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Project "S8" - die Dritte
Was auch viel Zeit in Anspruch nahm, war der Garten. Wir hatten im Frühjahr von einer Gartenbaufirma die Obstbäume beschneiden lassen und diese Fläche war auf einer Grundfläche von 3x6m bis auf 1.5m Höhe mit Ästen bedeckt (leider haben wir vergessen, davon ein Foto zu machen).
Da wir auch in Zukunft einige Ästen zerkleinern werden, haben wir uns einen Häcksler zugelegt. Der Häcksler ist übrigens ein Powerleisehäcksler von Gardena und wirklich zu empfehlen, da er relativ geräuscharm arbeitet und Äste bis zu 4.5cm Durchmesser zu kompostierbarem Material verarbeiten kann. Nichtsdestotrotz hat uns der Asthaufen über zwei Wochen gekostet, bis er weg war, da die zu grossen Äste vor dem Häckseln abgesägt werden mussten. Die kahle Fläche wurde wieder mit Gras eingesät.
Der Komposthaufen war übrigens wirklich ein Haufen.
Da der Haufen optisch nicht sehr ansprechend war, entschieden wir uns, zwei Komposter aufzustellen. Ein Komposter enthält 'reifen', d.h. schon relativ stark verrotteten Kompost, der andere Komposter die 'frischere Ware'.
Dieses Modell besteht aus vier Betonsäulen mit Edelstahlquerstreben und Holzbrettern. Da bei dieser Bauweise genügend Sauerstoff und Feuchtigkeit an die Biomasse kommen, verrottet das Material relativ schnell. Ausserdem hat der Komposter den Vorteil, dass die Bretter einfach abgenommen und der fertige Kompost entnommen werden kann. Einziger Nachteil: es besteht die Gefahr, dass Ratten und anderes Ungeziefer angezogen werden. Dem kann man vorbeugen, indem man die Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste in das bereits vorhandene Material einarbeitet. Zubereitetes Essen oder Fleisch sollte man sowieso nicht auf den Komposter geben.
Die Johannisbeeren glichen mehr einem Wald als Sträuchern. Sie waren so nah zusammengewachsen, dass man gar nicht mehr richtig ernten konnte. Da half nur gnadenlos auslichten. Aus 20 Sträuchern wurden 10. Da der Webmassas ausserdem andere Beeren bevorzugt, wurden Himbeeren und Stachelbeeren gepflanzt.
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Johannisbeeren vorher - nachherDie Häckselmasse wurde als Mulch für die Beete benutzt, um Unkraut vorzubeugen. Apropos Unkraut - so sah da ehemalige Gemüsebeet aus; nun eher eine Distel und Hahnenfussplantage.
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Und außerdem mähen und mähen und mähen. Was würden wir ohne diesen genialen Aufsitzrasenmäher nur tun?
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© G. Steppich, 2004