Oberon und seine Kinder

Daten aus der alten Mythologie und Informationen aus der Serie.

Avalon ( Walisisch: "Insel der Äpfel·) befindet sich inmitten eines Großen Sees, welcher in einer Dimension außerhalb unserer Welt und zeit existiert. Durch einen Zauberspruch kann man die Magie, die sich überall befindet, anleiten, ein Tor auf jedem Wasser dieses Universums zu öffnen um nach Avalon zu gelangen. Durch die magischen Nebel der Zeit und des Vergessens schreitet man, um an die Tore Avalons zu gelangen. Die Insel liegt fern jedem Wetter, so stürmt es nie, regnet es nie und schneit nie. Einzig ein sanfter Regenschauer fährt nachts über die friedliche Landschaft dieser herrlichen Insel. Ein einziges Gebäude befindet sich auf Avalon: das Kloster Glastonbury.

Lord Oberon und Lady Titania

Lord Oberon ist der unumstrittenen Herrscher über Avalon und die III. Rasse. Seine Frau Titania ist nicht minder mächtiger und angesehener als Oberon selbst, ihm dennoch aber untergeben. Aufgrund der Scheidung durch Titania an ihren Gatten hatte dieser seine Untertanen für 1000 Jahre unter die Menschen gesandt, um unter ihnen als solche zu leben. In dieser Zeit manifestierten sich viele seiner untergebenen in die Menschliche Mythologie ein. Nach dem Millennium, welches für einige eine lange Zeit der Qual, für den anderen eine Freude war, kehrte Titania zu ihm zurück, um wieder seine Gemahlin zu werden -obwohl sie, wie so viele, sich ein Leben auf der Erde geschaffen hatte -in dem fall als Mutter von Fox, der Gemahlin Xanatos´. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Gatten die Menschen schätzen, aber auch lieben gelernt. Lord Oberon war nicht so glücklich mit seinem Exil bei den Menschen, denn er sah, was sie waren: Eine kriegerische, selbstgerechte Rasse voller Vorurteile und nur auf sich selbst und ihre Vorteile bedacht. Dies forderte den Preis, dass Oberon die Menschen und andere irdische Wesen mit wenig Respekt und keinerlei Achtung entgegen tritt.

Doch er einigt sich mit den Gargoyles auf Avalon und lebt mit ihnen im Einklang, nicht ohne hinzutun seiner Gefährtin Titania, die in ihrer Güte den Gargoyles heimlich geholfen hat. Auch als Oberon seinen Enkel zu sich hohlen wollte, welchen Titania anfangs auf Avalon lehren sollte, weckt das erneute Zusammentreffen mit ihrer Tochter (Fox) alte Gefühle und besinnt sich eines anderen. Als sie dann erkennt, dass Fox über magische Fähigkeiten verfügt, überredet sie  ihren Gemahl, von diesem Plan abzusehen und kehrt ohne ihn nach Avalon zurück.

Oberon ist übrigens auch das mächtigste Wesen der irdischen Mythologie, die strotzende Kraft seiner Kinder verblasst im Gegensatz zu seiner Macht.

 

 

Odin

Odin ist der – heute auch im deutschen und englischen Sprachraum meistverbreitete – nordische Name des Gottes, der auf altdeutsch Wodan und auf altenglisch Voden heißt. Sein Name kommt vom Wort woð, wörtlich "Wut", das aber ursprünglich allgemein einen Zustand geistig-seelischer Erregung, Energiegeladenheit, Begeisterung und Ekstase bezeichnete, im Besonderen aber den Zustand höheren Bewusstseins, den der Schamane und Seher (lat. vates) für seine Aufgaben braucht. Odin ist der Gott der geistigen Kräfte, des Wissens und der Weisheit. Er ist Magier, Seher, Heiler, Dichter und Entdecker der Runen. Er zeigt sich in der Kraft von Wind und Sturm, im Rauschen der Wälder und allem, was geheimnisvoll mächtig ist. Er heißt Allvater (nord. Alföður), weil er der Vater der Götter und unser mythischer Urahn und Stammesgott ist, dessen Wesen wir eng verwandt sind. Er kennt das Schicksal der Menschen. Daher ist er auch der Gott des Todes, der unser aller Schicksal ist, der Führer der Totengeister und der Beherrscher des Krieges.

