-Aufzucht Erde/Hydro
-Blüte Erde/Hydro
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Schädlinge sind der größte Feind des Growers, gleich nach der Polizei. Sie sind oft nicht mehr als störende Parasiten, können aber bei größerem Befall die gesamte Ernte ruinieren, und das wollen wir ja nicht.
Bei den Insekten sind Spinnmilben am häufigsten. Sie sind Blattsauger, d.h. sie stechen in die Blätter und saugen Pflanzensaft. Wenn das häufiger vorkommt, kann die Pflanze ihr Wachstum verlangsamen oder ganze Pflanzenteile sterben ab. Charakteristisch für die Spinnmilbe sind weiße Spinnfäden zwischen den obersten Blättern, die man am besten beim Besprühen mit Wasser sieht. Die Milben selbst sind nur bei einer wahren Seuche zu sehen und halten sich meistens versteckt, man sieht die kleinen, weiß bis gelben Tiere nur an der Blattunterseite. Sie lieben wärmere Temperaturen über 25°C und eine trockenere Luft. Den kleinen Biestern kann man durch den Einsatz von Wirkstoffen wie Neemöl beikommen. Das Öl wird hierbei dem Gießwasser beigemischt und verdirbt den Bistern den Geschmack am Pflanzensaft. Biogrower schwören auch auf Nikotin, also einem Sprühmittel aus Zigarrettenstummel-Sud, der die Tiere effektiv vernichtet. In der Natur ist die Raubmilbe der natürliche Feind dieses Schädlings, sie kann auch im Fachgeschäft gekauft werden.
Ein weiters häufiger Schädling in unseren Breitengraden ist der Thrips, ein kleines, gelbes, längliches Etwas, das ebenfalls die Blätter anzapft und Pflanzensaft saugt. Ihn erkennt man relativ früh an hellen Fraßspuren, die Schneckenschleim ähneln und kleinen, schwarzen Kotablagerungen an der Blattunterseite. Thripse vermehren sich nur bei wärmeren Temperaturen und höheren Luftfeuchtigkeiten, daher kann eine Senkung der Temperatur über Tage hinweg den Schädlingsbestand minimieren. Auch gegen diesen Schädling gibt es eine Raubmilbenart, sowie Blautafeln. Neemöl ist wegen des Saftsaugens genauso wirksam.
Blattläuse treten eigentlich nur selten auf und sind relativ leicht zur erkennen. Ihre Färbung reicht von grün bis bräunlich, sie sind groß (bis 1mm) und langsam. Sie saugen den Pflanzensaft und fabrizieren daraus einen klebrigen Film auf den Blättern. ->Neemöl oder Marienkäfer.
Trauermücken sind kleine schwarze Mücken, die oft im Pflanzenraum herumschwirren. Sie selbst sind ungefährlich, doch ihre Larven, die im Boden leben saugen an den Wurzeln den Pflanzensaft. Trauermücken können durch Gelbtafeln früh erkannt und bekämpft werden.
Im Outdoorbereich treten außerdem noch Raupen auf, die die Blätter abnagen. Da diese Tierchen jedoch leicht zu sehen sind, wenn sie auf den Blattunterseiten hängen, kann man sie einfach per Hand entfernen.
trasher
So, jetzt möchte ich etwas über das Ernten erzählen. Auch hier gibt es wieder unzählige Möglichkeiten. Ich wird einfach mal die zeigen, welche ICH benutze.
Wenn die Pflanze erntereif ist, das bedeutet 75% der Härchen
sind braun, haue ich zuerst alle Seitentriebe ab. Danach schneide ich die
grossen Blätter ab. Die harzigen lass ich an der Blüte dran. (man
kann die natürlich auch cuten, zwecks Piecegewinnung)
Danach hänge ich die Buds (mit dem Ästchen) Kopfüber in einem
Raum auf, welcher dunkel und etwa 50% RLF hat. Die Buds dürfen nicht
zu eng aneinander sein. Nun müssen sie 3 Wochen lang trocknen. 2x am
Tag würde ich kurz frische Luft in den Raum geben (also Türe öffnen,
Lüfter anlassen etc.) Nach diesen 3 Wochen kommen sie in Zip-Beutel.
Einmal am Tag für 1 Stunde öffnen. Falls sie innen noch nicht trocken
sind, aussen aber schon, würde ich ein bisschen Feuchtigkeit dazugeben.
Diesen Vorgang halt solange fortführen, bis es innen auch trocken ist.
Lagern würde ich es wieder in einem Zip-Beutel, kühl,
dunkel und trocken.
Am längsten sind sie haltbar, wenn man sie in die Kühltruhe wirft
der_schweizer