Sven Hannawald Interview
|
Berlin Online 10-2-02 berlinonline.de
Sven Hannawald: �Ich wei� Silber zu sch�tzen�Frage: �Haben sie damit gerechnet, dass Simon Ammann sie auf der Normalschanze schl�gt? Hannawald: �Auf keinen Fall. Sicherlich war das eine �berraschung, auch wenn er mit Platz zwei beim Weltcup in Predazzo gezeigt hat, dass er gut springen kann. Heute hat er es verstanden, trotz des Trubels seine besten Spr�nge zu zeigen, von daher hat er verdient gewonnen. Ich habe es ihm wirklich geg�nnt. Simon ist ein lockerer Typ, von daher kann gar kein Neid aufkommen.� Frage: Sind sie nach ihrem historischen Triumph bei der Vierschanzentournee entt�uscht, nur Silber gewonnen zu haben? Hannawald: �Nein, auf keinen Fall. Bei Olympia und Weltmeisterschaft z�hlen nur Medaillen, die Farbe ist egal. Andere Sportler haben es auch verdient, von daher wei� ich Silber zu sch�tzen.� Frage: �Wenn es schon auf der eigentlich ungeliebten Schanze so gut l�uft, was ist dann auf der Gro�schanze am Mittwoch drin? Hannawald: �Auch wenn jetzt viele damit rechnen, dass ich nun auf der Gro�schanze automatisch Gold hole: Das ist ziemlich falsch. Es sind so viele am Start, die auch gut springen. Ich versuche einfach, in Ruhe mein Zeug zu machen.� Frage: �Sie zeigen seit Ende Dezember Topp-Leistungen. Hatten sie in den vorolympischen Trainingslagern auch ihre Tiefpunkte? Hannawald: �Es waren viele Tage dabei, wo ich in meinen K�rper hereinh�rte und froh war, keinen Wettkampf zu haben. Da war ich neben der Spur, ich bin keine Maschine. Es gibt immer Tage, wo man sich schlechter f�hlt.� Frage: �Wie sehen mit 27 Jahren ihre weiteren Pl�ne aus? Hannawald: �Ich f�hle mich zur Zeit wirklich gut. Ich will es so lange wie m�glich genie�en. Sicherlich wird es nicht immer so weiter gehen, aber wenn es k�rperlich klappt, sind sicherlich die n�chsten Olympischen Spiele das Ziel. Ich w�sste auch gar nicht, was ich nach dem Sport machen soll.� Marc Zeilhofer, dpa� dpa-online |
| Home | Interviews | Wallpapers |