Durch seine geistige Überlegenheit als Schamane oder Druide ist Odin der höchste Gott und heißt auch "der Hohe" (Hár) oder einfach "der Ase" (hinn Áss). In seiner Souveränität ist er Geist, Wille und Weihe. Deshalb verehrten ihn unsere Vorfahren auch als Dreiheit – Odin, Vili und . Andere Namen sind Odin, Hönir und Lodur. Die Dreiheit ist eine druidische Vision, die Einheit und Vielfalt einer Gottheit zugleich erhellt.

Und dennoch ist Odin nur eines von Oberons Kindern, hatte sich jedoch so in der menschlichen Mythologie eingebunden, dass er aus jener nicht mehr wegzudenken ist.

Puck

Puck, ein Landgeist, ist der direkte Diener Oberons, und muss seinen Wünschen und Befehlen gehorchen, wann immer Oberon dies passt. Um dieses triste Leben zu ertragen ist Puck zu einen schabernacktreibendes Wesen geworden. Puck trägt normalerweise ein enganliegendes grünes Gewand, er ist im allgemeinen allen Pflanzen und Wesen der Felder und Wälder wohlgesonnen, hat aber keine Interessen an Zucht oder Haustieren, er zieht Füchse, Eichhörnchen und andere Wildtiere diesen vor.

Puck spielt den Menschen gerne Streiche und führt auch Wanderer in die Irre, wenn sie auf unbekannten Pfaden pilgern. Normalerweise sind seine Scherze recht harmlos, aber er kann sich sehr bösartig für junge Mädchen rächen, deren Liebhaber sie hörnen. Jünglinge, die Mädchen betrügen straft er mit einem völligen Abschlaffen ihrer vitalsten Organe.

Das Dienerdasein missfällt diesem Landgeist, und in der Rolle als Owen Burnett in Diensten des Phantasievollen Xanatos fühlt er sich wohl. Um diesem Status zu erhalten greift er seinen Herrscher Oberon an, und verbaut sich damit die Chance, jemals wieder nach Avalon zurückkehren zu können.

Wired Sisters

Luna ,Selene und Phoebe, auch die Liebesgöttinnen genannt und seit Jahrhunderten in der Mythologie verankert

Ihre Aufgabe: Beschützer Avalons und seiner Magie. Sie sind nicht weniger mächtig als die anderen Kinder Oberons, aber dennoch nur seine Bediensteten zum Erfüllen aller Aufgaben. Gemeinsam sind sie stärker als ein einzelnes Kind Oberons, und somit eine mächtige Einheit.

Als der Magus sie damals besiegte, um auf Avalon zu gelangen, wurden sie sich ihrer Pflichten, Avalon zu schützen stärker bewusst. Verbanden sich mit dem Hexenmeister, der sie von einem Fluch befreite und arbeiteten fortan mit ihm, um die Menschen zu strafen, die sie so gedemütigt haben.

Dabei mischten sie sich, wieder den Geboten Oberons, in den Schicksalen der Menschen ein und sammelten die Gegenstände, die der Hexenmeister für seinen Rachefeldzug gegen Goliath und seinem Clan brauchte.

Die Schwestern sind, trotz ihres unterschiedlichen Aussehens, Drillinge.

Anubis

Anubis ist der Gott der Toten und der Mumifizierung. Er wachte über die Werkstätten der Balsamierer. In Hundegestalt (und nicht als Schakal, wie nur zu oft angenommen) thront er auf den Kanopenkästen (aus Holz oder Stein) und schützt ihren Inhalt: Die Kanopenkrüge mit den Eingeweiden der Toten.

Nach einer späteren Version des Osiris-Mythos ist Anubis der Sohn von Osiris und seiner Schwester Nephtys. Anubis erscheint als schwarzer Hund in Menschengestalt.

