ASTROLOGIE - Nicht nur eine magische Wissenschaft!

 

Die ASTROLOGIE - Nicht nur eine magische Wissenschaft! Früher war es die einzige psychologische Methode der Prister und Gelehrten, den menschlichen Charakter zu erkennen und das menschlische Schicksal zu bestimmen.

 

Kurzüberblick über die Tierkreiszeichen

Widder

21 . März bis 20. April

Erstes Zeichen im Tierkreis (21. März bis 20. April) und somit vom Mars geprägt. Widder, ein kardinales Feuerzeichen, ist männlich, positiv und von cholerischem Temperament.

Widder-Geborene repräsentieren den Typ des kämpferischen Willensmenschen sowie den idealistischen Anführer, haben einen Hang zur Herrschaft und zur Rechthaberei und ein großes Bedürfnis nach Bestätigung und Lob. Ihr Auftreten ist energisch, entschlossen und gebieterisch, aber auch angriffslustig, zügel- und rücksichtslos, ihre Denkungsart ist tiefschürfend und analytisch, aber auch eigensinnig und heimtückisch/hinterlistig.

Das Handeln ist impulsiv und aktiv, aber auch ungeduldig, unbeugsam und herrisch. Mit Widder in Entsprechung stehen von den Künsten die Kriegskunst, das Radieren und das Gravieren; von den Wissenschaften Physik und Chemie, Zoologie und Technik; von den Tieren Widder, Wolf, Raubkatzen, stechende Insekten und Tiere mit Krallen; von den Pflanzen Stechpalme, Disteln, Nadelbäume, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Eukalyptus; von den Edelsteinen Rubin, Jaspis und Magnetstein; von den Metallen Eisen und Stahl; von den Farben Rot; von den Gegenständen alles aus Stahl und Eisen Gefertigte, sämtliche Waffen, alles Schneidende und Stechende sowie Maschinen; von den Gegenden Wüsten, Vulkane und unfruchtbare Landstriche; von den Ländern Deutschland, Dänemark, England, Syrien, Palästina und Japan; von den Städten Hameln, Hannover, Berlin, Linden, Krakau, Utrecht, Saragossa, Leicester, Padua, Birmingham, Florenz, Verona, Lindau, London, Kopenhagen und Neapel. Physiologische Entsprechungen zum Tierkreiszeichen Widder sind: Kopf, Muskelsystem, Zähne und Sehnen.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Widder:

Johann Sebastian Bach, Lucrezia Borgia, Wilhelm Busch, Giacomo Casanova, Charlie Chaplin, Nikita Chruschtschow, Bette Davis, Doris Day, Maxim Gorki, Joseph Haydn, Herbert von Karajan, Karl der Große, Leonardo da Vinci, Gregory Peck, Wilhelm Conrad Röntgen, Arturo Toscanini und Peter Ustinov.

Stier

2I . April bis 21 . Mai

Das zweite Zeichen im Tierkreis, somit von der Venus geprägt. Stier, ein festes Erdzeichen, ist weiblich, negativ und von phlegmatischem Temperament.

Unter dem Tierkreiszeichen Stier Geborene repräsentieren den Typ des naturverbundenen, instinkthaften Menschen mit einem Hang zu Materialismus und Trotzverhalten. Ihr Auftreten ist einfach, natürlich und zurückhaltend, aber auch einmal nachlässig oder steif. Ihr Denken ist praktisch, konzentriert und intuitiv orientiert, aber auch mal starr und uneinsichtig. Das Handeln ist zweckmäßig, ökonomisch und strebsam, aber bisweilen auch träge und lustlos.

Mit Stier in Entsprechung stehen von den Künsten Bau- und Gartenbaukunst sowie Gesang; von den Wissenschaften Wirtschaftswissenschaften und Botanik; von den Tieren Stier, Lamm, Maikäfer, Reh und alle Singvögel; von den Pflanzen Birne, Kirsche und Erdbeere, Pflaume, Banane, Weizen, Linde und alle Feldblumen; von den Edelsteinen Achat, Saphir, Smaragd, Türkis, Korallen und Perlen; von den Metallen Kupfer; von den Farben alle Schattierungen des Grüns; von den Gegenständen Blumen, Kleidungsstücke und Münzen; von den Gegenden Wiesen und ländliche Gebiete; von den Ländern Polen, Schweden, Lothringen, Persien, Türkei, Zypern, Schweiz, Rußland, Irland, Griechenland und die Kaukasusregion; von den Städten Palermo, Luzern, Zürich, Parma, Rhodos, Saint Louis, Dublin, Merseburg, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Würzburg, Halle, Schweinfurt, Bad Kissingen und Kitzingen. Physiologische Entsprechungen zu Stier sind Hals, Nacken, Kehlkopf, Stimmbänder, Rachen, Schilddrüse, alle anderen Drüsen und die Haut.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Stier:

Fred Astaire, Gary Cooper, Bing Crosby, Fernandel, Sigmund Freud, Max Frisch, Jean Gabin, Immanuel Kant, Karl Marx, Golda Meir, Yehudi Menuhin, William Shakespeare und Orson Welles.

Zwillinge

22. Mai bis 21. Juni

Das dritte Zeichen im Tierkreis, somit vom Merkur geprägt. Zwillinge, ein bewegtes Luftzeichen, ist männlich, positiv und von sanguinischem Temperament.

Der unter dem Tierkreiszeichen Zwillinge Geborene repräsentiert den Typ des intellektuellen und suchenden Menschen sowie den Skeptiker; er neigt zur Rationalität, aber auch zur Kritik; sein Auftreten ist diplomatisch, gewandt und redegewandt, dann wiederum nervös und wichtigtuerisch; sein Denken ist klar, intelligent und erfassend, aber manchmal auch sprunghaft, unkonzentriert, zersplittert; sein Handeln ist fleißig und geschickt, aber auch unzuverlässig und unordentlich.

Mit Zwillinge in Entsprechung stehen von den Künsten die Rede-, Schrift- und Dichtkunst, von den Wissenschaften alle exakten sowie Sprachwissenschaft und Geographie; von den Tieren Spinne, Affe, Fuchs, Eidechse, Eichhörnchen, Hund, Schlange, Biene, Taube und Papagei; von den Pflanzen Efeu, Petersilie, Hafer, Rübe, Fenchel, Haselnuß; von den Edelsteinen Karneol, Topas, Achat und Halbedelsteine; von den Metallen Quecksilber; von den Farben Gelb, Violett sowie alle irisierenden Farben; von den Gegenständen Papier, Bücher, Fahrzeuge, Schriftstücke, Schreibutensilien, Spiegel, optische Linsen, Fotoapparate und Telefone; von den Gegenden alle Hochebenen; von den Ländern Württemberg, Franken, Nordostafrika, USA, Südägypten, Lombardei, Sardinien, Armenien, Belgien, Libyen, Wales und Westengland; von den Städten Kissingen, Kulmbach, Ansbach, Nürnberg, Mainz, Bamberg, Villach, Fürth, Bayreuth, Darmstadt, San Francisco, London, Metz, Melbourne. Physiologische Entsprechungen zu Zwillinge sind: Schultern, Gelenke, Hirn und Nervensystem, Lunge, Luftröhre, Bronchien und Zunge.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Zwillinge:

Dalai Lama, Sir Arthur Conan Doyle, Albrecht Dürer, Ian Fleming, Juliette Greco, John F. Kennedy, Thomas Mann, Marilyn Monroe, Cole Porter, Jean-Paul Sartre, Tito und Richard Wagner.

Krebs

22.Juni bis 22.Juli

Ist das vierte Zeichen im Tierkreis und somit vom Mond und von Jupiter geprägt. Krebs, ein Wasserzeichen, ist weiblich, negativ und ein kardinales Zeichen, von melancholischem Temperament.

Unter dem Tierkreiszeichen Fische Geborene repräsentieren den Typ des humorvollen Gemütsmenschen, des träumenden Romantikers; sie neigen zur Schwärmerei und auf kuriose Art zur Sentimentalität. Ihr Auftreten ist zurückhaltend, behäbig, verträumt und schwärmerisch, ihr Denken gefühlsorientiert, vielseitig und immer phantasievoll. Ihr Handeln ist gefällig und hilfsbereit, mitleidvoll und barmherzig.

Mit Krebs in Entsprechung stehen von den Künsten Musik, Koch- und Verwandlungskunst; von den Wissenschaften Botanik, Geschichte und Geologie; von den Tieren Ziege, Kuh, Ente, Gans, Schwein, Vögel, Wespen, Mücken, Krebse und Frösche; von den Pflanzen alle Wassergewächse, Gänseblümchen, Kartoffeln, Kürbis, Gurke und Melone; von den Edelsteinen Kristall, Mondstein, Perlen und alle milchiggrünen Halbedelsteine; von den Metallen Silber; von den Farben Weiß, Silber, Grau, Grün und alle wäßrig-verschwimmenden Farben; von den Gegenständen Möbel, Nahrungsmittel und Flüssigkeiten; von den Gegenden wasserreiche und fruchtbare Landstriche, Quellen, Flüsse, Seen, Meer und Sumpfgebiete; von den Ländern Paraguay, Nord- und Westafrika, Anatolien, Holland, Schottland, Neuseeland, Burgund und Mauritius; von den Städten Aachen, Trier, Magdeburg, Goslar, Göttingen, Amsterdam, Stockholm, Manchester, Venedig, Genua, Istanbul, Bern, New York, Tunis und Mailand. Physiologische Entsprechungen zum Krebs sind: Magen- und Verdauungssystem, Brust, Schleimhäute und Leber, Speiseröhre und Drüsen, hier in erster Linie die lymphatischen.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Krebs:

Louis Armstrong, Yul Brynner, Gajus Julius Cäsar, Jean Cocteau, Ernest Hemingway, Käthe Kollwitz, Gina Lollobrigida, Erich Maria Remarque, Rembrandt, Peter Paul Rubens, Vittorio de Sica, Soraya, Barbara Stanwyck, Natalie Wood und Ferdinand Graf von Zeppelin.

Löwe

23. Juli bis 22. August

Ist das fünfte Zeichen im Tierkreis und somit von der Sonne geprägt. Löwe, ein festes und Feuerzeichen, ist männlich, positiv und von cholerischem Temperament.

