GAPP-Exchange between West Hills High School and the Ulricianum Gymnasium

Brittas Bericht

Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Austauschprogramm nach Kalifornien wahrgenommen habe.

Meine anfängliche Angst hat sich absolut nicht bestätigt und von anti-deutscher Haltung ist hier absolut nichts zu spüren. Als wir nach 18 Stunden!! Flug angekommen waren, erwartete uns ein toller Empfang mit Plakaten von den amerikanischen Austauschschülern und ihren Eltern bzw. Großeltern. Ich habe gleich nach meiner Ankunft das schöne „Seaport Village“ und die schönste Seite von San Diego gesehen. Am nächsten Tag haben wir die „West Hills High School“ und einige der netten Schüler kennengelernt. Ich war wirklich erstaunt, wie freundlich und hilfsbereit sich alle uns gegenüber verhalten. Meine anfängliche Befürchtung, dass wir nicht unbedingt willkommen sind, hat sich absolut nicht bestätigt. Die einzige Umstellung war, dass die Stunden nicht nur 45, sondern 55 Minuten dauern und dass der Schultag, auch durch die Mittagspause sehr lang wird.(Wir haben erst um 14.30 Uhr frei!)

Die nächste Umstellung betrifft das Essen: in Amerika isst man in der Regel nicht gemeinsam, sondern jeder fuer sich und 3-4 mal die Woche Fast-Food. Außerdem war die Zeitumstellung in der ersten Woche schwer. Nichts desto trotz hatten wir gar keine Zeit müde zu werden, weil wir jeden Tag etwas anderes gemacht haben. So waren wir zum Beispiel in der Wüste (!), am Strand und in vielen riesigen Einkaufszentren. Außerdem waren wir in einem Baseball-Stadium und haben uns ein Spiel angesehen.(Der traditionelle Hot Dog gehörte natürlich dazu!)

Was ich bis jetzt noch gar nicht erwähnt habe ist das Wetter und das hat uns wirklich nicht im Stich gelassen. Wir haben jeden Tag den schönsten Sonnenschein und ungefähr 30 Grad. Na, habt ihr eigentlich schon den Film „Jackass“ gesehen?? Wir hatten am Samstag auf einer Party die Gelegenheit und haben es uns nicht nehmen lassen, diesen verdammt guten Film zu gucken. Am Sonntag war von der Schule aus nichts geplant und daher bin ich mit meiner Austauschschülerin zum „Whale Watching“ gegangen. Das war wirklich ein Erlebnis!

Eine der Austauschschülerinnen hat sogar einen richtig großen Pool in der Nachbarschaft, in dem wir unsere freie Zeit verbringen dürfen. Auch von der Schule ist natürlich vieles geplant worden; so haben wir die Stadt Santee besichtigt, ein Musical gesehen, wir sind mit der Trolley- Bahn gefahren, wir haben den Mission Trails Park und das Barona Museum besichtigt. Heute abend besichtigen wir die Old Town und gehen anschließend mexikanisch essen.

Am Samstag ist ein Besuch bei „Seaworld“ geplant und am Dienstag gehen wir nach Disneyworld.

Leider sind jetzt schon fast zwei Wochen vorbei und wir haben jetzt nur noch ungefähr eine Woche. Die Zeit ist total schnell vergangen, aber wir haben auch sehr viel gesehen und erlebt. Meine Gastfamilie ist super, super nett und ich bin froh, dass ich Ashley kennengelernt habe. Sie hat außerdem noch eine Schwester (Melissa, 15) und zwei Brüder (Josh, 12 und Brandon, 21). Am Mittwoch ist noch eine Beach-Party zum Abschluss geplant. Allerdings freue ich mich auch schon auf den Aufenthalt in San Francisco, wo wir drei Tage bleiben werden. Ich hoffe nur, dass ich nicht zuviel Geld ausgeben werde, denn hier kann man verdammt gut einkaufen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass ich wegen dem Krieg nicht zu Hause geblieben bin. Dieser Austausch ist einmalig und wird einem so schnell nicht noch einmal angeboten.

Ich bin jetzt wieder zu Hause in dem kalten Ostfriesland und denke an die schöne Zeit in Amerika. Ich möchte meinen Bericht über den Amerika-Austausch jetzt noch vervollständigen. Die letzten Tage in San Diego waren die freien Tage, d.h. wir hatten die Möglichkeit etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Am Freitag sind wir noch einmal zum Strand gefahren und haben das schöne Wetter genossen.