Im von den Menschen erfundenen Osiris-Mythos wird Anubis von der Göttin Isis gerufen, um den Körper des von seinem Bruder Seth zerstückelten Osiris wieder zusammenzusetzen. Dazu mumifiziert er den Leichnam. Osiris profitiert als erster von Anubis Fähigkeiten. Und so hilft Anubis auch den Sterblichen, angefangen bei den Pharaonen. Königin Hatschepsut ließ ihm in seinem Tempel in Deir el-Bahari eine prächtige Kapelle einrichten. Seine Aufgabe war es auch, die frisch Verstorbenen zu Osiris, dem Gott der Unterwelt zu geleiten. Im Totengericht des Osiris wird das Herz des Toten gegen die Feder der Gerechtigkeit aufgewogen, um zu sehen, ob dieser dem Leben nach dem Tode auch würdig war.

Nichtsdestotrotz ist Anubis ein Kind Oberons.

Er ist in der Tat ein Gott des Todes, und verfügt dabei über eine gefährliche Macht, die er nur mit seinem Wissen und seinem Verantwortungsgefühl richtig einsetzen kann. Hält man ihn gefangen, so kann kein Mensch mehr sterben. Seine Eigenschaften sind schützend und gerechtigkeitsliebend. Anubis hat die Macht, Tote wiederzubeleben, jedoch darf er es nicht tun, denn verlorene Energie darf und kann nicht wieder hergestellt werden.

Anansi

Anansi, der Spinnendämon ist ein trickreicher Gott, der dem westafrikanischen Mythos zufolge selbst in ausweglos scheinenden Situationen niemals die Hoffnung aufgibt. Er ist bekannt als "Trickser", listiger Schwindler, Betrüger, Pfiffikus, Tausendsassa.

Es heißt von ihm, er habe auf Geheiß des Großen Himmelsgeistes die ganze Welt gesponnen, und außerdem heißt es, er war ein Gestaltwandler. Dann wurde er ein Vermittler zwischen dem Himmelsgeist und den Menschen, die von ihm lernten, wie man Korn in einem Mörser zerstampft, Feuer macht und Geschichten erzählt... Die besten Freunde Anansis sind Loplop, der Vogelkönig. Dazu kommen noch Hundekönigin Kataris, Katzenkönig Tibault und Fliegenherrscher Bub. Zusammen sind sie eigentlich ein Team, ebenfalls alles Kinder Oberons und haben natürlich nichts mit der Erschaffung der Welt zu tun.

Aber auch Anansi hatte sich in die Glaubenswelt der Menschen verankert und wurde so als Gott angesehen.

Urgroßmutter

Donnervogel

Ein zentrales und wichtiges Übernatürliches Wesen ist der "Thunderbird" (Donnervogel). Diese Legende begab sich in der "Vorzeit", als ein Wal so riesig wie ein Berg die Ozeane bewohnte. Er hatte einen ausgesprochen großen Appetit und jedes Mal wenn er hungrig war kamen große Stürme auf. Die Meere waren leer und ohne Leben, die Lachse kamen nicht zu den Flüssen und die Menschen begannen zu hungern. Einer der mächtigen Häuptlinge erkletterte eine Klippe um das Meer übersehen zu können und flehte den Wal an, einen anderen Lebensraum zu finden. Der Wal jedoch ignorierte ihn. Dieser stillte weiterhin seinen Hunger, deshalb gab es bald nichts mehr zu Essen für die Menschen, die dort lebten. Letztlich wurden Rituale vorgenommen um eine höhere Kraft anzuziehen und der "Thunderbird" zeigte sich und vereinbarte einen Packt. Für seine Hilfe wird er in alle Ewigkeit in der Mythologie der kanadischen Indianer aufgenommen.

Der Thunderbird flog in die Meeresbucht, wo sich der Wal aufhielt und fischte ihn aus den wogenden Wassern. Einige sagen, "der Donnervogel hat den Wal aufgefressen" und andere behaupten, das der "Thunderbird" den Wal fallen gelassen hat und er zu einem Berg geworden sei, den man noch heute auf "Vancouver Island" sehen kann.