Unter dem Tierkreiszeichen Löwe Geborene repräsentieren den Typ des Tatmenschen und Lebenskünstlers; sie haben einen Hang zum Herrenmenschen und eine kuriose Neigung zur Aufschneiderei. Ihr Auftreten ist würdevoll, feierlich, ja autoritär und autoritätsgläubig, ihr Denken ist kraftvoll, schöpferisch-phantasievoll und gezielt. Ihr Handeln ist selbständig, entschlossen, zielstrebig und gerecht.

Mit Löwe in Entsprechung stehen von den Künsten Goldschmiede-, Liebes- und Lebenskunst; von den Wissenschaften Pädagogik und (Lebens-)Philosophie; von den Tieren Löwe, Adler, Pfau, Fasan und Phönix; von den Pflanzen Esche, Lorbeer, Palme, Rosen und Löwenzahn; von den Edelsteinen Rubin, Diamant, Heliotrop und Sonnenstein; von den Metallen Gold; von den Farben Goldbraun, Goldgelb und Orange; von den Gegenständen Fahnen, Zepter, Orden und alles aus Gold Gefertigte; von den Gegenden Hochebenen, Wüsten und alle sonnenreichen Gebiete; von den Ländern Sizilien, Frankreich, Rumänien, Böhmen und alle Alpenländer; von den Städten Rom, Bristol, Prag, Chicago, Linz, Damaskus, Zell, Karlsruhe, Koblenz, Wetzlar, Sankt Goar, Villingen, Philadelphia, Antwerpen, Bombay, Ravenna. Physiologische Entsprechungen zu Löwe sind: Rücken(-mark), Wirbelsäule, Herz, Blutsystem und Bandscheiben.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Löwe:

Fidel Castro, Henry Ford, Knut Hamsun, Mata Hari, Alfred Hitchcock, Carl Gustav Jung, Jacqueline Kennedy, Hans Moser, Napoleon I. und Joachim Ringelnatz.

Jungfrau

23. August bis 22. September

Das sechste Zeichen im Tierkreis und somit von Merkur geprägt. Jungfrau, ein Erdzeichen, ist weiblich, negativ und beweglich und von phlegmatischem Temperament.

Unter dem Tierkreiszeichen Jungfrau Geborene repräsentieren den Typ des dienenden und methodischen Menschen, mit einem Hang zu Egoismus, Kritik und Schulmeisterei. Ihr Auftreten ist eher nachlässig, schlicht, zurückhaltend; bisweilen wirken sie gehemmt, schüchtern, ja ängstlich. Ihr Denken ist logisch, verständig, vernünftig, ab und zu aber auch grüblerisch und altklug, ihr Handeln ist anpassungsfähig, arbeitsam und oft versehen mit einem sachlich-pädagogischen Akzent.

Mit Jungfrau in Entsprechung stehen von den Künsten die Malerei, vor allem aber die Heilkunst; von den Wissenschaften alle exakten, vor allem Mathematik, aber auch Medizin und Pädagogik; von den Tieren Hund und Katze; von den Pflanzen Hafer, Efeu, Fenchel, Haselnuß und Petersilie; von den Edelsteinen Achat, Topas und alle Halbedelsteine; von den Metallen Quecksilber; von den Farben Violett; von den Gegenständen alles im Zusammenhang mit Körperpflege, ärztliche Instrumente und Eßbesteck; von den Gegenden Industriegebiete und Getreidefelder; von den Ländern Schweiz, Türkei, Elsaß, Griechenland, Syrien, Irak, Kurdistan, Westindien und Brasilien; von den Städten Kassel, Fulda, Eschwege, Jerusalem, Heidelberg, Paris, Lyon, Bagdad, Boston, Los Angeles, Toulouse, Basel, Rhodos, Worbis und Erfurt. Physiologische Entsprechungen zur Jungfrau sind: Bauchregion: Nabel und Därme, Drüsen, Leber, vegetatives Nervensystem.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Jungfrau:

Hans Albers, Ingrid Bergmann, Leonard Bernstein, Agatha Christie, Greta Garbo, Johann Wolfgang von Goethe, Elia Kazan, David Herbert Lawrence, Sophia Loren, Aristoteles Onassis, J. B. Priestley, Romy Schneider, Peter Sellers, Theodor Storm, Franz Josef Strauß, Leo Tolstoi und Albrecht von Wallenstein.

Waage

23. September bis 22. Oktober

Siebtes Zeichen im Tierkreis und somit von der Venus geprägt. Waage, ein kardinales Luftzeichen, ist männlich, aktiv und von sanguinischem Temperament. Waage-Geborene repräsentieren den Typ des künstlerischen und lebenslustigen Menschen sowie den Bohemien, verkörpern jedoch auch den Diplomaten.

Sie haben einen ausgeprägten Hang zur Harmonie und ein großes Bedürfnis nach Nervenruhe; ihr Auftreten ist natürlich, höflich und freundlich, kann aber gelegentlich auch nachlässig und leichtfertig sein. In ihrer Denkweise zeigen sie sich als feinsinnig, schöpferisch und poetisch, aber auch als oberflächlich und gefühllos.Ihr Handeln ist gefühlsbetont und ausgleichend, aber auch einmal energielos und unmotiviert.

Mit Waage in Entsprechung stehen von den Künsten Malerei, Musik und Tanz; von den Wissenschaften Ästhetik, Kunst und Geschichte; von den Tieren Taube, Schmetterling, Reh, Maikäfer und alle Singvögel; von den Pflanzen Flieder, Maiglöckchen, Rosmarin, Veilchen, Blumen, Birke, Pappel, Birne, Kirsche, Erdbeere, Pflaume, Banane und Weizen; von den Edelsteinen Saphir, Smaragd, Achat, Türkis, Koralle und Perle; von den Metallen Kupfer; von den Farben Rosa und Hellblau; von den Gegenständen Blumen, Schmuck, Musikinstrumente und Künstlerutensilien, Kosmetika und Spielzeug; von den Gegenden Parks, Anlagen, Wiesen und Täler; von den Ländern Pfalz, Westerwald, Japan, Savoyen, China, Argentinien, Tibet, Österreich, Nordiran, Birma und Oberägypten; von den Städten Frankfurt/Main, Wiesbaden, Bad Homburg, Rüdesheim, Sankt Goarshausen, Usingen, Speyer, Freiburg, Marbach, Wien, Graz, Nottingham, Lissabon, Antwerpen, Kopenhagen, Johannesburg, Rio de Janeiro. Physiologische Entsprechungen zu Waage sind: Wangen, Lenden, Nieren, Lippen, Leistengegend, Harnblase und Wirbelsäule; der unter dem Zeichen Waage Geborene hat eine auffällige Tendenz zu Stoffwechselleiden und Hautkrankheiten.

Prominente Personen geboren im Zeichen Waage:

Brigitte Bardot, Charles Boyer, Georg Büchner, Dwight D. Eisenhower, Anita Ekberg, T. S. Eliot, William Faulkner, Mahatma Gandhi, Heinrich George, George Gershwin, Graham Greene, Heinrich von Kleist, Le Corbusier, Franz Liszt, Heinrich Lübke, Walter Rathenau und Oscar Wilde.

Skorpion

23. Oktober bis 22. November

Das achte Zeichen im Tierkreis und somit vom Mars geprägt. Skorpion, ein festes Wasserzeichen, ist weiblich, negativ und von melancholischem Temperament. Der unter dem Tierkreiszeichen Skorpion Geborene repräsentiert den Typ des ringenden und schwierigen Menschen sowie den faustisch-okkulten Verführer.

Er hat einen Hang zur Herrschaft und ein großes Bedürfnis nach Erkenntnis einerseits und Bestätigung andererseits. Sein Auftreten ist energisch, entschlossen und gebieterisch, aber auch angriffslustig, zügel- und rücksichtslos, sein Denken ist scharfsinnig, tiefschürfend und analytisch, aber auch grüblerisch und heimtückisch/hinterlistig; sein Handeln ist impulsiv, ehrgeizig und titanisch, aber auch ungeduldig, unbeugsam und herrisch.

Mit Skorpion in Entsprechung stehen von den Künsten die Redekunst, die Literatur, aber auch die Kriegskunst, das Radieren und das Gravieren; von den Wissenschaften Physik und Chemie, Zoologie und Chirurgie, Okkultismus und Parapsychologie; von den Tieren Skorpion, Schlange, Hyäne, alle Raubkatzen und stechenden Insekten; von den Pflanzen Mohn und alle giftigen Pilze, Stechpalme, Disteln, Nadelbäume, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Eukalyptus; von den Edelsteinen Rubin, Jaspis und Magnetstein; von den Metallen Eisen, Stahl und Silber; von den Farben Rot und Schwarz; von den Gegenständen alles aus Stahl, Eisen und Silber, sämtliche Waffen, alles Schneidende und Stechende, alle sexuellen Reizgegenstände und scharfen Gewürze; von den Gegenden Sümpfe, Wüsten, Vulkane und alle Jagdgebiete; von den Ländern Bayern, Schwarzwald, Norwegen, Schweden, Jütland, Lappland, Marokko, Algerien, Syrien, Transvaal und Queensland; von den Städten Tübingen, Baden-Baden, München, Reutlingen, Danzig, Ingolstadt, Passau, Brixen, Casablanca, Teheran, Gent, Dover, Washington, Liverpool, Milwaukee. Physiologische Entsprechungen zu Skorpion sind: Genitalien, Harnblase und -wege, Prostata, After, Blinddarm, rote Blutkörperchen, Nieren, Nase.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Skorpion:

Georges Bizet, Richard Burton, Marie Curie, Alain Delon, Charles de Gaulle, Katherine Hepburn, Paul Hindemith, Robert Kennedy, Martin Luther, Niccol Mohammed Resa Pahlawi (Schah von Persien).

Schütze

23. November bis 20. Dezember

Ist das neunte Zeichen im Tierkreis und somit von Jupiter geprägt. Schütze, ein bewegliches Feuerzeichen, ist männlich, positiv und von cholerischem Temperament.

