Rauchen! Auch ein wichtiger Punkt in Amerika! Es gab da einige Lehrer in Deutschland, die eine Fehlinformation rausgegeben haben! Rauchen ist schon ab 18 und nicht ab 21!! Aber es rauchen hier nicht wirklich viele – naja, manche dann doch J - und es gibt auch kaum Plätze, wo das erlaubt ist…in der Schule ist es AUF KEINEN FALL erlaubt!! Man kann sich höchstens auf die Fahrbahn stellen, da das so ungefähr die einzige Stelle ist, an der geraucht werden darf…naja, hat auch so seine Vorteile! Zum Beispiel kann man in Restaurants atmen! Was bei uns durchaus eine Seltenheit ist…Aber lassen wir das Thema „Rauchen“ mal außen vor.
Unser Programm ist ziemlich vollgestopft. Die erste Woche ist man kaum „nach Hause“ gekommen um sich umzuziehen. In dieser Woche geht es noch – gestern hat es mich sehr gewundert, dass wir nach der Schule doch tatsächlich frei hatten!!!!!!
Wir sind am Sonntag (23.03.) angekommen…wir haben ja nicht damit gerechnet, dass die Amerikaner so ein Prozedere aus unserer Ankunft machen – obwohl sie aus allem eine große Sache machen!!! Alle Hosts (Gastfamilien) standen da mit Plakaten, auf denen unsere Namen standen, mit einem „Welcome in Amerika“ Banner und Blumen. Wir waren total überwältigt! Meine Gastfamilie (ich wohne bei Denise und ihren Großeltern, da die Großmutter in Deutschland geboren ist und etwas deutsch kann! Es ist echt total lustig!! Die beiden sind total verrückt (das passt ja zu mir J!). Sie haben mich gleich nach der Ankunft zum Essen ausgeführt und es war himmlisch! Als wir aus dem Flughafen heraus kamen, war es einfach nur Wahnsinn!!!!!!! Strahlender Sonnenschein und umwerfende Eindrücke!
Im Restaurant habe ich meinen ersten „American Ice Tea“ getrunken…das werde ich nicht unbedingt wiederholen! Ich als kleines dummes ostfriesisches Mädchen dachte natürlich in meiner Naivität, dass es so wie unser Ice Tea ist…naja, bis dann Tee mit Eis kam! Aber das war eine besondere Erfahrung!!!
Gleich am Nächsten Morgen fing „der Alltag“ an! Schule! Es war echt spannend! Wir haben eine Führung über den Campus bekommen – die Schule ist hier nicht wie in den Serien! Ungefähr jedes Unterrichtsfach hat sein eigenes Gebäude und es gibt keine Flure mit Schließfächern, auch keinen großen Essenssaal, der wäre überflüssig! Es ist viel zu warm für so etwas, da sowieso alle draußen essen!!!
Lunch, eine Sache für sich! Man kann sich viele verschiedene Dinge kaufen…zum Beispiel „Pretzels“(Brezeln) mit Käse – die Amerikaner essen alles mit flüssigem Käse, aber gegen meine Erwartungen ist das echt gut *g* - Nachos mit Käse oder Peanutbutter und Jelly Sandwiches (hmmmm….lecker!!!).
Am zweiten Tag wird die Schule jedoch langweilig, da die Schüler JEDEN TAG DIE GLEICHEN STUNDEN haben…das kann man nicht wirklich lange mitmachen. Unser Programm, um noch mal darauf zurück zu kommen, ist sehr voll. Am Montag gab es gleich eine Santee Rallye, die jedoch etwas merkwürdig gestaltet wurde, sodass keiner, den wir gefragt haben, etwas über die Geschichte von Santee wusste; naja, aber Britta und Maren haben gewonnen; es scheint als hätten die jemanden gefunden, der das beantworten konnte. Glück muss man haben.
Am zweiten Tag, nach den gleichen 6 Stunden – die alle 55 Minuten lang sind – wie am vorherigen Tag, sind wir gleich zum Strand gefahren. Ines, Imke, Christian und ich waren auch schwimmen, und SO kalt war es gar nicht J. Am Abend haben wir die Musicalaufführung der Dramakids „The Music Man“ gesehen. Die Schauspieler waren wirklich sehr gut und singen konnten sie auch sehr gut!!! Die Freshmen Orientation ist auch wahnsinnig cool gewesen! Dass man so viel Schulbewusstsein haben kann, ist wirklich erstaunlich!
Wir haben am Donnerstagmorgen eine Wanderung zum „Mission Gorge Dam“ gemacht und es war wirklich interessant; nachmittags haben wir ein Baseball bzw. Softball Spiel angeschaut, was auch sehr interessant war – aber vielleicht etwas langatmig!
Pack day – Rudel Tag! West Hills, unsere Schule, hat als Maskottchen den Wolf, und am Freitag waren die Eltern eingeladen, den Unterricht mit den Schülern zu verbringen, um zu sehen, ob sie mit den Unterrichtsmethoden einverstanden sind. Das war auch der Tag an dem wir die ersten Vorträge mache mussten – über die Schule, Ostfriesland und ein paar der ostfriesischen Traditionen.
Nach der Schule sind wir nach San Diego gefahren und haben etwas von dem Seaport Village gesehen. Danach wollte wir zur „Gaslamp“ laufen, doch wir wollten lieber im Horten Plaza shoppen. Die Zeit war ein bisschen knapp bemessen, somit hatten wir nur eine Stunde zum Essen und Shoppen.