Grundsätzliches: Großmutter symbolisiert den Mond, und den Beschützer der Indianer, so auch in Gestallt des Donnervogels, der als Element des Feuers gilt.

So sorgt sie sich auch um "Ihr Volk" und "ihr Land", welches sie 1000 Jahre lang versorgte und schützte.

Raven

Zeitgleich mit Großmutter erschien auch Raven bei den Indianern. Er hatte weniger edle Ziele. "Ravens" Charakterzüge und Eigenschaften sind die Ruhelosigkeit und Neugier, er ist erfinderisch, magisch, selbstsicher und trickreich. Den Raben überfällt sehr schnell die Langeweile, jedoch hat er einen legendären Hunger auf alles Essbare und sexuelle Erfüllung. Die Legende besagt, dass die beiden letzteren Aspekte "Raven" ihn oft in Probleme verwickeln. Raven ist zudem ein geschickter Gestalltenwandler.

So gebar er sich selbst in die indianische Mythologie, indem er eine verzweifelte Frau betrog, so heißt es in der Indianischen Legende:

"[...] Um diese Zeit begab es sich, dass eine Frau bitterlich weinte, da ihre Kinder todgeboren wurden. Ein Fischreiher (Raven in einer anderen Gestalt) gesellte sich zu ihr und gab ihr folgenden Rat, "gehe zu dem Strand, finde einen glatten Stein und lege diesen in das Feuer. Wenn der Stein heiß und schwarz ist, verschlucke ihn." Die Frau nahm den Rat zu Herzen, befolgte die Anweisungen des Reihers und gebar daraufhin in nicht zu langer Zeit den "Raven".

Die Legende besagt weiterhin, dass dies der Grund dafür ist, dass der Rabe so schwarz und zäh ist. Als "Raven" heranwuchs, hatte er eine "schwierige Kindheit" (Ein weiterer Trick vom listenreichen Raven). Er zog das Unglück und gefährliche Situationen sozusagen an. "Raven" fiel in ein Feuer, wurde in einem Kessel mit heißem Wasser fast gekocht, ein Baum fiel auf ihn und die Stütze eines abgestellten Canoes (ein indianisches Boot) lockerte sich, es stürzte auf den Boden und wurde ihm zur Falle.

Jedoch nutze er seine übernatürlichen Kräfte und überlebte so alle Unglücke, die ihm wiederfuhren. Und so wurde er zu einem Gott, der fordern durfte und sich ein bequemes Leben nahm... wenn da nicht Großmutter wäre.

Coyote

Im Mythos der Zuni-Indianer ist Coyote ein hervorragender Jäger, der seine Beute respektiert, liebt und ehrt, indem er Gebetsfedern am Ort, an dem er seine Beute erlegte, niederlegte. Coyote bildete Junge Indianer aus, die so das Potenzial hatten, ein Großer Häuptlinge zu werden. Immer wenn ein Coyote heult, soll das Volk der Indianer Gebetsfedern anfertigen und der Häuptling geht mit diesen zum See des Todes.

Im Mythos der Paiute-Indianer war Coyote ein noch mächtigere aber recht eigensinniger Gott, so heißt es: „Einst war der Bryce Canyon vom Gott Coyote als Wohnstatt für sein Volk errichtet worden. Dieses Volk - Eidechsen, menschenähnliche Wesen, Vögel und andere Kreaturen - war aber nicht mit seiner Stadt zufrieden, sondern versuchte, sie immer weiter zu verschönern. Das erzürnte den Gott Coyote. Eines Tages nahm er all deren Farbtöpfe, schüttete sie über sein Volk aus und verwandelte alle Lebewesen in Stein. Und so stehen sie noch heute da.“

Coyote an sich ist als Kind Oberons Betreuer alle Indianer; je nachdem welche Aufgaben sie ihm auferlegen und in welchen Werten sie ihn verehren.

