werk von Castros Multi-Effektgeräten
(!), die teppichartig bei einem Konzert seinen Fußraum bedecken.
‘Sacred Seal’ lebt von dem abwechslungsreichen
Schlagzeugspiel, dem treibenden Bassrhythmus, dem facettenreichen Gesang
und dem sphärischen Sound.
Die CD geht weiter mit ‘One
Breath’, das gleich mit einem Schlagzeugsolo loslegt, das dann irgendwann
mit verschiedenen Gitarreneffekten und Stimmen unterlegt wird, die auf
und abschwellend den sinnvollen Gebrauch eines Echogeräts verraten.
Das Lied hört auf mit sphärischen,
Choral-ähnlichen Gesängen, die leise verklingen...
‘Once Upon A Time’, ist eher
ein leises, ruhiges Lied, das von der Flöte, der gezupften Gitarre
und Castros sphärischen Gesang lebt. (Es ist außerordentlich
lebendig)
Das einzige Manko an der CD
ist, daß man nicht unbedingt unterscheiden kann, wann ein Lied fertig
ist oder nicht. Die Lieder gehen in einander über und verschmelzen
zu einem neuen Lied.
So auch das Lied ‘MEOW’, das
aus dem fruchtbaren Schoß von ‘Once Upon A Time’ entspringt und über
wechselhaften Gesang und Stimmgeräusche in einen Technoartigen Klang
mündet. Aber anders als beim Techno wird der Rhythmus nicht von einer
Bass-drum getragen, sondern vom Bass, da William A. Stobo oft ohne Bassdrum
spielt.
Die folgenden Lieder: ‘Living
In This World’ und ‘Dark Lonely Room’ zeichnen sich durch verschiedene
Geräusche aus; es gibt wenige Lieder, die sich ähnlich sind.
Alles in allem verdient sich diese CD die höchste Punktzahl, die jemals
vergeben worden ist. Das absolute Maximum von 10$(!!!) ist erreicht worden.
Das Einzigste, was ein Manko
ist, ist die fehlende Textbeilage. Für Leute, die die frühen
Pink Floyd, Hawkwind oder Bands wie Vanilla Fudge oder Man, sowie Porcupine
Tree oder Bevis Frond gerne hören, ist diese Scheibe ein absolutes
Muß. Wer gerne relaxt und sonstige Meditations-übungen über
alles liebt, wird sich ebenfalls mit Golden Buddha sehr wohl fühlen.
Für Leute, die Krach lieben, dürfte die CD zu ruhig sein. Verdiente
10$ für das Werk.
(Der Name Golden Buddha kommt
von einer Sage, daß im Zweiten Weltkrieg eine Buddha-Statue aus reinen
Gold auf den Phillipinen gestohlen wurde...So erzählt jedenfalls die
Sage; eine davon jedenfalls) Anspieltips: ‘Sacred Seal’, ‘Back against
The Wall’IK
Golden Buddha Sensuous Immortals
Die CD fängt mit dem Titel
‘Who Is your God’, den man von den Live-Konzerten kennt, an.
Energiereiches Schlagzeug, Power-Bass
und verzerrte Gitarre untermalen die Stimme von Teo
Castro, der die Frage singt:
‘Wer oder was sind eure Götter?’
‘When The Sun Goes Down’ fängt
leise und sphärisch an und steigert sich schon im Intro; Das
Lied wird mit einer verzerrten
Flanged/Phased Stimme gesungen; bei diesem Lied ist es
hilfreich, daß die Texte
beiliegen. Aber diese zwei ersten Lieder passen eher in die Sparte
psychedelischer Hard-Rock. Die
Band klingt alles in allem etwas härter, als auf dem aktuellen
Album.
Bei ‘East meets West’ erklingen
Donner zu einer düsteren Stimme, die teilweise mit Chorälen
untermalt wird.
‘Tears Of Joy’ klingt wie ein
heutiges Golden Buddha-Lied; sphärisch und abgefahren und geht
direkt in ‘The Desert’ über.
Das Lied handelt von einem Mann, der durch die Wüste geht, um
seinen Glauben zu prüfen
und auf der Suche nach den Augen einer Frau.
Auch dieses Lied ist sphärisch
und hört sich an, wie eine perfekte Fusion zwischen Hard-Rock
und Psychedelic-Rock.
‘So much darkness’ lebt
von Teo’s Stimme und einer Akkustik-Gitarre. Dieses Lied handelt
ebenfalls von religiösen
Fragen. In den meisten Liedern steht die Frage nach der Religion
und
dem richtigen Weg im Vordergrund.
Sanft beginnt auch das letzte
Lied auf dieser CD; ‘Birth Of A Nation’. Es geht dann in eine
Wah-Wah Gitarre über.
Sanft und einfühlsam singt
Teo Castro und wird von zwei ebenso sensiblen Musikern begleitet.
Geoffrey Dimmick, William A.Stobo
und Teo Castro bilden eine gesunde Einheit
Auf dieser CD sind sie etwas
härter, wie auf der Nachfolgenden, aber ohne dadurch schneller zu
werden. Heftiger, ohne lauter
zu werden. Der Gesang wird oft durch Effekte verzerrt und
sphärisch, aber stets ohne
langweilig zu wirken.
Die CD erhält das Prädikat
‘Besonders wertvoll’ und verdiente 10 Punkte in allen Sparten.
Gleichzeitig ist es die Empfehlung
und der Tip der Ausgabe. isk
GOLDEN BUDDHA
(Part 1)
Golden Buddha zählen garantiert
zu den innovativsten Bands der neuen Psychedelic-Szene.
Gegründet wurde die aus
Los Angeles stammende Band von William A. Stobo (drs), Teo Castro
(g/voc) und Geoffrey Dimmick
(bg). Wichtige Mitglieder sind auch ihr Ton-und Soundmeister
Brian und für die künstlerische
Seite ihrer Cover zeigt sich ‘The Wireman’ verantwortlich. (Er
entwirft und fertigt die verschlungenen
Drahtsymbole)
Golden Buddha spielten auf dem
diesjährigen Herzberg-Festival insgesamt dreimal: dazu kam
noch ein Sologig von William
A. Stobo, der an der Akkustikgitarre bewies, daß er mehr kann,
als komplizierte, an-spruchsvolle
Trommelwirbel; seine Songs hatten Tiefe und Feeling.
Die Band spielte auf der Hauptbühne
(Hippie-Stage), auf der Progressive-Stage und vor ihrem
Bus im Campside.