Kein Vergessen! Kein Vergeben!
Am 13. und 14. Februar jähren sich nun zum 64. Mal die Tage der Alliierten Bombenangriffe auf die Stadt Dresden, bei der mehr als 350.000 Menschen ihr leben verloren. Niemand hätte gedacht, daß noch kurz vor Kriegsende die Stadt so einen unmenschlichen Angriff würde erleiden müssen. Einen Angriff, der ausschließlich auf die Zivilbevölkerung, also auf wehrlose Frauen und Kinder sowie alte Menschen verübt wurde. Es gab kaum geeignete Luftschutzkeller für die vielen Menschen. Vor allem nicht für die vielen Flüchtlinge aus dem Osten, die in Schulen, Kirchen und Theatersälen untergebracht waren.
In Dresden war wie an keinem anderen Ort der massenhafte Tod unschuldiger deutscher Menschen und die Zerstörung deutscher Kultur konzentriert.
Dieses Kriegsverbrechen der Alliierten möchten wir zum Anlass nehmen um auch auf ähnliche, aber dennoch nicht weniger schrecklichere Ereignisse in unserer Region hinzuweisen die wir den sogenannten Befreiern zu "verdanken" haben.
Wer weiß zum Beispiel noch etwas über den Massenselbstmord in Demmin?
Winter 1944/45. Die Rote Armee rückt auf Deutschland vor. Die Schlachten werden erbittert geführt. Doch auch die Zivilbevölkerung wird Opfer eines bestialischen Hasses, eines Hasses, der auch durch Stalins Propagandisten Ilja Ehrenburg (jüdischer Schriftsteller und Journalist, 1948 "Partisanen des Friedens" später Weltfriedensrat, 1952 Stalin-Friedenspreis) geschürt wird. Zitate aus einem von ihm verfassten Pamphlet:
"Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen, nehmt sie als rechtmäßige Beute." und "Wenn du einen Deutschen getötet hast, töte einen zweiten - nichts stimmt uns froher als deutsche Leichen. Zähle nicht die Tage. Zähle nicht die Werste. Zähle nur eins: die von dir getöteten Deutschen. Töte den Deutschen! bittet dich die alte Mutter. Töte den Deutschen! fleht dich das Kind an. Töte den Deutschen! schreit die Heimaterde. Ziel nicht vorbei. Triff nicht daneben. Töte!"
Die schreckliche Bilanz dieses angestauten Hasses: Zwei Millionen deutsche Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. Manche wurden von den Vergewaltigern umgebracht, andere nahmen sich aus Angst das Leben. Panik brach aus wie z. B. in Demmin.
Die Rote Armee kam am 30. April nach Demmin in Vorpommern. Die Stadt wurde geplündert und angezündet. Haus für Haus, Straßenzug für Straßenzug fielen den Flammen zum Opfer. Die gesamte Altstadt wurde niedergebrannt. Die Ausschreitungen in der Stadt hielten über Wochen an, selbst nach Kriegsende. Die Rote Armee setzte sich in Demmin fest, ein Schnapslager fiel in ihre Hände. Unter den 15.000 Einwohnern brach Panik aus: Jeder 17. beging Selbstmord. Fast 900 Demminer nahmen sich das Leben. Die meisten von ihnen ertränkten sich in den Flüssen Peene und Tollense.
Augenzeugenberichte erzählen Schreckliches:
"Und im Kalkofen waren dann verschiedene Menschen, auch ältere und auch junge und u. a. eine Frau, die sehr weinte und auch jammerte, dass sie mindestens fünfzig mal vergewaltigt wurde. Sie blutete und man brachte sie rein, und da hat sie gesagt "Ich will nicht mehr leben". Und wissen Sie, auf Grund dessen, dass wir dieses Furchtbare alles so miterleben mussten, hatten wir alle auch den gleichen Gedanken, ein Weiterleben unter dieser Russenherrschaft, das kann es nicht mehr geben."
"Eine alte, eingesessene Demminer Handwerker- und Geschäftsfamilie band sich mit ihren Kindern aneinander, es waren der alte Herr mit seiner Frau, der Sohn dazu mit Frau und fünf Kindern. Neun Personen. Und gingen aneinander gebunden voller Verzweiflung in die nahe Tollense."
"Noch nach Wochen trieben hier die Leichen an, blau, aufgedunsen, verfingen sich im Schilf und am Ufer des Flusses."
Während des DDR-Regimes wurden die Demminer Toten verschwiegen. Die Totenbücher des Mai `45 sind dick: Seitenweise Ertrunkene, vor allem Frauen und Kinder. Die Leichen wurden in einem Massengrab beigesetzt. Unter diesem Rasen liegen fast neunhundert Demminer, die die Verzweiflung in den Freitod trieb. An das Grauen erinnert keine Gedenktafel, kein Schulbuch erwähnt den wohl größten Massenselbstmord der deutschen Geschichte.
Auch Malchin hat großes Leid zu beklagen! Gegen Kriegsende kam es zu schweren Kriegsschäden in der Innenstadt. Etwa 3/4 des alten Bestandes der Häuser wurden zerstört. Die Stadt wurde von der Roten Armee systematisch angezündet.
Jede deutsche Stadt hat ähnliche Vorkommen zu beklagen ob nun eine Kleinstadt wie Malchin oder eine Großstadt wie Dresden alle haben ihr Schicksal, doch wird darüber in den Medien entweder gar nicht oder nur aus der Sicht der "Befreier" berichtet.
Wir fordern Schluß mit dem Schuldkult! Schluß mit der Befreiungslüge!
Die Alliierten kamen nicht als Befreier! Sie brachten Vergewaltigung, Vertreibung und Mord!
Der Tod bedeutet nicht die Freiheit!