Schütze-Geborene repräsentieren den Typ des religiösen, des abenteuerlustigen Menschen, aber auch den Typ des Heuchlers und des Betrügers. Sie haben eine unstillbare Sucht nach Bestätigung und eine kuriose Neigung zur Aufschneiderei; ihr Auftreten ist jovial, würdevoll und gelassen, aber auch hochmütig, arrogant und prahlerisch; ihr Denken human, einsichtig, idealistisch, weitblickend und optimistisch, aber auch weitschweifig, abergläubisch und moralisierend. Ihr Handeln ist gerecht, gütig bis gönnerhaft, großzügig, aber auch großtuerisch.

Mit Schütze in Entsprechung stehen von den Künsten die Rede- und die Heilkunst; von den Wissenschaften Theologie, Jurisprudenz, Botanik und Medizin; von den Tieren Elefant, Pferd, Eule, Rind und Hirsch; von den Pflanzen Feigenbaum, Spargel, Esche, Rhabarber, Pfirsich, Jasmin und Nelke; von den Edelsteinen Saphir, Amethyst, Lapislazuli und Türkis; von den Metallen Zinn; von den Farben Dunkelblau und Purpur; von den Gegenständen Kultgeräte und alles aus Holz Gefertigte; von den Gegenden Auen, Äcker und alle mit üppigen Vegetationen; von den Ländern Tschechoslowakei, Spanien, Ungarn, Arabien, Australien, Jugoslawien und Madagaskar; von den Städten Köln, Krefeld, Düsseldorf, Remscheid, Bonn, Siegen, Stuttgart, Avignon, Narbonne, Toledo, Toronto. Physiologische Entsprechungen zu Schütze sind: Hüftbereich, Gelenke, Leber, Blut, Lunge, Bronchien und vegetatives Nervensystem.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Schütze:

Ludwig van Beethoven, Willy Brandt, Leonid Iljitsch Breschnew, Maria Callas, Winston Churchill, Sammy Davis jr., Kirk Douglas, Paul Getty, Jean Marais, Nero, Gerard Philipe, Edith Piaf, Stalin und Mark Twain.

Steinbock

21. Dezember bis 19. Januar

Das zehnte Zeichen im Tierkreis und somit vom Saturn geprägt. Steinbock, ein kardinales Erdzeichen, ist weiblich, negativ und von phlegmatischem Temperament.

Unter dem Tierkreiszeichen Steinbock Geborene repräsentieren den Typ des strebenden Tatmenschen und des verantwortungsbewußten, gestaltenden Menschen. Sie zeigen einen Hang zum steten Streben und sind immer zielorientiert.

Ihr Auftreten ist ernst, bestimmt und konzentriert, aber auch schon einmal unentschlossen bis schwerfällig, ihr Denken besonnen und systematisch, aber auch zweifelnd und grüblerisch. Ihr Handeln ist emsig, sorgfältig, vorsichtig und gewissenhaft, aber auch pedantisch und herrschsüchtig.

Mit Steinbock in Entsprechung stehen von den Künsten Bildhauerei und Architektur; von den Wissenschaften Geographie und Ökologie sowie Geometrie und Altertumsforschung; von den Tieren Steinbock, Pferd, Esel, Kamel sowie Käfer und alle Insekten; von den Pflanzen alle Bäume mit harter Rinde, Eiche, Buche, Tanne, Fichte, Palme, Pappel, Hanf und Efeu; von den Edelsteinen Onyx und Saphir sowie schwarze Diamanten und schwarze Perlen; von den Metallen Blei; von den Farben Grau, Dunkelbraun und Schwarz; von den Gegenständen Stein- und Baumaterial, Uhren, Plastik, Pech, Kohle, Urnen und Särge; von den Gegenden Berge, Gipfel und ländliche Regionen; von den Ländern Hessen und Thüringen, Schleswig, Bosnien, Mazedonien, Albanien, Afghanistan, Griechenland, Island, Indien, Mexiko und Guatemala; von den Städten Bielefeld, Münster, Paderborn, Osnabrück, Husum, Stettin, Augsburg, Konstanz, Warschau, Oxford, Port Said und Brüssel. Physiologische Entsprechungen zu Steinbock sind: Knochen, Gelenke, Haare, Nägel, Zähne, Milz, Galle - es besteht unter diesem Zeichen eine auffällige Disposition zu Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Steinbock:

Konrad Adenauer, Marlene Dietrich, Friedrich Dürrenmatt, Gustaf Gründgens, Martin Luther King, Hildegard Knef, Mao Tse-Tung, Richard Nixon, Elvis Presley, Albert Schweitzer und Carl Zuckmayer.

Wassermann

20. Januar bis 18. Februar

Passiert als elftes Zeichen des Tierkreises die Sonne zwischen dem 20. Januar und dem 18. Februar; im Wassermann hat Saturn sein Haus, Venus, Merkur und Mond sind die Dekane; Wassermann, ein Luftzeichen, gilt als männliches, aktives und festes Zeichen.

Die unter dem Tierkreiszeichen Wassermann Geborenen repräsentieren den Typ des erkennenden und magischen Menschen sowie den Menschenfreund und Reformator, sie haben einen ausgeprägten Hang zur Besessenheit und verkörpern den Typ des Sanguinikers; ihr Auftreten ist gewinnend und freundlich, aber auch einmal verletzend-egoistisch und leichtfertig, ihr Denken ist idealistisch, geistreich und weitsichtig, aber auch eigensinnig und sprunghaft, ihr Handeln ist energisch und verwegen, aber auch einmal waghalsig und unbändig.

Mit Wassermann stehen in Entsprechung von den Künsten die sogenannten Königskünste, Astrologie, Magie und Alchimie, von den Wissenschaften Philosophie, Psychoanalyse und Datenverarbeitung, von den Tieren Igel und alle Vögel, von den Pflanzen Rettich, Zittergras und Kakteen, von den Edelsteinen Amethyst, Basalt und Bernstein, von den Metallen Aluminium und Radium, von den Farben Lila und Violett, von den Gegenständen Flugobjekte sowie alles Elektrische und Elektronische, von den Gegenden Stratosphäre, All und alle vulkanischen Gegenden, von den Ländern Preußen und Westfalen, Äthiopien, Polen, Schweden und die USA, von den Städten Bremen, Dortmund, Hagen, Hameln, Salzburg, Trient, Brighton und Los Angeles. Physiologische Entsprechungen zu Wassermann sind: Beine, Herz und Blut, sowie Blutgefäße; die unter dem Zeichen Wassermann Geborenen haben eine auffällige Tendenz zu Krampfadern und nervösen Leiden.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Wassermann:

Eva Braun, Vera Brühne, Christian Dior, Ludwig Erhard, Clark Gable, E.T.A. Hoffmann, Jack Lemmon, Norman Mailer, Jeanne Moreau, William Somerset Maugham, Wolfgang Amadeus Mozart, Kim Novak und Franz Schubert.

Fische

19. Februar bis 20. März

Letztes Zeichen des Tierkreises, ein bewegliches, weiblich-passives Wasserzeichen, worin die Venus erhöht ist und Jupiter sein Haus hat, beherrscht von Neptun und von melancholischem Temperament.

Der unter dem Tierkreiszeichen Fische Geborene repräsentiert den Typ des gläubigen und mystischen Menschen. Er hat einen Hang zur Einsamkeit sowie ein kurioses Interesse für ungewöhnliche Dinge und Zusammenhänge, obschon er eher phlegmatischen Temperaments ist. Sein Auftreten ist still, feierlich, in sich versunken und oft rätselhaft, sein Denken ist abstrakt, phantasievoll, träumerisch, ja utopisch. Sein Handeln ist selbstlos, uneigennützig und oft versehen mit einem eigenartigen Akzent.

Mit Fische in Entsprechung stehen von den Künsten Musik, Malerei und Medizin; von den Wissenschaften Pharmazie und Parapsychologie; von den Tieren alle Wassertiere, Chamäleon und Eidechse; von den Pflanzen Trauerweide, Pilze, alle intoxikativen Pflanzen (Tabak, Hanf, Mohn); von den Edelsteinen Opal, Topas und Perlmutt; von den Metallen Platin; von den Farben alle, die schillern, irisieren, phosphorisieren und lumineszieren; von den Gegenständen Instrumente aller Art; von den Gegenden Strände, Sümpfe und alles Unterirdische; von den Ländern Brasilien, Malta, Nubien, Portugal, Normandie, Ceylon, Kalabrien, Java, Iran und Galizien; von den Städten Worms, Alexandria, Braunschweig, Regensburg, Leicester, Basel, Sevilla, Ulm, Sankt Gallen, Rio de Janeiro, Sao Paulo. Physiologische Entsprechungen zu Fische sind: Füße, Sehnen, Knöchel, Gelenke, Magen-Darm-Trakt, Lymphsystem und Nerven.

Prominente Personen, geboren im Zeichen Fische:

Marlon Brando, Enrico Caruso, Frederic Chopin, Gottlieb Daimler, Joseph von Eichendorff, Albert Einstein, Galileo Galilei, Georg Friedrich Händel, Victor Hugo, Karl Jaspers, Oskar Kokoschka, Zarah Leander, Karl May, Rudolf Nurejew, Heinz Rühmann, Arthur Schopenhauer, Rudolf Steiner, Elizabeth Taylor.

Die Gestirne oder Planeten

Auch Wandelsterne genannte, nicht selbstleuchtende Himmelskörper, die - ebenso wie Sonne und Mond - ihren Ort unter den Fixsternen ändern: Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn am Anfang, später ergänzt durch Uranus, Neptun und Pluto sowie die Erde selbst.

Die scheinbare Eigenhelligkeit der Planeten ist abhängig von ihrer Stellung zu Sonne und Mond, ihre Farbe von der chemischen Zusammensetzung und der Oberflächenbeschaffenheit sowie von der umgebenden Atmosphäre.

Die Rotationsgeschwindigkeit der sogenannen oberen Planeten ist hoch, die der anderen niedrig. In der Astrologie sind die Planeten wesentlich: Ihre Position im Geburtsmoment wird als fundamentale Größe des Horoskops des Betroffenen erachtet und ist im Tierkreissystem (Orte, Häuser) von erheblichem Einfluß, auch ist die Position der Planeten beziehungsweise die geometrische Betrachtung der Winkelbeziehung respektive Aspekte essentiell.

