Die ersten Tage in der Schule waren etwas ungewohnt, da die Schüler im Unterricht meist ihre Hausaufgabe für den nächsten Tag besprechen und dann den Rest der Stunde eine Stillarbeit haben, die meist aber nicht still verläuft! Die Stunden sind nicht wie bei uns 45 min. sondern 1 Std., und der Schultag ist erst um halb drei zu Ende! Allerdings war für mich am schlimmsten, dass die Schüler jeden Tag die selben Stunden haben! Wir wurden von allen Schülern sehr herzlich empfangen und neugierig befragt! Manche dachten, wir würden auf der linken Seite der Strasse fahren, was dafür spricht, das Austausche notwendig sind, um solche Missverständnisse aus der Welt zu räumen!
Wir bekamen zusammen mit den Eltern eine Privatvorstellung des Musicals, welches die Theatergruppe zur Zeit hier aufführt, denn bei den anderen Vorstellungen hätte man Eintritt bezahlen müssen!
Die Landschaft in Santee und der Umgebung ist sehr schön! Es ist bemerkenswert, wie Natur und die Stadt hier so gut nebeneinander existieren können. Wir haben 2-3km von der Schule entfernt einen alten Damm besichtigt, der in den Bergen lag und noch sehr gut erhalten war!
In der Schule wurden uns die vielen verschiedenen Sportarten nahe gebracht, vor allem das Baseball-Spiel! Zwei Schüler erklärten uns die Regeln und am Nachmittag schauten wir uns das Spiel der West Hills High gegen die Vista High an, was allerdings nicht ganz so spannend verlief, aber wir konnten den Regeln einigermaßen gut folgen!
Mit dem Trolley (der Staßenbahn) sind wir an einem Tag nach San Diego rein gefahren und haben dort die Architektur, den Hafen und das Horten Plaza besichtigt. Das Horten Plaza ist ein riesiges, bunt gestaltetes Einkaufszentrum mit drei oder vier Stockwerken, in denen man eine Vielfalt von Geschäften finden kann.
Wir sind auch wieder in die Wüste Anza Borrego gefahren, wo wir dieses Mal allerdings nur den Park besichtigt haben und nicht in die Wüste hinein gegangen sind, wie das letzte Mal, als ich in Kalifornien war. Die Umgebung mit den vielen Blumen und Sträuchern muss man einmal gesehen haben!
Unsere Präsentationen für die Schüler der Deutschklasse fanden ein reges Interesse und brachten den amerikanischen Schülern unsere Schule und unsere Stadt etwas näher! Vor allem unsere Teestunde gefiel den amerikanischen Schülern sehr gut (wegen dem Kluntje)!!!
Als die anderen das Baseball-Spiel der Padres angesehen haben, bin ich mit meiner Austauschschülerin, ihren beiden Schwestern und ihren Großeltern ins Kasino nach Barona gefahren, wo wir an einem riesigen Buffet gegessen haben. Dort gab es alle Arten von Essen, chinesisch, mexikanisch, amerikanisch, italienisch und vieles mehr! Danach habe ich für einen Dollar am „einarmigen Banditen“ gespielt, denn da ich 18 bin durfte ich mich in dem Kasino frei bewegen und spielen; meine Austauschpartnerin, Angie, durfte, da sie erst 17 ist, noch nicht einmal zusehen während ich gespielt habe!
Unser Osterpicknick, das wir in der Schule veranstaltet haben, verlief wie folgt: wir haben riesige Pizzen verdrückt, Volleyball gespielt, haben ein Marshmallows-Spiel gespielt und Ostereier gesucht!!!
Und nun sitzen wir hier und schreiben unsere Berichte! Diesen Austausch finde ich nur empfehlenswert, denn die Leute hier sind alle so gastfreundlich und zuvorkommend. Und auch das Wetter hier ist ein Traum, so das man sich für einen Austausch keinen besseren Ort vorstellen könnte!!!
Zum Abschied gab es noch eine Beachparty und ein fettes Picknick am Strand! Wir waren noch einmal zum letzen Mal im Ozean schwimmen und haben schön in der Sonne gelegen unter Palmen!! Der Abschied am Flughafen viel mir und den anderen recht schwer, aber der Besuch der Amerikaner ist ja nicht mehr sehr weit entfernt!
Der Rückflug verging recht schnell, da wir einen Nachtflug am Tage hatten. Das heißt soviel wie, eigentlich war es hell draußen, jedoch das es in Amerika zu der Zeit Nacht wurde, wurde das Flugzeug abgedunkelt und man konnte gut schlafen!
Der Austausch ist wirklich nur zu empfehlen, das war wirklich eine schöne Zeit und ich würde gerne wieder hinfliegen!!!
When we arrived at the airport, our host families were waiting there with flowers and balloons, it was very nice and we were very surprised! The first days in school were really unusual for me, because the classes are longer than in Germany and very different from our classes! The Americans have the same classes every day while in Germany, we have different classes every day!!!
As our first “event”, we watched the musical “The Music Man”. The music and the stage setting were really nice, and the actors played very well, but I didn’t understand all the lyrics because it was a little bit too loud or too quiet! The landscape of Santee is really pretty; we visited the Mission Dam and the desert of Anza-Borrego, which were nice! Some American students explained the rules of baseball to us and then we watched the game West Hills High against Vista High; it was very interesting because in Germany baseball or football are not as popular as in America! We went to San Diego on the Trolley and went shopping at Horton Plaza! I hope our presentations about our school and our city in Mr. Davey’s German classes helped the American students to understand our life and traditions a little better!
The other Germans visited the baseball game of the Padres, but I went to the Barona Casino with the grandparents of my host and her sisters, where I played for one dollar, because I’m 18 and so I’m allowed to play! These are some of the things we did in the last two weeks. In my opinion, to go on an exchange with another country is the best thing you can do, it is very interesting to learn something about the different traditions and schools!
During the holidays, I was with my host family in Laughlin, Nevada. We stayed at a big hotel, it had a cinema and a bowling alley, which were as big as in Aurich!!! I had some really nice days with my host family there! The last days in Santee, we went to Disneyland and had a lot of fun there, from 9:00am to 8:00pm!!
On the very last day, we had a beach party in La Jolla. We went swimming in the Pacific ocean for the last time, and we had a big picnic with hotdogs! Saying good-bye at the airport was not easy, but we know that it’s only two months, and then the Americans come to Germany!!!
The flight back to Germany was very short because we had a night flight and we slept a lot of the time! This exchange was really good; we had a lot of fun and met a lot of very nice people! I would go to California again because we had a really good time there!!!