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  Berliner Woche, 07.07.2004
       
 

Tempelhofer Hafen ist verkauft

Bis Herbst 2007 soll ein neues Stadtquartier entstehen

Tempelhof. Vergangene Woche ist der Kaufvertrag für den Tempelhofer Hafen am Teltowkanal unterschrieben worden.

Damit steht dem geplanten Ausbau des Hafens zu einem Zentrum für Wohnen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Einkaufen - außer einem Berg Bürokratie - nichts mehr im Wege.

Insgesamt rund 80 Millionen Euro will die HLG Projektmanagement GmbH aus Münster für die Entwicklung und Bebauung des 4,5 Hektar großen Hafengeländes zwischen der Ordensmeisterstraße und dem Ullsteinhaus am Tempelhofer Damm investieren. Bevor es losgehen kann, muss jetzt aber erst die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung über die Bühne gebracht werden. Baureif, so die Voraussagen der Experten beim Bezirksamt, dürfte das Grundstück voraussichtlich etwa Ende 2005 sein.

Begrenzte Verkaufsfläche

Die anschließende Bauzeit, um die Brachen des Innenstadt-Hafens tatsächlich in das neue Stadtquartier zu verwandeln, wird auf etwa anderthalb Jahre veranschlagt. "So dass das Quartier im Herbst 2007 fertig sein wird", rechnet HLG-Geschäftsführer Christian Diesen. In dem unter Denkmalschutz stehenden Lager- und Speicherhaus sollen unter anderem Restaurants, Cafés, Geschäfte und ein Jugendhotel einziehen. Die Verkaufsfläche ist auf 15 000 Quadratmeter begrenzt. Dafür ist eine Tiefgarage mit rund 600 Stellplätzen vorgesehen. Auf dem Wasser, zwischen den beiden Hafenmolen, ist eine schwimmende Veranstaltungsbühne geplant. Allerdings: "Etwa zwei Drittel der Wasserfläche inklusive der Molen gehören noch dem Bund. Ich hoffe aber, dass auch das bald geklärt werden kann, damit die Planungen auch in diesem Punkt konkret werden können", so Stadtentwicklungsstadträtin Elisabeth Ziemer (B90/Grüne).

HDK

 

 
         
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