Kurzüberblick - Planetenbedeutungen

Sonne

Astronomisch

Sie ist im heliozentrischen System das Zentrum und der zur Erde nächste Stern, im geozentrischen System ein Planet wie alle anderen. Die Sonne, die seit Menschengedenken zu den Grundlagen der Zeiteinteilung und -rechnung gehört, bewegt sich mit relativ einfacher Schleifenbildung und sehr regelmäßig in reinen Kreis- bzw. Tagbögen; im Zeitraum eines Jahres durchläuft sie ihre Ekliptik, im Verlaufe von 220.000.000 Jahren bewegt sie sich einmal um den Kern des Milchstraßensystems.

Die Temperatur der Sonnenoberfläche beträgt etwa 5.700 Grad Celsius, die ihres Kerns wird auf zehn bis sechzehn Millionen Grad geschätzt.

Astrologisch

Seit Urzeiten schon hat der Mensch diesen Himmelskörper als Gottheit, als Lebensquell, als Quelle des Lichts und der Kraft verehrt. Die Sonne ist, astrologisch besehen, weder gut noch böse, hat aber auf andere Planeten die verstärkende Wirkung eines Wohltäters.

Ein guter Sonne-Mond-Aspekt zeigt in aller Regel einen ausgeglichenen Menschen; ein weniger günstiger Sonne-Mond-Aspekt führt den Horoskopeigner durch lange Zeiten des Verzichts und der Entbehrungen. Traditionell gesehen steht die Sonne im Horoskop einer Frau für die Männer, die in ihrem Leben eine Rolle spielen; im Horoskop eines Mannes fixiert sie seine berufliche Laufbahn und auch die Art, wie er sein Leben insgesamt gestaltet.

Die Sonne ist - im Gegensatz zur Schulgrammatik ! - in astrologischer Betrachtungsweise immer männlich. Sie symbolisiert männliche, erzeugende Kraft. Grundsätzlich bedingt sie, die das Tierkreiszeichen Löwe regiert, eine stolze, bisweilen aber auch hochmütig wirkende Natur. Ruhm und Ehre werden angestrebt, Pracht und Luxus werden gesucht. In negativer Ausprägung kann das aber auch in blinde Selbstliebe, selbstlobende Geschwätzigkeit oder devote Unterwürfigkeit ausarten. In Korrespondenz steht sie mit den Jahren zwischen zwanzig und dreißig im Leben eines Menschen; mit dem Stoffwechsel, mit dem Blutkreislauf, dem Herz, dem Hirn und dem Augenlicht. Manche Astrologen schreiben der Sonne die Fähigkeit zu, Geldgeschäfte, aber auch Freundschaften günstig zu beeinflussen. (Der Talisman, der mit der Sonne korrespondiert, ist ein in Gold gefaßter Topas.)

Mond

Astronomisch

Im ptolemäischen, geozentrischen System (Erde als Zentrum) ein normaler Planet mit sehr wenigen Schleifenbildungen, so daß die Mondbahn zunächst einmal einfach wirkt. Die vierwöchentlichen Gestalten und Lichtbildungen des Mondes, deren Rhythmus seit Anbeginn der Himmelsforschung zu den Grundlagen des Kalenders gehörte und nach dem sich unser Monat richtet, sind abhängig von der jeweiligen Stellung zur Sonne.

Im heliozentrischen System (Sonne als Zentrum), das die heutige Astronomie benutzt, ist der Mond kein Planet, sondern eben ein Mond, d.h. ein Trabant oder Satellit eines Planeten. Als Himmelskörper steht er der Erde am nächsten und übt eine sehr große Massenanziehung auf sie aus, die Ebbe und Flut verursacht. Das Fehlen von Atmosphäre bewirkt auf der Mondoberfläche einen Temperatur-unterschied von bis zu 280 Grad zwischen Tag und Nacht. Nach innen, zum Kern hin, nimmt die Temperatur rapide (1 Grad pro 60 Zentimeter) zu, so daß auf teilweise radioaktives Material geschlossen wird; eine Ionensphäre existiert.

Die Beschaffenheit der Oberfläche ist geprägt von endogenen, thermischen Abläufen vulkanischer und magmatischer Art, aber auch exogener Prozesse wie Meteoritenkrater. Chemische Untersuchungen von Mondgestein haben aufgezeigt, daß der Mond eine völlig andere Entstehungsgeschichte hat als die Erde - sein Alter wird auf 4,7 Milliarden Jahre geschätzt.

Astrologisch

Astrologisch gesehen ist der Mond als Planet. Die Hindus sind der Überzeugung, der Mond regiere Intellekt und Ratio; die abendländische Mythologie glaubt vielmehr, daß er Gemüt und Leidenschaft beherrsche sowie wesentlichen Einfluß auf den Körper und seine Gesundheit nehme.

Wie dem auch sei, der Mond gilt - anders, als sein grammatisches Geschlecht vermuten läßt - als weiblich. In vielen Mythologien wird er als solcher betrachtet und in vielen Sprachen auch grammatisch so umschrieben: die Mond. Weiterhin steht dieser Planet mit dem Element Wasser in Zusammenhang, regiert die Kindheit, die Verdauung und die Periode der Frau.

Mit Heilkunde und Zauber wurde der Mond schon immer in Verbindung gebracht; neben der Sonne ist er auch das mythenträchtigste aller Gestirne. Auch Liebe und Triebe wurden und werden immer mal wieder im Zusammenhang mit dem Mond genannt, aber auch Phantasie und Rausch. Was noch alles in seinem Zusammenhang gesagt und geschrieben wird, kann der Leser dieser Zeilen am besten daran ersehen, wenn er für eine Minute die Augen schließt und sich zu erinnern versucht, was er in seinem Leben schon alles über den Vollmond und seine Wirkung gehört hat.

(Unter anderem ist das deutsche Wort "Laune" von Luna = Mond abgeleitet. Das englische Wort "lunatic" = Irrer, Wahnsinniger trägt das Wort Luna ja augenscheinlich in sich).

In der astrologischen Terminologie wird der Mond oft als Licht oder auch als Hauptlicht bezeichnet. Von der Bewegung des Mondes durch den Tierkreis hängen das Höher- und Tiefersteigen, die Kulminationshöhe ab. Von Saturn und Mars abgesehen ist der Mond zu allen Planeten freundlich. Er steht in gutem Verhältnis zur Sonne, zu Jupiter, Venus und Merkur. Insgesamt beeinflußt er Essen und Trinken, Kleidung, Reisen, Nachkommenschaft, Heim und Familie. (Perlen, Kristalle und Quarze, in Silber gefaßt, gelten als Talismane des Mondes.)

Merkur

Astronomisch

Innerster Planet im heliozentrischen System, mit stark exzentrischer Umlaufbahn, unter den mit dem Auge sichtbaren Planeten der am schwierigsten zu beobachtende.

Merkur bleibt stets in Sonnennähe und wird fast immer von ihr überstrahlt, so daß er nur bei Morgen- und Abendhimmel und in Europa kaum 18 Stunden am Jahr zu sehen ist. Durch seine stete Sonnennähe kann Merkur auch nicht in z.B. einer Opposition oder einem Trigon zur Sonne stehen; ähnliches gilt für die Venus.

Durchschnittlich alle 116 Tage kehrt die Erscheinung des Merkurs zyklisch wieder; dreimal jährlich und zehn bis vierzehn Tage vor der unteren Konjunktion tritt die wenig ausgeprägte Schleifenbildung auf. Das Innere des Merkur scheint dem der Erde zu gleichen (Eisen und Silikat), die Oberfläche ist ähnlich der des Mondes. Merkur hat ein schwaches Magnetfeld und liegt in einer dünnen Atmosphäre aus Edelgasen.

Astrologisch

Merkur wird in Verbindung gebracht mit Erinnerungsvermögen und Vorstellungsgabe, mit Redekunst und mit analytischem Verstand. Man stelle sich die Einflüsse dieses Planeten so vor, daß sie in gutem Aspekt mit der Sonne den idealen Poeten oder einen romantischen Minnesänger ergeben würden.

Denn Merkur gilt auch als Chamäleon unter den Planeten, er kann eine gute, wandlungsfähige Natur im positiven Sinn bedeuten, aber auch Arglist und Bosheit produzieren; er kann ein perfektes Gehirn beherrschen, gibt ihm aber zugleich die Note eines herzlosen Verstandes - und einen Charakter, der bisweilen zum Opportunismus neigt.

Merkur beherrscht die Jugend, das Nervensystem, die Heilung und die Atmungsorgane, das Reisen, den Materialismus und das Studium/die Forschung. Er bedingt ein starkes und meist visuelles Gedächtnis und lebhafte kreative Phantasie, kombiniert mit intuitiv-instinktiver, um so fesselnderer Rhetorik. Steht er in schlechten Aspekten, so verursacht er Wichtigtuerei und Besserwisserei. In der Magie gilt Merkur als günstiger Planet für magische Unterfangen. Ansonsten verträgt er sich, außer mit Mars, mit allen anderen Planeten. (Achat, Opal und Quecksilber sind die Talismane Merkurs.)

Venus

Astronomisch

Die Venus ist heliozentrisch einer der inneren Planeten und wenn in Konjunktion, dann kaum vierzig Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Ähnlich wie der Merkur hält sie sich immer in relativer Nähe der Sonne und überstrahlt an Helligkeit andere Planeten um ein Vielfaches. Die Venus kann auch als Morgenstern (im Vorderen Orient auch am Taghimmel) mit bloßem Auge gesehen werden.

Die jeweiligen Sternzeiten dauern je etwa neun Monate; die Schleifenbildung ist minimal, die Oberflächenstruktur unbekannt, da die Venus von ihrer Atmosphäre dicht ummantelt ist, die - wahrscheinlich dreischichtig - stark reflektiert. Venus als unterer Planet kann nie in Opposition zur Sonne und somit auch nie um Mitternacht über dem Horizont stehen.

Astrologisch

Die ersten Jahre des Erwachsenenlebens und der urogenitale Trakt sind von der Venus regiert, aber auch die Liebe zur Kunst wie auch sinnliche Freuden und deren Folgen werden als ihren Einflüssen obliegend betrachtet.