Freitagabend waren ein paar von uns auf Tour, andere sind früh ins Bett gegangen. Samstag haben wir eine Tour in die Wüste gemacht. Es war total schön, doch ich hätte mir gewünscht, dass wir länger als eine Stunde bleiben, und dass wir mehr als die Umgebung rund um das Museum sehen. Nach der Wüste haben wir unsere ersten American Apple Pie gegessen. Der war einfach himmlisch. Sonntag. Wie schön, dass die Geschäfte auch am Sonntag regulär aufhaben. Shoppen kann man hier ohne Ende.
Am Montag nach der Schule haben wir die Mission von San Diego besichtigt; es war sehr schön, doch die Führung war sehr einseitig. Christian und ich sind danach – so gegen 6 – noch in den Pool von Angie gegangen und es war wirklich himmlisch!!! Am Dienstag war das Highlight des Tages das Padres Baseballgame, auch wenn sie verloren haben.
So und nun sind wir schon beim Mittwoch angekommen. Gestern haben wir in der 4./5. Stunde ein Oster – Picknick veranstaltet. Mit Pizza, Getränken und Eiersuchen! Ich habe die meisten gefunden J!!! Nach der Schule waren wir wieder shoppen – was auch sonst?!
An den „Spring Break“-Tagen wurde mit mir das ‚restliche Programm’ durchgezogen, das nicht mehr in das schulische Programm reinpasste. Meine Gastfamilie hat sich wirklich ins Zeug gelegt und ich habe zum Beispiel Disneyland und Sea-World sehen können – es hat ich wirklich gelohnt! Außerdem haben die Ferien-Tage mich und meine Austauschschülerin noch mehr zusammen geschweißt!
Der Abschied von unseren Gastfamilien war daher wohl für mich das schlimmste, das mir passieren konnte. Eine sehr traurige Situation, die sich auch noch in die Länge zog. Fast schon eine Qual! Der Flug von San Diego nach San Francisco – wo wir einige Tage bleiben sollten – war daher auch der schlimmste Part der ganzen fahrt!
San Francisco! Ein Erlebnis für sich! Die Stadt an sich war nicht so schön, wie ich sie mir vorgestellt habe (Guaranteed!!) aber das Cable Car war auch ein Erlebnis für sich...zwar etwas laut, aber sehr schön. Alcatraz war auch sehr interessant, nur schade, dass die Audio-Führung nicht im Preis mit drin war – Frau Grote will das aber noch ändern für folgende Fahrten; Hat uns zwar nicht viel gebracht, aber na ja... auch egal! Das Komische an San Francisco war nur, dass man da wie auf Kohlen saß, eigentlich nach Hause wollte, doch die Zeit noch abwarten musste... als wenn man die Zeit totschlagen muss, da der Flieger nach Hause erst in drei Tagen geht... aber trotzdem ganz ok!
Das Schönste an Amerika waren natürlich die Skittels und Oreos... aber das war ja klar J!!!
Naja, und das war’s eigentlich. Mehr haben wir eigentlich nicht erlebt, oder ich kann mich nicht mehr dran erinnern J könnte am Schlafmangel liegen! Aber die Fahrt war einfach super und es hat sich wirklich gelohnt!!!
Ich bin froh, dass ich nicht – trotz Bedenken wegen des Krieges – zu Hause geblieben bin. Es ist einfach diese Erfahrung wert und ich kann es nur jedem weiter empfehlen!!! Vielleicht bekommt ihr dann auch so eine tolle Austauschpartnerin wie ich, und das hoffe ich für alle!!!
So das war’s nu aber wirklich...
Liebe Grüße an alle
Wiebke
America is really different from Germany, but that was no surprise to me. But I was surprised that the Americans are so nice and friendly; I was told that I had to expect anti-German behavior, because of the war and because of the German point of view on the war. But everybody is so nice, and I think it is really interesting to watch American news and the American point of view on the war.
I was very surprised about your schedule. To have the same subjects every day must be boring, right? We have changing schedules each day of the week, so that is a little different. And I think our teachers get more exercise than yours do, because they have to move between the classes and not the students J. Now, let us have a look at our schedule. It was totally filled the first week, so that we had almost no free time, just in the evenings. But I was so tired by then, that I was not able to do anything else than go to bed.
But the things we saw were very interesting, and I also got a little tan – that’s the only thing I wanted to achieve in these three and a half weeks. We made a Santee Rally, but I think we were too stupid to answer all questions. We also went to the Mission Dam and the Mission San Diego. We went to Downtown San Diego and to Borrego Springs. We saw a lot in a few days and it was really interesting. I think the Drama kids did a good job on Tuesday. I was very surprised about their good production of “The Music Man”. I didn’t expect that.
Pack day was also an interesting experience, because there is no chance for our parents to judge whether the teachers do a good job or not. I think the idea is really good, but I also think that there are some teachers who behave totally different if there are parents in the classroom. San Francisco wasn’t as beautiful as I expected, but it was ok. I was very surprised that I didn’t see THAT many “drag queens” J!
All at all, I’m really happy to have been to Santee, and I think it is an important experience for me. The people are really nice and the weather is also very warm. I am very thankful for my hosts…they were the best, especially Denise…I love you J So…I hope to see some of you in June in Aurich.
Regards, Wiebke