Sven Hannawald Interview
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Bild.de Sport 24.02.2002
Das gro�e Doppel-InterviewAnni trifft Hanni
Unser gr��ter Olympia-Stolz endlich vereint. BamS traf Deutschlands Olympia-Traumpaar zum exklusiven Doppel-Interview in Salt Lake City. Treffpunkt ist das Restaurant „Christopher's“. Anni streichelt ihr 1500-Meter-Gold. Hanni: „Jetzt hast du auch dein Baby.“ BamS: Wie lange kennen Sie sich schon? Anni: „Seit dem Club der Besten ‘98 in Griechenland. Die Skispringer waren die Champs beim Beachvolleyball.“ Hanni: „Wir haben die Ruderer planiert, obwohl auf unserer Seite nur Schatten war, wenn die Riesen am Netz standen.“ Beide bestellen Fettucini Melanzine. Hanni: „Mit viel Popeye-Spinat.“ Sie trinkt Orangensaft, er Leitungswasser. BamS: Wie wird dieser Olympiasieg Ihr Leben ver�ndern? Anni: „Gest�rkte Nackenmuskeln! So eine Medaille ist schon ziemlich schwer, wenn sie um den Hals h�ngt. Und wir haben ein St�ck Unsterblichkeit erworben.“ Hanni: „Weltmeister gibt es viele, Olympiasieger nur wenige.“ BamS: Welche Erfahrungen nehmen Sie mit? Anni: „Sch�n war, dass ich den Rapper Coolio im Dorf getroffen habe. Ich habe auch wieder viel gelernt. Ich konnte aussortieren, auf wen ich mich nicht verlassen kann, wenn es hart auf hart kommt.“ Hanni: „Wobei es meistens schief geht, wenn man mit Wut im Bauch in den Wettkampf geht.“ Anni l�sst ihre linke Hand durch die Luft sausen: „Zischschsch – mich hat der Zorn schneller gemacht.“ BamS: Bei Annis Goldlauf �ber 1500 Meter waren Sie mit Deutschland-Fahne auf der Trib�ne... Hanni: „Mein erstes Live-Rennen. Ich habe sie angefeuert, weil sie nach dem ganzen Wirbel ja total unter Druck stand. Ich wei� wie das ist, wenn alle eigentlich drei Gold-Medaillen erwarten. Nachdem ich es auf der Gro�schanze mit dem Sturz vergeigt hatte, war ich auch niedergeschlagen.“ Anni lacht: „Aber ihr habt bei den Skispringern keinen Zicken-Zoff!“ Hanni: „Gott sei Dank nicht! Tauschen m�chte ich mit Anni wirklich nicht. Wenn ich sehe, wie fertig sie nach dem Rennen war. Unm�glich finde ich, dass sie als Eis-Luder bezeichnet wurde. Sie hat doch gewaltige Erfolge vorzuweisen.“ BamS: Reizt Sie das Skispringen, Anni? Anni: „Ich h�pfe zwar beim Skifahren �ber ein paar Buckel – allerdings nur mit einem Gl�hwein intus. Wenn ich mir vorstelle, oben auf der Schanze zu stehen, dann im Schuss da runter, ohne bremsen zu k�nnen, neee...“ BamS: H�tten Sie denn gerne eine Groupie-Szene wie die Skispringer? Anni: „Also, auf ein Plakat wie ‘Anni, ich will ein Kind von dir’ kann ich gut verzichten.“ BamS: K�nnen Sie verstehen, dass die M�dchen auf Hanni stehen? Anni: „Klar, er sieht doch gut aus, hat ein h�bsches Gesicht. Eine Freundin von mir war auch ganz wuschig, als sie ihn das erste Mal getroffen hat.“ BamS: Hanni, wie gefallen Ihnen Annis erotische Fotos? Hanni: „Ich finde es interessant, dass sie nicht alles zeigt. Da geht doch sonst der Reiz verloren. Ich werde meine Fans allerdings nicht mal mit einem Unterhosen-Shooting verw�hnen.“ BamS: Und T�towierungen? Anni: „Hanni, sag jetzt nichts Falsches!“ Sie hat ja ein keltisches Flammenmotiv auf dem Bauch. Hanni: „Finde ich sexy, wenn sie nicht zu gro� sind.“ BamS: Wie wird das im Alter aussehen, Anni? Ihr Spa�-Konter sitzt: „Man braucht halt so gro�e Falten, dass die T�towierung verschluckt wird.“ BamS: Hanni gilt als Muffin-Backexperte. K�nnen Sie kochen, Anni? Anni: „Sicher, das komplette bayerische Programm. Apfelstrudel, Kaiserschmarrn, Semmelkn�del – alles nach Hausrezepten meiner Oma. Nur aufs Abwaschen habe ich keinen Bock. Das kommt alles in den Geschirrsp�ler.“ Hanni: „Ich habe zwei Geschirrsp�ler: Rechte Hand und linke Hand...“ BamS: Worauf freuen Sie sich nach Ihrer R�ckkehr am meisten? Anni: „Auf ein hei�es Bad in meiner Acryl-Eckwanne. Denn im Olympischen Dorf haben wir nur zwei Duschen in unserem Achter-Appartment. Ganz viel Schaum, Telefon nebendran und dann so lange baden, bis die Haut runzlig wird.“ Hanni: „Ich freu mich darauf, mal wieder ohne Sicherheits-Check zum B�cker gehen zu k�nnen. Und im Auto die Beschleunigung zu sp�ren. Die Automatik-Karren hier sind ja eher tr�ge.“ Hanni & Anni. Falls Sie beim Lesen dieses Interviews gedacht haben, dass die Beiden doch eigentlich ganz gut zusammen passen w�rden – sorry, da bahnt sich nichts an. Aber sie wollen sich wiedersehen. Anni: „Bei n�chster Gelegenheit komme ich an die Schanze.“
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