Steht Venus in günstigem Aspekt, so verspricht sie Freude am Leben, Glück im Beruf und in der Liebe; steht sie unter ungünstigem Aspekt, so stehen ein zügelloses Leben wie auch Einsamkeit und Bitterkeit nach einer gescheiterten Liebesaffäre bevor.

Die Venus verträgt sich mit Jupiter, Mars und Merkur, der Sonne und dem Mond, aber nicht mit Saturn und Uranus. In Konjunktion mit dem Mond verheißt sie der Frau Glück in ihren Unternehmungen, dem Mann gibt sie einen starken, weiblichen Aspekt wie auch extremstes Hingezogensein zu Frauen, die zur regelrechten Liebessucht ausarten kann.

Die Venus steht in Korrespondenz mit solchen Tieren, die mit der Göttin der Liebe verbunden sind: Tauben und Eisvögel wie auch mythologische Kreaturen wie Satyrne und Faune. In der Magie wird Venus als Dinge der Liebe und des Geschlechts betreffend angerufen. Heute wird sie, weiblich und glückbringend, als Regentin der Sinnesgenüsse, der Kunst, der Annehmlichkeiten wie auch der Mütterlichkeit gedeutet. Talisman der Venus ist der Smaragd oder ein in Kupfer gefaßter Türkis.

Mars

Astronomisch

In etwa zweijährigen Intervallen den Nachthimmel beherrschender Planet, der zur Erde die relativ gesehen, größten Entfernungs- und somit auch die größten Helligkeitsschwankungen aufweist.

Die Bahnbewegungen dieses Planeten gelten als die kompliziertesten. Es wird vermutet, daß es auf dem Mars kein organisches Leben gibt. Seine Oberfläche zeigt eine Morphologie, die sowohl Ähnlichkeiten zu der Erde als auch zu jener der Sonne aufzeigt: ausgetrocknete Flußfelder, Krater, Lavafelder, Vulkane und Sanddünen.

Als marstypische Formation gilt der Vulkan Mons Olympus mit einer Höhe von über 20.000 Metern und einem Durchmesser von mindestens sechshundert Kilometern.

Astrologisch

Mars ist der Planet des Geschlechts, aber auch der Gewalt! (Und Geschlecht und Gewalt können sich leicht vereinigen und alle Formen der Vergewaltigung ergeben.)

So verhält er sich auch zu allen Himmelskörpern negativ, außer zur Venus, dem Planeten der Sinnlichkeit. In gewisser Hinsicht ist der Mars das männliche Gegenstück zur Venus. Traditionell als Malefizplanet, als Übeltäter, gesehen, wird seine Wirkung heute doch etwas positiver gewertet: Mars vermag bisweilen auch ausgleichende, ergänzende Wirkung auszuüben.

Ansonsten bedingt er ein männlich-aggressives Wesen, das einerseits furchtlos, andererseits aber auch anmaßend bis tyrannisch sein kann. So ist Mars unter anderem auch der Herrscher der unkontrollierten und/oder extremen Verhaltensweisen. Weiterhin regiert er: Streit, Konflikte, Feindseligkeiten, Unfälle, Verluste aller Art und gefährliche Reisen.

Steht er in einem positiven/günstigen Aspekt, so verhilft Mars zu Furchtlosigkeit, Unbeugsamkeit und klugem Verhalten; verhält er aber unter einem negativen/ungünstigen Aspekt, so bedingt er verschärfte Aggressivität bis hin zur Lust an der Schlägerei (bei intellektuelleren Typen: Lust an der Verletzung mittels Worten). Insgesamt regiert Mars eine gewaltige Triebsphäre, eine unersättliche Sexualität, die bisweilen zügellose Formen anzunehmen vermag.

Vielleicht ist es nur gut, daß andere Planeten die Eigenschaften, die Mars kontrolliert, teilweise entschärfen. Mars ist der Dominator der Kriege, der Herrscher auch des Feuers und der Klinge. Er leitet Haß, Hoffnungslosigkeit (Depression!) und mordlustige Rachsucht. (Als Entsprechung dazu, daß Mars ein rötlich schimmernder Planet ist, gelten rötliche und rote, in Eisen gefaßte Steine als Talismane des Mars.)

Jupiter

Astronomisch

Dies ist ein alle Sterne in seiner Umgebung überstrahlender, infolge seiner Rotationsgeschwindigkeit stark abgeplatteter Planet mit einem Zyklus der Sichtbarkeit ähnlich dem des Mars und des Saturn. Im heliozentrischen System ist Jupiter ein äußerer Planet und nach der Sonne der massenreichste und größte Körper des Sonnensystems. Sein Äquatordurchmesser beträgt 142700 Kilometer.

Die Oberflächenbeschaffenheit Jupiters ist noch unbekannt; die Atmosphäre besteht aus Wasser, Eis, Ammoniak, Wasserstoff, Helium und Methan. Er verfügt über ein herausragend starkes Magnetfeld, das verantwortlich ist für die nichtthermische Radiostrahlung.

Astrologisch

Als ein Wohltäter und lebensbeherrschender Königsplanet ist Jupiter außer Mars allen Planeten freundlich gesonnen. Er regiert die Reife des Menschen, reguliert den Blutstrom und die Leberfunktion; auf der weniger sympathischen Seite vermag er Geiz und Vergeßlichkeit zu bedingen.

Die unter Jupiter Geborenen haben in aller Regel sowohl zu Menschen als auch zu Tieren und Pflanzen große Zuneigung und ein gutes Verhältnis; sie erfreuen sich aller Prachtentfaltung, sowohl weltlicher als auch geistiger Art. Jupiter wird in Verbindung gebracht mit Ordnung, Reichtum, Luxus, Ruhm, Erfolg und Sicherheit. Unter einem guten Aspekt bedeutet er Glauben und Weisheit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit. Unter einem schlechten Aspekt bringt er Unvorsicht und Unverständnis, Unbesonnenheit und Tyrannei. Mit Jupiter stehen Saphir, Karneol und Amethyst in Verbindung.

Saturn

Astronomisch

Saturn ist ein wenig auffälliger, bläulich-milchig schimmernder Planet (bis zur Entdeckung von Uranus der äußerste und nach Jupiter der größte im heliozentrischen System) mit einem Sichtbarkeitszyklus ähnlich dem von Mars und Jupiter.Der synodische Umlauf wird in einer Zeit von 378 Tagen vollzogen.

Falls sichtbar, ist Saturn an Helligkeit den hellen Fixsternen vergleichbar; er hat einen Äquatordurchmesser von 120.800 Kilometern. Mit Jupiter hat Saturn weiterhin gemeinsam, daß sie beide extrem abgeplättet sind und von allen Planeten die geringste Dichte aufzeigen; auch was die Oberflächenbeschaffenheit und den Planetenkern angeht, sind die beiden beinahe identisch. Der Saturn ist umgeben von einem komplizierten System flacher Kreisringe aus Mikroplanetoiden.

Astrologisch

Im Lauf der Jahrhundert wurde dem Saturn zunehmend nachgesagt, unjugendlich bis jugendfeindlich, machtgierig und herrschsüchtig zu sein; im Mittelalter war man sich gar sicher, es mit dem bei weitem bösesten Planeten zu tun zu haben - vielleicht liegt dies in seiner gigantischen Entfernung von der Erde begründet.

Gegenüber Sonne, Jupiter und Merkur ist der Saturn freundlich gesinnt; mit Mond, Venus und Mars kommt er nicht aus. Der Saturn regiert, was die Entsprechungen betrifft, das Alter, den Knochenbau und die Haut des Menschen. In der Pflanzenwelt herrscht Saturn typischerweise über den Schierling und alle alkaloidhaltigen Nachtschattengewächse, den Mohn und den Fliegenpilz.

Astrologisch wird der Saturn, was die psychologischen Prägungen angeht, die er bedingt, als ein Planet erachtet, der Vorsicht, aber auch Verschlossenheit, Nachdenklichkeit sowie auch Schwermut und Starrköpfigkeit bedingt. Steht er ungünstig, ruft der Saturn auch Enttäuschung, Verlust, Unglück und Einsamkeit hervor. Steht er günstig, so kann er prächtige Phantasie und integre Treue verleihen. Traditionell wird er mit Mineralien und Orten der Ruhe, mit Stätten der Gelehrtheit, aber auch des Okkultismus in Verbindung gebracht.

Auch ansonsten gilt die Magie als stark vom Saturn geprägt: Beim Anrufen von Seelen Verstorbener in spiritistischen Sitzungen und beim Anrühren von prophetistischen Salben beruft man sich auf den Saturn. Der Talisman zum Saturn ist Onyx oder Saphir, gefaßt in Blei.

Uranus

Astronomisch

Dies ist der siebte und einer der der großen Planeten im heliozentrischen System mit einem Schleifenbildungszyklus ähnlich dem von Jupiter und Saturn. Um ein Tierkreiszeichen zu durchlaufen, braucht Uranus, von dessen Bahnschwankungen auf die Existenz des Neptun geschlußfolgert wurde, sieben Jahre.

Die Oberflächenstruktur ist weitgehend unbekannt, ein Ringsystem ist nachgewiesen, jedoch noch nicht weiter erforscht. Im Teleskop als grünlich-bläuliche Scheibe erkennbar, ist der Uranus, seit er bekannt und benannt ist (1781/Herschel), Diskussionsstoff gewesen, nicht nur aus astronomischer, sondern auch aus astrologischer Sicht.

Astrologisch

Die möglichen Bedeutungen/Interpretationen des Uranus, den wir in Büchern des vergangenen Jahrhunderts noch unter dem Namen Herschel finden, sind nicht unumstritten: Damals wie heute wurde/wird er als eher bösartig empfunden und beschrieben, doch sind die Ansichten über seine Eigenschaften und Einflüsse auffallend vage und teilweise widersprüchlich.

Hier und da werden Uranus günstige Einflüsse auf technische Erfindungen und Neuerungen zugeschrieben, dann haben Astrologen berichtet, daß er gerade auf die astrologische Forschung die günstigste aller Wirkungen ausübe, und eine Zeitlang gab es eine Astrologengruppe, die sich "Die Kinder des Uranus" nannte.