Banshee  - Die Klagende Fee

Bei den gälischen und keltischen Völkern ist sei ein selten Gesehener, aber häufig gehörter weiblicher Geist. Sie setzt ihre Stimme als Waffe ein, wenn sie sich nicht gerade in die riesige Erdmade verwandelt. Sie soll eine Frau mit wildwucherndem schwarzem Haar und vom Weinen roten Augen sein und ein grünes Kleid und einem grauen Umhang tragen. Sie stößt entsetzliche Schreie aus, die eine Mischung aus dem Heulen eines Wolfshunds, dem Schrei einer Wildgans, dem Weinen eines verlassenen Kindes und den Schmerzensschreien einer Gebärenden Frau sein sollen. Dieses Heulen ist besonders scheußlich, wenn es im Dämmerlicht eines trüben Sommertags über den Mooren und Seen als Echo wiederhallt. Das Heulen einer Banshee kann nur eines bedeuten - das nämlich ein Mitglied der Familie sterben muss. Der entsprechende Mann oder die entsprechende Frau mag sich gerade weit entfernt von zu Hause aufhalten, da warnt die Bansee dessen oder deren Familie in der Heimat. Das Wort "Banshee" kommt von den keltischen wörtern Bean seidh. Sie bedeuten "Frau der Feen oder übernatürliche Frau".
Viele einaltgesessenen Familien in Irland, sowie auf den schottischen Inseln und Highlands behaupten, dass sie ihre ganz persönlichen Banshee haben. Dennoch ist sie auch nur ein Kind Oberons, welches sich in die Mythologie der Menschen einbrachte.

Nimue - Die Herrin vom See

Die Herrin vom See überreichte Arthus einst das mächtige Schwert Excalibur.

In Seiner letzten Schlacht und mit letzter Kraft spürt Arthus den Wunsch, zum Großen Wald gebracht zu werden, wo Sir Bedivere das Schwert wieder in den See werfen solle. Dieser bringt es zunächst nicht übers Herz, das kostbare Stück den Wellen zu übergeben und versteckt es deshalb. Als er aber von Arthus gefragt wird, was er gesehen habe, und darauf falsch antwortet, schickt ihn der scheidende König erbost noch einmal fort, seinem Befehl zu gehorchen. Dieses Mal folgt Sir Bedivere des Königs Anweisungen und schleudert Excalibur mit aller Wucht in den See hinaus. Bevor das Schwert die Wasseroberfläche berührt, schnellt eine seidenweiße Hand aus dem Wasser, fängt das Schwert auf und schwingt es dreimal im Kreis und taucht dann wieder unter. Sir Bedivere hört den Gesang von Frauenstimmen, die ihm sagen, Arthus ans Ufer zu bringen, um ihn zu heilen. Sir Bedivere erschaudert und kommt der Anweisung sofort nach. Zusammen mit Sir Lucan bringen sie den König ans Wasser, wo sie bereits von einem Kahn mit neun komplett schwarz verhüllten Königinnen erwartet werden. Sie legen den König wortlos auf das Boot und treten zurück. Durch eine geheimnisvolle Kraft bewegt sich der Kahn hinaus in den undurchsichtigen Nebel, der den ganzen See bedeckt. Die Königinnen bringen Arthus nach Avalon. "Wartet!", ruft Sir Bedivere aus, "wird Artus sterben?" Die vorderste Königin streift ihre Kapuze ab - es ist Nimue, die Herrin vom See: "Artus wird niemals sterben! Aber lasst ihn einige Jahrhunderte schlafen, damit er geheilt wird! Alle Menschen sollen für seine Rückkehr beten! Er ist der einstige und künftige König!"

Und so geschah es: Arthus kehrte nach über einem Jahrtausend zurück, auf der Suche nach Excalibur traf er erneut auf Nimue. Nach einem Test, welchen nur Arthus erfüllen kann, gab sie ihm den entsprechenden Hinweis, wo er Excalibur finden wird.

