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Tempelhofer Hafen ist verkauft
Bis Herbst 2007 soll ein neues
Stadtquartier entstehen
Tempelhof. Vergangene
Woche ist der Kaufvertrag für den Tempelhofer Hafen am Teltowkanal
unterschrieben worden.
Damit steht dem geplanten Ausbau des Hafens
zu einem Zentrum für Wohnen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Einkaufen
- außer einem Berg Bürokratie - nichts mehr im Wege.
Insgesamt rund 80 Millionen Euro will die
HLG Projektmanagement GmbH aus Münster für die Entwicklung und
Bebauung des 4,5 Hektar großen Hafengeländes zwischen der
Ordensmeisterstraße und dem Ullsteinhaus am Tempelhofer Damm
investieren. Bevor es losgehen kann, muss jetzt aber erst die
gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung über die Bühne gebracht
werden. Baureif, so die Voraussagen der Experten beim Bezirksamt,
dürfte das Grundstück voraussichtlich etwa Ende 2005 sein.
Begrenzte Verkaufsfläche
Die anschließende Bauzeit, um die Brachen
des Innenstadt-Hafens tatsächlich in das neue Stadtquartier zu
verwandeln, wird auf etwa anderthalb Jahre veranschlagt. "So dass das
Quartier im Herbst 2007 fertig sein wird", rechnet HLG-Geschäftsführer
Christian Diesen. In dem unter Denkmalschutz stehenden Lager- und
Speicherhaus sollen unter anderem Restaurants, Cafés, Geschäfte und
ein Jugendhotel einziehen. Die Verkaufsfläche ist auf 15 000
Quadratmeter begrenzt. Dafür ist eine Tiefgarage mit rund 600
Stellplätzen vorgesehen. Auf dem Wasser, zwischen den beiden
Hafenmolen, ist eine schwimmende Veranstaltungsbühne geplant.
Allerdings: "Etwa zwei Drittel der Wasserfläche inklusive der Molen
gehören noch dem Bund. Ich hoffe aber, dass auch das bald geklärt
werden kann, damit die Planungen auch in diesem Punkt konkret werden
können", so Stadtentwicklungsstadträtin Elisabeth Ziemer (B90/Grüne).
HDK
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