Die wissenschaftliche Astrologie nimmt an, daß Uranus eigentlich so gut wie keinen Einfluß auf den einzelnen, das Individuum habe, statt dessen aber Menschengruppen und bestimmte Generationen und Altersstufen regiere. In diesem Zusammenhang wird Uranus mit Exzentrizität und Extremismus, mit Spannungen und Nervosität, mit unerwarteten Plötzlichkeiten und Unruhen, mit Rebellion und Freiheitsdrang, mit Faschismus und Diktaturen, mit Zynismus wie auch mit (Trunk-)Sucht in Korrespondenz gesetzt. Auch nimmt man an, daß seine Wirkung auf Ehen und Liebesbeziehungen schädlich ist.

Neptun

Astronomisch

Nur im Teleskop als bläulich schimmernde Scheibe zu erkennen; viertgrößter Planet, mit einer Schleifenbildung ähnlich Jupiter und Saturn; der achte und vor Pluto der äußerste Planet aus heliozentrischer Sicht. Umgeben von dichter Atmosphäre liegt die Temperatur auf der Oberfläche bei etwa 170 bis 210 Grad unter Null.

Oberflächenstruktur sowie Qualität und Beschaffenheit des Kerns sind weitgehend unbekannt. Zum Durchlaufen eines Tierkreiszeichens braucht Neptun 13,75 Jahre. Nicht nur astronomisch, auch astrologisch gilt er als Zwilling des Uranus.

Astrologisch

Es scheint, als ob Neptun Verwirrung, Zerstreutheit, Konzentrationsunfähigkeit sowie die Übertreibung und bisweilen die Lüge regiere. Auch ansonsten wird er für Sachverhalte wie Unklarheiten, Täuschungen, Hinterlist, Ungewißheit oder Falschheit verantwortlich gemacht; ja sogar mit Gift wird er in direkter Korrespondenz gesehen.

Im Positiven aber regiert er Feingefühl, Verständnis und Voraussicht. Auch fördert er alles Altruistische, wenn auch in der für ihn typischen ausschweifenden und verwirrenden Art und Weise. Neptun dominiert, neben dem Mond, das Wasser sowie alle wäßrigen Elemente und ist Alleinherrscher über das Erdöl.

Da er sich sehr langsam bewegt und 15 Jahre im selben Sternbild stehenbleibt, ist sein Einfluß auf den Einzelnen, auf das Individuum, nicht allzu stark. Um so verheerender seine Wirkung auf die Masse der Menschen. Neptun beeinflußt hin zu allem Magischen, vor allem aber zur schwarzen Magie, zur Hypnose und Mantik. Er schwächt die Seelen, läßt sie fliehen und treibt sie dem Alkohol und den Drogen in die Arme. Er wird für fast alle Zustände des Chaos und der Anarchie (übrigens auch für Sozialismus, Kommunismus und alle Revolutionen) verantwortlich gemacht.

Pluto

Astronomisch

Nur teleskopisch als gelblich verschwimmender Punkt zu erkennender, bislang äußerster Planet des heliozentrischen Systems. Seine Schleifenbildung ähnelt der von Jupiter und Saturn, zum Durchlaufen eines Tierkreiszeichens braucht er 20,75 Jahre.

Pluto, der 1930 wegen der Bahnstörungen von Uranus und Neptun indirekt entdeckt wurde (C. Tombaugh), ist sehr schwer zu studieren, was Kenngrößen und physikalische Eigenschaften betrifft - über Oberflächenbeschaffenheit, Qualität des Kerns und Temperaturen ist so gut wie nichts bekannt, Faktoren wie Erhöhung, Exil, Fall und Geschlecht harren noch der Erforschung, entsprechend sind die astrologischen Zuordnungen recht einheitlich.

Astrologisch

Pluto, die Neuentdeckung, Pluto, der problematische Sonderfall, Pluto, Planet der Rätsel - ja, Pluto gibt der Astrologie harte Nüsse zu knacken. Viel Zeit und Energie fließt seitens moderner Astrologen darein, seinen Einfluß zu beurteilen beziehungsweise sich in einem Urteil über diesen Einfluß einig zu werden. Fest steht wohl nur, daß er tendenziell ungünstig bis unglückbringend und ihm der Skorpion als Zeichen zugeordnet ist. Einig ist man sich wohl auch insofern, als Pluto neben Neptun und Uranus, mit denen er astronomische Gemeinsamkeiten teilt, relativ geringe Wirkung auf den Betroffenen und sein Horoskop ausübt.

So wie die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt ist vom wiederbelebten Interesse am Okkulten, am Magischen, so ist Pluto, gegen Ende der ersten Hälfte des Jahrhunderts entdeckt, der Planet, der das Verborgene regiert. So wie dieses nun zu Ende gehende Jahrhundert geprägt war von Sigmund Freud und seiner Psychoanalyse, so wird Pluto mit Aggressionen und Todestrieb in Verbindung gebracht. So wie unser zwanzigstes Jahrhundert das der sozialen Wenden und wissenschaftlicher, aber auch sozialer Paradigmenwechsel war und ist, so hat man Pluto mit den Qualitäten, die ihm nach und nach zugeschrieben wurden, zum Planeten des Widerstands, des Widerspruchsgeistes und der Revolte, des innovativen Auf- und Umbruchs gemacht.

Zieht man die Schrecken dieses Jahrhunderts in Betracht, dann nimmt es nicht wunder, daß Pluto nicht nur mit Psychologie und Okkultem, sondern auch mit Nazitum und Judenverbrennung, mit Atombombe und Spionage, mit tödlichen Krankheiten wie Aids und mörderischen Giften wie Crack sowie mit drohenden und beginnenden Katastrophen in Korrespondenz gesehen wird. Einige Interpretationen, allerdings nur wenige, geben einem Hoffnungsschimmer Raum: Pluto soll auch der Planet des Neuanfangs sein, der eventuelle Phönix aus der Asche für eine Welt, die immer mal wieder mit der Apokalypse liebäugelt.

Lilith

Auch schwarzer Mond genannt; alte, aber heute noch existierende Vorstellung von der Existenz eines zweiten, unsichtbaren Mondes, der - vor allem, was okkulte Bereiche ausmacht - das irdische Leben beeinflußt.

Die Theorie ist in der Astrologie sehr umstritten, ja, man könnte sagen, daß sich das Lager der Astrologen aufteilt in solche, die an den schwarzen Mond glauben und ihn in ihre Interpretationen miteinbeziehen, und solchen, die das als Aberglaube abtun. Astro Star berechnet Lilith.

Mondknoten

Die Knotenpunkte der Mondbahn, Drachenpunkte genannt aufgrund der zugrunde liegenden Vorstellung, daß Sonnen- und Mondfinsternis dadurch entstehen, daß Sonne und Mond von einem Drachen verschlungen werden; Mondknoten werden in der Astrologie als besonders verstärkend interpretiert.

Die Aspektlehre

Was sind Aspekte ?

Stellen Sie sich eine vom Erdmittelpunkt zu einem Planeten gezogene Linie vor und eine weitere Linie, die mit einem anderen Planeten verbunden ist. Die Erde ist jetzt der Scheitelpunkt eines Winkels, der meßbar ist und als Differenz der Längengrade (in Graden des Tierkreises) ausgedrückt wird, und zwar sowohl in als auch gegen die Richtung des Tierkreises gezählt.

Aspektarten

Opposition

Eine Opposition liegt vor, wenn ein Planet zu einem anderen in einem Winkel von ca. 180 Grad steht. Dies gilt als schwierig bzw. ungünstig.

Konjunktion

Dies betrifft zwei Planeten, die null oder 360 Grad (mit gegebenenfalls acht bis zehn Grad Abweichung) auseinanderliegen, wobei - je nach betroffenen Planeten - die Konjunktion günstig oder ungünstig sein kann.

Sextil

Hier liegen die beiden Planeten ca. 60 oder 300 Grad auseinander.

Quadrat

Hier liegen die beiden Planeten ca. 90 oder 270 Grad auseinander.

Trigon

Hier liegen die beiden Planeten ca 120 oder 240 Grad auseinander.

Nach den Winkelbeziehungen der Aspekte sind auch Entsprechungen zu den Tierkreiszeichen gegeben, wobei die vier Trigonale, die sechs Oppositionen, die drei Vierecke und zwei Sechsecke eine besondere Rolle spielen, das heißt besondere prognostische Qualität haben.

 

Der Ort in der Astrologie

Astronomisch

Sternort oder auch: Ort eines Gestirns; abhängig von der Position des Beobachters.

Astrologisch

Auch Haus bzw. Feld; Begriff für die Zwölfteilung der Ekliptik bzw. des wahren Horizonts wie auch für deren Umsetzung zum astrologischen Prinzip der Orte/Häuser/Spitzen: Zenit und Nadir bzw. die Großkreise durch Nord- und Südpol unterteilen den Grundkreis des wahren Horizonts in zwölf Segmente von je 30 Grad - eben die Orte/Felder.

Der erste Ort beginnt am Schnittpunkt des wahren Horizonts mit dem Himmelsäquator; daraus ergibt sich, daß das Ortesystem stets mit einem bestimmten Erdort und einer bestimmten Zeit einhergeht, was zugleich bedeutet, daß jeder Erdort nur ein einziges ihm zugehöriges Feldersystem hat.

Das Tierkreiszeichensystem befindet sich in permanenter Rotation um die Welt (als hypothetischem Zentrum). Die Zuordnung der Häusergrenzen auf das astrologische System (ekliptikal) erfolgt aufgrund mathematischer Berechnungen, für die verschiedene Tabellen vonnöten sind. Allerdings gibt es mehr als zwanzig, teilweise sehr unterschiedliche Methoden der Umwandlung und Umsetzung; das Ganze wird noch mal erschwert dadurch, daß die Häuserspitzen, die den Anfangspunkt der Zählung darstellen - also grundlegend axiomatisch sind für die Resultate - von verschiedenen Autoren entsprechend unterschiedlich angegeben sind.