Medusa, Euryale und Stheno

Die drei Gorgonen (griech. "Starrblickende") sind drei "Ungeheuer" mit Schlangen als Haar und gewaltigen Zähnen. Sie sind Töchter von Phorkys und Ketos. Die Gorgonen lebten im äußersten Westen der Erde. Nur Medusa war sterblich (so glaubte man jedenfalls).

Ein an Tempeln und Gräbern angebrachte Gorgonenhaupt dient der Abwehr feindlicher Mächte. So haben die Gorgonen mit Gargoyles sehr viel gemeinsam, nicht nur im Namen. In vielen Schriften werden Gargoyles mit Gorgonen betitelt. Nur im Gegensatz: Die Gorgonen werden nicht zu Stein, sie versteinern andere mit ihrem tödlichen Blick. Eine Legende bezüglich Gorgonen und Gargoyles findet sich auch bei der Mythologie.

Medusa war die einzige der Gorgonen, die ihr Leben geben musste, allerdings nur im Anschein für die Menschen. Medusa ist als Kind Oberons an Pegasus gebunden. (siehe Pegasus)

Pegasus

Pegasus ist ein herrlicher weißer Hengst mit Flügeln. Er gilt als Symbol der Unsterblichkeit. Die Vorstellung von Pegasus als Flügelross, das insbesondere Dichtern hilft, sich zu den geistigen Höhen hinaufzuschwingen, hat seinen Ursprung in der Eigenart des Tieres, beim Aufstampfen mit seinen Hufen überall Quellen zu schaffen. Die bekannteste dieser Quellen war die Musenquelle auf dem Berg Helikon.

Die Geburt: Als Perseus der Medusa den todbringenden Kopf abhackte, kam außer einer Menge Blut auch etwas anderes zum Vorschein: Pegasus. Da diese von Poseidon schwanger war.

Zur Vaterschaft bekannte sich Poseidon, der Meeresgott. Der Legende nach wurde er, nach mehreren vergeblichen Versuchen anderer Personen, von Bellerophon mit Hilfe der Göttin Athene gezähmt.

Pegasus half ihm, ein feuerspeiendes Ungeheuer zu bezwingen und andere Abenteuer zu bestehen. Doch der Besitz des unsterblichen Pferdes hatte Bellerophon übermütig gemacht. Er wollte sich in das Reich der Götter (Oberons Reich) emporschwingen. Das "göttliche" Pferd aber widersetzte sich auf Befehl Oberons und schleuderte den irdischen Reiter zu Boden.

Chiron

Chiron ist ein heilkundiger Zentaur in der griechischen Mythologie.

Zentauren sind Wesen der griechischen Sagenwelt mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterteil und Beinen eines Pferdes. Sie liebten nicht nur das kämpfen, sondern auch das trinken und sie waren eher ungehobelte Kerle.

Chiron ist der Berühmteste von ihnen. Im Gegensatz zu den meisten anderen ist er weise und vor allem gerecht. Außerdem ist er ein Kind Oberons, als sein Vater gilt der Zeus-Vorgänger Kronos, als seine Mutter die Nymphe Phylra. (ebenfalls Kinder Oberons). Er lehrte freundlich und bereitwillig das Jagen, die Medizin und Musik. Zu seinen Menschlichen Schülern gehörten antike Prominente wie Äskulap, Achilles, Jason und Herkules. Tragischerweise wird ihm seine Freundlichkeit zum Verhängnis. Als Herkules seinen alten Mentor aufsucht, verletzt sich Chiron an einem von Herkules' vergifteten Pfeilen. Es gibt kein Gegengift und dem unsterblichen Zentauren droht das Schicksal, auf immer und ewig grausame Schmerzen erleiden zu müssen. Er bittet seinen Herrscher, ihn zu erlösen. Doch Oberon gelang es Die menschliche Magie zu überwinden.

Weitere Kinder Oberons:

Es gibt natürlich noch jede Menge Kinder Oberons, allerdings ist nur wenig Material dazu zu finden.

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Text korrigiert von Robert - Vielen Dank
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