Am Samstag vormittag hatten Ashley und ihre Schwester Melissa ein Soccer-Spiel und deswegen hatte ich den Vormittag ganz für mich und habe mich in die Sonne gelegt. Nachmittags sind wir ins „Fashion Valley“ zum Einkaufen gefahren. Am Sonntag war „Seaworld“ geplant. Das Wetter war eigentlich viel zu warm. Schließlich sind wir die ganze Zeit auf den Beinen gewesen. Aber es hat sich gelohnt. Wir haben viele Shows besichtigt und die großen Meerestiere bewundert. Am Montag haben wir die Universität von San Diego besichtigt. Ashleys Bruder besucht diese Universität und deswegen konnte er uns eine Menge dazu erklären. Das Gelände der Uni war so weitläufig, dass immer wieder mal Karten zu finden waren, die aussagten, wo man sich gerade befindet.

Dienstag war wohl der aufregendste Tag: Disneyland war geplant. Da ich noch nie vorher in Disneyland gewesen war, war es echt ein einmaliges Erlebnis. Trotzdem war es super anstrengend, weil das Wetter wieder sein Bestes gab. Am Mittwoch war unser letzter Tag in San Diego. Am Nachmittag war eine Beach-Party geplant mit allen Austauschschülern und ihren Eltern. Es wurde gegrillt und es war eine schöne Atmosphäre. Trotzdem ging auch dieser Tag viel zu schnell rum und unsere Abreise rückte immer näher. Am Donnerstag morgen mussten wir uns verabschieden.

Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, aber wir wussten auch, dass wir uns schon im Juni wiedersehen werden. Die drei Tage in San Francisco waren zwar ganz nett, aber ich hatte mir die Stadt schöner vorgestellt. Unsere Jugendherberge war in Ordnung, aber die Gegend, in der wir gewohnt haben, war wirklich nicht besonders schön. Trotzdem haben wir die Golden Gate Bridge gesehen, Alcatraz besichtigt, wir sind mit dem berühmten Cable Car gefahren und natürlich shoppen gegangen. Aber wir waren alle echt froh als wir dann zum Flughafen gefahren sind und die Heimreise angetreten haben.

Ich freue mich jedenfalls schon, wenn die Amerikaner uns besuchen!!


Brittas Report

I am very glad to take part in this student exchange. I like the landscape in California, Santee and especially the good weather. All the people are really friendly and are very nice to us.

When we arrived at San Diego airport, the American students welcomed us with placards. I got to know my host and her family, and went to Seaport Village with them on my first day. It was difficult to adjust to the different time but I got used to this change.

The next day, we got to know West Hills High School and some of the students. The school is different to our school in Germany but I like it here because of the nice students and teachers.

Many different events are planned for every day and there is no chance to get bored. On our first day, we had a rally in Santee, and the next day, we saw the Musical” Music Man.” The next days, we also experienced a lot. We saw the Mission Trails Park, a baseball game, the Barona Museum and even the desert. In our free time, we went to the beach or to the pool. Of course, there are many opportunities to go shopping and I like the big department stores in San Diego. On Sunday we went Whale Watching. I was really enthusiastic.

The next weekend, we want to go to Sea World and to Disneyworld on Tuesday perhaps. I am very excited because of that. Unfortunately, two weeks are over now and we have only one week left in San Diego.

But we will stay in San Francisco for three days and I am glad about that. My host family is really very friendly and I feel at home with this family. Today, we will walk through Old Town and afterwards we will have Mexican Dinner there. On Wednesday, a beach party is planned to say goodbye to the American students. I enjoyed my time in California and will keep it in my mind. I hope that the American students look forward to coming to Germany in June and I think we will have a good time together in Germany.

I am now writing from Germany and want to complete my report about my time in America.

We spend the last days in San Diego with our host families. On Friday was minimum day and in the afternoon we went to the beach. We enjoyed the good weather and the free time. The next day Ashley and Melissa had a soccer game and so I stayed at home. In the afternoon we went to Fashion Valley to go shopping.

On Sunday Sea World was planned. I really liked Sea World, especially the shows and the interesting animals. On Monday Ashley, Brandon and me went to the University of San Diego. Brandon visits this University and so he could tell us a lot of facts about the school. On Tuesday we went to Disneyland. I had never been there before and it was really fantastic.

The next day was our last day in San Diego. In the afternoon we went to the beach- party.

It was really very hard to say goodbye the next day because Ashley and her family were so nice to me and I enjoyed my time in America.

But we were all looking forward to San Francisco. The few days in San Francisco were nice. We saw the Golden Gate Bridge, Alcatraz and drove with the famous Cable Car. But I was nevertheless very glad when we were back in Germany.

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