Dies gehört zu den Schwächen der modernen praktizierten Astrologie in dem Sinne, daß sie hier wissenschaftlich sehr angreifbar ist: Das eine kann nicht gelten, wenn ein anderes, das ihm völlig entgegengesetzt ist, als gleichwertiges Axiom genommen werden kann.

Die Orte/Häuser/Felder werden in Eck-, Mittel- und Endfelder unterteilt; in den Eckfeldern erlangen die Planeten ihren stärksten, positiven Einfluß, die Mittelfelder zeigen schwächere Einflußkraft und die Endfelder die geringste. Die Felder, durch Meridian und Ost-West-Gerade graphisch in vier Quadrate unterteilt, werden, was ihre Eigenschaften und ihre aktuelle Lage betrifft, nach sogenannten Felder- oder Häusertabellen interpretiert. Hierbei gilt, daß die zwölf Orte/Häuser/Felder Ereignisebenen im Leben und Erleben des Horoskopeigners darstellen. Der Aszendent bestimmt die Spitze des ersten Hauses, - die Himmelstiefe (Imum Coeli), die dess 4. Hauses, - der Deszendent, die des 7. Hauses, - und die Spitze des 10. Hauses stimmt mit der Himmelsmitte (Medium Coeli) überein.

Die Felder und Häusersysteme

Auch Ort bzw. Feld genannt. Bezeichnung für das jeweilige Tierkreiszeichen, das einem Planeten zugeordnet ist; im Haus übt der Planet verstärkte Wirkung aus.

Die Erde dreht sich alle 24 Stunden um ihre eigene Achse. Da aus unserer Sicht die Sterne am Himmel entlangzuziehen scheinen, betrachtet die Astrologie einen Tag als kleine Entsprechung zu einem Jahr und unterteilt die tägliche (scheinbare) Bewegung der Sterne in zwölf Häuser als Entsprechung zu den zwölf Monden/Monaten.

Diese Häuser werden in entgegengesetzter Richtung zur Bewegung der Planeten gezählt, wobei das erste Haus sich am Aszendenten befindet. Während die Häuser konstant bleiben, bewegen sich die Tierkreiszeichen (die Ekliptik wird bisweilen auch mit dem Bild einer Uhr verglichen: die Zeichen bewegen sich ständig wie die Zeiger, die Häuser sind statisch wie das Ziffernblatt).

Kurzüberblick über die Häuser

Das Horoskop wird aufgrund der Geburtszeit in zwölf verschiedene Abschnitte unterteilt, die Häuser oder Felder bzw. Orte genannt werden. Jedes Haus hat seine eigene Bedeutung, da es Erlebnissphären, Haltungen und Lebensweisen entspricht.

Das erste Haus

Ich, allgemeine Charakteranlagen, Willenskraft, Zielbewußtsein und Strebsamkeit, Gestalt, Aussehen, Körper und Körperlichkeit, Wesen, Sitten, Benehmen, persönliches Auftreten, Erscheinung, Vitalität, Agilität, Kondition und Konstitution.

Das zweite Haus

Talente, Neigungen, Möglichkeiten, Begabungen, Erwerbssinn, Eigentum, materieller und ideeller Besitz, wirtschaftliche Verhältnisse und sozialer Stand, Verdienst, Einkommen, Schulden.

Das dritte Haus

Gedankenkraft und -schulung, Erlebensfülle und Bewertungsvermögen, Probleme, Wissensdrang, Beziehungsdrang, Charakter, Schicksal, Verträge, Abmachungen, Vereinbarungen, Erziehung, Reisen.

Das vierte Haus

Geburt und Tod, Eltern, Heimat, Herkunft, Verhältnisse in der Kindheit und der Jugend, Erbgut und Milieu, Verhältnisse und Umstände gegen Lebensende, Familienleben, Heim, Häuslichkeit, Grundstücke und immobiler Besitz.

Das fünfte Haus

Triebe, Impulse, Leidenschaften, Fortpflanzungstrieb und Zeugungskraft, Lebenslust und Daseinsfreude, Kunst- und Kultursinn, Liebesleben und Sexualität, sinnliche Vergnügungen und irdische Freuden, Nachkommenschaft, Beziehungen zu Kindern und Vertretern des anderen Geschlechts, Spekulationen und Wetten, Geselligkeiten und Liebhabereien, Feste und Vergnügungen.

Das sechste Haus

Arbeitsmotivation und -weise, Beschäftigungen und Berufsleben, Erschaffen, Leistung, Lebensbürde und -last, Pflichterfüllungen, Gesundheit, Krankheitsbereitschaft, Konstitution, unangenehme Zufälle und Unfälle.

Das siebte Haus

Umwelt, Teilnahme am sozialen Leben, Partnerschaften, Ehe und Eheleben, Stand und Einfluß in der Öffentlichkeit, Kunstliebe, Popularität und Beliebtheit, Feindschaften und Prozesse.

Das achte Haus

Vergänglichkeit und Tod, Menschen, Dinge, Umstände und Zusammenhänge im Leben des Horoskopeigners, Krankheiten und operative Eingriffe, Trauer, Tod, ungünstige Zufälle und Unfälle, Verluste, Trennungen, Konkurse.

Das neunte Haus

Selbständigkeit, Vernunft, Geistesschulung, Rationalität, Weite, Weltanschauung, Erkenntnisse, Beratung, Auslandsbeziehungen und Reisen, Sport, Politik.

Das zehnte Haus

Öffentlichkeit, Kraft und Leistung, Ruf und Beruf, Titel und Ansehen, Position und Karriere, Einfluß, Macht, Ehre und Würden, Erwerbssinn und Geschäftstüchtigkeit.

Das elfte Haus

Hoffnungen, Wünsche und ihre Erfüllung, Freundschaften und Protektionen.

Das zwölfte Haus

Bereich der inneren Entwicklung kosmischer Fähigkeiten, der Bewußtseinserweiterung, der Tranzendenz, der Ahnungen und Inspirationen.

Astrologische Begriffe

Der Begriff Astrologie

Hier geht es darum, aus der Beobachtung kosmischer Phänomene, vor allem der Planetenbewegungen, eine Analyse und Deutung irdischer Ereignisse abzuleiten.

Der Begriff ist zusammengesetzt aus grch.: Astron = Stern und Logos = Sinn: die Lehre von den vielfach vernetzten, geistig wirkenden, Materie und Leben lenkenden Kräften, die den Gestirnen innewohnen. Astrologie ist einer der ersten wissenschaftlich orientierten Versuche der Menschheit in dem Sinne, daß es darum geht, aufgrund der Beobachtung von Gesetzmäßigkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschieden, aufgrund von Gestirnenumläufen und ausgemachten Zyklen, von definierten Regeln des astronomischen Auf- und des Untergangs der Himmelsobjekte Antworten auf Fragen zu finden.

Diese Beobachtungen und Interpretationen sind uralt, da alle alten Kulturen sie mit Ernsthaftigkeit betrieben haben, was auch darin begründet liegt, daß die Betrachtung des Himmels in einem vorrangig mythisch aufgebauten Weltbild unerläßlich ist. Zu den Axiomen, den Grundvoraussetzungen der Astrologie, gehört die Vorstellung, daß sich die Zeit im Raum als qualitativ verschieden und veränderlich darstellt und es somit sinnvoll ist, zu berechnen, wann sie wo von welcher Qualität sein wird.

Ein weiteres Axiom ist die Vorstellung von der universalen Verwandtschaft, der Glaube nämlich, daß es zwischen Dingen und Objekten unterschiedlichster Kategorien Verwandtschaften und Entsprechungen, Relationen und Analogien gibt, welche Gesetzmäßigkeiten unterliegen, die beobachtbar, analysierbar und somit auch im voraus zu berechnen sind. Dieses Mikro-Makro-Kosmos-Denken setzt voraus, daß alle irdischen Dinge und Geschehensabläufe auf zunächst unsichtbare Art und Weise von den himmlischen Zeichen bestimmt werden, was freilich ein hohes Maß an deterministischem Glauben voraussetzt. Die genannten Axiome sind allen Astrologien aller Zeiten und Kulturen gemeinsam, die konkreten Interpretationen der Entsprechungen und der zeitlichen Qualitäten sind je nach Zeit und kulturellem Hintergrund extrem unterschiedlich.

Chaldäische Astrologie

Dieses Frühstadium astrologischer Lehren geht auf die Astrallehren der Sumerer und Babylonier zurück (fünftes und sechstes Jahrhundert v. Chr.). Die chaldäische Astrologie war eine einfache Tierkreisastrologie, die zeitlich noch vor der Horoskopastrologie liegt.

Obschon sie selbst im Laufe der Zeit zu oberflächlicher Wahrsagerei verkam, bildete die chaldäische Astrologie den Boden für die hellenistische: Es heißt, der griechische Mathematiker Pythagoras war ein Schüler der in der Kunst der Magie bewanderten Chaldäer und er habe seinem Volk die Kunde von der Astrallehre gebracht.

Chinesische Astrologie

Die chinesische Astrologie ist eine auf babylonisch-hellenistische und ägyptische Traditionen zurückgehende, mit Symbolik und Vorstellungen taoistischer Herkunft angereicherte Astrologie, deren wesentlicher Unterschied zur westlichen Astrologie darin liegt, daß ihre zwölf Tierkreiszeichen einem Mondjahr gehorchen, dessen Monate Tierbezeichnungen tragen.

Durch den Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr steht in der chinesischen Astrologie je ein Jahr (Zyklusjahr) unter der Herrschaft eines der zwölf Zeichen; außer dem Zyklusjahr spielen die fünf Elemente und das Prinzip Yin und Yang eine wesentliche Rolle, was Symbolik und Interpretation betreffen.

Esoterische Astrologie

Dies ist das Gegenteil von praktischer bzw. prognostischer Astrologie; diffuser Begriff für verschiedene Techniken intuitiver, instinktiver und meditativer Astrologie als Innenschau, als Verstehen von Zusammenhängen.

Indische Astrologie

Die indische ist eine der hellenistischen Astrologie nahestehende Form, die auf der Vorstellung von Offenbarungen der Götter basiert und mittels Vorhersage-methoden, die das Kastensystem, aber auch die Lehre von der Seelenwanderung sowie die Lehre von den Elementen gleichermaßen mitreflektieren, die Zukunft aus der Gegenwart und der Vergangenheit prognostiziert.

Mit Hilfe von 27 Stationen des Mondes und einem komplexen dreiteiligen Planetenkombinationssystem sowie imaginären Planeten werden allgemeine, stundenastrologische und iatromathematische Prognosen für die (teilweise noch nach dem Dekansystem unterteilten) Tierkreise formuliert.

Bedeutende Positionen nehmen die Heiratsastrologie, also die Errechnung der günstigsten Stunde für beide Partner, die Karmabefragung und das Todesstundenhoroskop ein.

Die indische Astrologie ist keineswegs Jahrtausende alt, wie vermutet werden könnte, sondern wurde relativ spät von den Griechen übernommen und im Laufe der Zeit vielfach und tiefgehend von der arabischen Astrologie beeinflußt.

Individuelle Astrologie

Dieses astrologische Teilgebiet teilt sich in Geburts- und Stundenastrologie auf und bezieht neuerdings zunehmend psychoanalytische Erkenntnisse mit ein.

Islamische Astrologie

Sie entwickelte sich ab etwa dem neunten Jahrhundert n. Chr. und war/ist im wesentlichen eine islamisch mythisierte Kompilation dreier verschiedener astrologischer Strömungen, nämlich der hellenistischen und indischen einerseits und der altpersischen bzw. sassanidischen andererseits.

Die Rolle der Astrologie in der islamischen Welt war herausragend, groß ist auch entsprechend die Zahl islamischer Astronomen und Astrologen. Insbesondere wurde die Stundenastrologie betrieben und in diesem Zusammenhang die Lehre von den Aspekten erweitert.

Allerdings stand die islamische Astrologie kaum hundert Jahre in Blüte - sehr bald schon rutschte sie in vulgäre Formen der Geomantie ab, in den Verkauf aller möglichen Steine als Talismane und unkontrolliertes Hypothetisieren über die Zukunft und den Lauf der Welt.

Jüdische Astrologie

Sie war zunächst mit der chaldäischen nahezu identisch. Später - im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. und mit der Zerstreuung der Juden über die unterschiedlichsten Gegenden der Welt - teilte sie sich in zwei Strömungen auf: Die eine, in der arabischen Welt angesiedelte, war eine verfeinerte Form der arabischen Astrologie, die andere entwickelte sich im damals von Arabern beherrschten spanischen Raum und trug stark kabbalistische Züge.

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, daß verschiedene Geschichtswissenschaftler einen eventuellen Zusammenhang zwischen den zwölf Tierkreiszeichen und den zwölf Stämmen Israels diskutiert haben, der nicht unwahrscheinlich ist, da beispielsweise die Tierkreiszeichen in der Kunst und der Mythologie der Juden einen seit jeher festen und respektierten Platz innehaben.

Kabbalistische Astrologie

Im engeren Sinn bezeichnet dieser Begriff die Anreicherung der astrologischen Erkenntnisse durch kabbalistische Methoden durch jene Juden, die sich ab dem zweiten Jahrhundert nach Christi Geburt im spanischen Raum aufhielten.

Die Techniken der kabbalistischen Astrologie, ein Horoskop zu erstellen, basieren auf einem System von Entsprechungen zwischen den zehn Namen Gottes und den zehn Himmelssphären, den drei Elementen und den sieben Planeten. Besonders in Sachen Buchstabenmagie und Numerologie begibt sich die kabbalistische Astrologie immer wieder auf magische Pfade.

Magische Astrologie

Dieses astrologisches Teilgebiet beschäftigt sich mit der Anrufung/Beschwörung der Astralgeister (inkl. der Herstellung von Talismanen und Zaubertränken).

Mundane Astrologie

Die mundane (wörtlich: weltbezogene) Astrologie ist ein astrologisches Teilgebiet, in dem Prognosen über politische und soziale Entwicklungen von Ländern und Gegenden erstellt werden.

Operative Astrologie

Dies ist ein Oberbegriff für magische und medizinische Astrologie im Rahmen der Mikro-Makro-Kosmos-Theorie.

Präkolumbianische Astrologie

In der Zeit vor Chr. Kolumbus pflegten die Maya-Indianer Mittelamerikas ihre eigene, sehr ausgetüftelte Variante der Astrologie: 20 Monate zu je 13 Tagen ergaben ein Jahr von 260 Tagen, ein Rahmen für die Tierkreiszeichen, die zu Zwecken sowohl der Geburts- als auch der Fragenastrologie benutzt wurden.

Praktische Astrologie

Dies ist der Einsatz astrologischer Mittel zum Zwecke der Lebenshilfe.

Psychoanalytische Astrologie

Die Lehre von Sigmund Freud wird hierbei in die Horoskopdeutung mit einbezogen, indem die Gesamtheit der psychischen Kräfte auf den Mond und auf Neptun zurückgeführt wird, wobei das Ich als von dem Aszendenten und vom Merkur, das Über-Ich als von der Sonne und vom Saturn und das Es als von Saturn, Pluto und Mars beherrscht betrachtet werden.

Revidierte Astrologie

Dies ist ein junger, auf Thomas Ring zurückzuführender, astrologischer Zweig, der versucht, die Essenz der traditionellen Astrologie mit psycho-wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vereinen.

Sassanidische Astrologie

auch altpersische Astrologie; Begriff für die spezifische Weiterentwicklung, welche die persische Astrologie ihrer Zeit unter der Herrschaft der Sassaniden (225-642 n. Chr.) erfuhr: Sie verschmolz hellenistische und indische Traditionen mit den Erkenntnissen der Babylonier und sah ihre wichtigste Aufgabe in der astrologischen Geschichtsschreibung, nämlich dem Erstellen von Chroniken sowohl vergangener als auch noch kommender Zeiten auf der Grundlage von sehr weitentwickelten Geburtshoroskopinterpretationen und Techniken der Fragenastrologie. Die sassanidische Astrologie war zu Zeiten des großen Propheten Zarathustra führend, rutschte aber mit der zunehmenden Islamisierung des persischen Reiches ab ins marktschreierische Verkünden spektakulärer Hypothesen über die Zukunft. Später bildete die sassanidische Astrologie die Grundlage der islamischen Astrologie.

Symbolistische Astrologie

Dieser moderne Zweig der Astrologie beschäftigt sich in Anlehnung an die Lehre Carl Gustav Jungs mit dem synchronistischen Prinzip wie auch mit Symbolen und Archetypen, also mit Inhalten der kollektiven Psyche (siehe auch Astrologie, psychoanalytische).

Die klassische - oder besser: die alte - Astrologie birgt vielerlei Anschauungen, Vorstellungen und Thesen, die unserem heutigen Weltbild nicht mehr ganz entsprechen; wohl aber bewährten und bewähren sich einige auf Erfahrung beruhende Regeln und Erkenntnisse. Und doch: So wie sich die vielen unterschiedlichen Weltbilder der Menschheit gewandelt haben, so wandeln sich auch hier die Blickpunkte und Auslegungen alter astrologischer Regeln. Zudem sind in den vergangenen Jahrzehnten einige Planeten neu entdeckt worden, was auch einige Änderungen mit sich bringt.

Heute ist Astrologie weit davon entfernt, Sternendeuterei zu sein. Vielmehr geht sie von der Verbundenheit allen irdischen Lebens mit dem gesamten Universum aus - und bewegt sich entsprechend zwischen Individualastrologie und Kosmobiologie und Kosmopsychologie. Nicht mehr das spekulative Moment der Schicksalsdeutung ist das Leitmotiv; vielmehr geht es um empirische, also auf Erfahrungswerte gestützte Erforschung dessen, was insgesamt auf eine Lehre von Konstitutionstypen hinausläuft, und zwar unter Berücksichtigung möglichst aller denkbaren Aspekte und Einflüsse.

In gewisser Weise ist die Astrologie heute weniger die versponnene Schwester der Astronomie, sondern eher die phantasievoll-intuitive Schwester der Psychologie: Wie teilweise bei der modernen Psychologie geht es auch hier um das Erfassen von Menschentypen auf einem Boden aus kosmischer Biopsychologie. So ist wohl auch der vielzitierte Ausspruch von C. G. Jung zu verstehen: "Die heutige Astrologie klopft vernehmlich an die Tore der Universitäten".

 

 

Deutungen

Astrologische Häuser und Aszendenten

Neben dem Tierkreis stellen die zwölf Häuser das zweite große Interpretationssystem astrologischer Welterfassung dar. Mit der Aussage der Häuser sind gegenüber der Aussage der Tierkreiszeichen wesentlich feinere Unterscheidungsmöglichkeiten vorhanden.

Autor Howard Sasportas

Verlag Knaur

Partnerschaftsastrologie

Was Horoskope über Beziehungen zu Mitmenschen aussagen.. Das Buch kann entscheidend dazu beitragen, den emotionalen und geistigen Hintergrund einer Beziehung zu erhellen.

Autor Lois Haines Sargent

Verlag Knaur

Randgebiete

Astrologie und Psychosomatik

Horoskopkonstellationen aus astrologischer Sicht. Erstmals wird hier eine praktikable Verbindung zwischen astro-medizinischer Diagnostik und Therapie aufgezeigt. Die Inhalte des Buchs sind im wesentlichen in der vom Hersteller zu beziehenden Gesundheitsanalyse enthalten.

Autor Michael Roscher

Verlag Knaur

Gesichtsdeutung und Astrologie

Dieses Buch ist sowohl eine Einführung in die Astrologie als auch in die Physiognomie (Gesichtsdeutung), denn wir tragen alle, ohne es zu wissen, unser Horoskop im Gesicht.

Autor Thomas Schäfer

Verlag Knaur

Kleiner astrolog. Erziehungsberater

Ein Buch für Eltern, die ganz praktische Anregungen für Erziehung suchen, denn jedes Kind besitzt seine eigenständige Persönlichkeit und entwickelt sein persönliches Schicksal.

Autorin Sine Schindler

Verlag Knaur

Astro Karten

Ein praktischer, spielerischer Weg zur Horoskopdeutung. Das Buch enthält 38 Farbkarten mit den Tierkreiszeichen, Planeten, Häusern und Aspekten.

Autorin Satya Singh

Verlag Knaur

 

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